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Cutthroat LA mit Fear by Design

Bandname und Albumtitel: Cutthroat LA mit Fear by Design
Genre: Hardcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 14. Juli 2023 haben sie das Album über Demons run Amok Entertainment veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihr erstes Album, nach einer EP und einer Single.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch das hier wurde mir vom Metal Devastation Radio geschickt. Hin und wieder gebe ich Hardcore mal eine Chance und heute erzähle ich euch, ob ihr dieser Band eine Chance geben solltet. Also los:
Wie finde ich die Scheibe: Gleich mal zu Anfang: Wer keinen Hip-Hop in seiner Musik will, sollte sich ein anderes Album suchen. Denn genau das gibt es hier: Hip-Hop gemischt mit Hardcore. Also im Prinzip die Beastie Boys in etwas härter. Ja das beschreibt die Musik eigentlich ganz gut. Mein Stil ist es nicht. Das Riffing ist zwar ganz ok, aber sobald der Gesang einsetzt bin ich raus.
Fazit: Wer etwas nostalgisch werden will, an die 90er zurückdenkt, oder einfach nur Hip-Hop Hardcore hören will, der kann mal einen Blick riskieren, aber allen anderen muss ich davon eher abraten. Aber für ein eigenes Bild, hört hier mal rein:
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Anomaly mit On the Cursed Wings of Stolas

Bandname und Albumtitel: Anomaly mit On the Cursed Wings of Stolas
Genre: Technical Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am siebten Juli 2023 ohne Beteiligung eines Labels veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihre dritte EP nach zwei Alben und einem Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir die drei Songs geschickt und leider lagen sie etwas lange in der Warteschlange. Aber jetzt hören wir mal rein, was die da so aufgenommen haben:
Wie finde ich die Scheibe: Für Tech Death gefällt es mir schon mal ziemlich gut. Es ist nicht zu frickelig, dafür mit einer ordentlichen Portion Härte und gleichzeitig dürfen die fünf zeigen, was sie drauf haben. Sogar das Keyboard fügt sich gut in die Songs ein, ohne dem Ganzen die Härte zu nehmen. Die Vocals schwanken zwischen fiesen Growls und einem krächzenden Flüstern, das an Seregor von Carach Angren erinnert.
Als Favorit hat sich BEYOND THE KARDASHEV SCALE hervorgetan. Hier bekommt der Hörer feinstes Todesblei von versierten Musikern, die nicht nur ihre Instrumente beherrschen, sondern auch wissen, wie man starke Songs schreibt. Das Riffing hat micüh direkt mitgenommen, auch das, was das Keyboard spielt, gefällt mir richtig gut. Dazu der Gesang, der hier zu Höchstform aufläuft.
Fazit: Wirklich gut diese EP, ich kann sie jedem Deathhead weiterempfehlen, wenn er mal etwas technischeres hören will. Ich werde mir auf jeden Fall noch die anderen EP’s und die Alben anhören. Hier könnt ihr euch mal selbst ein Bild machen:
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Milking the Goatmachine mit Neue Platte

Bandname und Albumtitel: Milking the Goatmachine mit Neue Platte
Genre: Goatgrind
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 18. August 2023 über Reaper Entertainment raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Da ist es, Album Nummer zehn. Keine Singles oder andere Sachen, nur die Alben.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich habe die Band 2011 kennengelernt, als sie im Vorprogramm von Legion of the Damned unterwegs waren und seither schon mehrfach gesehen. Jedes Mal richtig geil und auch auf die Alben habe ich mich immer gefreut, so auch hier. Also mal reinhören, was die Ziegen da wieder zu meckern haben:



Wie finde ich die Scheibe: Alles in allem ist die richtig stark geworden. Hier zeigen sie wieder, dass mit den Herren Udder vom Planeten Goat-E-Borg zu rechnen ist, wenn es um Death Metal und Grindcore geht. Die Produktion ist wirklich fett geworden, die Songs ballern und haben wie immer ein Augenzwinkern. Wer die Band noch nicht kennt: Hier gibt es feinsten Goatgrind auf die Ohren, mit fiesen Riffs, ballernden Drums und richtig starken Vocals. Wie schon auf dem letzten Album sind auch hier wirklich geile Songs vertreten, auf die ich mit euch einen Blick werfen möchte:
Mit BOOTS BLOODY BOOTS haben sie einen wirklichen Banger geschaffen. Nicht im neumodischen Sinne, sondern so, dass der Track, besonders bei der Hook direkt in den Nacken geht und man kaum widerstehen kann, den Kopf zu schütteln. Also lasst die Haare fliegen.
ISS’N KÖTTEL, MACH’N KÖTTEL ist wieder ein einfacher Song, der trotzdem verdammt geil ist und sicher seinen Platz in der Setlist finden wird. Kurz, knackig und perfekt für einen harten, intensiven Moshpit. Hier haben sie wieder den Grind ausgepackt und es ist gut geworden.
Wer wie ich das Bundle bestellt hat, hat zusätzlich zur CD und/oder Platte auch noch eine Haarbürste bekommen. Etwas zynisch, wenn man sich das Cover ansieht, aber die wollen wohl, dass ihre Fans gut aussehen auf den Konzerten.
Fazit: Ein verdammt gelungenes Album wurde hier auf Vinyl gepresst. Ich hab schon richtig Bock, die Ziegenbande wieder live zu sehen. Also wer es noch nicht hat, sollte es sich wirklich zulegen. Hier könnt ihr mal reinhören:
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Sprengkopf mit Sprengkopf

Bandname und Albumtitel: Sprengkopf mit Sprengkopf
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 30. September 2023 über Vrykoblast Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist wohl ihre erste Veröffentlichung.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir diese Band vorgestellt und der Bandname hat mich direkt neugierig gemacht. Dann wollen wir doch mal reinhören, was das Album so taugt.
Wie finde ich die Scheibe: Verdammt stark. Sie verzichten hier auf das übliche Gekreische, dafür nutzen sie heisere Schreie, als hätte der Sänger sein Leben lang nur radioaktiven Staub geatmet. Dazu kommt dann fieser Black Metal in einer annehmbaren Produktion, der am oberen Ende des Mid-Tempos auf die Hörer einprügelt.
UNHOLY NUCLEAR FALLOUT muss hier erwähnt werden. Rasend geht es hier zur Sache und ein gewisser Groove hat sich auch eingeschlichen, der dem Song eine besondere Note gibt, ohne den Hass und die Trostlosigkeit zu mildern. Eher wird sie dadurch noch verstärkt.
ANTHEM 666 legt noch zu, was die Härte angeht und dabei wird auch das Tempo angezogen. Hier kann man fast schon von Bestial Black Metal sprechen, wenn man sich das Zusammenspiel von Gesang und Schlagzeug anhört. Eine würdige Hymne für den Gehörnten
Fazit: Verdammt stark, was da in Singapur aufgenommen wurde. Würde man da nicht unbedingt verorten, aber ist ja auch egal. Es wird ein richtig gutes Album, das ich den Freunden des Schwarzmetalls uneingeschränkt empfehlen kann. Also hört mal hier rein:
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Mind/Knot mit Esigenza

Bandname und Albumtitel: Mind/Knot mit Esigenza
Genre: Hardcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am ersten September 2023 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl nach einer EP ihr zweites Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Manchmal spült mir Anubi-Press seltsame Bands aus aller Herren Länder in die Warteschlange. Heute zum Beispiel gibt es mal keinen Metal, sondern Hardcore. Also hören wir mal rein, was das so kann.
Wie finde ich die Scheibe: Schon in der E-Mail stand etwas von wegen chaotisch und das trifft den Nagel auf den Kopf. Die Musik tritt Arsch, aber man weiß nie, woher jetzt der nächste Tritt kommt. Heiseres Hardcore-Geschrei, dazu ein fieser Bass, anwesende Gitarren und ein Schlagzeuger, bei dem ich nicht weiß, ob er sich auch geistig im Studio befindet. Aber lasst euch von der Beschreibung nicht abschrecken, denn das ganze klingt richtig geil. Also schnürt die Stiefel und rein in den Pogo:
STOP THE BLOOD schwelgt in seinem Chaos. Hier weiß ich nicht, was sie da veranstalten, aber es klingt verdammt gut. Hier und da gibt es sogar einen ganz coolen Groove. Hört einfach selbst den Track, dann versteht ihr es vielleicht.
WITCHES ist noch einer der konservativen Songs, hier erkenne ich eine gewisse Struktur und der Schlagzeuger hatte wohl einen klaren Moment. Hier wird rasendes Geknüppel mit einer Art Doom-Part kombiniert. Also gebt euch den Track mal.
Fazit: Ich weiß nicht genau, was die Band mir damit sagen will, außer dass sie angepisst sind, aber das reicht mir auch. Wer auf wirren Hardcore steht, der sollte mal hier reinhören:
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Torture Squad mit Devilish

Bandname und Albumtitel: Torture Squad mit Devilish
Genre: Death/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kommt am 22. September 2023 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr neuntes Album. Auch bei anderen Formaten waren sie richtig produktiv. So haben sie noch sieben Singles veröffentlicht, wovon zwei hieraus ausgekoppelt wurden, fünf Live-Alben und EP’s, zwei Videos und je eine Compilation, eine Collaboration, eine Split, ein Demo und eine Box rausgehauen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch diese Band wurde mir von Anubi-Press vorgestellt. Der Gefallen den die mir erwiesen haben, erweise ich nun euch und präsentiere euch das Album Devilish:
Wie finde ich die Scheibe: In Kurzfassung: Verdammt stark. Aber ihr lest ja hier, um etwas mehr über das Album zu erfahren, bevor ihr es euch alle holt. Die zwölf Songs sind zwar alle abwechslungsreich, trotzdem zieht sich der Stil der Band durch jeden einzelnen Track. Sowohl Thrash als auch Death halten sich die Waage und selbst experimentelle/exotische Passagen fügen sich richtig gut in das Gesamtkonzept ein. Gut, nach 33 Jahren sollten die Jungs auch wissen, was sie da tun und man hört deutlich ihre Erfahrung raus, aber genauso, dass sie immer noch hungrig sind. Der Gesang wechselt immer wieder zwischen wirklich heftigen Growls und dem typischen Thrash-Gekeife, auch an den Instrumenten haben sie es wirklich drauf und sie begraben ihren Bass nicht unter einer Tonne Gitarren, was auch hervorgehoben werden muss.
HELL IS COMING fängt erstmal seltsam an. Ich hatte schon Angst, dass mir die falschen Songs geschickt wurden, aber nach dem Intro geht es richtig heftig zur Sache. Wo sie sich für den Anfang Inspiration geholt haben, weiß ich nicht, aber es klingt verdammt interessant. Danach geht es thrashig und mit ordentlich Todesblei weiter. Wirklich stark der Song.
WARRIOR kommt recht rock’n’rollig daher. Der Groove klingt richtig geil, während die härtere Gangart nicht zu kurz kommt. So sollte Death’n’Roll klingen, finde ich. Irgendwo höre ich vielleicht auch Manowar raus, oder das liegt einfach nur daran, dass das Lied so heißt, wie es heißt. Ist ja auch egal, den Song solltet ihr euch unbedingt anhören.
Fazit: Wirklich eine lohnenswerte Entdeckung. Ich werde mal etwas durch ihre Diskographie hören und das solltet ihr auch tun, bis das Album rauskommt. Thrasher und Deathheads kommen hier auf ihre kosten. Oder hört einfach mal hier rein:
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Cryophilic mit Damned and Decayed

Bandname und Albumtitel: Cryophilic mit Damned and Decayed
Genre: Progressive Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 25. August 2023 über CDN Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre zweite Veröffentlichung in voller Albumlänge. Mehr gibt es bisher nicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie üblich bei CDN Records hat mir das Metal Devastation Radio auch hier die Songs zukommen lassen, damit ich über das Album schreibe. Also hören wir uns mal an, was diesen Death Metal so progressiv macht.
Wie finde ich die Scheibe: Schon von Anfang an ist das ganze richtig schön brutal. Dazu kommen richtig Komplexe Läufe, sowohl auf Bass als auch Gitarre, die auch gerne einmal gegeneinander arbeiten, aber so den Sound der Band kreieren. Der Gesang grenzt, wie auch der Rest, fast schon an Brutal Death Metal, oder an Technical Death, was die Komplexität der Tracks angeht. Auf jeden Fall haben sie es geschafft, die Angeberei an den Instrumenten so zu gestalten, dass da etwas richtig gutes bei rauskommt. Das macht es auch schwer zwei Lieder als Favoriten auszuwählen. Ich hätte genauso mit einem W8 würfeln können und wäre mit den Ergebnissen zufrieden gewesen:
INTO THE STORM habe ich als erstes ausgewählt, weil hier von Anfang an der Bass recht präsent ist, niemals versinkt er im Mix, während Gitarren und Schlagzeug vor sich hin wüten. Hier ist der Gesang auch recht abwechslungsreich, immer wieder wird zwischen heftigen Growls und hohen, heiseren Schreien gewechselt, wie man sie auch teilweise von Cannibal Corpse kennt.
Bei UNLEASHED packen sie das ganz schwere Geschütz aus. Mir erscheint das Lied als das mit der größten Heavyness des Albums. Trotzdem bleibt das Tempo verdammt hoch und auch die Technikspielereien kommen hier nicht zu kurz.
Fazit: Richtig stark und jedem zu empfehlen, der auf guten Death steht und sich gerne an den Gitarrenläufen verzweifeln. Ich hab so richtig bock drauf und hiermit, könnt ihr euch bis zum Release die Zeit vertreiben:
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Kampfeswut mit Die Rückkehr des Barden

Bandname und Albumtitel: Kampfeswut mit Die Rückkehr des Barden
Genre: Folk Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 28. Juli 2023 über Acid Vicious raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweiter Langspieler, dazu kommen noch drei EP’s, zwei Demos und je eine Compilation, Single und Split.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anscheinend habe ich nach meiner Besprechung zur Demo von Schundmären mal nachgesehen, was von der anderen Hälfte des Duos so veröffentlicht wurde und bin dann auf Bandcamp auf diese CD gestoßen. Allem Anschein nach habe ich sie gekauft und war dann letzte Woche sehr überrascht, als sie in meinem Briefkasten lag. Im Prinzip habe ich mir so selbst ein Überraschungsgeburtstagsgeschenk gemacht. Also hören wir mal rein, ob und wie sehr ich mich darüber gefreut habe:
Wie finde ich die Scheibe: Ich bin recht überrascht, wie gut mir das Album gefällt, da normal der ganze Pagan/Folk/Viking-Kram nicht so meins ist, bis auf einige Ausnahmen. Es wird immer wieder zwischen Black Metal Songs, mit mehr oder weniger Folkunterstützung und akustischen Singer-Songwriter Passagen/Songs gewechselt. Auch der Gesang schwankt zwischen klar und fiesem Gekrächze.
Am besten gefällt mit EIN NÄRRISCHES BLUTBAD. Hier wird episch angefangen, mit raumgreifenden Trommeln und einem Synthie, der für die passende Stimmung sorgt, bevor Akustikklampfen in den eigentlichen Song überleiten. Diese verschwinden aber mit einem gekrächzten Einzählen, woraufhin der Metal Einzug hält und das eroberte Terrain nicht wieder Preis gibt. Treibend, hart und doch irgendwo auch melodisch geht es dann zur Sache, mit kleinen Ausflügen in den klaren Gesang, ohne dabei wieder zum Feuerholz zurückzukehren.
Fazit: Wer eine Mischung aus Mittelalterrock und Black Metal will, der wird hier sicher fündig werden. Also hört mal rein und vielleicht legt ihr euch auch die CD zu:
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Turanis mit A Dance in the Mist

Bandname und Albumtitel: Turanis mit A Dance in the Mist
Genre: Gothic Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 30. Juli 2023 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer selbstbetitelten EP ist dies das erste Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir die Band mit dem Album zukommen lassen. Auch wenn Goth nichtmehr so ganz mein Genre der Wahl ist, habe ich es angenommen, um der alten Zeiten willen. Also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Wir als Hörer bekommen hier soliden Gothic Metal geboten. Das Ganze orientiert sich ziemlich am Doom Metal, aber mit etwas mehr Energie und trotzdem etwas mehr Melancholie. Auch hört man raus, dass hier Engländer am Werk sind. Nicht nur was die Sprache angeht, auch die Musik hat einen gewissen britischen Einschlag, auch wenn ich den nicht näher definieren kann.
Der fast schon Titletrack DANCE OF MISTS klingt schonmal ziemlich stark. Das Intro wird hier gesprochen, bevor es ruhig, schwer und melancholisch losgeht. Obwohl das Lied im Mid-Tempo gehalten ist, strahlt es eine gewisse Ruhe aus, was ich sehr interessant finde. Definitiv eine Empfehlung.
THE LOSS trägt einen gewissen Zorn in sich. Dieser wird aber unterdrückt oder durch die düstere Grundstimmung der Musik zurückgehalten. Davon abgesehen ist das Lied wirklich stark und fasst das Album auch ganz gut zusammen.
Fazit: Wirklich hörenswert das Album. Leider macht es nicht genug mit mir, damit ich eine höhere Bewertung abgegeben kann, aber vielleicht ändert sich das ja mit weiteren Veröffentlichungen. Bis dahin hört mal hier rein:
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ORCumentary mit ORCumentary

Bandname und Albumtitel: ORCumentary mit ORCumentary
Genre: Power/Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kommt am 25. August 2023 ohne Labelbeteiligung raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Anscheinend ist dies ihre zweite EP, nach vier Alben.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Immer wieder bekomme ich absolut seltsame Sachen vom Metal Devastation Radio zugeschickt. Wer den Blog verfolgt, der wird sich erinnern. So auch mit dieser EP. Also hören wir uns mal an, wie so eine ORCumentary klingt.
Wie finde ich die Scheibe: Ich glaube ich kann heraushören, wie die Band entstanden ist: Sie haben eine Runde Dungeons and Dragons gespielt und das ganze als eine Gruppe Orks. Durch einen Zufall hatte jeder ein Instrument zu Hause und nach genügend Bier, oder was die in den USA als solches bezeichnen, war der Plan gefasst. Also im Prinzip so ähnlich wie sich wohl jede Power Metal Band gründet. Aber genug von meinen wirren Theorien. Die Musik klingt nicht schlecht. Recht groovig, mit Keyboardunterstützung gehen sie hier zu Werke und mischen auf interessante Weise Death und Power Metal, wobei sie sich nicht zu ernst nehmen. Man hört ihnen wirklich an, dass sie Spaß an dem haben, was sie tun.
GIT OF FRENZIED RAGE gefällt mir hiervon am besten, obwohl ich mit allen fünf Liedern meinen Spaß habe. Hier klingt das Keyboard verdammt nochmal nach den 80ern, der Bass wummert darunter und es gibt coole Growls, bei denen man wirklich einen Orkhäuptling vor dem inneren Auge sieht.
Fazit: Es macht Spaß, wer auf Musik mit Death Metal Anleihen und einer gehörigen Portion Spaß steht, der ist hiermit wirklich gut beraten. Also hört einfach mal rein, was diese Orks da veranstalten:
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Mind/Knot mit Esigenza

Bandname und Albumtitel: Mind/Knot mit Esigenza
Genre: Hardcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am ersten September 2023 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl nach einer EP ihr zweites Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Manchmal spült mir Anubi-Press seltsame Bands aus aller Herren Länder in die Warteschlange. Heute zum Beispiel gibt es mal keinen Metal, sondern Hardcore. Also hören wir mal rein, was das so kann.
Wie finde ich die Scheibe: Schon in der E-Mail stand etwas von wegen chaotisch und das trifft den Nagel auf den Kopf. Die Musik tritt Arsch, aber man weiß nie, woher jetzt der nächste Tritt kommt. Heiseres Hardcore-Geschrei, dazu ein fieser Bass, anwesende Gitarren und ein Schlagzeuger, bei dem ich nicht weiß, ob er sich auch geistig im Studio befindet. Aber lasst euch von der Beschreibung nicht abschrecken, denn das ganze klingt richtig geil. Also schnürt die Stiefel und rein in den Pogo:
STOP THE BLOOD schwelgt in seinem Chaos. Hier weiß ich nicht, was sie da veranstalten, aber es klingt verdammt gut. Hier und da gibt es sogar einen ganz coolen Groove. Hört einfach selbst den Track, dann versteht ihr es vielleicht.
WITCHES ist noch einer der konservativen Songs, hier erkenne ich eine gewisse Struktur und der Schlagzeuger hatte wohl einen klaren Moment. Hier wird rasendes Geknüppel mit einer Art Doom-Part kombiniert. Also gebt euch den Track mal.
Fazit: Ich weiß nicht genau, was die Band mir damit sagen will, außer dass sie angepisst sind, aber das reicht mir auch. Wer auf wirren Hardcore steht, der sollte mal hier reinhören:
