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Immorior mit Wonach wir streben

Bandname und Albumtitel: Immorior mit Wonach wir streben
Genre: Atmospheric Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kommt am 22. September 2024 über ihr eigenes Label Nahetal Klangschniede raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird das zweite Album der Band. Dazu haben sie noch ein Extendedplayer.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Im Jahre 2018 habe ich zum ersten Mal das Wild Hunt Rituals Festival besucht und neben den Bands auf der Bühne, habe ich auch die Nahetal Klangschmiede und ihre ganzen Bands kennengelernt. Darunter auch Immorior, von denen ich mir das damalige Album zugelegt habe.
Wie finde ich die Scheibe: Wie zu erwarten, bekommen wir hier eher ruhiges Schwarzmetall zu hören, mit nachdenklichen Texten. Das war auch schon auf dem Album Herbstmär so. Also wird man kompromissloses Geballer hier vergeblich suchen. Dafür kriegt man aber sehr gut komponierte Stücke, die sich die Zeit nehmen, die sie brauchen, um ihre Wirkung zu entfalten. Das sage ich selten, aber hier ist wirklich kein Takt zu viel und die Lieder fühlen nämlich nicht künstlich gestreckt an, sondern wirklich organisch. Das typische Black Metal Instrumentarium wird hier durch einen Synthie ergänzt, der diverse klassische Instrumente simuliert, aber ohne es zu orchestral aufzublasen.
Alles was ich bis hierhin geschrieben habe, trifft im besonderen auf STAUB IM WIND zu. Hier arbeiten sie besonders mit Streichern, die das Thema des Lieds noch unterstreichen. Dazu steht der gutturale Gesang im Kontrast, ebenso wie die doch recht harten Gitarren. Das Schlagzeug macht einen guten Job und geleitet durch den Track. Alles in allem ein runder Song, der diese EP perfekt abschließt .
Fazit: Wer es mal etwas ruhiger mag, ohne dass es gleich zu Suicide Black abdriftet, der ist mit diesem Album sehr gut beraten. Also hört hier einmal rein:
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Triton mit Blessed by the Grim

Bandname und Albumtitel: Triton mit Blessed by the Grim
Genre: Heavy/Stoner Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese Single haben sie am 23. August 2024 in Eigenregie veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre Vierte Single und sie arbeiten aktuell an einer EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band hatte einen Suche auf Threads gestartet, bei der sie Musikblogs und ähnliches finden wollten. Da ich da rein passe, habe ich mich gemeldet und hier hören wir uns nun ihren neuen Song an:
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt nicht schlecht, besonders wenn man bedenkt, dass ich mit Stoner eh nicht so viel anfangen kann der Song ist wirklich heavy und hier und da spielen sie etwas mit dem Gesang, um es etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Also wer Lust auf diese Art Musik hat, sollte ihnen mal eine Chance geben.
Fazit: Wie schon gesagt, wer auf Stoner steht, der sollte mal reinhören. Hier könnt ihr euch selbst ein Bild davon machen, denn die vier Minuten hat doch sicher jeder:
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Cranial Disorder mit Congenital Depravity

Bandname und Albumtitel: Cranial Disorder mit Congenital Depravity
Genre: Brutal Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Es kam am zehnten Juli 2024 über Lethal Scissor Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach nur einem Demo ist es ihr Debütalbum.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Brutales Todesblei geht immer und da war ich natürlich neugierig mir Anubi-Press dieses Album aus Indonesien geschickt haben. Also hören wir rein, ob es auch etwas taugt.
Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht. Das Intro hatte zwar einen etwas anderen Stil erwarten lassen, aber mit dem Geknüppel danach bin ich zufrieden, obwohl es gerne etwas brutaler sein könnte. Sie bewegen sich eher an der Grenze zum normalen Todesblei, was nichts schlechtes ist. Die vier haben aber merklich Spaß an ihrem Lärm und das überträgt sich auch an den Hörer. Hartes Riffing wird hier mit heftigem Geballer und stabilem Gesang kombiniert.
Als Favoriten habe ich mit EXALTING THE PERVERSION ausgesucht. Ein wirklich gutes Lied, das alles von dem eben aufgezählten Miteinander verbindet. Es geht direkt in den Nacken und regt den Kreislauf an.
Fazit: Nicht überragend, aber ziemlich gut. Sie haben einen eigenen Stil, machen die Musik auf die sie Bock haben und wenn ihr auf Todesblei steht, dann hört doch mal rein, meine Freunde:
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The Depressick mit Faded.exe

Bandname und Albumtitel: The Depressick mit Faded.exe
Genre: Atmospheric/Suicide/Post Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 19. Juli 2024 kam das Album über End my Life Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach je drei Splits und EP’s und zwei Demos ist dies ihr zweites Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch dieses Album kam über Anubi-Press in meine Hände und auf den Seziertisch. Also lasst uns schneiden und erforschen, ob es wert ist, beachtet zu werden.
Wie finde ich die Scheibe: Sie verbinden, was das Instrumentarium angeht, einige Stile miteinander, mal knüppeln sie hasserfüllt drauf los, nur um kurz darauf die melancholische Schiene zu fahren. Dabei bleiben sie Musikalisch auf hohem Niveau. Der als Gesang werden klagende Schreie verwendet, aber der Sänger beherrscht seine Stimme so dermaßen, dass man auch nach außen gerichteten Hass heraushören kann.
Hier hat es eindeutig INDLANDIS auf meine Liste geschafft. Hier kommt die Melancholie auch schob durch die Instrumente selbst zum tragen und der Gesang setzt dem ganzen nur noch die Krone auf. So sollte Suicide Black einfach klingen.
Fazit: Ein starkes Album, dass durch die Stimmungswechsel lebt. Hier spreche ich eine klare Empfehlung aus, besonders für jene, die es eher melancholisch düster mögen, aber gerne auch Geballer dabei haben. Also hört hier rein:
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Rezet mit Rezet

Bandname und Albumtitel: Rezet mit Rezet
Genre: Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 30. August 2024 kommt das Album über Violent Creek Records.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird ihr sechstes Album werden. Zuvor kamen neun Singles (zwei hieraus ausgekoppelt), sieben Demos, drei EP’s und jeweils eine Split und ein Video.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie schon bei ihrer EP von vor zwei Jahren hat auch hier das Metal Devastation Radio mir die Songs des Albums zukommen lassen, damit ich für euch darüber schreibe. Also hören ich mal rein, ob das Album genauso geil wird, wie der New World Murder Extendedplayer:
Wie finde ich die Scheibe: Sie haben ihren Stil noch etwas weiterentwickelt, ohne ihn jedoch komplett zu ändern. Wieder bedienen sie sich auch bei anderen Genres und der Gesang könnte auch wieder etwas giftiger sein, aber das ist Jammern auf verdammt hohem Niveau. Die Riffs sind gewohnt knackig, der Bass macht einen ordentlichen Job und der Gesang macht richtig Spaß. Kommen wir also gleich zu meinen Favoriten:
Der UNHOLY GRAIL wurde zuvor schon als Single veröffentlicht und hier haben sie wieder etwas Power Metal in den Song gepackt. Es klingt richtig gut. Rasende Gitarren, melodischer Gesang im Refrain und Wütender in den Strophen sorgen für einen interessanten Mix, der mir richtig Spaß macht.
Mit WORLD WAR Z wird es verdammt groovig. Hier haben sie sogar den Bass in den Vordergrund gepackt und einen Track geschaffen, der sowohl klassischen Thrash als auch den modernen Sound miteinander verbindet. Sobald die schreibe draußen ist, hört euch das Lied unbedingt an.
Fazit: Das ist ein richtig starkes Album geworden, wie erhoff. Hier gibt es von mir eine klare Empfehlung. Ihr Thrasher da draußen, ihr könnt euch auf Ende August freuen, wenn ihr die Scheibe im gaben hören könnt. Bis dahin gibt es hier schon eine der beiden Singleauskopplungen:
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Cryptic Hatred mit Internal Torment

Bandname und Albumtitel: Cryptic Hatred mit Internal Torment
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am fünften Juli 2024 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album. Zuvor haben sie sechs Singles und je ein Demo und eine Split auf die Welt losgelassen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Neben Italien ist wohl Finnland das Hauptherkunftsland der Bands die mir Anubi-Press vorstellt. So kam ich auch zu dieser Band. Also hören wir mal rein, was mir da in die Rotation gespült wurde.
Wie finde ich die Scheibe: Die Kurzfassung wäre: Richtig gut. Aber dafür seid ihr ja nicht hier, also schreibe ich etwas ausführlicher. Sie bewegen sich im oberen Mid-Tempo, haben aber dabei einen verdammt geilen Groove drauf. Die Riffs sind schön heavy gehalten, der Bass kommt auch hier und da mal zur Geltung aber wie bei vielen Bands ist auf ihr Charakteristikum der Gesang. Finsterste Growls kommen hier aus den Boxen.
HOMICIDAL INTENTIONS hat es auf jeden Fall zu meinem Favoriten geschafft. Ein brutal rasender Track, bei dem der Gesang kaum mit den Klampfen mithalten kann. Hier und da gibt es kurze Moshparts, die richtig fett klingen. Dazu wird manchmal ein Synthie eingesetzt, der das ganze noch etwas epischer macht. Alles in allem ein verdammt starker Song und eine richtig gute Wahl für die erste Singleauskopplung.
BEYOND HATRED dagegen stampft durch die Gehörgänge und trumpft mit einer verdammt starken Basslinie auf. Später gibt es noch einen fast schon epischen Part, bevor sie weiter durch die Gehörgänge walzen. Hier zeigt jeder einmal, was er so drauf hat und das ist eine Menge.
Fazit: Richtig gutes Todesblei auf Finnland haben wir hier gehört und jedem Deathhead kann ich die Scheibe nur empfehlen. Old-schoolig ohne verstaubt zu wirken und volles Pfund auf die Fresse. Also hört hier mal rein:
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Was zum Geier ist Metalcore?

Ich wollte mal herausfinden, was es mit Metalcore auf sich hat. Also was macht man da, in der heutigen Zeit? Man fragt auf einer beliebigen Datenmüllkippe (Soziale Medien), in diesem Fall auf Threads, nach ein paar Empfehlungen und konsultiert Wikipedia und Metal Archives. Die simpelsten Grundlagen kannte ich schon, dass das Genre aus Metal und Hardcore Punk entstand, wie so einige andere Genres. Wenn es nur danach gehen würde, wäre der ganze Death Metal und ein Großteil des Grindcore ein Teil der Metalcore Szene. Und wer mich kennt, für alten Hardcore Punk, Crust und Grind bin ich immer zu haben und für Death Metal sowieso. Also habe ich mal ein wenig tiefer gegraben. Ein Stück tiefer als bisher in den Hardcore Punk und mich von da aus, auf diesen bisher von mir unbeschrittenen Pfad begeben.
Viele dieser Bands habe ich schonmal angehört aber nie großartig weiter verfolgt, zum Beispiel DISCHARGE, ANTI CIMEX, MOB 47, ANTISECT oder die ELECTRO HIPPIES die in fast jedem Buch über Death Metal und Grindcore erwähnt werden. Da hört man deutlich, wohin für einige Reise ging, schneller spielen, chaotischeren Lärm und kürzere Lieder. Aber auf diesem Weg kenne ich mich schon aus.
Nach dieser Einstimmung und einigen Stunden mit guten Erinnerungen, leider nur an gelesene Bücher und Songs auf YouTube in schlechterer Qualität als die Demos damals, habe ich mich dann einmal an die Pioniere des Metalcore herangewagt. Den Anfang habe ich mit Those who fear Tomorrow von INTEGRITY gemacht. Das Album ist schön angepisst und heavy. Also so wie ich mir eine Mischung aus Metal (sei es jetzt Thrash oder Heavy) und Hardcore vorstelle. Danach ging es sofort mit STARKWEATHER und ihrem Album Crossbearer weiter. Das war an Tag eins auch das erste Mal, dass ich den für mich üblichen Wechsel zwischen Shouts und klarem Gesang gehört habe. Die sind auf jeden Fall meine Entdeckung des Tages. Aber auch EARTH CRISIS gehen gut rein, bei denen habe ich sogar einige Death Metal Anleihen rausgehört.
An Tag zwei habe ich mit HATEBREED angefangen. Die habe ich sogar schonmal live gesehen, aber ich war wegen Dying Fetus auf dem Konzert. Schlecht sind sie nicht und hier klinge ich wie ein alter Sack, aber ihr Frühwerk gefällt mir wesentlich besser als das neuere Zeug. Hier hört man auch wirklich die Wut in den Songs. Danach habe ich mich an KILLSWITCH ENGAGE gewagt. Die sind mir auch ein Begriff und hier kam dann mal alles zusammen, was ich mit Metalcore verbindet. Hier ging es für mich ein wenig bergab, was die Qualität anging, auch wenn sie noch ganz gut anzuhören sind. Ich bekam die Alben The End of Headache und Alive or just Breathing empfohlen und habe mir beide angehört. Dafür ging es mit HEAVEN SHALL BURN wieder bergauf. Die deutschen Core-Urgesteine haben es eher geschafft ihre Angepisstheit authentisch rüberzubringen, wo sie bei anderen Vertretern eher aufgesetzt wirkt. Jedenfalls war es damals so, im Jahre 2004 mit dem Album Antigone. Den Abschluss des zweiten Tages bildeten CALIBAN. Ich bekam ein Lied vom Album I am Nemesis empfohlen und habe mir gleich mal das ganze Album reingedübelt. Ja, hart sind sie, aber es wirkte etwas aufgesetzt. Schade, denn hier und da haben sie knackige Riffs.
Ja, das hier wird keine Abhandlung oder ein Aufsatz, sondern ein wirklicher Reisebericht und wahrscheinlich eine Textwand, die ich umsonst schreibe, da sich kaum jemand den ganzen Quatsch durchliest. Nichts desto trotz ist nun Tag drei, der wird mit ARCHITECTS begonnen und ihrem Album All our Gods have abandoned us. Klingt nach einem Zitat von Tyler Durden. Da fällt mir ein, ich sollte Fight Club nochmal lesen und mir ansehen. Aber zurück zum Thema. Hier hört man deutlich die modernen Einflüsse, ich meine das Album ist gerade einmal acht Jahre alt. Für mich ist es eher generischer Metalcore, der recht aufgesetzt wirkt. Etwas zu sehr nach Schema F. Also weiter zur nächsten Empfehlung: UNEARTH mit The March. Hier weiß ich nicht, ob nur der Song oder das ganze Album empfohlen wurden. Aber das klingt schonmal ein ganzes Stück geiler. Hier tritt mir der Hardcore Punk die Gehörgänge ein, so wie ich es nach Tag eins gehofft habe. Nagut, auch hier gibt es mehr als genug Gitarrengewichse, aber die Wut kommt echt rüber. Den Abschluss dieses Tages bildeten BLEED THE SKY, die leider wieder in die andere Richtung gehen. Die üblichen Shouts, durchsetzt mit klarem Gesang. Ja, auch die verstehen ihre Instrumente, sie können verdammt gut spielen aber das Album Paradigm in Entropy gibt mit nichts. Es klingt zwar ganz aggressiv, aber es fühlt sich eher an wie der Chihuahua, der mutig ist, solange zwischen ihm und mir ein Zaun ist.
Tag vier beginnt mit GOD FORBID. Was soll ich dazu sagen, klingen nicht schlecht, aber lassen mich mit dem Album IV: Cobstitution of Treason absolut kalt. Geht weder in den Nacken, noch habe ich Lust mich irgendwie zu bewegen. Entweder habe ich mich an das Genre gewöhnt, oder sie sind wirklich irgendwo im Mittelfeld, denn anders als bei anderen Bands habe ich nicht den Drang die Musik zu wechseln. Es ist einfach Musik, die man hört weil sie gerade läuft, aber nicht explizit anmachen würde. Bei MENDEED und ihren Album The Dead live by Love erkenne ich ein wenig Speed/Power Metal in den Songstrukturen. Die ballern jedenfalls auf Höchstgeschwindigkeit und hier habe ich sogar etwas Spaß. Die kommen auf jeden Fall auf die Liste für später. Ja, ich habe mich entschieden alle vorgeschlagenen Bands noch einmal Quer zu hören und diese kommt zusammen mit Unearth auf die „Hab ich Bock drauf“ Liste. Bei THE AUTUMN OFFERING bin ich mir da nicht so ganz sicher. Sie haben auf dem Album Embrace the Gutter einige coole Stellen aber die Mehrheit der Songs reißt mich auch nicht mit. Vielleicht können sie ja später überzeugen, oder auch nicht.
Der fünfte Tag begann recht spät und mit AVRALIZE. Hier war ich erst ziemlich verwirrt, als ich das Anzeigebild bei Spotify gesehen habe. Hatte ich mich irgendwie vertippt, doch als ich dann mal in das Album Freaks reingehört habe, war mir alles klar. Klingt etwas wie die Callboys, nachdem sie nicht nur im Namen elektrisch wurden. Wieso ich das jetzt schon weiß? Mein YouTube ist manchmal sadistisch. Also weiter zur nächsten Empfehlung: WE AWAKE. Welchem Experiment bin ich hier Zeuge geworden? Hat da ein verrückter Wissenschaftler Dimmu Borgir an eine Deathcore Band geschraubt oder was soll der Stil darstellen? Pluspunkte gibt es auf jeden Fall für einen eigenen Stil- den ich so bisher noch nicht gehört habe. Das war es aber auch schon. Zum Abschluss habe ich mal DELIRIUM’S DAWN ausgetestet. Die beste Band des Abends, aber ehrlich gesagt, war das auch nicht schwer. Auch die werden keine dauerhaften Gäste in meiner Standardplaylist.
Heute am sechsten Tag, wurden mir noch spontan UNHALLOWED DELIVERANCE empfohlen. Eine Mischung aus Brutal Death und Deathcore. Also der Deathcore Anteil ist eher zurückgefahren, während es ordentlich brutales Todesblei auf die Ohren gibt. Damit kann ich leben und die werde ich mir auf jeden Fall mal merken. Vorallem, da sie eng mit STILLBIRTH verbunden sind, die ich nicht als Core auf dem Schirm hatte. Aber bei denen soll es, laut dem allwissenden Metal Archives, auch einen Deathcore Anteil geben. Also habe ich die wandelnde Brutal Death Metal Beachparty auch mit hierein genommen. Live habe ich sie schon gesehen und mir sogar ihre Badehose zugelegt. Jetzt fehlt nur noch das Hawaiihemd. Aber kommen wir zur Musik, ähnlich wie bei Unhallowed Deliverance liegt bei ihnen der Fokus mehr auf dem Todesblei. Also werden die auch nur kurz abgehandelt. Die letzte Empfehlung, bis zu diesem Zeitpunkt ist TORRENTIAL RAIN. Die hatten es natürlich verdammt schwer, dagegen anzustinken. Aber was die mit dem Gesang anstellen ist nicht so wirklich meins, trotzdem, der Fairness halber, kommen die auch nochmal auf die Liste für eine zweite Runde. Bei mir ist es immer tagesabhängig, ob ich eine Band geil finde oder nicht.
Zum Abschluss der ersten Woche, also an Tag sieben, widme ich mich mal meinen eigenen Beständen an Metalcore und Co. Den Anfang mache ich da mit SUICIDE SILENCE. Die wurden mir von einem damaligen Kumpel mit dem Album The Cleansing empfohlen und als Grindcore angepriesen. Nicht schlecht, aber mein Geschmack hat sich mit der Zeit etwas gewandelt. So habe ich auch leine Platte von der No Time to Bleed damals auch wieder verkauft. Live gesehen habe ich sie, ich glaube auf dem Extreme Fest 2013, aus sicherer Entfernung um den Violent Dance Kackspasten aus dem Weg zu gehen. Auch die nächsten in meiner Sammlung, PLAGUE CYCLE habe ich schon live gesehen. Sie hatten damals für Dying Fetus und Hatebreed eröffnet. In der Pause vor dem Headliner hatte ich mich noch mit dem Bassisten bei einem Bier unterhalten und darum die paar Euro für ihre EP ausgegeben, aber bis jetzt, hatte ich sie nur einmal gehört und wieder verworfen. Den Abschluss bildete die Band mit dem bescheuertsten Namen überhaupt: WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER, MIT DEM Album Das Monster aus dem Schrank. Ich weiß noch, dass ihr Stil damals als Nintendocore bezeichnet wurde. Und damals schon haben sie den Stil von den elektrischen Mietjungen vorweggenommen und eine Menge Synthies in die Songs mit eingebaut. Bei ihnen hat es sogar noch etwas, vielleicht auch, weil sie sich absolut garnicht ernst genommen haben, aber es ist mit ihnen wie mit JBO oder vielen anderen lustigen Bands, ich kann mir nur schwer ein Album am Stück anhören.
Zum Beginn der zweiten und letzten Woche dieses Experiments habe ich beschlossen, da auch keine weiteren Vorschläge mehr kamen, etwas mit Metal Archives herumzuspielen. Bei meinen Suchparametern (Metalcore, Gründung spätestens 1999) habe ich mir vier Bands aus „exotischen“ Ländern ausgesucht. Den Anfang machten ANOTHER SIDE, aus Malaysia, die sich nur an einer Split beteiligt haben und eine EP veröffentlicht haben, danach haben sie sich wohl aufgelöst. So wirklich viel Metalcore höre ich da nicht raus, eher Thrash Metal, aber die EP Cause of Pain klingt nicht schlecht. Als nächstes gab es dann CLONE aus Thailand auf die Ohren, mit ihrem Album Aggression Power. Ich verstehe zwar kaum ein Wort, mir mangelt es an Kenntnissen in Thai, aber es klingt neben dem starken Groove schön aggressiv. Hier könnten Pantera eine Inspiration gewesen sein. Als vorletztes kamen MADBRAIN aus Ecuador an die Reihe. Die klingen ganz groovig aber abgesehen ist an ihnen nicht viel besonderes. Zum Schluss kamen MEGADRAGON auf die Liste, allein wegen dem Namen. Sie sind zwar neueren Datums, aber den Namen fand ich einfach Klasse. Sie verbinden auf ihren Singles Melodic Death Metal mit Metalcore und das ganze klingt nicht schlecht. Die kann man sich wirklich mal merken und weiter reinhören.
An Tag neun gingen mir die Vorschläge aus, also nehme ich hier SARS mit rein, zu denen an diesem Tag auch eine Review veröffentlicht wurde. Sie klingen nicht schlecht und sind auch eher im Hardcore verwurzelt als im Metalcore selbst. Zwar kickt mich deren Musik nicht übermäßig, aber sie lassen sich ganz gut hören. Nach der Review habe ich mir ein Video Von Loudwire angesehen und mir da die folgenden Bands rausgezogen: Job for a Cowboy und Lorna Shore. Zwei mal Deathcore zum mitnehmen also. Den Namen von JOB FOR A COWBOY kenne ich schon länger, vielleicht sind die das eine oder andere Mal in der guten Alten Metal Only Zeit gelaufen, als Prophecy noch gesendet hat. Bei ihnen halten sich Core und Metal gut die Waage, die Musik ist auch schön brutal, ohne dass es zu zwanghaft wirkt. Ihr habe mir hier ihr aktuelles Album Moon Healer reingedübelt. Zum Schluss noch LORNA SHORE. Hier habe ich mir auch das aktuellste Album, Pain Remains, angehört. Sie kamen in die Auswahl, weil ich im Loudwire Video von der Stimmakkrobatik des Sängers beeindruckt war. Ja, er hat echt was drauf und würde auch perfekt zu einer Brutal Death oder Goregrind Krackkapelle passen. Die Jungs haben mich wirklich beeindruckt. Generell bin ich neugierig, wenn eine Band ihr Geballer mit Orchestalen Klängen kombiniert, und hier ist der Kontrast besonders stark. Die bleiben mal auf meiner Liste.
So, Tag zehn ist angebrochen und ich mache weiter. Bei meiner Recherche bin ich auf BULLET FOR MY VALENTINE gestoßen und habe mich zurückerinnert. Damals, in der grauen Vorzeit, als es noch ICQ gab, als VIVA noch gesendet hat, im Jahre 2005 waren die mal ein Ding. Und ich fand sie auch nicht so schlecht. Also nochmal das Album The Poison rausgesucht und reingehört: Wieso fand ich das damals so ultrahart? Gut, ich dachte auch mal, dass Help von den Beatles das härteste Lied überhaupt wäre. Ja es ist ganz ok, aber wirklich behalten werde ich nur Tears don’t Fall und das auch eher aus nostalgischen Gründen. Dann habe ich noch etwas lustiges wiederentdeckt: OKILLY DOKILLY. Die Band hatte ich zwar schon früher auf dem Schirm, aber eher wegen dem Ned Flanders Gimmick, statt ihrer musikalischen Qualität. Das ist eben immer die Gefahr, wenn eine Band zu sehr ein Gimmick verkörpert. Ja sie haben ein paar brauchbare Lieder, aber das war es dann auch schon. Und von einer Spaßband kam ich dann zur nächsten: BROJOB. Ich will nicht wissen was die alles konsumiert haben, aber sicher keine Weißweinschorle. Ja sie spielen ziemlich guten Deathcore, aber die Titel und Texte sollte man sich nicht unbedingt ansehen. Aber dafür sie ihre Cover richtig gut geworden.
An Tag elf widme ich mich mal keinen Bands im besonderen, sondern ein paar Subgenres des Metalcore. Ihn selbst hatten wir ja schon, dazu Hardcore Punk, Melodic Metalcore und (Symphonic) Deathcore. Jetzt höre ich mal Quer durch die Genres Mathcore und Nintendocore. Und zuerst noch ernst zu bleiben, widme ich mich den Musikstudenten. Wer diesen Blog verfolgt, der kennt ja meine Kritik am Tech Death, dass die Bands vor lauter Angeberei die Wurzeln des Genres vergessen. Etwas ähnliches kann ich hier beobachten, auch wenn es erst ein kurzer Blick auf den Stil war. Klar, wer selbst ein Instrument spielt, wird verdammt beeindruckt sein, wie es Gitarristen schaffen ihr halbes Griffbrett in einem Takt unterzubringen, aber hört man solche Musik wirklich aus Genuss? Für mich ist das absolut nichts, aber wer Spaß dran hat. Mit Nintendocore kann ich mehr anfangen, obwohl das ein reines Gimmickgenre ist. Nimm eine Coreband beliebiger Geschmacksrichtung und Pack einfach einen Synthie drauf, der nach sehr alten (8 oder 16 Bit) Videospielen klingt. Es ist ganz lustig, aber auch nicht auf Dauer erträglich, vor allem, da es wirklich keinen einheitlichen Grundsound gibt.
Tag zwölf und ich habe von einem Freund einige Empfehlungen bekommen. Als erstes war das Album Deep Blue von PARKWAY DRIVE dran und, naja. Klingt ganz ok, rangiert bei mir aber eher unter stört nicht weiter. Der Gesang ist zwar recht harsch, aber bei mir kommt nichts an. Die verändern meine Stimmung nicht. Also weiter zur nächsten Empfehlung: ASKING ALEXANDRIA. Hier habe ich einfach mal komplett quer gehört. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Nein! Klar, hier und da haben sie ganz brauchbare Passagen aber immer wenn der Gesang einsetzt, wollte ich meine Krawalldose so weit es geht weg werfen. Stattdessen habe ich eine dreiviertel Stunde durchgehalten, bevor ich BURY TOMORROW angemacht habe. Wirklich eine Wohltat, danach. Aber kommt eher in eine Kategorie mit Parkway Drive. Stört nicht weiter, aber ich werde wohl nie explizit danach fragen. Ist Ehen recht durchschnittlicher Metalcore. Zum Schluss gab es dann noch eine Runde WHILE SHE SLEEPS. Nach AA ging es wirklich nur noch bergauf. Zwar werde ich auch nie nach denen fragen, aber nochmal eine Ecke besser als Bury Tomorrow. Hier wurde sogar mein Nacken aktiviert und die wären sogar ein ganz brauchbarer Beifang auf einem Konzert oder Festival. Dabei kann ich nichtmal genau sagen, was sie besser macht, es ist einfach so.
Der vorletzte Tag dieses Experiments und ich höre einige Bands, die mir gut gefallen haben nocheinmal, dieses Mal jedoch nicht nur auf ein Album beschränkt. So versuche ich zu verhindern, dass ein gutes Album den Kompletteindruck verfälscht. Das gleiche wird morgen mir den Bands geschehen, die mir absolut garnicht zugesagt haben. Den Anfang machen heute STARKWEATHER. Ihre neueren Sachen klingen auch nicht schlecht, aber Crossbearer bleibt mir da doch lieber. Also weiter zu UNEARTH: Auch sie haben sich etwas gewandelt, alles andere wäre auch kacke. Aber sie sind immer noc wütend und das hört man auch noch deutlich heraus. Die werden also auf jeden Fall behalten. Das gleiche gilt au h für MENDEED. Auch die bleiben auf den anderen Alben richtig sauer, während die klaren Passagen richtig gut eingesetzt sind. Auch bei EARTH CRISIS habe ich nicht viel neues zu sagen. Starke Musik mit ausdrucksstarkem Gesang, wie es sein sollte. Oder?
Am letzten Tag dieses Experiment gebe ich den Bands, die mich absolut garnicht überzeugen konnten, noch eine Chance. Den Anfang machten WE AWAKE. Auch jetzt noch kann ich ihnen nicht wirklich etwas abgewinnen. Ja sie haben gute Passagen, aber dann kommen sie mit popigen Parts um die Ecke und es reißt mich komplett aus dem Song. Nein, einfach nicht mein Stil. Diese Parts überwiegend auch bei TORRENTIAL RAIN. Dabei finde ich das wirklich schade, denn sie scheinen echt nett zu sein und haben auch explizit auf Threads nachgefragt, was ich von Ihrem Schaffen halte. Gerne würde ich da etwas Positiveres schreiben, aber das widerspricht dem Grundsatz dieses Blogs. Das beste was ich über sie und We Awake schreiben kann, ist dass die Musik als Hintergrund funktioniert, aber mache ich mir dann auch eher etwas an, worauf ich wirklich Bock habe. Selbst das kann ich nicht über AVRALIZE sagen, denn hier war ich, wie schon beim ersten Durchlauf versucht, die Musik wieder auszumachen. Das muss echt nicht sein. Bei AKSING ALEXANDRIA gibt es wenigstens im Frühwerk (ihre ersten beiden Alben) einige Lieder sie mir besser gefallen. Selbst diese sind bestenfalls Playlistfüllmaterial, mehr nicht.
Anorher Side, Anti Cimex, Antisect, Architects, Asking Alexandria, Avralize, Bleed the Sky, Brojob, Bullet for my Valentine, Bury Tomorrow, Clone, Crust Punk, Deathcore, Delirium’s Dawn, Discharge, Earth Crisis, Electro Hippies, God Forbid, Grindcore, Hardcore Punk, Hatebreed, Heaven Shall Burn, Integrity, Job for a Cowboy, Killswitch Engage, Lorna Shore, Madbrain, Mathcore, Megadragon, Mendeed, Metalcore, Mob 47, Okilly Dokilly, Parkway Drive, Plague Cycle, SARS, Starkweather, Stillbirth, Suicide Silence, The Autumn Offering, Torrential Tain, Unearth, Unhallowed Deliverance, Was zum Geier ist…, We Awake, We Butter the Bread with Butter, While she Sleeps -
Wild Hunt Open Air 2024 am 27. Juli 2024 in Oberthal

Wer: Afsky, Chaos Invocation, Drudensang, Nuvivagant, The Fals, Pesttyrann und Grau
Wann: Am 27. Juli 2024.
Wo: Auf dem Wanderplatz in Güdesweiler/Oberthal.
Wieso: Um die beste Location, die ich für Black Metal kenne einmal mehr zu bespielen.
Preis: 33 Euro im Vorverkauf und 39 an der Abendkasse.
Das Festival: Abgesehen vom Regen war es wieder einmal richtig klasse. Die Location ist wirklich gut gewählt. Der Platz eines Wandervereins liegt innen am Waldrand, sodass Eichen die Zuschauer umgeben, die normalerweise die Sonne abhalten. Gegen den Regen wurden überall noch Pavillons aufgestellt, damit man wenigstens ein wenig trocken bleiben konnte und an einem Zelt und in der Grillhütte hab es sogar Holzvorräte und Feuerplätze, die natürlich auch genutzt wurden um wieder zu trocknen und weil Feuer immer Spaß macht. Leider war dieses Jahr nur ein Händlerstand da, der von Dominance of Darkness Records, dafür waren aber Necroshorns und Black Arts of Mina da, ein Photograph und ein Künstler mit sehr coolen Stücken. Dazu wurde auch noch, damit sich die Besucher nicht nur flüssig ernähren mussten, ein Burgerstand aufgestellt. Aber kommen wir zum wichtigen:




GRAU haben den Anfang gemacht und waren eine würdige Eröffnungsband für das Festival. Mit solidem Black Metal haben sie den noch verstreut stehenden Zuschauern ordentlich eingeheizt und eine Grundlage gelegt für das, was noch kommen sollte. Leider wurden sie gleich zu Anfang, von einem, wie auch immer verursachten, Stromausfall abgewürgt, doch danach ging es mit verdammt gutem Schwarzmetall weiter.




Als zweites kamen PESTTYRANN auf die Bühne, die einzige Band, die ich vorher schon einmal gesehen habe. Da war ich wirklich froh, dass es diesmal nicht in einem Lost Place stattfand. Wie damals im Jahre 2018 haben sie Vollgas gegeben, aber ich glaube die Masken sind in der Zwischenzeit neu dazu gekommen. Die kann ich wirklich nur weiterempfehlen, und hätte ich sie nicht zuvor schon gekannt, wären sie eine meiner Neuentdeckungen gewesen.




Diesen Titel haben sich THE FALS gesichert. Zwar sagt das allwissende Metal Archives etwas von Blackend Heavy Metal, ich würde aber eher von thrashigem Black’n’Roll sprechen, da das den Stil besser beschreibt. Aber solche Genrediskussionen, so amüsant sie sind, bringen einen selten weiter. Von ihnen habe ich mir dann auch sofort ein Tape mitgenommen und wieder einmal fluche ich, dass mein Auto keinen Kassettenspieler hat. So genieße ich das Album einfach zu Hause.




Genau auf dem mittleren Platz kam NUBIVAGANT auf die Bühne. Eigentlich ein Soloprojekt aus Italien, hier aber aus nachvollziehbaren Gründen mit einem Gastschlagzeuger. Hier wurde es wieder melancholisch aber nicht weniger hart. Zwar bin ich bei solchen Soloprojekten oder Duos immer skeptisch, doch die beiden konnten mich wirklich überzeugen. Da werde ich auch noch etwas reinhören, mit einem guten Whiskey dazu.






Bis zu diesem Zeitpunkt schwankte die Verspätung immer etwas doch bei DRUDENSANG lagen wir eine ganze Stunde hinter dem Zeitplan. Das tat dem Auftritt aber keinen Abbruch, denn sie waren die stärkste Band des Abends und haben die Bühne an ihre Grenzen gebracht. Mit Feuer und einem skelettierten Zoo passte auch das Ambiente perfekt zu ihrer Musik.






Als vorletztes traten dann CHAOS INVOCATION auf. Sie boten einen abwechslungsreichen Mix aus ruhigen, fast melancholischen Liedern und heftigem Geknüppel, doch aus irgendeinem Grund konnten sie mich nicht so wirklich von sich überzeugen.






Den krönenden Abschluss bildeten AFSKY aus Dänemark. Wieder ein Soloprojekt, aber mit festen Livemusikern, sodass hier alles wesentlich eingespielter wirkte. Hier drängte sich auch alles was Beine hatte vor der Bühne zusammen und der Abend wurde trotz des beschissenen Wetters gebührend abgeschlossen. Diese Band lohnt auch noch einen genaueren Blick in Ruhe.
Fazit: Wie jedes Mal, wenn ich dort oben war, war es ein wirklich gelungener Tag. Auch wenn man dieses Jahr mit Dreckswetter zu tun hatte, haben alle ihr bestes gegeben. Sowohl die Bands als auch die Organisation. Das Festival und die aufgetretenen Bands sind restlos zu empfehlen, wobei jeder nach seinem Geschmack selektieren muss:
Grau:
Pesttyrann:
The Fals:
Nubivagant:
Drudensang:
Chaos Invocation:
Afsky:
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Rainswept mit no Threats allowed

Bandname und Albumtitel: Rainswept mit No Threats allowed
Genre: Hardcore Punk
Veröffentlichungsdatum und Label: Time to Kill Records vertreiben das Album seit dem ersten Juli 2024.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Demo ist dies wohl ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier haben wir wieder italienischen Hardcore, den mir Anubi-Press zugesteckt hat. Also hören wir mal rein, was die Römer da so aufgenommen haben.
Wie finde ich die Scheibe: Wirklich interessant. Die nötige Härte haben sie, wütend klingen sie auch, obwohl es an der einen oder anderen Stelle etwas übertrieben wirkt. Das Instrumentarium macht auch einen ganz guten Job, vielleicht etwas zu gut. Statt auf halsbrecherische Geschwindigkeit und ungezügelte Wut wird wohl eher auf „coole Songs“ gesetzt. Also ja, sie sind cool aber in dem Kontext passt es nicht recht zusammen. Trotzdem mag ich die psychotischen Gitarren, die viele Lieder einleiten.
Zum Beispiel bei DISS DAYS. Hier sind sie im ganzen Track immer wieder zu finden. Das Schlagzeug macht hier einen richtig guten Job und statt nur stumpf Standardbeats zu schlagen, wird hier experimentiert.
Fazit: Nicht schlecht, aber auch nichts was ich mir jetzt unbedingt anhören müsste. Die kurzen Instrumentals immer wieder klingen wie Backingtracks für Hiphop, was mich auch wieder raus reißt. Aber hört mal rein und bildet euch selbst eine Meinung über das Album:
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SARS mit Nothing hurts quite like Life

Bandname und Albumtitel: SARS mit Nothing hurts quite like Life
Genre: Death Metal/Grindcore/Hardcore/Metalcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Am zwölften Juli 2024 über Time to Kill Records
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach drei Singles und einer EP ist dies ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Time to Kill Records? Das heißt, dass Anubi-Press Press mir das Album geschickt hat. Also hören wir mal rein, wie es so klingt.
Wie finde ich die Scheibe: Ja, ich verstehe die Genrebezeichnung, die Anubi-Press gewählt haben: Metallic Hardcore, also Metalcore. Da passt es ja, dass ich gerade ei passendes Experiment durchführe. Sie klingen auch nicht schlecht, das heißt, ihre Wut wirkt nicht zu gekünstelt, während der Sänger einen anschreit. Die Riffs sind ziemlicher Standard, aber sind so eingesetzt, dass sie ihre Wirkung voll entfalten. Vom Death oder Grind, was mir Metal Archives versprochen hat, ist eher wenig zu hören.
Am besten gefällt mir hier BITTER SOIL, es ist der härteste und wütendste Track des Albums. Sie gehen schön heavy an die Sache heran und als Kontrast dazu passen die Hardcore Schreie verdammt gut. So gefällt mir der Metalcore.
Fazit: Trotz des Experiments, dass ich mich zwei Wochen intensiv mit Metalcore beschäftige, wird es nicht mein Lieblingsgenre. Dafür kann Ich die Band und was sie hier auf die Welt losgelassen hat, besser würdigen. Also wer auf recht hardcorelastigen Metalcore steht, der sollte hier einmal reinhören
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Rainswept mit no Threats allowed

Bandname und Albumtitel: Rainswept mit No Threats allowed
Genre: Hardcore Punk
Veröffentlichungsdatum und Label: Time to Kill Records vertreiben das Album seit dem ersten Juli 2024.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Demo ist dies wohl ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier haben wir wieder italienischen Hardcore, den mir Anubi-Press zugesteckt hat. Also hören wir mal rein, was die Römer da so aufgenommen haben.
Wie finde ich die Scheibe: Wirklich interessant. Die nötige Härte haben sie, wütend klingen sie auch, obwohl es an der einen oder anderen Stelle etwas übertrieben wirkt. Das Instrumentarium macht auch einen ganz guten Job, vielleicht etwas zu gut. Statt auf halsbrecherische Geschwindigkeit und ungezügelte Wut wird wohl eher auf „coole Songs“ gesetzt. Also ja, sie sind cool aber in dem Kontext passt es nicht recht zusammen. Trotzdem mag ich die psychotischen Gitarren, die viele Lieder einleiten.
Zum Beispiel bei DISS DAYS. Hier sind sie im ganzen Track immer wieder zu finden. Das Schlagzeug macht hier einen richtig guten Job und statt nur stumpf Standardbeats zu schlagen, wird hier experimentiert.
Fazit: Nicht schlecht, aber auch nichts was ich mir jetzt unbedingt anhören müsste. Die kurzen Instrumentals immer wieder klingen wie Backingtracks für Hiphop, was mich auch wieder raus reißt. Aber hört mal rein und bildet euch selbst eine Meinung über das Album:
