-
Pumpkin Guts mit Cats, Corpses and Other Tales

Bandname und Albumtitel: Pumpkin Guts mit Cats, Corpses and Other Tales
Genre: Horror Punk, Punk Rock
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am achten November 2024 über We are Horror Records auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Album ist dies ihre zweite EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch diese EP gehört zum ersten Schwung, den ich vom Label We are Horror Records bekommen habe, um euch ihre Bands näher zu bringen.
Wie finde ich die Scheibe: Ziemlich gut. Rock’n’rollig und groovig nähern sie sich hier ihrem Thema. Dabei haben sie sich wohl von den großartigen Scary Stories to Tell in the Dark inspirieren lassen. Einzig der Gesang ist mir hier wirklich zu poliert. Klar, sie kann richtig gut singen, aber mir fehlt dort die Emotion. Abgesehen davon, machen mir die fünf Songs dieses Extendedplayers schon Spaß.
Bei MARTIN haben sie noch einen Synthie in ihr Instrumentarium aufgenommen, um den Sound etwas anzudicken. Das lässt dieses Lied wirklich herausstechen, obwohl auch die anderen wirklich hörenswert sind. Nur eben etwas zu poliert, aber vielleicht hat gibt sich das in der Zukunft.
Fazit: Wirklich hörenswert, wenn man Lust auf leichten Punk‘n’Roll hat. Also gebt euch mal diesen Song, oder legt euch gleich die ganze EP zu:
-
Tricie and the Phantom Punks mit I look good in Dead

Bandname und Albumtitel: Tricie and The Phantom Punks mit I look good in Dead
Genre: Horror Punk, Punk Rock
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am 15. November 2024 über We are Horror Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihre zweite EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Label hat auf Threads und Instagram nach Rezensenten gesucht und nach kleineren Problemen bekam ich diese EP zugeschickt. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Es geht gleich so los, wie ich mir Horror Punk vorstelle. Rock’n’rollig, mit eingängigen Riffs und einer starken Sängerin am Mikro. Mit vier zwar polierten, aber trotzdem dreckigen Songs haben sie mich überzeugt. Es klingt, als hätte man ein nagelneues Auto genommen und die Probefahrt auf einem schlammigen Acker veranstaltet. Sie sind wütend und haben doch Spaß dabei.
Der Opener, HAUNT ME, gefällt mir richtig gut. Düster, groovig und trotzdem irgendwo lustig. Es erinnert mich an andere Bands, doch sie haben genug eigenes um einen Wiedererkennungswert zu haben. Die Riffs sind an sich simpel, wie das Drumming, aber bei Punk muss das genau so sein.
Fazit: Wer Lust auf Horror Punk’n’Roll hat, sollte bei Tricie und ihren Phantom Punks wirklich mal reinhören. Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf die EP:
-
Kupfergold Lichtermeer Zour 2024 am 21. November 2024 im kleinen Klub Saarbrücken

Wer: Kupfergold und Katerfahrt
Wann: Am 21. November 2024
Wo: Im Kleinen Klub in Saarbrücken
Wieso: Kupfergold waren auf Tour. Ich glaube das war der Grund für ihr Saarlanddebüt
Preis: Für 25 Euro durfte man rein und sich die Bands ansehen und danach sogar noch mit ihnen reden.
Das Konzert: Der Kleine Klub ist eine meiner Lieblingslocations. Ein wirklich kleiner Raum, am Ende eine Bar und die Bühne und neben dem Eingang war der Merchstand aufgestellt. Auch heute hatte ich meinen Stammplatz, an der Ecke von Bar und Bühne erobert, auch wenn dort der Ton nicht ganz so toll ist.




Als erstes drängten sich KATERFAHRT auf der Bühne zusammen. Da schon die Schießbude von Kupfergold dort stand, musste das Taschenschlagzeug der Band an die Seite gestellt werden und die fünf anderen Musiker hatten es ziemlich kuschelig direkt vor dem Publikum. Aber kein Problem, denn sie hatten einen Haufen Fans da, die so ziemlich alle Lieder mitgesungen haben. Leider haben sie zwischen den Liedern etwas viel geredet, sodass sie ihren Auftritt abbrechen mussten. Mich haben sie auf jeden Fall von sich überzeugt und ihr Album kam direkt mit.






Nach einer kurzen Umbaupause kam eine Durchsage, dass sich doch jeder zur Bühne drehen sollte. Dann kamen auch schon KUPFERGOLD auf die Bühne und man merkt ihnen noch an, dass sie durch die Schule der Mittelaltermärkte gegangen sind. Denn einerseits merkt man ihnen ihre unglaubliche Spielfreude an und sie interagieren sehr viel mit dem Publikum, aber bei Zwischenrufen gibt es ordentlich Kontra. Sie lassen sich nichts gefallen, wirken aber trotzdem sympathisch und nahbar. Der einzige Kritikpunkt den ich anbringen kann ist der, dass sie als Kölner Band nicht Loch Lomond gespielt haben. Aber das nur nebenbei, denn die Liedauswahl ließ kaum Wünsche offen. Zum Schluss, beim letzten Lied entwertet die Piraten auf der Katerfahrt noch die Bühne und es wurde wirklich eng da oben.
Fazit: Zwei Klasse Bands, die wirklich alles gegeben haben und den Besuchern einen großartigen Abend bescherten. Besonders möchte ich mich bedanken, dass beide Bands nach den Auftritten durchs Publikum gelaufen sind und man mit ihnen reden konnte. Das finde ich immer gut und leider machen das manche Bands nichtmehr. Hier könnt ihr noch in das Schaffen der beiden reinhören
Kupfergold:
Katerfahrt:







