Eine kurze Erklärung zum neuen Format, der Werksschau

Freunde des hörbaren Metalls, ich wage mich an eine neue Kategorie, die ich in Ermangelung eines besseren Namens erst einmal als Werksschau bezeichnen werde. Da stellt sich sicher der eine oder andere ein paar Fragen, wie ich hier nun beantworten möchte:

Worum wird es gehen: Kurz gesagt, ich werde mir eine Band vornehmen und deren ganze Diskographie kurz besprechen. Dabei werde ich alle Veröffentlichungen hören, soweit sie mir zur Verfügung steht, was bei den einen oder anderen Demos oder EP’s eher schwieriger werden wird. Dabei werde ich das Schaffen in Zeitabschnitte unterteilen, die stilistischen Veränderungen behandeln und auch Anekdoten zum besten geben, die ich mit der Band verbinde. Keine Rücksicht werde ich dabei auf Singleauskopplungen nehmen. Ebenso werde ich Best-Of’s und Live-Alben ausklammern, genauso wie Veröffentlichungen, die nur auf besonderen Wegen verfügbar waren, sofern ich sie nicht besitze. Maßgeblich für die Diskographie, die ich behandelt wird die Metal Archives Seite der Band sein.

Welche Bands werde ich so genauer unter die Lupe nehmen: Das ist eine gute Frage, und ich möchte darauf mit einer kleinen Liste antworten:

  • Die Band muss seit mindestens zehn Jahren existieren.
  • Die Band muss mindestens fünf Alben veröffentlicht haben.
  • Ich muss die Band seit mindestens fünf Jahren aktiv hören oder zu einem Zeitpunkt in meinem Leben aktiv gehört haben.  
  • Ich muss mindestens 50% der Diskographie in physischer Form (CD’s, Kassetten und/oder Schallplatten) besitzen.
  • Die Band muss im weiteren Sinne dem Metal zuzuordnen sein.

Da fallen fürs erste ein paar Bands heraus, aber was ja noch nicht ist, kann ja noch werden.

Wie wird eine solche Werksschau aussehen: Zuerst werde ich die Diskographie auflisten und dort anmerken welche Veröffentlichungen ich besitze und/oder ob sie im Internet legal verfügbar sind. Sollte beides nicht der Fall sein, dann wird diese Veröffentlichung ausgeklammert. Auch werden Bootlegs ausgeklammert, außer sie haben einen Mehrwert über eine Momentaufnahme des Schaffens hinaus. So wird die Dawn of the Black Hearts ein Teil einer Mayhem-Werksschau sein, aber zum Beispiel die Satans Little Helper von Slayer nicht.

Danach werde ich mich chronologisch durch die Veröffentlichungen arbeiten, zu jeder etwas schreiben. Das ganze wird in unterschiedliche Abschnitte aufgeteilt, jenachdem wie sich der Stil entwickelt hat. Sehr wandlungsfähige Bands haben logischerweise mehr Abschnitte als solche, die ihrem Stil treu bleiben oder um es provokativ auszudrücken: Jedes Jahr das gleiche Album neu veröffentlichen.

Warum mache ich mir die ganze Arbeit: Das Projekt geistert mir schon etwas länger durch den Kopf. Ich habe immer wieder bemerkt, dass Bands ihren Stil teilweise radikal gewandelt haben. Bei manchen, wie Samsas Traum gehört das zur Identität der Band, bei anderen war es eine mehr oder weniger logische Entwicklung oder wurde durch äußere Einflüsse bedingt. Damit möchte ich auch den Bands ein Stück weit danken, ihnen Anregungen geben oder Fans auf Stilwechsel aufmerksam machen. Und zu Guter Letzt einfach etwas über die Bands an sich schreiben, statt nur immer über die neuesten Alben.  

Wenn noch weitere Fragen aufkommen, könnt ihr sie mir gerne auf den unterschiedlichste Kanälen stellen, ich werde sie zeitnah beantworten und eventuell in diese Erklärung aufnehmen.

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