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Damnation mit Fátum

Bandname und Albumtitel: Damnation mit Fátum
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 18. Februar 2024 über Pest Records, ein Sublabel von Loud Rage Music, rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Vor diesem Album haben sie nur eine EP veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Loud Rage Music haben mir einige Alben geschickt, damit ich darüber schreibe und dies ist eines der beiden, die ich mir ausgesucht habe. Also sehen wir mal, ob es eine gute Wahl war.
Wie finde ich die Scheibe: Klingt richtig fett. Ihr Sound klingt schön dicht, die Klampfen und der Bass bilden eine Wand, das Schlagzeug ballert vor sich hin, nur die Vocals könnten etwas brutaler sein, aber das ist reine Geschmackssache. Mit hohem Tempo, knackigen Riffs und ordentlich Groove pflügen sie durch die Gehörgänge, binden dabei aber gerne auch andere Stile mit ein.
Mit BELSO KAPUK A VILAGURBE eröffnen Sie das Album und hier hört man schon, was einen erwartet. Heftiger Death Metal, der trotz seiner Technikspielereien direkt nach vorne geht. Richtig gut gefallen mir die fast klaren Gitarren gegen Ende, die den Song etwas auflockern, ohne dem Ganzen etwas von seiner Härte zu nehmen.
Bei MULAS haben sie ihr Tempo etwas reduziert und dafür die Heavyness voll aufgedreht, jedoch ohne in Doom-Death-Gefilde abzudriften. Hier gefällt mir auch der Gesang richtig gut, ein Stück finsterer, unmenschlicher als bei den anderen Tracks. So passt er perfekt zum Groove des Lieds.
Fazit: Richtig stark, was die fünf Ungarn da veranstalten und ich hoffe, man darf auf weitere Veröffentlichungen gespannt sein. Also meine Deathheads, hört mal in das Album rein, hier könnt ihr es euch anhören:
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Sworn Allegiance mit Thrash Alliance

Bandname und Albumtitel: Sworn Allegiance mit Thrash Allegiance
Genre: Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP wird am 23. März 2024 ohne Beteiligung irgendwelcher Labels veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Abgesehen von einigen Auftritten, von denen ich zwei besucht habe, ist dieser Extendedplayer ihr erstes Lebenszeichen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Beim Auftritt von Menschenfresser im Horst Saarbrücken waren sie als Vorband dabei und sofort hatte ich Bock auf ihre Musik. Nun halte ich, erstmal digitaler Weise, die EP in Händen, damit ich für euch darüber schreibe.
Wie finde ich die Scheibe: Richtig stark. Aber für eine Kurzfassung seid ihr ja nicht hier. In vier Songs bekommen wir knüppelharten und richtig angepissten Thrash geboten, auch wenn sich Anleihen aus Black und Heavy Metal mit reinmischen. Das Schlagzeug treibt die Klampfen und den Bass vor sich her. An den Gitarren gibt es immer wieder knackige Soli zu hören und der Gesang krönt das ganze. Richtig schön angepisst wird hier das Mikro und damit auch die Hörer angeschrien.
RAIDERS OF THE LOST ARK hat es mir live schon angetan und auch von der EP ist der Track mein klarer Favorit. Bei der Geschwindigkeit bekommen sie sogar noch etwas Groove mit reingepackt. Dazu gibt es noch eine Hook, die nicht nur vor Publikum zündet, sondern auch mit dem Metalchor auf CD. Bei dem Song kann man auch den beruflichen Hintergrund des Masterminds der Band erkennen.
Fazit: Ich hatte im Vorfeld schon richtig Bock auf diese Review und die Vorfreude wurde nicht enttäuscht. Also meine Thrasher, sobald sie draußen ist, hört sie euch ein und kauft die Bestände leer, wenn sie auch physisch verfügbar ist. Bis dahin hier ein Mitschnitt ihres ersten Auftritts:
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Basisdemokratisches Geballer, das Interview mit Sworn Allegiance

Full Metal Mayhem: Dann stellt euch am besten erstmal alle vor, weil ja nicht jeder bei euren zwei bisherigen Gigs sein konnte.
Steve: Ich bin der Steve, aka Stefan, 34 Jahre alt, habe die Band letztes Jahr im Februar zusammen mit Sven, dem Schlagzeuger, gegründet. Wir haben schon bei Heralder zusammen gespielt. Sworn Allegiance haben wir als Zwei-Mann-Projekt gegründet mit der Zeit kam dann Chris dazu und etwa ein Jahr und zwei Bassisten später seine werte Mutter, die Medusa. Ich singe hier und spiele je nachdem wie es passt Lead- oder Rhythmusgitarre. Auch liegt das Songwriting überwiegend bei mir, wobei aber jeder gerne mit seinen Ideen kommen kann und auch soll.
Chris: Hey, Chris hier, wie der Steve schon gesagt hat, teilen wir uns die Gitarren, ich bin der zweite Gitarrist, auch Lead und Rhythmus. Ja, eigentlich hast du schon alles dazu gesagt. Wann war das, Ende April, Anfang Mai auf dem Overkill Konzert hattest du mich gefragt.
Steve: Ja genau, am Sonntag dem 22. April auf dem Overkill Konzert.
Chris: Ja genau, seit dem läuft das ganze mit mir dann weiter. Sonst gibt es hier nicht viel zu mir zu sagen.
Steve: Doch schon, erwähnen sollte man, dass wir früher schonmal zusammen spielen wollten, aber da hat es organisatorisch nicht gepasst. Jetzt, nach all den Jahren hat es geklappt.
Chris: Ja, damals hatte ich noch kein Auto und war entsprechend nicht mobil.
Medusa: Ich bin die Medusa, heiße eigentlich Ursula, wie schon gesagt wurde, habe ich den da (deutet auf Chris) auf die Welt losgelassen. Eigentlich habe ich mir nur vor ein paar Jahren den Traum erfüllt und angefangen Gitarre zu spielen, eher nur leidlich. Dann kamen die beiden im September an und fragten, ob ich nicht Lust hätte Bass zu spielen. „Wenn Gitarre klappt, dann kannst du auch Bass spielen“ meinten sie und ja. Ich habe es versucht und der Rest ist Geschichte.
Full Metal Mayhem: Also nach dem Motto: Ein schlechter Gitarrist ist immer noch ein guter Bassist.
(Hier entstand allgemeine Erheiterung. Ich versuche mich selbst am Bass, also bevor alle Bassisten mich mit Saiten erwürgen wollen)
Medusa: Macht auf jeden Fall Bock.
Steve: Sie hat ja auch schon ihren zweiten Bass gekauft.
Sven: Ich bin der Sven, manchmal auch Double-Base-Sven genannt, liegt einfach daran, dass mir das immer noch Spaß macht. Im Prinzip hatte Steve schon alles zusammengefasst. Aber ich kann es noch etwas kürzer fassen. Seit einem guten halben Jahr sind wir eine vollzählige Band, bei der es Kontinuität, auch mit Proben gibt, bei der das alles mal funktioniert, was vorher nicht geklappt hat. Das war vorher schon frustrierend. Da kam bei mir wirklich Freude auf, als Medusa und der Chris dazu kamen, wir proben, hatten zwei Gigs, jetzt die Mini-CD. Über die bin ich auch wirklich glücklich. Ich habe sie mir vor anderthalb Wochen das erste mal bewusst angehört und für die kurze Zeit ist das echt beeindruckend.
Full Metal Mayhem: Ja, die konnte ich mir gestern auch schon anhören und finde sie richtig geil.
Alle: Danke, das freut uns.
Full Metal Mayhem: Gibt es bei euch irgendwelche musikalischen Vorbilder oder Einflüsse?
Steve: Bei der Gründung als Zwei-Mann-Projekt, wussten wir schon es soll Richtung Thrash, Death Thrash gehen, mehr Geknüppel. Vorher hatten wir Epic Metal, da gab’s weniger Geknüppel, mehr Keyboard, weiblicher Gesang und wollten jetzt mehr Haudrauf und mal sehen wie es sich entwickelt. Wir haben uns aber nicht hingestellt und gesagt: „Wir wollen wie Dieunddie klingen.“
Sven: Nein, das nicht. Wir wollten Thrash machen. Ich hatte zuvor auch länger unterbrochen aber davor zehn Jahre intensiv Schlagzeug gespielt. Damals war die Diskussion viel größer, auch mit Vorbildern. Eigentlich haben wir nur gesagt: „Schnell!“ Und haben gemacht und es hat ja geklappt. Es hätte aber auch nicht klappen können, da wir ja vorher einen anderen Stil hatten.
Steve: Aber um mal ein paar Bandreferenzen zu nennen, es sollte schon ziemlich Old-schoolig sein, ein bisschen Kreator, ein bisschen Carcass, auch gesanglich, vielleicht auch etwas alte Hypocisy. Wir haben aber auch die melodischen Parts mit drin, als Überraschung sozusagen. Das war am Anfang nicht geplant, hat sich dann aber so ergeben. Als kleine Anekdote, der Titelsong der EP, Thrash Alliance, den habe ich nicht dieses oder letztes Jahr geschrieben, sondern vor 17 Jahren, in einer anderen Version. Damals hieß er auch noch Liköör, mit zwei Ö.
Chris: Das hat jetzt vielleicht nicht die EP an sich beeinflusst, ok eventuell doch, musikalisch bin ich sehr James Hetfield beeinflusst. Der hat mich schon im Kindesalter beeindruckt und beeinflusst, dass sieht man vielleicht auch ein bisschen an der Live-Haltung.
Medusa: Ich bin tatsächlich erst vor etwa zwei Jahren in die Metalszene gekommen. Klar Metallica hab ich auch früher schon gehört. Hetfield hing bei mir damals auch an der Wand. Bei ihrem ersten Gig war ich noch im Publikum dabei und es hat mich komplett abgeholt. Als sie mich dann gefragt haben, war ich sofort mit drin.
Full Metal Mayhem: Bei dem war ich auch dabei, da hattet ihr ja mit Menschenfresser im Horst gespielt. Aber ich höre auf jeden Fall heraus, dass ihr auch in der Einstellung old-schoolig seid, weil die ganzen Bands früher haben sich auch nicht hingestellt und gesagt, wir spielen jetzt wie Motörhead, sondern schnell und hart und sehen was damit passiert. Aber da ihr die Konzerte schon angesprochen habt, könnt ihr über die etwas erzählen, da es in der Formation und für einige das erste Mal auf einer Metal Bühne war.
Steve: Da sind eher Chris und Medusa gefragt, da Sven und ich ja schon Bühnenerfahrung haben. Unter anderem mit Heralder.
Chris: Es gab zwar ein oder zwei Schulbandauftritte in meiner Jugend, die sind auch nicht vergessen, aber das ist nicht zu vergleichen. Bei unserem ersten Auftritt stand die Nervosität an der Spitze. Ich kann ja auch erzählen, dass wir den ersten Auftritt zwei Tage vorher fast abgesagt hätten, weil Sven uns nicht gehört hat. Kurz vor der Generalprobe haben wir dann mal umgeschaltet und ihm noch ein Gitarrensetting hinters Schlagzeug gestellt. Da hat wieder alles geklappt und uns bestärkt. Auf der Bühne war es dann total geil, Adrenalin pur, mit den eigenen Songs aufzutreten. Da hat man auch gemerkt, das merkt man wirklich nur als Musiker, so ein oder zwei Vergreifer, kleine Patzer und die Leute finden es trotzdem genial. In meinem Fall, da kamen dann auf anderen Konzerten Leute auf mich zu und sagten: „Du bist doch Derundder von der Band!“. Sogar in Trier. Das war so meine Erfahrung, das fand ich klasse.
Medusa: Bei mir war es genau genommen auch nicht der erste Auftritt überhaupt, früher war ich im Orchester, aber das ist ja auch schon gut 30 Jahre her. Aber so war dass das allererste Mal überhaupt mit Band auf der Bühne. Ich dachte auch, dass ich nervös werde, meine Griffe vergesse, aber überhaupt nicht. So ist alles gut gelaufen, ich hätte mich etwas mehr bewegen können, aber ich war so konzentriert, dass ich mich nicht verspiele.
Chris und Steve: Das kommt noch mit der Zeit.
Medusa: Es hat einfach unfassbar viel Spaß gemacht, auch mit den Jungs, die mir auch immer gut zu geredet haben. Jetzt freue ich mich auch auf das Nächste.
Sven: Was ich an ihr schätze, ist dass sie nicht gitarrenorientiert ist, sondern sich wirklich am Schlagzeug orientiert. Und zum Auftritt im Februar, also in der Formation. Normal ist es so, dass ich mich da eigentlich nur aufs Drumset konzentriere, versuche dass es hinhaut. Auch der Sound war klasse, das ist gerne mal ein Problem, dass man die anderen nicht hört. Du kannst zwar nach dem Gedächtnis spielen, aber mit Bass und einer Gitarre, eventuell auch noch der Gesang, ist es besser. Ich habe auch hin und wieder mal ins Publikum geguckt und gemerkt, da kommt was rüber. Da freue ich mich und dann passiert was ich wollte.
Steve: Gut zum Thema Novum habe ich doch was beizutragen. Früher, also 2008 bis 2015 bei Heralder habe ich zwar live gespielt, aber nur als Gitarrist und jetzt als Frontmann. Bei Heralder war es schon eine gute Zeit, aber etwas hat gefehlt. Ich fühle mich in der Rolle wohl, auch wenn es erst komisch war, beim ersten Mal mit Ansagen da zu stehen. Da muss man das ganze irgendwie moderieren.
Chris: Da mische ich mich mittlerweile auch ein wenig in die Moderation mit ein. Das sollten wir beibehalten und eventuell auch etwas ausschmücken.
Steve: Sehe ich auch so.
Sven: Das habe ich vorher garnicht erwähnt, ich finde echt gut wie Steve singt. Das war am Anfang so ein kleines Problem. Wir hatten keinen Sänger und irgendwann hat er es einfach gemacht und bei den Auftritten nimmt er das Publikum richtig mit. Das stört mich auch bei anderen, vor allem größeren Bands, da spielt jeder nur und keiner fragt sich, wer ist eigentlich das Publikum.
Full Metal Mayhem: Zum Song Thrash Alliance hast du ja schon was gesagt, könnt ihr noch was erzählen.
Steve: Ja, Thrash Alliance ist ein alter Song von mir, einmal frisch aufgespielt, jetzt auch mit Text. Der erzählt so eine Jugendgeschichte aus der Schule. Da gibt es so ein paar Feiglinge mit Baseball-Schlägern die so den einsamen Metalheads aufbauen und die verprügeln. Diese schließen sich dann zur Thrash Alliance zusammen und schlagen zurück.
Dann gibt es noch den ersten Teil einer Trilogie, das ist The Psychopath Part 1: The Escape. Da habe ich beim ersten Konzert ja auch gefragt, wer denn Halloween 1 kennt. In dem bricht Michael Meyers ja auch aus der Psychiatrie aus. Und hier geht es eben auch um einen, namenlosen, Psychopathen der flieht, nicht nur weil er der ist, der er ist, sondern weil er da auch nicht so gut behandelt wurde. Part 2 und 3 gibt es dann in der Zukunft.
Dann gibt es noch Left to die, unser längstes Stück. Das auch Death-Metal-lastigste, da geht es um ein Ehepaar, dass schon länger zusammenwohnt und da kommt abends die Frau nach Hause…
Medusa: Wieso guckst du dabei mich immer an?
Steve: …und, ich wollte schon sagen den Mann mit dem Bass erschlägt. Nein mit dem Messer ersticht. Den Leichnam schleppt sie hinter das Haus, das Anwesen, zu einer alten Krypta, in einen Geheimgang. Was sie aber nicht wusste, dass noch etwas Leben in dem Leichnam ist und der Mann sich erhebt und rächt. So ein wenig von Geisterjäger John Sinclair inspiriert. Es könnte auch eines seiner Abenteuer sein.
Raiders of the lost Ark ist ein Stück weit persönlich, denn da geht es um Archäologie und ich bin Archäologe, lustigerweise. Gut es geht um Indiana Jones, also nicht wirklich um Archäologie, sondern eher um Grabräuberei, Abenteuerarchäologie. Es wird also erzählt, wie die Lade gefunden wird und nach einigen Fallen haben sie die Höhle verlassen und werden dann von einheimischen verfolgt.
Als grober roter Faden haben wir die schlechten Seiten der menschlichen Natur gewählt. Das zieht sich durch die Songs der EP und wird beim Album, wenn es kommt auch weiter ausgebaut.
Was die musikalischen Einflüsse angeht, da hatten wir ja auch schon drüber geredet. Klar alle ballern, aber zum Beispiel Left to die hat einige Old-School Death und Thrash Einflüsse drin, der Psychopath ist ziemlich thrashig und hat die Melodieüberraschung, etwas Maidenlastig im Outro. Thrash Alliance, da sagt der Name eigentlich alles, aber mit etwas Melodie vom Chris. Und den Raider würde ich fast schon als Melodic Death bezeichnen.
Chris: Das wollte ich vorhin schon erwähnen, aber jetzt passt es besser, dass das was wir genretechnisch machen so weiterführen. Bei jedem Song haben wir unterschiedliche Genres so zusammengemixt, dass jeder Track eigen klingt. Das lässt uns aus dem Spektrum der ganzen Metalbands irgendwo ein wenig herausstechen.
Medusa: Das lässt uns auch Freiheiten, denn viele die einen Stil gefunden haben, bleiben dabei kleben.
Full Metal Mayhem: Euer nächster Auftritt steht ja auch schon.
Steve: Ja genau, Samstag der 23. März in bei der Steel Crusade 44. Unter anderem mit Necroblasphemy, die Old-School Death Metal spielen und beim CWO bin ich auch immer gerne.
Full Metal Mayhem: Habt ihr für den Gig etwas besonderes vorbereitet?
Steve: Auf jeden Fall einen weiteren Coversong, es wird aber noch nicht verraten welcher. Ansonsten neue Songs, die bisherigen Songs und mal sehen was uns schönes einfällt bis dahin.
Full Metal Mayhem: Und bis dahin die EP auf CD’s dabei haben.
Steve: Ja das ist so der Plan. Zuerst mal selbst gemacht.
Chris: Ich hoffe, dass das bis dahin realisierbar ist.
Full Metal Mayhem: Dann zur letzten und wichtigsten Frage: Was sind eure Getränkeempfehlungen um eure Musik zu genießen?
Steve: Der erste Gedanke, natürlich Bier. Wir sind ja auch im Saarland, also gutes saarländisches Bier. Urpils.
Chris: Da bin ich ganz bei dir. Es geht auch das Meisterpils aus dem Globus, vor allem für Festivals. Nicht das beste aber für den Zeltplatz genießbar. Oder eine neue Entdeckung: Baileys mit Tiramisu Geschmack. Aber in erster Linie Bier und Met. Da spricht halt der Wikinger aus mir. Mutti?
Medusa: Vor fünf Jahren hätte ich gesagt Vodka mit Energy, jetzt nur noch der Energy.
Sven: Für mich kann das alles sein, von Cola Light über Weizenbier, gibt’s ja auch von Karlsberg. Oder wenn ich nicht so viel trinken kann, dann Bier mit Sprite (Panasch oder Radler wie andere sagen). Oder auf Feierevents Gin Tonic oder Tequila.
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Kolac mit Kolac

Bandname und Albumtitel: Kolac mit Kolac
Genre: Black/Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am dritten Februar 2024 über Pest Records, einem Sublabel von Loud Rage Music, veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr dritter Langspieler, davor haben sie noch fünf Demos, vier Splits, zwei Live-Alben und eine Compilation auf die Welt losgelassen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dies ist das zweite Album aus dem Bündel, dass Loud Rage Music mir geschnürt hat. Black Metal aus Osteuropa ist immer einen Blick wert, darum kam die Band in meine Auswahl und jetzt lasst uns mal hören, wie Schwarzmetall aus Serbien klingt.
Wie finde ich die Scheibe: Schlecht klingt es nicht, auch wenn sie nicht ganz meinen Stil getroffen haben. Für meinen Geschmack ist es etwas zu technisch, sie ergehen sich etwas zu sehr in Riffs, statt auf Kälte und einfache, aber wirkungsvolle Songstrukturen zu setzen. Dafür mag ich aber den Gesang, irgendwo zwischen Gekrächze und Growls anzusiedeln und damit herrlich böse.
Trotz meiner Kritik möchte ich euch MONSIEUR DE LA NUIT empfehlen. Ein rasanter Song, der recht gut die Balance zwischen Schwarzmetall und Todesblei hält. Die Riffs sind knackig aber für richtig guten Black fehlt mir trotzdem die Kälte in der Musik.
JEB’O TE BOG hat mich erst etwas irritiert, da das Intro absolut deplatziert klingt. Aber danach geht es mit starkem Black Metal, bei dem sogar der Groove passt, weiter. Nur habe ich keine Ahnung, worüber hier gesungen wird. Trotzdem ein guter wenn auch ungewöhnlicher Track, der sich wirklich lohnt.
Fazit: An und für sich ein ziemlich starkes Album, auch wenn es nicht meinen Präferenzen entspricht. Wer Black und/oder Death hört, kann hiermit ein kleines Juwel entdecken. Also hört mal rein, wenn ihr neugierig geworden seid:
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Counting Hours mit The wishing Tomb

Bandname und Albumtitel: Counting Hours mit The wishing Tomb
Genre: Melodic Death/Doom Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 23. Februar 2024 über Ardua Music raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album und zuvor haben sie noch ein Demo veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Mal wieder etwas von Anubi-Press. Sie haben mir das Album geschickt und auf dem virtuellen Papier sah das ganze ziemlich gut aus. Also hören wir rein, ob meine Erwartungen erfüllt werden:
Wie finde ich die Scheibe: Was soll ich hier schreiben? Sonst versuche ich ja, wer den Blog hier kennt, der wird es wissen, immer etwas positives über die Musik zu schreiben, die ich bespreche. Hier fällt mir nur eins ein: Sie beherrschen ihre Instrumente. Die Musik gibt mir absolut nichts, es klingt für mich so, wie die Nachtplaylist eines Rock-Senders, nur dass da auch Songs gespielt werden, die mich mitreißen und wach halten. Hier würde ich eher Gefahr laufen auf der Autobahn vom Sekundenschlaf in den Tiefschlaf zu fallen. Das Schlagzeug ist anwesend, die Saitenfraktion versucht sich an Riffs, die ansprechend sein sollen aber nach nichts klingen. Der Gesang dazu wechselt zwischen klarem Rock-Gesang mit emotionaler Abwesenheit und ein paar durchschnittlichen Growls, damit das ganze irgendwie noch als Death Metal durchgehen könnte.
Fazit: Für die Band tut es mir leid, aber von dem Album kann ich nur abraten. An keiner stelle werde ich abgeholt und ich frage mich auch, wieso sie drei Gitarren brauchen. Wer es wagen will, der kann hier reinhören:
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Snares of Impurity mit Eliterian Tyranny

Bandname und Albumtitel: Snares of Impurity mit Eliterian Tyranny
Genre: Raw Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie in Eigenregie am vierten Februar 2024 veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei EPs ist dies nun ihr zweites Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Sie haben auf Threads einen Haufen Bandcamp-Codes veröffentlicht und gleich der erste, den ich ausprobiert habe, hat dafür gesorgt dass ich nun die Songs besprechen kann. Also hören wir mal in das Album rein:
Wie finde ich die Scheibe: Man bekommt was man erwartet. Rohen, ungeschliffenen und wohl auch unproduzierten Black Metal. Das Riffing kann sich hören lassen, hin und wieder steigen die Gitarren aus dem Geballer herauf, aber der Rest ist eher mittelprächtig. Der Gesang klingt nicht schlecht, aber etwas Varianz wäre ganz gut gewesen. Das Schlagzeug, wie meist im Black Metal, ist einfach nur anwesend.
Am besten gefällt mir noch THE BELL WITCH. Hier kann man erkennen, was die Gitarren spielen und auch das Schlagzeug darf etwas mehr, als nur für Geschwindigkeit zu sorgen. Der Gesang ist hier wie schon zuvor, eher monoton kreischend, mit ein paar finsteren Ausnahmen.
Fazit: Leider ein Black Metal Album unter vielen. Es ist weder gut noch schlecht, also könnt ihr, Freunde des Schwarzmetalls, einmal hier reinhören.
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Vor langer Zeit Release Party von Gefrierbrand am 24. Februar 2024 im Sakrema Rock-Keller in Pforzheim

Wer: Gefrierbrand, Dark Zodiak und Axit
Wann: Am 24. Februar 2024
Wo: Im Sakrema Rock Keller in Pforzheim
Wieso: Als Releaseparty für ihr neues Album.
Preis: Für nur 10 Euro durfte man sich die drei Bands ansehen und mächtig Spaß haben.
Das Konzert: Mein erster Besuch im Sakrema und hoffentlich nicht der letzte. Wäre es nicht so verdammt weit weg, würde ich hier sicher Stammgast werden. Wie der Name Rock Keller schon andeutet, werden die Metalheads unterirdisch bespaßt. Alles ist passend dekoriert, sei es durch schreienden Kitsch oder durch Poster von allen möglichen Bands. Das Konzert selbst fand im Nebenraum statt, der lang und schmal ist, und von seinen Maßen ein besseres Wohnzimmer. Trotzdem gefällt mir der Laden richtig gut und das Konzert tat sein übriges.





AXIT haben eröffnet und dem versammelten Publikum mit fiesem Death Metal die Hütte heiß gemacht. Sie sind auf jeden Fall einen genaueren Blick wert und mir wurde schon eine EP für dieses Jahr angekündigt. Trotz dass sie nur sieben Songs spielen konnten, haben sie bei mir wirklich Eindruck hinterlassen. Zwischen und während der Lieder gab es einiges an Publikumsinteraktion. Nicht nur an den ganzen Axit-Shirts die herumgelaufen sind, hat man gemerkt, dass sie eine treue Fanbase dabei hatten, sondern auch daran wie sehr das Publikum mitgegangen ist. Ich kam nur Minuten zu spät an ihren Merch-Stand, da sie vor meinen Augen die letzte Kopie ihrer CD verkauften. Zu vor hat sich noch ihr Sänger in der Wall-of-Death der Kritik der Konzertbesucher gestellt.







Das hat auch die Sängerin von DARK ZODIAK mehrfach gemacht. Da hat man sofort gemerkt, wie viel Bock die Jungs und Mädels hatten. Nicht nur regelmäßige Besuche im Pit standen hier auf dem Programm, es gab auch Kinderunterhaltung mit Luftballons und Knicklichtern. Wenn die Kinder durchschnittlich 30 Jahre alt sind und gerne Vollbart tragen. Das Publikum hatte mindestens genauso viel Lust. Ein knackiges Set wurde hier geboten mit bestem Death Thrash. Leider war mein Lieblingssong nicht dabei, aber man kann ja nicht alles haben. Trotzdem haben sie absolut die Hütte abgerissen. Live kann ich sie nur empfehlen.











Den krönenden Abschluss bildeten natürlich GEFRIERBRAND. Dazu hatten sie ihren alten Klampfer als Zusatzsänger eingeladen. Oder singen sie jetzt immer zu zweit? Das werde ich ja beim nächsten mal sehen. Es gab eine bunte Mischung aus alten und neueren Songs, wobei logischerweise der Fokus auf dem neuen Album lag. Mit jedem Lied hat man ihre Spielfreunde gespürt. Selbst die Gesangseinlage von Frosch, der sichtlich gekämpft hat wegen akutem Laichüberschuss, wie es bezeichnet wurde, zeugte von seiner Freude auf der Bühne zu stehen. Ein kleiner Textaussetzer wurde gekonnt überspielt und hat dem ganzen keinen Abbruch getan. Aber nicht nur das hat den Auftritt grandios gemacht, sondern auch ihre massive Bühnenpräsenz. Das Publikum wurde davon regelrecht angesteckt. So haben wir sogar zwei Zugaben bekommen. Für die zweite sei hier noch einmal dem Zusatzsänger Säsch gedankt.
Fazit: Kurz zusammengefasst: Ein verdammt geiler Abend. Drei wirklich starke Bands, die man sich unbedingt live ansehen sollte, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Aber auch das Sakrema möchte ich nochmal erwähnen und empfehlen. Die Location ist richtig klasse, sie hat auf jeden Fall Seele und man merkt schon beim reinkommen, dass die Leute hinter der Theke noch auf sowas haben:
AXIT:
DARK ZODIAK:
GEFRIERBRAND:
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Gefrierbrand mit …vor langer Zeit

Bandname und Albumtitel: Gefrierbrand mit …Vor langer Zeit
Genre: Black Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album bringen sie am 24. Februar 2024 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach je einer Demo und einer Single wird das ihr vierter Langspieler.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Bei einem Eisregen-Konzert in Rastatt waren sie als Vorband und direkt habe ich einen Narren an ihrem Sound gefressen, auch wenn sie damals noch einen anderen textlichen Schwerpunkt hatten. Aber seit dem gehören sie zu meinen Lieblingsbands, also höre ich mal rein, was euch ab Samstag erwartet.
Wie finde ich die Scheibe: Richtig klasse um es kurz zu machen. Aber für nur einen Satz lest ihr den Blog ja nicht. Das Märchenbuch wird erneut aufgeschlagen und wir bekommen düstere Geschichten erzählt, die heute kaum noch jemand seinen Kindern vorliest. Wieder sind einige Märchen und Sagen dabei, die ich vorher noch nicht kannte. Die Musik haben sie weiterentwickelt, so dass das Album noch ein wenig runder klingt als sein Vorgänger. Der Sound ist gewohnt irgendwo zwischen Black und Death Metal, mit einigen knackigen Riffs und eingängigen Melodien, während der Gesang perfekt böse ist, aber trotzdem gut verständlich. So war es hier verdammt schwer Favoriten auszuwählen:
Wie schon beim ersten Album war es hier eine kleine Herausforderung die entsprechenden Märchen herauszufinden. Besonders TOTENVOGEL hat mich da auf die Probe gestellt. Aber ich wollte nicht aufgeben und nach einem Hinweis im Text habe ich den Ursprung dieses Liedes entdeckt: „Nachtkrabb“. Aber nicht nur wegen des Textes will ich euch dieses Stück empfehlen, sondern auch wegen der musikalischen Qualitäten. Über weite Strecken geht es hier treibend bis rasend zu, dazu kommen knackige Riffs und der Kehrvers lädt zum mitsingen ein. Da bin ich auf Samstag gespannt.
Das MÖRDERHAUS hat bei schon einen leichten Stand, weil es mit einem saftigen Bassriff anfängt. Doch danach geht es groovig weiter, während wir eine etwas düstere Version von „Der Räuberträutigam“ erzählt bekommen. Treibend folgen wir der Geschichte der Müllerstochter, die im Lied zerhackt und wohl auch verspeist wird.
Zum Schluss hat es noch RABENHERZEN auf meine Liste geschafft. Wer, aus welchem Grund auch immer ASP hört, wird den Ursprung des Textes sicher kennen: „Krabat“. Sie haben die Geschichte eingedampft und zu einem ihrer stärksten Songs verarbeitet. Melodisch und düster schildern sie uns wie die Lehrlinge nach Wissen suchen. Auch hier wird dem Hörer ein Happy-End verweigert
Fazit: Einfach klasse, da hat sich das Warten wirklich gelohnt. Wer es düster, bisweilen brutal, mag, in Verbindung mit Sagen und Märchen, der sollte hier unbedingt einmal reinhören:
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Contortion mit The Common Thread

Bandname und Albumtitel: Contortion mit The Common Thread
Genre: Groove/Thrash Metal/Metalcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 16. Februar 2024 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr drittes Album, zuvor haben sie noch zwei EP’s und ein Demo auf die Welt losgelassen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir die Songs unter dem Label „Contorted Metal“ geschickt. Da war ich natürlich sofort neugierig und jetzt finden wir zusammen heraus, was das sein soll.
Wie finde ich die Scheibe: So wirklich werde ich daraus nicht schlau. Vom Groove bekommt man wenig mit, dafür ist ein Haufen Core verbaut und den Thrash kann man allenfalls erahnen. Der Gesang und das Riffing kommen eindeutig aus dem Core, ob jetzt Metal- oder Deathcore, darüber kann man streiten. Hin und wieder gibt es kurze Thrashpassagen, die den Core für mich erträglicher machen. Ja, man merkt, dass ich kein Freund dieses Genres bin, aber ich gebe dem Album trotzdem eine Chance.
ANTI VIRUS kann man noch ganz gut anhören, hier bleiben sie eher beim Thrash, mit leichten Death-/Grind-Anleihen. Hier wird ordentlich geballert und der Gesang klingt schön zornig. Hier und da bauen sie noch mehr oder weniger melodische Abschnitte ein, die das ganze auflockern oder eher aufweichen.
Fazit: Halten wir fest, Contorted Metal ist einfach nur Metalcore. Ja die Riffs sind knackig aber der Stil ist absolut nicht meins. Also, wer auf Core steht, sollte mal reinhören, alle anderen besser nicht.
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Eden weint im Grab und Behind your Fear auf der Apokalypse Galore Tour im Cotton Club Kammgarn Kaiserslautern am 16. Februar 2024

Wer: Eden weint im Grab und Behind your Fear
Wann: Am 16. Februar 2024
Wo: Im Cotton Club des Kammgarn Kaiserslautern
Wieso: Es war der Nachholtermin ihrer Apokalypse Galore Tour aus dem letzten Jahr.
Preis: Für 25 Eure durfte man sich die beiden Bands ansehen und deren Musik genießen.
Das Konzert: Dies war mein erster Besuch im Cotton Club, im Kammgarn selbst war ich früher schon, aber auch das ist schon viele Jahre her. Zu dieser Location geht es eine Treppe runter und schon befindet man sich in einem recht großen, von Säulen gestützten Raum. Die Bar ist direkt linker Hand und vorne ist die ziemlich große Bühne, die besonders Eden weint im Grab mit ihrer Besetzung ausnutzen konnten. Der ganze Raum war mit Stehtischen gefüllt und auch an Säulen wurden Tischplatten angebracht. Leider ist das Publikum nicht zu zahlreich erschienen, trotzdem haben die Bands alles gegeben.




Behind your Fear haben eröffnet und dafür, dass es ihr erster Live-Auftritt war, waren sie echt gut. Leider hat hier der Ton nicht so gut funktioniert, denn je weiter vorne man gestanden hat, desto weniger hat man vom Gesang mitbekommen. Aber auch abgesehen davon war der Auftritt nicht meins. Sie haben mich einfach nicht erreicht. Anderen scheint es gefallen zu haben und ich drücke ihnen die Daumen, dass sie sich durch Auftritte und Alben eine treue Fangemeinde erspielen.












Nach einer kurzen Umbaupause ging es dann mit Eden weint im Grab los. Zuletzt hatte ich sie vor neun Jahren gesehen und immer noch können sie in Präsenz begeistern. Auch die Besetzungswechsel in der Zwischenzeit haben der Qualität keinen Abbruch getan. Zwischen den Liedern gab es immer wieder einiges an Interaktion mit dem Publikum, auch wenn dieses eher zäh reagiert hat. Dafür aber war die Songauswahl erste Klasse. Von fast allen Alben haben sie etwas gespielt, wobei der Fokus auf den neueren Liedern lag. Besonders hat es mich gefreut, dass mein Lieblingslied „Der ewige Bergmann“ gespielt wurde, zu dem ich von neun Jahren sogar eine eigene Geschichte geschrieben habe.
Fazit: Es war ein wirklich starker Abend. Wer es melodisch, düster und mit einem Hauch Black Metal mag, der sollte sich einmal Eden weint im Grab ansehen. Live sind sie wirklich eine Gewalt und haben eine starke Bühnenpräsenz. Also seht sie euch mal an, wenn ihr die Möglichkeit habt. Und den Cotton Club kann ich auch empfehlen. Hier noch etwas Musik für euch:
Behind your Fear:
Eden weint im Grab:
