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Tryblith mit Draconis Maleficium

Bandname und Albumtitel: Tryblith mit Draconis Maleficium
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album wird an Halloween, dem 31. Oktober 2024, im Selbstverlag veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Den dritten Langspieler erblicken wir da am Horizont. Für die verrückten Sammler gibt es sogar noch zwei Demos.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Album wurde mit von Anubi-Press zugesteckt. Ja, etwas seltsam, da es eine US-amerikanische Band ist, aber die Strecken wohl auch ihre Fühler überall hin aus. Mich freut es, daher lasst mich euch von den Qualitäten ihrer Musik erzählen.
Wie finde ich die Scheibe: Kalter, aber technisch ziemlich ausgereifter Black Metal schallt hier aus den Boxen mit einem Sänger, der es versteht, wie er seine Stimme einzusetzen hat. Dem einen oder anderen wird das Instrumentarium etwas zu aufwendig sein, die Produktion ist auch wirklich gut. Trotzdem habe ich Gefallen an ihrem Sound gefunden. Obwohl das Keyboard permanent eingesetzt wird, dominiert es nicht die Songs, sondern reiht sich neben der Saitenfraktion und dem Getrommel ein um ein stahlhartes Fundament für den Gesang zu bilden.
LYSERGIC GNOSIS erinnert mich etwas an Emperor. Ja es ist kacke, Bands miteinander zu vergleichen, aber wir tun es trotzdem. Hier gibt es knallharten Drumming, starke Klampfen und ein fast schon ätherisches Keyboard, dazu den krächzenden Gesang. Auch wird hier nicht zu viel mit den Fähigkeiten angegeben, sondern ein geradlinigen Song geschmiedet.
Ähnlich klingt PATH OF SORCERY, eventuell noch etwas angepisster. Einen gewissen groove kann ich dem Lied nicht absprechen, doch voller Kalter Entschlossenheit marschiert er durch die Gehörgänge und setzt sich im Hirn fest. Eventuell ist das seine größte Schwäche, denn dann läuft man Gefahr ihn zu oft zu hören und sich den Track dadurch zu zerstören.
Fazit: Wirklich stark. Ja, manchen wird es etwas zu poliert sein, aber hier passt es. Freunden des Schwarzmetalls kann ich es empfehlen, vor allem wenn die Musik auch etwas sauberer klingen darf. Also hört mal hier rein:
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Torn from Existence mit Hearken the darkened Skies

Bandname und Albumtitel: Torn from Existence mit Hearken the darkened Skies
Genre: Blackend Symphonic Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am vierten Oktober 2024 im Selbstverlag raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es gibt nur dieses Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Manchmal bekomme ich wirklich interessante Sachen zugeschickt. Diese Band, die mir das Metal Devastation Radio, vorgestellt hat, gehört definitiv dazu. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Also vom Death Metal höre ich eher weniger raus, dafür fühle ich mich an Cradle of Filth erinnert. Wir gehen stark in Richtung Black mit einem Keyboard, dass einiges reißt. Eventuell kann man bei den Klampfen und gelegentlichen Growlparts das Todesblei ausmachen. Aber lassen wir die Diskussion, die führt zu nichts und dafür sollte man eher bei einem Bier zusammen sitzen. Das Album wird, wie schon gesagt, vom Keyboard dominiert mit richtig starkem und abwechslungsreichen Gesang. Das Riffing tritt hier etwas in den Hintergrund, auch wenn die Klampfe ihre Momente hat.
OF CURSE AND COVENANT hat es eindeutig geschafft einer meiner Favoriten zu werden. Immer wieder kommt aus dem Klimperkasten ein Chor, während der Sänger zwischen finsteren Growls und angepisstem Gekrächze wechselt. Eine richtig gute Mischung aus dem orchestralen und der Härte des Metals.
Fazit: Wer es Symphonisch mag, im Stil von Cradle, Dimmu oder Carach Angren, der ist mit diesem Album wirklich gut beraten. Schwarzmetall und Todesblei, in den Orchestergraben geworfen und es kam dieses Album heraus. Also hört mal rein:
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Wolfjaw mit Soils of Renunciation

Bandname und Albumtitel: Wolfjaw mit Soils of Renunciation
Genre: Sludge/Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieser kleine Extendedplayer kam am elften Oktober 2024 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist die zweite EP dieses Soloprojektes, zuvor wurden fünf Singles veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Er kam auf mich zu und hat mir die drei Songs zugeschickt, damit ich für euch darüber schreibe. Mit Sludge hatte ich bisher noch wenig zu tun, also können wir gemeinsam gespannt sein, was das Ganze wird:
Wie finde ich die Scheibe: Kurz zusammengefasst, es ist seltsame Musik. Heftiges Todesblei, mit einigen Doom-Elementen. Es klingt nicht schlecht, aber so ganz werde ich daraus nicht schlau. Hier und da klingt auch etwas Black wie von Behemoth durch. Das Riffing ist wirklich dreckig, die Vocals schwanken zwischen düsteren Schreien und finsteren Growls. Das Schlagzeug ist da und bildet ein solides Fundament, reißt mich aber nicht wirklich mit.
TOMBS OF WALLACHIA taugt wirklich was. Die düstere Stimmung und die dreckig sägenden Klampfen machen mir hier richtig Bock. Dazu der abwechslungsreiche Gesang und ein Bass der sich immer wieder knurrend erhebt. Das reicht, um einen starken Song zu kreieren.
Fazit: Eine solide EP, auch wenn der Stil insgesamt nicht so ganz meins ist. Klar schön dreckig, aber für mich erinnert der Sound zu sehr an Behemoth. Aber wer Bock auf sowas hat, der sollte mal reinhören:
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Cystic Embalmment mit Bardassange Auditif

Bandname und Albumtitel: Cystic Embalmment mit Bardassange Auditif
Genre: Goregrind
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 13. September 2024 über CDN Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album. Zuvor kamen fünf Demos, drei Splits und je eine EP und eine Single raus.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Musik kam vom Metal Devastation Radio zu mir, wie so ziemlich alles, dass was ich von CDN Records bespreche. Hören wir also rein, ob das Label weiterhin ein Qualitätssiegel ist. Beim ersten Album war es auf jeden Fall so.
Wie finde ich die Scheibe: Nach einem Intro, dass so klingt als würde man durch französische Radiosender schalten, geht es auch direkt los mit dem musikalischen Wahnsinn. Ultraheavy, finsteres Froschgequake und rasende Drums heizen hier richtig ein. Wie schon auf dem Vorgängeralbum besinnen sie sich auf die Grundlagen des Genres, mit kurzen Songs, in denen alles Gesagt wird, was es zu dem Thema zu sagen gibt, obwohl man kein verdammtes Wort versteht.
DÉGURGITATION macht da richtig Bock. In gut einer anderthalben Minute bekommt man hier den Darm durch die Nase gezogen, während der Sänger wohl seine ganzen Innereien rauskotzt. Da kommt der Kreislauf wirklich in Schwung und man hat selbst Lust auf einen Circlepit.
Fazit: Ein wirklich gutes Album, wer Bock auf Gegrunze und Froschgequake hat, der ist hiermit gut beraten. Also Freunde des Goregrinds, hört hier mal rein:
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In Chaos mit Hope wears Black

Bandname und Albumtitel: In Chaos mit Hope wears Black
Genre: Heavy/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am q5. September 2024 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist das zweite Album, aus dem auch zwei Singles ausgekoppelt wurden.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir die Musik zukommen lassen. Ich glaube bisher hatte ich auch noch keine Band aus Portugal unter meinem Skalpell. Also lasst uns mal reinhören:
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt ziemlich traditionell, aber ohne verstaubt zu sein. Sie haben das beste der letzten Jahrzehnte aus dem Rock und Heavy Metal genommen, es mit etwas Wut abgedeckt und ihm einen frischen Anstrich verpasst. Mitreißende Riffs jagen einander, dazu ein treibendes Schlagzeug und richtig guter Gesang. Auch die Lieder gehen direkt ins Ohr und den Nacken.
DEVIL’S CALL ist mein erster Favorit auf diesem Album. Rock’n’Roll vom Feinsten mit einem düsteren Charme, der dem Ganzen noch einen Akzent verpasst. Dazu gibt es hier such knackige Riffs und Soli en Masse.
Das gleiche gilt auch für WAR IS COMING, nur dass sie hier noch etwas mehr aufs Gas treten und auch die Härte noch etwas mehr aufdrehen. Der Track groovt sich wirklich durch meine Gehörgänge und wird sich da wohl festsetzen.
Fazit: Ein starkes Album, dass ihr, meine rockenden und headbangenden Leser, euch wirklich mal anhören solltet. Hier gibt es eine kleine Kostprobe:
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Feldspar mit Old City, New Ruins

Bandname und Albumtitel: Feldspar mit Old City, New Ruins
Genre: Hardcore Punk
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 30. September 2034 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr erstes Album und wohl ihre einzige Veröffentlichung bisher.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Italienischer Hardcore? Das muss doch von Anubi-Press kommen, oder? Genau so ist es, als hören wir mal rein, was die Römer da aufgenommen haben:
Wie finde ich die Scheibe: In aller Kürze, es ist nicht meins. In Summe klingt es nicht angepisst genug, einzig über den männlichen Gesang kommt eine gewisse Wut rüber, aber sowohl das Instrumentarium als auch der weibliche Gesang geben mir nichts. Es wirkt eher wie etwas härterer Pop-Rock. Hier und da sind die Riffs nicht schlecht, das Drumming kann man sich anhören, aber es passt nicht wirklich zusammen.
Fazit: Für das was es sein will, finde ich keine lebenden Worte. Vielleicht taugt das Album für den Einstieg in den Hardcore, aber für mehr definitiv nicht. Da gibt es wesentlich bessere Vertreter dieses Genres:
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Imagine a Boot mit Imagine a Boot

Bandname und Albumtitel: Imagine a Boot mit Imagine a Boot
Genre: Raw Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Demo kam am 19. September 2024 über Godendac raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bisher gibt es nur diese Kassette.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Demo und die Band wurden mir von Bandcamp vorgeschlagen und nach einmal kurz reinhören, war ich interessiert. Also schauen wir mal, ob es wirklich was taugt.
Wie finde ich die Scheibe: Das Raw im Genre wird wirklich ernst genommen. Von Produktion kann man hier nicht wirklich sprechen, ich vermute auch, dass das Tape auf einem schlechten Kassettenrekorder aufgenommen wurde, so wie es klingt. Im Soundmatsch, der nach den 80ern klingt, kann man aber trotzdem alle Instrumente erkennen, besonders der Gesang sticht hier mit dem heiseren Gekrächze hervor. Schlecht ist es nicht, sogar ganz interessant, da kann noch wirklich was aus diesem Soloprojekt werden. Besonders wenn noch etwas mehr Energie in die Texte gesteckt wird.
Der Titletrack IMAGINE A BOOT gefällt mir am besten. Nach einem langen, dissonanten aber eher ruhigen Intro geht es dann mir Vollgas los. Zwar recht groovig und mit einer kleinen Melodieüberraschung, aber es passt und klingt ziemlich stark.
Fazit: Ein ganz ansehnliches Demo wurde hier aufgenommen, da darf man auf die Zukunft gespannt sein. Das Potential ist da und ich frage mich, ob der Sound so beibehalten wird es ob es da eine Entwicklung geben wird. Also, hört mal rein, wenn ihr politisches Schwarzmetall mögt:
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BalashToth mit = Equation =

Bandname und Albumtitel: BalashToth mit = Equation =
Genre: Death/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieser Extendedplayer kam am 26. September 2024 in Eigenregie raus
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist seine zweite EP, dazu gibt es noch acht Singles, wovon drei Stück hieraus ausgekoppelt wurden.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir dieses Todesblei von der Grünen Insel zugeschickt. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: In diesen vier Liedern geht es wirklich zur Sache. Nur der Instrumentaltrack bringt etwas Ruhe hinein. Aber abgesehen davon gibt es mit dem dicken Shillelagh mitten in die Fresse. Harte Drums, knackige Riffs und ziemlich angepisster Gesang, der eher im Thrash verwurzelt ist. Hier und da schimmert ein leichter Core-Einschlag durch, ebenso wie einige Spielereien, die aber eher dezent eingesetzt werden.
SHAME X FAILURE, der letzte Song gefällt mir am besten. Hier packt er alles aus, was sie drauf haben, richtig geile Klampfen, abwechslungsreicher Gesang und trotzdem die nötige Härte und Wut.
Fazit: Eine wirklich starke EP von diesem Soloprojekt. Da bin wirklich gespannt, wie das ganze in voller Albumlänge klingen würde. Aber bis es so weit ist, hört einfach mal hier rein:
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Baphömet mit Year of the Dragon

Bandname und Albumtitel: Baphömet mit Year of the Dragon
Genre: Thrash/Groove Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am neunten August 2024 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bisher gibt es nur diesen Extendedplayer und eine Singleauskopplung daraus.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese EP hat mir das Metal Devastation Radio geschickt und ich werde nun mal reinhören, ob sich die fünf Songs lohnen.
Wie finde ich die Scheibe: Hier bekommen wir ganz anständigen Thrash Metal um die Ohren geschlagen. Der Gesang könnte ruhig etwas angepisster sein, aber dafür ist das Riffing richtig stark. Immer wieder wird das Geballer unterbrochen, nur damit es sofort danach weiter geht. Vom Groove Metal ist eher wenig zu hören, dafür aber wirklich gut gespielter Thrash. Eventuell könnten sie noch etwas am Schlagzeug arbeiten.
Besonders BETRAYER hat es mir angetan. Neben den rasenden Rhythmus gibt es hier fiesen, heiseren Gesang und klasse Riffs. Die Klampfe macht besonders mit dem extravaganten und ausufernden Riff am Ende richtig Spaß.
Fazit: Ja, da ist noch Luft nach oben, aber für eine Debüt-EP ist das ein ordentliches Brett, dass wir vorgesetzt bekommen. Also, wer Lust auf modernen Thrash mit knackigen Soli hat, sollte hier einmal reinhören:
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Mightiest und Depressive Silence mit The Recreation of the Shadowlands

Bandname und Albumtitel: Mightiest und Depressive Silence mit The Recreation of the Shadowlands/Depressive Silence
Genre: Melodic Black Metal/Ambient/Dungeon Synth




Veröffentlichungsdatum und Label: Diese Platte kam ursprünglich irgendwann 1995 als Kassette raus, wurde aber über die Jahre mehrfach neu aufgelegt. Diese Version haben sie am fünften Juli 2023 über Urtod Void remasterd und auf zwei Platten veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Für Mightiest ist es die erste von zwei Splits, danach kamen bis heute noch drei Demos und je ein Album, eine EP und eine Compilation.
Mehr als die fünf Alben, von denen ich das erste beim Equinox Rite gekauft habe, habe ich bei meiner Recherche nicht gefunden.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auf dem Equinox Rite habe ich mich mit S, der auch für Mightiest auf der Bühne stand unterhalten. Kurz bevor er für Depressive Silence noch einmal an die Instrumente musste, hat er mir noch diese Split und das Album von Mightiest in die Hand gedrückt damit ich für euch darüber schreibe.
Wie finde ich die Scheibe: Bevor ich zur Musik komme, hier noch ein paar Worte zur Aufmachung. Die Musik haben sie auf klares und weißes Vinyl gepresst, aber es gibt mit der gleichen VÖ noch eine Version in schwarz. Das Gatefold ist sehr hochwertig gestaltet und mit gepolsterten Innenhüllen versehen. Mit dazu bekommt man noch ein Artwork und das Inlay der originalen Kassette, damit man sieht, was man damals verpasst hat.
Auf der ersten Platte finden sich sechs Lieder von Mightiest, die zwar remasterd sind, aber immernoch diesen ranzigen 90er Charme haben, abgesehen von den Keyboardparts, die glockenhell klingen. Abgesehen von diesen Abschnitten ist von melodischen Anteil der Musik wenig zu spüren und es geht eher mir voller Kraft voraus.
Von dieser Scheibe gefällt mir LORD OF DARKNESS am besten. Es leitet die B-Seite der ersten Platte ein und klingt verdammt kalt und angepisst. Rasende Klampfen, ein etwas chaotische Schlagzeug und kreischender Gesang. Dieser Gesang sagt mir sogar mehr zu, als der auf dem Album, da es wirklich die 90er atmet, auch mit den Keyboardparts darin.
Bei Depressive Silence geht es viel ruhiger zu. Zwar haben sie mit Mightiest auch zwei Ambient Stücke aufgenommen und auf dieser Split veröffentlicht, doch dies ist ein ganz anderes Kaliber. Hier wird noch mehr nach dem Muster von Videospiel- oder Filmmusik gearbeitet und eine eigene Atmosphäre erschaffen, hauptsächlich durch Synthies und Gesang, der zwischen gesprochenen Passagen und Black Metal Gesang wechselt. Diese Platte sollte man sich im ganzen anhören, daher gibt es hiervon keinen Favoriten.
Fazit: Ein wirklich starkes erstes Lebenszeichen dieser Bands, die zwar auf einem gemeinsamen Fundament stehen, aber in verschiedene Richtungen gehen. Freunde des 90er Schwarzmetalls werden mit der ersten Schallplatte ihre Freude haben, während vor allem Rollenspieler sicher die zweite Vinyl öfter auflegen werden. Aber hört selbst einmal rein:
Mightiest:
Depressive Silence:
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Feldspar mit Old City, New Ruins

Bandname und Albumtitel: Feldspar mit Old City, New Ruins
Genre: Hardcore Punk
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 30. September 2034 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr erstes Album und wohl ihre einzige Veröffentlichung bisher.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Italienischer Hardcore? Das muss doch von Anubi-Press kommen, oder? Genau so ist es, als hören wir mal rein, was die Römer da aufgenommen haben:
Wie finde ich die Scheibe: In aller Kürze, es ist nicht meins. In Summe klingt es nicht angepisst genug, einzig über den männlichen Gesang kommt eine gewisse Wut rüber, aber sowohl das Instrumentarium als auch der weibliche Gesang geben mir nichts. Es wirkt eher wie etwas härterer Pop-Rock. Hier und da sind die Riffs nicht schlecht, das Drumming kann man sich anhören, aber es passt nicht wirklich zusammen.
Fazit: Für das was es sein will, finde ich keine lebenden Worte. Vielleicht taugt das Album für den Einstieg in den Hardcore, aber für mehr definitiv nicht. Da gibt es wesentlich bessere Vertreter dieses Genres:
