Sil Khannaz mit The Madness of Fear

Bandname und Albumtitel: Sil Khannaz mit The Madness of Fear

Genre: Melodic Death/Thrash  Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam irgendwann im März 2023 über Nebula Production raus.

Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist schon das achte Album der Band, dazu kommen noch vier Compilations, drei Splits, je zwei Live Alben, Demos, EP’s und Videos und ein Split Video.

Wie habe ich die Band kennengelernt: Leider hat mich dieses Album zu spät erreicht, aber weil ich neugierig war, habe ich mit meiner Regel gebrochen und bespreche es nun doch. Metal aus exotischen Ländern weckt meist mein Interesse. Vielleicht wissen die vom Metal Devastation Radio das, vielleicht auch nicht, aber ich freue mich immer über solche Besonderheiten.

Wie finde ich die Scheibe: Die Thrash-Wurzeln sind hier deutlich zu vernehmen, was dem Album aber keinen Abbruch tut. In fiesem Mid-Tempo schreddern sie sich durch ihre acht Lieder, aus beiden Genres nehmen sie das beste und verschmelzen es gekonnt zu einem verdammt geilen Album. Ja da steht Melodic Death Metal, aber die Melodien sind so dezent und geschickt eingesetzt, dass sie die Härte und Brutalität eher verstärken.

TREMENDOUS SACRIFICE (TRUE SEED) hat es direkt geschafft. Hier habe ich auch das erste mal wirklich die Melodie erfasst, da sie hier mit einem Synthie eingebaut wurde. So wurde der Song episch gestaltet, ohne ihn zu verwässern. Eine absolute Empfehlung.

Bei meinem zweiten Favoriten habe ich lange überlegt, welchen Track ich in die Liste aufnehmen soll. Am Ende ist meine Wahl auf LEMURIA – THE ANCIENT EASTERN PARADISE gefallen. Auch hier fügen sie einen orchestralen Synthie hinzu, aber drehen gleichzeitig die Härte noch etwas auf.

Fazit: Ein richtig geiles Album. Ich hätte mir bestimmt ein Monogramm in den Arsch gebissen, wenn ich es euch nicht vorgestellt hätte. Deathheads und Thrasher, die es auch mal etwas melodisch und/oder orchestral (aber nicht zu sehr) mögen, sollten unbedingt reinhören.

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