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Psionic Madness mit Rotting Dominion

Bandname und Albumtitel: Psionic Madness mit Rotting Dominion
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 29. Oktober 2022 über Vargheist Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Unter diesem Namen ist es ihr zweites Album. Mehr gibt es so nicht. Als Morgue Walker haben sie noch zwei EP’s und eine Compilation rausgehauen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Death Metal gewordenen Wahnsinn verdanke ich dem Metal Devastation Radio. Da haben die mir wieder was richtig interessantes zugeschickt. Also hören wir mal zusammen rein.
Wie finde ich die Scheibe: Hier geht es direkt sehr heavy zur Sache. Sowohl die Musik als auch der Gesang bewegen sich sehr weit unten, auch wenn hin und wieder mal die dünneren Saiten für ein Solo gebraucht werden. Mit ein wenig Groove und viel gestampft bahnen sich die sieben Song ihren Weg durch die Gehörgänge direkt ins Hirn.
NECROTIZING MIASMA eröffnet die Scheibe und zeigt während seiner gut sieben Minuten schon wohin die Reise geht. Ultraheavy und brutal gehen die Drei hier zu Werke und binden immer mal wieder ein wenig Grind in den Song mit ein. Dazu zeigen sie auch, dass sie ihre Instrumente wirklich beherrschen, aber ohne dass einfach nur sinnlos gepost wird.
MUTATED NATURAL SELECTION zelebriert den Death Metal gewordenen Wahnsinn so richtig. Immer mal wieder schleppende Doomparts, woraufhin sofort wieder Vollgas gegeben wird. Ein verdammt starker Song, der die Mitter dieses Albums markiert.
THE DECADENCE OF NEAR EXTINCTION ist nochmal ein kürzerer Song, bevor es zum Ende hin wieder länger wird. Zwar nehmen sie sich hier auch Zeit, aber eben nur so viel, wie der Song braucht, um seine Wirkung zu entfalten.
Fazit: Wer Death Metal mit hang zum Brutal Death mag, also den verdammt guten, der sollte mal hier reinhören. Zwar könnten sie den einen oder anderen Track etwas zurechtstutzen, aber lassen wir das. Es ist ein verdammt gutes Album, das sicher bei einigen Deathheads Anklang finden dürfte.
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Amorphia mit Lethal Dose

Bandname und Albumtitel: Amorphia mit Lethal Dose
Genre: Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 30. September 2022 über Awakening Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Abgesehen von ihren drei Alben haben sie noch nichts veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier habe ich wieder etwas von Black Roos Entertainment bekommen. Thrash ist sowieso immer einen Blick wert und wenn er noch aus Indien kommt, bin ich besonders gespannt.
Wie finde ich die Scheibe: Klingt nicht schlecht, schön hart und angepisst. Hier und da sind für meinen Geschmack ein paar Technikspielereien zu viel drin, aber es sei ihnen gegönnt. Der Rest entschädigt dafür. Der Sänger spuckt Gift und Galle ins Mikrophon, wie das sein soll. Also nachdem das geklärt ist, kommen wir zu meinen Empfehlungen.
DEATH MACHINES packt noch etwas Heavyness mit in den Thrash und gibt dem ganzen so noch etwas mehr Durchschlagskraft. Hier muss ich wirklich mal das Riffing loben, das hier sowohl eingängig als auch Brutal ist. Dazu ein Text, der wohl von medizinischen Experimenren an unfreiwilligen Probanden handelt.
PSYCHOTIC TORMENT kommt etwas chaotisch daher, was dem ganzen aber eine besondere Note gibt. Ein eher stampfender Song, der auch immer mal wieder das Gaspedal findet und die ganze Menge an PS mit noch mehr Wahnsinn ergänzt. Einfach nur fieser Thrash.
Und als wäre der Wahnsinn noch nicht genug gewesen, legt ELECREOCUTION nochmal so richtig nach, sowohl was die Musik, als auch den Text angeht. Eindeutig mein Favorit des Albums. Wieder eher Mid-Tempo, aber auch hier wird immer mal wieder in den nächsten Gang geschaltet, aber auch mal zurück für einen Moment der Schönheit. Klingt seltsam, dann hört mal rein.
Fazit: Thrashheads sollten sich mal die Zeit für das Album nehmen. Was diese Inder da veranstalten tritt so richtig Arsch. Ich kann das Album ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen. Wenn ihr mir nicht glaubt, hört hier mal rein:
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Hegemone mit Voyance

Bandname und Albumtitel: Hegemone mit Voyance
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 15. September 2022 über Brucia Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr drittes Album. Zuvor haben sie noch eine Split rausgehauen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Mal hat mich Anubi-Press mit der Nase auf dieses Album gestoßen, indem sie es mir zugeschickt haben. Also hören wir uns mal an, was sie so veranstalten.
Wie finde ich die Scheibe: Interessant ist das Album auf jeden Fall. Sowohl der Gesang, als auch das Songwriting sind abwechslungsreich, ohne zu zwanghaft künstlerisch zu wirken. Auch für die nötige Härte wird gesorgt und dazu kommen noch psychische Gitarren. Stellenweise wirkt die Musik wie Suicide Black, aber gleichzeitig auch wieder nicht. Ich könnte jetzt zu jedem der sieben Lieder philosophieren, aber ich überlasse es euch, einmal reinzuhören und komme gleich zum Fazit.
Fazit: Hier ist es wirklich schwer sich ein paar Songs als Favoriten herauszusuchen, da das Album am besten in Gänze funktioniert. Also hört einmal rein, lasst euch von diesem geschwärzten Stilmix überrollt und sagt mir dann, dass ich keine Ahnung habe.
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Gales of Avalon mit Oblivion

Bandname und Albumtitel: Gales of Avalon mit Oblivion
Genre: Melodic Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am 23. September 2022 im Selbstverlag raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihre dritte EP, dazu kommen noch zwei Alben und eine Single.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das war wieder das Metal Devastation Radio. Hier hat mich schon direkt der Name angelockt. Wieso genau, weiß ich auch nicht, aber hier war mir klar, da muss ich eine Review zu schreiben. Also, los geht’s.
Wie finde ich die Scheibe: Ich dachte zuerst, ich hätte mich irgendwo vertippt, hätte das falsche Lied an, weil es so gar nicht nach dem angepriesenen Death’n’Roll klang, sondern eher nach Power Metal. Ja, von dem ist einiges in den Liedern drin. Die Vocals wechseln gerne mal zwischen Growls und klarem Gesang, es steckt sehr viel Melodie in dem ganzen. Man könnte fast sagen, es ist Power Metal, mit Death Metal Gesang. Aber es klingt gut, also kommen wir zu den Favoriten:
ASYLUM eröffnet die EP und hier höre ich eindeutige Parallelen zu ihren Landsleuten von Unleash the Archers, aber auch ein wenig Elvenpath, auch wenn die dort wohl nicht bekannt sind. Immer wieder wechselt der Gesang von klar zu Growls, was hier verdammt gut eingesetzt wird.
PARALYZED dreht die Härte und Heavyness noch ein gutes Stück weit auf, aber auch hier bleibt die Melodie erhalten, was zu einem verdammt coolen Sound führt.
Fazit: Hört mal rein, den Stilmix ist richtig gut, daher gibt e hierzu keine wirkliche Empfehlung, wer es sich aus jeden Fall reinziehen soll. Also macht das einfach alle.
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Värkären mit Infernum

Bandname und Albumtitel: Väkären mit Infernum
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 28. Oktober 2022 über Disease ov Mourning raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das wird ihr drittes Album. Bei den Demos waren sie mit sieben Stück fleißiger. Zu guter Letzt kommen noch je zwei Singles, EP’s und Splits dazu.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir ihr Album zukommen lassen und was die Schweden da veranstalten, das hat mein Interesse geweckt.
Wie finde ich die Scheibe: Soweit, so böse. Schlecht klingt es nicht. Eigentlich finde ich das Ganze sogar recht interessant. Eine der Gitarren klingt ziemlich nach einem Cello, oder sollte es am Ende wirklich eins ein? Der Gesang ist grundsolide, aber reißt mich nicht vom Hocker, genauso wie die Drums. Aber anhören kann man sich die Musik wirklich, aber am Ende des Tages bleibt doch eher ein Album, bei dem sich die Lieder zu sehr gleichen. Da hätte ich mir schon etwas Abwechslung gewünscht.
Da hat mir ANTITHESIS noch am besten gefallen. Es geht gleich hart im oberen Mid-Tempo los. Die Cello-Klampfe legt sich auf die restlichen Instrumente, worüber der Gesang thront und darunter wütet das Schlagzeug. So gelesen klingt das doch ganz gut oder? Tut es auch, wenn man sich den Song anhört? Aber irgendwann ist auch die beste Formel ausgereizt.
Fazit: Ein solides Album, dass sich leider zu sehr auf eine Formel stützt. Ich mag die Musik schon, aber es fehlt ein wenig die Variation. Freunde des nordischen Schwarzmetalls können gerne einen Blick riskieren. Also los:
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Last Retch mit Sadism and Severed Heads

Bandname und Albumtitel: Last Retch mit Sadism and Severed Heads
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 23. September 2022, also vorgestern raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Demo, aus dem letzten Jahr, ist dies ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio, wie sollte es auch anders sein. Die haben mir das Album geschickt, also wird es hier besprochen.
Wie finde ich die Scheibe: Es ist nicht schlecht, auch schön heavy. Die Vocals klingen verdammt gut, aber es kommt mir über weite Strecken so vor, als hätte ich das Album schon gehört. Es hat kein Alleinstellungsmerkmal, ja der Sänger taugt was, aber das alleine reicht leider selten. Aber es gibt ein paar Hoffnungsschimmer:
Der Titletrack SADISM AND SEVERED HEADS gefällt mir ziemlich gut. Hier wird es schön groovig und stampfend, dazu noch eine Portion Heavyness, die auch in den schnellen Passagen zu spüren ist.
Fazit: Mehr gibt es nicht zu sagen. Brauchbarer Death Metal, ein guter Song auf dem Album. Also ich würde nicht unbedingt den Sender wechseln, aber nicht gezielt nach den Kanadiern hier suchen. Vielleicht bessert sich das ja, mit dem nächsten Album. Aber hört mal selbst rein:
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Gingivectomy mit Mouth Shattering slamtist Purgery

Bandname und Albumtitel: Gingivectomy mit Mouth Shattering slamtist Purgery
Genre: Slaming Brutal Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 30. September 2022 über CDN Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist wohl ihr Debut.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Einschläge kommen wieder näher. Das Metal Devastation Radio hat die Geschütze geladen und ich bin in der Free Fire Zone und so ist auch dieses Album bei mir eingeschlagen. Da immer noch die Erinnerung an das Deathfeast wach sind, habe ich so richtig bock hierauf.
Wie finde ich die Scheibe: Man bekommt genau das, was man sich erhofft hat. Zwar hat das Metal Devastation Radio noch etwas von wegen experimentell erzählt, aber hier finde ich, gibt es geilen Brutal Death/Slam Death auf die Ohren, vom Gesang hin und wieder sogar noch etwas in Richtung Gutalax. Ich habe meinen Spaß damit.
CROWBAR CANTILEVER EXTENSION macht schon gleich so richtig Laune auf mehr. Scheiß auf das Tempo, ich will Hämmer, zur Not auch Brechstangen. Und mit denen bekommt man hier fachmännisch das Esszimmer renoviert.
PEAR OF ANGUISH EXPANDING DIASTHEMA wirkt gegen Ende sogar wirklich etwas experimentell durch den, ich glaube Synthie, aber auch damit bleiben sie Brutal. Und solche seltsamen Passagen, wenn sie, wie hier, gut gemacht sind, begeistern mich immer.
Auf TOOTHSTONE PILEDRIVER habe ich mich besonders gefreut. Ob sie beim Songschreiben die Matches von Dr. Isaac Yankem gesehen haben, weiß ich nicht, aber daran musste ich denken, als ich mir die Tracklist durchlesen habe. Und der Song enttäuscht mich nicht. Also hört ihn euch mal an.
Fazit: Wer sich mal gefragt hat, wie es klingt, wenn ein paar Zahnärzte eine Brutal Death Metal Band gründen, so könnte das ganze dann aussehen. Ob sie Zahnärzte sind, keine Ahnung, aber irgendein Thema braucht die Band ja. Also meine Freunde des brutalen Todesbleis, hört hier mal rein:
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Chestcrush mit Apechtheia

Bandname und Albumtitel: Chestcrush mit Apechtheia
Genre: Blackend Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese kleine EP kommt irgendwann im November raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies wird ihre erste EP, nach einer Demo und einem Album, das ich hier besprochen habe.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ursprünglich hat das Metal Devastation Radio mir die Band vorgestellt, weshalb ich ihr Album besprochen habe, nun hat mir die Band selbst die EP zugeschickt. Das sorgt immer dafür, dass solche Releases vorgezogen werden, also los geht’s:
Wie finde ich die Scheibe: Zwar haben wir nur drei Lieder, aber diese füllen fast eine halbe Stunde. Ich kenne Alben mit weniger Spielzeit. Hier haben sie sich etwas zurückgenommen mit dem Tempo, es gibt immer noch rasantere Passagen, aber die Heavyness haben sie ganz groß auf die Ketten ihres Panzers geschrieben. Dem einen oder anderen mögen die Songs etwas lang vorkommen, aber ich finde sie gerade richtig geraten.
MISERY.DECLINE.DEATH sei meinen Lesern empfohlen, sobald die EP rauskommt. Der Opener verbindet beide Seiten der Band wunderbar, einerseits die Heavyness, für die ich die Band mag, andererseits die Zornausbrücke, die einen immer wieder rausreißen und zwingen aufmerksam zuzuhören, statt sich nur von der Musik berieseln zu lassen.
Fazit: Wieder eine verdammt gute Veröffentlichung der Schotten. Geschwärztes Todesblei des ganz dicken Kalibers gibt es hier auf die Ohren. Wer auf ultraschweren Death Metal steht und kein Problem mit etwas Schwarzmetall drin hat, sollte sich die EP mal vormerken. Bis dahin, hier einer meiner Lieblingstracks von ihrem Album.
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Eldprov mit Rift

Bandname und Albumtitel: Eldprov mit Rift
Genre: Melodic Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album wurde heute, am 16. September 2022 auf die Welt losgelassen und zwar von Grind to Death Records.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr erstes Album, zuvor haben sie noch zwei Singles veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch dieses Album hat mir das Metal Devastation Radio zukommen lassen. Mit Melo-Death bin ich ja immer etwas kritisch, aber der Band wollte ich eine Chance geben.
Wie finde ich die Scheibe: Diese Chance haben sie auch genutzt. Für Melodic Death stimmt hier alles. Härte und Melodie werden hier geschickt miteinander verwoben. Die Vocals sind auch recht wandlungsfähig, von heftigen Growls bis zu klarem Gesang. Stellenweise finden sich sogar einige Thrash-Anleihen.
Schon der Opener zeigt wohin die Reise geht. Tempo wechselt sich mit epischen Passagen ab. Auch zeigen die drei hier schon, dass sie ihre Instrumente beherrschen und es schaffen anständige Songs zu schreiben.
Auch SILHOUETTES ist zu empfehlen. Das Lied klingt einerseits schön düster, hat aber auch einen coolen Groove, der das ganze recht eingängig macht, aber hoffentlich nicht so sehr, dass man es tothört.
Das Beste kommt dieses Mal zum Schluss. THIRD CROW hat es mir richtig angetan. Einerseits gefällt mir das Drumming am Anfang verdammt gut, andererseits ist das Riffing richtig stark und stellt diesen Song heraus. Kurz: ein geiler stampfender Song, der mit reichlich Abwechslung aufwartet und dem man die sieben Minuten nicht anmerkt.
Fazit: Für Melodic Death Metal ein richtig starkes Album. Die sieben Songs machen Spaß und es gibt sogar drei verdammt gute Lieder. Also Freunde des melodischen Todesbleis sollten hier mal reinhören.
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Yevabog mit Between two Fires

Bandname und Albumtitel: Yevabog mit Between two Fires
Genre: Blackend Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 20. August 2022 in Eigenregie auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer Single und einer EP ist dies ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio verwöhnt mich wirklich mit interessanten Veröffentlichungen. So auch dieses Album, das wir uns nun anhören. Seien wir also gespannt ob es etwas taugt.
Wie finde ich die Scheibe: Auf den ersten Blick klingt es nicht schlecht, vielleicht etwas melodisch, dafür aber mit viel Atmosphäre. Die Vocals, und eigentlich alles andere auch, sind wirklich zwischen Black und Death Metal anzusiedeln. Stellenweise erinnert mich der Sound an Behemoth.
Der Opener A GOLDEN REAPER ist einer meiner Favoriten, da sie hier einiges an Atmosphäre reinpacken und einige interessante Ideen miteinarbeiten. So gefällt mir der fast chorale Gesang, den sie teilweise verwenden richtig gut, da es so etwas von einem düsteren Ritual hat.
Bei RITUALAE ROMANUM ist neben dem düsteren, fast ritualhaften auch noch ein ganz finsterer Groove zu finden. Das gefällt mir richtig gut und stellt den Song heraus.
Fazit: Düsterer Death Metal, der sich auf halbem Weg zum Black Metal befindet? Ja genau das bekommen wir hier. Also Freunde des düsteren Todesbleis sollten hier mal reinhören. Besonders wenn sie Behemoth und deren Musik mögen.
