• Gefrierfest am 18. Januar 2024 im Kupferdächle in Pforzheim

    Gefrierfest am 18. Januar 2024 im Kupferdächle in Pforzheim

    Wer: Sagenbringer, Gefrierbrand, Halls of Oblivion und Unrepentant

    Wann: Am 18. Januar 2025

    Wo: Im Kupferdächle in Pforzheim

    Wieso: Das sollte die Homecomingshow 2024 von Gefrierbrand werden, hat sich aber leider etwas verzögert

    Preis: Für 20 Euro durfte man sich die vier Bands ansehen.

    Das Konzert: Nach längerer Zeit war es mein erster Besuch hier. Aber es hat sich kaum etwas verändert. Nach dem Eingang geht es rechts zur Bar, links am Merch vorbei zu den Klos und geradeaus zum Hauptraum mit der Bühne. Diese verzichtet auf einen Fotograben.

    UNREPENTANT haben eröffnet mit ihrem Melodic Death Metal. Für meinen Geschmack etwas coreig, aber trotzdem haben sie Spaß gemacht. Auch dem Publikum schienen sie gefallen zu haben. Hier gab es auch die erste Wall of Death des Abends. Hier war leider der Mix nicht ganz so cool, da man die meiste Zeit nichts vom Keyboard gehört hat und Bass und Rhythmusklampfe nur erahnen konnte.

    Danach ging es mit dem Schwarzmetall von HALLS OF OBLIVION weiter. Ein Trio, dass auf den Bass verzichtet, genau wie auf Interaktion mit dem Publikum. Dafür gab es melodische Härte und Kälte, mit richtig starkem Gesang. Für mich waren sie die Entdeckung des Abends.

    Nach einer kurzen Pause kamen die Gastgeber von Gefrierbrand auf die Bühne, verstärkt durch ihren ehemaligen Gitarristen, der sich wie bei der Releaseshow des aktuellen Albums, ein Mikro geschnappt hat. Ob es daran lag, dass sie zu Hause gespielt haben oder woran auch immer, aber sie hatten so richtig Bock und das hat auch das Publikum gespürt. Hier schonmal eine kleines Zwischenfazit: Wenn ihr Gefrierbrand hört, dann versucht sie mal in Pforzheim zu sehen.

    Bis hierhin wäre es schon ein gelungener Konzertabend gewesen, aber noch eine Band wartete hinter der Bühne. SAGENBRINGER hatten noch Geschichten zu erzählen. Auch hier hat man ihre Spielfreude gespürt. Ein wirklich guter Auftritt, auch wenn es nicht so ganz mein Stil ist, trotzdem machen sie Live immer wieder richtig Spaß.

    Fazit: Kurz und Knapp, die Reise nach Pforzheim hat sich wirklich gelohnt. Eine geile Bandauswahl in einer klasse Location, für einen schmalen Euro. Was will man mehr? Mir fällt da nichts ein, also wer nicht mit dabei war, der hat wirklich was verpasst.

    Unrepentant:

    Halls of Oblivion:

    Gefrierbrand:

    Sagenbringer:

  • Liquid Flesh mit Vestiges Abrutissants

    Liquid Flesh mit Vestiges Abrutissants

    Bandname und Albumtitel: Liquid Flesh mit Vestiges Abrutissants

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 13. Dezember 2024 haben sie diese EP in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach drei Alben ist dies ihr erster Extendedplayer, aus dem sie auch ihre erste Single ausgekoppelt haben.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie schon bei ihrem letzten Album, hat Anubi-Press mir die Songs geschickt und da ich das Album schon stark fand, muss ich auch hier rüber schreiben. Also los geht’s:

    Wie finde ich die Scheibe: Sie sind sich treu geblieben und haben verdammt starkes Todesblei aufgenommen. Meinen größten Kritikpunkt kann ich jetzt schon anbringen: Es ist nur eine EP. Aber besser als nichts, also lassen wir uns die Gehörgänge von knackigen Riffs, starken Drums und heftigem Gesang penetrieren. Denn genau das passiert, wenn man die Scheibe auflegt. Also alles wie gehabt auf hohem Niveau.

    Mit TENAFLY VIPER haben sie eine verdammt gute Wahl getroffen, wenn es darum geht eine Single zu veröffentlichen. Wir bekommen harten und trotzdem groovigen Death Metal in die Ohren gerammt. Ich hab so richtig Bock auf den Song.

    Fazit: Kurz vor Jahresende haben sich die Franzosen mit diesem Brett zurückgemeldet und besser hätte das kaum sein können. Wenn ihr mir nicht glaubt, dann hört mal rein:

  • Karnickelmesser mit Straight Pain

    Karnickelmesser mit Straight Pain

    Bandname und Albumtitel: Karnickelmesser mit Straight Pain

    Genre: Death Metal/Grindcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 14. November 2024 haben sie das Album in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Album, aus dem sie zwei Singles ausgekoppelt haben und zuvor haben sie zwei Demos auf die Welt losgelassen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Sie habe ich auf dem Grind here right Now Festival in Trier gesehen und hatte richtig Spaß mit der Musik. Also musste die Demo mit, die sie auf Vinyl dabei hatten und aus diesem Grund bespreche ich auch dieses Album.

    Wie finde ich die Scheibe: Eine richtig geile Mischung aus Death und Grind wird einem hier um die Ohren geschlagen. Starke Riffs, heftige Drums, immer mal wieder ein knackiger Bass und verdammt angepisster Gesang werden in chaotischen Songstrukturen verschmolzen. Ich hätte mir zwar ein grindigeres Album gewünscht, aber es macht trotzdem richtig Bock.

    BURNING EMPIRE gibt so richtig Gas und prügelt einem den Grindcore direkt ins Hirn, ohne irgendeinen Umweg zu nehmen. Der Gesang wechselt dabei immer wieder zwischen Growls und heftigen Schreien, die an dreckigen Crust erinnern.

    Natürlich muss ich SCHREIBTISCHTÄTER erwähnen, als wenigstens teilweise deutschsprachiger Titel. Hier geht es genauso zur Sache wie bei Burning Empire, nur dass der Song etwa doppelt so lang ist. Ein interessanter Bruch mit der Grindcoretradition, aber für sowas hat sich das Genre ja aus dem Punk entwickelt.

    Fazit: Oh ja, genau sowas habe ich im neuen Jahr gebraucht. Rasend, angepisst und verdammt geil. Ja, das muss genau so: Das muss drücken im Gesicht, muss das. Also hört mal rein:

  • Vrag mit Rendületlenül

    Vrag mit Rendületlenül

    Bandname und Albumtitel: Vrag mit Rendületlenül

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 18. November 2024 haben sie das Album über Filosofem Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das viertes Album dieses Projektes, zuvor hat er noch vier Splits, drei Demos und eine Compilation auf die Welt losgelassen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie schon bei seinem vorigen Album, hat mir das Metal Devastation Radio die Songs geschickt. Leider kam da meine Weihnachtspause dazwischen, darum wird diese Review nun nachgeholt. Also hören wir rein, ob und wie sich etwas verändert hat:

    Wie finde ich die Scheibe: Immernoch spreche ich kein Ungarisch, aber die Musik kann ich trotzdem genießen. Es bleibt wie vor drei Jahren im Mid-Tempo angesiedelt und der Gesang ist fies wie eh und je. Vielleicht ist das Gesamtkunstwerk etwas melancholischer geworden, was eher eine Entwicklung in die richtige Richtung ist, jedenfalls für den Sound des letzten Albums.

    ÁRNY VAGYOK hat es direkt zu meinem Favoriten geschafft. Nach einem hypnotischen Intro geht es auch schon brachial zur Sache. Der wohl härteste Song dieses kleinen Albums, aber er fügt sich organisch ein. Hier mischt sich die Melancholie perfekt mit Zorn und reißt den Hörer mit sich.

    Fazit: Wirklich stark geworden, was er da aufgenommen hat. Schwarzmetall düster, melancholisch und auch zornig, so kann das klingen. Also hört einmal rein:

  • Burial Oath mit The Cycles of Suffering

    Burial Oath mit The Cycles of Suffering

    Bandname und Albumtitel: Burial Oath mit The Cycles of Suffering

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 15. November 2024 haben sie das Album über Redefining Darkness Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Aus diesem, ihrem dritten Album, haben sie eine Single ausgekoppelt und zuvor noch zwei Extendedplayer auf die Welt losgelassen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir die Scheibe geschickt und wie ihr wisst, bei Black Metal bin ich immer neugierig. Also hören wir rein, was die Amis so können:

    Wie finde ich die Scheibe: Als drittes Album hätte ich etwas mehr erwartet. Die Riffs sind ganz anständig, das Schlagzeug macht einen soliden Job und der Sänger krächzt ins Mikro, dass es eine wahre Freude ist. Sogar die nötige Kälte ist in der Musik vorhanden. Aber irgendetwas fehlt mir. Die Songs sind, in angemessenem Rahmen, abwechslungsreich. Für ein Debüt wäre es ziemlich gut, hier eher Mittelmaß, obwohl es seine Momente hat.

    HOWLING PROMETHIAN WINDS ist einer dieser Momente. Eine wirklich angepisste Krähe als Sänger, dazu gute, simple Riffs und ein Schlagzeug, dass hier als Kriegswaffe gelten könnte. Würde das ganze Album diesen Qualitätsstandard aufweisen, wäre es wirklich verdammt geil.

    Fazit: Solides Schwarzmetall aus dem vereinigten Staaten. Wer so etwas braucht, kann gerne einmal reinhören, aber über weite Strecken, hebt es sich nicht von der Masse ab. Wer trotzdem einen Blick riskieren will, der kann hier reinschauen:

  • Necroferum mit Visions from the Necrorealm

    Necroferum mit Visions from the Necrorealm

    Bandname und Albumtitel: Necroferum mit Visions from the Necrorealm

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am vierten November 2024 kam diese EP über Nuclear Winter Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Lebenszeichen und auch das einzige bisher.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir dieses Stück Todesblei zukommen lassen. Mehr muss ich wohl nicht sagen, also hören wir mal rein, wie Death Metal aus Costa Rica so klingt:

    Wie finde ich die Scheibe: Auch wenn die Drums gerne mal richtig Gas geben, bleiben die Songs eher langsam und schleppend. Mit voller Härte und bleischwer Walzen sie den Hörer nieder. Verrottende Riffs, ein knurriger Bass und Vocals aus dem tiefsten Kreis der Hölle bilden zusammen einen ziemlich geilen Sound. Mehr gibt es hier nicht, aber das reicht auch, um vier starke Tracks zu erschaffen.

    PROFUND ILLUSIONS OF A PATHOLOGICAL SUBCONSCIOUS hat es wirklich in sich. Brutalität und schwere verbinden sich hier zu einer unaufhaltsamen akustischen Macht. Also wer Asphyx mag, die ihm aber noch zu schnell sind, der hat hiermit seinen idealen Song gefunden.

    Fazit: Todesblei der walzenden Ausprägung, wie es schwerer kaum noch geht. Also meine Deathheads, hört mal in die Scheibe rein:

  • Altar ov Asteria mit Éna

    Altar ov Asteria mit Éna

    Bandname und Albumtitel: Altar ov Asteria mit Éna

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 29. November 2024 haben sie dieses Album über Dusktone rausgebracht. 

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Vor diesem Album haben sie noch zwei Singles veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Da muss Anubi-Press aus Italien kommen, damit ich deutsches Schwarzmetall besprechen kann. Wie dem auch sei, hören wir mal rein, was die so aufgenommen haben:

    Wie finde ich die Scheibe: Sie geben ziemlich Gas, kriegen aber auch Im Mid-Tempo ihre Kraft auf die Straße. Den einen oder anderen könnten die Laufzeiten abschrecken, doch hier sind wir meilenweit von Hipster-Black-Metal entfernt. Gut, der Klang könnte noch etwas kälter sein, aber dafür ist das Riffing verdammt gut. Hypnotisch und eine perfekte Untermalung für den wirklich brutalen Gesang. Es kann sich wirklich hören lassen.

    FEGEFEUER wird von einem langen Sample eröffnet, bevor es mit aller Gewalt zu Sache geht. Über weite Strecken stampfen die beiden durch den Song, doch hier und da gibt es Zornausbrüche, die das Tempo nocheinmal anziehen.

    Fazit: Ein wirklich solides erstes Album, da bin ich wirklich auf weiteres Material gespannt. Also hört mal rein, wenn ihr Schwarzmetall aus Deutschland in eurem Leben braucht.

  • Marschland mit Traurige Trinkerlieder

    Marschland mit Traurige Trinkerlieder

    Bandname und Albumtitel: Marschland mit Traurige Trinkerlieder

    Genre: Irgendjemand wird da schon das passende Genre wissen, für mich klingt es ziemlich nach Murderfolk

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP wurde am 31. Oktober 2024 über Edgar the Cat veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bis dato gibt es nur diesen Extendedplayer.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Irgendwann habe ich mal den Krachmucker TV Kanal entdeckt. Irgendwann hatte er einfach keinen Bock mehr auf Videos und der Kanal vergammelte in meiner Aboliste. Und irgendwann war dann ein neues Video darauf online. Das war das Musikvideo zu einem Lied hieraus und gleichzeitig die Ankündigung dieser Platte. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Man bekommt genau das, was auf der Hülle steht. Nichts Lustiges, eher depressiv. Nur ein Typ (nagut, hier und da gibt es Hintergrundgesang) und seine Klampfe, der sich einiges von der Seele singt. Auch ausgefeilte Melodien sucht man hier vergeblich, genau wie schönen Gesang. Nein, es ist verdammt dreckig geworden. Man merkt, dass er aus dem Black Metal kommt, einfache Akkorde werden angeschlagen, teilweise hört man auch die Seiten schnarren. Sonst würde ich das bemängeln, hier soll und muss das genau so.

    DER SAUFENDE NIHILIST (MENSCHENHASSER I) eröffnet diese einseitig bespielt Platte und ist auch am besten produziert. Immer wieder gibt es hier auch Hintergrundgesang und der Text schildert das Problem eines Menschenfeindes: Obwohl man die Einsamkeit vorzieht, braucht man immer wieder soziale Kontakte und wenn es nur dazu dient, über diese kübelweise Unflat auszuleeren.

    Fazit: Keine Platte die man hört, wenn es einem gut geht, außer man ist so ein seltsamer Vogel wie ich, sondern wenn es einem beschissen geht. Aber wer so etwas braucht, der sollte hier einmal reinhören.

  • Winds of Winter mit Dark Chamaleon Dimers

    Winds of Winter mit Dark Chamaleon Dimers

    Bandname und Albumtitel: Winds of Winter mit Dark Chamaleon Dimers

    Genre: Black/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kommt am 20. Dezember 2024 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihre erste Veröffentlichung überhaupt, da freut es mich umso mehr, dass ich darüber schreiben darf.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band selbst hat mich auf Threads angefragt, ob ich über diesen Extendedplayer schreiben könnte, da habe ich natürlich sofort zugesagt. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Es ist eine solide Mischung aus Black und Death Metal, mit fiesen Todesblei Riffs, harten Drums und krächzendem Gesang. In den fünf Songs geben sie wirklich Gas und machen klar, wohin die Reise geht. Teilweise werden sie sogar richtig old-schoolig, was mir besonders gut gefällt. So zum Beispiel bei meinem Favoriten:

    IN A BLOOD-RED GLEAM klingt etwas nach den Ursprüngen beider Genres, als es noch kaum getrennt war. Ein wenig thrashig, die Produktion etwas rauer und einfach geil. Der Track, besonders mit den stampfigen Riffs, geht direkt in den Nacken.

    Fazit: Eine klare Empfehlung, hört mal rein, wenn ihr auf Black und Death steht und es gerne mal etwas old-schoolig mögt. Besonders wenn ihr neue Bands kennenlernen wollt, ist das hier eine klare Empfehlung von mir:

  • Die Antwoord auf ihrer Zef Winter Wonderland Tour 2024 im Palladium in Köln am 18.12.2024

    Die Antwoord auf ihrer Zef Winter Wonderland Tour 2024 im Palladium in Köln am 18.12.2024

    Wer: Die Antwoord und Lil2Hood

    Wann: Am 18. Dezember 2024

    Wo: Im Palladium in Köln

    Wieso: Die Antwoord waren auf ihrer Zef Winter Wonderland Tour.
    Preis: Knapp 50 Euro hat der Eintritt gekostet.

    Das Konzert: Das Palladium ist eine alte Industriehalle, die sie verdammt gut ausgebaut haben. Wenn man rein kommt, hat man erstmal einen großen Eingangsbereich mit einer Bar. Von dort aus konnte man runter zur Garderobe und den Toiletten. Am hinteren Ende des Eingangsbereiches haben sie den Merchstand aufgebaut, da waren die Preise schon ziemlich gesalzen. In der eigentlichen Konzerthalle sieht man noch deutlich die Industrievergangenheit der Location, so ist auch noch der Kran vorhanden. Es ist eine sehr lange Halle, mit mehreren Getränkeständen. Hier passen wirklich verdammt viele Leute rein.

    LIL2HOOD, eine DJane hat den Abend eröffnet, wie schon 2019, und dieses Mal hat sie einen wirklich guten Job gemacht. Ich verstehe zwar immernoch nicht, wieso man sich einen DJ oder eine DJane live ansehen sollte, aber ich bin auch kein Clubgänger. Sie hatte eine ganz coole Songauswahl und interessanten Kram damit gemacht.

    Dann kamen endlich DIE ANTWOORD auf die Bühne. Wer sie nicht kennt, was recht wahrscheinlich ist, wenn ihr meinen Blog lest, das ist ein Trio aus zwei Sängern und einem DJ. Sie haben eine verdammt geile Show abgeliefert, leider nur etwas zu kurz. Mir haben einige Lieder gefehlt und gefühlt hatten sie weniger Zeit auf der Bühne als in Esch-sur-Alzette. Trotzdem haben sie alles gegeben, hier und da gingen zwei Lieder nahtlos ineinander über. Dafür haben sie sich an anderen Stellen viel Zeit für Ansagen genommen, sich sogar an der deutschen Sprache versucht und versucht dem Publikum sogar einen Satz auf Afrikaans beizubringen.

    Fazit: Es war ein klasse Abend, sogar einige Metalheads waren da. Auf der Bühne hatten sie richtig Spaß, das Publikum ebenso, auch wenn mir die Energie von Metalkonzerten gefehlt hat. Trotzdem werde ich sie mir nach Möglichkeit noch öfter ansehen. Also wenn ihr mal die Möglichkeit habt und sehr seltsame Musik mögt, geht hin:

    Die Antwoord:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt