• Eternal Drak mit Shadow Storm

    Eternal Drak mit Shadow Storm

    Bandname und Albumtitel: Eternal Drak mit Shadow Storm

    Genre: Black/Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 17. Juli 2022 über Firstwave Studio raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr drittes Album, dazu gibt es noch drei Singles und je eine Split, Compilation und EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Groove Thrash Black Metal, so wurde mir die Band vom Metal Devastation Radio vorgestellt. Diese Kombination hat sofort meine Neugier geweckt und ihr müsst das nun ausbaden.

    Wie finde ich die Scheibe: Also vom Thrash und Groove bekommt man hier einiges mit, die Vocals haben auch ein ziemlich breites Spektrum. Schlecht klingt es nicht, nur ist das Album ein wilder Stilmix, in dem kaum ein roter Faden zu erkennen ist, jedenfalls von meiner Warte aus. So klingen manche Songs am Anfang nach Power Metal, nur um kurz darauf in Black, Thrash, Groove oder sonstwas zu enden. Hier und da höre ich sogar Einflüsse von Rammstein heraus, was interessant ist.

    Aus diesem Sammelsurium an Songideen und Stilen kann ich auf jeden Fall THE EYELESS GLEETH empfehlen. Ein knackiger, treibender Song, der auch schön vor sich hin groovt und eine hohe Stildichte aufweist. Hört ihn euch einfach selbst an, bevor ich hier versuche ihn zu beschreiben.

    Fazit: Was zum Geier habe ich mir da angehört. In Summe könnte das auch eine Heft-CD aus einem Metal Magazin sein, wo sie alles mögliche draufgeklatscht haben. Eine unglaubliche Bandbreite, was die Genres angeht. Hört wirklich selbst rein:

  • Eihort mit Consuming the Light

    Eihort mit Consuming the Light

    Bandname und Albumtitel: Eihort mit Consuming the Light

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 25. Juni 2022 über Underground Kvlt Records, ein Sublabel vo. Odium Records, raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das Album ist das wohl bisher einzige Lebenszeichen der Band

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat mir das Metal Devastation Radio das Album zukommen lassen. Bei Black Metal bin ich ja generell neugierig, also hören wir mal, was diese Engländer da veranstalten:

    Wie finde ich die Scheibe: So an und für sich nicht schlecht. Die Gitarren machen einen ordentlichen Job, das Schlagzeug rumpelt vor sich hin und der Gesang kann sich auch hören lassen. Solider Mid-Tempo-Black-Metal, mit ein paar interessanten Einfällen. In Summe ist es aber leider nur ein durchschnittliches Album, aber es lässt Potential durchschimmern, was mich gespannt auf kommende Veröffentlichungen blicken lässt.

    COLD DEAD EYES STARING INTO THE DARKNESS klingt nicht schlecht. Das Intro erinnert etwas an das Diary of a Madman von Ozzy, danach geht es aber hart und fies mit Black Metal weiter.

    Die BLOODCURDLING SERENADES taugen auch was. Teilweise schleppend, teilweise treibend und mit ordentlich Hass in der Stimme, kann man den Track gerne mal hören. Ich finde die Mischung nicht schlecht, auch wenn ich bei dem Titel etwas anderes erwartet hätte.

    BLOOD RITUAL ist der wohl beste Song des Albums, aber wie bei fast allen Covern empfehle ich auch hier eher das Original von Samael anzuhören, obwohl sie hier eine verdammt gute Version abgeliefert haben.

    Fazit: Für ein Debut nicht schlecht, aber da ist noch Luft nach oben. Ich bin gespannt, wie sich die Band in der Zukunft entwickelt. Freunde des Schwarzmetalls sollten hier einmal reinhören:

  • Bosparans Fall mit Pantheon

    Bosparans Fall mit Pantheon

    Bandname und Albumtitel: Bosparans Fall mit Pantheon

    Genre: Melodic Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Demo kam am achten Juni 2022 im Selbstverlag raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dieses kleine Demo ist ihre bisher einzige Veröffentlichung. Jedenfalls unter diesem Namen, als Dead Sunday haben die Fünf noch eine Demo und eine Single rausgehauen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Da ich gerne DSA spiele und die Welt dahinter interessant finde, habe ich einfach mal bei Metal Archives gesucht und diese Band kam dabei raus. Also hören wir mal rein.

    Wie finde ich die Scheibe: Einfach klasse. Die Vocals erinnern etwas an Johann Hegg, von Amon Amarth, da sie einerseits finster und bedrohlich klingen, man aber ohne Probleme jedes Wort versteht. Das Riffing ist auf den Punkt und geht direkt in den Nacken, während man von den Drums unaufhaltsam getrieben wird. Die drei Songs haben auch genau das richtige Maß an Melodie, um eingängig zu sein. Hier habe ich nur die Angst, dass man sich daran zu schnell satt hört, wie es bei solchen Songs gerne passiert.

    Als Empfehlung gibt es, GOLDENE BLÜTEN AUF BLAUEM GRUND. Als Opener macht der Track seinen Job genau richtig. Leider bin ich noch nicht tief genug in der Lore drin, um den Text einzuordnen. Aber ich hatte schon beim ersten Hören, das Bedürfnis, in dieser Richtung weiter zu recherchieren, nur ob ich das will und mir so vielleicht ein Abenteuer kaputt mache, das ist die Frage der Fragen.

    Fazit: Was soll ich hier noch schreiben, was ich oben nicht oben schon geschrieben hätte? Jeder der DAS spielt, sollte hier mal reinhören, besonders wenn er Melodic Death hört. Ich finde die Demo richtig gut, hier gibt’s noch eine Hörprobe:

    Wer die Band unterstützen möchte, kann auch auf Bandcamp die drei Songs kaufen, wie ich es getan habe: https://bosparansfall.bandcamp.com/album/pantheon

  • Die Außergewöhnliche Metal Soirée mit Godslave und All of Mine in der Baker Street am 15. JULI 2022

    Die Außergewöhnliche Metal Soirée mit Godslave und All of Mine in der Baker Street am 15. JULI 2022

    Wer: Die Außergewöhnliche Metal Soirée mit Godslave und All of Mine in der Baker Street

    Wann: Am 15. Juli 2022

    Wo: In der (neuen) Baker Street in Saarbrücken

    Wieso: Wohl einfach, damit Godslave nochmal in ihrer Heimat spielen können.

    Preis: An der Abendkasse kostete es noch zehn Euro, den Eintritt haben sie reduziert, weil eine Band ausgefallen ist.

    Das Konzert: Da eine Band, Credic, ausgefallen sind, gab es erstmal etwas mehr Zeit, in der man sich umsehen oder sich durch die Getränkekarte trinken. Früher war ich immer gerne in der Baker Street, besonders vor einem Konzert, um mit was verdammt leckerem anzufangen, bevor ein Bier nach dem anderen rein läuft. Damals hatten sie einen kleinen Thekenbereich, daneben ein Wohn/Esszimmer und das Abenteuerzimmer. Jetzt haben sie mehr Platz, nach dem Eingang kommt man durch ein Zimmer mit diversen Tischen und Stühlen, wo man gemütlich tagen kann, dann geht’s in den Thekenbereich, wo jetzt mehr Platz ist um seine Sachen zu bestellen. Daran vorbei geht es zur Bühne.

    Den Anfang machten All of Mine, eine Post-Hardcore Band. Was soll ich sagen, meins waren sie nicht. Stellenweise klang es ganz gut, wenn es wirklich in die Hardcore-Schiene ging, aber zwischen diesen Parts konnte ich mit der Musik nichts anfangen. Also habe es mir dann mit einem Kilkenny in einem Sessel bei der Bar gemütlich gemacht.

    Später kamen dann Godslave auf die Bühne. Wie immer, wenn ich mir die angesehen habe, ging es mit voller Kraft voraus. Sie haben sich wie immer Quer durch die Alben gespielt und auch Interaktion mit dem Publikum gab es im richtigen Maß. Da der Festsaal mit der Bühne nur etwa zur Hälfte gefüllt war, hat sich das Publikum etwas verteilt, was dann aber später von Thommy und Bernie neu sortiert. Zum Schluss, beim klassischen Abschluss mit Vodcarnivore begab sich auch die ganze Band ins Publikum um mit den Fans zu feiern. Nur das Schlagzeug musste auf der Bühne bleiben. Vielleicht sollte man sich da mal etwas überlegen.

    Fazit: Was soll ich noch sagen, jedes mal wenn in der Nähe Godslave die Bühne betreten bin ich dabei und es war wie immer richtig geil. Besonders in der Location würde ich sie mir noch mehrere dutzend Male ansehen. Also hört mal rein:

    All of Mine:

    Godslave:

  • Soul Reborn mit Black Tear in a River of Blood

    Soul Reborn mit Black Tear in a River of Blood

    Bandname und Albumtitel: Soul Reborn mit Black Tear in a River of Blood

    Genre: Death Metal/Deathcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album hat er am zweiten Juni 2022 in Eigenregie veröffentlicht

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Abgesehen von einer EP ist dies das zweite Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Einmal mehr das Metal Devastation Radio. Mehr brauche ich ja nicht zu sagen.

    Wie finde ich die Scheibe: Ich werde aus der Musik nicht schlau. Einerseits sagt sie mir nichts, andererseits will ich unbedingt weiterhören, statt etwas anderes anzumachen, um herauszufinden was noch so kommt. Es ist, als würde ich einen schlechten Film im Nachmittagsprogramm am Wochenende sehen. Man will umschalten, aber gleichzeitig wissen, wie es weitergeht. Schlecht ist das Album nicht, nur gibt es mir nichts. Es ist einfach der Standard-Deathcore. Solider Gesang, unnötig viele Breakdowns, harte Riffs und wieso müssen die eigentlich immer anfangen zu kreischen?

    Fazit: Leider nicht meins, aber vielleicht ja für euch, meine Corefreunde? Was bleibt mir hros zu sagen? Nicht viel, außer, hört mal selbst rein:

  • Krvsade mit Worship the Sun

    Krvsade mit Worship the Sun

    Bandname und Albumtitel: Krvsade mit Worship the Sun

    Genre: Death/Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP kam am zehnten Juni 2022 auf Kvlt und Kaos Productions raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Demo und einer Split liegt hier nun ihre zweite EP vor.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Es ist die alte Geschichte, das Metal Devastation Radio hat mir ein Album geschickt und ich bespreche es. Also los geht’s.

    Wie finde ich die Scheibe: Soweit nicht schlecht, nur ist der Stilmix etwas gewöhnungsbedürftig. Neben Death und Thrash Metal steckt hier auch noch ein gerüttelt Maß Black Metal mit drin. Die Vocals sind eindeutig im Death Metal zu verorten, aber die Songstrukturen erinnern einfach an Black Metal, mit einigen Ausreißern zum Thrash. Seltsam aber geht rein.

    Zu empfehlen ist hier auf jeden Fall MUHAMMED’S FALL. Hier bricht der Black Metal Alter Schule gnadenlos durch, hat aber einen gewissen Groove, wie er den Death Metal so verdammt geil macht.

    Fazit: Interessant, ich glaube, das fasst diese EP am besten zusammen. Eine Empfehlung für bestimmte Hörer will mir nicht einfallen, also hört einfach mal rein, wenn ich euch neugierig gemacht habe.

  • Species mit To find Deliverance

    Species mit To find Deliverance

    Bandname und Albumtitel: Species mit To find Deliverance

    Genre: Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 26. August 2022 über Awakening Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das wird ihr erstes Album, nach einer EP und einer Live-Single.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: In letzter Zeit kam viel von Black Roos Entertainment bei mir an und hierauf hatte ich richtig Bock. Also hören wir mal rein.

    Wie finde ich die Scheibe: Nach dem Introsong und dem Anfang von PARASITE, was mich beides an die Pictures of an Exhibition von Emmerson Lake and Palmer erinnert, dachte ich mir, was wird das jetzt für ein verkaufter Frickelkram. Aber dann ging es mit solidem Thrash weiter. Der Gesang ist einfach nur klassisch zu nennen, eher hoch, aggressiv und bösartig. Ja, der Gitarrist zeigt hier gerne mal, was er kann und das nicht nur während seiner Soli. Aber entweder brauchen die Drei einen anderen Mix, oder noch eine zweite Klampfe, da es doch etwas dünn klingt.

    Das oben erwähnte PARASITE kann ich empfehlen, auch wenn es teilweise schon recht frickelig daherkommt, ist doch genug „Auf-die-Fresse-Energie“ vorhanden, die absolut essentiell für einen vernünftigen Thrash Metal Song ist.

    THE MONUMENT OF ENVY geht verdammt geil nach vorne und wäre auch ein idealer Song, um ihn live zu spielen. Hier wird massenweise Gift und Galle ins Mikrophon gespuckt und genau das erwarte ich von dieser Art Musik.

    Fazit: Ganz ordentlicher Thrash. Dass es etwas an der Dichte fehlt, habe ich ja schon erwähnt. Da kommt einfach nicht der Druck in die Musik, die mir das Gefühl gibt, dass die Band mit jedem Song die Gitarre vor die Stirn knüppelt. Aber abgesehen davon macht mir das Album schon Spaß, sogar die Prog-Passagen taugen was. Also Thrasher, besonders die, die etwas frischen Wind in den Songs wollen, sollten hier mal reinhören:

  • Fall and Resist mit Darkness of Now

    Fall and Resist mit Darkness of Now

    Bandname und Albumtitel: Fall and Resist mit Darkness of Now

    Genre: Metalcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Sie bringen die EP am fünften August 2022 im Selbstverlag raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Die beiden EP’s rahmen ihr bisher einziges Album ein.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier kann man Black Roos Entertainment die Schuld geben. Ich wollte der EP eine Chance geben, weil Melodic Death Metal, wie es mir angepriesen wurde, kann man sich hin und wieder mal geben, aber beim reinhören und der Recherche musste ich feststellen, dass es doch eher Metalcore ist. Naja geben wir der EP trotzdem mal die Gelegenheit, mich vielleicht doch zu überraschen.

    Wie finde ich die Scheibe: Nach einem Keyboardintro geht es dann auch schon direkt los. Das Drumming ist nicht schlecht, die Patterns könnte ich mir anderweitig richtig gut vorstellen. Stellenweise klingen auch die Gitarren schön heavy und brutal, aber der Gesang reißt es leider runter. Klar, hier und da klingt er ganz anständig, aber dann kommt dieses Metalcore-Geschrei wieder durch. Bei dem Gesangsstil habe ich noch kaum jemand, außer vielleicht Alex Terrible, gefunden, der mich damit überzeugen kann. Damit kann ich einfach nichts anfangen. Dazu kommen noch die inflationären Breakdowns.

    Fazit: Wem kann ich das Ding empfehlen? Vielleicht den paar Leuten die hier mitlesen, die sich auch mal Metalcore reindübeln. Ob es was taugt, müssen die dann entscheiden. Eine wirkliche  Empfehlung kann ich hier nicht abgeben, aber vielleicht hört ihr einfach selbst rein:

  • Yeah, Sick! Mit Set to devour us all

    Yeah, Sick! Mit Set to devour us all

    Bandname und Albumtitel: Yeah, Sick mit Set to devour us all

    Genre: Fun Metal  

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 26. Juni 2022 wohl in Eigenregie raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das bisher erste und einzige Album, aber wenn man den beiden Australiern glauben darf, wird es nicht ihr Letztes bleiben.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Endlich kam mal wieder etwas von Black Roos Entertainment bei mir an. Nicht nur das, es hat direkt mein Interesse geweckt, also gehen wir rein.

    Wie finde ich die Scheibe: Als erstes fällt auf, dass sie komplett auf Klampfen verzichten und stattdessen die ganze Arbeit vom Bass machen lassen. Der Gesang geht in die Richtung Hardcore Punk oder Thrash Metal, aber der restliche Stil ist zu abwechslungsreich, um ihn woanders unterzubringen, als unter dem Fun Metal. Wieso? Seht euch die Texte an. Ähnlich wie die Veteranen des lustigen Metals, Psychostick, schaffen die beiden es, lustige Texte mit hartem Metal zu verbinden. Dazu noch die richtig guten Basslinien.

    JOHN WICK’S DOG eröffnet das Album und baut sogar noch Post-Punk Elemente mit ein. Schon hier wurde mir klar, dass das ein Album wird, dass ich mir öfter anhören werde, besonders diesen Track.

    Nach ein paar sehr guten Liedern, kommt dann als Vorletztes TIN FOIL FREAK was nochmal alles auspackt. Einerseits harte Riffs, auf der anderen Seite aber auch melodische Parts, und natürlich einen Text, der die ganzen Aluhüte aufs Korn nimmt.

    Den Abschluss macht VEGAN BUTCHER. Hier bin ich mir nicht sicher, ob sie damit Veganer aufs Korn nehmen, oder die Ernsthaftigkeit in einen humoristischen Text gepackt haben, aber mir macht der Song Spaß, ein verdammt gelungener Abschluss des Albums.

    Fazit: Wer es auch mal etwas lustiger mag, der kann hier fündig werden. Besonders wenn er schon Psychostick Stick mag, aber die ihm zu viele Hitarren haben. Also seht euch mal das Video an:

  • Dissecting a Horrid Mind mit Blood is Blood

    Dissecting a Horrid Mind mit Blood is Blood

    Bandname und Albumtitel: Dissecting a Horrid Mind mit Blood is Blood

    Genre: Death Metal/Deathcore

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 28. Mai 2022 über Rebirth the Metal Productions raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Album, zuvor haben sie noch je eine Split und eine EP auf die Menschheit losgelassen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Schon wieder das Metal Devastation Radio. Also geben wir dem ganzen mal eine Chance.

    Wie finde ich die Scheibe: Ja, mit den Coreanteilen komme ich nicht so ganz zurecht. Aber den Rest kann ich mir durchaus anhören. Fette Drums, bleischwere und brutale Gitarren und dazu einen wirklich brauchbaren Sänger. Stellenweise klingt der Gesang schön old-schoolig, nur um dann sofort wieder die modernere Schiene zu fahren.

    HELL TO PAY klingt richtig gut. Während die Produktion und auch das Instrumentarium modern klingen, geht der Gesang immer wieder in zurück zu den Anfängen des Death Metal, was einen knackig-geilen Kontrast erzeugt, der mir verdammt gut gefällt.

    INFANTICIDE hat genau die richtige Menge Core drin, wenn das Zeug schon in der Musik sein muss. Aber hier gibt es vorallem direkt in die Fresse und das ohne Kompromisse. Besonders gefällt mir hier der Bass, der den Song breiter macht, den Sound dichter und die Riffs andickt. Also alles in allem ein geiler Song.

    Was ich eben über den Bass gesagt habe, gibt genauso für DISMEMBERING THE ADHERENT, nur kommt hier noch etwas Melancholie mit dazu und wirklicher Hardcore Punk, statt dieses Metalcoregelöte. Der Gesang wechselt hier immer wieder zwischen fiesen Growls, heiseren Schreien wie im Hardcore und hin und wieder sogar fast Black-Metaleske Schreie. Verdammt geil.

    Fazit: Ein ganz ansehnliches Album. Mich persönlich stört bei dem einen oder anderen Song der Core, aber das habe ich ja schon zur genüge erwähnt. Ansonsten macht es richtig Bock. Todesblei mit Core, das kann man dich durchaus mal geben, am besten gleich hier unten:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt