Bandname und Albumtitel: Evilon mit A Warriors Way
Genre: Melodic Folk Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am achten September haben sie das Album in Eigenregie veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album, zuvor haben sie noch eine EP rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wir hatten wohl die Death Metal Wochen der seltsamen Genres beim Metal Devastation Radio. Wieder einmal wage ich mich an eine Veröffentlichung aus einem Genre, dass sonst nicht auf meinem musikalischen Speiseplan steht.
Wie finde ich die Scheibe: Eingängig ist es, dass kann ich schon mal vorweg nehmen. Bei den Vocals haben sie sich bei ihren Landsleuten von Amon Amarth inspirieren lassen, jedoch endet hier die Ähnlichkeit. Wo diese auf harte Melodien setzen, die nicht zu ausufernd sind, haben Evilon eine Arschbombe in den Melodic-Pool gemacht. Das erklärt wohl auch den Zusatz Folk, da dieses Genre ja für überbordende Melodien im Metal bekannt ist.
Der Titletrack A WARRIORS WAY ist nicht schlecht. Eher ruhig, etwas melancholisch aber immer mal wieder auch hart. Über die Klampfen transportieren sie die Melodie gekonnt, wo andere Bands dafür Keyboards einsetzen, bleiben sie ganz den traditionellen Death Metal Instrumenten verbunden. Ein starker Song, wenn man es melodisch mag.
Bei FOREIGN LAND kommt doch eine gewisse Ähnlichkeit zu AA zum tragen. Jedoch nur am Rande, ihrem Stil bleiben sie treu, auch wenn dieser Track etwas aus dem Muster fällt. Kaum hohe, schöne Melodien, sondern düstere Gitarren, die nur selten mal wirkliche Melodien spielen. Wirklich gut geworden.
Fazit: Dafür, dass es Melodic Death ist, auch noch mit Folk drin, gefällt mir das Album ziemlich gut. Wer auf Bands wie Amon Amarth oder Finntroll steht, der kann hier wirklich mal einen Blick riskieren. Also hört mal rein:

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