Chotzä mit Negu, Nietä, Schtachaudraht

Bandname und Albumtitel: Chotzä mit Negu, Nietä, Schtachaudraht

Genre: Black Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am dritten März 2026 über Souhung Records raus.

Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das fünfte, oder sechsten Album, je nach Zählweise, dazu kommen noch drei Splits und je eine Demo und ein Box-Set.

Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich habe sie als Headliner auf dem Wild Hunt Festival gesehen und sofort hat mich der Sound gepackt. Auch wenn mir dieses Album fast durch die Lappen gegangen wäre, verfolge ich sie seit dem. Also hören wir mal in das neueste Stück Berner Black Metal Terrors rein:

Wie finde ich die Scheibe: Wie man es von ihnen gewohnt ist, bekommt man hier dreckigen Black’n’Roll auf die Ohren und muss sich als Außerberner etwas anstrengen, um zu verstehen,  was einem hier in die Ohren gebrüllt wird. Das ist einer der Gründe, wieso mich die Band begeistert hat, da ich ein Fan von Dialekten und ungewöhnlichen Sprachen im Metal bin. Der Gesang ist räudig und angepisst, dazu gibt es dreckige Riffs auf den Klampfen und obendrauf kommt ein druckvoll treibendes Schlagzeug.

Wie das ganze Album ist auch das Lied MISSGEBURT so richtig dreckig, als hätte man es aus der Gosse gezogen. Treibend mit Rock’n’Roll-Anleihen geht es hier voran. Dazwischen dürfen die Klampfisten immer mal wieder zeigen, was sie drauf haben und durch den Gesang wird man wohl auf ausgesuchte Weise beschimpft.

Mein absoluter Favorit auf dem Album ist aber SUSI SUIZID. Nicht nur der Name dieser Weise, auch das (eher vermutete) Thema und natürlich die Musik an sich haben überzeugt. Etwas ruhiger als der Grundton des Albums, dennoch gnadenlos treibend gehen sie hier zu Werke.

Fazit: Wohl eher etwas für Connaisseure des Ableitungen Schwarzmetalls, aber wirklich mal einen en Blick wert. Also hört mal rein, wenn euch meine Besprechung nicht abgeschreckt hat:

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