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Bound to Prevail mit Enthroned in Torment

Bandname und Albumtitel: Bound to Prevail mit Enthroned in Torment
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am siebten Januar 2026 über Lethal Scissor Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach je einer Demo und EP ist dies ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press haben mich auf dieses Album aufmerksam gemacht. Nicht nur, weil Todesblei immer geht, auch wegen der maltesischen Herkunft war ich neugierig, also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Richtig stark, finstere Vocals, ein bleischwerer Sound und ein Fetter Groove werden dem geneigten Hörer, von der ersten Sekunde an, um die Ohren und in den Schädel geprügelt. Vielleicht sind sie noch dabei ihren Stil zu finden, denn hier und da klingt es doch schon sehr technisch, aber ohne verkopft zu wirken.
Mit THE NEVERGOD haben sie ein richtiges Brett an den Anfang gesetzt. Heftige Growls, dazu geile Riffs, es fehlt nicht mehr viel zum Brutal Death Metal. Immer mal wieder wird Gas gegeben, nur um dann wieder in den Groove für einen amtlichen Circlepit zurückzufallen.
Bei TOMB OF THE GRAVELESS spendieren sie sogar ein richtiges Intro, bevor es finster und so richtig heavy losgeht. Diese Heavyness verlieren sie auch nicht, wenn sie ihr Tempo erreichen. Einfach klasse, was hier abgeliefert wurde.
Fazit: Jedem der sich auch nur am Rande mit Todesblei beschäftigt kann ich dieses Album nur empfehlen. Hört hier rein und legt euch am besten gleich das ganze Album zu:
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Angerseed mit Rapure is Mine… Glory is Ours

Bandname und Albumtitel: Angerseed mit Rapure is Mine… Glory is Ours
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 15. November 2025 kam.dieses Album über Pest Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach drei EPs und einem Demo hören wir hier Album Nummer zwei.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Pest Records selbst haben mir das Album zukommen lassen, damit ich für euch darüber schreibe. Also nicht lange geredet, sondern rein in das Todesblei.
Wie finde ich die Scheibe: Von Anfang an gibt es hier gnadenlos und brutal aufs Fressbrett. Ein rasendes Schlagzeug, gepaart mit einer heftigen Klampfe und finsteren Vocals. Der Bass ist eher nur zu erahnen und deckt das Ganze an. Soweit, so gut. Es klingt nach nichts besonderem, das so aufzuschreiben. Und ehrlich gesagt, ist es auch nichts besonderes. Eine solide Scheibe einer soliden Band, das Nachmittagsprogramm auf einem Festival in etwa. Hier und da gibt es knackige Soli, aber auch die hinterlassen kaum Eindruck.
Am ehesten ist CONQUERING THE NEMESIS also Favorit zu beschreiben. Einerseits weil hier der Bass am besten durchkommt und ein kurzes Solo zugestanden bekommt, auch weil der ganze Songaufbau hier am besten funktioniert.
Fazit: Leider nur Mittelmaß, vielleicht gebe ich der Scheibe irgendwann noch eine zweite Chance. Wirklich zu empfehlen ist sie nicht, wer will, der kann aber trotzdem einmal reinhören:
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Scythe Beast mit Anthem of the Rotten

Bandname und Albumtitel: Scythe Beast mit Anthem of the Rotten
Genre: Melodic Death/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Sie haben das Album am 25. Oktober 2025 in Eigenregie veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist Album Nummer drei und hieraus haben sie zwei Singles ausgekoppelt.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Der Chef dieser Formation hat mich auf die schädliche Lücken in meinen Reviews aufmerksam gemacht, dieses Album noch nicht besprochen zu haben. Na gut, das ist jetzt auch etwas her, aber hiermit wird es nachgeholt und wir hören mal rein, was diese Hymne so taugt:
Wie finde ich die Scheibe: Ziemlich gut sogar. Durch die Produktion kommt es schön old-schoolig rüber und trotz der melodischen Parts gibt es genug Härte und Geknüppel auf die Ohren. Die Vocals klingen schön unmenschlich und angepisst, sind dabei aber für den geneigten Deathhead gut zu verstehen. Dazu kommen immer wieder knackige Soli. Alles in allem ein gelungenes Album also, das auch ein paar Perlen beinhaltet:
Schon der Opener RAVENOUS konnte mich mit dem Riffing und der kompromisslosen Härte überzeugen. Mit dem Fuß auf dem Gaspedal und einiges an Zorn legen sie los und stellen so die Weichen für den Rest des Albums.
Auch mit SPAWN OF THE STILLBORN LORD macht man nichts falsch. Melodie und härte gehen hier Hand in Hand und rasen durch die Gehörgänge. Dazu kommt noch ein richtig starkes Solo, das sich aber nicht in Technikgefrickel verliert.
Fazit: Wie schon gesagt, die Scheibe lohnt sich wirklich. Neun starke Songs bekommt man hier geboten und es war ziemlich schwer, nur zwei Favoriten auszuwählen. Also, wenn ihr Bock auf Thrash und Death Metal habt, dann hört hier einmal rein.
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St. Unholyness mit Through high holy Haze

Bandname und Albumtitel: St. Unholyness mit Through high holy Haze
Genre: Doom/Stoner/Groove Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Die Scheibe kommt am 25. Dezember 2025 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihre bisher einzige Veröffentlichung.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Immer wieder freue ich mich riesig, wenn deutsche Bands in meinen Posteingang gespült werden. So auch hier, denn das Metal Devastation Radio bekommt seinen Nachschub aus aller Welt. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Wer meinen Blog kennt, Stoner und Groove Metal sind nicht meine Favoriten, doch das hier funktioniert ziemlich gut für mich. Mit Anleihen im Rock’n’Roll und Blues, dazu erdrückende Schwere und einiges an Spaß gehen sie zu Werke. Nicht nur der Gesang ist dreckig, die ganze Musik ist es und macht dadurch noch mehr Spaß. Kein Wunder also, dass ich Favoriten auswählen musste:
Bei der DAMPFLOCK DES TODES wird einiges an Kohle verfeuert, um dieses Ungetüm eines Songs auf seine Geschwindigkeit zu bringen. Im Riffing hört man die Kolbenschläge heraus, während das Lied über die Gleise brettert und dabei alles störende aus dem Weg räumt.
Auch beim ALCHEMIST BLUES bin ich hängen geblieben. Eher rock’n’rollig aber trotzdem ein geiler Track, der sich in meinem Hirn festgesetzt hat. Hier hören ich auch ein wenig Rob Zombie heraus, was das Ganze noch geiler macht, abgesehen von den kurzen Growls.
Fazit: Hier bin ich wirklich froh, dass ich der Band meinen Heimatbonus gegeben habe und, trotz des für mich eher unüblichen Genres, diese Rezension geschrieben habe. Wer etwas aus meinem Wortgulasch verstanden hat und neugierig ist, der sollte sich die Scheibe vormerken:
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Gefrierbrand, Forge und Axit am 29. November 2025 im Sakrema Rock Keller in Pforzheim

Wer: Gefrierbrand, Forge und Axit
Wann: Am 29. November 2024
Wo: Im Sakrema Rock Keller in Pforzheim
Wieso: Wohl weil Gefrierbrand Bock hatten zu spielen.
Preis: Für nur 10 Euro durfte man sich die drei Bands ansehen und mächtig Spaß haben.
Das Konzert: Zum zweiten Mal war ich im Sakrema, zum Glück gibt es den Laden noch, da das wohl mal auf der Kippe stand. Es ist eine Kellerkneipe, für alle die gescheite Musik hören. Das merkt man schon wenn man rein kommt. Alles voller Konzertposter, die Wände bemalt und genug Schädel wurden verteilt, um ein Ossarium aufzumachen. Das Konzert fand im Nebenraum statt, der lang und Schmal ist. Wenn man dort rein kommt, muss man erst an den Merch-Ständen und einer Nebenbar vorbei. Sofort danach kommt man zur Bühne, wo es drei geile Auftritte gab:




AXIT haben den Abend eröffnet, wie bei meinem ersten Besuch hier. Wieder gab es fiesen Death Metal auf die Ohren und mitten auf die Schnauze. Zwischen dem Geballer gab es Ansagen und einiges an Publikumsinteraktion um die Leute etwas anzuheizen. Der Sänger ließ sich sogar im Moshpit, der kontinuierlich gewachsen ist, ein wenig die Rüstung verbeulen.
Auf dem mittleren Spot waren FORGE. Die haben mich etwas überfahren, da ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Black Metal aus der Schweiz wurde hier geboten, aber mit einer elektronischen Violine. Dazu abwechslungsreicher Gesang zwischen Growls und Goblinschreien, die von nordischer Mythologie erzählen. Bei ihnen bin ich mir noch nicht sicher, ob sie mir gefallen. Da muss ich mich noch etwas genauer reinhören.




Zum Schluss betraten GEFRIERBRAND die Bühne, nunmehr als Quartett. Hier ging es von der ersten Sekunde an brachial-märchenhaft los. Der Sound hat sich etwas verändert ohne die zweite Gitarre, aber das tat dem Auftritt keinen Abbruch. Mit einer Menge Spielfreude sind sie durch Set gejagt und hatten dabei die komplette Unterstützung des Publikums. Für einen Song gab es auch noch einen Gastgitarristen. Wie üblich war die Songauswahl mit deutlichem Fokus auf den beiden Märchenalben, doch auch aus der früheren Zeit gab es zwei Lieder. Zum Abschluss konnten sich die Besucher auf zwei Zugaben freuen, doch stattdessen gab es ganze fünf Songs mehr.






Fazit: Wieder einmal hat sich der Weg in die Goldstadt gelohnt. Zwei Bands, von denen ich wusste, dass es klasse wird und eine wirklich interessante Neuentdeckung. Dazu eine Kneipe auf die ich wirklich Bock habe. Wer aus der Ecke kommt, sollte wirklich mal den Sakrema Rock Keller besuchen und generell solltet ihr euch die Bands ansehen, die hier aufgetretenen sind. Hört hier einmal rein:
AXIT:
FORGE:
GEFRIERBRAND:
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Deteriorot mit Awakening

Bandname und Albumtitel: Deteriorot mit Awakening
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Sie haben dieses Album am 21. Oktober 2025 über Xtreem Music veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr viertes Album, dazu haben sie noch fünf Singles, vier Demos, zwei EPs und je eine Split und Compilation veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Zwar kam dieses Album über das Metal Devastation Radio zu mir, doch kannte ich Deteriorot schon vorher. Leider habe ich sie in der Zwischenzeit aus den Augen verloren, aber hören wir mal rein, ob sie noch etwas taugen:
Wie finde ich die Scheibe: Hier haben wir finsteren Dampfwalzentodesblei. Verdammt heavy, absolut düster und knüppelhart. Besonders die Vocals haben es mir hier angetan. Brutal und aus den tiefsten Tiefen der Hölle klingen sie herauf, unterstützt werden sie von knackigen und blasphemischen Riffs und einem treibenden Schlagzeug.
PROGRAMMED BY FEAR fängt richtig finster und langsam an, kommt in der zweiten Hälfte so richtig auf Touren. Der Track macht so richtig Spaß, vor allem mit den Tempowechseln und den Stiländerungen mitten drin.
Bei THE SPIRIT gehen sie fast schon in Richtung Brutal Death, jedenfalls mit dem Gesang. Dazu kommen chaotische Riffs, den rasenden Schotterpistendrums und der allgemeinen Härte. Immer wieder schön, solche Experimente aus der Frühzeit des Todesbleis zu hören.
Fazit: Wer auf geiles Todesblei steht, der sollte hier unbedingt einmal reinhören. Mich freut es, dass die Band noch aktiv ist und ich habe wohl einiges nachzuholen.
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Violator mit Unholy Retribution

Bandname und Albumtitel: Violator mit Unholy Retribution
Genre: Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kam am fünften September 2025 über Kill Again Records und High Roller Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr drittes Album, aus dem sie drei Singles ausgekoppelt haben. Dazu kommen noch fünf Splits, drei EPs, zwei Live-Alben, und je ein Split Video, ein Video und eine Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Album kam über Anubi-Press zu mir und mit Thrash macht mal selten was falsch, also rein da:
Wie finde ich die Scheibe: Direkt nach dem Intro geht es schon mit knallharten Geballer los. Knackige Riffs jagen einander, das Schlagzeug wird malträtiert und der Sänger klingt herrlich angepisst. Zwar könnte der Gesang für mich noch etwas giftiger sein, aber das ist Geschmackssache. Im oberen Mid-Tempo bis zu schierer Raserei werden hier Angriffe auf die Gehörgänge gestartet und keiner davon verfehlt das Ziel.
Ein kurzes Intro, dann wird sofort losgeknüppelt, bei HANG THE MERCHABTS OF ILLUSION. Schon hier zeigen sie, dass sie eine gewaltige Wut im Bauch haben und lassen die mit einem brachialen Song auf die Welt los.
In eine ähnliche Kerbe schlagen sie mit CHAPEL OF THE SICK. Hier sind die Riffs noch ein stück knackiger, die Drums rasen ein wenig schneller aber die Wut bleibt weiterhin ungebremst. Einfach ein geiler Song, der sein Musikvideo redlich verdient hat
Fazit: Eine richtig geile Scheibe, die sie uns hier um die Ohren prügeln. Thrash Metal wie er sein sollte, Angepisst, mit dem Finger in der Wunde und ohne Kompromisse. Also hört hier mal rein:
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Oak Coffin mit the Obsidian Ritual

Bandname und Albumtitel: Oak Coffin mit The Obsidian Ritual
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 13. September 2025 haben sie dieses Album über Iron, Blood and Death Corporation und in der Vinylversion über Futhark Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach drei Demos aus den 90ern und zwei Singles ist dies ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir dieses Album geschickt und bei Black Metal bin ich ja immer neugierig. Also hören wir mal rein, was die Amis da aufgenommen haben:
Wie finde ich die Scheibe: Was zuerst auffällt ist, dass ihnen die Kälte fehlt, die es für gutes Schwarzmetall braucht. Der Gesang passt soweit, aber was die Saitenfraktion da anstellt, klingt wie irgendetwas zwischen Power und Thrash Metal. Zu verspielt, zu versessen darauf zu zeigen, was sie mit ihren Klampfen können, statt dem Hörer einfach brachial den Quark aus dem Hirnkasten zu prügeln oder mittels der Musik in ihm einen Todeswunsch zu wecken. Man verstehe mich nicht falsch, schlecht ist es nicht, aber es passt nicht so wirklich zusammen.
Fazit: Leider taugt die Scheibe wenig. Daher gibt es hier auch keine Empfehlung von mir, aber wer trotzdem einmal reinhören will, der kann dies hier tun:
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Rotting Demise mit The Unholy Veil of Silence

Bandname und Albumtitel: Rotting Demise mit The Unholy Veil of Silence
Genre: Black/Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am vierten Oktober 2025 haben sie dieses Album, wohl in Eigenregie veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album, aus dem sie zwei Singles ausgekoppelt haben. Ganz am Anfang haben sie mit einer EP erste Lebenszeichen gesendet.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich habe sie in Trier in Lucky’s Luke kennengelernt, als sie das Konzert „Gesichter des Todes“ als Headlinder beendet haben. Dieser eine Auftritt hat gereicht, um mich zu begeistern. Nun hören wir mal rein, ob ihr neues Album etwas taugt:
Wie finde ich die Scheibe: Richtig geil, wie sie es schaffen Todesblei und Schwarzmetall zu verbinden um daraus etwas starkes und durchschlagskräftiges zu erschaffen. Sie verbinden die Kälte und Gnadenlosigkeit des Black Metal mit den Riffs und der Wucht des Death Metal. Dazu kommt noch der abwechslungsreiche Gesang, der immer wieder in halsbrecherischer Geschwindigkeit zwischen fiesen Schreien und infernalischen Growls wechselt. Im Hintergrund sind auch immer wieder Synthies zu hören, die dem Ganzen noch mehr Tiefe verleihen.
GOD’S FALLING KINGDOM legt nach dem Introsong direkt brachial los und hier bekommen wir alles geboten, was ich zuvor schon angesprochen habe: Knackige Riffs, fieser und variabler Gesang und eine ganze Menge Durchschlagskraft. Hinzu kommt der Synthie, der im Hintergrund Akzente setzt. Eine wirklich gute Entscheidung diesen Track als Single vorab zu veröffentlichen.
IN MEMORIAM MORIENDI (A TRIBUTE TO HYDRA GORGONIA) ist hier etwas besonderes. Dieses Lied ist von der Band Atrium Noctis, bei denen der Silence drei Jahre lang am Mikrophon stand und er ist deren Sängerin und Multiinstrumentalistin gewidmet die letztes Jahr gestorben ist.
Fazit: Hört euch das Album an, egal ob ihr dem Todesblei oder Schwarzmetall den Vorzug gebt, hier werdet ihr auf eure Kosten kommen. Für mich ist es eines der Alben des Jahres. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen, also hört hier einmal rein:
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Wings of Steel mit Winds of Time

Bandname und Albumtitel: Wings of Steel mit Winds of Time
Genre: Heavy Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 17. Oktober haben sie dieses Album über High Roller Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Ihr zweites Album hören wir hier. Davor haben sie zwei Singles und je ein Live-Album und eine EP rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: RFL Music Entertainment haben mir das Album geschickt und auch wenn es hier wenig reinen Heavy Metal gibt, habe ich da immer mal wieder Bock drauf. Also lasst uns reinhören:
Wie finde ich die Scheibe: Ziemlich gut. Mal kommen sie treibend, mal episch aber immer echt kommen sie daher. Mit abwechslungsreichem Gesang und den richtig starken Gitarrenlinien können sie in mir den Wunsch wecken, das Schwert zu ergreifen. Irgendwie schaffen sie es auch, den klassischen NWOBHM fortzusetzen ohne dabei verstaubt zu klingen. Sie haben eher die Klassiker genommen und in unser Jahrtausend überführt, ohne die Wurzeln zu verleugnen.
Der Opener und Titletrack WINDS OF TIME mit seinen fast Elf Minuten Laufzeit macht so richtig Bock. Nicht nur die Laufzeit ist episch, auch die Melodie, eigentlich die ganze Songstruktur schreit nach Epik. Am besten hört ihr ihn euch einmal selbst dann, damit ihr wisst was ich meine.
Fazit: Das gleiche gilt für das ganze Album. Hört es euch an, trinkt dabei ein Bier und genießt einfach die Musik. Und sollten sie mal in der Nähe des Saarlandes auftreten, werde ich dann hoffentlich vor Ort sein können. Und jetzt genießt eine Dosis Heavy Metal:
