• Coral the MerKnight mit vs. The Beasts of Burdentown (A Post-Deathrock Opera)

    Coral the MerKnight mit vs. The Beasts of Burdentown (A Post-Deathrock Opera)

    Bandname und Albumtitel: Coral the MerKnight mit vs. The Beasts of Burdentown(A Post-Deathrock Opera)

    Genre: Modern Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 21. Juni 2024 kam das Album, wohl in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach insgesamt fünf Singles ist dies nun das zweite Album dieser Band.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier hat mich ganz klar der Name interessiert, als das Metal Devastation Radio mir dieses Album geschickt hat. Dazu noch das recht eigenwillige Cover und hier sind wir nun und hören uns die Scheibe an. Also finden wir raus, ob es was taugt:

    Wie finde ich die Scheibe: So ganz weiß ich nicht, was ich von dem ganzen halten soll. Ja die Riffs sind cool, aber der Gesang gefällt mir nur stellenweise. Die Sängerin macht auf jeden Fall einen guten Job, aber die Stilwechsel während der Lieder reißen mich immer wieder raus. Vielleicht ist das Genre auch nicht so wirklich meins. Wir bekommen hier im Prinzip modern Metal mit sehr variablem Gesang geboten.

    Am besten gefällt mir noch EXSANGUINATE!. Hier bekommen wir harten Female fronted Metal, der nicht absolut generisch klingt. Dazu kann man wirklich mal die Haare fliegen lassen.

    Fazit: Wer Lust auf Modern Metal hat, der kann hier mal reinhören, für mich ist es leider nichts. Aber bildet euch, wie immer, selbst eine Meinung über das Album:

  • Starspawn of Cthulhu mit Alienum

    Starspawn of Cthulhu mit Alienum

    Bandname und Albumtitel: Starspawn of Cthulhu mit Alienum

    Genre: Doom Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am sechsten Juli 2024 ohne Labelbeteiligung raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach drei EP’s und einer Single ist dies nun das erste Album dieses Projektes.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band selbst kam auf mich zu und hat mich um eine Review gebeten. Dem komme ich doch gerne nach, vor allem wenn der Bandname schon kosmischen Horror verspricht.

    Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht. Für Doom Metal sogar verdammt gut. Wie zu erwarten bleiben sie Im Low-Tempo und spielen das ganze so richtig heavy. Selbst die Keyboards und Synthies, die sie einbauen machen die Lieder nur noch schwerer. Den Gesang finde ich auch nicht schlecht, obwohl ich mir da etwas mehr Ausdruck gewünscht hätte. So klingt er einfach nur resigniert, aber beide machen einen guten Job. Einerseits die klassische Doom Metal Stimme, andererseits bekommen wir auch Dark Rock Gesang, der entfernt an HIM erinnert.

    Das kommt besonders bei MELODIES FROM ANOTHER DIMENSION zum tragen. Abgesehen vom Gesang dominiert hier die Tastenwelt, während Schlagzeug und Saiten eher für den Hintergrund zuständig sind und das ganze andicken.

    Bei ALIEN CROWN, dass sie als Video vorab veröffentlicht haben, treten sie sogar etwas aufs Gas. Hier stehe ich so richtig auf den Gesang und den Mid-Tempo -Groove. Mit nur kleinen Änderungen könnte man daraus ein Death Metal Brett machen.

    Fazit: Richtig guter Doom und eine Klare Empfehlung, für all jene, die im Cultes des Ghoules gelesen, die Stadt ohne Namen besucht oder die Berge des Wahnsinns bestiegen haben. Hört nun diesen Ruf des Cthulhu:

  • Exotic Potion Cookies mit That’s Huge

    Exotic Potion Cookies mit That’s Huge

    Bandname und Albumtitel: Exotic Potion Cookies mit That’s Huge

    Genre: What the Fuck? Ich habe keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Vielleicht sollten sich Musik Wissenschaftler darüber den Kopf zerbrechen, ich bezeichne es als musikalischen Wahnsinn. Jazz, Hip-Hop, Funk, Elektronische Musik und Crossover Metal haben sie zusammengerührt und daraus dieses Album erschaffen.

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 31. August 2024 dürft auch ihr da draußen ihr Album anhören und dabei genauso verwirrt sein wie ich. Es kommt wohl ohne Labelbeteiligung.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach nunmehr sechs Singles kommt dann ihr zweites Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Alleine der Name hat mich beschließen lassen, dass ich der Band eine Chance gebe. Der hat mich schon vor ein Rätsel gestellt, als die Mail von Black Roos Entertainment bei mir ankam. Also versuche ich euch mal genauer zu erklären, was auf euch zukommt:

    Wie finde ich die Scheibe: Ich habe keine Ahnung wo ich anfangen soll. Also arbeite ich mich mal durch das Instrumentarium. Hier haben sie wohl einen Musikladen überfallen oder einfach auf Keybords mit den simulierten Instrumenten herumexperimentiert. Dazu noch etwas Schlagzeug, eine Klampfe und etwas Gesang. Kein Lied klingt hier wie das andere, was aber gleich bleibt, ist der Wahnsinn, der aus jedem Takt spricht, oder einem in die Ohren schreit. Mal klassisch, mal jazzig experimentell, mal funky nur um dann wieder mit bleischweren Riffs um die Ecke zu kommen. Da ist es extrem schwer sich auf ein paar Lieder als Favoriten oder Beispiele zu beschränken. Trotzdem versuche ich es mal:

    Fangen wir doch einfach mit dem Opener, III TRANSMISSION, an. Dieses Lied haben sie schon als Single veröffentlicht und was zur Hölle ist da in Queensland im Wasser, dass die so was aufnehmen. Crossocermetal mit Jazzstrukturen und noch Eimer gehörigen Portion Trötenpunk (uneingeweihte nennen es Ska). Gegen Ende höre ich sogar etwas System of a Down raus.

    Kommen wir nach diesem Fiebertraum von einem Album zum letzten Song: CANCEL THIS! Hier habe  sie eine Arschbombe in den Metal gemacht, aber noch etwas Postpunk mit ins Schwimmbad geschmuggelt.

    Fazit: Respekt, die können ihre Instrumente wirklich gut spielen und haben Spaß dabei. Ich bin verdammt beeindruckt, ohne das Gefühl zu haben, es sein zu müssen. Das kriegen nur wenige Bands hin. Trotzdem bin ich keinen Schritt weiter als vor dieser Review und habe keine Ahnung, wem ich es empfehlen soll, außer solchen Leuten wie einem befreundeten Paar, die alle Arten von Wahnsinn einmal testen und so ihre Playlists ins Kraut schießen lassen. Also, wer verwirrt und überfordert sein will, der hört mal hier rein:

  • Jungle Rot European Tour 2024 am 14. Juli 2024 im 7er Club Mannheim

    Jungle Rot European Tour 2024 am 14. Juli 2024 im 7er Club Mannheim

    Wer: Jungle Rot und Chakora

    Wann: Am 14. Juli 2024

    Wo: Im 7er Club in Mannheim

    Wieso: Weil Jungle Rot auf Festivaltour sind und hier einen Zwischenstopp eingelegt haben.

    Preis: Für Vorbesteller 22€, an der Abendkasse dann 27€.

    Das Konzert: Nach langer Zeit war dies mein zweiter Besuch im 7er Club. In einem Industriegebiet gelegen, sieht man der Location an, dass die Betreiber selbst Metalheads sind und wirklich Bock drauf haben. Normalerweise ist die Bühne innen, aber für den Sommer haben sie hinter dem Haus noch eine Open Air Bühne aufgebaut, die an diesem Abend bespielt wurde. Rein musste man nur, um Getränke zu holen und zurückzugeben. Außen war alles richtig gut hergerichtet, mit einer Überdachung, falls es, wie so oft in den letzten Monaten, anfängt Bindfäden zu regnen. An den Rändern haben sie Stehtische und Barhocker drapiert und gleich beim Eingang den Merchstand aufgebaut.

    Den Anfang machten CHAKORA, eine lokale Groove Metal Band, die die Stimmung schon ganz ordentlich angeheizt haben. Es macht richtig Spaß den Vieren zuzusehen, auch wenn Ihre Musik nicht ganz meinem Stil entspricht. Trotzdem bin ich immer froh, wenn sich größere Bands einen Supportact dazu holen, der aus der Gegend kommt, wo sie gerade spielen. Fans hatten sie auf jeden Fall im Publikum, denn es wurde lautstark nach einer Zugabe gerufen, welche dann auch kam.

    Danach war es auch schon Zeit für JUNGLE ROT, die Bühne in Besitz zu nehmen. Man hatte kaum genug Zeit, seine Vinylneuerwerbung ins Auto zu bringen und ein schnelles Bier aus dem Kofferraum zu trinken. An der Stelle gibt es von mir ein großes Lob an die Orga, die für diese kurze Umbaupause gesorgt hat. Die Band hat sich einmal durch ihre Diskographie gespielt und dabei mit ihrem groovigen Todesblei für richtig Stimmung gesorgt und keinen Stein auf dem anderen gelassen. Die alten Männer haben einmal mehr gezeigt, wie Death Metal zu klingen hat. Nur leider haben sie mal wieder nicht I predict a Riot gespielt, der einzige Makel an diesem Abend. Das Aber, ist jammern auf hohen Niveau.

    Fazit: Wer auf Todesblei der alten Schule steht, der sollte jede Gelegenheit nutzen um sich Jungle Rot einmal live anzusehen. Sie sind immer wieder eine absolute Macht auf der Bühne und richtig nette Leute nach dem Auftritt. Auch den 7er Club kann ich jedem empfehlen, der in oder um Mannheim wohnt und Lust auf Konzerte in einem richtig sympathischen Club hat. Hier gibt es noch etwas auf die Ohren:

    Chakora:

    Jungle Rot:

  • Darkend mit Viaticum

    Darkend mit Viaticum

    Bandname und Albumtitel: Darkend mit Viaticum

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 14. Juni 2024 kam das Album über Time to Kill Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr fünftes Album, aus dem sie zwei Singles ausgekoppelt haben und dazu kommt noch ein Demo aus ihrer Anfangszeit.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Irgendetwas, abgesehen von der Tatsache, dass es sich hier um italienisches Schwarzmetall handelt, hat mich neugierig auf das Album gemacht, als Anubi-Press es mir geschickt hat. Also hören wir mal rein, ob ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen kann:

    Wie finde ich die Scheibe: Man erkennt noch ganz klar die symphonischen Wurzeln der Band, auch wenn diese Anteile mittlerweile stark zurückgefahren wurden. Hier haben wir fünf recht melodische Black Metal Songs vor uns, die durch einen Synthie unterstützt werden. Dem einen oder anderen wird es schon zu viel sein, aber für diesen Stil finde ich es genau richtig. Das Instrumentarium arbeitet hier solide und routiniert, ist aber immer noch hungrig und der Gesang rundet das Ganze noch ab.

    Hört euch am besten mal IN MY MULTITUDE an, den Openingtrack. Hier wird alles angekündigt, das man auf dem ganzen Album zu hören bekommt, ohne alles zu verraten. Hier bekommt man auch eine richtige Vielfalt an Gesangstechniken,  geboten.

    Fazit: Ein richtig starkes Album, für alle Freunde des Schwarzmetalls , die es etwas melodischer mögen. Mal also hört mal rein:

  • Against Evil mit Give ‚em Hell

    Against Evil mit Give ‚em Hell

    Bandname und Albumtitel: Against Evil mit Give ‚em Hell

    Genre: New Wave of Traditional Heavy Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 12. Juli 2024 über Doc Gator Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird ihr drittes Album nach zwei Singles und je einer EP und einem Live-Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Black-Roos Entertainment hat mich mit etwas indischem Heavy Metal überrascht und auch wenn es einige coole Bands aus Indien gibt, gilt es doch als ein exotisches Land für Metal. Aber genug davon, hören wir uns die Scheibe lieber an.

    Wie finde ich die Scheibe: Richtig stark, was sie da auf die Beine gestellt haben. Hier und da erinnert der Sound etwas an Manowar, doch das geht schnell wieder vorbei. Schon allein der Gesang macht richtig Bock, dazu kommen noch knackige Riffs und ein treibendes Schlagzeug. Der Sänger spielt zwar nicht viel mit den Tonlagen, dafür aber mit der Stimmfärbung, was schon einiges ausmacht und die Songs abwechslungsreich gestaltet.

    Der Titletrack GIVE `EM HELL geht direkt nach vorne und reist den Hörer mit. Rasant und treibend wir nach einem Introsong das Album eröffnet und hier bekommen wir neben richtig guten Riffs und einem leckeren Solo auch eine Menge Groove um die Ohren gehauen. Damit haben sie eine richtig gute Wahl getroffen um das Album anzukündigen.

    Fazit: Wer seinen Heavy Metal traditionell und mit einer Spur von Manowar mag, der sollte hier einmal reinhören. Ich kann die Scheibe wirklich nur empfehlen. Also worauf wartet ihr noch?

  • Miasmic Serum mit Infected Seed

    Miasmic Serum mit Infected Seed

    Bandname und Albumtitel: Miasmic Serum mit Infected Seed

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 14. Juni 2024 auf CD per Chaos Records und auf Kassette und Digital über Night Terrors Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr einziges Album bisher und daraus haben sie drei Singles ausgekoppelt. Mehr gibt es bisher nicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir dieses Stück italienischen Todesbleis geschickt. Also hören wir mal rein, was diese Band so kann:

    Wie finde ich die Scheibe: Es klingt nicht schlecht. Zwar sind die Vocals nicht so ganz meins, aber das ist wirklich Geschmackssache. Der Rest macht mir richtig Bock. Knackige Riffs, unterlegt mit fiesem Geballer. Dazu Songstrukturen, die sich nicht in Monotonie ergehen, sondern sich immer wieder verändern. Mal groovig, mal rasend, mal technisch, aber immer stark und alles ist aus einem Guss.

    Mit MORTAL TRAINING haben sie ein richtiges Brett abgeliefert. Hier nehmen sie alles vom Album, bis auf den Synthie, und packen es zusammen, mit einem Gastsänger, den man von früheren Dying Fetus oder Misery Index kennt: Jason Netherton. Aber nicht er macht den Song richtig geil, sondern würzt ihn nur noch etwas.

    Aber auch BRAIN WALLS kann bestechen, ganz ohne Unterstützung von außen. Hier packen sie die extraschweren Moshparts aus, nur um dann wieder Gas zu geben. Hier passt sogar der Gesang richtig gut zur Musik. Ja, je länger ich hier zuhöre, desto besser finde ich die Vocals im Allgemeinen.

    Fazit: Ja, es gibt sie noch, die jungen Bands, die ausziehen um das Genre zu erneuern. Dies könnte eine von ihnen sein, auf jeden Fall kann ich das Album nur jedem Deathhead da draußen empfehlen. Also hört hier mal rein:

  • Eradicator mit The Paradox

    Eradicator mit The Paradox

    Bandname und Albumtitel: Eradicator mit The Paradox

    Genre: Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 20. September 2024 über Metalville raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Ihr sechstes Album wird das. Abgesehen davon haben sie noch Sechs Singles und je eine Split und Demo veröffentlicht. 

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Jungs habe ich schon ein paar mal Live gesehen, jedes Mal zusammen mit Godslave. Bei ihrem letzten Auftritt in Saarbrücken habe ich mir dann mal eine Platte mitgenommen. Als dann die Vorbestellung für dieses Album geöffnet wurde, habe ich sofort zugeschlagen und habe dadurch auch die Möglichkeit bekommen, euch ein wenig anzuheizen, das Ding auch zu kaufen. Also lohnt sich das Album?

    Wie finde ich die Scheibe: Zur Hölle, ja es lohnt sich verdammt nochmal. Man bekommt zehn Songs lang besten Thrash Metal um die Ohren geschlagen. Ballernde Drums, fiese, knackige Riffs auf den Klampfen, fette Basslinien und ein richtig giftiger Gesang werden hier geboten. Nur selten gehen die Jungs mal wirklich vom Gas und selbst wenn, groovt der Song so richtig. Aber die meiste Zeit geht es mit Vollgas voraus. Thrash Metal ist immer eine sichere Bank für gute Alben, aber hier haben sie einen überragenden Langspieler aufgenommen und ich habe wirklich Probleme, ein paar Favoriten auszuwählen:

    DROWN IN CHAOS ein einer dieser Übersongs. Melodisch und doch mitten in die Fresse, Geballer und Moshparts, hier gibt es alles was das Metalherz will und noch mehr. Das Riffing klingt richtig gut und das Solo gegen Ende ist verdammt lecker geworden. Also wenn die Platte bei euch ankommt, hört den auf jeden Fall auf voller Lautstärke.

    Mit HELL SMILES BACK werden Sie etwas stampfiger, so richtig schön heavy. Aber auch hier gibt es eine gehörige Portion Wut in der Stimme. Generell gefällt mir hier der Gesang am besten. Giftig, ziemlich angepisst und trotzdem gut verständlich, ohne in Richtung Black oder so abzudriften.

    Fazit: Was ein Album. Ich hab jetzt sogar noch mehr Bock drauf, dass es September wird und ich die Box auspacken kann. Wer noch nicht bestellt hat, sollte das schnellstmöglich nachholen, denn das Album ist ein wirkliches Brett. Also ihr Thrasher da draußen, holt es euch. Bis dahin gibt es noch ein Video vom letzten Album:

  • Noxis mit Violence inherent in the System

    Noxis mit Violence inherent in the System

    Bandname und Albumtitel: Noxis mit Violence inherent in the System

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 8. Juni 2024 über Rotted Life Records

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei Singles und je einem Demo und Live-Album und einer Split, EP und Compilation haben sie ihre Sammlung an Releasearten nun um ihr erstes Album erweitert.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir das Album zukommen lassen. Mehr ist hier nicht zu sagen, also kommen wir gleich zum Lärm.

    Wie finde ich die Scheibe: Scheiße geil. Hier könnte ich schon aufhören zu schreiben und das stehen lassen. Aber ihr seid ja hier, für eine ausführlichere Beschreibung. Das erste was auffällt, sie haben keinen Bassisten im eigentlichen Sinne, eher einen Leadbassisten und einen Rhythmusklampfer. Jedenfalls wenn man sich so den Mix anhört, ist der Viersaiter wesentlich dominanter als die Klampfe, was mir richtig gut gefällt. Das Schlagzeug macht einen ganz guten Job, aber abgesehen vom Bass wird das Album von den verdammt guten Vocals getragen.

    Schon der Opener, SKULLCRUSHING DEFILEMENT, hat es mir direkt angetan. Den bassigsten Track, obwohl er in allen Songs dominant ist, haben sie gleich an den Anfang gepackt. Rasendes Todesblei wird hier geboten, wie man es sich nur wünschen kann.

    Aber auch der Titletrack, VIOLENCE INHERENT IN THE SYSTEM, macht so richtig Bock. Hier treten sie komplett das Gas durch und Walzen auf ihrem Weg durch die Gehörgänge alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Dabei bekommen wir hier knackige Riffs zu hören und einen verdammt guten Moshpart, bei dem ich mir das Publikum aufgepeitscht und zur Wall of Death bereit vorstelle.

    Fazit: Auch wenn man den Amis viel vorwerfen kann, Death Metal können die auf jeden Fall. Dieses Album ist ein weiterer Beweis dafür. Also wer auf verdammt starkes Todesblei steht und mal hören will, was man mit dem Bass so anstellen kann, sollte sich die Scheibe wirklich holen.

  • Bleed the Victim mit Serenades of Agony

    Bleed the Victim mit Serenades of Agony

    Bandname und Albumtitel: Bleed the Victim mit Serenades of Agony

    Genre: Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am 24. Mai 2024 in Eigenregie raus gehauen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach je einem Album und Demo und zwei Singles ist dies ihr dritter Extendedplayer.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir diese EP zukommen lassen und da Thrash meist eine sichere Bank ist, hören wir nun mal rein, was die da in Kansas aufgenommen haben.

    Wie finde ich die Scheibe: Der Thrash steht ja gerne mal im Ruf, sich seit den 80ern kaum weiterentwickelt zu haben, ohne sich in irgendwelche Subgenres aufzusplittern. Hier zeigen sie, wie moderner Thrash klingen kann, ohne dass die Wurzeln gekappt werden oder man auf Krampf experimentell klingen will. Harte fiese Drums, knackige frische Riffs und das übliche Schreddern, dazu wütender Gesang, der hier und da an den Genregrenzen kratzt. Die fünf Songs auf der EP machen richtig Bock und setzen sich im Nacken fest.

    Hier kommt das Beste zum Schluss, nämlich OF REGRET. Nach einem längeren Intro, bei dem sie eindrucksvoll zeigen, dass sie auch Melodien können, geht es hart und heavy los. Die Geschwindigkeit haben sie hier zurückgefahren, damit der Song wirklich bleischwer wird. Gegen ende geht der Gesang schon fast in den Death Metal, aber es macht einfach Laune zu dem Track die Haare fliegen zu lassen.

    Fazit: Wirklich richtig stark diese Scheibe. Thrashern kann ich sie nur empfehlen und auch jedem anderen, der auf harten Metal steht. Also hört mal rein und das nicht nur bei diesem Song:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt