• Plaguewielder mit In Dust & Ash

    Plaguewielder mit In Dust & Ash

    Bandname und Albumtitel: Plaguewielder mit In Dust & Ash

    Genre: Gothic/Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album haben sie am achten Januar 2025 in Eigenregie auf die Welt losgelassen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir Album Nummer 4, davor kamen aber noch fünf Singles und drei EP’s.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Album kam über das Metal Devastation Radio in meine Rotation und nun schreibe ich darüber, ob ihr es euch anhören solltet. Also, los geht’s:

    Wie finde ich die Scheibe:  Sehr hart für Gothic Metal und sehr melancholisch für Black Metal, also stehen die Weichen schon mal gut für ein solides Album. Vom Gefühl könnte man sie auch in Richtung Suicide Black packen, doch dann kommt immer wieder der Zorn in der Musik hoch. Das Instrumentarium ist nicht schlecht, aber etwas unspektakulär, dafür gefällt mir der Gesang sehr. Irgendwo zwischen Gekrächze und Heiserkeit. So werden auch beide Genres abgebildet, ebenso wie in den gothicesken Riffs, die immer wieder die hypnotischen Riffs kontrastieren.

    Das ist besonders gut bei SILHOUETTES zu hören. Unmerklich geht die Melodie in Monotonie über und wieder zurück. Solche Stilbrüche gefallen mir häufig, besonders wenn sie organisch kommen, wie das hier der Fall ist.

    Fazit: Ein solides Album, dass zwischen den Stühlen sitzt. Für den einen zu heftig, für den anderen zu weich. Aber wenn ihr mit beidem etwas anfangen könnt, dann hört hier rein:

  • Unhinged, Split the Butterfly und All of Mine am 7. Februar 2025 im Haus am See in Neunkirchen Wiebelskirchen

    Unhinged, Split the Butterfly und All of Mine am 7. Februar 2025 im Haus am See in Neunkirchen Wiebelskirchen

    Wer: Unhinged, Split the Butterfly und All of Mine

    Wann: Am siebten Februar 2025

    Wo: Im Jugendkulturzentrum Haus am See in Neunkirchen Wiebelskirchen

    Wieso: Damit der Punk abgeht

    Preis: Ab fünf Euro fing das Pay what you want an.

    Das Konzert: Das Haus am See sieht generell aus wie ein ehemaliges Vereinsheim, sowohl die Aufteilung als auch das die alten Kneipenfenster. Kein wirklicher Vorraum, dafür konnte man vom Merchstand aus auch den Bands zusehen. Die Bühne war wirklich winzig, aus Nauplatten und Europaletten gebastelt aber dafür mit solider Licht- und Tontechnik. Auch der Mix konnte sich wirklich hören lassen.

    ALL OF MINE haben den Abend eröffnet mit einer Mischung aus Hardcore und Post Punk, passend dazu war ihr erster Song „Love will tear us apart“. Zu fünft haben sie dem Publikum ordentlich eingeheizt, trotz ihrer tieftraurigen Musik. Die kann man sich wirklich mal merken.

    Das gleiche gilt für SPLIT THE BUTTERFLY. Ich hatte keine Ahnung, was zur fickenden Hölle Punkcore sein soll, aber schon während ihrem ersten Song ist mir ein Licht aufgegangen. Die haben sich sogar zu sechst auf die Bühne gequetscht, da sie zwei Leute am Gesang hatten einen Sänger für das Geschrei und eine Sängerin für die klaren Töne. Das war für den Abend meine Art Wahnsinn, die werde ich wirklich im Auge behalten.

    Zum Schluss kamen UNHINGED auf die Bühne und leider hatte sich hier das Publikum zerstreut. Vielleicht lag es am schon recht krassen Stilbruch, denn jetzt wurde der Laden mit harten und bleischwerem Deathcore zerlegt. Zu fünft waren sie auf der Bühne und haben bei ihrem ersten Auftritt im Saarland alles gegeben. Ein gelungener Abschluss für einen geilen Abend.

    Fazit: Ein klasse Abend und die Location macht auch richtig Spaß. Die Bandauswahl konnte sich sehen lassen. Ich habe neue Bands entdeckt und somit hat er sich auf jeden Fall gelohnt. Was lernen wir daraus? Geht zu kleinen Konzerten und entdeckt unbekannte Bands.

    Unhinged:

    Split the Butterfly:

    All of Mine:

  • Järnbörd mit Filmer för Blinda

    Järnbörd mit Filmer för Blinda

    Bandname und Albumtitel: Järnbörd mit Filmer för Blinda

    Genre: Grindcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am zehnten Januar 2025 über De:nihil Records und 7Degrees Records auf Vinyl und über Hecatombe Records und Esagoya Records auf CD raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album, nach vier Splits, einer Single, einer EP und der Teilnahme an einem Tribute-Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mit diesen musikalischen Wahnsinn geschickt. Wenn wir gleich zur Musik kommen, werdet ihr verstehen, wieso das Wahnsinn sein soll.

    Wie finde ich die Scheibe: Sie bleiben klanglich dem klassischen Grindcore verbunden, aber nur so lange, bis sie den einen oder anderen Synthie zerstören und damit wirklich seltsame Klänge mit in ihre Songs aufnehmen. An den Instrumenten geben sie richtig Gas und der Gesang ist heiseres Geschrei, fernab von Schönheit, aber voller Ausdruck und Wut. Zu den Texten sollte jemand etwas sagen , der mehr als nur die schwedischen Wörter für Bier und Tod kennt.

    Da ich nur die beiden Wörter kenne, kommen wir einfach so zu meinem ersten Favoriten: ROCKENS HERALDIK. Hier bekommen wir einen recht einfachen Schlagzeugbeat serviert, dazu eine Menge Störgeräusche und seltsame Synthieklänge. Auch der Gesang scheint noch etwas verfremdet zu sein und die Klampfe muss man teilweise suchen. So seltsam das alles klingt, mir gefällt dieses (anti-)musikalische Experiment.

    Fazit: Keine Ahnung, für wen das etwas sein könnte, aber wenn ihr auf Grind steht, hört mal rein und lasst euch davon. Die Gehörgänge durchblasen. Ma besten gleich hiermit:

  • Afflicta mit Origin of Sorrow

    Afflicta mit Origin of Sorrow

    Bandname und Albumtitel: Afflicta mit Origin of Sorrow

    Genre: Technical Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 31. Dezember 2024 haben sie dieses Album über Downfall Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bisher haben sie nur dieses Album, samt zwei Singleauskopplungen daraus veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Es ist seltsam dieses Mal, eine Band aus Italien und Anubi-Press hat nicht die Finger im Spiel. Stattdessen hat das Metal Devastation Radio mir die Songs geschickt, also hören wir mal rein, ob sich das Klischee bestätigt oder ob es gebrochen wird:

    Wie finde ich die Scheibe: Ich bin ehrlich gesagt zwiegespalten, einerseits prügeln sie auf ihre Instrumente ein und damit dem Hörer den Quark aus dem Hirnkasten, andererseits wird das immer wieder durch ziemlich verkopfte und dudelige Passagen abgeschwächt. Aber fangen wir vorne an und heben uns das Fazit für den Schluss auf. Sie geben richtig Gas und haben wirklich was drauf an ihren Instrumenten. Knackige Riffs jagen einander, die Drums könnte man als Geschütz auf einem Schlachtfeld aufstellen und der Sänger klingt so unmenschlich, wie es sein muss, für starkes Todesblei. Auch der Bass darf immer mal wieder in Rampenlicht, aber nicht zu lange. Aber dann kommen eben immer wieder Passagen vor, ob jetzt irgendwo im Song, oder als Intro, in denen sie sich dem Gedudel hingeben und Sachen spielen, die zwar technisch ausgefeilt und anspruchsvoll sind, aber abseits der intellektuellen Ebene keine Wirkung auf mich haben.

    Hier hatte ich die Wahl zwischen beiden Singles, habe mich dann aber für GODCIDE entscheiden. Ja beide treten einem mit Wucht den Schädel ein, aber hier geben sie noch etwas mehr Gas. Neben halsbrecherischer Geschwindigkeit und harten Riffs, kicken die Soli so richtig rein. Daran ändert auch das Geklampfe in der Mitte nichts.

    Mit LOSS haben sie einen ziemlich interessanten Song geschrieben. Sehr melodisch, erinnert hier und da an Power Metal, aber ist hundertprozentige Todesblei. Aber irgendwo müssen die beiden Gitarristen ja ihren (musikalischen) Auslauf bekommen. Macht auf jeden Fall Bock.

    Dagegen habe ich mich bei POISON gefragt, was bei ihnen im Wasser war, als sie den Song geschrieben haben. Langsam, ruhig und mit klarem Gesang geht es hier los, und wer auf heftiges Geballer wartet oder darauf, dass die angedeutete Melancholie sich bahnbricht, der wird enttäuscht.

    Fazit: Ich habe immer noch keine Ahnung, was ich von der Platte halten soll, aber muss jetzt wohl etwas dazu sagen. Ja, sie taugt was, aber ich habe kaum Spaß an diesem ganzen Technikgefrickel. Also wer Lust auf starken, heftigen aber auch verkopften Death Metal hat, sollte den fünf mal eine Chance geben:

  • Othismos mit Sottrazione

    Othismos mit Sottrazione

    Bandname und Albumtitel: Othismos mit Sottrazione

    Genre: Black Metal/Crust/Grindcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 16. Dezember 2024 haben sie das Album in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr drittes Album nach je einer Split, einem Extendedplayer und einem Demo.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Solche Bands erwarte ich bei jeder Mail, die ich von Anubi-Press bekomme. Häufig taugt es dann etwas, also lasst uns reinhören, ob man auch hiermit richtig Spaß haben kann:

    Wie finde ich die Scheibe: Die Genrebezeichnung ist auf den ersten Blick seltsam, aber es passt. Sie nehmen die Kälte und Härte des Black Metals, dazu die einfachen aber effektiven Songstrukturen, die beiden Genres zu eigen ist und packen dazu noch die grundsätzliche Angepisstheit aus dem Crust- und Grindcore. Fertig ist ein Album, das einem den Schädel einschlägt und dich danach in einer Schneewehe liegen lässt. Was bleibt mir hier noch zu sagen? Nicht viel, also kommen wir zu meinen Favoriten:

    COPS ARE NOT PEOPLE wartet mit einer dezenten Melodie, verdammt viel Kälte und Zorn auf. Der Gesang kommt aus dem Grindcore und sägt sich durch die Gehörgänge, während das Instrumentarium im Schwarzmetall bleibt und keinen Stein auf dem anderen lässt. Worum es geht, braucht man bei dem Titel auch nicht mehr zu fragen.

    THEY DECLARED WAR ON US besinnt sich noch etwas mehr auf die Grundpfeiler zurück. Soll heißen, einfach aber verdammt wirkungsvoll, Mit einer hübschen Solospielerei am Ende.

    Fazit: Ein richtig starkes Album haben die Italiener da zusammengeprügelt. Wer sich diesen Genremix einmal geben will, sollte hier unbedingt reinhören:

  • Dark Reflection mit Under the Sign of Vlad Țepeș

    Dark Reflection mit Under the Sign of Vlad Țepeș

    Bandname und Albumtitel: Dark Reflection mit Under the Sign of Vlad Țepeș

    Genre: Blackend Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am 13. Januar 2025 über Pest Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dieser Extendedplayer ist ihr erstes Lebenszeichen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ihr Label, Pest Records, hat mir angeboten diese EP zu besprechen. Das wäre schon ein Grund für mich, darüber zu schreiben, dazu kommt noch das generelle Thema und eine kleine Besonderheit: hier ist es das erste Mal so, dass ich eine Band zugeschickt bekomme, die den gleichen Namen trägt wie eine andere, deren Schaffen ich schon besprochen habe. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Zwar sagen sowohl Pest Records, als auch Metal Archives, dass es sich hier um Todesblei handeln würde, wenn das stimmt, dann im sehr alten Stil, als es noch kaum vom Schwarzmetall zu unterscheiden war. Damit im Hinterkopf, sollte man an die Scheibe herangehen. Sie spielen schön Brutal, haben aber einige Black Metal Anleihen in ihrem Sound und den Songstrukturen. Die Riffs sind verdammt effektiv, aber stellenweise wirken sie hypnotisch. Der Gesang schwankt zwischen finsteren Growls und einem düsteren Gekrächze, was mir hier richtig gut gefällt. Leider ähneln sich die Lieder noch etwas zu sehr, aber vielleicht ändert sich das in Zukunft.

    Hier war es schwer einen Favoriten auszuwählen, aber ich habe mich für BATTLE OF GIURGIO entschieden. Hier bleiben sie, wenn auch brachial im Mid-Tempo und pflügen unaufhaltsam durch die Gehörgänge. Das Riffing und der gesamte Aufbau machen hier auch richtig Bock auf mehr.

    Fazit: Für ein Erstlingswerk klingt es verdammt gut, auch wenn sie noch einen Weg vor sich haben. Auf jeden Fall sollte man sie im Auge behalten, denn sie könnten noch einige Bretter abliefern. Also, hört einfach mal rein:

  • Empty Throne mit Unholy

    Empty Throne mit Unholy

    Bandname und Albumtitel: Empty Throne mit Unholy

    Genre: Melodic Black/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 31. Januar 2025 über Downfall Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP wird das ihr erstes Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: An dieser Review gebe ich dem Metal Devastation Radio die Schuld. Die haben mir das Album geschickt und natürlich schreibe ich darüber. Also, ob ihr euch bedanken oder beschweren sollt, finden wir nun heraus:

    Wie finde ich die Scheibe: Sie geben auf jeden Fall richtig Gas. So viel vorweg. Zwischen diesen akustischen Geschwindigkeitsrausch gibt es immer wieder kurze Pausen, um den Trommelfellen und/oder dem Nacken eine kurze Erholung zu gönnen. Ihr Fokus liegt bei dem Ganzen eindeutig beim Todesblei, das aber immer wieder mit etwas Black Metal veredelt wird. Die Riffs versuchen gleichzeitig hart und melodisch zu sein, was hin und wieder sogar funktioniert.

    AND ALL SHALL KNOW HIS NAME hat es unter meine Favoriten geschafft. Ein rasanter stampfender Song, der trotz seiner Länge von gut sechs Minuten keine Sekunde zu viel hat. Sowohl Riffing als auch Gesang stimmen hier, besonders die Growls passen verdammt gut.

    Fazit: Ein wirklich solides Album, es könnte zwar etwas ausgearbeiteter sein, aber trotzdem eine Empfehlung für die Deathheads unter meinen Lesern. Also hört mal hier rein:

  • Gefrierfest am 18. Januar 2024 im Kupferdächle in Pforzheim

    Gefrierfest am 18. Januar 2024 im Kupferdächle in Pforzheim

    Wer: Sagenbringer, Gefrierbrand, Halls of Oblivion und Unrepentant

    Wann: Am 18. Januar 2025

    Wo: Im Kupferdächle in Pforzheim

    Wieso: Das sollte die Homecomingshow 2024 von Gefrierbrand werden, hat sich aber leider etwas verzögert

    Preis: Für 20 Euro durfte man sich die vier Bands ansehen.

    Das Konzert: Nach längerer Zeit war es mein erster Besuch hier. Aber es hat sich kaum etwas verändert. Nach dem Eingang geht es rechts zur Bar, links am Merch vorbei zu den Klos und geradeaus zum Hauptraum mit der Bühne. Diese verzichtet auf einen Fotograben.

    UNREPENTANT haben eröffnet mit ihrem Melodic Death Metal. Für meinen Geschmack etwas coreig, aber trotzdem haben sie Spaß gemacht. Auch dem Publikum schienen sie gefallen zu haben. Hier gab es auch die erste Wall of Death des Abends. Hier war leider der Mix nicht ganz so cool, da man die meiste Zeit nichts vom Keyboard gehört hat und Bass und Rhythmusklampfe nur erahnen konnte.

    Danach ging es mit dem Schwarzmetall von HALLS OF OBLIVION weiter. Ein Trio, dass auf den Bass verzichtet, genau wie auf Interaktion mit dem Publikum. Dafür gab es melodische Härte und Kälte, mit richtig starkem Gesang. Für mich waren sie die Entdeckung des Abends.

    Nach einer kurzen Pause kamen die Gastgeber von Gefrierbrand auf die Bühne, verstärkt durch ihren ehemaligen Gitarristen, der sich wie bei der Releaseshow des aktuellen Albums, ein Mikro geschnappt hat. Ob es daran lag, dass sie zu Hause gespielt haben oder woran auch immer, aber sie hatten so richtig Bock und das hat auch das Publikum gespürt. Hier schonmal eine kleines Zwischenfazit: Wenn ihr Gefrierbrand hört, dann versucht sie mal in Pforzheim zu sehen.

    Bis hierhin wäre es schon ein gelungener Konzertabend gewesen, aber noch eine Band wartete hinter der Bühne. SAGENBRINGER hatten noch Geschichten zu erzählen. Auch hier hat man ihre Spielfreude gespürt. Ein wirklich guter Auftritt, auch wenn es nicht so ganz mein Stil ist, trotzdem machen sie Live immer wieder richtig Spaß.

    Fazit: Kurz und Knapp, die Reise nach Pforzheim hat sich wirklich gelohnt. Eine geile Bandauswahl in einer klasse Location, für einen schmalen Euro. Was will man mehr? Mir fällt da nichts ein, also wer nicht mit dabei war, der hat wirklich was verpasst.

    Unrepentant:

    Halls of Oblivion:

    Gefrierbrand:

    Sagenbringer:

  • Liquid Flesh mit Vestiges Abrutissants

    Liquid Flesh mit Vestiges Abrutissants

    Bandname und Albumtitel: Liquid Flesh mit Vestiges Abrutissants

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 13. Dezember 2024 haben sie diese EP in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach drei Alben ist dies ihr erster Extendedplayer, aus dem sie auch ihre erste Single ausgekoppelt haben.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie schon bei ihrem letzten Album, hat Anubi-Press mir die Songs geschickt und da ich das Album schon stark fand, muss ich auch hier rüber schreiben. Also los geht’s:

    Wie finde ich die Scheibe: Sie sind sich treu geblieben und haben verdammt starkes Todesblei aufgenommen. Meinen größten Kritikpunkt kann ich jetzt schon anbringen: Es ist nur eine EP. Aber besser als nichts, also lassen wir uns die Gehörgänge von knackigen Riffs, starken Drums und heftigem Gesang penetrieren. Denn genau das passiert, wenn man die Scheibe auflegt. Also alles wie gehabt auf hohem Niveau.

    Mit TENAFLY VIPER haben sie eine verdammt gute Wahl getroffen, wenn es darum geht eine Single zu veröffentlichen. Wir bekommen harten und trotzdem groovigen Death Metal in die Ohren gerammt. Ich hab so richtig Bock auf den Song.

    Fazit: Kurz vor Jahresende haben sich die Franzosen mit diesem Brett zurückgemeldet und besser hätte das kaum sein können. Wenn ihr mir nicht glaubt, dann hört mal rein:

  • Karnickelmesser mit Straight Pain

    Karnickelmesser mit Straight Pain

    Bandname und Albumtitel: Karnickelmesser mit Straight Pain

    Genre: Death Metal/Grindcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 14. November 2024 haben sie das Album in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Album, aus dem sie zwei Singles ausgekoppelt haben und zuvor haben sie zwei Demos auf die Welt losgelassen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Sie habe ich auf dem Grind here right Now Festival in Trier gesehen und hatte richtig Spaß mit der Musik. Also musste die Demo mit, die sie auf Vinyl dabei hatten und aus diesem Grund bespreche ich auch dieses Album.

    Wie finde ich die Scheibe: Eine richtig geile Mischung aus Death und Grind wird einem hier um die Ohren geschlagen. Starke Riffs, heftige Drums, immer mal wieder ein knackiger Bass und verdammt angepisster Gesang werden in chaotischen Songstrukturen verschmolzen. Ich hätte mir zwar ein grindigeres Album gewünscht, aber es macht trotzdem richtig Bock.

    BURNING EMPIRE gibt so richtig Gas und prügelt einem den Grindcore direkt ins Hirn, ohne irgendeinen Umweg zu nehmen. Der Gesang wechselt dabei immer wieder zwischen Growls und heftigen Schreien, die an dreckigen Crust erinnern.

    Natürlich muss ich SCHREIBTISCHTÄTER erwähnen, als wenigstens teilweise deutschsprachiger Titel. Hier geht es genauso zur Sache wie bei Burning Empire, nur dass der Song etwa doppelt so lang ist. Ein interessanter Bruch mit der Grindcoretradition, aber für sowas hat sich das Genre ja aus dem Punk entwickelt.

    Fazit: Oh ja, genau sowas habe ich im neuen Jahr gebraucht. Rasend, angepisst und verdammt geil. Ja, das muss genau so: Das muss drücken im Gesicht, muss das. Also hört mal rein:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt