Bandname und Albumtitel: One Day in Pain mit In Pain we Trust
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am sechsten Oktober 2023 digital im Selbstverlag raus und dann am 25. November nochmal auf CD über Awakening Records
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr drittes Album und jedes davon bekam noch eine Singleauskopplung spendiert.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Black Roos Entertainment hat mir die Band vorgestellt und bei schwedischem Todesblei sage ich selten nein. Auch haben Awakening Records einen richtig guten Riecher für gute Bands. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Schon vom ersten Takt an gibt es hier brachialen Death Metal. Düstere und brutale Riffs, heftige Growls, ein wenig Groove und fertig ist das Album. Es erinnert etwas an die Zeit in den 90ern, als sich der Death Metal wirklich gefestigt hatte, jedoch mit moderneren Anleihen. Also keineswegs verstaubt oder nur in der Vergangenheit verhaftet. Generell ist der Gesang hier wirklich geil, sehr düster, brutal und doch gut zu verstehen.
FATHER WAR hat es mir richtig angetan. Nicht nur dass der Song an sich schon verdammt geil klingt, sondern darf der Bass hier auch etwas offensichtlicher mitspielen und nicht nur den Sound dichter machen. Das Tempo haben sie hier etwas zurückgenommen aber mit einem stärkeren Fokus auf dem Rhythmus dafür gesorgt, dass der Song direkt in den Nacken geht.
Die Singleauskopplung KILLING FASTER kommt etwas melodischer daher, verliert dadurch aber kaum etwas von der Brutalität. Eine gute Wahl als Single vor dem Album, besonders da hier die Gitarren zeigen können, was sie so drauf haben.
Fazit: Wer es heftig und old-schoolig mag, der sollte hier unbedingt einmal reinhören. Eine klare Empfehlung für Deathheads, die ihr Todesblei düster und etwas groovig mögen. Aber auch wenn man gerne zuhört, wie sich Gitarristen die Finger verknoten kommt man auf seine Kosten. Also hört mal rein:

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