• Girlzeroth mit Fight against Stigma

    Girlzeroth mit Fight against Stigma

    Bandname und Albumtitel: Girlzeroth mit Fight against Stigma

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am 16. Januar 2026 über Underground Syndicate veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr erster Extendedplayer nach einem Album und einem Demo.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Vom Metal Devastation Radio habe ich  diese kleine EP mit Todesblei aus Indonesien geschickt bekommen. Also hören wir mal rein, ob es ordentlich ballert:

    Wie finde ich die Scheibe: Geballer und Brutalität bekommen wir hier in Massen. Dazu noch knackige Riffs und verdammt geile Vocals. Dabei spielen sie im genau richtigen Maß abwechslungsreich, ohne zu progressiv zu werden. Aber nochmal zum Gesang: Was die Sängerin hier abreißt macht so richtig Bock. Schon jetzt, wäre ich nicht zu faul solche Listen zu erstellen, wäre sie bei meinen Top Ten Sängern des Jahres. Aber lassen wir den Quatsch und sehen uns einen Songs im Detail an:

    Beim Titletrack FIGHT AGAINST STIGMA, bekommen wir gleich alles geliefert, was man sich von einer Death Metal EP nur wünschen kann. Richtig geiles Riffing, ballernde Drums und die schon erwähnten Vocals. Was den Gesang angeht, könnte man die Band auch unter Brutal Death einsortieren.

    SERVANT OF SINNER, direkt vor dem Outrotrack groovt nochmal verdammt geil durch die Gehörgänge. Dazwischen treten sie auch immer wieder aufs Gas, man darf im Circlepit ja keine Pause machen.

    Fazit: Die müsste man sich echt mal live ansehen. Das habe ich beim hören dieses Extendedplayers sofort Bock bekommen. Aber bis es soweit ist, kann ich ja noch mit diesen sieben Tracks meinen Spaß haben und das solltet ihr auch, also hört mal rein:

  • Die Dorks mit Unberechenbar

    Die Dorks mit Unberechenbar

    Bandname und Albumtitel: Die Dorks mit Unberechenbar

    Genre: Modern Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kam am 16. Januar 2026 über Motor Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr Album Nummer neun und dazu kommt noch eine EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ihre Promoagentur, NauntownMusic, kam auf mich zu, damit ich über diese Scheibe schreiben kann. Zuvor kannte ich die Band nicht aber nach einer kurzen Hörprobe war ich sofort bereit mich mit der CD hinzusetzen und sie für euch zu besprechen.

    Wie finde ich die Scheibe: In welche Schublade man sie stecken soll, das ist wohl eine Frage für schlauere Leute als mich. Ich sage einfach, die Scheibe ballert. Irgendwo zwischen diversen Metal Genres und Punk lärmt die Band und heilige Scheiße ist die Sängerin gut. Schnelle Wechsel zwischen angepisst klarem Gesang, Punkgeschrei und düsteren Growls, sind hier keine Seltenheit. Dazu kommt ein treibendes Schlagzeug, knackige Klampfen und ein saftiger Bass.

    KEIN SOMMER DER LIEBE ist in seiner Seele eindeutig Punk, so schön wütend wie einem der Track mit dem Arsch voran ins Gesicht springt. Unterlegt wird diese Hasstirade mit einem drückenden Schlagzeug und einem richtig fetten Bass. Für mich sind die Gitarrenlinien, obwohl nicht schlecht, hier eher schmückendes Beiwerk.

    Mit EXZESSIVE NOTWEHR werden sie kurz vor Schluss noch einmal richtig melodisch, ohne dabei freundlich oder weichgespült zu werden. Selbst in den ruhigen Passagen spürt man sie eher lauern, um dann mit voller Kraft zuzuschlagen.

    Fazit: Wie einmal der Präsi eines Rockerklubs gesagt hat: „Das muss drücken in Gesicht, muss das!“ Anscheinend haben sie sich das zu Herzen genommen und nicht nur, was die Produktion angeht. Wer Lust hat auf diesen Genremix mit deutschen Texten und ordentlich Wut im Bauch, der sollte hier einmal reinhören:

  • Merculistarya mit Áradó fájdalom a tűnődés medrében

    Merculistarya mit Áradó fájdalom a tűnődés medrében

    Bandname und Albumtitel: Merculistarya mit Áradó fájdalom a tűnődés medrében

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 20. Februar 2026 über Pest Records und Metal or Die Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl das erste Album dieses Soloprojektes.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Label Pest Records haben mir dieses Album zukommen lassen, damit ich für euch darüber schreibe. Beim Schwarzmetall bin ich sowieso immer neugierig, also nichts wie rein da:

    Wie finde ich die Scheibe: Ein facettenreiche Album bekommen wir hier geboten, mit wirklich starkem Gesang. Mal kommt es melancholisch bis depressiv daher, nur um dann über ungezügelte Aggression zu träumerischen Melodien zu wechseln. Ich kann verstehen, wenn es hier und da zu verspielt klingt, mir selbst geben die epischen Abschnitte, bei denen das Geschrei um klaren , fast hymnischen Gesang ergänzt wird, auch nichts. Das aber, muss jeder für sich selbst ausmachen.

    PUSZTULÓ KOR ist eindeutig mein Favorit. Nach einem langen, experimentellen Intro geht es mit geballter Aggression los. Der Synthie gibt dem Ganzen noch etwas tiefe, während die Gitarren im Verbund mit dem Schlagzeug den Hörer vor sich her treiben. Der Gesang wechselt hauptsächlich zwischen fiesen Schreien und finsteren Growls. Ein brachiales Stück Schwarzmetall.

    Fazit: Vielleicht hat sollte man das Album eher genießen, statt es zu analysieren, vielleicht ist es auch nichts für mich gemacht, aber mein Fall ist es nicht. Für mich sind hier zu viele moderne Ansätze, zu verspielt, zu hymnisch. Am besten gefällt es mir, wenn es stumpf und old-schoolig klingt, aber hört hier rein, um euch selbst ein Bild zu machen:

  • Cadavrul mit Necrotic Savagery

    Cadavrul mit Necrotic Savagery

    Bandname und Albumtitel: Cadavrul mit Necrotic Savagery

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kam am 23. Januar 2026 über Loud Rage Music raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr zweites Album, zuvor haben sie noch ein Demo raus gehauen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Loud Rage Music selbst hat mir dieses Album geschickt. Also hören wir mal rein, wie es so klingt:

    Wie finde ich die Scheibe: Recht modernen Todesblei bekommen wir hier in den Schädel geprügelt. Sägende Klampfen, knackige Riffs, ein treibendes Schlagzeug und unmenschliche Vocals, was will man mehr? Ja so einiges, aber hier geht es um die Musik. Zwischen dem gnadenlosen Geballer gibt es auch heftige Doomparts, bei denen sie das Tempo reduzieren. Die perfekte Vorlage für eine amtlichen Wall of Death

    Mit DEVOURED haben sie sich sofort einen Platz unter meinen Favoriten gesichert. Das Riffing macht hier so richtig Bock, rasender Wahnsinn, gegossen aus feinstem Todesblei, mit ordentlich Groove und psychotischen Anfällen. Viel gibt es hierzu nicht mehr zu sagen, einfach ein geiler Song.

    FUCK FASHION versucht nicht seine Botschaft irgendwie zu verpacken, sondern brüllt sie dem Hörer direkt in die Ohren. Manchmal muss es auch der Vorschlaghammer sein oder? Außerdem macht mir hier der Bass richtig Spaß.

    Fazit: Ein starkes Album, das zeigt, dass moderner Death Metal nicht nach Core klingen muss, um einem den Schädel einzuschlagen. Eine klare Empfehlung für alle verrückten, die es brutal und düster wollen:

  • Tales of Mike mit Human

    Tales of Mike mit Human

    Bandname und Albumtitel: Tales of Mike mit Human

    Genre: Power/Thrash/Doom Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 31. Oktober 2025 über Fettner Records und Schattenpfade Support Circle raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das Zweite Album dieses Projektes. Mehr gibt es noch nicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie schon beim erstes Mal kam er auf mich zu und fragte, ob ich nicht Lust hätte, über diese Scheibe zu schreiben. Natürlich war ich gespannt, wie sich dieses Projekt weiterentwickelt hat, also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Eingeleitet wird das Album mit einem gesprochenen Text, der immer wieder von Liedern des ersten Albums und den Geräuschen, die man bei alten Radios hatte, wenn man den Sender gewechselt hatte. Allein schon für diese Erinnerungen an die Kindheit möchte ich fast eine Bestwertung vergeben. Aber mit der Musik hat es noch nicht angefangen. Diese hat sich, wie erwartet gewandelt, ohne den Stil des ersten Albums zu verleugnen. Der Doom Anteil wurde klar zurückgefahren, die Todesbleieinflüsse wurden durch Thrash Metal ersetzt und die Lieder sind handlicher geworden. Es klingt jetzt wie eine richtig gute Power Metal Band, der wirklich Eier gewachsen sind.

    MONEY TREE scheppert so richtig durch die Gehörgänge. Dreckig und wütend rast der Song nur so dahin. Am Mikrophon wird Gift und Galle gespuckt, an den Saiten wird einiges gerissen und das Schlagzeug treibt alles vor sich her. Könnte ich Gitarre und nicht nur Bass spielen, ich hätte echt Spaß an den Riffs und Soli.

    Fazit: Wenn man eine Schwäche für, etwas dreckigeren, Power Metal hat, dann sollte man hier unbedingt einmal reinhören. Leider kam die Mail erst im Dezember, sonst hätte ich euch dieses Album schon früher präsentiert, aber riskiert trotzdem mal einen Blick:

  • Bound to Prevail mit Enthroned in Torment

    Bound to Prevail mit Enthroned in Torment

    Bandname und Albumtitel: Bound to Prevail mit Enthroned in Torment

    Genre:  Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am siebten Januar 2026 über Lethal Scissor Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach je einer Demo und EP ist dies ihr erstes Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press haben mich auf dieses Album aufmerksam gemacht. Nicht nur, weil Todesblei immer geht, auch wegen der maltesischen Herkunft war ich neugierig, also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Richtig stark, finstere Vocals, ein bleischwerer Sound und ein Fetter Groove werden dem geneigten Hörer, von der ersten Sekunde an, um die Ohren und in den Schädel geprügelt. Vielleicht sind sie noch dabei ihren Stil zu finden, denn hier und da klingt es doch schon sehr technisch, aber ohne verkopft zu wirken.

    Mit THE NEVERGOD haben sie ein richtiges Brett an den Anfang gesetzt. Heftige Growls, dazu geile Riffs, es fehlt nicht mehr viel zum Brutal Death Metal. Immer mal wieder wird Gas gegeben, nur um dann wieder in den Groove für einen amtlichen Circlepit zurückzufallen.

    Bei TOMB OF THE GRAVELESS spendieren sie sogar ein richtiges Intro, bevor es finster und so richtig heavy losgeht. Diese Heavyness verlieren sie auch nicht, wenn sie ihr Tempo erreichen. Einfach klasse, was hier abgeliefert wurde.

    Fazit: Jedem der sich auch nur am Rande mit Todesblei beschäftigt kann ich dieses Album nur empfehlen. Hört hier rein und legt euch am besten gleich das ganze Album zu:

  • Angerseed mit Rapure is Mine… Glory is Ours

    Angerseed mit Rapure is Mine… Glory is Ours

    Bandname und Albumtitel: Angerseed mit Rapure is Mine… Glory is Ours

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 15. November 2025 kam.dieses Album über Pest Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach drei EPs und einem Demo hören wir hier Album Nummer zwei.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Pest Records selbst haben mir das Album zukommen lassen, damit ich für euch darüber schreibe. Also nicht lange geredet, sondern rein in das Todesblei.

    Wie finde ich die Scheibe: Von Anfang an gibt es hier gnadenlos und brutal aufs Fressbrett. Ein rasendes Schlagzeug, gepaart mit einer heftigen Klampfe und finsteren Vocals. Der Bass ist eher nur zu erahnen und deckt das Ganze an. Soweit, so gut. Es klingt nach nichts besonderem, das so aufzuschreiben. Und ehrlich gesagt, ist es auch nichts besonderes. Eine solide Scheibe einer soliden Band, das Nachmittagsprogramm auf einem Festival in etwa. Hier und da gibt es knackige Soli, aber auch die hinterlassen kaum Eindruck.

    Am ehesten ist CONQUERING THE NEMESIS also Favorit zu beschreiben. Einerseits weil hier der Bass am besten durchkommt und ein kurzes Solo zugestanden bekommt, auch weil der ganze Songaufbau hier am besten funktioniert.

    Fazit: Leider nur Mittelmaß, vielleicht gebe ich der Scheibe irgendwann noch eine zweite Chance. Wirklich zu empfehlen ist sie nicht, wer will, der kann aber trotzdem einmal reinhören:

  • Scythe Beast mit Anthem of the Rotten

    Scythe Beast mit Anthem of the Rotten

    Bandname und Albumtitel: Scythe Beast mit Anthem of the Rotten

    Genre: Melodic Death/Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Sie haben das Album am 25. Oktober 2025 in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist Album Nummer drei und hieraus haben sie zwei Singles ausgekoppelt.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Der Chef dieser Formation hat mich auf die schädliche Lücken in meinen Reviews aufmerksam gemacht, dieses Album noch nicht besprochen zu haben. Na gut, das ist jetzt auch etwas her, aber hiermit wird es nachgeholt und wir hören mal rein, was diese Hymne so taugt:

    Wie finde ich die Scheibe: Ziemlich gut sogar. Durch die Produktion kommt es schön old-schoolig rüber und trotz der melodischen Parts gibt es genug Härte und Geknüppel auf die Ohren. Die Vocals klingen schön unmenschlich und angepisst, sind dabei aber für den geneigten Deathhead gut zu verstehen. Dazu kommen immer wieder knackige Soli. Alles in allem ein gelungenes Album also, das auch ein paar Perlen beinhaltet:

    Schon der Opener RAVENOUS konnte mich mit dem Riffing und der kompromisslosen Härte überzeugen. Mit dem Fuß auf dem Gaspedal und einiges an Zorn legen sie los und stellen so die Weichen für den Rest des Albums.

    Auch mit SPAWN OF THE STILLBORN LORD macht man nichts falsch. Melodie und härte gehen hier Hand in Hand und rasen durch die Gehörgänge. Dazu kommt noch ein richtig starkes Solo, das sich aber nicht in Technikgefrickel verliert.

    Fazit: Wie schon gesagt, die Scheibe lohnt sich wirklich. Neun starke Songs bekommt man hier geboten und es war ziemlich schwer, nur zwei Favoriten auszuwählen. Also, wenn ihr Bock auf Thrash und Death Metal habt, dann hört hier einmal rein.

  • St. Unholyness mit Through high holy Haze

    St. Unholyness mit Through high holy Haze

    Bandname und Albumtitel: St. Unholyness mit Through high holy Haze

    Genre: Doom/Stoner/Groove Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Die Scheibe kommt am 25. Dezember 2025 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihre bisher einzige Veröffentlichung.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Immer wieder freue ich mich riesig, wenn deutsche Bands in meinen Posteingang gespült werden. So auch hier, denn das Metal Devastation Radio bekommt seinen Nachschub aus aller Welt. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Wer meinen Blog kennt, Stoner und Groove Metal sind nicht meine Favoriten, doch das hier funktioniert ziemlich gut für mich. Mit Anleihen im Rock’n’Roll und Blues, dazu erdrückende Schwere und einiges an Spaß gehen sie zu Werke. Nicht nur der Gesang ist dreckig, die ganze Musik ist es und macht dadurch noch mehr Spaß. Kein Wunder also, dass ich Favoriten auswählen musste:

    Bei der DAMPFLOCK DES TODES wird einiges an Kohle verfeuert, um dieses Ungetüm eines Songs auf seine Geschwindigkeit zu bringen. Im Riffing hört man die Kolbenschläge heraus, während das Lied über die Gleise brettert und dabei alles störende aus dem Weg räumt.

    Auch beim ALCHEMIST BLUES bin ich hängen geblieben. Eher rock’n’rollig aber trotzdem ein geiler Track, der sich in meinem Hirn festgesetzt hat. Hier hören ich auch ein wenig Rob Zombie heraus, was das Ganze noch geiler macht, abgesehen von den kurzen Growls.

    Fazit: Hier bin ich wirklich froh, dass ich der Band meinen Heimatbonus gegeben habe und, trotz des für mich eher unüblichen Genres, diese Rezension geschrieben habe. Wer etwas aus meinem Wortgulasch verstanden hat und neugierig ist, der sollte sich die Scheibe vormerken:

  • Gefrierbrand, Forge und Axit am 29. November 2025 im Sakrema Rock Keller in Pforzheim

    Gefrierbrand, Forge und Axit am 29. November 2025 im Sakrema Rock Keller in Pforzheim

    Wer: Gefrierbrand, Forge und Axit

    Wann: Am 29. November 2024

    Wo: Im Sakrema Rock Keller in Pforzheim

    Wieso: Wohl weil Gefrierbrand Bock hatten zu spielen.

    Preis: Für nur 10 Euro durfte man sich die drei Bands ansehen und mächtig Spaß haben.

    Das Konzert: Zum zweiten Mal war ich im Sakrema, zum Glück gibt es den Laden noch, da das wohl mal auf der Kippe stand. Es ist eine Kellerkneipe, für alle die gescheite Musik hören. Das merkt man schon wenn man rein kommt. Alles voller Konzertposter, die Wände bemalt und genug Schädel wurden verteilt, um ein Ossarium aufzumachen. Das Konzert fand im Nebenraum statt, der lang und Schmal ist. Wenn man dort rein kommt, muss man erst an den Merch-Ständen und einer Nebenbar vorbei. Sofort danach kommt man zur Bühne, wo es drei geile Auftritte gab:

    AXIT haben den Abend eröffnet, wie bei meinem ersten Besuch hier. Wieder gab es fiesen Death Metal auf die Ohren und mitten auf die Schnauze. Zwischen dem Geballer gab es Ansagen und einiges an Publikumsinteraktion um die Leute etwas anzuheizen. Der Sänger ließ sich sogar im Moshpit, der kontinuierlich gewachsen ist, ein wenig die Rüstung verbeulen.

    Auf dem mittleren Spot waren FORGE. Die haben mich etwas überfahren, da ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Black Metal aus der Schweiz wurde hier geboten, aber mit einer elektronischen Violine. Dazu abwechslungsreicher Gesang zwischen Growls und Goblinschreien, die von nordischer Mythologie erzählen. Bei ihnen bin ich mir noch nicht sicher, ob sie mir gefallen. Da muss ich mich noch etwas genauer reinhören.

    Zum Schluss betraten GEFRIERBRAND die Bühne, nunmehr als Quartett. Hier ging es von der ersten Sekunde an brachial-märchenhaft los. Der Sound hat sich etwas verändert ohne die zweite Gitarre, aber das tat dem Auftritt keinen Abbruch. Mit einer Menge Spielfreude sind sie durch Set gejagt und hatten dabei die komplette Unterstützung des Publikums. Für einen Song gab es auch noch einen Gastgitarristen. Wie üblich war die Songauswahl mit deutlichem Fokus auf den beiden Märchenalben, doch auch aus der früheren Zeit gab es zwei Lieder. Zum Abschluss konnten sich die Besucher auf zwei Zugaben freuen, doch stattdessen gab es ganze fünf Songs mehr.

    Fazit: Wieder einmal hat sich der Weg in die Goldstadt gelohnt. Zwei Bands, von denen ich wusste, dass es klasse wird und eine wirklich interessante Neuentdeckung. Dazu eine Kneipe auf die ich wirklich Bock habe. Wer aus der Ecke kommt, sollte wirklich mal den Sakrema Rock Keller besuchen und generell solltet ihr euch die Bands ansehen, die hier aufgetretenen sind. Hört hier einmal rein:

    AXIT:

    FORGE:

    GEFRIERBRAND:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt