Bandname und Albumtitel: Qwälen mit Veri virtaa Edelleen
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kam am sechsten März 2026 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist das dritte Album nach fünf Singles und einer Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat Anubi-Press mir etwas geschickt, wie bei einer Veröffentlichungen über Time to Kill Records üblich. Also hören wir mal, was dieses finnische Schwarzmetall so kann:
Wie finde ich die Scheibe: Hier bekommt man, was man erwartet. Rasende Drums, dünne frostigen Klampfen und Gekrächze auf die Ohren. Immer mal wieder wird die Musik schleppend und fast schon depressiv. Beim Gesang bin ich mir nicht sicher, ob hier und da nicht noch Effekte drauf liegen, um ihn noch unmenschlicher zu machen. Wenn ja, ist es verdammt gut eingesetzt. Wenn sie die eine oder andere Melodie einsetzen, dann wird es dadurch richtig finster.
Bei KAHLEET, spätestens, hatten sie mich. Ein wirklich düsterer Song, mit Gesang, der auch nur ein Kaputtes Radio sein könnte, einer düsteren Melodie, die wie ein Geist über dem Rest schwebt und einer Atmosphäre die nach Selbstzerstörung schreit.
KUOLLEET JUMALAT beginnt erst episch, nur um dann in rasenden Zorn zu verfallen. Die Krähe im kaputten Radio, die sie als Sänger verpflichtet haben ist hier so richtig angepisst, passend zum Schlagzeug, dass Vollgas gibt und den hypnotisch knackigen Klampfen.
Fazit: Kein schmückendes Beiwerk, alles an diesen Songs hat einen expliziten Sinn. Schwarzmetall wie es sein muss, unterproduziert ohne zu Klangmatsch zu werden, fieser unmenschlicher Gesang, simple aber wirkungsvolle Riffs, was will man mehr? Nichts, also hört hier rein:

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