Bandname und Albumtitel: Devilpriest mit In Repugnant Adoration
Genre: Black/Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am zwölften November 2022 über Odium Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album. Mehr gibt es nicht, keine Demos, keine Singles, keine Splits.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das heutige Geknüppel und Gewalze wird meinen verehrten Lesern vom Metal Devastation Radio präsentiert, denen die daran schuld sind, dass ich hier noch nicht meine ganze Sammlung besprochen habe. Danke dafür.
Wie finde ich die Scheibe: Ich glaube, hier haben sie sich bei ihren Landsleuten von Behemoth inspirieren lassen, denn stellenweise klingt es nach denen, nur in gut. Hier und da fieses Geballer, dann kommen walzende Passagen und auch Melodien lassen sich entdecken, wenn man danach sucht. Dazu kommen Growls, die auch den Spagat zwischen Death und Black Metal schaffen, einerseits heißer und keifend und doch grollend. Soweit so gut, kommen wir zu meinen Empfehlungen:
ADORATION/SHEM-HAM-FORASH eröffnet das Album und bietet direkt einen guten Überblick, was uns bei den anderen sechs Songs erwartet. Was sie hier gemacht haben, ist für mich immer ein zweischneidiges Schwert. Wenn die Band beschließt, dass die Hörer unbedingt das Intro und den ersten echten Song am Stück hören sollen und beides zusmamenschneiden, dann kann das, wie hier, gut gehen und die Wirkung beider Stücke verstärken, oder wie bei anderen Bands, kann es dafür sorgen, dass der Track eher geskipt wird, weil man sich nicht das unnötige Vorspiel geben will. Hier hat es geklappt.
WALPURGIS nimmt sich im Hauptteil etwas zurück, was das Tempo angeht, packt dafür aber noch eine Schippe Heavyness mit drauf, dazu ein verdammt geiles Riff, das für einen Wiedererkennungswert sorgt. Den Song haben sie, zurecht wie ich finde, vorab veröffentlicht.
Fazit: Ein starkes Album, das zeigt, dass es noch gute Death/Black Bands gibt. Viele machen mit diesem Genremix einfach irgendeinen Quatsch, Hauptsache schnell, laut und böse. Hier bekommen wir aber sieben starke Songs, naja ein Cover ist dabei, die sich gut weghören lassen und dabei sogar noch einen Eindruck hinterlassen. Also Freunde des Schwarzmetalls und Todesbleis, hört hier mal rein.

Hinterlasse einen Kommentar