Bandname und Albumtitel: Bosparans Fall mit Götterspiel:Namenlose Tage
Genre: Melodic Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am sechsten November 2026 veröffentlichen sie dieses Album über Gottesrache Records.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach drei Singles, einer EP und einem Live-Album ist Fuß nun Album Nummer zwei.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Einer Eingebung folgend habe ich 2022 einfach mal “Das Schwarze Auge” als Lyrisches Thema bei Metal Archives eingegeben und heraus kam diese Band. Sofort habe ich mir dann bei Bandcamp die EP “Pantheon” zugelegt und war begeistert. Seit dem habe ich sie zwei Mal gesehen und auch über den Extended Player und ihr Debütalbum geschrieben. Also sehen wir mal, ob dieses kommende Werk etwas taugt:
Wie finde ich die Scheibe: Nach einem Intro mit gesprochenem Text, wohl auf Latein, oder um inneraventurisch zu bleiben, Bosparano, geht es auch schon los. Finstere Growls verbinden sich mit treibenden Drums und knackigen Gitarren, zu einem verdammt geilen Sound. Immer Mal wieder werden dabei einzelne Passagen gesprochen und/oder mit einem Synthie unterlegt. Die Geschichte des ersten Albums wird hier fortgeführt und weitere Götter erhalten ihr Denkmal in musikalischer Form.
RONDRAS SEGEN haben sie schon als Single am elften September ausgekoppelt. Hier leiten die Synthies ein weiteres Lied über die Göttin von Kampf und Ehre ein. Bei diesem Lied kommen einem unweigerlich Bilder in den Kopf von schwergerüsteten Kämpfern, die im vollen Galopp auf einen zukommen. Es ist ein wirklich kraftvolles Lied im Mid-Tempo, bei dem Text und Musik hervorragend harmonieren.
ARLEF VOM ROTEN BACHE marschiert durch die Gehörgänge wie die Truppen, die hier besungen werden. In den Strophen könnte man das Lied als Marsch nutzen, während der Refrain zum mitsingen einlädt, was mich schon richtig gespannt auf eine Live-Version davon macht.
Fazit: Eine gelungene Fortführung ihres ersten Albums, dass bisher durch die Bank weg verdammt stark ist, auch wenn ich sich noch kein wirkliches Meisterwerk herausgebildet hat, wie es bei den dunklen Zeiten der Fall war. Aber auch da habe ich mich mit manchen Liedern erst anfreunden müssen, also bin ich hier auch zuversichtlich. Hört doch bis zur Veröffentlichung einfach hier rein:

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