• Hellknights mit Втрачений світ

    Hellknights mit Втрачений світ

    Bandname und Albumtitel: Hellknights mit Втрачений світ

    Genre: Crust Punk

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am ersten August 2022 über Surrogate Rec. raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr erstes Album, nach zwei EP’s und einer Demo.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier habe ich ein wenig auf Bandcamp gestöbert und sowohl das Cover, als auch der vorab zugängliche Song haben mein Interesse geweckt. Also habe ich mir die Kassette mal bestellt und bis am Donnerstag vergessen, als sie eigentlich ankommen sollte. Jetzt können wir aber reinhören.

    Wie finde ich die Scheibe: Die Musik ist recht chaotisch, wie man es aber von Crust erwarten würde. Es geht ohne Finesse aber dafür mit einer gehörigen Portion Wut direkt los und zu keiner Zeit wird Tempo herausgenommen. Die Drums sind auch nicht wirklich aufregend, dafür scheppern sie mit Höchstgeschwindigkeit durch die 16 Lieder, die Saitenfraktion lärmt dazu und die Vocals drücken eine ganze Menge Wut aus. Also so wie Crust klingen sollte. Wirkliche Songempfehlungen kann ich hier nicht abgeben, hört euch lieber das Album am Stück an. Die halbe Stunde kann man mal investieren.

    Fazit: Was Crust angeht, ein gutes Album, aber es ist nicht jedermanns Genre. Ich kann es mir auch nicht dauerhaft anhören, aber hin und wieder muss es einfach etwas Chaos und Wut sein. Leute die in Richtung Hardcore und Crust oder Grind gehen, könnten hier auf ihre Kosten kommen.

  • Blackbraid mit Blackbraid I

    Blackbraid mit Blackbraid I

    Bandname und Albumtitel: Blackbraid mit Blackbraid I

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 26. August 2022 über Neuropa Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist das erste Album dieses Solo Projekts, darauf wurde aber eine Single ausgekoppelt.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Black Metal Promotion hat mir die Single in meine YouTube Abobox gespült und ich fand den Sound direkt klasse. Wäre ich nicht auf dem Deathfeast gewesen, wäre diese Review schon am Freitag gekommen, aber besser spät als nie. Darum geht’s jetzt los:

    Wie finde ich die Scheibe: Auch der Rest des Albums, jenseits der drei Vorabveröffentlichungen und der beiden Videos die gedreht wurden, hat mich nicht enttäuscht. Auch wenn zwei der drei mir noch unbekannten Songs reine Instrumentals waren, die auch eher akustisch gehalten sind. Bleiben wir also bei den anderen Songs. Für Abwechslung ist gesorgt und jedes Lied erzeugt seine eigene Stimmung. Obwohl es stellenweise sehr atmosphärisch zur Sache geht, bleibt die Härte und Brutalität keineswegs auf der Strecke. Etwas einzelnes, das hier heraussticht, herauszusuchen ist fast unmöglich, da alles aus einem Guss ist.

    Ebenso schwer ist es hier zwei Lieder herauszusuchen, die ich euch empfehlen möchte. Darum nehme ich die beiden mit den Videos, da auch hier einiges an Können und Herzblut drin steckt. Als erstes ist dann natürlich THE RIVER OF TIME FLOWS THROUGH ME zu nennen. Hier wurden nur Aufnahmen von vereisten Bergflüssen verwendet um ein Lyric-Video zu erstellen, aber mehr braucht es nicht. Die Härte und Aggression in der Musik, gepaart mit den atmosphärischen Passagen reichen um den Hörer in den Bann zu ziehen.

    Als zweites möchte ich SACANDAGA nennen. Hier hat man sich entweder viel Zeit genommen, oder viele Kilometer im Auto zurückgelegt, um das Video zu drehen, da im Prinzip alle vier Jahreszeiten gezeigt werden. Auch hier spricht der Zorn aus jedem Takt und jedenfalls fesselt mich das Lied auch nach mehrmaligem anhören noch immer.

    Fazit: Ein verdammt geiles Album, das ich ohne Bedenken weiterempfehlen kann, besonders jenen Freunden des Schwarzmetalls, die sich auch mal abseits der ausgetretenen lyrischen Pfade umsehen wollen. Also hört mal rein, wenn es irgendwie an euch vorbeigegangen ist:

  • Christmas, Haest, Batwölf und Electric Frankenstein mit International Split LP

    Christmas, Haest, Batwölf und Electric Frankenstein mit International Split LP

    Bandname und Albumtitel: Christmas, Haest, Batwölf und Electric Frankenstein mit International Split LP

    Genre: Punk

    Veröffentlichungsdatum und Label: Die Split kommt am neunten September 2022 über TNS Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das spare ich mir bei Splits lieber. Hört euch bei Bandcamp durch die Bands.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Von den Vieren kenne ich nur Christmas, die ich am 16. August 2022 als Vorband der Dead Kennedys erleben und entdecken durfte. Ihr aktuellen Album habe ich hier besprochen, hört da auch mal rein. Also geben wir uns je zwei Songs und hoffen auf das beste:

    Wie finde ich die Scheibe:

    CHRISTMAS eröffnen die Split und sie treten mit den beiden Songs so richtig Arsch. Für den ersten Song haben sie sich sogar ein wenig Unterstützung geholt und hier klingen die Vocals stellenweise sogar etwas nach Black Metal. Sonst ist es fieser Punk: Hart, schnell und volles Pfund aufs Fressbrett.

    HAEST kommen als nächstes an die Reihe. Die klingen nicht schlecht, aber so ganz meins ist es nicht. Hier fehlt mir irgendwie die Aggression, die ich mit Punk verbinde. Ihr zweiter Song ist ein Stück weit interessanter, aber reißt mich auch nicht so mit, aber bei Gelegenheit werde ich mir noch mehr von ihnen anhören.

    BATWÖLF klingen schon wieder besser. Hier kommt noch eine ordentliche Portion Rock’n’Roll mit durch, was bei mir gerne mal Pluspunkte gibt. Mit den beiden Songs hatte ich so richtig meinen Spaß.

    Den Abschluss bilden ELECTRIC FRANKENSTEIN und auch hier habe ich nichts auszusetzen. Guter Punk, mit einem Schuss Rock’n’Roll, dazu der Name. Was will man mehr, so darf eine Split gerne enden.

    Fazit: Vier gute Bands, drei treffen meinen Geschmack. Wer sich also in Sachen Punk weiterbilden will, der sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren. Ich werde hier noch etwas weiterhören und hier könnt ihr euch mal einen Überblick verschaffen:

    Christmas:

    Haest:

    Batwölf:

    Electric Frankenstein:

  • Xenomorph mit Rüstwelt

    Xenomorph mit Rüstwelt

    Bandname und Albumtitel: Xenomorph mit Rüstwelt

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album hat er wohl in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach vier Singles und je einer Demo und Split ist dies das erste Album dieses Projektes.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut ist das Metal Devastation Radio für eine Review verantwortlich. Als ich die Mail bekam, war ich sofort neugierig, was sich hinter den Namen von Band und Album verbirgt. Also los geht’s:

    Wie finde ich die Scheibe: Nach einem größtenteils instrumentalen Intro, abgesehen von etwas gesprochenem Text, geht es auch schon los. Irgendwas fehlt mir hier. Klar, gibt es ordentliche Drums, die Gitarrenarbeit ist auch nicht schlecht, und der Gesang klingt fies und angepisst, wie es sein soll, aber irgendwie kickt es nicht so richtig. Vielleicht habe ich auch mehr erwartet, wieso auch immer. (NACHTRAG: Nach dem dritten Durchlauf ist es mir klar geworden, es fehlt die Melancholie, die die Vocals hier brauchen. Sie klingen zwar irgendwo klagend, transportieren aber eher Hass und Verachtung.) Einen guten Song gibt es schon:

    ARBEIT MACHT HASS startet mit einem Sample aus dem Film Cyborg von 89. Mal sehen, wann ich mir den ansehen kann, aber bis dahin taugt der Track schon was. Nach diesem Monolog beginnt ein schleppendes Intro. Aus diesem heraus beschleunigt das Lied noch etwas und wird sogar brachial, ohne dabei in Raserei zu verfallen. Der Gesang darüber bleibt eher langsam und gezogen, aber mir gefällt es irgendwie.

    Fazit: Schlecht ist das Album nicht, nur eben nicht meins. Freunde des amerikanischen Schwarzmetalls sollten auf jeden Fall einmal reinhören, vielleicht werde ich mir das Album später nochmal anhören, bis dahin könnt ihr hier meine Empfehlung anhören:

  • Christmas mit Hot Nights in Saint Vandal

    Christmas mit Hot Nights in Saint Vandal

    Bandname und Albumtitel: Christmas mit Hot Nights in Saint Vandal

    Genre: Punk

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album wurde am 28. Februar 2020 über Kidnap Music und TNS Records veröffentlicht und von Cargo Records vertrieben.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr fünftes Album, wenn ich richtig gezählt habe, dazu kommen noch sechs Splits, fünf EP’s und ein Live Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich sah sie als Vorband für die Dead Kennedys am 16. August 2022 in der Garage Saarbrücken. Schon nach dem ersten Song wusste ich, dass ich bei denen einkaufen werde und nach dem halben Set wusste ich, es wird die Platte. Diese hier hat mir der Bassist der Band empfohlen. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Wie schon auf dem Konzert bekommt man hier ungeschliffenen Punk um die Ohren geschlagen. Roh, dreckig und mit ordentlich Wut im Bauch kommen die elf Tracks daher. Die Songs sind auch sehr kurz gehalten, da zeigt sich auch der Hardcore-Einschlag. Kein Lied erreicht die drei Minuten.

    Als erste Empfehlung Lege ich euch den Titeltrack HOT NIGHTS IN SAINT VANDAL ans Herz. Es ist nicht nur der längste Song und ein gelungenes Wortspiel, sondern auch ein knackiger Song mit einem griffigen Refrain, der sich wunderbar mitbrüllen lässt auf Konzerten.

    Als nächstes kommt WATERLOO auf die Liste, der mir live am besten gefallen hat. Schnell, kurz und mit geilem Bass, dazu richtig dreckiger Gesang. So mag ich meinen Punk. Auch hier gibt es genug Potential für das Publikum, zwischen zwei Schlucken Bier, mitzubrüllen und die Wut rauszulassen.

    Das gleiche gilt auch für FUCK IT UP, nur dass sie sich hier etwas mehr Zeit nehmen um dem Hörer die Botschaft um die Ohren zu prügeln. Der macht auch so richtig Spaß.

    Fazit: Ein richtig gutes Album, das man sich gerne mal geben kann. Hier haben sie im Prinzip bei der Vinylversion alles richtig gemacht, eine CD dazugesteckt, sogar noch nen Bandcampcode, damit man sich den Stress mit dem digitalisieren sparen kann. Ich werde mir auf jeden Fall noch mehr von den Jungs zulegen, hoffentlich bei irgendwelchen Auftritten. Bis dahin hört mal hier rein:

  • Dead Kennedys und Christmas am 16. August 2022 in der Garage

    Dead Kennedys und Christmas am 16. August 2022 in der Garage

    Wer: Dead Kennedys und Christmas am 16. August 2022 in der Garage

    Wann: 16. August 2022

    Wo: In der Garage Saarbrücken

    Wieso: Die hatten wohl Bock auf Tour zu gehen. Und so kamen sie auch nach Saarbrücken.

    Preis: 38 Gelder sollte das Konzert kosten.

    Das Konzert: Auch in der Zwischenzeit hat sich nicht viel verändert, auch das Bier ist noch das selbe. Ein Foyer, ein Hauptraum und der Kleine Klub ist abgeschlossen. Nur dieses Mal hatten sie auch die Große Bar im Hauptraum geschlossen. Sie haben wohl nicht mit so vielen Besuchern gerechnet. Kommen wir also zum wichtigen, den Bands:

    Christmas haben eröffnet und als Lokalhelden hatten sie auch einiges an Unterstützung im Publikum. Und nun mindestens einen mehr, da sie live so richtig abgeliefert haben. Es war kein schöner Punk, auch wenn der Gitarrist es richtig drauf hat, sondern hart, aggressiv und mit dem Arsch ins Gesicht, so wie ich meinen Punk mag. Guter Punk ist es, wenn ich wütend werde (nein nicht auf die Band) und mir die Lunge aus dem Hals brülle. Das haben sie geschafft und das aktuelle Album wird diese Woche noch besprochen.

    Danach kamen die alten Männer auf die Bühne und scheiße haben die Gas gegeben. Einmal quer durch die ganze Diskographie und zwar mit Vollgas. Der Sänger hat wohl auf einem Kraftwerk geschlafen, so viel Energie wie er hatte. Und wer jetzt Angst hat, dass es peinlich gewesen sein könnte, keine Sorge, man hat denen wirklich angemerkt, dass sie diese Musik noch leben und so richtig Spaß hatten. Zwei Zugaben haben sie sogar gegeben und es gab richtig viel Interaktion mit dem Publikum. Zum Schluss gab es noch eine kurze Interpretation von Sweet Home Alabama auf die Ohren. Der einzige Kritikpunkt den ich habe, ist dass aus der ersten Reihe der Gesang teilweise kaum zu hören war. Da hat der Tonmensch bei Christmas besser gearbeitet.

    Fazit: Beide Bands würde ich mir jeder Zeit wieder ansehen, Christmas vielleicht sogar noch etwas lieber, aber das kommt wohl auch auf meine Stimmung gerade an. Insgesamt aber ein geiler Abend, klasse Publikum und die Bands hatten so richtig Spaß auf der Bühne.

    Christmas:

    Dead Kennedys:

  • Too much said the Nature mit Red Part 1

    Too much said the Nature mit Red Part 1

    Bandname und Albumtitel: Too much said the Nature mit Red Part 1

    Genre: Melodic Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese kleine EP wurde am vierten Juli 2022 im Selbstverlag veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihre zweite EP. Mehr als das gibt es bisher nicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Und erneut gibt es einen Vorschlag des Metal Devastation Radios. Mir wurde es als Blackend Death Metal vorgestellt, Metal Archives sagen es ist Melodic Black Metal. Also hören wir mal rein, was es denn nun ist.

    Wie finde ich die Scheibe: So ganz einig bin ich mir nicht? In welche Schublade ich diese EP stecken soll. Es hat etwas von beidem, denn die Vocals stellen so manche reine Death Metal Band in den Schatten, hier und da klingt es aber auch sehr nach Black und auch das Keyboard würde ich eher dazu sortieren. Aber entscheidet für euch selbst.

    Im Prinzip taugen alle drei Tracks etwas, aber ich will euch hier den Opener CELLAR empfehlen. Im gesamten Mid-Tempo-Bereich wird hier geprügelt, dazu kommen einige melodische Passagen, hier und da bekommt auch das, schon erwähnte, Keyboard seinen Platz und beendet wird der Song von einer klaren Frauenstimme. Hier wird zwar viel in einen Song gepackt, aber er wirkt nicht überladen.

    Fazit: Verdammt gute EP. Es gibt keine wirklichen Schwächen aus meiner Perspektive. Ich freue mich schon, wenn sie mal ein ganzes Album herausbringen. Bis dahin haben wir aber zwei EP’s zu hören, also hört mal rein:

  • Lord of Horns mit The Forest at Dusk

    Lord of Horns mit The Forest at Dusk

    Bandname und Albumtitel: Lord of Horns mit The Forest at Dusk

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 11. Juli 2022 über Plague Demon Records heraus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Album, nach einem Demo, vom Anfang diesen Jahres.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier war es wieder das Metal Devastation Radio, das mit dieses Album zugeschickt hat.

    Wie finde ich die Scheibe: Ich bin mir nicht so ganz schlüssig, was ich davon halten soll. Einerseits schön hart, wenn auch hier oder da mal etwas Melodie drin vorkommt, aber auch irgendwie ziellos in der Aggression. Als würden sie einfach nur wüten, sich hin und wieder einen Moment der Schönheit gönnen, nur um dann weiterzumachen, aber ohne Grund. Nicht einmal um des Chaos willen. Wenn ihr versteht was ich meine. Die Vocals klingen recht gut, fieses Gekrächze aber auch hier fühle ich nichts. Es wird einfach nichts transportiert. Vielleicht ist es auch ihr Versuch von Bestial Black Metal, aber es fehlt das letzte etwas. Über weite Strecken ist die Geschwindigkeit und das Chaos vorhanden, die notwendig sind, aber es fehlt einfach der pure Hass, der jedes ins Mikrophon gebellte Wort umhüllen muss.

    Fazit: Leider nicht meins, aber ich werde der Scheibe zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Chance geben. Bis dahin kann ich sie keinem wirklich empfehlen, aber wenn ihr wollt, hört doch einmal rein:

  • Eternal Drak mit Shadow Storm

    Eternal Drak mit Shadow Storm

    Bandname und Albumtitel: Eternal Drak mit Shadow Storm

    Genre: Black/Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 17. Juli 2022 über Firstwave Studio raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr drittes Album, dazu gibt es noch drei Singles und je eine Split, Compilation und EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Groove Thrash Black Metal, so wurde mir die Band vom Metal Devastation Radio vorgestellt. Diese Kombination hat sofort meine Neugier geweckt und ihr müsst das nun ausbaden.

    Wie finde ich die Scheibe: Also vom Thrash und Groove bekommt man hier einiges mit, die Vocals haben auch ein ziemlich breites Spektrum. Schlecht klingt es nicht, nur ist das Album ein wilder Stilmix, in dem kaum ein roter Faden zu erkennen ist, jedenfalls von meiner Warte aus. So klingen manche Songs am Anfang nach Power Metal, nur um kurz darauf in Black, Thrash, Groove oder sonstwas zu enden. Hier und da höre ich sogar Einflüsse von Rammstein heraus, was interessant ist.

    Aus diesem Sammelsurium an Songideen und Stilen kann ich auf jeden Fall THE EYELESS GLEETH empfehlen. Ein knackiger, treibender Song, der auch schön vor sich hin groovt und eine hohe Stildichte aufweist. Hört ihn euch einfach selbst an, bevor ich hier versuche ihn zu beschreiben.

    Fazit: Was zum Geier habe ich mir da angehört. In Summe könnte das auch eine Heft-CD aus einem Metal Magazin sein, wo sie alles mögliche draufgeklatscht haben. Eine unglaubliche Bandbreite, was die Genres angeht. Hört wirklich selbst rein:

  • Eihort mit Consuming the Light

    Eihort mit Consuming the Light

    Bandname und Albumtitel: Eihort mit Consuming the Light

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 25. Juni 2022 über Underground Kvlt Records, ein Sublabel vo. Odium Records, raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das Album ist das wohl bisher einzige Lebenszeichen der Band

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat mir das Metal Devastation Radio das Album zukommen lassen. Bei Black Metal bin ich ja generell neugierig, also hören wir mal, was diese Engländer da veranstalten:

    Wie finde ich die Scheibe: So an und für sich nicht schlecht. Die Gitarren machen einen ordentlichen Job, das Schlagzeug rumpelt vor sich hin und der Gesang kann sich auch hören lassen. Solider Mid-Tempo-Black-Metal, mit ein paar interessanten Einfällen. In Summe ist es aber leider nur ein durchschnittliches Album, aber es lässt Potential durchschimmern, was mich gespannt auf kommende Veröffentlichungen blicken lässt.

    COLD DEAD EYES STARING INTO THE DARKNESS klingt nicht schlecht. Das Intro erinnert etwas an das Diary of a Madman von Ozzy, danach geht es aber hart und fies mit Black Metal weiter.

    Die BLOODCURDLING SERENADES taugen auch was. Teilweise schleppend, teilweise treibend und mit ordentlich Hass in der Stimme, kann man den Track gerne mal hören. Ich finde die Mischung nicht schlecht, auch wenn ich bei dem Titel etwas anderes erwartet hätte.

    BLOOD RITUAL ist der wohl beste Song des Albums, aber wie bei fast allen Covern empfehle ich auch hier eher das Original von Samael anzuhören, obwohl sie hier eine verdammt gute Version abgeliefert haben.

    Fazit: Für ein Debut nicht schlecht, aber da ist noch Luft nach oben. Ich bin gespannt, wie sich die Band in der Zukunft entwickelt. Freunde des Schwarzmetalls sollten hier einmal reinhören:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt