Bandname und Albumtitel: Rotten Tomb mit Vestiges of tortured Souls
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Stück Todesblei kam am sechsten Juni über Nuclear Winter Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Ihr drittes Album ist dies nun schon. Zuvor haben sie noch fünf Demos, Zwei EPs und je ein Live-Album und eine Compilation rausgehauen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Todesblei aus Chile, was muss ich mehr sagen? Nagut, noch dass Anubi-Press mir die Scheibe geschickt haben. Also rein in den Death Metal:
Wie finde ich die Scheibe: Vom ersten Ton an ist klar, hier werden keine Gefangenen gemacht. Richtig geile Riffs, ein heftiges Schlagzeug und finstere Vocals, die wie aus der Hölle selbst klingen. Das Alles verschmilzt zu treibenden und rasenden Songs, die nur hier und da von fast schon melodischen Parts unterbrochen sind. Dafür bekommen wir da aber wirklich knackige Soli vorgespielt.
WAITING, DYING ist zwischen diesen ganzen starken Songs noch einmal eine Hausnummer für sich. Unglaublich dicht produziert, als würde man gegen eine Wand aus Gitarren laufen. Dazu steigt der Gesang in noch tiefere Tiefen hinab. Ein wahrer Sturm von einem Lied.
ANCESTRAL PERVERSION lässt das Tempo schleifen, dafür wird die Stimmung ritualistisch. Selbst der rasante Teil in der Mitte kann dies nicht ändern und das psychotische Solo danach, zieht einen immer weiter in die Atmosphäre von Perversion und Wahnsinn.
Fazit: Jeder der Bock auf ein wirklich starkes Death Metal Album hat, sollte hier reinhören. Irgendwo zwischen modernem Todesblei und den Klassiker, mit einem eigenen Stil und wirklich ausdrucksstarken Lieder, das muss man sich anhören:

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