• Beneath the Hollow mit Misery loves you

    Beneath the Hollow mit Misery loves you

    Bandname und Albumtitel: Beneath the Hollow mit Misery loves you

    Genre: Ich würde sagen Metalcore.

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 23. Juni 2023 über Razor to Wrist Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Album nach zwei EP’s und drei Singles.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir das Album unter dem Etikett „Experimental Metal“ geschickt, was meine Neugier weckte. Also hören wir mal rein, was bei den Experimenten rausgekommen ist.

    Wie finde ich die Scheibe: Also Experimente höre ich keine, dafür aber einiges an Modern Metal, beziehungsweise Metalcore. Absolut nicht mein Genre und diese Band zählt auch nicht zu den wenigen Ausnahmen, was das Genre angeht. Der Gesang ist typisch für das Genre, mal klar, mal heiser geschrien. Hier und da finden sich auch Anleihen aus anderen Genres, wie dem Doom Metal.

    Fazit: Für mich ist es nichts, aber wenn unter meinen Lesern jemand ist, der mit Core etwas anfangen kann, der kann sehr gerne mal hier reinhören:

  • Vörst mit Burn the Priest

    Vörst mit Burn the Priest

    Bandname und Albumtitel: Vörst mit Burn the Priest

    Genre: Black/HeavyMetal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kam am ersten Juni 2023 über Zenith Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Album. Zuvor haben sie aber schon je eine Single, EP und ein Demo veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Mal wieder US Black Metal, der über das Metal Devastation Radio zu mir kam. Also hören wir mal, was die Texaner da so aufgenommen haben:

    Wie finde ich die Scheibe: Was ich davon halten soll, das weiß ich nicht so ganz. Das Album klingt interessant, soviel sei schonmal gesagt. Irgendwie Modern mit einigen Anleihen im Heavy Metal und einem recht präsenten Bass. Der Gesang der beiden ist eher klar, aber vielleicht mit einem Effekt unterlegt. Schwierig einzuordnen.

    BURIED ALIVE hat mir mit am besten gefallen. Eher ruhig, aber mit wiederkehrenden, rasanteren Passagen im Refrain. Das ganze Pendelt irgendwo zwischen Doom, Black und Heavy Metal. Abgefahrene Mischung.

    HIGH SPEED DEATH klingt auch nicht schlecht, hier haben sie den Namen wörtlich genommen und mal aufs Gas getreten. Auf einem obskuren Album, dass seiner Zeit weit voraus war, hätte der Song in der NWoBHM sicher auch seinen Platz gefunden.

    Fazit: Einen Sound mit Wiedererkennungswert haben sie, das steht fest. Wem ich das Album empfehlen soll, das weiß ich nicht. Vielleicht jenen die auf der Suche nach etwas neuem sind, die keine Probleme mit ungewöhnlichen Genrekombinationen haben. Hört hier einfach mal rein:

  • Maniak mit Speed Metal Terrorist

    Maniak mit Speed Metal Terrorist

    Bandname und Albumtitel: Maniak mit Speed Metal Terrorist

    Genre: Black/Speed/Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am 18. Juni 2023 über Dawnbreed Records und De:Nihil Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Abgesehen von dieser Platte haben sie nur eine Demo veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir diese schwarzmetallische Raserei geschickt. Ich sage selten nein zu Black aus Skandinavien und da war es auch nur folgerichtig, dass ich auch diese EP bespreche. Also hören wir rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Der Name ist hier Programm: Zwar einfach gehalten, aber dafür mit Vollgas und richtig böse. Die Produktion lässt zu wünschen übrig, aber bei Black Metal kann man das tolerieren, da es zum Charme gehört. Dafür gibt es rasante, nicht zu aufdringliche Melodien, old-schooligen Gesang und eine große Portion Hass.

    Der Titletrack SPEED METAL TERRORIST ist das perfekte Aushängeschild der Platte. Hart und schnell geht es hier zur Sache, man hört deutlich Verneigung vor Veteranen wie Hellhammer, aber genauso, dass sie ihr eigenes Ding machen. Ein klasse Song, der es auf jeden Fall geschafft hat.

    Fazit: Im Prinzip hätte ich die ganze EP, bis auf das Intro, als Favorit aufführen können, so gut ist sie. Also eine klare Empfehlung für die Freunde des ganz frühen Schwarzmetalls. Hört einfach mal rein:

  • Age of Fire mit Through the Tempest

    Age of Fire mit Through the Tempest

    Bandname und Albumtitel: Age of Fire mit Through the Tempest

    Genre: Heavy Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kommt am 12. Juli über Sliptrick Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre erste EP, zuvor haben sie aber drei Alben und Singles veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir diese EP zugeschickt und es muss ja nicht immer Brutal und extra böse sein. Also heute mal etwas Heavy Metal.

    Wie finde ich die Scheibe: Die Songs bleiben eher im unteren Mid-Tempo, sind aber trotzdem richtig stark. Der Gesang hat es mir besonders angetan. Es klingt im Ansatz harsch, etwa so, wie bei Metallica oder Megadeath ein ruhigeres Lied gespielt wird. Dazu noch ein paar schwere Riffs und fertig ist die EP.

    Der Opener CHILDREN OF THE NIGHT gefällt mir ganz gut, hier haben sie das Heavy in Heavy Metal wörtlich genommen und einen bleischweren Song aufgenommen. Das Lied haben sie auch schon als Single veröffentlicht, was die richtige Wahl war, wie ich finde.

    Fazit: Die EP klingt nicht schlecht, für modernen Heavy Metal sogar richtig gut. Wer auf diese Mucke steht, der sollte auf jeden Fall mal reinhören. Dazu könnt ihr euch mal die Single geben:

  • Damned to Downfall mit Enslaved by Faith

    Damned to Downfall mit Enslaved by Faith

    Bandname und Albumtitel: Damned to Downfall mit Enslaved by Faith

    Genre: Industrial Black/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kommt am 28. Juni 2023 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das wird ihre zweite EP, nach einem Album und fünf Singles.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Schon ihr Album von 2021 habe ich besprochen, damals war es noch um einiges Deathiger. Wie damals hat auch dieses Mal das Metal Devastation Radio dafür gesorgt, dass ich darüber schreiben kann. Was uns genau Ende des Monats erwartet, nun das erzähle ich euch jetzt:

    Wie finde ich die Scheibe: Es klingt etwas, als hätte man Rammstein in ihr Album geschossen. Beides ist verschmolzen und so entstand diese EP. Rasend, sehr schwarz, sehr tödlich und mit gutem Einsatz des Synthies, der weniger für Melodie, sondern eher für Härte sorgt.

    ENSALVED BY FAITH wurde schon als Single veröffentlicht und repräsentiert die Scheibe richtig gut. Der Synthie unterstützt hier die Gitarren und das Schlagzeug, während der Gesang nach heiserem Black Metal klingt. So rast das Lied gnadenlos durch die Gehörgänge.

    Fazit: Auch wenn sich der Stil etwas gewandelt hat, hört man immer noch die Grundlagen, auf denen sie aufbauen. Hier kann man wirklich von einer Evolution sprechen. Ob das Ergebnis einem gefällt, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Also hört hier mal rein:

  • Order of the Dead mit Illusions

    Order of the Dead mit Illusions

    Bandname und Albumtitel: Order of the Dead mit Illusions

    Genre: Thrash/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am neunten Juni 2023 in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach je zwei Singles und Demos und einem Album ist dies ihre dritte EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie so oft, hat auch hier das Metal Devastation Radio mir diese EP zukommen lassen und dann lasse ich es mir nicht nehmen, sie zu besprechen.

    Wie finde ich die Scheibe: Ganz anständiger Thrash, mit einigen Death Einflüssen wird hier geboten. Der Gesang bleibt auch eher beim Thrash, klingt aber trotzdem verdammt böse. Immer mal wieder erhält auch der Bass seine Momente, wobei das Augenmerk wohl auf der Gitarrenarbeit lag.

    SUCKING THE MARROW klingt so richtig fett. Den Anfang macht ein schweres und trotzdem rasantes Riff, danach kommt der Gesang dazu und hier kommt auch der Death am meisten zum tragen. Thrashig, tödlich – geil.

    Fazit: Eine knackige EP, bei der kein Track zu viel ist und die man gut und gerne nebenbei hören kann. Ich habe meinen Spaß damit und Deathheads und Thrasher werden sicher auch ihr Vergnügen in diesen fünf Stücken finden:

  • Blackbraid mit Blackbraid II

    Blackbraid mit Blackbraid II

    Bandname und Albumtitel: Blackbraid mit Blackbraid II

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am siebten Juli 2023 Im Selbstverlag raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Schon das zweite Album dieses Projektes, das erste, aus dem auch eine Single ausgekoppelt wurde, habe ich ja auch schon besprochen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Black Metal Promotion hat mir die Single in meine YouTube Abobox gespült und ich fand den Sound direkt klasse. Also habe ich letztes Jahr das erste Album besprochen und nun können wir sehen, ob sich etwas getan hat:

    Wie finde ich die Scheibe: Die Härte und Brutalität sind geblieben, eventuell sind die Lieder jetzt etwas aufwändiger gespielt, aber ohne zu verkopft zu werden. Es ist und bleibt Black Metal, hart, geradeheraus und ohne Schnörkel, dieses mal etwas langsamer. Auch beim Gesang ist er sich treu geblieben, eine angepisste Krähe kreischt ins Mikrophon und schleudert uns Wut und Hass entgegen. Also im Prinzip wie Album Nummer Eins? Nein, man spürt die Weiterentwicklung, jedoch ist sie nicht zu drastisch geraten. An einigen Stellen wurde gefeilt, aber das Grundgerüst, das ist geblieben.

    MOSS COVERED BONES ON THE ALTAR OF THE MOON, ein langer Titel für einen recht langen Song, der trotzdem keinerlei Längen hat. Er sticht etwas aus dem Album heraus, nicht nur wegen der Länge, auch weil er eher ruhiger, schreitend, gehalten ist und hier sowohl Schellen als auch eine Flöte zum Einsatz kommen. Er nimmt sich die Zeit, die er braucht, ohne irgendwelchen Füllpassagen. Das findet man leider selten.

    TWILIGHT HYMN OF ANCIENT BLOOD steigert sich immer mehr. Am Anfang eher ruhig, gemessen, dann immer schneller bis der Track einem aus vollem Lauf das Tomahawk in den Schädel schlägt.

    Fazit: Wieder richtig stark geworden. Sogar noch etwas besser als der Vorgänger. Wer Lust auf etwas Schwarzmetall hat, der sollte hier reinhören, besonders wenn er abseits der ausgetreten Pfade suchen will.

  • Promise of Plague mit Let those unjust Ceatures be burnt

    Promise of Plague mit Let those unjust Ceatures be burnt

    Bandname und Albumtitel: Promise of Plague mit Let those unjust Ceatures be burnt

    Genre: Avantgarde Black/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Angepeilt haben sie den 13. September, also noch etwas hin.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei Alben ist dies nun das zweite Demo.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band kam auf mich zu und hat mich gebeten das Demo zu besprechen. Da sage ich nicht nein, also hören wir es uns an:

    Wie finde ich die Scheibe: Diese Demo ist auf jeden Fall vielseitig, so viel schonmal vorweg. Weniger hätte ich von einer Avantgarde Band auch nicht erwartet. Nicht nur Tempowechsel prägen die Songs, sondern auch Stilwechsel. Wo es bei anderen Bands nach Flickwerk klingt, ist es hier organisch. Mit frei Leuten, die sich den Gesang teilen haben sie auch vielfältige Möglichkeiten, um den Sound zu gestalten und davon machen sie regen Gebrauch.

    MY FOREVER TOMB hat es mir wirklich angetan. Besonders die Growls klingen richtig klasse, während das Instrumentarium über weite Strecken nach der Ursuppe des Black und Death Metal klingt, als beide Genres noch mehr oder weniger Synonym waren. Aber selbst das bleibt nicht Konstant, so hält selbst dieses Lied einige Überraschungen für uns bereit.

    WHERE MY SHADOW CANT REACH YOU schlägt eine ganz andere Richtung ein. Schon beim weiblichen Gesang spürt man dies, kommt er doch zuerst harsch, dann klar daher. Was sie hier zusammenmischen ist auf den ersten Blick unglaublich, aber es passt. Neben den Gesangsexperimenten gefällt mir hier besonders der Bass, der immer wieder seinen Platz einfordert.

    Fazit: Ein richtig starkes Demo, auch wenn es noch lange dauert, bis ihr es in Gänze hören könnt. Einige Lieder haben sie schon auf Youtube veröffentlicht, also könnt ihr euch vom kommenden Werk dieser Band einen Eindruck verschaffen. Wer es ungewohnt aber musikalisch versiert mag, der sollte hier reinhören:

  • Paroxysmal mit Force Feeder

    Paroxysmal mit Force Feeder

    Bandname und Albumtitel: Paroxysmal mit Force Feeder

    Genre: Brutal Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 30. Juni 2023 über CDN Records rausgehauen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr viertes Album. Zuvor haben sie schon zwei Singles und zwei Splits veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Brutal Death Metal ist eins meiner Lieblingsgenres. Also war es selbstverständlich, dass ich dieses Album bespreche, als das Metal Devastation Radio es mir geschickt hat.

    Wie finde ich die Scheibe: Geht schon richtig ab. Hohes Tempo, verdammt böse Growls und auch das Instrumentarium macht richtig Bock. Die Schießbude wird so richtig malträtiert, während auch die beiden Klampfen so richtig auf die Fresse kriegen. Was mir besonders aufgefallen ist und mich auch beeindruckt: Sie spielen recht lange Lieder. Sechs Minuten sind keine Seltenheit und dabei geht es ohne Pause mit Vollgas zur Sache.

    AGELESS / DEATHLESS hat mich so richtig begeistert. Es könnte schon fast in Richtung Technical Death gehen, aber sie vergessen bei allen Gitarrenspielereien zu keiner Zeit die Brutalität, die der (Brutal) Death Metal braucht. Einfach geil.

    Bei ELUCIDATING COUNTLESS VOICES hatten sie mich fast gekriegt. Es geht erst recht ruhig los, aber nach dem Intro hämmern sie das Gaspedal bis auf den Asphalt und lassen dem Wahnsinn freien Lauf. Hart, Brutal und auch irgendwie catchy.

    Fazit: Ein verdammt gutes Album, in das jeder, der sich gerne mal die Ohren mit Todesblei freipustet, mal reinhören sollte. Bei mir wird die Scheibe noch öfter laufen und hier habt ihr schonmal einen kleinen Vorgeschmack:

  • Mutual Hostility mit Inhuman Anguish

    Mutual Hostility mit Inhuman Anguish

    Bandname und Albumtitel: Mutual Hostility mit Inhuman Anguish

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album bringen sie am 28. Juni 2023 über Lethal Scissor Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP werden sie nun ihr erstes Album veröffentlichen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Stück Todesblei hat Anubi-Press mir geschickt, damit ich schon mal einen Blick drauf werfe, ob es sich lohnt:

    Wie finde ich die Scheibe: Von Anfang an gibt es hier richtig auf’s Fressbrett. Harte Drums, knackige Riffs und finsterer Gesang haben sich hier im Mid-Tempo, mit den einen oder anderen Ausflügen in die Raserei, zusammengefunden um die Trommelfelle der Hörer zu strapazieren. Soweit so gut, oder? Eigentlich ja, aber es fehlt der letzte Kick, um daraus ein großartiges Album zu machen, aber das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.

    LIE IN WAIT ballert so richtig rein. Dazu kommen noch klasse Soli, die aber nicht zu ausufernd sind, sodass wir uns auf die brachiale Gewalt des Songs konzentrieren können. Ein verdammt starker Song, den ihr euch unten schon anhören könnt.

    Auch BLACK VAULT hat es mir angetan. Hier gibt es einen interessanten Wechsel zwischen Gestampfe und unaufhaltsamen Klampfen, die nicht von einem ablassen, bis man ihnen erliegt.

    Fazit: Das Potenzial ist da, sie haben auch schon starke Songs hier zusammengetragen, aber ich bin mir sicher, dass das noch nicht der Gipfel ihres Schaffens war. Also meine lieben Deathheads, merkt euch das Album schonmal vor und behaltet die Band im Hinterkopf:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt