Bandname und Albumtitel: Nocturnal Ceremony mit Obsidian
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am vierten März 2026 haben sie dieses Album in Eigenregie veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Demo aus den 90ern und 30 Jahren Pause, haben in Vorbereitung für ihr erstes Album vier Singles veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Eine Band, die nur ein Demo raushaut und dann nach 30 Jahren ein Album hat, das interessiert mich. Zum Glück hat mir das Metal Devastation Radio es zukommen lassen. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Eine ziemlich starke Scheibe, auch wenn der Sound doch sehr modern ausfällt. Immer wieder schimmern Core-Anleihen durch, während sie richtig stabiles Geballer abliefern. Das Schlagzeug gibt durchgängig Gas, nur unterbrochen für einige Akzente, wenn sie mehr Durchschlagskraft brauchen. Dazu kommen die Gitarren und der Synthie, der recht prominent eingesetzt wird. Über allem ist der Gesang, der immer wieder zwischen Schreien und finsteren Growls wechselt.
I AM BECOME DEATH ist wohl von dem berühmten Oppenheimer-Zitat inspiriert worden. Der Song geht direkt nach vorne. Zwar etwas chaotisch, aber durchaus gelungen. Ich habe mit dem Stück auf jeden Fall meinen Spaß.
Bei BLOOD OF AN ANGEL fühlte ich mich hier und da an Marilyn Manson erinnert. Sogar noch, als die Growls einsetzen. Eine interessante Mischung, die man so eher selten hört.
Fazit: Modernes Todesblei, das wirklich etwas kann. Von einer Band aus den 90ern hätte ich etwas anderes erwartet, aber hier wurde ich positiv überrascht. Hört am besten selbst einmal rein:

Hinterlasse einen Kommentar