Bandname und Albumtitel: Christmas mit Hot Nights in Saint Vandal
Genre: Punk

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album wurde am 28. Februar 2020 über Kidnap Music und TNS Records veröffentlicht und von Cargo Records vertrieben.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr fünftes Album, wenn ich richtig gezählt habe, dazu kommen noch sechs Splits, fünf EP’s und ein Live Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich sah sie als Vorband für die Dead Kennedys am 16. August 2022 in der Garage Saarbrücken. Schon nach dem ersten Song wusste ich, dass ich bei denen einkaufen werde und nach dem halben Set wusste ich, es wird die Platte. Diese hier hat mir der Bassist der Band empfohlen. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Wie schon auf dem Konzert bekommt man hier ungeschliffenen Punk um die Ohren geschlagen. Roh, dreckig und mit ordentlich Wut im Bauch kommen die elf Tracks daher. Die Songs sind auch sehr kurz gehalten, da zeigt sich auch der Hardcore-Einschlag. Kein Lied erreicht die drei Minuten.
Als erste Empfehlung Lege ich euch den Titeltrack HOT NIGHTS IN SAINT VANDAL ans Herz. Es ist nicht nur der längste Song und ein gelungenes Wortspiel, sondern auch ein knackiger Song mit einem griffigen Refrain, der sich wunderbar mitbrüllen lässt auf Konzerten.
Als nächstes kommt WATERLOO auf die Liste, der mir live am besten gefallen hat. Schnell, kurz und mit geilem Bass, dazu richtig dreckiger Gesang. So mag ich meinen Punk. Auch hier gibt es genug Potential für das Publikum, zwischen zwei Schlucken Bier, mitzubrüllen und die Wut rauszulassen.
Das gleiche gilt auch für FUCK IT UP, nur dass sie sich hier etwas mehr Zeit nehmen um dem Hörer die Botschaft um die Ohren zu prügeln. Der macht auch so richtig Spaß.
Fazit: Ein richtig gutes Album, das man sich gerne mal geben kann. Hier haben sie im Prinzip bei der Vinylversion alles richtig gemacht, eine CD dazugesteckt, sogar noch nen Bandcampcode, damit man sich den Stress mit dem digitalisieren sparen kann. Ich werde mir auf jeden Fall noch mehr von den Jungs zulegen, hoffentlich bei irgendwelchen Auftritten. Bis dahin hört mal hier rein:

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