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Wraithfinder mit Wraithfinder

Bandname und Albumtitel: Wraithfinder mit Wraithfinder
Genre: Blackgaze
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 13. April 2022 wohl im Selbstverlag raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist wohl ihr erstes Album, aus dem sie zwei Singles ausgekoppelt haben.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir hier den nötigen Anstoß gegeben, für mich die Frage zu beantworten, was zum Geier Blackgaze sein soll.
Wie finde ich die Scheibe: Ich habe absolut keine Ahnung, was das ganze von mir will. Es klingt in Summe, als hätten Musikstudenten den Black Metal entdeckt und hätten versucht dem ihren Stil überzustülpen. Hin und wieder kommt die nötige Härte und Melancholie durch, aber einfach nur etwas Disortion und fieses Gekreische reichen einfach nicht, zumal hier die meisten Vocals klar ins Mikrophon gehaucht wurden. Zwei Lieder klingen nicht so, als hätte jemand eine Telefonwarteschleife gehackt, aber selbst die kann ich nicht wirklich empfehlen.
Fazit: Meins ist es absolut nicht. Zu verkopft. Es klingt einfach wirklich wie eine nichtssagende Schülerband, die nur diesen Stil fährt, weil der einzige der Singen kann, lieber fiesen Black Metal spielen würde und das als Kompromiss dabei rauskam. Wer will kann gerne mal hier reinhören:
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Neocortex mit Am Ende des Feuers

Bandname und Albumtitel: Neocortex mit Am Ende des Feuers
Genre: Atmospheric Black Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am ersten Juni über Wasted Life Records raus, aber Besucher des Wild Hunt Rituals konnten, so wie ich, es schon früher erstehen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album, aus dem sie zwei Singles ausgekoppelt haben. Dazu kommen noch drei Demos und ein Live-Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das war in meiner Anfangszeit als Blogger, damals noch unter anderer Adresse. Ich war damals in Saarbrücken unterwegs und bin über die Sticker der Band gestolpert. Das ganze mal abfotografiert und zu Hause recherchiert. Ich fand die Musik nicht schlecht und hier sind wir nun.
Wie finde ich die Scheibe: Richtig gut, sogar besser als den Vorgänger. Hier, wie auch beim Wild Hunt Rituals Auftritt fällt besonders der neuerliche Violineinsatz auf, der sich richtig gut in die Musik einfügt. Der Gesagt erinnert an eine verdammt angepisste Krähe, was auch immer Pluspunkte bei mir gibt, manches mal wieder jedoch auch klar gesungen und an der einen oder anderen Stelle darf auch die Violinistin ans Mikro treten.
FREMDER BRUDER gibt direkt richtig Gas bevor es fast schon getragen wird. So wird das Album gleich zu Beginn schon gut zusammengefasst. NOTHING klingt verdammt gut. Hier wird die Melancholie gekonnt mit der Härte des Black Metal verwunden, ohne dass daraus Suicide Black wird. Besonders hier tut die Violine das ihre, um die Atmosphäre des Liedes zu verstärken. DAS ENDE DES FEUERS: PART II – DIE STILLE DER ZWEIFLER ist auch zu empfehlen. Vielleicht liegt es daran, dass dahinter der gleiche kreative Kopf steckt, aber es erinnert streckenweise an Wingrath.
Fazit: Ein verdammt gutes Album und auf jeden Fall zu empfehlen. Einerseits gibt’s hier fiesen harten Black Metal und auf der anderen Seite melancholische Melodien, die im Kontrast verdammt gut funktionieren. Hier könnt ihr einmal reinhören:
Oder hier im fertigen Mix:
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Edgar Allan Poets mit 555

Bandname und Albumtitel: Edgar Allan Poets mit 555
Genre: Noir Rock
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album wurde am siebten April 2022 veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr erstes Album, nach ganzen 33 Singles.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier hat mich auch das Metal Devastation Radio auf die Band aufmerksam gemacht und beim Namen war ich mir unschlüssig. Soll ich dem ganzen eine Chance geben, oder werde ich sie hassen, weil sie meinen Ansprüchen nicht genügen (ich verehre Poe für seine Werke und bin bei Adaptionen sehr kritisch).
Wie finde ich die Scheibe: Die Musik klingt nicht schlecht. Solider Dark Rock mit einem guten Sänger. Wirkliche textlich Anleihen bei Poe sehe ich nicht, also bin ich an der Stelle schon mal beruhigt, da sie es darüber nicht verkacken können. Mir gefällt das Zusammenspiel von Gitarrenriffing und dem Klavier, das den Liedern eine besondere Stimmung gibt.
CRYPTIC CODE gefällt mir richtig gut. Wunderbar melancholisch und düster, doch beim Text bin ich mir nicht so ganz sicher. Glauben die an den ganzen Kram oder sind die ganzen Alu-Hut-Theorien hier eher als Allegorie zu sehen? Ich weiß es nicht. Gut bleibt der Song auf jeden Fall. Bei THOSE WHO CARE gefällt mir das Cello und das Klavier richtig gut. Hier bin ich mir nicht sicher, welche Stimmung sie erzeugen wollen, einerseits klingt es melancholisch, wie das ganze Album, andererseits schwingt hier eine gewisse Hoffnung mit. Auf jeden Fall ein richtig guter Song. Letztendlich hat es WATCH in die Empfehlungsliste geschafft, statt CROW GIRL, welches den cooleren Titel hat. Der Song ist einfach verdammt heavy und geht direkt ins Ohr. Hier wird sogar der Rock verlassen und sie gehen eher in Richtung Metal.
Fazit: Ein richtig solides Album, dass mir gefällt. Düster, schwermütig mit Anklängen von HIM. Wer also, wie ich damals in den 2000ern solche Musik gehört hat, kann hier sicher mal einen Blick riskieren.
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Wild Hunt Rituals 2022 in Güdesweiler im Saarland.

Wer: Wiegedood, Horn, Ars Veneficium, Golgatha und Neocortex unter dem Banner des Wild Hunt Rituals
Wann: 21. Mai 2022
Wo: Auf dem Wanderplatz in Güdesweiler im Saarland
Wieso: Damit im Nordsaarland auch mal fieser Black Metal gespielt wird.
Genre: Black Metal
Preis: 29 im Vorverkauf und 35 an der Abendkasse.
Location: Die Location hätte kaum besser gewählt werden können. Innen am Waldrand, Bäume stehen direkt vor der Bühne und die Infrastruktur steht auch schon. Bei der Location stört noch nicht einmal der Sonnenschein, den wir hatten.
Bemerkenswert war, dass es einen Aushang am Getränkestand gab, der darum bat den Friedhof in der Nähe nicht zu betreten, da dies Festivalbesuchern durch das Ordnungsamt untersagt wurde. Es gibt wohl immernoch diese Vorurteile.
Die Auftritte: NEOCORTEX eröffneten und haben schon am Anfang die Messlatte hoch gelegt, welche nicht jede Band überwinden konnte. Aber dazu später mehr. Das Set war richtig gut zusammengestellt und ich habe direkt gemerkt, dass sie Bock auf den Auftritt hatten. Nur leider hatte der Drummer die Band kurz vorher verlassen, sodass sie auf die Konserve zurückgreifen mussten.

Neocortex GOLGATHA folgten auf dem Fuße und hielten das Niveau. Und das haben sie auch ohne den Saarlandbonus, den auch Neocortex hätten. Das Quartett hat richtig Gas gegeben. Auch hier war das Set verdammt gut gemixt und ich habe mir sogar noch das aktuelle Album gegönnt. Also ja, überzeugt haben sie mich.

Golgatha ARS VENEFICIUM haben solide gespielt. Harter fieser Black Metal, aber so wirklich gekickt haben sie nicht, was ich schade finde. Ich werde trotzdem mal schauen, wie sie auf den Alben klingen. Vielleicht sind sie einfach eine Band, die ich mir lieber auf Platte oder CD anhöre.

Ars Veneficium HORN wiederum haben das Niveau ordentlich angehoben. Harter, fieser Black Metal, klasse Vocals und eine knackige Songauswahl. Ich kannte die vorher nicht, aber werde sie definitiv im Auge behalten. Aber dafür gehe ich ja auf solche Festivals, um neue Bands zu finden. Also hat es sich gelohnt.

Horn Den Abschluss bildeten WIEGEDOOD und das richtig gut. Zwar nicht die stärkste Band, das geht an Horn, aber trotzdem verdammt gut. Hier hat es einfach gestimmt. Mal rasend, mal melancholisch und immer mit ordentlich Wut im Bauch und der Stimme. Auch hatten sie den Vorteil, dass hier die Sonne verschwunden war und so besser die nötige Black Metal Stimmung aufkam.

Wiegedood Fazit: wie schon bei meinem Besuch 2018 sage ich auch hier, wenn nichts zwingendes dazwischen kommt gerne wieder. Die Bands waren klasse, keine bei der ich mich zu einem Waldspaziergang entschließen musste. Der Ton war verdammt gut, was bei der Location sicher schwierig ist und die Orga hat man kaum mitbekommen, wenn man von den Securitys absieht, die mit den Warnwesten wirklich hervorstachen. Hier könnt ihr noch in die Bands reinhören:
Neocortex: https://youtu.be/dlbjqFzkGAw
Golgatha: https://youtu.be/uDGUHJNyU7k
Ars Veneficium: https://youtu.be/6ltLM43SxgA
Horn: https://youtu.be/AxI-sXgj6GM
Wiegedood: https://youtu.be/VGYiWBzhuTg
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Sci-Fi Scientists mit Sars Attacks

Bandname und Albumtitel: Sci-Fi Scientists mit Sars Attacks
Genre: Industrial Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am siebten April 2022 in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Wohl das einzige Album bisher.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Bei Industrial Metal bin ich eigentlich vorsichtig. Aber als ich die Mail vom Metal Devastation Radio bekam, war ich schon neugierig. Also hören wir mal rein.
Wie finde ich die Scheibe: Es erinnert mich ein wenig an den Kram, der in meiner Jugend, also in den 2000ern, bei meinen Freunden lief, die behaupteten Rock zu hören. Also ein paar Gitarren, ein wenig Schlagzeug und dazu mindestens eine Tonne Synthesizer. Garniert wird das ganze dann noch mit einem eher (post)punkigen Gesang.
F.E A.R. – FALSE EVIDENCE APPEARNG REAL klingt nicht schlecht. Recht rock’n’rollig. Das wars aber auch schon. Die anderen Songs kicken einfach nicht genug.
Fazit: So wirklich meins ist es nicht, auch wenn ich die humorigen Texte und Songtitel mag, mit denen sie die Aluhüte und Querdenker aufs Korn nehmen. Wer sich also nostalgisch fühlen will, ohne die alten Schinken von Linkin Park und Co rauszukramen, der kann hier durchaus mal reinhören:
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Dissolve Patterns mit Dissolve Patterns

Bandname und Albumtitel: Dissolve Patterns mit Dissolve Patterns
Genre: Avantgarde Post Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 29. April 2022 über Brucia Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihre bis dato einzige Veröffentlichung
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir das Album zukommen lassen und ich wollte einfach wissen, was zum Geier die Genre Bezeichnung Aussagen soll. Also hören wir uns das mal an.
Wie finde ich die Scheibe: Entweder haben die alle Musik studiert oder sie waren beim schreiben vom Geist eines Jazzers besessen. Anders kann ich mir die Musik nicht erklären. Das soll nicht heißen, sie wären schlecht, wenn man sich mal darauf einlässt klingt das ganze sogar ziemlich gut. Es ist nur einfach verdammt ungewöhnlich und reiht sich somit in eine lange Reihe an Hipster-Black-Metal Bands ein, nur dass sie hier wirklich etwas Eigenes erschaffen haben, in dem Bestreben anders als alle anderen zu klingen.
Hier wäre es müßig, einzelne Lieder hervorzuheben, da dieses kurze Album am besten funktioniert, wenn man es sich in Ruhe und am Stück anhört. Als tut das am besten. Die Musik schwankt hier zwischen ruhig und getragen, verkopft und verspielt und laut und aggressiv. Ja das ist ein ziemliches Spektrum. Getragen wird die Musik über weite Strecken von einem Cello, dass eine verdammt gute Grundlage für das restliche Instrumentarium bildet. Die drei Sänger geben ihr übriges dazu und decken das gesamte Black Metal Spektrum ab.
Fazit: Erschreckend gut, was die Belgier hier abliefern ich hatte mich schon wieder auf den Einheitsbrei eingestellt, den man bekommt, wenn man sich was unter dem Begriff Avantgarde/Atmospheric/Ambient-Black Metal heraussuchen. Dissolve Patterns haben eindrucksvoll bewiesen, dass es wirklich geht. Hier eine klare Empfehlung für Freunde des (experimentellen) Schwarzmetalls. Also hört euch das Album an:
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Solipsism mit Our Night never ends

Bandname und Albumtitel: Solipsism mit Our Night never ends
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 21. April 2022 über Sun and Moon Records rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr erstes Album, zuvor gab e in 2020 noch eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich hatte die Trackpremiere von DON’T FOLLOW ME, I’M LOST in meiner Abo Box auf YouTube, da ich den Kanal von Sun and Moon Records abonniert habe. Das Bild sprach mich an und nachdem ich mir das Lied angehört habe, habe ich beschlossen mir das ganze Album zu geben. Hier habt ihr nun das Ergebnis.
Wie finde ich die Scheibe: Das Album klingt richtig gut. Stellenweise driftet es in den Suicide Black ab, nur um kurz darauf brachial zu werden und hier und da schimmert sogar ein gewisser Wahnsinn durch. Der Stil ist recht wandelbar, teilweise auch, wie schon angedeutet während der Songs. Auch der Gesang pendelt immer wieder zwischen aggressiver Gekrächze und schmerzerfüllten Schreien hin und her. Zwar wird das Keyboard recht häufig eingesetzt, doch nicht zu inflationär, sodass es für gelungene Akzente sorgt, statt die Musik zu dominieren
(V)ZOSTUP TRAGÉDIE, was auch immer das bedeuten mag, ist richtig stark. Stampfend und treibend, mit wiederkehrenden melancholischen Abschnitten, ist das einer der stärksten Songs des Albums. Natürlich darf hier auch DON’T FOLLOW ME, I’M LOST nicht fehlen, da ich dadurch auf das Album aufmerksam wurde und es mir auch über Bandcamp bestellt habe. YOUR ENTIRETY ist zugleich recht ruhig und doch aufpeitschend, wie ein Marschlied. Ich glaube das passt ganz gut, auf jeden Fall gefällt mir der Song. Zum Schluss noch ein Ausreißer: MIKYMAUZ, was ein Cover ist. Hier hört man zum ersten und einzigen mal auf dem Album klaren Gesang. Hier haben sie das Cover verdammt gut gemacht. Man erkennt noch, dass es ursprünglich ein Liedermacherlied war, und doch ist es wunderbar hart, melancholisch und schön.
Fazit: Über das Album kann ich nichts schlechtes sagen. Gut es ist kein Meilenstein, ich vergebe hier keine Bestnote, aber es ist verdammt nah dran. Hier kommt eine andere Atmosphäre auf, als ich es von vielen anderen Bands kenne. Beim meisten Black Metal habe ich Bilder von düsteren Ritualen, Wäldern, einsamen, kargen Landschaften, Schlachtfelder oder einem wirbelnden Chaos vor meinem inneren Auge. Hier sehe ich mich durch eine menschengefüllte Stadt laufen, oder eher durch eine Stadt voller menschenähnlicher, gesichtsloser Gestalten. Bedrückend, gejagt und dem ganzen überdrüssig. Hört auf jeden Fall mal rein.
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Krod und Cruciatus Infernalis mit Storming the Gates of Heaven

Bandname und Albumtitel: Krod und Cruciatus Infernalis mit Storming the Gates of Heaven
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Die Split Kam am achten April 2022 über Kvlt und Kaos Productions als Download und am elften April als CD raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Für Krod ist es die erste Split, dazu kommen drei Singles, zwei Alben und eine EP.
Auch für Cruciatus Infernalis ist es die erste Split, sie haben noch Singles und EP’s rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese EP habe ich, wie schon die letzte EP von Cruciatus Infernalis, vom Metal Devastation Radio geschickt bekommen. Bei der Untot EP weiß ich bis heute nicht? Was das soll, aber geben wir denen nocheinmal eine Chance.
Wie finde ich die Scheibe: Krod eröffnen die Split mit ihren drei Songs. Die klingen recht old-schoolig, die Produktion ist recht dünn und der Gesang ist eher in die Musik eingebettet als darüber zu schweben. Richtig gut gefällt mir die Stimme, die schon fast an Suicide Black erinnert, aber gleichzeitig wunderbar hasserfüllt klingt. Cruciatus Infernalis wird wieder der Synthie in die Musik integriert, doch hier gefällt es mir besser. Der Black Megal kommt hier eher zur Geltung und der Gesang ist hier eher ein gepresstes, heiseres Knurren, was dem ganzen eine besondere Atmosphäre verleiht
Bei Krod ist es echt schwer sich für eines der drei Lieder zu entscheiden, da sie alle recht dicht beieinander sind, was die Qualität angeht. Also mache ich es mir einfach und nehme in meine Playlist den Song NIHILIST SHADOW auf. Den haben sie auch als Single ausgekoppelt. Ein ähnliches Problem hatte ich auch bei Cruciatus Infernalis. Nur hier konnte ich mich absolut nicht auf einen Track beschränken, darum zuerst FEUER. Der Synthie passt hier richtig gut und auch die Melodie ist nicht zu aufdringlich, doch stets präsent. Bei AUFERSTEHUNG ist die Melodie dominanter, doch auch ohne den Gesang erkennt man ohne weiteres, dass es ein Black Metal Track sein soll und sogar ein verdammt starker.
Fazit: Beide Bands haben es mit der EP geschafft, mich für sich einzunehmen. Hier liefern sie richtig gute Musik ab, in ihrem eigenen Stil und so unterschiedlich die Stile auch sind, passt es einfach. Also hört mal rein:
Krod:
Cruciatus Infernalis:
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Violentor mit Manifesto di Odio

Bandname und Albumtitel: Violentor mit Manifesto di Odio
Genre: Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 20. Mai 2022 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr fünftes Album, zu denen noch zwei Singles und Splits kommen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier, wie bei allem was über Time to Kill Records rauskommt, hat mir Anubi-Press das Album zukommen lassen. Also hören wir mL rein.
Wie finde ich die Scheibe: Also der Anfang gefällt mir schon mal richtig gut. Nach dem ironischen Teil von Verdis Dies Irae geht es schön rumpelig und brachial nach vorne. Der Mix könnte zwar ein wenig fetter sein für Thrash, da es so ein wenig nach Grind klingt, aber darüber kann man hinwegsehen. Bei den meisten Tracks habe ich, da ich kein Italienisch spreche, keine Ahnung, worum es so geht, aber der Sänger scheint ziemlich angepisst zu sein.
Der Titletrack MANIFESTO DI ODION hat es mir direkt angetan. Das warum habt ihr ja schon gelesen. Auch bei FACCIAMO LA GUERRA bin ich direkt dabei. Hier wird noch ein Zahn zugelegt und auch das Riffing kickt hier so richtig. Alles in allem verdammt geiler Thrash.
Fazit: Definitiv solider Thrash aus Italien gibt’s hier auf die Ohren. Zwar klingen die Songs stellenweise recht ähnlich, aber dazwischen sind auch zwei richtige Kracher. Der Mix könnte auch ein wenig satter sein, aber alles in allem, sollte man hier mal reinhören:
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Drowned mit Recipe of Hate

Bandname und Albumtitel: Drowned mit Recipe of Hate
Genre: Death/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 25. März 2022 über Cogumelo Record (in Brasilien) und Greyhaze Records (im Rest der Welt) raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr neuntes Album. Drei der fünf Singles wurden hieraus ausgekoppelt, dazu kommen noch vier EP’s, zwei Live-Alben und je eine Split, eine Compilation und ein Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wieder ist das Metal Devastation Radio daran schuld, dass ich meinen und euren musikalischen Horizont erweitere.
Wie finde ich die Scheibe: Das ganze klingt ziemlich gut. Es wird eine old-schoolige Balance zwischen Death und Thrash gehalten, dazu ist der Sound und besonders der Gesang schön aggressiv, nur leider hier und da etwas zu dudelig. Aber wenn man es an diesen Passagen vorbei schafft, hat man ein anständiges Album auf und in den Ohren.
RECIPE OF HATE (THE HOLY BIBLE) stampft brachial durch die Gehörgänge und hat einen schweren Todesbleieinschlag, dazu noch knackige Soli. Also auf jeden Fall reinhören. Das gleiche gilt auch für THE WORST OF US, also ein bleischwerer, stampfiger Track, der keine Kompromisse macht und sich seinen Weg durch die Ohren bahnt.
Fazit: Fieser Death/Thrash aus Brasilien, zwar old-schoolig aber alles andere als verstaubt. Also hört mal rein, ich kann es empfehlen. Vor allem Freunden des Thrashs, da hierauf der Fokus des Albums liegt.
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Violentor mit Manifesto di Odio

Bandname und Albumtitel: Violentor mit Manifesto di Odio
Genre: Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 20. Mai 2022 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr fünftes Album, zu denen noch zwei Singles und Splits kommen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier, wie bei allem was über Time to Kill Records rauskommt, hat mir Anubi-Press das Album zukommen lassen. Also hören wir mL rein.
Wie finde ich die Scheibe: Also der Anfang gefällt mir schon mal richtig gut. Nach dem ironischen Teil von Verdis Dies Irae geht es schön rumpelig und brachial nach vorne. Der Mix könnte zwar ein wenig fetter sein für Thrash, da es so ein wenig nach Grind klingt, aber darüber kann man hinwegsehen. Bei den meisten Tracks habe ich, da ich kein Italienisch spreche, keine Ahnung, worum es so geht, aber der Sänger scheint ziemlich angepisst zu sein.
Der Titletrack MANIFESTO DI ODION hat es mir direkt angetan. Das warum habt ihr ja schon gelesen. Auch bei FACCIAMO LA GUERRA bin ich direkt dabei. Hier wird noch ein Zahn zugelegt und auch das Riffing kickt hier so richtig. Alles in allem verdammt geiler Thrash.
Fazit: Definitiv solider Thrash aus Italien gibt’s hier auf die Ohren. Zwar klingen die Songs stellenweise recht ähnlich, aber dazwischen sind auch zwei richtige Kracher. Der Mix könnte auch ein wenig satter sein, aber alles in allem, sollte man hier mal reinhören:
