HKSPK mit Heimkehr

Bandname und Albumtitel: HKSPK mit Heimkehr

Genre: Black/Death Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am elften September 2026 in Eigenregie raus.

Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies wird Album Nummer zwei, nach zwei Singles und einer EP.

Wie habe ich die Band kennengelernt: Nachdem ich beschlossen habe, hier wieder regelmäßiger zu schreiben kam eine Mail der Band. Abgesehen davon, dass wir hier deutsches Schwarzmetall hören, hat mich der Satz, dass ich keine Erklärung brauche, um einer Untergrund Black Metal Band eine Chance zu geben, überzeugt. Das spricht sowohl von Einsicht als auch Selbstvertrauen und ganz besonders davon, dass mein Blog gelesen wurde. Also hier habt ihr eure Chance: Nutzt sie! Ich höre mir die 25 Minuten Schwarzmetall dann mal an:

Wie finde ich die Scheibe: Nach einem kurzen Intro geht es auch schon so los, wie ich es erwartet und erhoffe. Rasend, aggressiv und hypnotisch. Der Gesang ist verdammt abwechslungsreich. Zwischen finsteren Growls, gequälten Schreien und dem Krächzen einer verdammt angepissten Krähe wird immer wieder gewechselt, während das Schlagzeug malträtiert wird und die Klampfen müssen alles geben um dem halsbrecherischen Tempo gerecht zu werden. Dann, während der letzten drei Lieder ändert sich der Stil radikal. Das Tempo wird drastisch zurückgenommen, Atmosphäre gewinnt an Raum, während der Zorn weiterhin spür- und hörbar bleibt. Trotzdem fühlt sich dieser Wechsel organisch an.

TORTURE legt direkt nach dem Intro brachial und garstig los. Rotierende Riffs, während der Gesang immer wieder zwischen gequälten Schreien und zornigem Gekrächze wechselt. Dazu ein wirkungsvolles Schlagzeug. Die Produktion hat das getan, was sie bei diesem Genre am besten tut: Unter Folter sterben.

Mit ROT IN DESPAIR, werden sie atmosphärisch, etwas das sie zuvor schon angedeutet hat. Zwischen heftigeren Passagen bekommt dieses Lied den Raum, den es braucht, um unerbittlich durch die Gehörgänge zu schreiten, ohne dass ein Kunstprojekt daraus wird.

Fazit: Die Drei haben ihre Chance erhalten und wirklich genutzt. Wenn man die Laufzeit betrachtet, haben sie mit der zweiten Hälfte des Albums gezeigt, wie man atmosphärischen Black Metal spielen sollte, während es mit den ersten Liedern brutal zur Sache ging. Wer eine Perle des Untergrunds sucht, der wird hiermit fündig:

Hinterlasse einen Kommentar