Bandname und Albumtitel: Sardonic Witchery mit Hell’s Thorns Attack
Genre: Black/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Sie haben am ersten September 2026 dieses Album über Firecum Records und JEMS auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist Album Nummer fünfs, zuvor haben sie neun Splits, je zwei Singles, Compilations und Demos und ein Live-Album veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ein erneuter Vorschlag des Metal Devastation Radios, das mir hier vorliegt und bei Black Metal sage ich ja nicht nein, also los geht’s:
Wie finde ich die Scheibe: Sie fängt ziemlich stark an. Roh und ungeschliffen mit einem deutlichen Thrash Einschlag. Hier hört man die Wut nicht nur aus der Stimme, sondern aus jedem Ton den die Instrumente spielen. Knackigen Riffs, die zwar das typische Black Metal Schema vermissen lassen, dafür aber Thrash-Metal-mäßig reinballern, dazu ein treibendes Schlagzeug und ein heiser, angepisster Gesang. Sie geben richtig Gas und scheppern ohne Rücksicht auf Verluste durch die Gehörgänge.
HATEFUL EVIL THRONE, wie klischeehaft soll der Titel klingen? Die Band hat ja gesagt und dann dazu einen wirklichen Kracher geschrieben. Zwar mit einem recht langen Intro, das aber perfekt den Song an sich einleitet. Immer wieder ansteigend, um dann doch zu stoppen, gerade als man wieder erwartet, dass das Intro weiter geht, schlägt der Song einem die Kauleiste ein.
Der CULT OF A THOUSAND HORNS dürfte live so richtig gut wirken. Mit knackigen Soli und einem unbarmherzigen Schlagzeug heizt er einen an und animiert im Refrain dazu in den Schlachtruf mit einzustimmen. Den sollten sie auf jeden Fall fest in ihrem Live-Programm verankern.
Fazit: Ein richtig starkes Album. Zwar habe ich etwas anderes erwartet, aber die Überraschung war durchaus positiv. Wer also thrashiges Schwarzmetall mag, der sollte hier einmal reinhören:

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