• Sulfuric Storm mit Hell on Earth

    Sulfuric Storm mit Hell on Earth

    Bandname und Albumtitel: Sulfuric Storm mit Hell on Earth

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese kleine EP kam am siebten Oktober 2023 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier habe ich das erste Lebenszeichen dieses Projektes.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Da hat mir das Metal Devastation Radio doch etwas brasilianischen Death Metal in meine Rotation gespült. Also hören wir mal rein, ob die vier Songs etwas taugen:

    Wie finde ich die Scheibe: Hier geht es direkt brutal los und es wird gleich klar gemacht, dass er keine Gefangenen nimmt. Wirklich finstere Growls kommen hier mit klasse Riffs zusammen. Das Schlagzeug ist eher unspannend, aber tut seine Arbeit. Dafür hat der Bass immer wieder seine Momente, in denen er sich aus dem Mix erhebt.

    Mit BURN ALL RACISTS stellt er nicht nur klar, wo er steht, sondern liefern auch noch ein massives Stück Todesblei ab. Das Riffing hat es mir hier wirklich angetan, mal rasend, mal stampfend aber immer groovig . Dazu kommt noch ein saftiges Basssolo in der Mitte, dass einen schönen Kontrast du den trockenen aber finsteren Growls bietet.

    Fazit: Bleischwer und absolut tödlich. Hier gibt es eine klare Empfehlung für alle Deathheads da draußen, sich einmal diese EP anzuhören. Das werde ich nun auch wieder tun, bis ein ganzes Album rauskommt:

  • One Day in Pain mit In Pain we Trust

    One Day in Pain mit In Pain we Trust

    Bandname und Albumtitel: One Day in Pain mit In Pain we Trust

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am sechsten Oktober 2023 digital im Selbstverlag raus und dann am 25. November nochmal auf CD über Awakening Records

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr drittes Album und jedes davon bekam noch eine Singleauskopplung spendiert.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Black Roos Entertainment hat mir die Band vorgestellt und bei schwedischem Todesblei sage ich selten nein. Auch haben Awakening Records einen richtig guten Riecher für gute Bands. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Schon vom ersten Takt an gibt es hier brachialen Death Metal. Düstere und brutale Riffs, heftige Growls, ein wenig Groove und fertig ist das Album. Es erinnert etwas an die Zeit in den 90ern, als sich der Death Metal wirklich gefestigt hatte, jedoch mit moderneren Anleihen. Also keineswegs verstaubt oder nur in der Vergangenheit verhaftet. Generell ist der Gesang hier wirklich geil, sehr düster, brutal und doch gut zu verstehen.

    FATHER WAR hat es mir richtig angetan. Nicht nur dass der Song an sich schon verdammt geil klingt, sondern darf der Bass hier auch etwas offensichtlicher mitspielen und nicht nur den Sound dichter machen. Das Tempo haben sie hier etwas zurückgenommen aber mit einem stärkeren Fokus auf dem Rhythmus dafür gesorgt, dass der Song direkt in den Nacken geht.

    Die Singleauskopplung KILLING FASTER kommt etwas melodischer daher, verliert dadurch aber kaum etwas von der Brutalität. Eine gute Wahl als Single vor dem Album, besonders da hier die Gitarren zeigen können, was sie so drauf haben.

    Fazit: Wer es heftig und old-schoolig mag, der sollte hier unbedingt einmal reinhören. Eine klare Empfehlung für Deathheads, die ihr Todesblei düster und etwas groovig mögen. Aber auch wenn man gerne zuhört, wie sich Gitarristen die Finger verknoten kommt man auf seine Kosten. Also hört mal rein:

  • Shatterface mit Anodize

    Shatterface mit Anodize

    Bandname und Albumtitel: Shatterface mit Anodize

    Genre: Cyber Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese kleine EP kommt am 22. November 2023 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihre erste EP. Mehr als diese vier Songs habe ich nicht gefunden, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Black Roos Entertainment hat mir die vier Tracks geschickt und es ist seltsam genug, um mein Interesse zu wecken. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Wirklich viel Death höre ich da nicht raus. Ja, das Instrumentarium ballert schon ordentlich, trotz dem vermehrten Synthie-Einsatz, aber der Gesang klingt eher nach etwas härterem Goth Rock. Aber abgesehen davon, dass ich hier etwas mehr Härte erwartet habe, klingt es nicht schlecht.

    ETERNAL NOTHIBG haben sie schon vorab veröffentlicht und das war eine gute Wahl. Es fasst den Stil richtig gut zusammen, der wie eine Mischung aus elektronisch unterstütztem Gothic Rock und härterem Metal, vielleicht Melodic Death Metal, klingt.

    Fazit: Nicht schlecht und wirklich ein interessanter Sound. Wer mal Lust auf solche Seltsamkeiten hat, der kann hier wirklich einmal reinhören. Nicht unbedingt etwas für Deathheads, aber bildet euch doch einfach eure eigene Meinung:

  • 15 Jahre Godslave mit Unterstützung durch Gravety und Eradicator am 18. November 2023 im Kleinen Klub Saarbrücken

    15 Jahre Godslave mit Unterstützung durch Gravety und Eradicator am 18. November 2023 im Kleinen Klub Saarbrücken

    Wer: Godslave mit Gravety und Eradicator

    Wann: Am 18. November 2023

    Wo: Im Kleinen Klub Saarbrücken

    Wieso: Weil Godslave schon seit 15 Jahren Musik machen. Eigentlich schon seit 23 Jahren, wenn man die Zeit als Slavery mitzählen würde.

    Preis: 15 Euro sollte der Abend kosten. Abendkasse gab es keine, da das Konzert restlos ausverkauft war.

    Das Konzert: Der Kleine Klub ist wie der Name schon sagt klein. 150 Leute durften rein und die ersten 100 haben sogar ein „Festival-Bändchen“ bekommen. Nach dem winzigen Vorraum geht es direkt in den Konzertraum. Heute haben sie sogar etwas angebaut und die Tür zur eigentlichen Garage geöffnet, wo dann der Merchstand war. Die Bühne liegt direkt neben der Bar, sodass mein Lieblingsplatz entsteht: 1. Reihe mit dem rechten Arm auf der Theke. Leider war wie üblich der Sound ganz vorne nicht so toll, den Gesang und den Großteil der Saitenfraktion hat man da nicht gehört während der Songs, aber das liegt einfach an der Location. Ab der zweiten oder dritten Reihe lässt sich darüber schon nichtmehr meckern. Also kommen wir zu den Auftritten:

    ERADICATOR haben den Abend eröffnet und Scheiße war das geil. Die vier haben verdammt geilen Thrash abgeliefert und ich habe selten jemand so auf sein Drumset einschlagen sehen. Also ihr Drummer hat richtig Dampf. Das Publikum war noch etwas zäh, obwohl sie versucht haben die Meute anzuheizen Für mich waren sie schon ein Highlight, denn ich war endlich mal in der Reichweite eines Rickenbacker und hatte Mühe mir keinen unausgegorenen Plan zu überlegen, um an den Bass ranzukommen.

    GRAVETY haben sehr doomigen Power Metal gespielt. Der Sound war richtig klasse. Viel getragenen Gesang und einiges an Gitarrenakrobatik. Auch einige Requisiten hatten sie am Start. Zum Beispiel den bandeigenen Grabstein, eine Urne oder ihr Magiebuch. Für sie war die Bühne schon recht eng, aber sie haben sich damit gut arrangiert. Vorher kannte ich zwar den Namen, aber nicht ihre Musik. Da ich sie nun live erlebt habe, werde ich mal etwas mehr reinhören, was sie so veröffentlicht haben. Für sowas sind Konzerte ja auch da.

    Den Abschluss bildeten GODSLAVE. Von der ersten Sekunde an haben sie die Hütte abgerissen, aber diese Show blieb leider hinter der zum zehnjährigen zurück. Damals hatten sie alte Bandmitglieder als Gastmusiker, dieses Mal spielten sie in konstanter Besetzung. Das Aber wie jedes Mal mit Tonnen an Spielfreunde. Niemals würde ich ihnen Nachsagen lassen, dass sie nur mit halben Arsch eine Show spielen würden. Für die ca. 150 Besucher haben sie alles gegeben und auch einiges zurück bekommen. Hier war das Publikum voll investiert. Was die Interaktion mit dem Publikum angeht, kann Godslave kaum eine Band das Wasser reichen. Nicht nur, dass sie wie üblich beim letzten Song, Vodcarnivore, durch die Crowd gerannt sind, sondern mich haben sie auch persönlich erwähnt. Danke dafür, ich muss mir noch einen Song überlegen, mit welchen Lied ich sie in Zukunft nerve.

    Fazit: Es war an und für sich eine gute Show, aber leider eben eher eine normale Homecoming-Show von Godslave. Zwar haben sie die Setlist etwas angepasst, aber etwas besonderes zur Feier des Jubiläums hat irgendwie gefehlt. Zum Vergleich, zum zehnjährigen Jubiläum haben sie im Vorfeld auf Facebook abstimmen lassen, welche Songs in die Setlist sollen. Das war auch die Show bei der ich nach Zombie Panic Holocaust gerufen habe, sie haben eine Tombola veranstaltet, bei der man unter anderem eine Gitarre gewinnen konnte und es gab als Special Ticket ein Schlüsselbund mit laminiertem Ticket. Ja, ich weiß, das ist jammern auf hohem Niveau und ich bin auch glücklich aus dem Kleinen Klub rausgegangen.

    Eradicator:

    Gravety:

    Godslave:

  • Acrolysis mit Revolution

    Acrolysis mit Revolution

    Bandname und Albumtitel: Acrolysis mit Revolution

    Genre: Heavy Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Sie bringen das Album am 15. November 2023 ohne Labelbeteiligung raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei Singles und je einer Kollaboration, einer EP und einer Demo ist dies das Debütalbum.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Mal wieder etwas aus Down Under. Die Aussies von Black Roos Entertainment haben mir das Album geschickt und ich habe beschlossen, dass hier etwas zu wenig Heavy Metal ist. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Das Album klingt nicht schlecht. Etwas dreckig und sie beweisen Eier. Schön heavy und erinnert mich an den Heavy Metal der 90er. Besonders der Gesang hat es mir angetan, da er sowohl rau als auch melodisch ist. Sie bewegen sich im Mid-Tempo und haben einen geilen treibenden Groove.

    Der Titletrack REVOLUTION klingt richtig geil. Mit einem Sample unter dem Intro und einem klasse Riffing hat es der Song in meine Liste geschafft. Da könnten sich einige Bands wirklich eine Scheibe abschneiden.

    Bei ALL QUIET ON THE HOMEFRONT gefällt mir das Drumming richtig gut. Ok, mit militärischen Drumfiguren haben mich Bands generell am Haken und wenn der Rest des Songs noch etwas taugt, dann haben sie gute Chancen in meiner Liste zu landen. So ist es auch hier, mit dem klaren aber auch wütenden Gesang.

    Fazit: Ein starkes Album, das ordentlich was taugt. Wer seinen Heavy Metal etwas rauer mag, sollte bei den Australiern mal reinhören, es lohnt sich wirklich. Bis das Album dann draußen ist, könnt ihr mal hier reinhören:

  • Sucking Leech mit Errordynamic

    Sucking Leech mit Errordynamic

    Bandname und Albumtitel: Sucking Leech mit Errordynamic

    Genre: Grindcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am 14. Oktober 2023 über Rebirth the Metal Productions raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Damit haben Sie Ihre zweite EP veröffentlicht, dazwischen haben sie noch fünf Alben und eine Split rausgehauen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir diesen Extendedplayer zukommen lassen und da es einerseits Grindcore ist, wollte ich darüber schreiben und wenn eine deutsche Band in mein Postfach gespült wird, dann doppelt. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Was soll ich über Grindcore schreiben? In rasendem Tempo bekommen wir die fünf Lieder um die Ohren gehauen. Schöne Melodien sucht man hier vergeblich, dafür gibt es ungezügelte Energie, wütendes Geschrei und heftige Klampfen. Wo andere Bands noch Abstecher in den Death Metal machen, bleiben sie hier dem Grindcore treu. Es könnte vielleicht noch etwas roher sein für meinen Geschmack, aber trotzdem eine geile Scheibe.

    VICTIM OF THE SYSTEM ballert so richtig geil rein. Auch hier fehlen mir noch ein paar kanten, aber auch so ein verdammt geiler Song, bei dem man auch noch die Ursprünge des Grindcore heraushört. Heavy, rasend und ziemlich angepisst, so wie das zu sein hat.

    Fazit: Wer auf Grindcore steht, sollte sich diese Scheibe wirklich einmal anhören. Ich hab auf jeden Fall schon einen Narren dran gefressen und vielleicht kommen sie mal zu mir in die Nähe. Bis es soweit ist, höre ich mir mal ihre Diskographie an:

  • TodoMal mit A Greater Good

    TodoMal mit A Greater Good

    Bandname und Albumtitel: TodoMal mit A Greater Good

    Genre: Doom Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 24. November 2023 über Ardua Music raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Album samt Singleauskopplung ist dies nun der zweite Langspieler.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir diese Album geschickt und ich wollte dem Doom Metal mal wieder eine Chance geben. Also hören wir uns einmal an, was die Spanier da aufgenommen haben:

    Wie finde ich die Scheibe: Es ist einfach Doom Metal. Recht langsam, aber schön heavy und düster, mit gutem Keyboardeinsatz. Der Gesang passt auch, dadurch wird die Düsternis der Musik noch weiter hervorgehoben. Viel kann ich hier nichtmehr schreiben, also kommen wir zu meinem Favoriten:

    SILENT MASS eröffnet das Album und klingt wunderbar düster und bedrohlich. Hier ist das Keyboard besonders gut eingebunden, nicht zu dominant aber auch nicht irgendwo im Mix vergraben.

    Fazit: Es ist keines meiner bevorzugten Genres, aber wirklich hörenswert. Wer also dem Doom Metal im gesamten eine Chance geben will, sollte hier einmal reinhören:

  • Vulnificus mit Inextricable

    Vulnificus mit Inextricable

    Bandname und Albumtitel: Vulnificus mit Inextricable

    Genre: Brutal Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese kleine EP kam am dritten November 2023 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr dritter Extendedplayer nach einer Split und eine Compilation.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie auch bei den anderen beiden EP’s der Band, die ich hier und hier besprochen habe, hat auch dieses Mal das Metal Devastation Radio dafür gesorgt, dass ich euch sagen kann, ob es sich lohnt.

    Wie finde ich die Scheibe: Sie spielen einfach geilen Brutal Death. Fertig. Ihr wollt es ausführlicher? In Ordnung: Wie gewohnt gibt es hier Death Metal in der brutalen Variante auf die Ohren. Schön heavy und düster, mit ordentlich Härte und finstersten Growls. Dazu kommen noch knackige Riffs und ein paar Angebereien von der Saitenfraktion.

    Obwohl der Opener schon geil ist, finde ich THE INTERNECINE INCLINATION noch ein Stück besser. Ja das liegt nur daran, dass hier der Bass etwas mehr Rampenlicht bekommt, aber das ist mein Blog also auch meine Regeln. Aber auch abseits davon, taugt der Song, es gibt geile Mülleimerdrums, das Riffing ist auf den Punkt und der Gesang macht wirklich Bock auf mehr.

    Fazit: Nach der EP bleibt eigentlich nur eine Frage: Wann bringen die endlich mal ein ganzes Album raus? Bis dahin müssen wir mit den EP’s vorlieb nehmen, aber auch hier lohnt es sich, einen Blick zu riskieren:

  • Infection Code mit Sulphur

    Infection Code mit Sulphur

    Bandname und Albumtitel: Infection Code mit Sulphur

    Genre: Industrial Death Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album bringen sie am 17. November 2023 über Time to Kill Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist schon das neunte Album der Italiener. Darüber hinaus haben sie noch zwei EP’s und je eine Split und Single veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir die Band vorgestellt. Also musste ich mal reinhören, vor allem, da sie das ganze als Death Thrash bezeichnen. Nicht ganz von der Hand zu weisen. Dann lest nun, was ich im Detail von dem Album halte:

    Wie finde ich die Scheibe: Wirklich interessant. Der Industrialanteil ist zwar eher dezent aber trotzdem spürbar, während sie aus dem Death und Thrash das beste genommen haben, um diese neun Songs zu erschaffen. Der Gesang ist eine Mischung aus allen drei Genres, die sie zu einem verschmolzen haben. Heiseres Gekreische wie bei sehr frühen Death Metal Scheiben, aber noch etwas verzerrt, wie im Industrial, hin und wieder gibt es sogar heftige Growls auf die Ohren. Dazu geile Drums und knackige Riffs. Was will man mehr?

    EVIL SIDE OF MERCY vereinigt alles am besten. Die dezenten elektronischen Anteile, mit der Brutalität des Death Metal und der Härte des Thrash Metals. Ein Riff jagt hier das nächste, während die Drums dem Hörer den Quark aus dem Hirnkasten prügeln.

    SOMETHING WICKED THIS WAY COME haben sie zurecht als Single ausgekoppelt. Auch hier reichen sich Death und Thrash die Hand, wobei hier mehr auf Geschwindigkeit als auf Brutalität gesetzt wird. Trotzdem ist es ein verdammt guter Song, der hoffentlich den einen oder anderen auf die Band aufmerksam gemacht hat.

    Fazit: Ein wirklich cooler Stilmix, der mir erstaunlicherweise gefällt. Mit Industrial habe ich es eher weniger, aber hier ist die elektronische Lärmmusik gut eingebunden. Also Freunde des Thrash Metals, hört euch die Scheibe an, wenn sie rauskommt:

  • Droid Killer mit The Terminator vs. The Preacher

    Droid Killer mit The Terminator vs. The Preacher

    Bandname und Albumtitel: Droid Killer mit The Terminator vs. The Preacher

    Genre: Doom/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am zehnten Oktober 2023 über Black Halo Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das erste Album dieses Soloprojektes, aber vorher kamen noch vier Singles und eine EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mich immer wieder mit einzelnen Songs geködert, bis sie dann endlich das Album geschickt haben. Da blieb mir kaum eine andere Wahl als diesen Sci-Fi-Doom-Death zu besprechen.

    Wie finde ich die Scheibe: Es klingt mal nicht schlecht, vor allem schön abwechslungsreich. Klar ist es Doom-Death, da sollte man keine Geschwindigkeitsrekorde erwarten, aber die Musik hat eindeutig Eier. Besonders der Gesang ist richtig wandlungsfähig, aber auch das Riffing kann sich hören lassen. Die Vocals reichen von klarem Gesang bis zu Growls, die eine deutliche Brutal Death Färbung haben.

    TECHNOLOGY’S NOOSE klingt als hätte Rob Zombie den Track als Single veröffentlicht und man spielt die 7“ aber auf 33 Umdrehungen. Ihr habt den Klang im Ohr? Gut. Ein cooler Groove, sehr doomig aber auch ein Augenzwinkern. Hier fehlt zwar der Death Metal, aber trotzdem taugt der Track so richtig.

    AGE OF THE TITANS schlägt in eine ähnliche Kerbe, nur dass hier der Sound mit noch etwas Death Metal gewürzt wird. Ein grooviger Song, der von klarem oder leicht moduliertem Gesang dominiert wird aber gegen Ende schön brutal wird.

    Fazit: Nicht schlecht, wirklich. Wer Doom-Death mit ein paar Experimenten mag, der sollte hier unbedingt einmal reinhören. Besonders wenn man den Groove von Rob Zombie Songs mag. Also, schaut mal hier:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt