-
Hellpriests mit Sermon

Bandname und Albumtitel: Hellpriests mit Sermon
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP wird am zehnten Mai 2024 in Eigenregie rauskommen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird wohl ihre erste Veröffentlichung werden.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ihr Gitarrist hat mich über Instagram angeschrieben und mir die fünf Lieder geschickt, damit ich für euch darüber schreibe. Also hören wir mal rein, ob Black Metal aus Kalifornien etwas taugt.
Wie finde ich die Scheibe: Ihren Black Metal spielen sie verdammt roh und aggressiv. Zwar nichts herausragendes, aber kraftvoll und finster. Der Grundstein ist gelegt, darauf müssen sie nun aufbauen. Vielleicht kommt es mit der Zeit, wenn sie in ihren Stiel hineingefunden haben. Das Schlagzeug ist wenig aufregend, die Gitarren machen schon mal eine gute Arbeit und der Gesang ist zwar auch standardmäßig aber klingt richtig stark. Heiseres Gekreische mit finsteren Untertönen.
LABYRINTH, ihre Vorabveröffentlichung hat mir am besten gefallen, auch wenn die EP im Ganzen ziemlich gut ist. Treibend und stampfend gehen sie hier zu Werke, bringen hier auch die nötige Kälte in die Musik.
Fazit: Man darf auf weitere Veröffentlichungen gespannt sein, aber lassen wir erst einmal diese EP rauskommen nächsten Monat. Wer sich für Schwarzmetall aus den USA interessiert, der sollte sich diese Band und auch ihre EP merken und einmal hier reinhören:
-
Chapel of Samhain mit Black Onyx Cave

Bandname und Albumtitel: Chapel of Samhain mit Black Onyx Cave
Genre: Blackend Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 15. März 2024 über Nuclear Winter Records rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist das erste Lebenszeichen dieser Band.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press haben mir mal wieder etwas von einer ganz neuen Band geschickt. Also hören wir mal, ob in Portugal gutes Todesblei geschmiedet wird.
Wie finde ich die Scheibe: Es geht direkt mit düsterem Geknüppel im Mid-Tempo los. Die Vocals sind absolut finster und unmenschlich, so wie das sein soll. Die Gitarrenarbeit ist zwar noch ausbaufähig, bietet aber schon mal ein gutes Grundgerüst, auf dem die Band aufbauen kann. Beide Bandmitglieder schon Erfahrung mit anderen Gruppen gesammelt haben, gehe ich davon aus, dass sie genau diesen Sound beabsichtigt haben.
DELIRIUM hat es mir direkt angetan. Nicht nur dass sie hier einen starken, stampfigen Song geschaffen haben, mit der Kirchenglocke, die immer wieder geschlagen wird und der Orgel geben sie dem Song eine wirklich düstere Note. Richtig geil.
Fazit: Wäre es als Demo veröffentlicht worden, hätte ich es wohl mehr gelobt, aber so waren meine Erwartungen wohl etwas höher. Ich bin zwar auf ein zweites Album gespannt, da ich das Potenzial der Band erkenne, sie es aber nicht wirklich ausgeschöpft haben. Hört trotzdem mal rein:
-
Molten mit Malicide

Bandname und Albumtitel: Molten mit Malicide
Genre: Death/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese LP kam am sechsten März 2024 über Transylvanian Recordings raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Auf zwei Alben, drei Singles und eine EP bringen sie es hiermit.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Mal wieder bekam ich amerikanisches Todesblei vom Metal Devastation Radio zugeschickt. Da sie dort drüben was von Death und Thrash verstehen, höre ich es mir für euch an, um euch zu sagen ob sich die Platte lohnt:
Wie finde ich die Scheibe: Für meinen Geschmack ist das ganze etwas zu melodisch. Es hat zwar seine harten und heftigen Momente, aber diese werden immer wieder durch die Melodie gebrochen. Der Gesang hingegen klingt richtig gut, da ist genug Bestie drin. Leider stören mich auch die Soli, die es nicht schaffen knackig zu sein, sondern sich zu sehr in Technikgefrickel ergehen.
Einzig SCORCHED gefällt mir. Irgendwie old-schoolig werden hier verschiedene Spielarten des Death Metal mit einander verwoben und ergeben so eine interessante Collage. Hier lassen sie auch das Melodiegedudel und die Soli machen Spaß.
Fazit: Leider reicht ein guter Song nicht wirklich für eine Empfehlung. Wer trotzdem neugierig ist, kann ja mal reinhören, aber ich werde jetzt lieber eine andere Platte auflegen:
-
Satansmesse am Karfreitag dem 29. März 2024 im Horst Saarbrücken

Wer: Frost, Pisse & Elend und Ranz
Wann: Am Karfreitag dem 29. März 2024
Wo: Im Horst Saarbrücken
Wieso: Sicher um einige Christen zu nerven und dem Rest etwas fiesen Black Metal zu bieten.
Preis: Für nur zehn Euro konnte man sich die beiden Bands ansehen.
Das Konzert: Zur Location muss ich ja wohl nicht mehr viel sagen daher nur kurz. Eine kleine Kneipe mit einer Bühne. Zum Eintritt gibt es normal einen Schnaps, heute gab es auch Messwein und Hostien. Beides hat wie gekreuzigt und wieder auferstanden geschmeckt. Da lobe ich mir doch die Bierauswahl an der Theke. Überall hingen auch Schilder, die auf das karfreitägliche Tanzverbot hinweisen, was aber bei Black Metal eher leicht durchzusetzen ist. Also kommen wir mal zu den beiden Auftritten:



RANZ eröffneten den Abend mit starkem aber rohem Black Metal. So roh, dass er noch blutet. Die vier haben in ihrer halben Stunde wirklich was gerissen und mich von sich überzeugt. Besonders den Gesang fand ich richtig gut, teilweise hat der Schlagzeuger den Job alleine übernommen oder den eigentlichen Sänger unterstützt. Beide haben mich an Suicide Black erinnert mit ihren hohen, gequälten Schreien.




FROST, PISSE & ELEND enterten danach die Bühne. Etwas weniger roh, dafür aber mit noch etwas mehr Durchschlagskraft. Sie auch zwischen den Songs etwas geredet und unter anderem etwas über die Lieder erzählt. Auch hier bekam der eigentliche Sänger regelmäßig Unterstützung. Live sind sie wirklich zu empfehlen.
Fazit: Richtig geil, dass es ausgerechnet am Karfreitag so einen Konzertabend gab. Wer nicht dabei war, der hat wirklich was verpasst. Zwei starke Bands, die wirklich alles gegeben haben. Beide Bands werde ich auf jeden Fall weiter im Auge behalten.
Ranz:
Frost, Pisse & Elend:
-
Sapremia mit Subconscious Existence

Bandname und Albumtitel: Sapremia mit Subconscious Existence
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt irgendwann im März 2024 über Pathologically Explict Records
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies wird ihr drittes Album, dazu haben sie noch zwei Demos und Compilations (eine mit dem gleichen Namen) und eine EP rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier hat mir das Metal Devastation Radio eine wirkliche Perle geschickt. Da konnte ich natürlich nicht ablehnen und nun erzähle ich euch, was das Album so gut macht:
Wie finde ich die Scheibe: Schon von Anfang an verströmt das Album eine Aura des Todesbleis der 90er, wie eine gut gereifte Leiche im Sommer. Der Gesang ist verdammt finster und brutal, das Schlagzeug hämmert im Hintergrund auf die Trommelfelle ein und die Saitenfraktion gibt alles um knackige Riffs und Brutalität zu verbinden.
STRATEGICAL SICKNESS stampft bleischwer durch die Gehörgänge. Schwere Gitarren und finstere Growls dominieren hier und mit dem groovigen Schlagzeug wird daraus ein Song, der genauso gut in den 90ern auf Kassette um die Welt geschickt worden wäre. Trotzdem klingt er kein Stück verstaubt.
Mit EXISTENCE OF TORTUE stoßen sie in die Tiefen der Heavyness vor. Sowohl der Gesang als auch die Riffs sind absolut finster und gleichzeitig brutal as fuck. So wünsche ich mir den Death Metal.
Fazit: Einfach ein klasse Album, das man als Blaupause für Todesblei nehmen könnte. Eine klare Empfehlung für jeden, der Old-School Death Metal mag und den am besten auch noch bleischwer. Also hört mal rein:
-
Equinox Rite Frühjahrsausgabe 2024 am 16. März 2024 im Kulturhaus Überherrn

Wer: Helleruin, Sarastus, Carn Dûm, Wrang und Ortus
Wann: Am 16. März 2024
Wo: Im Kulturhaus Überherrn
Wieso: Um dem Saarland zum Frühlingsäquinoktium eine geballte Ladung Black Metal zu bieten.
Preis: 33 Euro im Vorverkauf und 35 Euro an der Abendkasse.
Das Festival: Am Gebäude hat sich nichts geändert, es ist immernoch ein seelenloser Waschbetonklotz, in dessen Inneren sich der Vorraum mit Merchstand und dann der Konzertsaal verbergen. Vor der Tür gab es einen Grillstand, da man sich nicht nur von Bier ernähren kann. Auf der Speisekarte standen Rostwürste, Burger und Dibbelabbes und alles zu humanen Preisen. Auch dieses Mal wurden die Tische und Stühle auf den Rängen gelassen, dass man sich dort niederlassen konnte, für euren Rezensenten sehr praktisch, aber kommen wir zum wichtigen, den Bands:








ORTUS haben eröffnet und mich direkt live für sich eingenommen. Ihre Debüt-EP habe ich ja hier schon sehr wohlwollend besprochen und auf der Bühne sind sie verdammt stark. Es würde mich nicht wundern, wenn sich ihr Sänger mit Theater befasst hat. Seine Bühnenpräsenz war überwältigend, sein Mikrophonständer hat den Auftritt nicht überlebt. Es gab einen bunten Mix aus ihrer Diskographie zu hören und den einzigen Kritikpunkt an ihrem Auftritt muss ich in Richtung der Tontechnik richten, da hin und wieder mal der Gesang komplett ausgefallen ist.








WRANG haben verdammt gut nachgelegt und die Tonprobleme haben sich leider auch hier fortgesetzt. Das Mikro ist komplett ausgefallen aber schnell wurde ein neues organisiert. So wurde ihr Black’n’Roll nicht unterbrochen. Zwar keine solche Naturgewalt wie Ortus, trotzdem lohnen sie sich live. Ihr Stil ist wie gesagt im Black’n’Roll zu verorten, hat aber genügend Durchschlagskraft. Eine lohnende Neuentdeckung, deren kommende EP ich mir auch gleich gesichert habe.






CARN DÛM kannte ich schon live und auch hier haben sie nicht enttäuscht. Mit einem Querschnitt durch ihre Veröffentlichungen haben sie aufgewartet. Hier gab es keine Unterbrechungen durch Tonprobleme am Mikro. Mit ihren knüppelharten und doch epischen Black Metal haben sie das Publikum vom ersten Takt an mitgenommen. Wirklich immer wieder lohnend.








SARASTUS waren dann wieder ein Kontrastprogramm. Den Sänger hatten wir bei Wrang schon gesehen und auch bei seinem Zweiten Einsatz an diesem Abend gab er alles. Wenn schon nicht mit Wrang, so hat man ihm spätestens hier die Spielfreude angesehen, die er perfekt in Wut und Hass übersetzt hatte. Wo es bei Carn Dûm episch war, ging es hier kompromisslos hart und brutal zur Sache. Dazu passend kam für einen Track sogar der Sänger von Helleruin auf die Bühne.








Dafür bekamen HELLERUIN auch einen Besuch vom Sarastus/Wrang Sänger. Aber solche Späße bei Seite, wir sind ja hier für die Musik. Sie bildeten den krönenden Abschluss eines gelungenen Abends, auch wenn es hier erneut ein Problem mit dem Gesang gab. Wieder wurde es etwas rock’n’rollig, aber gleichzeitig kompromisslos hart und eiskalt. Viel bleibt hier eigentlich nicht zu sagen, außer dass sie die Entdeckung des Abends waren, was bei der Konkurrenz eine enorme Leistung ist. Also wer sie einmal live sehen kann, der sollte nicht zögern.
Fazit: Alles in allem war es ein wirklich gelungener Abend ohne schlechte oder auch nur schwache Bands. An dieser Stelle ein großes Lob an die Organisatoren. Die Bands selbst haben auch alles gegeben und ließen sich auch nicht von den Mikrophonproblemen aus dem Konzept bringen. Also wenn ihr das Equinox Rite einmal besuchen könnt, dann tut es:
Ortus:
Wrang:
Carn Dûm:
Sarastus:
Helleruin:
-
Ortus mit Where Shadows gather

Bandname und Albumtitel: Ortus mit Where Shadows gather
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am 23. März 2018 über Whorship Tapes auf Kassette und am neunten September über Narbentage Produktionen raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es war die erste Veröffentlichung überhaupt der Band und seit dem kam noch eine zweite EP und ein Album raus.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band hat mir, als dieser Blog noch an einem anderen Ort existierte, diese EP geschickt, damit ich darüber schreibe. Damit waren sie, wenn ich mich recht erinnere, die ersten, die das gemacht haben. Leider habe ich sie später aus den Augen verloren, werde sie aber am Samstag, dem 16. März 2024, beim Equinox Rite live erleben können.
Wie finde ich die Scheibe: Stark, auch nach sechs Jahren hat die EP nichts von ihrer Kraft verloren. Verdammt guter Gesang, die Riffs sind wie sie sein sollten, hin und wieder wird als Akzent ein wenig Melodie in ruhigen Parts eingestreut und die Atmosphäre passt einfach. Kurz, ein richtig gutes Debut. Besonders gefällt mir, das die vier Tracks keine Längen aufweisen, obwohl die Laufzeit bei durchschnittlich sieben Minuten liegt.
Der Titletrack, WHERE SHADOWS GATHER, hat es mir besonders angetan. Monotone Riffs, ein treibenden Schlagzeug und wirklich ausdrucksstarker Gesang kommen hier zusammen um ihr erstes Lebenszeichen zu beschließen.
Fazit: Ich kann den Extendedplayer nur jedem Freund des Schwarzmetalls empfehlen und bin selbst gespannt, wie ihre Musik live wirkt und was die neueren Lieder so können. Bis dahin könnt ihr ja einmal hier reinhören:
-
Carn Dûm mit Carn Dûm

Bandname und Albumtitel: Carn Dûm mit Carn Dûm
Genre: Black Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am sechsten Juni 2015 über Dominance of Darkness Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes und bisher einziges Album, dazu kommen aber noch je zwei EP’s und Splits und ein Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Es war das Jahr 2018. Ich habe das Wild Hunt Rituals Festival entdeckt, weil ich mir einmal Dethroned live ansehen wollte. Die anderen Bands kannte ich alle nicht, aber keine war Schlecht oder auch nur Mittelmaß und unter anderem haben Carn Dûm mich besonders gefesselt. Jetzt treten sie am Samstag, dem 16. März 2024, beim Equinox Rite auf und ich werde sie mir erneut ansehen.
Wie finde ich die Scheibe: Wirklich verdammt gut. Hart, düster und doch stellenweise melodisch bis episch. Der Gesang ist abwechslungsreich und reicht von Gekreische, dass einem Nazgûl Ehre machen würde, über heiseres Krächzen und fast schon Growls bis zu getragenen klarem Gesang. Aber auch der Rest macht einen richtig guten Job, die Klampfe klingt kalt und gefährlich und das Schlagzeug kann sich wirklich hören lassen.
Als meinen Favoriten habe ich mir MARSCH AUF FORNOST auserwählt. Dieses Lied hat einfach alles. Sowohl treibende Passagen aus bestem Schwarzmetall geschmiedet, dann einige, die eher an Pagan Black erinnern, also fast schon schlachtenhymnisch daherkommen und dann zum Schluss noch klaren Gesang. Obwohl es ein eingängiges Stück ist, dass ich eine Zeit lang mehrfach täglich gehört habe, hat es sich nicht abgenutzt.
Fazit: Wer nicht nur beim Namen, sondern auch in den Texten Tolkien haben will, der kommt an dieser Band nicht vorbei. Dieses Album bekommt von mir ohne Bedenken eine Empfehlung und ihr solltet sie euch live nicht entgehen lassen. Aber vorher, hört hier einmal rein:
-
Runt mit Cult of the Forgotten

Bandname und Albumtitel: Runt mit Cult of the Forgotten
Genre: Industrial Noiserock
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 17. März 2024 über Forbidden Place Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Abgesehen von sieben Singles ist dies wohl ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio schickt mir immer mal wieder Seltsamkeiten und dies ist eine davon. Wie schon öfter habe ich mich gefragt, was man unter der jeweiligen Genrebezeichnung verstehen soll, jetzt finden wir heraus was Industrial Noiserock sein soll und ob das etwas taugt.
Wie finde ich die Scheibe: Der Genrename ist schonmal Programm. Die Musik besteht hauptsächlich aus Industrialbeats, also viele Synthies die wie kaputt klingen, dazu noch ein paar Gitarren und ein Schlagzeug, während der Sänger sich die Lunge aus dem Leib schreit. Ganz klar, keine einfache Musik, aber wenn man sich an diese Kakophonie gewöhnt hat, kann man Gefallen daran finden.
SWAN DIVE wird von einem Sample eröffnet, bevor die Musik losgeht. Hier geht es sehr rhythmisch zur Sache, eine wirkliche Melodie ist unter dem Lärm und punkigen Geschrei kaum zu erkennen, aber trotzdem hat es etwas
Fazit: Wer auf Industrial oder Noise steht, sollte hier einmal reinhören. Ich finde den Sound ganz interessant, aber es ist nichts, dass ich mir nebenbei anhören kann. Wenn ich euch neugierig gemacht habe, gibt es hier etwas auf die Ohren:
-
Punks of the Empire mit Gehenna

Bandname und Albumtitel: Punks of the Empire mit Gehenna
Genre: Groove Metal/Metalcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am zehnten Februar 2024 über Inconsistency Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach drei Singles und einer EP kann man sie nun in voller Albumlänge hören.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir das Album geschickt und es als Thrash klassifiziert. Also hören wir mal rein und bilden uns eine Meinung:
Wie finde ich die Scheibe: Vom Thrash Metal ist hier eher weniger zu hören. Da muss ich eher den Metal Archives zustimmen. Die Musik kommt sehr melodisch daher, hat aber alle Merkmale, die man mit Metalcore verbindet, unter anderem der Mix aus klarem Gesang und Schreien, auch wenn diese hier mehr Eier haben als bei den üblichen Corebands. Auch verwenden sie einen Haufen Breakdowns. Der Groove ist ganz nett, aber für mich viel zu zahm.
Hier mal ein Beispiel dafür. RAGE klingt für den Titel viel zu harmlos. Statt hier Wut und Zorn in den Gesang einfließen zu lassen, wirkt der Song eher wie eine Ballade. Da kenne ich Nu Metal Bands die wütender klingen.
Fazit: Hier kann ich keine Empfehlung aussprechen. Normal bin ich ja schon kein Freund vom Core, aber hier haben sie das ganze noch weich gespült. Natürlich könnt ihr mal reinhören, wenn ihr wollt, aber ich gehe mir erstmal die Gehörgänge durchblasen:
