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Infection Code mit Sulphur

Bandname und Albumtitel: Infection Code mit Sulphur
Genre: Industrial Death Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album bringen sie am 17. November 2023 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist schon das neunte Album der Italiener. Darüber hinaus haben sie noch zwei EP’s und je eine Split und Single veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir die Band vorgestellt. Also musste ich mal reinhören, vor allem, da sie das ganze als Death Thrash bezeichnen. Nicht ganz von der Hand zu weisen. Dann lest nun, was ich im Detail von dem Album halte:
Wie finde ich die Scheibe: Wirklich interessant. Der Industrialanteil ist zwar eher dezent aber trotzdem spürbar, während sie aus dem Death und Thrash das beste genommen haben, um diese neun Songs zu erschaffen. Der Gesang ist eine Mischung aus allen drei Genres, die sie zu einem verschmolzen haben. Heiseres Gekreische wie bei sehr frühen Death Metal Scheiben, aber noch etwas verzerrt, wie im Industrial, hin und wieder gibt es sogar heftige Growls auf die Ohren. Dazu geile Drums und knackige Riffs. Was will man mehr?
EVIL SIDE OF MERCY vereinigt alles am besten. Die dezenten elektronischen Anteile, mit der Brutalität des Death Metal und der Härte des Thrash Metals. Ein Riff jagt hier das nächste, während die Drums dem Hörer den Quark aus dem Hirnkasten prügeln.
SOMETHING WICKED THIS WAY COME haben sie zurecht als Single ausgekoppelt. Auch hier reichen sich Death und Thrash die Hand, wobei hier mehr auf Geschwindigkeit als auf Brutalität gesetzt wird. Trotzdem ist es ein verdammt guter Song, der hoffentlich den einen oder anderen auf die Band aufmerksam gemacht hat.
Fazit: Ein wirklich cooler Stilmix, der mir erstaunlicherweise gefällt. Mit Industrial habe ich es eher weniger, aber hier ist die elektronische Lärmmusik gut eingebunden. Also Freunde des Thrash Metals, hört euch die Scheibe an, wenn sie rauskommt:
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Droid Killer mit The Terminator vs. The Preacher

Bandname und Albumtitel: Droid Killer mit The Terminator vs. The Preacher
Genre: Doom/Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am zehnten Oktober 2023 über Black Halo Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das erste Album dieses Soloprojektes, aber vorher kamen noch vier Singles und eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mich immer wieder mit einzelnen Songs geködert, bis sie dann endlich das Album geschickt haben. Da blieb mir kaum eine andere Wahl als diesen Sci-Fi-Doom-Death zu besprechen.
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt mal nicht schlecht, vor allem schön abwechslungsreich. Klar ist es Doom-Death, da sollte man keine Geschwindigkeitsrekorde erwarten, aber die Musik hat eindeutig Eier. Besonders der Gesang ist richtig wandlungsfähig, aber auch das Riffing kann sich hören lassen. Die Vocals reichen von klarem Gesang bis zu Growls, die eine deutliche Brutal Death Färbung haben.
TECHNOLOGY’S NOOSE klingt als hätte Rob Zombie den Track als Single veröffentlicht und man spielt die 7“ aber auf 33 Umdrehungen. Ihr habt den Klang im Ohr? Gut. Ein cooler Groove, sehr doomig aber auch ein Augenzwinkern. Hier fehlt zwar der Death Metal, aber trotzdem taugt der Track so richtig.
AGE OF THE TITANS schlägt in eine ähnliche Kerbe, nur dass hier der Sound mit noch etwas Death Metal gewürzt wird. Ein grooviger Song, der von klarem oder leicht moduliertem Gesang dominiert wird aber gegen Ende schön brutal wird.
Fazit: Nicht schlecht, wirklich. Wer Doom-Death mit ein paar Experimenten mag, der sollte hier unbedingt einmal reinhören. Besonders wenn man den Groove von Rob Zombie Songs mag. Also, schaut mal hier:
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Lenax mit Purity

Bandname und Albumtitel: Lenax mit Purity
Genre: Melodic Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am 17. Oktober 2023 in Eigenregie veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Diese eine EP und daraus vier Singleauskopplungen. Mehr gibt es nicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir diese Newcomer geschickt und zuerst war ich neugierig, jetzt da ich weiß dass die fast die ganze EP vorab veröffentlicht haben, bin ich doch eher etwas skeptisch. Entweder haben sie echt Vertrauen in ihre fünf Songs oder … Wir werden sehen.
Wie finde ich die Scheibe: Die Musik ist wirklich sehr melodisch gehalten, auch ohne ein Keyboard. Schlecht klingt es nicht, aber mir fehlt der Hass, die Wut, die starken Emotionen, die guten Black Metal ausmachen. Was das Riffing angeht, da haben sie sich bei den Genregrößen inspirieren lassen. Auch das Drumming ist eher standardmäßig nur der Gesang kann etwas überzeugen. Also was bleibt am Ende des Tages?
Fazit: Mittelmäßiger Melo Black, wie es ihn an jeder Straßenecke gibt. Vielleicht finden sie irgendwann einen eigenen Stil, der sie zu etwas besonderem macht, aber so taugt die EP allenfalls als Füllmaterial für eine Playlist, die nicht zu böse werden darf. Aber überzeugt euch selbst:
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Suol mit Suol

Bandname und Albumtitel: Suol mit Suol
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 27. Oktober 2023 über ihr eigenes Label Svarte Yssel raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bisher haben sie nur dieses Album, nebst zweier Singleauskopplungen, veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir diese Band geschickt. Bei Newcomern bin ich neugierig, vielleicht wird ja etwas aus ihnen. Also hören wir mal rein, ob sie hier den Grundstein für etwas Großes gelegt haben:
Wie finde ich die Scheibe: Die beiden sind in anderen Bands schon zusammen unterwegs und das merkt man auch. Das Album hat auf jeden Fall Hand und Fuß. Es ist recht düster und spielt schön mit dem Tempo, auch das Riffing kann sich wirklich hören lassen. Auch auffällig und besonders im Black Metal, hier ist der Bass deutlich zu hören, was von mir immer ein paar Pluspunkte gibt.
SLOT VAN VOORST wurde als erste Single ausgekoppelt und das war eine gute Wahl. Hier zeigen die beiden deutlich was sie können: Hasserfüllte Schreie, gequältes Gekreisch und fast schon chorale Passagen dominieren den Gesang in diesem Stück.
Fazit: Das Album taugt wirklich etwas, wer dazu noch Niederländisch versteht, der kann damit einiges an Spaß haben. Hier könnt ihr noch das oben erwähnte Lied anhören, um euch selbst zu überzeugen:
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Hegeroth mit Disintegration

Bandname und Albumtitel: Hegeroth mit Disintegration
Genre: Melodic Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am neunten Oktober 2023 ohne Labelbeteiligung veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach nur einem Demo haben sie sie konsequent auf Alben fokussiert, denn dies ist schon ihr Fünftes.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie üblich hat mir das Metal Devastation Radio dieses Album zukommen lassen und da Black Metal aus Polen einen gewissen Ruf hat, was die Qualität angeht, schreibe ich nun darüber.
Wie finde ich die Scheibe: Ja, das Album kann etwas. Selbst der Melodic Anteil ist nicht zu aufdringlich, was für einen ausgewogenen Sound sorgt. Nichts sticht wirklich hervor, abgesehen vom Riffing an sich, aber das Zusammenspiel der Instrumente und des Gesangs sorgt für einen eigenen Klang, der mir wichtig ist, egal bei welchem Genre. Auch der Gesang bleibt in den Grenzen dessen, was man als Standard bezeichnen kann, aber wenigstens gibt es hier Variation, sodass es nicht hölzern wirkt.
THE RITUAL hat es mir angetan. Der recht doomige Beginn, der fast unmerklich in eine Raserei übergeht, das haben sie richtig gut gemacht. Hier wird ein grausames Ritual beschrieben und dazu passt auch die Musik. Selbst wenn man nicht auf den Text achtet, hat man das Gefühl einem Solchen beizuwohnen.
Auch UPLIFTED kann überzeugen. Über weite Strecken stampft dieser Track gnadenlos durch die Gehörgänge. Bei einem solchen Groove bin ich immer geneigt, etwas genauer hinzuhören und auch hier lohnt es sich.
Fazit: Ein gutes Album, dass sich deutlich über das Mittelmaß erhebt. Es erfindet zwar den Black Metal nicht neu, aber hier wurde solide gearbeitet und dem ganzen einen eigenen Sound gegeben. Also Freunde des Schwarzmetalls, hört hier mal rein:
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Surgery mit Living Dead

Bandname und Albumtitel: Surgery mit Living Dead
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am elften Oktober 2023 haben sie das Album über Darker than Darkness Records rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das dritte Album und zuvor haben sie jeweils eine Single, Compilation und EP veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ihr Manager, jedenfalls hat er sich so vorgestellt, hat mir das Album zugeschickt, in der Hoffnung, dass ich darüber schreiben werde. Was ich natürlich tue, wenn die Band selbst auf mich zukommt. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Das Ganze klingt schön old-schoolig, ohne verstaubt zu sein. Das Riffing ist schön heavy, aber gleichzeitig mit der nötigen Härte für geilen Death Metal. Auch der Bass kommt gut durch und der Gesang erinnert mich ein wenig an Benediction. Also ist der Grundstein für ein starkes Album gelegt.
Mit dem Opener und Titletrack, LIVING DEAD, eröffnen Sie stark. Wenn man durch das Regen Sample durch ist, kommt gleich groovender Death Metal aus den Lautsprechern. Das Lied geht direkt von den Ohren in den Nacken und animiert sofort zum Headbangen.
Auch TERROR AT NIGHT kann mich überzeugen. Hier spielen sie etwas mit dem Sample am Anfang und den Möglichkeiten der Tonbearbeitung, bevor es mit aller Macht losgeht. Hier grooven sie ebenfalls durch die Gehörgänge. Stellenweise wird der Song etwas melodisch, aber immer schön hart und tödlich.
Fazit: Ein starkes Album, bei dem ich mich wirklich gefreut habe, dass sich die Band an mich gewandt hat, um darüber zu schreiben. Eine klare Empfehlung für Deathheads der alten Schule und jene die es gerne groovig haben. Also hört mal hier rein:
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Nur NH mit Unbroken

Bandname und Albumtitel: Nur NH mit Unbroken
Genre: Gothic Rock
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese kleine EP kommt am 11. November 2023 im Selbstverlag raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Ich weiß nur von einer weiteren EP, also wird dies wohl der zweite Extendedplayer werden.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Black Roos Entertainment hat mir die vier Songs zukommen lassen und ich war zuerst unsicher, ob ich mir das geben soll, wollte der Künstlerin aber eine Chance geben.
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt nicht schlecht, aber kommt für mich gute 13 Jahre zu spät. Damals war das einer meiner bevorzugten Stile. Die Lieder leben von ihrer wirklich guten Stimme, werden von Gitarre, Schlagzeug, Streichern und dem einen oder anderen Synthie unterstützt. In jedem der vier Lieder schwingen sowohl Melancholie als auch Wut mit, was einen interessanten Eindruck hinterlässt.
I’M DONE WITH YOU wurde vorab als Single veröffentlicht und ist auch die richtige Wahl dafür. Hier werden Härte, Trauer und eine gewisse Hoffnung gut transportiert. Das Stück kann sich wirklich hören lassen.
Fazit: Eine Kleine EP, die verschiedene Stile kombiniert. Es erinnert mich etwas an die Größen des Gothic Rock/Metals der 2000er. Wer auf den Stil steht, der kann. getrost hier einmal reinhören:
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Sweatpants Boner mit Regurigation of Bonerific Cuisine

Bandname und Albumtitel: Sweatpants Boner mit Regurigation of Bonerific Cuisine
Genre: Goregrind
Veröffentlichungsdatum und Label: Laut Bandcamp kommt das Album am 27. Oktober 2023 über Gore Cannibal Records und Maxima Music Pro raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist nach einer EP das erste Album der Band.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich freue mich immer, wenn ich den ganz brutalen und seltsamen Kram bekomme. Da war es nur logisch, dass ich dieses Album direkt bespreche, statt in die Warteliste zu packen. Leider schickt mir das Metal Devastation Radio eher selten so etwas, aber wenn, dann ist es meist richtig geil. Also hören wir mal rein
Wie finde ich die Scheibe: Die Vergleiche, die immer mit den E-Mails vom Metal Devastation Radio kommen stimmen hier komplett. Man hört sowohl Rompeprop, Spasm als auch Gutalax heraus, obwohl sie daraus was eigenes machen. Sie mischen ihren Goregrind mit einigen Technikspielereien, die dem Ganzen eine eigene Note geben, vergessen aber nicht, was der Sinn dieses Lärm ist: Das der Hörer mit Froschgequake (wie meine Frau es bezeichnet) und ultrabrutalen, groovigen Riffs Spaß haben soll. Und genau das wird hier geboten.
A LOVELY GIFT vereinigt alles, was guten Goregrind ausmacht: Groove, Raserei, Gesang, der kaum als solcher zu bezeichnen ist und eine große Portion Heavyness. Worum es da genau geht, ist auch egal, Hauptsache der Song ballert und groovt.
MOOOOOOOOOOOO macht richtig Bock. Das geklimpere erinnert etwas an Braindrill, während sich der Verdacht auftut, dass sie einen geilen Song hatten, aber dem Sänger kein Text (wer braucht den schon) oder wenigstens ein Titel eingefallen ist.
Fazit: Ein kurzes, knackiges Album, das jeden der auf den ultrabrutalen Kram steht, den Kram aber nicht zu ernst nimmt, freuen wird. Ich hab damit auf jeden Fall meinen Spaß und hier könnt ihr mal selbst reinhören:
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Animamortua mit Gods among us

Bandname und Albumtitel: Animamortua mit Gods among us
Genre: Heavy/Power/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 20. Oktober 2023 über Underground Symphony Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP haben sie zwei Songs aus diesem ausgekoppelt, bevor sie es in Gänze auf die Welt losgelassen haben.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir dieses Album zukommen lassen und bei der maltesischen Herkunft und dem Thrashanteil, der angepriesen wurde, habe ich mich gleich dazu entschlossen, es zu besprechen. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Die Heavy Metalanteile verschwinden unter dem Power Metal, der den Thrash Metal auflockert. Beide Genres vermischen sie gekonnt und schaffen damit einen interessanten Sound. Die Gitarren werden auf melodische Art und Weise, in bester Power Metal Manier gespielt, nur unterbrochen von Thrash Passagen. Ähnlich verhält es sich mit dem Gesang, nur dass hier der Power Metal noch mehr im Fokus steht.
DARK MATTER hat es mir sofort angetan. Rasend und doch im epischen Gewand kommt der Song daher. Hier spürt man beide Hauptgenres der Band deutlich. Der Gesang ist hier besonders von treibenden Passagen geprägt, die in langgezogenen Tönen enden. Dazu das Science Fiction Thema und wir bekommen einen starken Song, der zwar seine Wurzeln behält, aber gleichzeitig frisch klingt.
DYING UNIVERSE klingt dagegen um einiges düsterer und härter. Hier kommt der Thrash etwas mehr zum tragen, ohne dass das Lied zu sehr aus dem Stil der Band fällt. Damit haben Sie eine Gute Wahl getroffen, um es als Single vorab zu veröffentlichen.
Fazit: Ein starkes Album, wenn man dem Power Metal zugetan ist. Mir gefällt es richtig gut, und ihr solltet auch mal reinhören, wenn ihr Spaß an dieser Form des Heavy Metals habt. Wer es wirklich Episch will, kann sich auf die letzten drei Lieder freuen, die eine zusammenhängende Geschichte erzählen. Hier gibt es eine kleine Hörprobe:
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Goatburner mit Fatal

Bandname und Albumtitel: Goatburner mit Fatal
Genre: Death Metal/Grindcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Am sechsten Oktober 2023 haben sie dieses Stück Todesblei über Time to Kill Records entfesselt.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album und genau die gleiche Anzahl an EP’s und Singles haben sie veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dies Todesblei aus Finnland haben mir Anubi-Press zugeschickt, damit ich für euch darüber schreibe. Also hören wir uns mal diese neun Stücke musikalischer Brutalität an:
Wie finde ich die Scheibe: Den Grindcore erkennt man deutlich an den zum Teil chaotischen Songstrukturen, während der Death Metal hier in seiner schweren und finsteren Ausprägung daherkommt. Es erinnert ein Wenig an Asphyx, würden die einen Song zusammen mit Rotten Sound aufnehmen. Eine interessante Mischung, die aber bestechen kann.
DANGER! eröffnet das Album gleich mit rumpeligem Deathgrind. Gleichzeitig ist es auch eine Warnung an alle, die mit dieser Art der Musik wenig anfangen können. Der Gesang bleibt hier eher beim Grindgeschrei und das Tempo eher im mittleren Bereich, trotzdem ein gelungener Track.
MORBID ANGLE, ja genau so geschrieben, rast eher im Grindcore dahin, obwohl hier auch einige Moshparts aus dem Death Metal zu finden sind. Richtig fiese Musik.
Fazit: Stark, was die Finnen hier abgeliefert haben. Deathheads die den Kontrast zwischen fast doomigem Death und dem Wahnsinn, der im Grindcore zu finden ist, mögen, werden hier auf ihre Kosten kommen. Also hört mal hier rein:
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Nur NH mit Unbroken

Bandname und Albumtitel: Nur NH mit Unbroken
Genre: Gothic Rock
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese kleine EP kommt am 11. November 2023 im Selbstverlag raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Ich weiß nur von einer weiteren EP, also wird dies wohl der zweite Extendedplayer werden.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Black Roos Entertainment hat mir die vier Songs zukommen lassen und ich war zuerst unsicher, ob ich mir das geben soll, wollte der Künstlerin aber eine Chance geben.
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt nicht schlecht, aber kommt für mich gute 13 Jahre zu spät. Damals war das einer meiner bevorzugten Stile. Die Lieder leben von ihrer wirklich guten Stimme, werden von Gitarre, Schlagzeug, Streichern und dem einen oder anderen Synthie unterstützt. In jedem der vier Lieder schwingen sowohl Melancholie als auch Wut mit, was einen interessanten Eindruck hinterlässt.
I’M DONE WITH YOU wurde vorab als Single veröffentlicht und ist auch die richtige Wahl dafür. Hier werden Härte, Trauer und eine gewisse Hoffnung gut transportiert. Das Stück kann sich wirklich hören lassen.
Fazit: Eine Kleine EP, die verschiedene Stile kombiniert. Es erinnert mich etwas an die Größen des Gothic Rock/Metals der 2000er. Wer auf den Stil steht, der kann. getrost hier einmal reinhören:
