• Tabahi mit Thrash for Justice

    Tabahi mit Thrash for Justice

    Bandname und Albumtitel: Tabahi mit Thrash for Justice

    Genre: Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album haben sie am sechsten Oktober 2023 über CDN Records rausgehauen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir die zweite Veröffentlichung in voller Länge, nach sieben Singles und einer EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier war ich wirklich neugierig. Thrash Metal enttäuscht selten und wenn er aus eher ungewöhnlichen Ländern, wie hier aus Pakistan kommt, dann muss ich natürlich darüber schreiben. Also hören wir uns an, was das Metal Devastation Radio mir geschickt hat:

    Wie finde ich die Scheibe: Fenster Thrash wird hier geboten, vielleicht etwas grober geschnitten, aber mit der richtigen Einstellung. Das Schlagzeug treibt die Songs vor sich her, während die Gitarre geile Riffs produziert. Der Gesang klingt richtig schön angepisst, so wie es sein muss. Vielleicht könnte er noch etwas giftiger sein, aber das ist meine persönliche Meinung.

    BREAKING NEWS eröffnet das Album mit einer rasenden Anklage gegen die Flut an Fake News, der man heutzutage, eigentlich schon immer, ausgesetzt ist. Die beiden geben richtig Gas und hier klingt der Thrash so wie ich ihn mag: Hart, schnell, angepisst und mit ordentlich Gift in der Stimme.

    Bei POLITRICKS spielen sie schön mit dem Stereo, aber auch sonst macht der Song richtig Laune. Wütend werden hier die Instrumente malträtiert, während der Sänger sich die Lunge aus dem Hals schreit mit einer Anklage gegen die moderne, wirtschaftsorientierte Gesellschaft.

    F.U.N. (FUCKED UP NATION) beendet das Album mit einem Kracher. Zwar nicht der wütendste oder schnellste Track des Albums, aber der, der mich am meisten mit nimmt.

    Fazit: Um es kurz zu machen, das Album taugt so richtig und jeder Thrasher da draußen, sollte es sich einmal anhören. Die beiden haben Thrash genau so verstanden, wie ich auch und damit ein Album geschrieben, dass wie für mich gemacht ist. Hört einfach mal rein:

  • 72 Legions mit What a God could be

    72 Legions mit What a God could be

    Bandname und Albumtitel: 72 Legions mit What a God could be

    Genre: Melodic Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am 25. September 2023 in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist schon der zweite Extendedplayer der Band. Mehr gibt es bisher noch nicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir diese fünf Songs zukommen lassen, damit ich darüber schreibe. Also hören wir uns an, was die Band aus den USA so drauf hat:

    Wie finde ich die Scheibe: Das melodische bleibt eher im Hintergrund und wird nur für einzelne Passagen hervorgehoben, um bestimmte Effekte zu erzielen. Hier und da erinnern Sie etwas an Cradle of Filth, doch danach geht es immer mit reinem Todesblei weiter. Die Vocals reichen von hohem Black Metal Gekreische bis zu finstersten Growls, während die Klampfen ein knackiges Riff nach dem anderen von sich geben.

    DARKER AND DARKER hat es spielend zu meinen Favoriten geschafft. Es erzeugt bei aller Brutalität auch eine beklemmende Stimmung. Das wird auch durch die vielen Tempowechsel unterstrichen. Mal geht es stampfend zur Sache, mal prescht der Track los, aber immer bekommen wir Death Metal wie er sein soll.

    Fazit: Auf ein ganzes Album kann man durchaus gespannt sein, aber bis dahin hört euch diese EP an. Auch wenn ich nur einen Song explizit erwähnt habe, lohnen sich doch alle und die knapp 25 Minuten wirklich. Aber hört selbst einmal rein und macht euch selbst ein Bild:

  • Starlit Melancholy mit To Wilt beneath the Stars

    Starlit Melancholy mit To Wilt beneath the Stars

    Bandname und Albumtitel: Starlit Melancholy mit To Wilt beneath the Stars

    Genre: Atmospheric Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album hat er am 22. September 2023 in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist nach einer Demo das zweite Album dieses Ein-Mann-Projektes.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat mir das Metal Devastation Radio die Songs zukommen lassen. Bei Atmospheric Black Metal bin ich immer etwas skeptisch, da es meist nur Mittelmaß ist, oft auch ziemlicher Mist und nur selten wirklich etwas taugt. Aber das ist auch einer der Gründe für diesen Blog, dass ich Genres die ich weniger mag auch immer mal wieder anhöre, also lasst uns mal reinhören:

    Wie finde ich die Scheibe: Wie zu erwarten, bleibt das Tempo eher gemäßigt und die Musik sehr melodisch. Die Synthies stehen eindeutig im Vordergrund, während die Gitarre nur eine unterstützende Funktion hat. Das Schlagzeug ist anwesend, mehr ist dazu nicht zu sagen. Was den Gesang angeht, ist er nicht schlecht, aber ohne große Variation, also nur einfaches Gekrächze. Wie ich schon befürchtet habe, bleibt die Musik im Mittelmaß verhaftet, ohne Ausreißer in die eine oder andere Richtung, dabei hatte ich mir von dem Bandnamen etwas mehr erhofft.

    Fazit: Wer dem Genre wirklich etwas abgewinnen kann, der kann hier einmal reinhören, aber für den Rest wird es sicher nichts sein. Zu viel Gedudel, zu melodisch, ohne dass die Musik irgendwelche Emotionen weckt, wie es sein sollte. Bei Interesse könnt ihr hier einmal reinhören:

  • Too much said the Nature mit From the Cellar

    Too much said the Nature mit From the Cellar

    Bandname und Albumtitel: Too much said the Nature mit From the Cellar

    Genre: Alternative/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am zwölften August 2023 in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Ich habe wohl noch eine EP verpasst, denn nach drei davon ist dies nun ihr Debütalbum.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie schon bei dem Extendedplayer Red Part 1, kam auch hier das Metal Devastation Radio auf mich zu, ob ich nicht zu diesem Album etwas schreiben würde. Da ich gerne den Weg von Bands verfolgen, stand das nicht zur Debatte, also hören wir uns mal an, wie sie in voller Länge klingen:

    Wie finde ich die Scheibe: So richtig einig ist sich das Metal Devastation Radio nicht, was die Genrebezeichnung angeht. Wurde mir die vorletzte EP noch als Blackend Death vorgestellt, sagen sie zu dieser Scheibe Alternative/Death Metal. Metal Archives lasse ich mal mit ihrer Bezeichnung Melodic Black Metal außen vor, da dort nicht einmal die EP Grey Part 2 aufgeführt ist. Also aus meiner Sicht ist es gab klar Death Metal, wobei die Synthieeinlagen und die klare Frauenstimme in den Alternative Metal passen und dem Album eine gewisse Würze verleihen.

    Sie spielen einen richtig schweren Death Metal Stil, wozu auch die finsteren Growls passen. Die melodischen Synthiepassagen brechen das ein wenig auf, aber mildern die Härte keineswegs. Bei manchen Liedern kann man auch etwas Black Metal heraushören, das aber eher am Anfang, wenn sie mit simplen, monotonen Riffs anfangen, doch danach geht es meist mit feinstem Todesblei weiter.

    CELLAR habe ich schon einmal als Favoriten ausgesucht und auch hier finde ich nichts schlechtes an dem Lied. Immer wieder wird das Geballer durch ruhige Passagen unterbrochen, wie ein kurzes Luftholen, bevor das Geknüppel weiter geht. Hier erhebt sich der Synthesizer sogar einmal über die Raserei, was ich wirklich interessant finde.

    Bei FIRST PEOPLE kann man erahnen, wieso Metal Archives die Band als Black Metal listet. Das Intro würde auch bei einem Black Metal Song passen, aber das nachfolgende Geballer ist eindeutig dem Todesblei zuzuordnen. Ein verdammt starker Song, der aus mehreren Genres das beste vereint und direkt ins Ohr geht.

    Fazit: Ja, ich habe hier viel über Genres gesprochen, das ließe sich auch weiter diskutieren, aber dafür können wir gerne die Kommentarspalten nutzen. Wer fiesen Metal, ob nun Black oder Death hören will, der ist mit diesem Album gut beraten und sollte hier einmal reinhören, auch wenn es nicht von diesem Album ist:

  • Team Scheiße und Planets are on It am 27. September 2023 in der Garage Saarbrücken

    Team Scheiße und Planets are on It am 27. September 2023 in der Garage Saarbrücken

    Wer: Team Scheiße und Planets are on It

    Wann: 27. September 2023

    Wo: In der Garage Saarbrücken

    Wieso: Weil Team Scheiße wohl Bock auf eine Tour hatten

    Preis: 20 Gelder sollte der ganze Punk kosten.

    Das Konzert: Eigentlich hatte ich vor, hier den kleinen Klub zu beschreiben, aber anscheinend hatten zu viele Leute Bock auf Team Scheiße. So viele wie da waren, hätte man schon einen Industrieschredder gebraucht um alle in den kleinen Klub zu bekommen. Aber dann wäre das Publikum im wahrsten Sinne tot und wer will schon vor mehreren tausend Litern roter Pampe spielen. Also wurde es in die Garage verlegt und sie war gut gefüllt, vor allem für einen Mittwoch. Wer den Blog verfolgt, der weiß wie es hier aussieht. Also vorne eine Bühne, hinten eine Theke, rechts das Merchandise und im Foyer noch eine Theke und die Garderobe. Also rein da, ein Bier geschnappt und schon ging es los.

    PLANETS ARE ON IT haben den Abend eröffnet mit etwa einer halben Stunde Verspätung, was mir aber richtig gut gepasst hat, da ich selbst eine halbe Stunde zu spät dran war. Das was sie gespielt haben lässt sich nicht so ganz einordnen. Irgendwas zwischen Artpunk und Hardcore. Es sind wohl drei Musikstudenten.  Sie haben ihr Set mit dem Gedudel von Sweet Child o Mine eröffnet, zwischendrin mal etwas Hardcore Punk zum besten gegeben, generell mit den Fähigkeiten an ihren Instrumenten angegeben. Etwas Poppunk gab es auch und für mich war das Highlight das Intro von Malcolm mittendrin. Auf jeden Fall etwas, das man sich anhören kann, wenn man auf das Avantgardistische steht.

    Dann kamen TEAM SCHEISSE auf die Bühne und haben schon mit dem zweiten Lied die ganze Garage zum mitsingen animiert. Zu Anfang und immer mal wieder gab es Ansagen, die sich so zusammenfassen lassen: „Sei gottverdammt noch mal kein Arschloch!“ Ich finde gut dass es solche Ansagen gibt, aber gleichzeitig auch kacke, dass sie anscheinend nötig sind. Die Band hat immer mal wieder zwischen herkömmlichen Punk, Hardcore und hin und wieder sogar etwas Grindcore gependelt. Auf jeden Fall war das Publikum wirklich investiert, es gab richtig starke Reaktionen, also so wie es sich jede Band nur wünschen kann. Besonders der Sänger hat wirklich alles gegeben. Da ist es kein wunder, dass die Zuschauer bis zur Theke mit gesprungen sind. Also ein verdammt guter Auftritt und die Band lohnt sich echt.

    Fazit: Richtig klasse. Leider war ich an dem Abend richtig platt und konnte nicht so Gas geben wie sonst, aber das haben die Bands für mich übernommen. Beide Bands werde ich versuchen im Auge zu behalten und wenn ich sie nochmal irgendwo sehen kann, dann wird ich wohl auch dabei sein und wenn ihr die Gelegenheit habt, dann geht auch zu den Gigs. Bis dahin, hört hier rein:

    Team Scheiße:

    Planets are on It:

  • Cannibal Corpse mit Chaos Horrific

    Cannibal Corpse mit Chaos Horrific

    Bandname und Albumtitel: Cannibal Corpse mit Chaos Horrific

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 22. September 2023 über Metal Blade Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Schon das 16. Album habe ich hier vorliegen. Dazu kommen noch sechs Box-Sets, fünf Compilations, vier Videos, drei Live Alben und Singles, zwei EP’s und ein Demo.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Cannibal Corpse ist so eine Band, da weiß ich nicht mehr, wie ich sie entdeckt habe. Irgendwie, nachdem ich in den Metal abgetaucht bin, waren sie schon immer da. Ich weiß aber noch, dass die Butchered at Birth ihr erstes Album war, dass ich mir zugelegt habe. Seit dem habe ich sie diverse Male live gesehen und jedes mal war es ein Erlebnis. Da ist es auch kein Wunder, dass ich auf dieses Album gewartet habe, also hören wir mal rein, was die fünf da aufgenommen haben:

    Wie finde ich die Scheibe: Ich hatte Glück. Leider habe ich das Zeitfenster verpasst, in dem ich die Vinylbox hätte bestellen können, also habe ich mich entschieden das Album in meinem Stammplattenladen zu erwerben, auf dass der noch lange erhalten bleibt. Zum Glück hatten die noch ein Exemplar der Box da, also gleich eingepackt und zu Hause aufgemacht. In dem Schallplattengroßen Pappkasten erwartete mich erst einmal ein Beutel mit dem versprochenen Puzzle, dass ich bei Gelegenheit zusammensetzen werde. Dazu noch ein zweiseitiges Poster, ein Kunstdruck mit dem Coverartwork, ein dickes Booklet und dann die Schallplatte. Die ist natürlich sofort auf den Plattenspieler gewandert. Zu guter Letzt noch ein Metallpin, bei dem ich noch überlege, wo der hinwandert. Was die Aufmachung der Box angeht, da kann man sich nicht beschweren.

    Was bei dem wichtigsten am ganzen Album, der Musik, auffällt, ist dass sie im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen um einiges technischer wurden. Der Bass war schon immer sehr anspruchsvoll, aber hier haben auch die anderen tief in die Technikkiste gegriffen. Trotzdem klingt das ganze noch so brutal wie eh und je. Die Vocals sind auch wie zu erwarten original Corpsegrinder, der sich ja schon seit 28 Jahren die Lunge aus dem Leib schreit und noch immer jedes Headbangerduell gewinnt.

    Mit dem Opener OVERLORDS OF VIOLENCE haben sie alles richtig gemacht, jedenfalls aus meinem Blickwinkel. Der Song eröffnet mit einem Bassriff, das einfach nur Alex Webster schreit. Etwas dass ich bei anderen Veröffentlichungen vermisst habe und dass ein wenig an die alten Tage von Fucked with a kniff und Hammer smashed Face, erinnert. Der Song gibt auch direkt Vollgas und geht direkt in den Nacken. Also genau die richtige Eröffnung.

    BLOOD BLIND wurde, wie auch SUMMONED FOR SACRIFICE, vorab veröffentlicht und mit einem Video versehen, aber den Track finde ich noch eine Ecke besser. Zwar wird hier noch ganz so aufs Gas getreten, dafür haben sie die Heavyness voll aufgedreht. Aber trotzdem hat man mit beiden Songs einen guten Überblick darüber, was einen auf dem Album erwartet.

    Zum Schluss möchte ich noch den Titeltrack CHAOS HORRIFIC erwähnen. Hierzu kam am Releasetag noch ein Video online, leider noch nicht zum Zeitpunkt, als ich diese Rezension geschrieben habe. Hierbei hoffe ich, dass der Song seinen Weg in die dauerhafte Setlist findet, denn er hat die Chance ein Klassiker zu werden, wie Priests of Sodom oder das schon erwähnte Hammer Smashed Face.

    Fazit: Hier haben sie wirklich alles richtig gemacht. Keine schwachen Songs, keinen Song den man überspringen müsste. Zehn Lieder die alle das Potenzial haben ein paar Schädel zu spalten und einen zukünftigen Klassiker. Sicher werden einige mit meiner Favoritenenauswahl nicht einverstanden sein, aber lasst uns gerne darüber diskutieren. Bis dahin hört hier mal rein:

  • Enigmatical mit War of Worlds and Dimensions

    Enigmatical mit War of Worlds and Dimensions

    Bandname und Albumtitel: Enigmatical mit War of Worlds and Dimensions

    Genre: Industrial Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am 25. August 2023 ohne Labelbeteiligung raus gebracht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist die vierte EP, nach zwei Singles und je einer Split und Compilation.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier wollte ich eigentlich nur herausfinden, was zum Geier Industrial/Electronic Black Metal sein soll. Ich konnte mir, als mir das Metal Devastation Radio die drei Songs geschickt hat, nichts vorstellen. Also finden wir es jetzt gemeinsam heraus.

    Wie finde ich die Scheibe: Es klingt schon interessant. Als hätte man mit einem Massebeschleuniger ein Gothic-Electro-Projekt in eine Black Metal Band geschossen. Die Songs bestehen hauptsächlich aus elektronischen Bears und für Industrial sind mir die Synthies zu glatt, zu poliert, aber für den Dreck sorgen die Vocals die zwischen Black und Death Metal schwanken. Gitarre und Bass sind eher in homöopathischen Dosen vorhanden oder versinken beide im Mix.

    Der Opener und Titletrack WAR OF WORLDS AND DIMENSIONS gefällt mir am besten, da hier sowohl Gitarren nachweisbar sind, also auch wegen dem, nennen wir es mal Schlagzeug, das hier für ein industrialmäßiges Stakkato sorgt. Dazu kommen noch Passagen, die sowohl episch als auch treibend sind und so gut in Pagan Black Metal passen würden.

    Fazit: Ich weiß noch nicht ganz, was ich davon halten soll, aber mein Interesse haben die beiden Schweden geweckt. Wer mal etwas experimentierfreudig ist, der kann hier bedenkenlos reinhören. Hier gibt es mal eine Kostprobe, dass ihr euch ein Bild machen könnt:

  • Aerik von mit Shadow Empire

    Aerik von mit Shadow Empire

    Bandname und Albumtitel: Aerik Von mit Shadow Empire

    Genre: Dark Synth

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt an Halloween, also dem 31. Oktober 2023 wohl in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird das sechste Album, dazu hat er noch 18 Singles, 13 EP’s und je eine Split und ein Demo veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir das Album geschickt und da ich irgendwie von Dance with the Dead angefixt war, und das hier so ähnlich klingen soll, habe ich beschlossen dem ganzen eine Chance zu geben.

    Wie finde ich die Scheibe: Wie zu erwarten kommt mir die ganze Musik vor wie aus einem Soundtrack, aber das soll wohl so. Mit der Mischung aus Drums (ob nun elektronisch oder normal) diversen Synthiespuren und hin und wieder auch Gitarre und Bass klingt es nach einem düsteren Sci-Fi-Film oder Spiel, dass musikalisch unterlegt wird. Alleine die Musik macht mir Lust auf ein solches Spiel, daher kommt das Album auf jeden Fall in meinen Fundus für Pen-and-Paper-Hintergrundmusik.

    Wenn ich einen Track herauspicken muss, dann wäre es 666TH STREET SUBWAY STATION, der mit einem Monotonen Rhythmus eine beklemmende Atmosphäre erschafft, wozu die Synthies noch beitragen. Der Song verspricht nichts gutes, als könnte jeder Zeit an dieser U-Bahn-Station ein Überfallkommando auftauchen und den Helden angreifen.

    Fazit: Wer auf Soundtrackmusik steht, besonders wenn es zu Cyberpunk passen soll, der wird hier auf seine Kosten kommen. Ich werde, wie gesagt das Album sicher noch das eine oder andere Mal beim Pen-and-Paper nutzen. Hier findet ihr einen Vorgeschmack:

  • Intéremo mit Buried in Rotten Remains

    Intéremo mit Buried in Rotten Remains

    Bandname und Albumtitel: Intéremo mit Buried in Rotten Remains

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am achten September 2023 über Goregeous Productions rausgebracht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP und zwei Singles ist dieses ihre erste Veröffentlichung in voller Länge.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Stück Schwedentod habe ich vom Metal Devastation Radio zugeschickt bekommen. Bei Death Metal aus Schweden werde ich immer neugierig, also hören wir mal rein und sehen, was die Scheibe so taugt:

    Wie finde ich die Scheibe: Nach einem recht langen Intro legen sie dann aber richtig solide los. Die Vocals sind leicht old-schoolig gefärbt und das Riffing erinnert an Bolt Thrower, trotzdem haben sie einen frischen Stil. An diesem Todesblei ist nichts verrottet. Schön heavy und brutal mit einem klasse Groove, der direkt in den Nacken geht, immer mal wieder von der einen oder anderen Raserei unterbrochen.

    SEVERED haben sie vorab schon als Single veröffentlich und es war wirklich eine gute Wahl. Ein guter Vorgeschmack auf das Album, der zeigt, was die Band drauf hat und wenn man sich die Scheibe ganz anhört, auch einer der stärksten Tracks.

    Aber STUPID AS IT SOUNDS gefällt mir sogar noch ein Stück besser. Etwas mehr Groove und Heavyness in Verbindung mit einem treibenden Rhythmus. An dem Song habe ich mich wirklich festgehört.

    Fazit: Wirklich verdammt geil das Album. Wer auf guten Schwedentod steht, sollte sich die Band einmal anhören. Mehr bleibt mir hier nicht zu sagen, außer, hier findet ihr eine Kostprobe:

  • Gutted Alive mit Human Taxidermy

    Gutted Alive mit Human Taxidermy

    Bandname und Albumtitel: Gutted Alive mit Human Taxidermy

    Genre: Brutal Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am zweiten September 2023 haben sie das Album über CDN Records rausgehauen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr viertes Album, aus dem sie noch eine Single ausgekoppelt haben.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Nach dem ganzen melodischen und doomigen Death Metal der letzten Tage wurde es mal wieder Zeit für etwas brutales. Da hat es gut gepasst, dass das Metal Devastation Radio mir diese Band vorgestellt hat.

    Wie finde ich die Scheibe: Schon mit dem ersten Song zeigen sie, wohin die Reise geht. Rasanter, groovige Death Metal wird hier geboten. Genau so wie ich es mag: Heftige Drums, unmenschlicher Gesang und bleischwere Riffs, die einem das Gefühl geben, von einem Panzer überrollt zu werden. Die Vocals wechseln zwischen finstersten Growls, Piq-Squeals und heftigen Schreien. Diese Brutalität habe ich vermisst.

    SEVERED HEAD RITUAL fängt mit einem Sample an, bevor der Song dann durch die Gehörgänge stampft und keinen Kopf auf den Schultern lässt. Kein Wunder, dass sie diesen Track für die Singleauskopplung gewählt haben. Er hat es wirklich in sich.

    Fazit: Wer auf harten und Brutalen Death Metal steht, der bekommt hier das was er braucht. Sieben Songs, die zwar die gleiche Linie verfolgen, aber trotzdem abwechslungsreich sind. Also hört mal rein, meine Deathheads:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt