• Stahv mit Simple Mercies

    Stahv mit Simple Mercies

    Bandname und Albumtitel: Stahv mit Simple Mercies

    Genre: Gothic Rock

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt heute am Freitag dem dritten Februar 2023 wohl in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Also laut Spotify ist es dann das Dritte Album, dazu gibt es noch fünf Singles.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: In die Post vom Metal Devastation Radio mischt sich hin und wieder auch mal die eine oder andere Seltsamkeit. So auch nun mit Gothic Rock. Das Zeug hab ich früher ganz gerne gehört, also geben wir dem Album mal eine Chance.

    Wie finde ich die Scheibe: Die Vocals erinnern an Post-Punk und den ganzen anderen Kram, der damals in den 80ern düster unterwegs war, aber nicht hart genug für Metal war, soweit mal nicht schlecht. Auch das Instrumentarium passt dazu, sehr Keyboard/Synthielastig, aber das muss wohl so sein. Meins ist es nicht so wirklich, aber schlecht ist es keineswegs:

    MY RIDDLE FINGER konnte mich sogar überzeugen. Hier kommen die Gitarren und das Schlagzeug etwas stärker zum Einsatz. Auch ist das Lied treibender, als die Vorgänger, ohne dabei deren Melancholie zu verlieren. Zwar triefen auch hier die 80er aus jedem Takt, doch es passt einfach.

    Fazit: Wer Darkwave oder Gothic im allgemeinen der 80er mag, der kann hier sicher nostalgisch werden. Entweder wird es für ihn dann ein Abklatsch oder eine Hommage sein, das müsst ihr meine Leser selbst entscheiden. Also hört mal rein:

  • Thaumaturgy mit Tenebrous Oblations

    Thaumaturgy mit Tenebrous Oblations

    Bandname und Albumtitel: Thaumaturgy mit Tenebrous Oblations

    Genre: Black/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album wurde am 20. Januar 2023 über Adirondack Black Mass veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir das erste Album dieses Projektes, zuvor hat er noch eine EP veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier habe ich das Album vom Metal Devastation Radio bekommen und es hat mich sofort interessiert. Also hören wir direkt rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Hier gibt es sehr viel Death Metal auf die Ohren. Nur die Songstrukturen erinnern an Black Metal. Abgesehen vom doch recht simplen Riffing bekommen wir hier harten und brutalen Death Metal auf die Ohren, mit Vocals die schon etwas an Sulphur Aeon erinnern. Alles sehr düster und heavy. Ziemlich guter Stoff also.

    RITES OF UNCREATION klingt genauso bleischwer, wie ich es mir wünsche. Schwere und doch Kraft, das kriegen nicht viele Bands hin. Darunter noch ein psychotisches Riff und die fiesen Vocals darüber und fertig ist ein verdammt starker Death Metal Song.

    Das gleiche lässt sich auch über WITHERED FLESH EFFIGY sagen. Hier ist es vielleicht noch etwas düsterer, wenn das überhaupt möglich ist. Hart, böse, heavy und trotzdem in die Fresse.

    Fazit: Eher Death als Black Metal aber verdammt geil das Album. Wer Sulphur Aeon mag kann hier auf jeden Fall mal einen Blick riskieren:

  • Xenomorph mit Nihilistic Rustbelt Black Metal II

    Xenomorph mit Nihilistic Rustbelt Black Metal II

    Bandname und Albumtitel: Xenomorph mit Nihilistic Rustbelt Black Metal II

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Demo wurde am 28. November 2022 über Nocturnal Dissonance veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das zweite Demo nach vier Singles und je einer Split und einem Album. Wenn man es genau nimmt, einfach nur das erste Demo neu eingespielt.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut ist das Metal Devastation Radio für eine Review verantwortlich. Das Album war nicht so ganz meins, aber ich wollte der Band noch eine Chance geben, auch wenn ich mit der Review etwas im Verzug bin. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Wie schon auf dem Album gibt es hier fiesen Black Metal auf die Ohren. Hier sogar etwas abwechslungsreicher. Mal hartes Geknüppel, dann einen eher schreitenden Song und dazu zornig Vocals und ein Instrumentarium, dass seine Arbeit versteht. Und hier passen Musik und Gesang besser aufeinander.

    DIE KRAFT ARBEIT ist mein Favorit, auch wenn ich den Titel nicht so ganz verstehe. Mit ordentlich Hass und Hall auf der Stimme und Geballer geht es hier direkt zu Werke. Eine richtig gute Einleitung für das Demo und für mich auch der beste Song desselben.

    Fazit: Hier zeigt es sich, dass es sich lohnen kann, mir weitere Werke vorzulegen, auch wenn ich eines der vorigen nicht so sehr mochte. Hier kann ich sofort eine Empfehlung aussprechen. Also ihr Freunde des amerikanischen Schwarzmetalls, hört einmal rein:

  • Asunder mit The Loss of Innocence

    Asunder mit The Loss of Innocence

    Bandname und Albumtitel: Asunder mit The Loss of Innocence

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Ablum wurde am 29. Dezember 2022 in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist das einzige Album dieses Projekts.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut das Metal Devastation Radio. Dieses Mal ist die Geschichte, wieso ich das Album bespreche ganz kurz: Black Metal aus China. Bekommt man selten zu hören also her damit.

    Wie finde ich die Scheibe: Es ist etwas ungewöhnlich, das Album besteht nur aus einem 50 Minuten langen Song. Er ist zwar in unterschiedliche Abschnitte aufgeteilt, aber es ist und bleibt ein Lied. Hier gibt es im Prinzip alles, was man vom Schwarzmetall erwartet: langsame, teils epische, teils melancholische Passagen, dann wieder rasendes Gebolze, dazwischen auch schon fast Pagan/Folk-Black-Metal-artige Stellen. Dazu gequälte Schreie und fertig haben wir eine Verneinung vor Abruptum und ihrem Album Oscuritatem Advoco Amplectère Me.

    Fazit: Nicht schlecht soweit, aber auf jeden Fall ist dieses Album/Lied etwas, dass man sich am Stück anhören sollte. Da bleibt einem auch nicht viel anderes übrig. Also, wer mit so etwas zurecht kommt, sollte hier wirklich einmal einen Blick riskieren:

  • Nargathrond mit Killing Season

    Nargathrond mit Killing Season

    Bandname und Albumtitel: Nargathrond mit Killing Season

    Genre: Nehmen wir einfach Horror Metalwave auch wenn Metal Archives von Experimental Extreme Metal spricht.

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 27. Januar 2023 kommt das Album in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird das vierte Album, dazu hat er noch sechs Singles und zwei EP’s veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier zeichnet das Metal Devastation Radio für diese Review verantwortlich. Zuerst wollte ich es ignorieren, aber dann war ich neugierig, was zur Hölle Metalwave sein sollte. Also hören wir es uns mal an.

    Wie finde ich die Scheibe: Hier haben wir ein sehr elektronisches Album, was auf diesem Blog eher eine Rarität ist. Das ganze erinnert mich etwas an Dance of the Dead, also klingt es eher wie der Soundtrack für ein actionreiches aber düsteres Videospiel. Viel Metal im klassischen Sinne kann ich hier zwar nicht entdecken, aber es klingt nicht schlecht.

    KILLING SEASON, der Titletrack lässt als erstes wirklich Metal erkennen, unter anderem da hier auch auf gutturalen Gesang zurückgegriffen wird. Aber auch abgesehen davon ist es ein guter Song, der es in meine Liste geschafft hat. Zwar etwas coreig, dazu auch ziemlich elektronisch, aber mit der nötigen Härte.

    NOSTALGIA aber war für mich der Prüfstein, der über das Album entscheidet. Es gibt ein paar Lieder, die für mich so ikonisch sind, dass ein schlechtes oder auch mittelmäßiges Cover davon für mich ein ganzes Album ruinieren kann. Dieses Stück, im original von Nocturnal Depression, ist eines davon. Obwohl ich mich ersten Mal daran gewöhnen muss, dass eines der Besten Lieder auch so klingen kann, hat er die Essenz eingefangen.

    Fazit: Ein interessantes, wenn auch ungewohntes Album. Wer es gerne einmal elektronisch mag, der kann hier wirklich einen Blick riskieren. Ich werde mich wohl noch etwas reinhören müssen. Hört auch ihr mal rein:

  • Truth to Power mit Claim your Freedom

    Truth to Power mit Claim your Freedom

    Bandname und Albumtitel: Truth to Power mit Claim your Freedom

    Genre: Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Die EP haben sie eigentlich am 26. Dezember 2022 in Eigenregie veröffentlicht, aber auf Bandcamp steht immer noch was von wegen Pre-Order. Da sollten sie nochmal drüber gucken, ob das so stimmt.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer Single, ist dies wohl ihre erste EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat mir das Metal Devastation Radio wieder etwas interessantes gezeigt. Zuerst war ich mir nicht ganz sicher, ob dieser übertriebene Patriotismus, den sie mit dem Cover ausdrücken, Parodie oder Ernst sein soll, aber in den USA gehört sowas ja zum guten Ton. Aber hören wir trotzdem mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Die EP tritt Arsch, so viel schon mal vorweg. Auch den Hardcore Punk hört man deutlich raus. Der Gesang wäre bei beiden Genres durchaus passend, so wütend und heiser wie er ist. Dazu rasende Gitarren und harte Drums, also was will man mehr? Eigentlich nicht viel, also kommen wir zu meinem Favoriten:

    KILL TIL DONE klingt nicht schlecht, hier spürt man gut die Wut, die sie in die Musik packen. Ein harter schneller Song, der auch der längste dieser EP ist. Für mich der Beste auf der Scheibe. Mit den Moshparts könnte das sogar zu ihrer Hymne werden.

    Fazit: Keine schlechte EP soweit. Zwar kann ich mit dem ganzen Patriotismus nicht viel anfangen, aber lassen wir es denen. Wer auf rasenden Thrash steht, der könnte hier fündig werden, ich hab mit der Musik auf jeden Fall meinen Spaß. Also hört mal rein:  

  • Immortal Possession mit The Ressurectionist

    Immortal Possession mit The Ressurectionist

    Bandname und Albumtitel: Immortal Possession mit The Ressurectionist

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album haben sie am neunten Dezember 2022 über CDN Records auf die Welt losgelassen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach vier Demos und einem Video, in 33 Jahren, haben sie es endlich zu einem Album gebracht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich bin etwas im Verzug durch meinen Umzug, aber dieses Album stand die ganze Zeit ganz oben auf meiner Liste. Das Metal Devastation Radio hat es mir zukommen lassen und so langsam fange ich an kanadische Bands generell zu mögen. Also sehen wir mal nach, ob es auch mit denen so ist.

    Wie finde ich die Scheibe: Hart, walzend und heavy as fuck gehen sie hier zu Werke, ganz so, wie ich es bei Death Metal mag. Die Riffs sind nicht zu technisch, sondern eher ein direkter Schlag in die Magengrube, der Bass wird auch nicht vergraben und das Drumming macht richtig Spaß. Dazu kommen noch fiese, finstere Growls, direkt aus dem coolen Teil der Hölle. Hier und da mag es vielleicht dem einen oder anderen etwas zu melodisch sein, aber für mich hat es genau den richtigen Mix. Die wenigen, die ihre Demos besitzen, werden hier wenig neues finden, aber für alle anderen, gibt es old-schooligen Death Metal ohne jeden Rost auf die Ohren. Also schauen wir mal zu meinen Favoriten:

    Zu Anfang haben wir MASS MURDER der auch das Album eröffnet. Nach einem kurzen Intro geht es auch schon direkt los. Fieser, grooviger Death Metal im Mid-Tempo mit finsteren Growls, genau wie ich mein Todesblei mag. Dazu kommt noch eine sehr wahnsinnige Geige, und wer mich kennt, genrefremde Instrumente wecken immer mein Interesse, vor allem wenn sie wie hier, richtig gut eingesetzt werden.

    EVILUTION hat sich direkt in meinem Hirn eingegraben. Der vielleicht technischste Song des Albums. Nach einem Intro, dass auch Teil eines alten Film-Soundtracks sein könnte, geht es gleich mit ungezügelter Härte und Technikspielereien los, die sich perfekt ergänzen.

    Zum Schluss hat es CLASS WARFARE auf meine Liste geschafft, der einzige neue Song auf dem Album. Ein eher melancholischer Song, der wirklich bleischwer ist und unaufhaltsam durch die Gehörgänge stampft. Auch hier fehlen die Soli nicht, um das ganze aufzulockern. Einfach verdammt gut geworden.

    Fazit: Ein verdammt starkes Album haben sie hier abgeliefert. Ich hoffe nur, dass sie nicht nochmal 33 Jahre brauchen für ein Album. Wer auf schweren, walzenden Death Metal mit düsteren Growls steht, der sollte einmal hier reinhören. Also seht euch mal ihr Video an:

  • Eisregen mit Grenzgänger

    Eisregen mit Grenzgänger

    Bandname und Albumtitel: Eisregen mit Grenzgänger

    Genre: Dark Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses neueste Album des Todes aus Thüringen kommt am Freitag den 13. Januar 2023 über Massacre Records raus. Meine Box kam aber schon heute, am 11. bei mir an, darum gibt es schon jetzt die Review.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Schon das fünfzehnte Album haben sie auf die Welt losgelassen. Dazu kommen noch neun EP’s, vier Singles, drei Compilations und Demos, zwei Splits und je ein Live-Album und ein Video.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ein Klassenkamerad, ich weiß nicht mehr, wer es war, hat mir von ihnen erzählt, aber wirklich kennengelernt habe ich sie 2009 bei meiner damaligen Freundin, da diese das Album Farbenfinsternis hatte. Sofort war ich begeistert und habe alles daran gesetzt, die Diskographie zu vervollständigen. Das ist mir bisher nicht geglückt, aber ich halte weiter die Augen offen. Aber bis heute, ist es eine meiner Lieblingsbands. Also hören wir mal rein und sehen uns die Box an.

    Wie finde ich die Scheibe: Kommen wir zuerst zur Box. Wie schon bei der Leblos ist es eine einfache Pappbox, die prall gefüllt ist. Neben dem 2 Disk Mediabook ist darin ein Handtuch und ein Patch. Also prall gefüllt, wenn man das Volumen betrachtet, da hatte ich für das gleiche Geld, bei anderen Bands schon mehr in einer hochwertigeren Box. Aber im Prinzip sind das nur Dreingaben, da es mir, im allgemeinen,  und auf diesem Blog, im speziellen, um die Musik geht. Also sehen wir uns diese einmal an:

    CD EINS

    Wie üblich fängt es mit einem Intro an, das hier eher ein Hörspielschnipsel ist. Danach geht es im, naja nennen wir es mittleren Eisregenstil weiter, was bedeutet, dass es mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Violine zur Sache geht und der Gesang, verglichen mit dem Frühwerk, eher zahm ist, aber immer noch den Black Metal Ursprung erkennen lässt. Dieser pendelt zwischen Gekeife, Growls und klarem Gesang. Was auffällt, ist dass ein Lied, nämlich IN EINZELTEILEN auf der Rückseite der Hülle fehlt, dafür fehlt die Neuaufnahme von STIRB LÄCHELND, welches ich noch nicht kannte, obwohl ich das entsprechende Album besitze, nur leider nicht als Digipack, in Metal Archives, jedenfalls bei der Mediabook-Seite. Bei dem Doppel-Vinyl-Album wird es mit aufgeführt. Soweit zur ersten Scheibe:

    ALS ICH NOCH KINDER FRAß ist sehr interessant. Statt sich in einen Serienmörder, Soldaten oder ein Monster zu versetzen, hat sich die Blutkehle hier den größten Psychopathen, von dem die Menschheit je gehört hat, als Protagonisten auserkoren: Gott höchstselbst. Dieser trauert den Zeiten nach, als ihm unter seinen tausenden Namen noch Kinder Geopfert wurden. Das ganze wird von einem harten und rasanten Lied begleitet.

    In VOM LOCH-IN-DER-WAND-CLUB geht es um einen Stripclub für Mörder. Statt dass hier nur nackte Haut gezeigt wird, wird sie aufgeschnitten. Ein eher rhythmisches Lied, dass durch die Gehörgänge stampft. Mir gefällt es. Hier kann ich mir auch gut vorstellen, dass es einen dauerhaften Platz bei den Auftritten bekommt, zumal der besagte Club auch das Handtuch und den Aufnäher ziert.

    CD ZWEI

    Hier bekommen wir die vier Jahreszeiten aus dem Hause Eisregen präsentiert. Die vier Jahreszeitenlieder sind recht melodisch gehalten, wie man es stellenweise schon von Eisregen kennt. Mehr bleibt hier nicht zu sagen, also küren wir auch hier meinen Favoriten:

    HERBSTLEICHE hat es geschafft. Einerseits erinnert es mich an das Scharlachrote Kleid, andererseits aber auch an die tote russische Freundin. Vielleicht haben sie sich hier auch von der Netflix-Serie Dahmer inspirieren lassen. Ich weiß es nicht, aber es bleibt ein starkes Lied.

    Fazit: Mich haben sie mit dem Album überzeugt, aber das war auch nicht sehr schwer. Ich bin seit Jahren Fan der Band, aber vielleicht kann dieses Album einige Leute zurückholen. Mich würde es freuen. Also hört mal rein:

  • Greybeard mit Dark Age

    Greybeard mit Dark Age

    Bandname und Albumtitel: Greybeard mit Dark Age

    Genre: Melodic Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 15. Dezember 2022 im Selbstverlag raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr Zweites Album, zuvor haben sie noch je drei Singles und EP’s veröffentlicht

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier kam das Album über das Metal Devastation Radio zu mir und nicht nur das. Zu dem Album gibt es auch noch eine Graphic Novel. Das finde ich schonmal richtig cool, auch wenn ich hier nur die Musik bespreche. Also hören wir rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Die Kanadier ziehen hier sämtliche Register, mal hart und Brutal, dann wird es wieder verträumt und melodisch, dazu wird unaufdringlich aber unmissverständlich gezeigt, was sie an ihren Instrumenten leisten können. Besonders die Vocals haben es mir angetan, da sie eine große Bandbreite an Stimmungen darstellen, aber immer die nötige Härte für guten Death Metal mitbringen. Da es ein Konzeptalbum ist, ist es recht schwer, nur ein paar Favoriten auszuwählen, da es bei so etwas immer besser ist, es am Stück zu hören. Trotzdem möchte ich es versuchen:

    BARREN beginnt mit klagenden Gitarren, die sich durch das ganze Lied ziehen und unterlegt werden, von einem stampfenden Rhythmus. Der Gesang klingt nach einer Mischung aus düsterem Heavy Metal und Melo-Death, wie man ihn von Amon Amarth kennt, wobei eine düstere Stimmung überwiegt.

    TERRA UMBRA vereinigt verdammt gut Brutalität und Melodie, dazu noch stampfende Passagen und das Können der Musiker. Besonders die Passage im letzten Drittel, lädt dazu ein, sich in die postulierte Welt zu träumen, auch wenn das wohl ein Alptraum sein dürfte.

    Fazit: Ein richtig starkes Album, dass hier aus Kanada auf uns zugerollt kommt. Mir bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer dass ihr es euch mal anhören solltet, wenn ihr Todesblei der melodischen Spielart mögt oder euch diese Review neugierig gemacht hat:

  • Born a Ghost mit Stairway to an empty Room

    Born a Ghost mit Stairway to an empty Room

    Bandname und Albumtitel: Born a Ghost mit Stairway to an empty Room

    Genre: Doom Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Die EP kommt am zweiten Januar 2023 in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihre zweite EP. Dazu haben sie zwei Singles veröffentlicht, eine wurde hier ausgekoppelt und noch ein Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat mit das Metal Devastation Radio etwas geschickt. Ich bin kein großer Freund von Doom Death Metal, aber ich möchte dem ganzen hier nochmal eine Chance geben, also hören wir rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Wie zu erwarten kriechen die Songs dahin, nur haben sie hier noch richtig Wucht, etwas das mir bei den meisten Doom Death Metal Bands fehlt. Also soweit gibt es schonmal einen Pluspunkt von mir. Auch die Vocals können sich wirklich hören lassen. Schön düster und bedrohlich, ebenso wie das Instrumentarium. Also alles in allem nicht schlecht.

    Der Titletrack STAIRWAY TO AN EMPTY ROOM könnte sich fast als Suicide Death Metal bezeichnen lassen. Ein bedrückend schleppender Song mit passendem Text. Dazu kommt noch der bedrückende, mehrstündigen Gesang in der Mitte. Ein starker Song, der eine melancholische Stimmung im Hörer hervorruft. 

    Fazit: Dafür, dass das Genre nicht meins ist, hat mich diese EP positiv überrascht. Vier starke Lieder, die kraftvoll und bleischwer sind. Wenn euch das Genre gefällt, oder ich euch neugierig gemacht habe, dann hört mal rein:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt