Bandname und Albumtitel: Epitaphe mit III
Genre: Doom Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am elften September 2026 haben sie das Album über Aesthetic Death veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer Demo ist dies nun Album Nummer drei, worauf die Nummerierung schließen lässt.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press haben mir den Langspieler zukommen lassen. Also hören wir mal rein und sehen, ob es was taugt oder ich endlich mal die Finger von Doom Death lassen sollte:
Wie finde ich die Scheibe: nach einem instrumentalen Introsong geht es auch schon gleich schleppend los. Immer wieder kommen technisch-progressive Passagen in den Songs vor, die von ihrer Laufzeit fast alle an der Viertelstunde kratzen oder sie sogar überschreiten. Dazu kommen auch noch klar gesungene Passagen, die die doch Recht guten Growls verdrängen, ohne einen Konterpart zu bilden. Was mich positiv überrascht ist, dass sie ein Devils Horn (Saxophon) mit dabei haben. Für sich allein klingen sie Saxparts sogar richtig gut, doch im Gesamtkunstwerk passt es für mich nicht zusammen. Die ganze Musik wirkt eher verkopft, als hätte eine Bande von Jazzern den Death Metal entdeckt und versucht beides zu verbinden, aber da gibt es wesentlich bessere Beispiele.
Fazit: Ich habe nahezu alles über das Album geschrieben, was zu schreiben war. Das Tempo ist reduziert, der Death Metal, eigentlich der gesamte Metal Anteil, ist eher schmückendes Beiwerk für die Musik. Wer sich der intellektuellen Herausforderung stellen will, der kann hier reinhören:

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