• Moribund Mantras mit …of Fathomless Depths

    Moribund Mantras mit …of Fathomless Depths

    Bandname und Albumtitel: Moribund Mantras mit …of Fathomless Depths

    Genre: Doom Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kommt am 14. April 2023 über Argento Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird ihr drittes Album nach zwei Singles und einer EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier haben mir Anubi-Press das Album geschickt. Doom findet hier zwar eher selten statt, aber da es sich um eine Deutsche Band handelt, wollte ich ihnen mal eine Chance geben. Also los geht’s:

    Wie finde ich die Scheibe: Also für reinen Doom Metal ist es nicht schlecht. Die Musik ist recht schleppend, darüber sind hier fast schon an Thrash erinnernde Vocals. Die drei richtigen Songs (Intro und Interlude nehme ich da raus) taugen für sich auch schon was.

    Fazit: Ich glaube da muss man Fan sein, um mit dem Album wirklich seinen Spaß zu haben. Ich bevorzuge, wie man aus dieser Seite ersehen kann, andere Genres, aber finde das Album ganz interessant. Also wer Lust hat, kann hier einmal reinhören, auch wenn das Lied vom Vorhängeralbum ist und sich vielleicht dann übernächste Woche, das Album zulegen:

  • DespiseD mit Scortched Earth

    DespiseD mit Scortched Earth

    Bandname und Albumtitel: DespiseD mit Scortched Earth

    Genre: Death Metal/Grindcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 13. Februar 2023 über Kvlt und Kaos Productions raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach fünf Singles haben sie endlich ein Album veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat das Metal Devastation Radio mir etwas spannendes geschickt. Death und Grind sind für mich immer verlockend, also starten wir den Circlepit:

    Wie finde ich die Scheibe: Viel Death Metal im Album. Der Grindcore lässt sich eher an den teilweise kurzen Laufzeiten erahnen. Aber das soll jetzt keine Kritik sein, denn die zwölf Songs haben es in sich. Hartes Todesblei wird einem hier um die Ohren gehauen. Der Gesang ist recht old-schoolig, während der Rest eher modern klingt, was für eine interessante Mischung sorgt.

    Schon der Opener AGAINST YOUR LIES macht richtig Bock. Unter dem Geknüppel lauern psychotische Gitarren, bereit den unvorsichtigen Hörer mit sich in die Tiefe zu reißen. Darüber tobt ein Sturm aus Gitarren und Schlagzeug, durch die sich der Gesang pflügt und irgendwie wird aus allem ein zusammenhängender Song. Hört ihn euch an.

    Auch IF YOU WANT PEACE, PREPARE FOR WAR (die englische Übersetzung des lateinischen „Si vis Pacem, para bellum“) hat es mir auch angetan. Treibend geht es hier zu Werke. Richtig schön druckvoll, wie Death Metal zu sein hat.

    Fazit: Ein starkes Album, dass die Brasilianer da abgeliefert haben. Ich hatte meinen Spaß damit und werde es sicher noch das eine oder andere mal hören. Solltet ihr, meine Freunde des Todesbleis neugierig sein, dann schaut mal hier:

  • Equinox Rite am 25. März 2023 im Kulturhaus Überherrn

    Equinox Rite am 25. März 2023 im Kulturhaus Überherrn

    Wer: Nocturnal Depression, Nefarious Dusk, Halphas, Antiversum, Apostema und Blakk old Blood

    Wann: Am 25. März 2023

    Wo: Im Kulturhaus Überherrn

    Wieso: Um dem Saarland zum Frühlingsäquinoktium eine geballte Ladung Black Metal zu bieten.

    Preis: 29 Euro im Vorverkauf und 35 an der Abendkasse.

    Das Festival: Das Kulturhaus ist ziemlich genau so, wie man sich so ein Gebäude vorstellt. Es gibt einen Eingang, dann einen Flur, indem hier die Merch-Stände aufgebaut waren und dann die „Konzerthalle“ die im hinteren Bereich ansteigt und dort Tische und Stühle bereit hält, für jene die nicht stehen wollen. Über die Architektur des ganzen schweige ich mich an dieser Stelle aus. Das ganze war aber mitten in einem Wohngebiet. Also hatten die Anwohner den ganzen Abend Horden von Metalheads in ihrer Umgebung, was einerseits amüsant ist, andererseits, sollte es zu längeren Verzögerung kommen, hätte es dafür sorgen können, dass die späteren Bands nicht auftreten könnten. Es ist aber alles gut gegangen.

    BLAKK OLD BLOOD haben den Abend eröffnet und eine ordentliche Show abgeliefert. Hier gab es eine stabile Mischung aus fast schon Bestial Black und eher klassischem Black Metal. Sie hatten auch einen Altar auf der Bühne aufgebaut, auf dem ein Tape im Laufe des Auftritts geweiht wurde. Selbiges wurde dann dem Auditorium übergeben. Mit denen als Opener wurde eine verdammt gute Wahl getroffen. Gerne wieder.

    Danach kamen APOSTEMA auf die Bühne, die ein recht kurzes Set spielten. Die Musik war nicht schlecht, eben typischer Deutscher Black Metal, der eher neueren Schule, ich werde mir mal noch etwas mehr von ihnen anhören, aber so wirklich mitgerissen hat mich der Auftritt nicht.

    Als nächstes spielten ANTIVERSUM dann ein reguläres Set, also fast nochmal die gleiche Besetzung wie bei BLAKK OLD BLOOD, nur hier mit einem etwas anderen Stil. Besonders ist hier ein leichter Death Metal Einschlag zu spüren. Sie haben recht lange, fast schon ausufernde Lieder gespielt, was hier aber gut gepasst hat. Die kann man durchaus im Auge behalten.

    HALPHAS eröffneten richtig stark die zweite Hälfte des Abends. Für mich waren sie die Band des Abend (dabei laufen NOCTURNAL DEPRESSION außer Konkurrenz). Auf jeden Fall werde ich die im Auge behalten. Starker Black Metal, etwas old-schoolig und mit den einen oder anderen Thrash-Anleihen. Die haben auch verdammt gut das Publikum animiert, ohne dabei in peinliche Gefilde abzudriften. Also live sind die echt sehenswert.

    NEFARIOUS DUSK waren der Co-Headliner und der Ersatz für ihre Landsmänner BLOOD COUNTESS. Was gibt es über dieses Trio groß zu sagen, starker Old-School-Black. Sie haben ein solides Set gespielt, das aus recht vielen Darkthrone-Songs bestand. Leider waren die auch nur recht kurz auf der Bühne.

    Den Abschluss bildeten NOCTURNAL DEPRESSION. Endlich konnte ich mir die Band einmal ansehen und sie haben meine Erwartungen mehr als nur erfüllt. Die Setlist war gefüllt mit neuen und alten Liedern, die eine Aura der Selbstzerstörung heraufbeschworen. Das einzige Manko war, dass der Gesang direkt vor der Bühne kaum auszumachen war, aber daran hat die Band keine Schuld. Ich kann nur noch sagen: jederzeit wieder.

    Fazit: Alles in Allem ein nahezu perfekter Abend. Keine Band war deplatziert oder Grütze. Die Location hat auch gepasst, nicht zu klein oder zu groß, es gab nicht nur Getränke, sondern auch was zu futtern vor dem Kulturhaus. Einzig der Ton könnte etwas besser sein, wie gesagt, direkt vor der Bühne ist der Gesang untergegangen, weiter hinten war es besser. Hier könnt ihr mal in die Bands reinhören, soweit ich was gefunden habe:

    BLAKK OLD BLOOD:

    ANTIVERSUM:

    HALPHAS:

    NEFARIOUS DUSK:

    NOCTURNAL DEPRESSION:

  • Expunged mit Visions of Agony

    Expunged mit Visions of Agony

    Bandname und Albumtitel: Expunged mit Visions of Agony

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 17. März 2023 über CDN Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr zweites Album. Vorher haben sie noch drei Demos, zwei Splits und je eine Single und eine EP veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut eine Review, die ich dem Metal Devastation Radio verdanke. Also hören wir mal rein, was diese Death Metal Kanadier so können:

    Wie finde ich die Scheibe: Das Ganze klingt nicht schlecht. Die Vocals sind ziemlich Old-schoolig, während das Instrumentarium frisch klingt. Besonders die Klampfe ist hier hervorzuheben, da hier knackige Riffs kommen und auch coole Soli, ohne das einem das Instrument ins Gesicht gedrückt wird. Also, haben wir hier groovigen Death Metal, der mir richtig bock macht:

    DEMONS IN DISGUISE groovt sich im Mid-Tempo durch die Gehörgänge, während sich der Sänger wohl die Lunge aus dem Hals schreit. Hin und wieder klingen die Riffs etwas bedrückend psychotisch, aber genau das gefällt mir daran. Für mich ein richtig starker Song, den ich sofort weiterempfehle.

    Auch WALLS CLOSE IN kickt richtig. Hier ist das ganze Paket old-schoolig. Im oberen Mid-Tempo wird hier geprügelt, als gäbe es kein Morgen und das mit einem richtig starken Groove.

    Fazit: Mir macht die Scheibe Spaß, euch vielleicht auch. Also Freunde des Todesbleis, hört mal rein:

  • Alex Nunziati mit Black Space Void

    Alex Nunziati mit Black Space Void

    Bandname und Albumtitel: Alex Nunziati mit Black Space Void

    Genre: Heavy Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album Kommt am 24. März 2023 über Moribund Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies wird das zweite Album, mehr gibt es bisher nicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch auf dieses Stück Schwermetall hat mich das Metal Devastation Radio aufmerksam gemacht. Viel Heavy Metal gibt es hier ja nicht, also hören wir mal rein, ob sich das ändern sollte.

    Wie finde ich die Scheibe: Klingt soweit nicht schlecht. Besonders im Gesang höre ich Thrash Metal Anleihen heraus, was aber perfekt zu den zornigen Texten passt. Das Instrumentarium mäandert zwischen Heavy und Thrash und sorgt für eingängige Tracks. Dabei hoffe ich nur, dass man sich nicht zu schnell an ihnen satt hört:

    THE DAY THE WORLD DIED AGAIN treibt den Hörer vor sich her und hat ordentlich Wut im Bauch. Hier ist nichts schön, der Text ist pessimistisch, die Riffs sind wütend und der Gesang richtig angepisst. Also perfekt für den Autor.

    In die gleiche Kerbe schlägt THE UNIVERSE DOSEN’T NEED US. Vielleicht sind hier noch ein paar Technikspielereien mehr drin, was aber dem Lied nichts von seiner Kraft nimmt. Eher werden hier ein paar weitere Facetten hinzugefügt, die dem ganzen etwas mehr Fleisch auf die Rippen geben.

    Fazit: Wer angepissten Heavy Metal an der Grenze zum Thrash will, der wird hier fündig werden. Also, hört hier mal rein:

  • Petit Nuage Noir mit Among the Graves

    Petit Nuage Noir mit Among the Graves

    Bandname und Albumtitel: Petit Nuage Noir mit Among the Graves

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am fünften März 2023 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band:  Abgesehen von diesem Album haben sie noch nichts veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Album habe ich über Black Metal Promotion auf YouTube gefunden. Auf den ersten Blick klang es nicht schlecht, also habe ich es mir auf Bandcamp zugelegt. Dann hören wir sie uns mal genauer an:

    Wie finde ich die Scheibe: Soweit ein starkes Album, mal melancholisch, mal hasserfüllt. Der Gesang kann sich wirklich hören lassen. Die Drums scheppern dabei vor sich hin und auch die Gitarrenarbeit ist nicht zu verachten. Hier und da streuen sie auch fast schon melodische Abschnitte mit ein, die zwar nichts von der Härte nehmen, aber dem Album einen Wiedererkennungswert verleihen.

    Als ersten von zwei Favoriten möchte ich OBLIVION AND DECAY erwähnen. Ein rasender, zorniger Track, der keine Gefangenen nimmt. Hier gefällt mir aber besonders das Riffing.

    WOLF OF BLACK METAL ist mein zweiter Favorit, auch wenn sie hier mit klarem Gesang arbeiten. Dies aber nur akzentuiert und so, dass der Track nicht weichgespült wird. Im Gegenteil, dadurch bekommt er eine eigene Note, die in gewisser Weise die Härte und den Hass nur noch unterstreicht.

    Fazit: Es ist schon seltsam mit den Sprachen. Eine Band mit dem Namen, „Kleine schwarze Wolke“ oder „Small Black Cloud“ hätte wohl einen schwierigen Stand im Black Metal, aber durch den französischen Namen geht man unbefangener an die Sache heran. Und das solltet ihr auch tun. Hört mal rein:

  • In the Act of Violence mit Parasitic Populace

    In the Act of Violence mit Parasitic Populace

    Bandname und Albumtitel: In the Act of Violence mit Parasitic Populace

    Genre: Deathcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am zehnten März 2023 über CDN Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band:  Nach vier EP’s ist dies das vierte Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut das Metal Devastation Radio. Hier möchte ich dem Deathcore noch eine Chance geben, da es was anständiges sein kann.

    Wie finde ich die Scheibe: Es ist seltsam. Ja es hat schon einen gewissen Groove, aber das Coregeschrei ist mir hier etwas zu viel. Akzentuierter eingesetzt, so wie sie hier die Growls verwenden, würde es mir besser gefallen. Gegen das Instrumentarium lässt sich nichts sagen. Schön vernichtend, mal rasend, mal stampfend und hin und wieder gute Breakdowns, die knackige Moshparts einläuten.

    Ich weiß nicht so ganz, was ich mit DEVIL’S ADVOCAT anfangen soll. An sich ein starker Song, doch das Intro und Outro passt für mich nicht so ganz. Damit erinnern sie mich etwas an We Butter the Bread with Butter. Ob das beabsichtigt ist?

    Fazit: Wer auf den Deathcore-Kram steht, der kann hier mal reinhören. Für mich ist es nichts, aber vielleicht sind unter meinen Lesern ja ein paar Freunde dieses Genres.

  • Amon Amarth mit With Oden on Our Side

    Amon Amarth mit With Oden on Our Side

    Bandname und Albumtitel: Amon Amarth mit With Oden on Our Side

    Genre: Melodic Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am zweiten Oktober 2006 haben sie dieses Album über Metal Blade Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band:  Das ist das sechste von zwölf Alben. Darüber hinaus gibt es noch elf Singles, drei Splits, je zwei Videos, Compilations und EP’s und je ein Demo und ein Split Video.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ein Jahr nachdem ich so richtig in den Metal abgetaucht bin, hat mir ein damaliger Freund dieses Album ausgeliehen und bis dahin hatte ich so etwas noch nie gehört. Diese Härte und vor allem der Gesang hatten mich zuerst verwirrt, aber dann in ihren Bann gezogen.

    Wie finde ich die Scheibe: Für mich ist es das beste Album der Band, auch wenn ich die erste EP noch gerne höre. Hier haben sie, aus meiner Perspektive, ihren Höhepunkt erreicht. Die Songstrukturen sind zwar glatter als bei früheren Alben, aber sie haben noch den Zorn in sich, den ich auf den späteren Alben immer mehr vermisse. Die Texte sind hier, wie früher und später auch die typische Mischung aus Adaptionen der Edda, historischer Ereignisse und romantisch verklärter Wikingerphantasien. Damals war ich für so etwas noch empfänglicher als heute.

    RUNES TO MY MEMORY war damals eines meiner Lieblingslieder und auch heute noch gehört es zu meinen Favoriten von diesem Album. Im Text geht es um einen Krieger, der auf einer Fahrt stirbt. Natürlich heldenhaft, durch einen Speer in den Rücken. Also der übliche Wikingerkitsch. Hier hat mich damals besonders die Melodie auf den Gitarren gefesselt und dieser Gesang, der mir damals als absolut unmenschlich und unverständlich erschien, heute verstehe ich jedes Wort und lache über meine damalige Unwissenheit. Es bleibt ein guter Song, aber auch nicht mehr.

    Noch besser fand ich damals nur CRY OF THE BLACK BIRDS. Auch heute noch, ist es für mich das beste Lied der Band. Auch hier gibt es Massen an Kitsch, über tapfere Krieger, die in die Schlacht reiten. Zwar sind sie hier noch etwas melodischer unterwegs, als bei den Runen, dafür auch härter. Auch haben sie hier die Geschichte ganz gut in der Musik an sich eingefangen. Die trampelnden Hufe lassen sich hier und da in den Drums erkennen, während die Klampfen vor sich hin sägen und von Blut und Gewalt singen.

    Fazit: Ich glaube nur wenige, die in den 2000ern den Metal für sich entdeckt haben, sind an Amon Amarth vorbeigekommen, so auch ich nicht. Damals waren sie für mich neu und aufregend, heute, besonders mit ihren aktuellen Alben, klingen sie für mich eher wie Manowar mit Growls. Aber dies ist und bleibt ein starkes Album und wenn ich heute Bands mit Amon Amarth vergleiche, dann bezieht sich das auf dieses Album, ihren Zenit.

  • Worldwide Panic mit Worldwide Panic

    Worldwide Panic mit Worldwide Panic

    Bandname und Albumtitel: Worldwide Panic mit Worldwide Panic

    Genre: Hard Rock/Heavy Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album wurde am 17. Februar 2023 veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band:  Laut Bandcamp ist das nach vier Singles und einer EP ihr Debütalbum.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier kam das Metal Devastation Radio auf mich zu und erst wollte ich nicht darüber schreiben, aber dann sah ich, dass es in Richtung Rob Zombie und Rammstein gehen sollte. Also heben wir dem Album eine Chance.

    Wie finde ich die Scheibe: Ja hier und da erinnert es an Rob Zombie, aber es hat irgendwie nicht seinen Charme. Für mich klingt das Album weitgehend wie moderner Hard Rock, also nichts für mich. Weitere Bandvergleiche spare ich mir an dieser Stelle. Ja sie beherrschen ihre Instrumente, aber sie schaffen es nicht Emotionen in mir zu wecken oder mich zum träumen anzuregen. Was mich aber komplett raus reißt, sind die Metalcore-Anleihen, die sie mit drin haben.

    Das einzige Lied, dass ich mir anhören könnte, ist das Tears for Fears Cover EVERYBODY WANTS TO RULE THE WORLD. Es ist ein ziemliches nachspielen des Originals, sogar mit dem Tonfall und der Stimmlage. Aber es fehlt die Seele. Und dass sie es etwas härter gemacht haben, lasse ich auch nicht als eigene Interpretation gelten.

    Fazit: Absolut gar nichts für mich. Es klingt für mich wie ein Mix aus den populären modernen Rock/Metal Bands, die auch mal im Radio laufen, wenn der Sender etwas gitarrenlastiges in der Rotation haben will. Wer will kann sich hier selbst ein Bild machen:

  • Idolatrous mit Sorrow on Midgard

    Idolatrous mit Sorrow on Midgard

    Bandname und Albumtitel: Idolatrous mit Sorrow on Midgard

    Genre: Melodic Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: WormHoleDeath vertreiben das Album seit dem 24. Februar 2023.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band:  Nach einer EP ist dies nun das Debütalbum.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wieder ist das Metal Devastation Radio für diese Review verantwortlich. Melodic Death Metal mit Wikingerthema ist immer so eine Sache. Generell bin ich kein großer Fan von dem ganzen Hörnerhelmkram, aber geben wir dem ganzen mal eine Chance:

    Wie finde ich die Scheibe: Nach dem Intro, hatte ich schon etwas Angst, dass wir hier nur Gedudel bekommen, aber diese Angst hat sich kurz darauf gelegt. Denn sobald es mit den eigentlichen Liedern losgeht, zeigen sie, dass sie wissen, was Death Metal ist. Zwar klingen sie doch arg nach Amon Amarth, aber das muss ja nichts schlechtes sein. Denn für mich haben sie mehr Ähnlichkeit mit den Alten Amon Amarth als die heutigen.

    So zum Beispiel mit PREDECESSOR. Das Stück klingt richtig gut, groovig und nicht zu melodisch, dazu kommen noch die Vocals die sehr stark an Johann Hegg erinnern.

    Bei ETERNAL bauen sie noch ein dezentes Keyboard ein, was dem Track eine eigene Note verleiht. Auch hier übertreiben sie es mit der Melodie nicht, sondern setzen sie geschickt ein, um dem ganzen etwas mehr Tiefe zu geben.

    Fazit: Ein starkes Album, dass mich nostalgisch werden lässt. Wer auch damals die With Oden on Our Side oder früher Alben rauf und runter gehört hat, der sollte hier wirklich mal einen Blick riskieren.


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt