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Marschland mit Traurige Trinkerlieder

Bandname und Albumtitel: Marschland mit Traurige Trinkerlieder
Genre: Irgendjemand wird da schon das passende Genre wissen, für mich klingt es ziemlich nach Murderfolk


Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP wurde am 31. Oktober 2024 über Edgar the Cat veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bis dato gibt es nur diesen Extendedplayer.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Irgendwann habe ich mal den Krachmucker TV Kanal entdeckt. Irgendwann hatte er einfach keinen Bock mehr auf Videos und der Kanal vergammelte in meiner Aboliste. Und irgendwann war dann ein neues Video darauf online. Das war das Musikvideo zu einem Lied hieraus und gleichzeitig die Ankündigung dieser Platte. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Man bekommt genau das, was auf der Hülle steht. Nichts Lustiges, eher depressiv. Nur ein Typ (nagut, hier und da gibt es Hintergrundgesang) und seine Klampfe, der sich einiges von der Seele singt. Auch ausgefeilte Melodien sucht man hier vergeblich, genau wie schönen Gesang. Nein, es ist verdammt dreckig geworden. Man merkt, dass er aus dem Black Metal kommt, einfache Akkorde werden angeschlagen, teilweise hört man auch die Seiten schnarren. Sonst würde ich das bemängeln, hier soll und muss das genau so.
DER SAUFENDE NIHILIST (MENSCHENHASSER I) eröffnet diese einseitig bespielt Platte und ist auch am besten produziert. Immer wieder gibt es hier auch Hintergrundgesang und der Text schildert das Problem eines Menschenfeindes: Obwohl man die Einsamkeit vorzieht, braucht man immer wieder soziale Kontakte und wenn es nur dazu dient, über diese kübelweise Unflat auszuleeren.
Fazit: Keine Platte die man hört, wenn es einem gut geht, außer man ist so ein seltsamer Vogel wie ich, sondern wenn es einem beschissen geht. Aber wer so etwas braucht, der sollte hier einmal reinhören.
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Die Antwoord auf ihrer Zef Winter Wonderland Tour 2024 im Palladium in Köln am 18.12.2024

Wer: Die Antwoord und Lil2Hood
Wann: Am 18. Dezember 2024
Wo: Im Palladium in Köln
Wieso: Die Antwoord waren auf ihrer Zef Winter Wonderland Tour.
Preis: Knapp 50 Euro hat der Eintritt gekostet.Das Konzert: Das Palladium ist eine alte Industriehalle, die sie verdammt gut ausgebaut haben. Wenn man rein kommt, hat man erstmal einen großen Eingangsbereich mit einer Bar. Von dort aus konnte man runter zur Garderobe und den Toiletten. Am hinteren Ende des Eingangsbereiches haben sie den Merchstand aufgebaut, da waren die Preise schon ziemlich gesalzen. In der eigentlichen Konzerthalle sieht man noch deutlich die Industrievergangenheit der Location, so ist auch noch der Kran vorhanden. Es ist eine sehr lange Halle, mit mehreren Getränkeständen. Hier passen wirklich verdammt viele Leute rein.
LIL2HOOD, eine DJane hat den Abend eröffnet, wie schon 2019, und dieses Mal hat sie einen wirklich guten Job gemacht. Ich verstehe zwar immernoch nicht, wieso man sich einen DJ oder eine DJane live ansehen sollte, aber ich bin auch kein Clubgänger. Sie hatte eine ganz coole Songauswahl und interessanten Kram damit gemacht.






Dann kamen endlich DIE ANTWOORD auf die Bühne. Wer sie nicht kennt, was recht wahrscheinlich ist, wenn ihr meinen Blog lest, das ist ein Trio aus zwei Sängern und einem DJ. Sie haben eine verdammt geile Show abgeliefert, leider nur etwas zu kurz. Mir haben einige Lieder gefehlt und gefühlt hatten sie weniger Zeit auf der Bühne als in Esch-sur-Alzette. Trotzdem haben sie alles gegeben, hier und da gingen zwei Lieder nahtlos ineinander über. Dafür haben sie sich an anderen Stellen viel Zeit für Ansagen genommen, sich sogar an der deutschen Sprache versucht und versucht dem Publikum sogar einen Satz auf Afrikaans beizubringen.
Fazit: Es war ein klasse Abend, sogar einige Metalheads waren da. Auf der Bühne hatten sie richtig Spaß, das Publikum ebenso, auch wenn mir die Energie von Metalkonzerten gefehlt hat. Trotzdem werde ich sie mir nach Möglichkeit noch öfter ansehen. Also wenn ihr mal die Möglichkeit habt und sehr seltsame Musik mögt, geht hin:
Die Antwoord:











