Equinox Rite Festival 2026 im Kulturhaus Überherrn am 26. September 2026

Wer: Reinkaos (Durch Dissection Tribute), Chotzä, Torment of Souls, Beleth’s TRUMPET, Bloedmaan und Apostema

Wann: Am 26. September 2026

Wo: Im Kulturhaus Überherrn

Preis: 44 Euro kostete es im Vorverkauf und an der Abendkasse waren dann 49 Euro fällig.

Die Location und Auftritte: Das Kulturhaus in Überherrn ist seit ich das Festival kenne, der Veranstaltungsort. Nach dem Eingangsbereich mit der Bonkasse geht es eine Treppe nach oben, wo der Durchgang zum Bühnenraum, samt den Rängen ist. Hier finden sich die Merchstände der Bands und der Stand von Dominance of Darkness Records. Dazu hat sich noch ein Künstler mit angemalten Rehtrophähen eingefunden. Eine weitere Treppe nach oben und man kommt an der Bar an, wo ein weiterer Künstler seine Bilder ausgestellt hat.

APOSTEMA haben den Abend eröffnet. Leider habe ich von ihnen nur das letzte Lied mitbekommen, da es zu einer kleinen Verspätung meinerseits kam. Es war soweit nicht schlecht, aber wirklich überzeugen konnten sie mich nicht.

Das haben dafür aber BLOEDMAAN geschafft. Ein wirklich gelungener Auftritt der vier. Hartes und kaltes Schwarz Metall wurde kompromisslos dargeboten. Besonders der Gesang hat es mir angetan, krächzend und voller Hass. Dazu kam dann noch das Instrumentarium, das allem das nötige Fundament gegeben hat. Hart und doch melodisch, ohne die Wurzeln des Genres zu verleugnen. Sie waren meine Entdeckung des Abends.

BELETHS TRUMPET hatten es schwer, dagegen anzukommen, haben aber ihr bestes gegeben und es hat sich gelohnt. Etwas weniger melodisch, dafür noch eine Ecke härter, der Gesang etwas tiefer. Die Riffs hatten ihre eigene hypnotische, schwarze Magie, die den Zuschauer in ihren Bann gezogen hat. Atmosphärisch und trotzdem brutal, so wie es sein sollte. Einfach eine Naturgewalt, besser kann man den Auftritt nicht zusammen fassen.

TORMENT OF SOULS waren der Fehler in der Matrix. Statt dass es nun hasserfülltes Schwarzmetall auf die Ohren gab, bekamen wir die volle Ladung finsterestes Todesblei um die Ohren gehauen.mit der Band kann man gar nichts falsch machen. Groovoger Death Metal, vorgetragen von einer wirklich eingespielten Band um den Sänger, den man getrost als Tier bezeichnen kann. Abgesehen von seiner Erscheinung hat er auch genug Bühnenpräsenz, um den die Bühne alleine einzunehmen. Leider haben viele den Auftritt lieber draußen verbracht.

CHOTZÄ waren für mich der eigentliche Headliner des Abends, nicht nur weil sie der Grund waren, um.das Festival zu besuchen. Mit ihrem dreckigen Black’n’Roll haben sie genau meinen Geschmack getroffen. Auch die Bühnenshow hat genau dazu gepasst und da wir ja schon Bühnenpräsenz gesprochen haben, müssen wir auch ihren Sänger Szivilisz erwähnen.

REINKAOS haben den Abend beendet. An und für sich waren sie nicht schlecht, aber nicht meins. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie eine Coverband sind. Cover und Tributebands haben bei mir einen schweren Stand.

Fazit: Alles in allem ein verdammt guter Abend. Die Location hat sich seit Jahren bewährt und auch die Bandauswahl ist gewohnt gut. Ebenso die immer anderen Essenstände und der Merchshop von Dominance of Darkness versorgt die Besucher abseits der auftretenden Bands mit gewohnt gutem Material. Also bis zum nächsten Jahr:

 

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