• Hyl mit Where Emptiness is all

    Hyl mit Where Emptiness is all

    Bandname und Albumtitel: Hyl mit Where Emptiness is all

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 15. Mai 2023 über Odium Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Vor diesem Album haben sie noch eine gleichnamige EP rausgebracht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Album habe ich vom Metal Devastation Radio geschickt bekommen. Black Metal ist ja immer spannend, also hören wir mal in die sechs Songs rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Das Album ist soweit ganz gut. Sehr atmosphärisch aber auch mit der nötigen Härte. Immer mal wieder sind Samples mit reingemischt, wenn gerade niemand die Instrumente malträtiert oder die Stimmbänder strapaziert. Drei der sechs Lieder sind schon auf der EP zu hören, da kann man sich also schon ein Bild von der Marschrichtung machen.

    AND EVERYTHING DIES klingt richtig gut. Zwar lässt die Produktion nichts zu wünschen übrig, aber trotzdem bleibt es in gewisser Weise roh und vor allem kalt. Die Vocals klingen schön düster und (wie auf dem ganzen Album) fast schon nach Growls, passen aber hervorragend zur Musik.

    Fazit: Wirklich ein starkes Album wurde da in Polen und Italien zusammengestellt und ich kann es jedem Freund des Schwarzmetalls für wenigstens einen Versuch anempfehlen. Also hört hier mal rein:

  • Exitium mit Imperitous March for abysmal Glory

    Exitium mit Imperitous March for abysmal Glory

    Bandname und Albumtitel: Exitium mit Imperitous March for abysmal Glory

    Genre: Death/Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 12. Mai 2023 über Time to Kill Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei Singles ist dies ihr Debütalbum.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch dieses Album kam über Anubi-Press in meine Hände. Bei der Kombination bin ich immer neugierig, auch wenn es hin und wieder ziemliche Grütze ist. Also schauen wir mal, ob das Album etwas taugt:

    Wie finde ich die Scheibe: Das scheint ein ordentliches Album zu sein. Black und Death Anteile halten sich die Waage, ohne dass es zu gezwungen wirkt. Die Songstrukturen sind eher simpel, aber wirkungsvoll, immer mal wieder mit ein paar technischen Einlagen, und dazu wirklich gute Growls.

    Ob man HAMMERING THE WALLS OF GRACE als Singleauskopplung bezeichnen kann, darüber lässt sich streiten, wurde diese doch vor zwei Jahren veröffentlicht. Dass der Song trotzdem gut ist, das steht außer Frage. Ordentliches Geknüppel, dass etwas mehr in Richtung Death geht und unaufhaltsam losstampft.

    Auch SPOILS OF DEFILEMENT weiß zu überzeugen. Zwar gibt es die eine oder andere ziemlich melodische Passage, doch fügen sich auch diese perfekt in den Rest des Lieds ein.

    Fazit: Ein solides Album, dass sicher den einen oder anderen überzeugen wird. Mir hat es ganz gut gefallen, also wenn ihr auf Black Death steht, dann hört mal rein, was die Italiener da auf eine CD gepresst haben:

  • Necronomicon mit Constant to Death

    Necronomicon mit Constant to Death

    Bandname und Albumtitel: Necronomicon mit Constant to Death

    Genre: Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album wurde am 28. April 2023 über El Puerto Records auf die Ohren der Welt losgelassen. 

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Schon das elfte Album haben sie draußen, dazu noch vier Demos und eine Split. Also mit Kleinkram halten sie sich nicht auf.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Stück Teutonen-Thrash hat mir das Metal Devastation Radio zukommen lassen, was mich richtig freut. Deutscher Thrash hat ja einen richtig guten Ruf und so kommen auch Necronomicon auf den Prüfstand, ob sie dem gerecht werden:

    Wie finde ich die Scheibe: Es fängt schon gleich verdammt gut an. Maschinengewehrsalven fegen durch die Gehörgänge, zu denen gesellen sich dann Bass, Schlagzeug, Klappe und Gesang. Letzterer klingt etwas old-schoolig und könnte für mich eine Spur giftiger sein, aber lassen wir das, denn des Rest klingt richtig gut:

    Nachdem ich den Opener ja schon abgehandelt habe, nehme ich REDEMPTION als meinen ersten Favoriten rein. Hier ist genug Gift in der Stimme, die Riffs sind schön knackig und alles in allem ein klasse Song. Hart, schnell und mit einer coolen Hook.

    Bei CHILDREN CRY ALONE schwingen sie hoch zu wirklicher Höchstgeschwindigkeit auf. Ein kurzer Song, mit genau der richtigen Länge, um zu sagen, was zu sagen ist und er geht direkt in den Nacken.

    Fazit: Eins muss ich sagen, sie werden allen Erwartungen gerecht. Thrasher sollten hier auf jeden Fall zugreifen. Zwölf richtig starke Songs bekommen man hier geboten, hier könnt ihr euch vor dem Kauf mal selbst ein Bild machen:

  • The End of Six Thousand Years mit The End of Six Thousand Years

    The End of Six Thousand Years mit The End of Six Thousand Years

    Bandname und Albumtitel: The End of Six Thousand Years mit The End of Six Thousand Years

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP wird am 18. Mai 2023 über Hypershape Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach je einer Demo und Split und zwei Alben werden sie nun auch mal eine EP auf die Welt loslassen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir diese vier Songs zukommen lassen. Also seien wir mal gespannt, wie sie geworden sind:

    Wie finde ich die Scheibe: Ganz gut soweit. Solider Black mit ein paar Anleihen im Death Metal bekommen wir hier geboten. Aber für mehr als solide reicht es aber dann doch nicht. Das ganze wirkt auf mich etwas uninspiriert, als hätten sie sich ein paar Stilistiken von anderen Bands abgeschaut, aber einfach nur aneinander gereiht, ohne daraus etwas eigenes zu schaffen.

    Fazit: Reinhören kann man mal, zumal sie schon zwei Lieder veröffentlicht haben, aber zulegen muss man sich die EP nicht. Wer dennoch einen Blick riskieren will:

  • Cystic Embalmment mit Folklore de Fond D’égout

    Cystic Embalmment mit Folklore de Fond D’égout

    Bandname und Albumtitel: Cystic Embalmment mit Folklore de Fond D’égout

    Genre: Goregrind

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album wurde am 24. März 2023 über CDN Records rausgehauen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach je drei Demos und Splits und je einer EP und Single, haben sie endlich ein Album auf die Welt losgelassen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: CDN Records, das heißt, dieses Album kam über das Metal Devastation Radio in meine Fänge. Und da es Goregrind ist, werde ich natürlich darüber schreiben. Also los geht’s:

    Wie finde ich die Scheibe:  Direkt geht es richtig geil los. Mal groovig, mal volles Pfund aufs Fressbrett, dazu immer klasse Vocals, bei denen man nicht ein Wort versteht, so wie es sein soll. Sie besinnen sich auch auf die Grundlagen zurück, also kurze, schnelle und vor allem scheißeviele Songs auf dem Album. 25 Lieder in knapp einer halben Stunde.

    BROYEUR A SCROTUM geht vergleichsweise lang, aber groovt so richtig geil, trotz des hohen Tempos und macht richtig bock. Da sehe ich den Moshpit schon vor mir und hätte wieder richtig bock auf ein Festival.

    Fazit: Auch wenn ich nur einen Favoriten benannt habe, kann ich jedem der auf, um meine Frau zu zitieren, „Froschgequake“ steht, dieses Album empfehlen. Hört rein, habt Spaß damit, was die Kanadier da veranstalten. Hier gibt es auch noch eine kleine Kostprobe:

  • Marxthrone mit Total Dialectics

    Marxthrone mit Total Dialectics

    Bandname und Albumtitel: Marxthrone mit Total Dialectics

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 24. April 2023 in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Album, nach einer Single und einer EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Irgendwann, kurz nachdem sie ihre EP veröffentlicht haben, wurde mir ein Lied von ihnen vorgeschlagen. Ich habe mal reingehört und mir kurz danach die EP bei Bandcamp zugelegt. Jetzt, fünf Jahre später, hören wir uns das Album mal an:

    Wie finde ich die Scheibe: Hier bekommen wir, wie gehabt, rohen Black Metal der alten Schule, eben wie es bei Darkthrone so war. Es ist alles da, was eine anständige Black Metal Band braucht: Harte Drums, sägende Klampfen, ein optionaler Bass und Texte die möglichst viele Leute anpissen, vorgetragen als krächzende Schreie oder fiese Growls. Einige mögen sagen, dass die Band nur von ihrer politischen Ausrichtung lebt, aber ich finde abgesehen davon, haben sie einen eigenen Charme:

    THE RED STAR hat es in meine Liste geschafft. Nach einem Zitat von Tim Curry geht es stampfend los. Hier haben sie das Schwarzmetall sehr schwer geschmiedet, trotzdem behält es die nötige Kälte. Im Text postulieren sie ihre Version einer Utopie.

    Auch A BLASTBEAT ODYSSEY klingt verdammt stark. Ein kurzer aber eindrücklicher Schlachtruf wurde hier auf die Hörer losgelassen. Einfach und doch wirkungsvoll, wie eine AK 47.

    Fazit: Wer sich mal den Black Metal zur linken Hand anhören will, der findet hier einen guten Einstieg. Ich finde das Album klasse, auch wenn ich jetzt schon einige Gegenstimmen höre. Aber bildet euch selbst ein Bild:

  • Irrseele mit Wahn und Wehmut

    Irrseele mit Wahn und Wehmut

    Bandname und Albumtitel: Irrseele mit Wahn und Wehmut

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album hat er am zweiten Februar 2023 in Eigenregie auf die Welt losgelassen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bisher gibt es von diesem Projekt nur dieses eine Album, sofern er nicht noch ein paar Demos aufgenommen und im Wald vergraben hat, ohne irgendjemandem davon zu erzählen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Album wurde mir über Instagram angetragen. Das Cover sah schon interessant aus, nach ein paar Nachrichten bekam ich dann einen Code und habe sofort mal reingehört.

    Wie finde ich die Scheibe: Zuerst mal: Endlich wieder etwas deutscher Black Metal hier auf diesem Blog und nicht nur das, die Scheibe taugt. Es ist sowohl ein Roter Faden zu erkennen, der sich stilistisch durch das Album zieht, also auch, dass er Bock hatte. Mal hasserfüllt und dann wieder melancholisch, manches Mal sogar im gleichen Track. Am Instrumentarium habe ich nichts auszusetzen, einzig der Gesang könnte an manchen Stellen etwas fieser sein.

    STURMGEWALT macht im Prinzip alles richtig. Harte Drums, schnelle, Simple Gitarren und ordentlich Zorn in der Stimme. Aber nicht durchgehendes Geballer, auch wenn das Schlagzeug nicht geschont wird, nein es gibt auch fast ruhige Passagen, die die Härte des schwarzmetallischen Sturms nur verstärken. Als würde man sich im Auge des Zyklons befinden.

    Ich weiß, es gefällt Künstlern eher weniger, wenn man Vergleiche zu anderen Bands bemüht, aber bei MELANCHOLIE komme ich nicht umhin eine gewisse Verwandtschaft zu Nocturnal Depression zu bemerken. Aber es ist kein stumpfes Abkupfern, es klingt eher wie eine Verneigung.

    Fazit: Ein wirklich starkes Album, dass ich hier bekommen habe. Ich werde auf jeden Fall die Kassette ordern und empfehle dies auch meinen Lesern, die das Schwarzmetall zu schätzen wissen. Hier könnt ihr euch selbst einen Eindruck davon verschaffen, wie es klingt:

  • The Foreshadowing mit Forsaken Songs

    The Foreshadowing mit Forsaken Songs

    Bandname und Albumtitel: The Foreshadowing mit Forsaken Songs

    Genre: Gothic Metal/Doom Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP wird am 25. Mai 2023 über Ardua Music.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach vier Alben und zwei Singles ist dies nun die erste EP der Band.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese EP kam dank Anubi-Press über die Alpen zu mir. Wenn sie schon einmal da ist, kann ich für euch ja schon reinhören, oder?

    Wie finde ich die Scheibe: Hier fühle ich mich an meine Jugend erinnert. Früher habe ich mir immer die CD-Beilagen der Zillo angehört und sowas kam da auch gerne mal vor. Düsterer Metal mit klarem Gesang und einer bleiernen Schwere. Die EP bleibt recht ruhig und spielt viel mit Melancholie, wie das eben so sein sollte.

    PARANOID BOYD hat es ohne Probleme in meine Liste geschafft. Das Lied ist fast schon treibend, während auch hier die Melancholie Einzug hält und sich wie Nebel um den Hörer manifestiert. Darum könnt ihr es euch auch unten anhören.

    THE RAINS OF CASTAMERE (A REQUIEM FOR WOLVES) markiert aber den Prüfstein, wie es bei Covern gerne mal so ist. Wer Game of Thrones gesehen hat, wird das Lied kennen und weiß, dass es wunderbar zu düsteren, melancholischen Bands passt und hier haben sie sich wirklich Mühe gegeben, dem Lied gerecht zu werden.

    Fazit: Eine wirklich gute EP habe ich hier vorliegen. Wer es düster aber klar mag, der sollte den Italienern mal eine Chance geben. Hier könnt ihr euch noch selbst ein Bild machen, bis die ganze EP erscheint:

  • Sophist mit Avenger… Liberator…

    Sophist mit Avenger… Liberator…

    Bandname und Albumtitel: Sophist mit Avenger… Liberator…

    Genre: Black Metal/Grindcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am 24. März 2023 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre zweite EP, dazu kommen noch drei Singles und zwei Alben.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Black Metal und Grindcore passt eigentlich verdammt gut zusammen, wenn man mal darüber nachdenkt. Trotzdem wirkt es wie eine seltsame Mischung und genau das dachte ich auch, als das Metal Devastation Radio mir diese fünf Songs geschickt hat. Dann sehen wir doch mal nach, wie seltsam es wird:

    Wie finde ich die Scheibe: Sie haben es wirklich geschafft, aus diesen beiden Genres etwas zu erschaffen, dass zwar die Einflüsse erkennen lässt, aber aus einem Guss ist. Bei keinem der Track überwiegt entweder der Black- oder der Grindanteil. Wer es sanft und schöngeistig mag, der sollte hierum einen großen Bogen machen. Irgendwie haben sie es geschafft, dass die Musik sowohl groß und mächtig, als auch chaotisch und eiskalt klingt.

    Bei CLASS WARFARE, CONQUEST & POWER kommt das besonders gut zur Geltung. Der Song rast angepisst und ungebremst auf den Hörer zu. Es bleibt also nur die Wahl, sich überrollen zu lassen oder aus dem Weg zu gehen, also die EP zu beenden.

    Fazit: Eine seltsame EP, ohne Zweifel, aber mir gefällt sie verdammt gut. Zwei großartige Genres, die zusammen wunderbar klingen. Also wenn ich euch neugierig gemacht habe:

  • Aneon mit The Chaos of your Wake

    Aneon mit The Chaos of your Wake

    Bandname und Albumtitel: Aneon mit The Chaos of your Wake

    Genre: Blackend Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 24. März 2023 ohne Labelbeteiligung raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist das zweite Album, dass sie veröffentlicht haben. Zuvor kamen noch drei EP’s raus.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wieder kam etwas vom Metal Devastation Radio. Dieses mal war ich nicht sicher, wie die Scheibe ist. Black Death kann richtig was taugen, oder eben auch nicht. Also bin ich bei allem aus dem Genre neugierig, auf welche Seite die Münze fällt. Genau das hören wir uns jetzt an:

    Wie finde ich die Scheibe: Statt beide Genres wirklich zu mischen, haben sie sich wohl dazu entschieden Black und Death Metal Songs gemeinsam auf ein Album zu packen. Kann man machen, und vielleicht wäre es auch etwas geworden, aber mir erscheinen die acht Lieder alle eher mittelmäßig, um nicht zu sagen halbherzig.

    Da hilft auch kein Song wie TO DEPRAVITY I SUCCUMB. Der Track ist ganz anständig. Mid-Tempo-Death, zwar in Überlänge aber durchaus hörbar. Gegen Ende bekommen wir noch ein Klavier spendiert, dass dem ganzen eine besondere Note verleiht, aber obwohl dies das beste Lied des Albums ist, bleibt es beim Mittelmaß.

    Fazit: Leider nichts halbes und nichts ganzes. Weder packen die Songs für sich, noch das Album im ganzen. Hier kann ich keine Empfehlung aussprechen, aber wer trotzdem mal reinhören will, kann dies gerne hier tun:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt