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Damnations Domain mit The God of Blood

Bandname und Albumtitel: Damnations Domain mit The God of Blood
Genre: Death Metal/ Grindcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 18. Oktober 2024 haben sie die Compilation über Iron Fortress Records entfesselt. Zusammen mit dem Album A World turned Black
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre erste Compilation, auf der sie ihr Live-Album und eines der vier Demos zusammenfassen. Dazu kommen noch drei Singles und je eine EP, eine Split und ein Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir die Band mit ihren beiden aktuellen Veröffentlichungen vorgestellt und ich habe immer Interesse an gutem Todesblei. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich das Tape: Die ersten beiden Lieder sind das gleichnamige Demo aus diesem Jahr. Danach gibt es noch sieben Live-Aufnahmen, die ihr Live-Album bilden. Das kam letztes Jahr raus. Damit bekommt man eine ordentliche Portion Todesblei übergebraten. Der Stil gefällt mir richtig gut, brutale, fiese Growls, harte Riffs und brachiales Geballer auf der Schießbude. Nicht überragend, aber manchmal muss es auch einfach nur auf die Fresse sein und das ist doch auch was schönes.
Beim Titel dieses Tapes, als auch beim Namen meines ersten Favoriten, THE GOD OF BLOOD, frage ich mich, ob sie ihn so gewählt haben, dass Gurrath von Blutgott und wie sein Bandklumpen heißt, hier nicht klagen kann. Abgesehen von diesem kleinen Seitenhieb, wie ich vermute, taugt der Track auch wirklich. Brutal und brachial gehen sie zu Werke und treten das Gaspedal durch. Keine Schönen Melodien, nur heftige Riffs, die einem bleischwer den Kopf in den Brustkorb rammen.
ORKZ BLUD groovt dagegen durch die Gehörgänge, im Vergleich zum Gott des Blutes klingt das hier fast wie ein fröhlicher Tanz, nur dass man hier immer noch schwer bewaffnet ist.
Fazit: Die Compilation macht mir so richtig Bock. Brutales Geballer, dass einfach nur Freude bereitet. Also wer etwas Todesblei braucht, der sollte hier einmal reinhören, oder in ihr Album:
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Eden weint im Grab mit Reliquiem

Bandname und Albumtitel: Eden weint im Grab mit Reliquiem
Genre: Gothic/Dark Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am achten November 2024 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nun hören wir Ihre zweite EP, nach ganzen neun Alben und sechs Singles.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Eine eigene Entdeckung ist diese Kapelle. Am 23. Mai 2015 war ich in einer Kneipe im Nordsaarland um ein Konzert zu besuchen. Vor der Hauptband sind Alexander und seine Mitmusiker auf die Bühne gekommen und haben mich sofort von sich überzeugt. Leider habe ich sie in der Zwischenzeit etwas aus den Augen verloren, aber ihr letztes Album habe ich hier besprochen.
Wie finde ich die Scheibe: Der Stil hat sich eher im üblichen Rahmen geändert, wieder vertonen sie Gruselgeschichten in ihrem Stil, der von Stromgitarren und Klassischen Instrumenten geprägt ist. Darüber liegt der Gesang, der zwischen düster klar und Gekrächze mäandert, jenachdem was dem Mastermind gerade passender erscheint. An dieser Einschätzung gibt es auch nichts zu kritisieren. Hier gibt es hauptsächlich neue, oder unveröffentlichte Lieder zu hören, aber auch ein Cover und die eine oder andere Neuaufnahme sind zu hören.
Hier ist es für mich wirklich schwer, mich auf Favoriten festzulegen, aber der Opener gehört ohne Zweifel dazu. Mit AUF DEM GEFÄNGSNISPLANET begeben wir uns in eine Dystopie, während das Gekrächze sich mit dem markanten, klaren Gesangsstil abwechselt und der Song unbarmherzig wie die Gefängniswärter durch die Gehörgänge schreitet.
Aber auch das Cover von ALWAYS LOOK ON THE BRIGHT SIDE OF LIFE will ich hier erwähnen. Eigentlich gehörte das zu den Liedern, von denen ich keine Metal Version gebraucht hätte, jetzt habe ich sie hier vorliegen und mein Leben wäre Ärmer ohne sie. Einziger Kritikpunk ist, dass hier niemand selbst pfeift.
Fazit: Wer auf diesen Stil steht, also sehr harter Gothic Metal oder verträumt melodischen Dark Metal, sollte sich diese EP einmal anhören und am besten auch über Bandcamp erwerben. Hier könnt ihr schon einmal reinhören:
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Kupfergold Lichtermeer Zour 2024 am 21. November 2024 im kleinen Klub Saarbrücken

Wer: Kupfergold und Katerfahrt
Wann: Am 21. November 2024
Wo: Im Kleinen Klub in Saarbrücken
Wieso: Kupfergold waren auf Tour. Ich glaube das war der Grund für ihr Saarlanddebüt
Preis: Für 25 Euro durfte man rein und sich die Bands ansehen und danach sogar noch mit ihnen reden.
Das Konzert: Der Kleine Klub ist eine meiner Lieblingslocations. Ein wirklich kleiner Raum, am Ende eine Bar und die Bühne und neben dem Eingang war der Merchstand aufgestellt. Auch heute hatte ich meinen Stammplatz, an der Ecke von Bar und Bühne erobert, auch wenn dort der Ton nicht ganz so toll ist.




Als erstes drängten sich KATERFAHRT auf der Bühne zusammen. Da schon die Schießbude von Kupfergold dort stand, musste das Taschenschlagzeug der Band an die Seite gestellt werden und die fünf anderen Musiker hatten es ziemlich kuschelig direkt vor dem Publikum. Aber kein Problem, denn sie hatten einen Haufen Fans da, die so ziemlich alle Lieder mitgesungen haben. Leider haben sie zwischen den Liedern etwas viel geredet, sodass sie ihren Auftritt abbrechen mussten. Mich haben sie auf jeden Fall von sich überzeugt und ihr Album kam direkt mit.






Nach einer kurzen Umbaupause kam eine Durchsage, dass sich doch jeder zur Bühne drehen sollte. Dann kamen auch schon KUPFERGOLD auf die Bühne und man merkt ihnen noch an, dass sie durch die Schule der Mittelaltermärkte gegangen sind. Denn einerseits merkt man ihnen ihre unglaubliche Spielfreude an und sie interagieren sehr viel mit dem Publikum, aber bei Zwischenrufen gibt es ordentlich Kontra. Sie lassen sich nichts gefallen, wirken aber trotzdem sympathisch und nahbar. Der einzige Kritikpunkt den ich anbringen kann ist der, dass sie als Kölner Band nicht Loch Lomond gespielt haben. Aber das nur nebenbei, denn die Liedauswahl ließ kaum Wünsche offen. Zum Schluss, beim letzten Lied entwertet die Piraten auf der Katerfahrt noch die Bühne und es wurde wirklich eng da oben.
Fazit: Zwei Klasse Bands, die wirklich alles gegeben haben und den Besuchern einen großartigen Abend bescherten. Besonders möchte ich mich bedanken, dass beide Bands nach den Auftritten durchs Publikum gelaufen sind und man mit ihnen reden konnte. Das finde ich immer gut und leider machen das manche Bands nichtmehr. Hier könnt ihr noch in das Schaffen der beiden reinhören
Kupfergold:
Katerfahrt:
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Rage meets Benefiz am 15.11.2024 in der Stadthalle in Lebach

Wer: Rage, Tri State Corner und Godslave
Wann: Am 15. November 2024
Wo: Die Drei Bands waren zu Gast in der Stadthalle in Lebach
Wieso: Mit der Tour haben Rage ihr 40 jähriges Jubiläum gefeiert.
Preis: Knapp 35 Euro hat der Abend gekostet.
Das Konzert: Die Stadthalle in Lebach ist wirklich gut geeignet für solche Konzerte. Ein großer Vorraum, wo die Merch Stände aufgebaut waren und sich eine der Bars befand. Die Zweite war im Hauptraum untergebracht. Der Sound war auch ziemlich gut, die Tontechniker haben einen guten Job erledigt und es gab sogar einen kleinen Fotograben, zwischen Bühne und Publikum. Vor der Halle gab es einen Stand, an dem man sich mit Fritten und Rostwurst stärken konnte. Der Abend wurde vom Verein Heart and Heavy organisiert, um Geld für kranke Kinder zu sammeln, auch sie hatten einen Stand aufgebaut. Und irgendwie war auch Radio Bob! mit am Start und hatte seine Rocksäcke und Schlüsselbänder ausliegen. Aber kommen wir zum wichtigen.








GODSLAVE haben den Abend mit einem starken Set eröffnet. Leider etwas zu kurz für meinen Geschmack, aber was soll man machen, sie können auch nur in der Zeit spielen, die ihnen zugebilligt wird. Wie immer gab es Konfetti und Steamer in einem freundlich-aggressiven Grün, was ja auch die Bandfarbe ist. Die Songauswahl hat mir auch richtig Bock gemacht, aber wie üblich eher mit Fokus auf die neueren Alben. Als Zugabe sind sie ihrer Tradition gefolgt und haben sich bei Vodcarnivore ins Publikum gewagt. Ich warte nur drauf, dass es irgendwann ein ferngesteuertes Schlagzeug gibt, mit dem Trommler Tobi herumfahren kann.





Auf dem mittleren Slot sind TRI STATE CORNER dran gewesen. Ein interessanter Stil, aber nicht so ganz mein Fall. Ich hatte auch den Eindruck, dass bei ihnen das Publikum eher locker stand und die Leute eher draußen was gegessen haben. Trotzdem hatten sie ihre Fanbase dabei und haben alles gegeben. Leider hat mich nicht mal ihre Bouzouki überzeugen können.




RAGE bildeten den Abschluss. Es war das erste Mal, dass ich mich wirklich mit ihnen beschäftigt habe und ich muss sagen, es ist nicht wirklich mein Stil. Ja, solider Heavy/Speed Metal, doch für mich war es die falsche Band, jedenfalls an diesem Abend. Trotz allem, hatten die Leute so richtig Bock und die Band hat hier ihr 40 jähriges Jubiläum gefeiert.
Fazit: Ein wirklich guter Abend, aber wer mich kennt, oder bis hierhin gelesen hat, der wird wissen, dass ich wegen Godslave dort war. Zwar war ich auch auf die anderen Bands gespannt, aber was soll ich sagen. Vielleicht war ich auch einfach zu sehr auf Thrash eingestellt, das kann natürlich auch sein.
Godslave:
Tri State Corner:
Rage:
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Apocalyptica plays Metallica Vol. 2 Tour 2024 am 11.11.2024 in Esch-sur-Alzette

Wer: Apocalyptica und Arctis
Wann: Am elften November 2024
Wo: In der Rockhal in Esch-sur-Alzette in Luxemburg, auf der Club Stage
Wieso: Weil die Cellofinnen ein Album veröffentlicht haben.
Preis: Knapp 50 Euro hat der Abend gekostet.
Das Konzert: Es war mein zweiter Besuch in der Rockhal und dieses Mal ging es in den Club. Die Rockhal ist verdammt groß, alleine schon der Eingabgsbereich mit der Bar fasst mehr Leute als die Garage in Saarbrücken. Von dort aus ging es geradeaus in einen Raum, der auch eine an drei Seiten Umlaufende Empore hat, damit noch mehr Leute reinpassen und einen guten Blick haben.




Als erstes kamen ARCTIS auf die Bühne und haben dem Publikum ordentlich eingeheizt. Laut eigener Aussage ihr erstes Konzert überhaupt, dafür war es richtig gut. Nur bin ich wohl kein Teil ihrer Zielgruppe. Ja der Sound war gut, aber im Prinzip war es ziemlich standardmäßiger Femalefronted Modern Metal. Trotzdem haben sie abgeliefert und ich beglückwünsche sie, dass sie für ihre erste Tour bei einer Größe wie Apocalyptica dabei sein konnten.







Nach einer Umbaupause, in der ein Vorhang aufgehängt wurde, haben APOCALYPTICA losgelegt mit ihrem Metallica-Set. Mit drei Celli und einem Schlagzeug haben sie wirklich die Hütte abgerissen. Den Gesang haben sie zum großen Teil dem Publikum überlassen oder mit einem Cello gespielt, was für mich etwas ungewohnt war. Ja, ich habe schon einen Auftritt von Black Candle erlebt, den sie ohne Gesang bestritten haben, aber es bleibt irgendwie seltsam, wenn eine Band Lieder spielt, die Gesang haben, dieser aber fehlt. Trotzdem hat es mir gefallen. Mit dem Auftritt habe ich sie wirklich kennengelernt, ich war nämlich der Ersatzmann eines Ersatzmannes. Ich bin froh zugesagt zu haben.
Fazit: Also wer den Cello Metal aus Finnland mag, sollte sich einen der verbleibenden Tourstopps ansehen. Die Band hatte ich aus irgendeinem Grund nie wirklich auf dem Schirm, obwohl ich Bands mit seltsamen Instrumenten mag. Das hat sich nun vielleicht geändert. Hört hier mal bei beiden Bands rein:
Apocalyptica:
Arctis:
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Maatkare mit Rise to Power

Bandname und Albumtitel: Maatkare mit Rise to Power
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 18. Oktober 2024 in Eigenregie veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bisher sind nur dieses Album und vier Singleauskopplungen draußen, alles aus diesem Jahr.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Mal wieder eine spannende Band, die mir das Metal Devastation Radio zugeschickt hat. Viel bleibt mir hier nicht zu sagen, also hören wir gleich rein:
Wie finde ich die Scheibe: Das Album taugt schon was. Der Gesang geht immer mal wieder in richtig Black, sodass der Sound etwas an Behemoth erinnert. Dazu kommen noch orientalisch anmutende Melodien, die immer wieder in die Lieder eingeflochten werden, genauso wie psychotische Riffs auf der Klampfe. Sonst klingt es auch nicht schlecht. Einen eigenen Klang haben sie definitiv, was schonmal wichtig ist, aber es klingt noch etwas unausgereift, vielleicht ändert sich das in Zukunft.
Dee Opener WAR BEFORE PEACE gefällt mir ziemlich gut. Einerseits das sehr orientalische Intro, ein Stilmittel dass sich auch durch den ganzen Song zieht, dann der entfesselte Sturm aus Todesblei, der darauf folgt. Der Gesang läuft hier zu Höchstleistungen auf, während sämtliche Instrumente malträtiert werden.
Mit THE REALM PF THE DEAD wird das Album der drei Frauen beendet. Hier werden sie ein ganzes Stück melodischer, ohne aber die Härte und Aggression zu vernachlässigen. Hier habe ich besonders Spaß am Drumming, zwischendurch werden auch noch ein paar Synthies mit eingespielt, um eine bestimmte Atmosphäre zu erschaffen.
Fazit: Ein richtig gutes Erstlingswerk dieser Band aus den Niederlanden und England. Wer es ägyptisch in den Texten und brutal in der Musik mag, der sollte hier unbedingt reinhören:
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Perfidious mit Savouring his Flesh

Bandname und Albumtitel: Perfidious mit Savouring his Flesh
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kam am 25. Oktober 2024 über Time to Kill Records raus
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP ist das ihr zweites Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press haben mir das Album zukommen lassen, damit ich für euch darüber schreibe. Also hören wir in dieses Stück italienischen Todesbleis rein:
Wie finde ich die Scheibe: Eher im oberen Mid-Tempo angesiedelt, und dafür umso heavier geht die Band zu Werke. Der Gesang würde schon verdammt gut zu Slam Death passen, dazu kommen knackige Riffs und ein gnadenlose Schlagzeug, auf dem der Taktschlag der Vernichtung vorgegeben wird. Old-schoolig und trotzdem mit eigenen Ideen, genauso wie ich Death Metal mag. Aber für überschwängliches Lob bleibt noch Platz im Fazit, daher hier meine Favoriten:
IN THE REIGN OF PERPETUAL AGONY muss zuerst erwähnt werden. Rotierende Riffs, ein rasendes Schlagzeug und dieser herrlich unmenschliche Gesang, so schaffen sie einen wirklich starken Track, der dich durch die Gehörgänge bis in den Nacken verarbeitet und dabei jeglichen Widerstand aus dem Weg räumt. Hier erinnern wie ein wenig an Bolt Thrower, hätten diese ihren Panzern einen Turbolader eingebaut.
Mit YOUR WORLD CRUMBLES machen Sie genau das: die Welt wie einen Keks zerbröseln. Eindeutig im Mid-Tempo und ohne große Anstrengung, aber mit überragender Macht walzt dieser Song durch die Boxen. Hier passen Titel und Musik perfekt zusammen.
Fazit: Man merkt ihnen an, dass sie genau wissen, welche Musik sie machen wollen, dass sie wissen wie sie dieses Ziel erreichen und auch die Fähigkeit dazu haben. Damit haben wir eine Blaupause für ein Mittelding aus walzendem und rasendem Death Metal gefunden und ihr solltet euch die Scheibe zu Gemüte führen:
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Konzert am 02. 11. 2024 Im Bürgerhaus in Hausbach

Wer: Maschinist, Terrible Headache und Gefrierbrand
Wann: Am 02. November 2024
Wo: Im Bürgerhaus in Hausbach.
Wieso: Weil die Bands Bock hatten aufzutreten.
Preis: Für zwölf Euro konnte man im Vorverkauf zuschlagen, oder man musste an der Abendkasse 15 Gelder hinlegen.
Das Konzert: Die Location ist das typische Bürgerhaus, wo alle möglichen Veranstaltungen stattfinden und an diesem Abend war es eben ein Dreierpack Metal. Im Prinzip eine Bühne am einen Ende, eine Bar am anderen Ende und im Zuschauerraum ein paar Stehtische verteilt und auf der linken Seite die Merch-Stände. Um schonmal vorzugreifen, erst bei Maschinist hat der Sound was getaugt. Aber der Reihe nach.





GEFRIERBRAND haben den Abend eröffnet. Am Anfang klang es nach einem Black Metal Demo Tape: Ordentlich Geschepper, eine ganze Menge Verzerrung auf den Klampfen und der Gesang irgendwo vergraben. Auf der Bühne war es wohl nicht besser. Danach gab es ein Überraschungs-Bonus-Instrument, nämlich eine Menge Rückkopplungen. Dabei hat er versucht irgendwo eine Position zu finden, an der es keine Soundprobleme gab. Den hat er dann vor der Bühne gefunden. Ab dann ging es und auch sonst hat mir ihr Auftritt Spaß gemacht. Nur etwas zu kurz.




Als zweites, nach über eine Stunde Umbaupause und Soundcheck haben dann TERRIBLE HEADACHE versucht ihr Set zu spielen. Ich schreibe versucht, weil nichts geklappt hat. Keiner hat den anderen gehört, immer wieder haben sie resigniertes Kopfschütteln ausgetauscht und nach drei oder vier Liedern ist auch die Monitorbox des Drummer abgeraucht. Ja wirklich abgeraucht, vor der Bühne konnte man verschmorten Kunststoff riechen. An diesem Zeitpunkt wurde dann beschlossen noch einmal Blitzkrieg Bop zu spielen und dann den Gig abzubrechen. Zwischendrin hat man auch Soli nicht gehört oder nur die Hälfte ihrer elektrischen Schießbude.




Zum Schluss kamen dann MASCHINIST mit ihrer eigenen PA auf die Bühne. Hier war der Klang dann ein ganzes Stück besser, aber leider war die Musik nicht meins. Bei NDH bin ich eben etwas wählerisch, aber genug Leute hatten ihren Spaß. Die Band besteht aus zwei Gitarristen und dem Sänger. Schlagzeug, Bass und Keyboard kamen vom Band. Dafür haben sie sehr viel mit Requisiten gearbeitet und so dem Publikum wirklich etwas geboten.
Fazit: Leider war das eines der schlechtesten Konzerte, die ich je besucht habe. Das liegt aber nicht an den Bands sondern am Equipment und wohl dem Tontechniker. Er war wohl etwas überfordert oder eben nicht an die dortige PA gewöhnt, denn anscheinend hat er für Terrible Headache schon mehrfach den Ton gemacht und dort gute Arbeit geleistet. Außerdem war etwas wenig Publikum da, weil am gleichen Abend der CWO seine Schlacht um Otzenhausen veranstaltet. Die Bands haben das beste daraus gemacht und alles gegeben, soweit es eben ging. Dafür gibt es meinen Respekt und es ist wirklich schade, dass sie mit so vielen Problemen zu kämpfen hatten. Hört trotzdem mal hier bei den Bands rein:
Gefrierbrand:
Terrible Headache:
Maschinist:
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Blutfest am 01.11.2024 im Café Central in Weinheim

Wer: Blutgott, Bosparans Fall und Realm of Chaos
Wann: An Allerheiligen, dem 01. November 2024
Wo: Im Café Centeal in Weinheim
Wieso: Weil Blutgott auf Tour waren.
Preis: Knapp 30 Euro haben mich die Tickets im Vorverkauf gekostet.
Das Konzert: Das Cafe Central ist für den Unkundigen nicht ganz so leicht zu finden. Der Eingang liegt in einem Hinterhof, mitten in der Stadt, an einem angemessen großen Parkplatz. Hat man es mal gefunden, geht es eine kurze Treppe hoch, wo die Merch-Stände aufgebaut waren und von dort eine richtig coole Doppeltreppe noch weiter nach oben, wo es dann erst in den Barraum geht. Von dort aus kommt man durch ein garagentorgroßen Durchbruch zum Bühnenraum. Insgesamt ist der effektive Raum etwas mehr als doppelt so groß, wie mein Wohnzimmer. Dazu eine Getränkeauswahl, die sich echt sehen lassen kann, und bei der sich andere Läden, ja ich gucke dich an, Garage, eine Scheibe abschneiden können. Dazu war alles noch halloweenmäßig dekoriert.







REALM OF CHAOS haben den Abend brachial eröffnet. Eigentlich zu fünft, mussten sie heute auf eine Klampfe verzichten und haben trotzdem diverse Schädel eingetreten. Finster, fieser Death Metal vom feinsten wird bei ihnen geboten, mit verdammt geilem Gesang. Da bin ich echt gespannt, wie das ganze von der CD dann klingt, was ich aber Ende des Jahres herausfinden kann. Ich habe jedenfalls richtig Bock auf das brutal rumpelige Todesblei, dass die Band so veranstaltet.






Auf dem etwas undankbaren mittleren Slot wurden wir von BOSPARANS FALL nach Aventurien entführt. Wegen ihnen haben wir den Weg auf uns genommen und es hat sich wirklich gelohnt. Heftiger Melodic Death Metal, der einem nach den Regeln der zwölf Götter den Kopf runter schlägt. Man hat wirklich gemerkt , dass sie Spaß an dem Auftritt hatten und hinterher konnte man noch mit der Band am Merchstand reden und Quatsch machen. Die werde ich auf jeden Fall noch öfter live besuchen.




Den Abschluss bildeten BLUTGOTT. Auf die Band war ich im Vorhinein schon gespannt, da ich einmal Debauchery gesehen und nach zwei Liedern zugunsten von Bierkonsum abgebrochen habe. Hier war es genauso. Technisch sind sie richtig gut, ihr Death’n’Roll lässt sich auch ganz gut hören, ist aber nichts, dass ich mir explizit anhören oder ansehen würde. Die Musik weckt in mir nichts. Für mich klang es wie ganz brauchbare aber generische Hintergrundmusik in einer Metalkneipe. Trotzdem hatten hier diverse Leute ihren Spaß.
Fazit: Für mich und sicher viele andere war es ein richtig gelungener Abend. Die Location ist immernoch richtig cool, die erstem beiden Bands haben wirklich abgeliefert. Der Weg hat sich gelohnt und wer noch überlegt eine der noch kommenden Shows zu besuchen, der sollte das wirklich tun. Also los, holt euch Tickets und hört mal hier rein:
Blutgott:
Bosparans Fall:
Realm of Chaos;
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Endloser Abgrund mit Kein Vergeben, keine Gnade

Bandname und Albumtitel: Endloser Abgrund mit Kein Vergeben, keine Gnade
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am 20. September 2024 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bisher gibt es nur diesen Extendedplayer und eine Singleauskopplung daraus.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese EP aus Schwarzstahl wurde mir vom Metal Devastation Radio geschickt und ich bin sehr gespannt, da alle Lieder deutsche Titel haben. Also hören wir rein, ob das auch für die Texte gilt und was der Rest so taugt:
Wie finde ich die Scheibe: fünf kurze Lieder, die keinen Hehl aus ihrer Wut machen. Sowohl das Instrumentarium als auch der Gesang zeugen von tiefer Wut, selbst wenn es einmal ruhiger wird. Als Gesang bekommen wir solides Gekrächze kredenzt, während ich die Liedstrukturen interessant finde. Es klingt modern, aber trotzdem traditionsbewusst. Ein schwieriger Spagat.
Stellvertretend möchte ich BLIND genauer besprechen. Wie bei den anderen Liedern ist der Text eindeutig von persönlichen Emotionen bestimmt. Mir etwas zu nachdenklich, der Hass der Stimme spiegelt sich nicht unbedingt in den Worten wieder. Dafür gefallen mir die Riffs, die sich ein Stück weit von den Wurzeln lösen und etwas Abwechslung rein bringen.
Fazit: Nicht schlecht, soweit, nur die Texte könnten etwas zorniger sein. Ich frage mich, wieso der Abt sich entschlossen hat, auf deutsch zu singen. Wer Black Metal in modernem Gewand austesten will, ist hier aber trotzdem gut beraten, also hört mal rein:
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Kupfergold Lichtermeer Zour 2024 am 21. November 2024 im kleinen Klub Saarbrücken

Wer: Kupfergold und Katerfahrt
Wann: Am 21. November 2024
Wo: Im Kleinen Klub in Saarbrücken
Wieso: Kupfergold waren auf Tour. Ich glaube das war der Grund für ihr Saarlanddebüt
Preis: Für 25 Euro durfte man rein und sich die Bands ansehen und danach sogar noch mit ihnen reden.
Das Konzert: Der Kleine Klub ist eine meiner Lieblingslocations. Ein wirklich kleiner Raum, am Ende eine Bar und die Bühne und neben dem Eingang war der Merchstand aufgestellt. Auch heute hatte ich meinen Stammplatz, an der Ecke von Bar und Bühne erobert, auch wenn dort der Ton nicht ganz so toll ist.




Als erstes drängten sich KATERFAHRT auf der Bühne zusammen. Da schon die Schießbude von Kupfergold dort stand, musste das Taschenschlagzeug der Band an die Seite gestellt werden und die fünf anderen Musiker hatten es ziemlich kuschelig direkt vor dem Publikum. Aber kein Problem, denn sie hatten einen Haufen Fans da, die so ziemlich alle Lieder mitgesungen haben. Leider haben sie zwischen den Liedern etwas viel geredet, sodass sie ihren Auftritt abbrechen mussten. Mich haben sie auf jeden Fall von sich überzeugt und ihr Album kam direkt mit.






Nach einer kurzen Umbaupause kam eine Durchsage, dass sich doch jeder zur Bühne drehen sollte. Dann kamen auch schon KUPFERGOLD auf die Bühne und man merkt ihnen noch an, dass sie durch die Schule der Mittelaltermärkte gegangen sind. Denn einerseits merkt man ihnen ihre unglaubliche Spielfreude an und sie interagieren sehr viel mit dem Publikum, aber bei Zwischenrufen gibt es ordentlich Kontra. Sie lassen sich nichts gefallen, wirken aber trotzdem sympathisch und nahbar. Der einzige Kritikpunkt den ich anbringen kann ist der, dass sie als Kölner Band nicht Loch Lomond gespielt haben. Aber das nur nebenbei, denn die Liedauswahl ließ kaum Wünsche offen. Zum Schluss, beim letzten Lied entwertet die Piraten auf der Katerfahrt noch die Bühne und es wurde wirklich eng da oben.
Fazit: Zwei Klasse Bands, die wirklich alles gegeben haben und den Besuchern einen großartigen Abend bescherten. Besonders möchte ich mich bedanken, dass beide Bands nach den Auftritten durchs Publikum gelaufen sind und man mit ihnen reden konnte. Das finde ich immer gut und leider machen das manche Bands nichtmehr. Hier könnt ihr noch in das Schaffen der beiden reinhören
Kupfergold:
Katerfahrt:
