• Acherontia Styx mit Post Death

    Acherontia Styx mit Post Death

    Bandname und Albumtitel: Acherontia Styx mit Post Death

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am zwölften Januar 2023 haben sie diese EP über Dwarrowdelf Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihre zweite EP, dazu kommen noch fünf Singles und ein Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir damals, Ende 2020 ihr Album Shadow and Flame geschickt und davon war ich nicht wirklich begeistert. Aber nun, mit dieser EP, will ich ihnen eine weitere Chance geben.

    Wie finde ich die Scheibe: Hier haben sie einen durchgehenden Stil verfolgt, nicht wie bei ihrem Album, auf dem sie wohl alle Stile ausprobiert haben, die sie cool finden. So etwas kann funktionieren, muss aber nicht unbedingt. Da ist mir ein gewisser roter Faden doch lieber. Trotzdem haben sie die Experimente nicht gelassen und auch hier wieder Cradle of Filth gehuldigt. Die Vocals sind immer noch eher heiser, aber es passt gut zur Musik. Aber kommen wir zu meinem Favoriten, wenn es denn einen gibt:

    Ja den gibt es, und zwar den Opener CLOUD OF WAR. Im Mid-Tempo geht es hier recht heavy zur Sache, vielleicht etwas sehr melodisch, aber alles in allem taugt der Song. Besonders gefallen mir die stampfigen Passagen.

    Fazit: Hier sehe ich eindeutig einen Fortschritt in die, für mich richtige Richtung. Wer Todesblei mag und nichts gegen Experimente hat, der sollte hier einmal reinhören:

  • Acherontia Styx mit Shadow and Flame

    Acherontia Styx mit Shadow and Flame

    Bandname und Albumtitel: Acherontia Styx mit Shadow and Flame

    Genre: Death Metal.

    Veröffentlichungsdatum: 6. September 2020

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach vier Singles und einer EP ist dies das erste Album der Engländer.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut wurde mir diese Band vom Metal Devastation Radio vorgestellt. Ich glaube ich müsste mal wieder selbst etwas graben, um selbst noch Bands zu entdecken. Bis dahin hören wir mal ihr Album.

    Wie finde ich die Scheibe:

    PLEASURES OF HER FLESH legt gleich mal ganz anständig los, mit einem rotierenden Riff. Irgendwo im Mid-Tempo rumpelt der Song dahin mit diesen, heiseren Growls. Später verlangsamt er sich etwas und die Klampfe spielt unverzerrte Akkorde. Ein ordentlicher Anfang aber leider nur Mittelmaß. Gehen wir also weiter.

    EVOLUTION klingt schonmal besser. Immer noch im Mid-Tempo, aber um einiges härter und mit bedrohlicheren Vocals. Die faszinieren mich irgendwie, auch wenn ich lieber tiefes Geknurre, statt den heiseren Schreien hhabe.gegen Ende gibt es eine Stelle, bei der ich kurz befürchtete, dass die Datei beschädigt wäre, aber der Sprung sollte wohl drin sein. Sowas sollte man, finde ich, liebt lassen.

    Der Anfang von THE CURSED LOVE klingt schön episch, würde aber eher zu Power Metal passen. Was danach mit den Vocals los ist, weiß ich nicht. Entweder wurden nur die mit einem Wasserglas aufgenommen, oder hier hat der Tontechniker seine Magie vergessen. Ich finde hier klingt der Gesang wirklich grausam, auch wenn die Gitarrenarbeit nichts zu wünschen übrig lässt.

    SCORNED (FEAT LINN LIV) beginnt sehr ruhig mit einer leise gezupften Melodie, die von einem dezenten Riff unterlegt ist, bevor der Metal so richtig losgeht. Schön hart und mal langsam, mal treibend taugt der Song was.

    EYES OF GLASS klingt als würde eine Platte aufgelegt. Es wird eine weibliche Stimme, die in bester Opernmanier das Titel singt, bevor es sich in Störgeräuschen verliert. Danach geht der Song schön treibend los. Hier erinnert mich die Gitarrenarbeit an Bolt Thrower, schön langsam aber unendlich schwer und zermalmend.

    AS ABOVE, SO BELOW schlägt eine ganz andere Richtung ein. Der Song könnte in Kooperation mit Cradle of Filth entstanden sein. Die Vocals erinnern mich an ihren Landsmann Dani. Leider kann ich damit nix anfangen. Auch das Solo, dessen Melodie mir bekannt vorkommt, stört mich.

    DRESSED IN YOU kommt ebenfalls recht schnell daher und hier bin ich wirklich schockiert. Ein langer Goregrind Schrei, wie von einem abgebrochenen Schwein leitet den Song ein. Danach klingt es auch annähernd grindig. Hier mit treffen sie am ehesten meinen Geschmack aber im Kontext des Albums passt der Track garnicht.

    HURRICANE OF PAINS wechselt wieder den Stil. So langsam komme ich nichtmehr hinterher. Wieder geht es in die langsamere, mahlende Richtung. Die Vocals bleiben eher gorig. Ich bin mal gespannt was als nächstes kommt.

    BLACKENED SERENADE kehrt eher zu den Anfängen des Albums zurück. Eher treibend und mit heiseren Geschrei. Aber immer noch kickt das nicht so wirklich. Also weiter zum letzten.

    SHE BEGS FOR MORE klingt so richtig cool. Psychotische Gitarrenriffs, dazu harte Drums. Dann ein Wandel zu einem brutalen Mid-Tempo-Song mit rasenden Passagen. Und das alles nur im Intro, dass fast die Hälfte des Songs einnimmt. Leider wird der Song schon vor Einsetzen des Gesangs wieder zu langsam, doch mit den Vocals passt das Ganze. Also wenn man nur einen Song aus dem Album hören sollte, dann den hier.

    Fazit: Ein ziemliches Wirrwarr an Stilen. Und leider kaum etwas dabei, dass es wert ist, öfter gehört zu werden. Hier kann ich keine Empfehlung aussprechen, aber wer trotzdem mal reinhören möchte, kann dies gerne tun:

  • Deformation Guaranteed mit Pagan Girl

    Deformation Guaranteed mit Pagan Girl

    Bandname und Albumtitel: Deformation Guaranteed mit Pagan Girl

    Genre: Gothic Rock am ehesten.

    Veröffentlichungsdatum: 8. März 2020

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Neben diesem Album existieren irgendwo noch zwei Demos der Band.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Letzten Sommer habe ich für mein Interview mit Rune ein wenig recherchiert und bin auch auf dieses Projekt gestoßen. Gleich beim Interview durfte ich schon zwei rohe Songs, ohne Gesang und co hören und war sofort angefixt.

    Wie finde ich die Scheibe: Richtig gut. Der Stil ist ganz anders, als ich ihn von Black Candle gewohnt bin aber auch diese schimmern hier und da durch. Beheben wir uns auf eine Reise:

    MAUSOLEUM (INTRO) fängt mit langen tiefen Tönen an, wie von einem.mächtigen Horn. Hier bekommt man sofort Kopfkino. Die Musik steigert sich weiter, wird bedrohlicher und geleitet den Hörer schön in das Album.

    PAGAN GIRL fängt mit einer einzelnen Gitarre an. Zusammen mit dem Schlagzeug setzt der Gesang an, der irgendwo zwischen Goth und Black Metal liegt. Zwar schön fies und krächzend aber dennoch leicht verständlich. Auch die Gitarrenarbeit liegt in diesem Spektrum. Wenig verzerrt und leicht zugänglich, aber mit einer gewissen Grundaggression. Sehr schön für den Anfang. Der Text ist sehr okkult und behandelt wohl eine Priesterin.

    ELDAR beginnt sehr ruhig, schon kurz nach dem Anfang setzt der Gesang ein, hier fast schon gesprochen und recht gepresst. Immer mal wieder wird das Lied etwas härter, kehrt dann aber zurück zu seinem ruhigeren Gewand. Hier wage ich keine Analyse des Textes, hört euch das Lied selbst an.

    UNDER A VIOLET SKY WE LAY ist ein Instrumental zwischendurch, was in diesem Fall aber nicht heißt, dass der Song keine Geschichte erzählt. Mir kommt es so vor, als ob der Anfang nur etwas einleitet, Vorahnungsvoll, wonach sich alles ändert. Die Mitte begleitet den Hörer wie auf einer Wanderung, die im letzten Teil in einem Konflikt, vielleicht einem Kampf endet. Ein richtig schönes Lied.

    LORD THERIONS SECRET KRYPTA war das erste Lied, dass ich in seiner Gänze hören durfte. Es fängt auch eher langsam an, und wir folgen dem Sänger auf seinem Weg hinab in die Krypta auf der suche nach Weisheit und Erleuchtung. Hier hört man Black Candle sehr gut heraus.

    SUMERIAN WITCH ist wie der Rest bisher ein ruhiges Lied und handelt von Runes zweiter großer Inspirationsquelle, neben dem Okkultismus nach Crowley, den alten Kulturen des nahen Ostens, besonders den Sumerern.

    SOMEONE ELSE zieht das Tempo an und hier ist der Gesang vielleicht am klarsten. Ein schöner Mid-Tempo-Song der vielleicht von Depressionen handelt. Auf jeden Fall sehr hörenswert.

    TO THE INFINITE STARS (OUTRO) beendet das Album mit einen wüsten Instrumental, das den Hörer schon mit sich zieht. Unter den Instrumenten ist ein Wind zu hören, der einen vor sich her treibt, in tiefe Höhlen, zu unbekannten Geheimnissen oder in fremde Welten, ich weiß es nicht aber ich lasse mich gerne darauf ein.

    Fazit: Ein richtig starkes Album, das sehr persönlich ist. Nichts zum nebenbei hören, eher etwas das man zwischen Weihrauch und anderen Kräutern genießen kann, um zu sinnieren und sich selbst auf eine Reise zu begeben. Vielleicht führt das Pagan Girl einen, wenn man Glück hat.

    Hier kann man reinhören und es auch erwerben:

    http://deformationguaranteed.bandcamp.com/album/pagan-girl

  • Schundmären mit Abstruses Manifest abartigster Grausamkeiten und Schändlichkeiten des Hexerichs Salomon Schubert Grimsahl

    Schundmären mit Abstruses Manifest abartigster Grausamkeiten und Schändlichkeiten des Hexerichs Salomon Schubert Grimsahl

    Bandname und Albumtitel: Schundmären mit Abstruses Manifest abartigster Grausamkeiten und Schändlichkeiten des Hexerichs Salomon Schubert Grimsahl

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 17. Februar 2023 im Selbstverlag raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist das erste Album dieser Band. Mehr gibt es nicht, bisher.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Projekt habe ich über Twitter kennengelernt, da ich dem Sänger, oder ist es doch der Erzähler, dort folge.

    Wie finde ich die Scheibe:  Was zum Geier höre ich mir hier an? Zur Hälfte klingt es nach Dungeon Synth, dann wieder nach räudigstem Black Metal, wie man ihn von Bands wie Hexenschuss kennt. Auch die elektronischen Elemente sind etwas zwiegespalten, einerseits ist es halbwegs ernsthaft, und dann wieder erinnert es an Schändermond. Und das ist nur der musikalische Anteil. Die andere Hälfte ist als Hörbuch ausgestaltet und man fragt sich, welche Drogen sie konsumiert haben, als sie den Text schrieben. Hört es euch einfach selbst an, diesen Wahnsinn kann ich hier nur unzureichend wiedergeben.

    Fazit: Wer es wahnsinnig und/oder abgefuckt mag, der kann sich dieses Album einmal geben. Ich weiß noch nicht was ich davon halten soll, aber ich werde es mir noch das eine oder andere mal anhören. Hier bekommt ihr einen Ausschnitt zu hören und anzusehen:

  • Primordial Serpent mit Adversary of God

    Primordial Serpent mit Adversary of God

    Bandname und Albumtitel: Primordial Serpent mit Adversary of God

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 17. Januar 2023 ohne ein Label raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist das siebte Album der Band, dazu kommen noch zehn Singles, zwei wurden hier ausgekoppelt, dann noch vier Splits und drei EP’s.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut hat das Metal Devastation Radio mir etwas Black Metal geschickt und da sage ich ja selten nein. Also hören wir rein:

    Wie finde ich die Scheibe:  Nach einem richtigen coolen Intro geht es auch direkt mit fiesem Black Metal los. Zwar ist die Produktion etwas dünn, aber gehen wir mal davon aus, dass das so gewollt ist, und konzentrieren uns auf das wesentliche: Rasende Drums, Simple aber wirkungsvolle Gitarren und heiseres Gekreische. Das gibt es hier zuhauf.

    Beim Titletrack ADVERSARY OF GOD drohen sie mit akustischem Gedudel, doch es ist zum Glück nur das Intro eines starken Songs. Sie flechten sogar ein paar musikalische Extravaganzen ein, welche sich aber gut einfügen und organisch klingen.

    DREAMS OF SHATTERED CROSSES klingt irgendwie Old-schoolig, obwohl ich nicht ganz ausmachen kann, woher dieser Eindruck kommt. Auf jeden Fall ist es ein richtig geiler, rasender Song, der es auf jeden Fall in meine Liste geschafft hat.

    Fazit: Definitiv hörenswert, das Album. Freunde des Schwarzmetalls sollten hier mal einen Blick riskieren. Wie schon oben geschrieben gibt es noch mehr Material zu hören und vielleicht werde ich mich da auch mal ransetzen. Bis dahin:

  • Stormbreaker mit Vengance

    Stormbreaker mit Vengance

    Bandname und Albumtitel: Stormbreaker mit Vengance

    Genre: Metal Archives sagt zwar Symphonic/Melodic Groove Metal, ich würde eher Power Metal sagen.

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am 20. Januar 2023 in Eigenregie raus gebracht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Abgesehen von dieser EP und einer Singleauskopplung haben sie noch nichts veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut hat das Metal Devastation Radio zugeschlagen und neben dem Mamutprojekt, dass sie mir geschickt haben, brauchte ich etwas leichter zu verdauendes. Da kam mir eine Power-Metal-EP gerade recht, also hören wir rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Da haben die Finnen wirklich was solides abgeliefert mit den vier Songs. Hier fällt direkt auf, dass sie mit den Stimmen spielen und immer mal wieder weiblichen und männlichen Gesang mischen, was in diesem Fall, sogar richtig gut klingt. Dazu kommen noch die für Power Metal typischen Songstrukturen und vereinzelter Keyboardeinsatz. Also soweit nicht schlecht:

    Ich hätte zwar den Opener nehmen können, aber mich dann doch für THE CRIMSON EYES entschieden, da sie hier eine Ecke heavier klingen und das ganze mehr von einem Duett hat, wodurch die beiden Stimmen besser zur Geltung kommen, besonders die Growls, die der Sänger gerne mal Einstreu.

    Fazit: Ja, diese Art Musik gibt es hier selten, aber hin und wieder muss es auch mal sowas sein. Also wer Power Metal mit zweistimmigem Gesang mag, der sollte hier mal einen Blick riskieren:

  • Kekal mit Eternitarian

    Kekal mit Eternitarian

    Bandname und Albumtitel: Kekal mit Eternitarian

    Genre: Avantgarde Metal, was zur Hölle auch immer das sein soll.

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese Compilation kommt am dritten März 2023 im Selbstverlag raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das hier wird die fünfte Compilation, dazu haben sie noch 13 Alben, 13 Singles, vier EP’s zwei Demos und ein Video rausgebracht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses musikalische Mammut, welches sich wohl irgendwelche Musikstudenten ausgedacht haben, hat mir das Metal Devastation Radio zugeschickt.

    Wie finde ich die Scheibe: Ich habe keine Ahnung, was ich davon halten soll. Interessant ist es auf jeden Fall, aber wie bei einigen Bands, bei denen Man Avantgarde in das Genre packt, lässt sich dieses dreistündige Monster nicht wirklich einem Genre oder auch nur Stil zuordnen. Teilweise klingt es nach Symphonic Black Metal wie von Dimmu Borgir oder Cradle of Filth, dann wieder nach Power Metal und das auch noch im gleichen Song. Oder sie mischen ihren Metal mit Jazz und Funk. Dazu kommen immer wieder elektronische Passagen, die mich komplett rausreißen, sobald ich glaube, mich in den Stil eingefunden zu haben. Also hier bin ich absolut überfragt, was das ganze soll. Ich könnte auch jetzt einfach sämtliche Genres aufzählen, die irgendwo in diesem Monstrum von Compilation versteckt sind, aber dann wärt ihr, meine Leser auch nicht viel schlauer.

    Am ehesten kommt NEUTRALITY für mich in die Nähe eines Favoriten, nicht weil es etwa schlecht wäre, sondern eher weil ich es nicht verstehe. Der Song klingt nach fiesem Black/Death Metal, aber irgendwie hat sich ein Computer miteingeschlichen, der immer mal wieder Rückmeldung gibt, dass er etwas tut. Und das sind nur die ersten Minuten, danach wird es noch abgespaceter.

    Auch MEAN ATTRACTION kann man zu den eher konventionelleren Liedern zählen, die den Hörgewohnheiten der meisten meiner Leser nicht zu sehr entgegen stehen. Auch hier ist ein deutlicher Einschlag vom Black Metal, wie Dimmu Borgir ihn spielen, zu spüren.

    ROTTING YOUTH ist einer der besten Songs dieser Compilation. Black Metal wird hier aus allen Geschützen gefeuert und dazu noch ein paar ausgefeilte Gitarrenlinien, damit auch die Musikstudenten zufrieden sind.

    Fazit: Wirklich interessant, aber nicht meins. Für mich ist da ein zu großes Durcheinander an Stilen, teilweise auch in den Songs. Es gibt sicher den einen oder anderen, der daran seinen Spaß hat, aber die drei erwähnten Songs sind die einzigen, mit denen ich Spaß habe. Hier könnt ihr mal reinhören, wenn ich euer Interesse geweckt habe:

  • Adversor mit Portait of a Wasteland

    Adversor mit Portait of a Wasteland

    Bandname und Albumtitel: Adversor mit Portait of a Wasteland

    Genre: Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 24. Februar 2023 über Time to Kill Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer Demo ist dies nun das dritte Album der Band.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie bei dem meisten, was aus Italien auf diesem Blog landet, hat auch hier Anubi-Press den Mittler gespielt und mir dieses Album geschickt.

    Wie finde ich die Scheibe: Thrash Metal, der so richtig schön giftig klingt, wie ich es mag. Mal rasend, mal treibend, aber immer so richtig wütend. Wie bei gutem Thrash üblich, gibt es hier auch an allen Ecken knackige Soli und besonders möchte ich den Gesang hervorheben. Sie haben den idealen Ton getroffen, giftig, wütend und nicht so sehr ins gutturale gehend oder zu hoch. Lasst uns dann zu meinen Favoriten kommen:

    Der Opener PUTRIFYING HATE hat mich direkt für sich eingenommen. Der Song geht richtig ab und hat dabei noch einen ordentlichen Groove mit drin, der dem ganzen ein gewisses Etwas verleiht. Auch wird hier mit der Stimme gearbeitet, sodass wir neben dem Geschrei auch bedrohliches Knurren auf die Ohren bekommen.

    Auch bei OUTCAST kommt der Groove nicht zu kurz und ich kann verstehen, wieso sie daraus ein Video gemacht haben. Ein verdammt starker, treibender Song, der direkt in den Nacken geht. Hier kann ich mir auch vorstellen, dass er ein fester Bestandteil der Live-Sets wird.

    UNDER SIEGE rumpelt los, wie ein Jeep, den man mit Vollgas über einen umgepflügten Acker jagt. Richtig geil geworden der Track. Mehr ist einfach nicht zu sagen ohne das Fazit vorwegzunehmen:

    Fazit: Ein verdammt starkes Album haben die Italiener hier abgeliefert und wer auf Thrash steht, der sollte es sich schon mal vormerken. Hier gibt es zehn Lieder, die alle einen Platz in meiner Liste verdient hätten. Also hört mal rein:

  • Observer mit Demo EP

    Observer mit Demo EP

    Bandname und Albumtitel: Observer mit Demo EP

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Demo haben sie an Silvester, dem 31. Dezember 2022 veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dieses Demo ist das bisher einzige Lebenszeichen dieser Band.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat erneut zugeschlagen und mir ein Demo mit fünf Stücken Todesblei geschickt. Also hören wir doch mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Recht doomig kommt das Demo daher, doch dieser erste Eindruck kann trügen. Wer hier jetzt fünf Songs in schleppendem Tempo erwartet, der wird enttäuscht. Zwar bleiben sie eher im unteren Mid-Tempo, doch gibt es einige rasantere Passagen. Besonders gefällt mir hier die Arbeit am Mikrophon, da hier neben düstersten Growls auch hohes, fast Black Metal Gekreische, verwendet wird. Da war es schön recht schwer für mich, nur einen oder zwei Favoriten herauszusuchen:

    SEVEN SEALS stampft und walzt durch die Lautsprecher. Düster, heavy und mit ordentlich Leichenduft prasselt der Song auf einem ein. Hier bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, außer: Hört ihn euch an.

    CELESTIAL beendet das Demo mit einem richtigen Kracher. Zwar bleiben sie hier ihrem Tempo treu, wenn man von dem rasanten Intro absieht, aber der Song ist verdammt druckvoll und das vermisse ich bei diversen Bands.

    Fazit: Das ein Demo so gut ist, dass erlebt man selten. Naja, sie haben sich gut drei Jahre Zeit genommen, aber trotzdem kann ich hier ohne Bedenken eine Empfehlung aussprechen. Also hört mal rein, ihr Liebhaber des Todesbleis:

  • Bloodjob mit Metastasis

    Bloodjob mit Metastasis

    Bandname und Albumtitel: Bloodjob mit Metastasis

    Genre: Brutal Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 10 März 2023 kommt diese kleine EP über Lethal Scissor Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei Demos und einem Album ist dies ihre erste EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Endlich mal wieder etwas aus Deutschland. Und dann noch Brutal Death Metal. Da muss ich doch zuschlagen, wenn mir Anubi-Press so etwas schickt.

    Wie finde ich die Scheibe: Richtig gut, die Drums ballern, die Klampfen sind richtig heavy und die Vocals nur mit viel Mühe zu verstehen, also alles was Brutal Death sein soll. Wir haben hier fünf knackige Songs, die das brutal in Brutal Death Metal ernst nehmen, also bleibt mir nicht mehr viel zu sagen und ich präsentiere euch schonmal meinen Favoriten:

    Mit ALL FOR THE GOOD haben sie sich in meinem Hirn festgesetzt. Rasend und doch Heavy kommt der Song daher und bietet dazu noch ein wenig Stimmakrobatik, die ihn etwas abwechslungsreicher gestalten. Das Gitarrensolo hätte ich nicht unbedingt gebraucht, aber sei es drum, es ist ein starker Track.

    Fazit: Die ganze EP lohnt sich, besonders wenn man auf deutsches Todesblei der brutalen Sorte steht. Also hört mal rein und wenn es euch gefällt, sichert euch eine der 50 CD’s:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt