Bandname und Albumtitel: Gorge of War mit Black Webs and Angelsex
Genre: Black/Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am dritten Juni über Kvlt und Kaos Productions raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP letztes Jahr ist dies ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wieder das Metal Devastation Radio, dieses Mal hab ich das Album vorgezogen, da ich von ihnen einen Code für Bandcamp bekam, also hier sind wir.
Wie finde ich die Scheibe: Soweit so gut. Recht old-schooliger Black Metal, dem man die man die gemeinsamen Wurzeln mit dem Death Metal noch anhört, besonders beim Gesang. Es geht hart zur Sache, ohne viele Intros oder Interluden. Wenn es doch mal welche gibt, sind diese kurz gehalten und auf den Punkt, was mir schonmal positiv auffällt.
Der Opener und Titletrack BLACK WEBS AND ANGELSEX ist auf jeden Fall mal einen Blick wert. Hier geht es richtig old-schoolig zur Sache. Trotz des recht langen Intros, beim ersten Lied aber zu verzeihen, macht er richtig Laune in seiner stampfigen Art. JUDAH WHOREZONE ist eindeutig dem Todesblei zuzuordnen. Hier fühle ich mich an den einen oder anderen Track aus den frühen 90ern oder späten 80ern zurückerinnert, ohne dass es sich wie eine Kopie anfühlt, eher wie eine Hommage. CIRCUS NOIR nimmt noch ein paar Rock’n’Roll Einflüsse mit rein und bricht damit die Albumstruktur auf, ohne jedoch die Stimmung zu zerstören. Auch eine klare Hörempfehlung.
Fazit: Ein starkes Album, das mir hier empfohlen wurde und diese Empfehlung gebe ich gerne weiter an euch. Wer es old-schoolig mag und sowohl Black als auch Death in ihrer frühen, ineinander übergehenden Form, mag, der dürfte hier fündig werden. Also hört einmal rein:

Hinterlasse einen Kommentar