Dethroned mit A Bridge to Eternal Darkness

Bandname und Albumtitel: Dethroned mit A Bridge to Eternal Darkness

Genre: Black Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am ersten Dezember 2023 über Dominance of Darkness Records raus.

Sonstige Veröffentlichungen der Band: In gut 30 Jahren ist dies erst ihr zweites Album, darüber hinaus haben sie noch sieben Demos, zwei Compilations und jeweils ein Live-Album, eine Split, eine EP und eine Single veröffentlicht. Letztere ist eine Auskopplung aus diesem Album.

Wie habe ich die Band kennengelernt: Es war eine eigene Entdeckung. Ich habe einfach mal etwas bei Metal Archives gestöbert und quergehört. Von diesem Nachmittag sind hauptsächlich sie übrig geblieben und kurz darauf konnte ich sie beim Wild Hubt Rituals live erleben. Also hören wir mal rein, was meine Frau mir da zum Julfest geschenkt hat.

Wie finde ich die Scheibe: Wie zu erwarten gehen sie roh und hasserfüllt zu Werke. Das zeigt sich aber nicht durch rasende Geschwindigkeit, die zwar auch vorhanden ist, sondern wird auch in die Mid-Tempo-Parts eingebunden. Das Riffing ist recht simpel gehalten, aber durchaus wirkungsvoll. Dazu der Gesang, der wieder einmal auf den Punkt ist. Also ein verdammt gutes Album.

Natürlich muss COLOUR OUT OF SPACE bei meinen Favoriten erwähnt werden. Nicht nur, dass es ein wirklich starker Song ist, er ist auch eine Hommage an die gleichnamige Geschichte von Lovecraft. Hier gefallen mir, neben dem monoton-melodischen Riffing auch die verdammt trocken klingenden Drums, während der Song wie die Farbe aus dem All vorankriecht, sicher mit der Zeit alles und jeden zu erreichen und zu befallen.

Dagegen der RUF DER TIEFE fast schon beschwingt. Mit mehr Tempo und einem gewissen Groove wird der Hörer hier in die Tiefe und das Verderben gerufen. Auch der Text hat einiges zu bieten, doch die Interpretation  überlasse ich meinen Lesern.

Fazit: Ein verdammt gutes Album haben sie hier aufgenommen. Wer Black Metal aus Deutschland hört, sollte dieser Platte wirklich einmal eine Chance geben, besonders wenn das Saarland auf der Musikalischen Landkarte noch ein weißer Fleck ist. Also, hört hier einmal rein:

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