• Beltfed Weapon mit Darkened Demise

    Beltfed Weapon mit Darkened Demise

    Bandname und Albumtitel: Beltfed Weapon mit Darkened Demise

    Genre: Death/Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am 25. Juni 2023 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Allem Anschein nach, Metal Archives ist da nicht so ganz aktuell, ist das ihre vierte EP. Dazu kommen noch drei Singles.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese kleine EP bekam ich vom Metal Devastation Radio zugeschickt. Dann will ich euch mal erzählen, was euch so erwartet:

    Wie finde ich die Scheibe: Hier verwursten sie nicht nur Thrash und Death Metal, sondern sie bedienen sich auch bei anderen Genres, was bisweilen recht verwirrend ist, da die Songs alle von unterschiedlichen Bands hätten sein können. Trotzdem ergibt sich irgendwie ein Gesamtbild:

    ETERNAL FIRE könnte man am besten als Power Thrash bezeichnen. Ein flottes Lied, das die Power Metal Songstrukturen mit dem Gesang und der Gitarrenarbeit  des Thrash Metals kombiniert, aber nicht auf die langgezogenen, hohen Schreie verzichtet. Macht richtig Bock.

    Fazit: Eine eindeutig seltsame EP, die aber sicher den einen oder anderen erreichen wird. Wer eine Mischung an Metalstilen haben will, kann sich die Scheibe mal vormerken. Hier gibt es noch eine Hörprobe, falls ihr noch nicht sicher seid:

  • Eisige Venen mit Ghosts of Yesterday

    Eisige Venen mit Ghosts of Yesterday

    Bandname und Albumtitel: Eisige Venen mit Ghosts of Yesterday

    Genre: Atmospheric Melodic Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 21. Mai 2023 in Eigenregie raus.  

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Demo haben sie dieses Album veröffentlicht und daraus zwei Singles ausgekoppelt.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat mir das Metal Devastation Radio die Songs geschickt, damit ich sie für euch bespreche. Also hören wir mal rein.

    Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht soweit, hier und da ist es mir sogar etwas zu melodisch geworden. Der Gesang taugt etwas, Schlagzeug und Gitarren kann man sich anhören, aber der Einsatz des Synthies stört mich etwas. Der klingt teilweise etwas zu sehr nach Elektro-Pop der 80er, dann aber wieder nach einem stimmig modulierten Klavier. Alles in allem ist es ziemlich melancholischer Black Metal, aber es fehlt der Funke, der diese Melancholie, die Depression im Hörer wecken kann.

    Fazit: Wer sein Schwarzmetall eher melodisch mit Keyboard oder Synthie mag, der kann auf jeden Fall mal reinhören.

  • Veriluola mit Cascades of Crimson Cruor

    Veriluola mit Cascades of Crimson Cruor

    Bandname und Albumtitel: Veriluola mit Cascades of Crimson Cruor

    Genre: Death/Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 12. Mai 2023 über Nameless Grave Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Demo ist dies nun das Debütalbum.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat wieder zugeschlagen und mir das Produkt einer amerikanisch-finnischen Kooperation zugeschickt. Also hören wir mal, ob das was taugt:

    Wie finde ich die Scheibe: Hier haben wir anständiges Todesblei, das mit etwas Schwarzmetall veredelt wurde. Eine solche Legierung kann etwas taugen oder absolute Grütze werden. Zum Glück wissen die beiden, was sie tun und haben sechs ordentliche Lieder geschmiedet. Es dürfte aber eher etwas für Deathheads sein.

    REGAL BARBARISM nutzt die klassischen Black Metal Strukturen, fügt ihnen aber eine ganze Menge Death Metal hinzu. Die Gitarrenarbeit kann sich wirklich hören lassen und die Growls klingen auch verdammt fett. Also hört mal rein.

    Fazit: Wer seinen Death Metal absolut finster mag, der kann hier bedenkenlos mal reinhören. Für meinen Geschmack bewegen sie sich meist im unteren Tempo Bereich, aber abgesehen davon kann ich das Album empfehlen:

  • Black Candle mit Nightfire

    Black Candle mit Nightfire

    Bandname und Albumtitel: Black Candle mit Nightfire

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Auch diese Platte kam am 20. Mai 2023 raus, das Original ist von 1999, ein genaues Veröffentlichungsdatum ist nicht überliefert. Ursprünglich kam sie über Pagan Winter Productions auf CD raus, dann acht Jahre später auf Tape bei Terror Cult Productions und nun auf Vinyl über Zzooouhh Records.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre erste und einzige EP. Dazu kommen fünf Alben, drei Demos je zwei Singles und Live-Alben und eine Compilation, welche die ersten beiden Demos beinhaltet, und eine Split.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band habe ich damals auf der SAARtanica 2018 kennengelernt und mich nach ihrem Auftritt auch gut mit dem Mastermind und Chef der Band unterhalten. Von ihm bekam ich auch drei Alben, welche ich hier sicher auch nochmal besprechen werde. Also eine klassische Entdeckung.

    Wie finde ich die Scheibe: Hier spürt man schon , wie sie in Richtung der Alben, besonders The Faceless Angel, gehen. Auch die Produktion ist um einiges besser als bei der Demo oder der Split, selbst nach heutigem Standard. Vielleicht ist die Musik etwas aggressiver als auch späteren Veröffentlichungen, aber der Gesang ist schon sehr nah an diesen. Hier hört man deutlich, wie sie als Musiker gereift sind.

    Besonders beim Titletrack , NIGHTFIRE, hört man das heraus. Aggressiv und doch irgendwie melodisch ohne in Melodic Black Metal zu rutschen kommt das Lied daher, während Dark, wie er zu dieser Zeit hieß, den Hörer gnadenlos anschreien.

    Eigentlich hätte ich hier auch noch DO WOU D’DÄISCHTERT & NIWWEL REGEIERT, erwähnt, aber dieses Lied war schon, wie auch THE BLACK STONE auf der Demo Winter of Wrath zu hören, also habe ich mich für COSMIC ICEWINDS entschieden. Dies ist für mich fast schon der stärkste Song der EP. Hart, schnell und gnadenlos wehen diese Winde durch die Gehörgänge.

    Fazit: Auch hier freut es mich, dass die Scheibe neu aufgelegt wurde und es bleibt der Kritikpunkt an der Innenhülle, die von mir ersetzt wurde. Sonst ist alles hochwertig gehalten, der Druck ist auch verdammt gut gelungen und am wichtigsten: Die Musik ist verdammt gut. Also wer etwas in der Geschichte des Black Metal forschen will, sollte zusehen, dass er noch ein Exemplar ergattern kann. Bis dahin, hört hier rein:

     

     

  • Sôlt und Obsidian Shrine mit Consortium in Diaboli

    Sôlt und Obsidian Shrine mit Consortium in Diaboli

    Bandname und Albumtitel: Sôlt und Obsidian Shrine mit Consortium in Diaboli

    Genre:  Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese Split kam am 26. Mai 2023 ohne Beteiligung eines Labels raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Sôlt haben vor dieser Split je ein Album ein Demo und eine Single veröffentlicht, während Obsidian Shrine bisher zwei Alben und ein Demo aufgenommen und rausgebracht haben.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese Split hat mir ebenfalls das Metal Devastation Radio zukommen lassen. Also hören wir und mal an, was diese beiden Bands so drauf haben:

    Wie finde ich die Scheibe: Sólt eröffnen mit ihren drei Liedern. Es klingt richtig gut, was die beiden da veranstalten. Hart, fies und schnell gehen sie die drei Songs an. Die Vocals sind ebenfalls verdammt stark, die bekommen das Gütesiegel „Angepisste Krähe“ verliehen.

    Im Vergleich klingen Obsidian Shrine richtig dreckig. Sie ziehen das Tempo noch etwas mehr an, kümmern sich dabei aber einen Scheiß um die Produktion, die wollen einfach nur Blut sehen und wohl auch dafür sorgen dass es fließt. Das gilt auch für den Gesang, der hört sich so verrottet an, als käme der Sänger direkt aus der Hölle zurück in seinen verwesenden Körper.

    Von Sôlt habe ich mir A DYING AGE als Favoriten ausgesucht. Wie oben schon geschrieben, harter, fieser Black Metal wird hier geboten. Da sollte man auf jeden Fall mal reinhören.

    Wer es ranzig und roh mag, der sollte von Obsidian Shrine das Lied UBIQUITOUS OPPOSITION auflegen. Hier werden keine gefangen gemacht, sondern man bekommt gleich den rostigen Dolch in die Magengrube.

    Fazit: Auch wenn mir der Teil von Obsidian Shrine besser gefällt, kann ich über Sôlt nichts schlechtes sagen. Beide liefern so richtig ab und Freunde des Schwarzmetalls sollten darüber nachdenken diese Split zu holen:

    Sôlt:

    Obsidian Shrine:

  • Jungle Rot, Cerebral Extinction und Redsphere am 17. Juni 2023 im Cafe Central in Weinheim

    Jungle Rot, Cerebral Extinction und Redsphere am 17. Juni 2023 im Cafe Central in Weinheim

    Wer: Jungle Rot, Cerebral Extinction und Redsphere

    Wann: 17. Juni 2023

    Wo: Im Café Centeal in Weinheim  

    Wieso: Ich glaube, weil Jungle Rot Bock hatten zu Touren

    Preis: 22 im Vorverkauf und 25 an der Abendkasse.

    Das Konzert: Das Cafe Central ist für den Unkundigen nicht ganz so leicht zu finden. Der Eingang liegt in einem Hinterhof, mitten in der Stadt, an einem angemessen großen Parkplatz. Hat man es mal gefunden, geht es eine kurze Treppe hoch, wo die Merch-Stände aufgebaut waren und von dort eine richtig coole Doppeltreppe noch weiter nach oben, wo es dann erst in den Barraum geht. Von dort aus kommt man durch ein garagentorgroßen Durchbruch zum Bühnenraum. Insgesamt ist der effektive Raum etwas mehr als doppelt so groß, wie mein Wohnzimmer. Dazu eine Getränkeauswahl, die sich echt sehen lassen kann, und bei der sich andere Läden, ja ich gucke dich an, Garage, eine Scheibe abschneiden können.

    REDSPHERE haben den Abend mit richtig geilem Thrash Death, der auch noch eine Priese Grind enthielt, eröffnet. Die winzige Bühne haben sie wirklich ausgefüllt und mit ihrer Musik dem Publikum eingesetzt. Sie waren sogar so gut, dass ich mir nach dem Auftritt ihre beiden CDs geholt habe.

    Den Mittelpart haben CEREBRAL EXTINCTION übernommen. Hier wurde den Leuten feinster Death Metal geboten. Bockstark und trotz der Technikspielereien des Bassisten, wurde es an keiner Stelle zu vertrackt. Die Stimmung wurde so noch weiter angeheizt.

    Dann kamen JUNGLE ROT auf die Bühne und haben direkt losgelegt. Und scheiße , haben die eine Energie entfesselt. Zusammen mit den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit hat man sich wie in Vietnam gefühlt. Von Anfang bis Ende wurde der Panzer entfesselt. Sie haben eine geile Mischung aus altem und neuem Kram gespielt, so dass man eine bunte Mischung des Todes bekam. Viel mehr bleibt nicht zu sagen, außer: Wenn ihr die Chance habt Jungle Rot mal zu sehen, dann geht verdammt nochmal hin!

    Fazit: Drei geile Bands, die alles gegeben haben, so dass sich mein Nacken sicher noch den ganzen nächsten Tag melden wird, die Energie, die dafür gesorgt hat, dass ich mein Shirt auswringen konnte und die richtig gute Getränkeauswahl, so muss ein Konzert sein. Ich werde das Cafe Central sicher noch öfter besuchen. Auch die Bands, wenn sie irgendwo erreichbar auftreten, werde ich mir nochmal ansehen und ihr solltet das auch tun:

    Red Sphere:

    Cerebral Extinction:

    Jungle Rot:

  • Black Candle mit My Black Sky/ Winter of Wrath

    Black Candle mit My Black Sky/ Winter of Wrath

    Bandname und Albumtitel: Black Candle mit My Black Sky/Winter of Wrath (Auf Metal Archives als Compilation „The Demos“ eingetragen)

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese Compilation kam am 20. Mai 2023 über Zzooouhh Records raus. Das Demo „My Black Sky“ ursprünglich irgendwann 1996 und ein Jahr später das Demo „Winter of Wrath“. Beides in Eigenregie, aber nur My Black Sky wurde 2020 nochmal auf CD veröffentlicht und zwar von Medieval Werewolf Antiquarium Label

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: In dieser Form ist es ihre erste Compilation, davor haben sie fünf Alben, drei Demos, je zwei Singles und Live-Alben und jeweils eine EP und Split rausgebracht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band habe ich damals auf der SAARtanica 2018 kennengelernt und mich nach ihrem Auftritt auch gut mit dem Mastermind und Chef der Band unterhalten. Von ihm bekam ich auch drei Alben, welche ich hier sicher auch nochmal besprechen werde. Also eine klassische Entdeckung.

    Wie finde ich die Scheibe: Auf diese Platte habe ich mich richtig gefreut, da es bei so alten Sachen meist schwer ist, da ran zu kommen, vor allem wenn die Band eher lokal agiert. Aber kommen wir zur Musik: Man kann schon den Stil der Alben erahnen, auch wenn hier die Aufnahmen noch ungeschliffen sind und sie noch eine etwas andere Schiene gefahren sind.

    Die A Seite beinhaltet das Demo und ist auch nach diesem benannt: Winter of Wrath (1997). Hier wurden die einzelnen Songintros direkt an die Lieder angefügt, ansonsten wurde hier nichts verändert. Schon damals haben nicht nur Englisch gesungen, sondern auch Letzeburgisch, da Dark, wie er sich damals noch nannte, aus Luxemburg stammt.

    Von dieser Seite gefällt mir POSSESSED THROUGH PAIN/DO WOU D’DÄISCHTERT & NIWWEL REGEIERT am besten. Ein vielseitiges Lied, dass mal treibend, mal groovig aber immer böse und finster daherkommt. Zu dieser Zeit war der Gesang noch kreischend und krächzend, was aber auch sehr gut passt. Wirklich einen Blick wert.

    Die B Seite, My Black Sky (1996), wird bei Metal Archives zwar als Split geführt, ist aber ein Demo, für das ein Freund der Band, unter dem Namen „Das Leiden“ Intro, interlude und Outro beigesteuert hat.

    Um auf eine anständige Lauflänge zu kommen, wurden hier noch drei Proberaumaufnahmen angefügt. Die Qualität ist hier richtig ranzig, was aber irgendwie den Charme ausmacht, jedenfalls bei den Sachen von Black Candle. Die Lautstärke ist stark reduziert, der Klang sowohl matschig als auch hohl, aber trotzdem kann man hier die drei Instrumente gut unterscheiden. Die drei Instrumentalstücke klingen verdammt gut, besonders da bei ihnen die Tonqualität um einiges besser ist. Danach kommen noch drei Bonuslieder, die sich auch lohnen, aber nichts für Audiophile sind.

    Auf dieser Seite kann ich ohne Bedenken den Titeltrack MY BLACK SKY empfehlen. Etwas rumpelig aber richtig gut. Hier kommt auch Darks Bass gut zur Geltung.

    Fazit: Es freut mich immer, wenn Bands ihren richtig alten Scheiß neu auflegen, da man entweder Mondpreise für die Platten oder Tapes bezahlt oder diese dann in einem grauenhaften Zustand sind, da diese Medien durch abspielen nicht besser werden. Manchmal zahlt man auch Mondpreise für Schrott. An der Platte gibt es nur einen Kritikpunkt, nämlich dass die Innenhülle nur aus Plastik besteht. Die habe ich sofort durch eine gefütterte aus Papier ersetzt, davon abgesehen ist die Verarbeitung richtig gut und das Exemplar ist sogar handnummeriert. Wer also in die Geschichte des Schwarzmetalls aus SaarLorLux eintauchen will, wird hieran wohl nicht vorbeikommen:

     

  • Weep mit Life in Shades of Grey

    Weep mit Life in Shades of Grey

    Bandname und Albumtitel: Weep mit Life in Shades of Grey

    Genre: Suicide Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am zweiten Juni 2023 über Liminal Dread Productions raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Vor dieser EP haben sie zwei Splits veröffentlicht. Mehr gibt es bisher nicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese EP hat mir das Metal Devastation Radio geschickt. Bei Suicide Black bin ich immer neugierig, also lasst uns mal reinhören:

    Wie finde ich die Scheibe: Für Suicide Black legen sie hier ein rasantes Tempo vor. Irgendwo unter den gequälten Schreien verbirgt sich sogar ein wenig Melodie, die der rasenden Kakophonie einen leicht melancholischen Anstrich verleiht. Dazu packen sie auch in fast jeden Song einen Akustikpart mit rein, der leider häufig deplatziert wirkt.

    VACANT EYES hat es irgendwie in meine Favoriten geschafft. Hier gibt es einiges an Technikgefrickel, auch der unvermeidliche Akustikpart mit Klargesang findet sich hier, trotzdem passt es hier am besten zusammen. Die klagende Klampfe im Verbund mit dem übersteuerten Schreien.

    Fazit: Wer will und neugierig wurde, der kann mal reinhören, für mich ist der Mix in der Masse nichts. Zwar mag ich Vacant Eyes, aber das reicht nicht für eine wirklich gute EP. Aber bildet euch selbst eine Meinung:

  • Voidhaven mit Lithic

    Voidhaven mit Lithic

    Bandname und Albumtitel: Voidhaven mit Lithic

    Genre: Doom Death  Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am neunten Juni 2023 über Ardua Music rausgebracht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer selbstbetitelten EP ist dies nun ihr erstes Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Album kam über Anubi-Press in meine Fänge. Wer diesen Blog kennt, oder quergelesen hat, der weiß, dass es mit Doom Death bei mir nicht so einfach ist. Aber da es sich hier um Landsleute handelt, will ich ihnen eine Chance geben.

    Wie finde ich die Scheibe: Eins schonmal vorweg, Kraft hat das Album. Der Gesang und die Gitarrenarbeit sind richtig stark, aber leider kriegen sie diese PS nicht auf die Straße. Für meinen Geschmack ist es etwas zu viel Doom im Death Metal. Der Gesang wechselt immer wieder zwischen klarem, getragenen Passagen und fiesen Growls. Dazu haben sie auch noch eine Menge Klavier mit eingebaut, was an sich nicht schlecht klingt, aber es ist nicht mein Stil, den sie hier fahren.

    Fazit: Wie schon oben geschrieben, nicht mein Stil. Hier und da erinnern sie mich an Powerwolf, was bei mir schon gleich ein Ausschlusskriterium ist. Wer die mag oder Death Metal in Slow-Motion, der sollte wirklich mal reinhören:

  • Sil Khannaz mit The Madness of Fear

    Sil Khannaz mit The Madness of Fear

    Bandname und Albumtitel: Sil Khannaz mit The Madness of Fear

    Genre: Melodic Death/Thrash  Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam irgendwann im März 2023 über Nebula Production raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist schon das achte Album der Band, dazu kommen noch vier Compilations, drei Splits, je zwei Live Alben, Demos, EP’s und Videos und ein Split Video.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Leider hat mich dieses Album zu spät erreicht, aber weil ich neugierig war, habe ich mit meiner Regel gebrochen und bespreche es nun doch. Metal aus exotischen Ländern weckt meist mein Interesse. Vielleicht wissen die vom Metal Devastation Radio das, vielleicht auch nicht, aber ich freue mich immer über solche Besonderheiten.

    Wie finde ich die Scheibe: Die Thrash-Wurzeln sind hier deutlich zu vernehmen, was dem Album aber keinen Abbruch tut. In fiesem Mid-Tempo schreddern sie sich durch ihre acht Lieder, aus beiden Genres nehmen sie das beste und verschmelzen es gekonnt zu einem verdammt geilen Album. Ja da steht Melodic Death Metal, aber die Melodien sind so dezent und geschickt eingesetzt, dass sie die Härte und Brutalität eher verstärken.

    TREMENDOUS SACRIFICE (TRUE SEED) hat es direkt geschafft. Hier habe ich auch das erste mal wirklich die Melodie erfasst, da sie hier mit einem Synthie eingebaut wurde. So wurde der Song episch gestaltet, ohne ihn zu verwässern. Eine absolute Empfehlung.

    Bei meinem zweiten Favoriten habe ich lange überlegt, welchen Track ich in die Liste aufnehmen soll. Am Ende ist meine Wahl auf LEMURIA – THE ANCIENT EASTERN PARADISE gefallen. Auch hier fügen sie einen orchestralen Synthie hinzu, aber drehen gleichzeitig die Härte noch etwas auf.

    Fazit: Ein richtig geiles Album. Ich hätte mir bestimmt ein Monogramm in den Arsch gebissen, wenn ich es euch nicht vorgestellt hätte. Deathheads und Thrasher, die es auch mal etwas melodisch und/oder orchestral (aber nicht zu sehr) mögen, sollten unbedingt reinhören.


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt