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Skulld mit Abyss calls to Abyss

Bandname und Albumtitel: Skulld mit Abyss calls to Abyss
Genre: Death Metal/Hardcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album haben sie am 30. Januar 2026 über Time to Kill Records raus gebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album, dazu kommen noch drei Singles, und je eine EP und Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press haben wieder einmal zugeschlagen und mir etwas geschickt, damit ich etwas zu schreiben habe. Also gibt es jetzt etwas italienisches Todesblei mit Hardcore auf die Ohren und wir hören mal, ob es was taugt.
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt im Prinzip, wie erwartet. Was soll schon dabei herauskommen, wenn man Hardcore und Todesblei zusammen in einen Topf wirft? Technischer Grindcore. Und es klingt gut. Rasende Riffs, druckvollen Drums und heftiges Geschrei mit Growls durchsetzt. Das sogar mit drei Klampfen. Kurz gesagt, die richtige Musik um gepflegt durchzudrehen. Besonders der Gesang hat es mir hier angetan:
WEAR THE NIGHT AS A VELVET CLOAK Hat es direkt in meine Favoriten geschafft. Der Song wird von den Riffs dominiert, die fast schon ans psychotische grenzen, dazu die Schreie der Sängerin. Der Track muss live bestimmt so richtig im Gesicht drücken.
Nicht weniger druckvoll, aber dafür etwas doomiger kommt MOTHER DEATH daher. Mit einem düsteren Groove, der immer wieder von rasenden Passagen unterbrochen wird und auch hier zieht einem der Gesang die Falten aus dem Sack.
Fazit: Immer wieder begeistern mich Bands bei Time to Kill Records, so auch diese hier. Wer etwas mit meiner Beschreibung oben anfangen kann, oder einfach nur neugierig ist, wie das klingen könnte, der sollte unbedingt reinhören:
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Overtoun mit Death Drive Anthropology

Bandname und Albumtitel: Overtoun mit Death Drive Anthropology
Genre: Progressive Death/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 13. Februar 2026 über Time to Kill Records auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr drittes Studioalbum, dazu kommen noch zwei Live-Alben und Singles und eine Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press schickt mir wirklich Bands aus allen Ecken der Welt zu. So auch dieses Band aus Chile. Dann wollen wir doch mal reinhören:
Wie finde ich die Scheibe: Wenn eine Band das Präfix „Progressive“ nutzt oder zugeschrieben bekommt, dann werde ich immer neugierig. Entweder bin ich vom Musikalischen Wahnsinn begeistert, oder von den Experimenten gelangweilt. Dazwischen gibt es wenig. Hier habe ich etwas Zeit gebraucht. Wenn zwischen dem Geknüppel ein recht klassisches Klavier auftaucht oder fast griechisch anmutende Gitarren auftauchen, dann muss ich einfach weiter hören. Ist es gewöhnungsbedürftig? Ja.
Allein schon MEMENTO MORI hat es mir angetan und dieser Track soll hier stellvertretend für das Album stehen. Mit der schon angesprochenen Akustikgitarre wird dieses Lied eröffnet , um danach zu feinstem Todesblei zu werden.
Fazit: Immer wieder begeistern mich Bands bei Time to Kill Records, so auch diese hier. Wer etwas mit meiner Beschreibung oben anfangen kann, oder einfach nur neugierig ist, wie das klingen könnte, der sollte unbedingt reinhören:
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Sagenbringer auf der Zwischen den Welten Tour 2026 mit Deliver the Galaxy und Bosparans Fall im Helios 37 in Köln am 06.03.2026

Wer: Sagenbringer, Deliver the Galaxy und Bosparans Fall
Wann: Am sechsten März 2026
Wo: Im Helios 37 in Köln
Wieso: Sagenbringer haben ein neues Album draußen und da geht man ja auf Tour.
Preis: Für 28 Euro durfte man sich die drei Bands ansehen.
Das Konzert: Das Helios 37 ist eine richtig coole Location. Mit einem großen Außenbereich. Drinnen ist die Bar direkt zur Linken. Der Raum ist klein aber gemütlich und die Bühne geht über die komplette Breite. Neben der Bar geht es zu den Toiletten und gegenüber der Bar haben sich die Tontechniker verschanzt.




BOSPARANS FALL haben den Abend richtig stark eröffnet. Selbst von technischen Problemen mit dem Hauptmikro haben sie sich nicht unterkriegen lassen und dank des Beistands von Rahja haben sie mit ein paar Showeinlagen ihr Set gespielt. Auch beim zweiten Mal, dass ich sie gesehen habe, waren sie eine wirkliche macht. Mir haben sie damit schon richtig Bock auf ihr kommendes Album gemacht.



DELIVER THE GALAXY haben den mittleren Platz besetzt. Sie spielen ganz ordentliche n Melodic Death Metal mit einigen Core-Anleihen. Meins sind sie nicht so, aber sie hatten auf jeden Fall ihre Fans vor Ort und sicher einige neue gefunden.




Zum Schluss kamen SAGENBRINGER aus dem hohen Norden auf die Bühne. Es war das vierte Mal, dass ich sie gesehen habe und sie sind wirklich eine Bank. Jedes mal liefern sie wirklich ab mit ihrem Folk/Pagan Metal. Da sie ein neues Album im Gepäck haben, gab es einige neue Lieder auf die Ohren und hier halten sich Show und Musik die Waage, also ein Konzert lohnt sich immer, vor allem, wenn man auf den ganzen Pagankram steht.
Fazit: Eine weite Reise, habe ich mit Aves Segen auf mich genommen und es hat sich eindeutig gelohnt. Vielleicht merkt man, wegen welcher Band ich in die Domstadt gereist bin, aber allen der Bands sollte man einmal eine Chance geben. Hier könnt ihr einmal reinhören:
Sagenbringer:
Deliver the Galaxy:
Bosparans Fall:
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Leyka, Waves like Walls und Generation F am 27. Februar 2026 im Studio 30 in Saarbrücken

Wer: Leyka, Waves like Walls und Generation F
Wann: Am 27. Februar 2026
Wo: Im Studio 30 in Saarbrücken
Wieso: Wohl weil Layka auf Tour waren. Auf jeden Fall, dass es coremäßig auf die Fresse in Saarbrücken gibt.
Preis: 20 Euro sollte der Abend kosten.
Das Konzert: Dies war mein bisher erster Besuch im Studio 30, einem recht kleinen Club in Saarbrücken. Nach dem Eingang und einer kurzen Treppe geht es nach rechts in den Hauptraum, wo auch die Bar beheimatet ist. Auf einer recht kleinen, aber für die Location angemessenen Bühne durften sich die Band breit machen, während an der Bar und im hinteren Zuschauerbereich auch ein paar Stehtische, samt Hocker verteilt waren. Aber kommen wir zum wichtigen, den Bands:





Als ersten haben GENERATION F die Bühne bestiegen und dem Publikum mit ihrem recht melodischen Metalcore schon mal eingeheizt. Sie hatten eine treue Fangemeinde dabei, die für einiges an Stimmung gesorgt hat. Aber nicht nur das, auch für Bewegung wurde gesorgt, aber ich habe einen amtlichen Moshpit vermisst. Man kann aber nicht alles haben.





Den mittleren Spot hatten WAVES LIKE WALLS. Die haben die Härte so richtig aufgedreht, irgendwo zwischen Hard- und Deathcore würde ich sie verorten. Mir haben sie richtig Bock gemacht. Hier gab es dann auch endlich mal einen Moshpit, dazu noch ein paar Crowdsurfer und die Hälfte der Band konnte man hier und da aus dem Circlepit schmeißen. Mit dem normalen eher undankbaren Spot haben sie es doch geschafft, für mich die Band des Abends zu werden.





Den Abschluss bildeten LEYKA, die so richtig gezeigt haben, was Härte ist. Aber gemischt mit melodischen Einlagen. Hier gab es wirklich das volle Coreprogramm, nur zum Glück ohne Violent Dancing. Dafür aber mit einer Menge geiler Songs, die jedenfalls live richtig ballern.
Fazit: Es war zwar nicht mein üblicher Stil, doch hin und wieder sollte man mal seinen Horizont erweitern, oder? Zwei geile Bands, eine die nicht so mein Fall war, aber alle haben so richtig Gas gegeben.
Leyka:
Waves like Walls:
Generation F:
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Nachtblut und Asenblut auf der Todschick Tour Part II am 28. Februar 2026 im Kammgarn Kaiserslautern

Wer: Nachtblut und Asenblut
Wann: Am 28. Februar 2026
Wo: Im Kasino des Kammgarn in Kaiserslautern
Wieso: Weil Nachtblut ihre Todschick Tour fortgesetzt haben.
Preis: Für 37 Euro durfte man sich die beiden Bands zu Gemüte führen.
Das Konzert: Nach etlichen Jahren war ich wieder im Kasino des Kammgarn in Kaiserslautern. Nach einem Großen Vorraum ging es rechts in die eigentliche Halle, die wirklich gut gefüllt war. Auch an dieser Location kann man, abgesehen von einigen Exponaten, die Geschichte der Halle erkennen. Mehr gibt es hier nicht zu sagen, also los zu den beiden Bands.




ASENBLUT kamen als erstes auf die Bühne. Es war das erste Mal, dass ich mir die Band um Tetzel komplett angesehen habe. Ihn kannte ich schon vorher, aus seiner Zeit als Moderator beim Internetradio Metal Only. Damals gehörte seine Sendung für mich zu den Pflichtterminen. Aber genug mit der Nostalgie, sie haben ordentlich druckvollen Pagan/Viking Metal gespielt, der zwar nicht schlecht klingt, aber mein Fall ist das nicht. Dafür aber haben sie das Publikum richtig mitgenommen und für Nachtblut angeheizt.





Nach einer kurzen Umbaupause kamen dann NACHTBLUT auf die Bühne. Der erste Teil des Sets war etwas schleppend, erst mit der Zugabe, die eigentlich die zweite Hälfte des Auftritts war, ging es richtig ab. Hier hatten sie den Großteil ihrer populären Lieder zum besten gegeben und endlich einmal konnte ich ihr Cover von „Wat is denn los mit dir“ zusammen mit Tetzel erleben. Dazu kamen auch alle mit „NWO“ Shirts raus.
Fazit: Es war ein ziemlich gelungener Abschluss ihrer gemeinsamen Tour. Gut, Asenblut selbst hätte ich nicht gebraucht, aber sie haben trotzdem eine gute Show geliefert. Nachtblut kann ich mir immer wieder ansehen. Hier könnt ihr mal reinhören und in Stimmung für die nächste Tour bringen:
Nachtblut:
Asenblut:
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Girlzeroth mit Fight against Stigma

Bandname und Albumtitel: Girlzeroth mit Fight against Stigma
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am 16. Januar 2026 über Underground Syndicate veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr erster Extendedplayer nach einem Album und einem Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Vom Metal Devastation Radio habe ich diese kleine EP mit Todesblei aus Indonesien geschickt bekommen. Also hören wir mal rein, ob es ordentlich ballert:
Wie finde ich die Scheibe: Geballer und Brutalität bekommen wir hier in Massen. Dazu noch knackige Riffs und verdammt geile Vocals. Dabei spielen sie im genau richtigen Maß abwechslungsreich, ohne zu progressiv zu werden. Aber nochmal zum Gesang: Was die Sängerin hier abreißt macht so richtig Bock. Schon jetzt, wäre ich nicht zu faul solche Listen zu erstellen, wäre sie bei meinen Top Ten Sängern des Jahres. Aber lassen wir den Quatsch und sehen uns einen Songs im Detail an:
Beim Titletrack FIGHT AGAINST STIGMA, bekommen wir gleich alles geliefert, was man sich von einer Death Metal EP nur wünschen kann. Richtig geiles Riffing, ballernde Drums und die schon erwähnten Vocals. Was den Gesang angeht, könnte man die Band auch unter Brutal Death einsortieren.
SERVANT OF SINNER, direkt vor dem Outrotrack groovt nochmal verdammt geil durch die Gehörgänge. Dazwischen treten sie auch immer wieder aufs Gas, man darf im Circlepit ja keine Pause machen.
Fazit: Die müsste man sich echt mal live ansehen. Das habe ich beim hören dieses Extendedplayers sofort Bock bekommen. Aber bis es soweit ist, kann ich ja noch mit diesen sieben Tracks meinen Spaß haben und das solltet ihr auch, also hört mal rein:
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Die Dorks mit Unberechenbar

Bandname und Albumtitel: Die Dorks mit Unberechenbar
Genre: Modern Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kam am 16. Januar 2026 über Motor Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr Album Nummer neun und dazu kommt noch eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ihre Promoagentur, NauntownMusic, kam auf mich zu, damit ich über diese Scheibe schreiben kann. Zuvor kannte ich die Band nicht aber nach einer kurzen Hörprobe war ich sofort bereit mich mit der CD hinzusetzen und sie für euch zu besprechen.
Wie finde ich die Scheibe: In welche Schublade man sie stecken soll, das ist wohl eine Frage für schlauere Leute als mich. Ich sage einfach, die Scheibe ballert. Irgendwo zwischen diversen Metal Genres und Punk lärmt die Band und heilige Scheiße ist die Sängerin gut. Schnelle Wechsel zwischen angepisst klarem Gesang, Punkgeschrei und düsteren Growls, sind hier keine Seltenheit. Dazu kommt ein treibendes Schlagzeug, knackige Klampfen und ein saftiger Bass.
KEIN SOMMER DER LIEBE ist in seiner Seele eindeutig Punk, so schön wütend wie einem der Track mit dem Arsch voran ins Gesicht springt. Unterlegt wird diese Hasstirade mit einem drückenden Schlagzeug und einem richtig fetten Bass. Für mich sind die Gitarrenlinien, obwohl nicht schlecht, hier eher schmückendes Beiwerk.
Mit EXZESSIVE NOTWEHR werden sie kurz vor Schluss noch einmal richtig melodisch, ohne dabei freundlich oder weichgespült zu werden. Selbst in den ruhigen Passagen spürt man sie eher lauern, um dann mit voller Kraft zuzuschlagen.
Fazit: Wie einmal der Präsi eines Rockerklubs gesagt hat: „Das muss drücken in Gesicht, muss das!“ Anscheinend haben sie sich das zu Herzen genommen und nicht nur, was die Produktion angeht. Wer Lust hat auf diesen Genremix mit deutschen Texten und ordentlich Wut im Bauch, der sollte hier einmal reinhören:
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Merculistarya mit Áradó fájdalom a tűnődés medrében

Bandname und Albumtitel: Merculistarya mit Áradó fájdalom a tűnődés medrében
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 20. Februar 2026 über Pest Records und Metal or Die Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl das erste Album dieses Soloprojektes.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Label Pest Records haben mir dieses Album zukommen lassen, damit ich für euch darüber schreibe. Beim Schwarzmetall bin ich sowieso immer neugierig, also nichts wie rein da:
Wie finde ich die Scheibe: Ein facettenreiche Album bekommen wir hier geboten, mit wirklich starkem Gesang. Mal kommt es melancholisch bis depressiv daher, nur um dann über ungezügelte Aggression zu träumerischen Melodien zu wechseln. Ich kann verstehen, wenn es hier und da zu verspielt klingt, mir selbst geben die epischen Abschnitte, bei denen das Geschrei um klaren , fast hymnischen Gesang ergänzt wird, auch nichts. Das aber, muss jeder für sich selbst ausmachen.
PUSZTULÓ KOR ist eindeutig mein Favorit. Nach einem langen, experimentellen Intro geht es mit geballter Aggression los. Der Synthie gibt dem Ganzen noch etwas tiefe, während die Gitarren im Verbund mit dem Schlagzeug den Hörer vor sich her treiben. Der Gesang wechselt hauptsächlich zwischen fiesen Schreien und finsteren Growls. Ein brachiales Stück Schwarzmetall.
Fazit: Vielleicht hat sollte man das Album eher genießen, statt es zu analysieren, vielleicht ist es auch nichts für mich gemacht, aber mein Fall ist es nicht. Für mich sind hier zu viele moderne Ansätze, zu verspielt, zu hymnisch. Am besten gefällt es mir, wenn es stumpf und old-schoolig klingt, aber hört hier rein, um euch selbst ein Bild zu machen:
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Cadavrul mit Necrotic Savagery

Bandname und Albumtitel: Cadavrul mit Necrotic Savagery
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kam am 23. Januar 2026 über Loud Rage Music raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr zweites Album, zuvor haben sie noch ein Demo raus gehauen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Loud Rage Music selbst hat mir dieses Album geschickt. Also hören wir mal rein, wie es so klingt:
Wie finde ich die Scheibe: Recht modernen Todesblei bekommen wir hier in den Schädel geprügelt. Sägende Klampfen, knackige Riffs, ein treibendes Schlagzeug und unmenschliche Vocals, was will man mehr? Ja so einiges, aber hier geht es um die Musik. Zwischen dem gnadenlosen Geballer gibt es auch heftige Doomparts, bei denen sie das Tempo reduzieren. Die perfekte Vorlage für eine amtlichen Wall of Death
Mit DEVOURED haben sie sich sofort einen Platz unter meinen Favoriten gesichert. Das Riffing macht hier so richtig Bock, rasender Wahnsinn, gegossen aus feinstem Todesblei, mit ordentlich Groove und psychotischen Anfällen. Viel gibt es hierzu nicht mehr zu sagen, einfach ein geiler Song.
FUCK FASHION versucht nicht seine Botschaft irgendwie zu verpacken, sondern brüllt sie dem Hörer direkt in die Ohren. Manchmal muss es auch der Vorschlaghammer sein oder? Außerdem macht mir hier der Bass richtig Spaß.
Fazit: Ein starkes Album, das zeigt, dass moderner Death Metal nicht nach Core klingen muss, um einem den Schädel einzuschlagen. Eine klare Empfehlung für alle verrückten, die es brutal und düster wollen:
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Tales of Mike mit Human

Bandname und Albumtitel: Tales of Mike mit Human
Genre: Power/Thrash/Doom Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 31. Oktober 2025 über Fettner Records und Schattenpfade Support Circle raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das Zweite Album dieses Projektes. Mehr gibt es noch nicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie schon beim erstes Mal kam er auf mich zu und fragte, ob ich nicht Lust hätte, über diese Scheibe zu schreiben. Natürlich war ich gespannt, wie sich dieses Projekt weiterentwickelt hat, also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Eingeleitet wird das Album mit einem gesprochenen Text, der immer wieder von Liedern des ersten Albums und den Geräuschen, die man bei alten Radios hatte, wenn man den Sender gewechselt hatte. Allein schon für diese Erinnerungen an die Kindheit möchte ich fast eine Bestwertung vergeben. Aber mit der Musik hat es noch nicht angefangen. Diese hat sich, wie erwartet gewandelt, ohne den Stil des ersten Albums zu verleugnen. Der Doom Anteil wurde klar zurückgefahren, die Todesbleieinflüsse wurden durch Thrash Metal ersetzt und die Lieder sind handlicher geworden. Es klingt jetzt wie eine richtig gute Power Metal Band, der wirklich Eier gewachsen sind.
MONEY TREE scheppert so richtig durch die Gehörgänge. Dreckig und wütend rast der Song nur so dahin. Am Mikrophon wird Gift und Galle gespuckt, an den Saiten wird einiges gerissen und das Schlagzeug treibt alles vor sich her. Könnte ich Gitarre und nicht nur Bass spielen, ich hätte echt Spaß an den Riffs und Soli.
Fazit: Wenn man eine Schwäche für, etwas dreckigeren, Power Metal hat, dann sollte man hier unbedingt einmal reinhören. Leider kam die Mail erst im Dezember, sonst hätte ich euch dieses Album schon früher präsentiert, aber riskiert trotzdem mal einen Blick:
