• Nocturnal Depression mit When my Time has come

    Nocturnal Depression mit When my Time has come

    Bandname und Albumtitel: Nocturnal Depression mit When my Time has come

    Genre: Suicide Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Die EP kam am 17. April 2022 über Ars Macabra Audio raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre zweite EP, doch mit anderen Formaten war die Band umtriebiger. So haben sie neun Alben, acht Splits, fünf Demos und ein Video rausgebracht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ein Freund, den ich auf einem Konzert kennengelernt habe, hat mir damals ihr Video zu Nostalgia geschickt, damals noch über ICQ, ja so lange ist das her. Ich war sofort vom Sound und dieser anderen Art der Düsternis gefesselt und kam seit dem von der Band und dem ganzen Genre nichtmehr los.

    Wie finde ich die Scheibe: Eigentlich schade, dass es nur eine EP geworden ist, denn die drei Tracks sind mal wieder verdammt gut geworden. Der Stil hat sich wieder etwas weiterentwickelt, doch das Grundgerüst ihres Stils bleibt gleich, wie es auch bei einem Wein sein sollte: Jeder Jahrgang schmeckt ein wenig anders, doch man sollte erkennen, dass es der gleiche Wein vom gleichen Weingut ist.

    Ich nehme hier keines der drei Lieder auseinander, hört sie euch einfach selbst an. Nur ein paar Worte zur Musik an sich: Wie gesagt der Stil wurde etwas weiterentwickelt, ein wenig der Melancholie der früheren Werke ist der Aggression gewichen. Das heißt aber nicht, dass es hier nun wütendes Geknüppel gibt, ja es gibt schnellere, zornigere Passagen, doch sie schaffen es immer noch eine Aura der Selbstzerstörung und des Suizids heraufzubeschwören. Die Vocals sind auch weiterhin für mich die Blaupause, wie das bei Suicide Black klingen muss.

    Fazit: Erneut bescheren uns Nocturnal Depression eine CD, auf der sie das Leben der Hörer zu vernichten trachten. Bei mir funktioniert es nicht, aber vielleicht bei euch. Wer wie ich eine Schwäche für Suicide Black Metal hat und irgendwie noch nie von Nocturnal Depression gehört hat, der sollte das dringend ändern und das am besten sogar mit diesen drei Liedern. Hier könnt ihr mal reinhören:

  • Deathcrush mit Under Serpents Reign

    Deathcrush mit Under Serpents Reign

    Bandname und Albumtitel: Deathcrush mit Under Serpents Reign

    Genre: Brutal Death/ Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kommt am 26. April 2022 über Time to Kill Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr drittes Album, dazu kommen noch zwei Demos, und je eine Split, Single und ein Live-Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier kam meine zweitgrößte Quelle an Reviewmaterial, Anubi Press, auf mich zu und bei der Mischung aus Brutal death und Black Metal musste ich natürlich hellhörig werden.

    Wie finde ich die Scheibe: Nach einem choralen Intro gibt es direkt eine fette Ladung Death Metal auf die Ohren. Hier und da sind auch Anleihen aus dem Black Metal zu erahnen, aber das Todesblei überwiegt eindeutig. Die Vocals bleiben meist auch eher im Death Metal und nehmen nur selten, als Akzente, brutalere Züge an.

    Der Titletrack UNDER SERPENTS REIGN, ist auch jeden Fall zu empfehlen. Dort gibt es Todesblei bester Machart auf die Ohren. Auch DAEMONOLOGY – SYMPHONIES OF THE DEVIL macht so richtig Bock. Hier kommt das Schwarzmetall auch schon durch, besonders durch die getragenen Passagen und den teilweise in gekeife abgleitende Gesang.

    Fazit: Alles in allem ein gutes Album. Wirklich stark und sollte man sich mal anhören. Die Mischung ist verdammt gut gelungen und macht Lust auf mehr. Also wer noch etwas italienisches Todesblei in seiner Sammlung braucht, sollte sich das Album unbedingt mal ansehen.

  • Kharon mit Shores of Acheron

    Kharon mit Shores of Acheron

    Bandname und Albumtitel: Kharon mit Shores of Acheron

    Genre: Black/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am elften März 2022 auf Hellstain Productions raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr erstes Album, nach je einer Demo, Split und einer EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir dieses Album zukommen lassen. Bei Black und Death aus Skandinavien, besonders aus Norwegen bin ich immer neugierig.

    Wie finde ich die Scheibe: Direkt geht es kraftvoll los. Solider Blackend Death Metal, dem es eigentlich an nichts mangelt. Der Mix ist auf den Punkt und stellenweise erinnert die Musik an Behemoth. Leider fehlt hier die Abwechslung, die Lieder klingen alle recht ähnlich, sodass ich auch bei mehrmaligem Anhören nie genau weiß, bei welchem Track ich gerade bin. Das ist schade, denn die Vocals sind richtig gut.

    SHORES OF ACHERON, der Titletrack sticht hier etwas heraus und hat mich für sich eingenommen. Hier fesselt mich das Riffing und die Vocals sind so dreckig, wie sie sein müssen um geilen Black Metal zu erschaffen. THE PLAQUE RETURNS TO THE NORTHLANDS ist ein wenig melodischer als der Rest des Albums und erinnert mich an Songs diverser Pagan Bands, vielleicht ist das etwas für den einen oder anderen, aber ich bin davon restlos übersättigt und da muss schon einiges passieren, dass ich mit sowas noch warm werde.

    Fazit: Hier hatte ich mich wohl etwas zu früh gefreut. Schlecht ist das Album nicht, aber es reißt mich nicht mit. Musik muss etwas in mir wecken, was hier kaum passiert. Einzig der Titletrack kriegt mich, aber das reicht nicht für ein Album, dass von mir gelobt wird. Aber hört doch selbst mal rein:

  • Heavysaurus am 16. April 2022 in der Gebläsehalle in Neunkirchen/Saar

    Heavysaurus am 16. April 2022 in der Gebläsehalle in Neunkirchen/Saar

    Wer: Heavysaurus

    Wann: 16. April 2022

    Wo: In der Gebläsehalle in Neunkirchen Saar

    Wieso: Weil sie auf Tour waren und damit Kinder auch mal vernünftige Musik Live erleben können, wenn sie nicht eh schon von ihren Eltern mit auf Konzerte geschleppt werden.

    Preis: Für 17 Gelder gab’s das Ticket im Vorverkauf und an der „Abendkasse“ (zwischen 13:30 und 14:30) für 18 Euronen.

    Das Konzert: Ich war da mit meinem großen Patensohn. Ihn hatte ich schon früh mit Metal angesteckt und ich glaube mit anderthalb Jahren konnte er schon die Pommesgabel. Ich weiß noch, wie wir an Silvester im Garten seiner Eltern saßen, er in seinem Hochstuhl und hat zur Musik geheadbangt, die ich angemacht habe. Da ist es schon passend, dass sein Lieblingslied „Metal im Blut“ von den Grindfuckers ist. Das hat er definitiv. Aber genug davon.

    Vom ursprünglich industriellen Hintergrund sieht man nichtmehr allzu viel in der Gebläsehalle, nur noch hier und da ein paar Backsteinmauern. Außen ist davon noch mehr zu sehen. Im Hinteren Bereich der Halle wurde sogar bestuhlt, wohl für die älteren Begleiter der kleinen Fans. Wir haben uns schön weit vorne platziert als es losging.

    Was mir gleich aufgefallen ist, die Lautstärke bleibt weit hinter anderen Konzerten zurück, selbst im Vergleich zu Gigs in Kneipen oder irgendwelchen Kellern. Nach einem gesprochenen Intro Text kamen die Dinos auf die Bühne und haben gleich losgelegt. Die Musik ist ziemlich simpler Rock/Heavy Metal mit Texten die zwar Kinder ansprechen, bei denen aber auch die älteren Kinder, solche mit Vollbart und Bierbauch, ihren Spaß haben können. Wie zu erwarten gab es auch einiges an Interaktion mit dem Publikum, sodass die Kinder immer wieder animiert sind mitzumachen. Da haben die kleinen Metalheads auch richtig gut gemacht, wozu auch die Songauswahl beigetragen hat. Und natürlich auch die Kostüme.

    Fazit: Endlich war ich mal wieder auf einem Konzert und es hat richtig Spaß gemacht. Also ich werde mit meinem Patenkind wieder hingehen, wenn die fünf Dinos wieder Im Saarland spielen und kann das auch nur jedem empfehlen, der seine Kinder langsam an den Metal und Konzerte heranführen will, zumal das Konzert Mittags anfing und nach anderthalb Stunden, die sich wesentlich kürzer anfühlten, schon wieder zu Ende war. Hier könnt ihr mal in die Musik reinhören:

  • Sweet Crystal mit 7th Heaven

    Sweet Crystal mit 7th Heaven

    Bandname und Albumtitel: Sweet Crystal mit 7th Heaven

    Genre: Christenrock/White Metal

    Veröffentlichungsdatum: Dieses Album kam am 14. Februar 2022 raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr siebten Album laut einer Internetrecherche.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Nightcrier Music Inc. Heißt wohl das Label, dass ihnen beim Release geholfen hat.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Es ist mal wieder soweit. Das Metal Devastation Radio hat mir etwas geschickt, bei dem ich mich schon allein über die Mail königlich amüsiert habe. Ja genau, es ist mal wieder Christenrock. Den Spaß muss ich mir doch gönnen.

    Wie finde ich die Scheibe: Absolut keine Power, der ganze Kram plätschert vor sich hin. Ja die Stimme ist an sich nicht schlecht, aber es klingt als würde jemand zu Warteschleifenmusik singen. Ich habe mich beim Hören gefragt, wann endlich mal ein freier Mitarbeiter für mich da ist, bis mir wieder einfällt, das ich ja ein Album höre. Und ja, ich wollte dem ganzen mal eine Chance geben, da in der Mail noch was von Progressive Rock stand jnd ich dem Genre durchaus was abgewinnen kann. Aber hier ist nichts dabei, das mir etwas gibt. Aber was steht denn nun auf der Haben Seite? Die Band kann ihre Instrumente spielen.

    Fazit: Ich habe keine Ahnung, was ich dazu schreiben soll. Das ganze taugt einfach vorn und hinten nichts, langweilig bis zum geht nicht mehr. Selbst ohne den ganzen Christenkram ist es ein absolut langweiliges Album. Wer es sich mal antun will kann hier reinhören, ich rate aber davon ab:

  • Arktotus mit Black Veins

    Arktotus mit Black Veins

    Bandname und Albumtitel: Arktotus mit Black Veins

    Genre: Melodic Metal

    Veröffentlichungsdatum: Das Album kommt am 29. April 2022 auf den Markt.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Damit werden Sie bald Ihr drittes Studioalbum veröffentlichen und dazu haben sie noch ein Live-Album aufgenommen.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Kvlt und Kaos Productions zeichnen für dieses Stück russischen Schwarzmetalles verantwortlich.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie auch bei meiner anderen Review von heute hat mir auch hier das Metal Devastation Radio die Tracks geschickt, nur war ich hier wirklich gespannt darauf, was mich erwartet.

    Wie finde ich die Scheibe: Soweit so gut. Auf den ersten Blick klingt es nicht schlecht. Ein wenig fehlt es der Scheibe an Kraft, aber das ist auch schon das einzige Manko. Die Vocals klingen verdammt böse, anscheinend haben auch die es geschafft, eine verdammt angepisste Krähe vor das Mikro zu stellen. Das Instrumentarium macht seinen Job ordentlich, aber eben da fehlt der letzte Kick.

    Hervorzuheben ist YOUR DICTATOR, das direkt nach vorne geht und einen klasse Mix aus Härte und Geschwindigkeit findet. Ganz klar mein Favorit auf dem Album. Einzig der seltsame Akustikpart gegen Ende stört das Bild etwas, aber darüber kann man hinwegsehen. THE LORD OF DARKNESS macht mir auch richtig Spaß. Ein wenig Groove im Black Metal schadet nicht unbedingt und hier zeigen sie, wie man ihn richtig einbaut.

    Fazit: Das Album hat wirklich etwas. Zwar hat es seine Schwäche, aber auch seine guten Seiten. Viel vom Melodic höre ich da nicht raus, dafür aber Black Metal, der sich vielleicht erst noch entwickeln muss. Auf jeden Fall, hört mal in den Teaset rein:

  • Chemicide mit Common Sense

    Chemicide mit Common Sense

    Bandname und Albumtitel: Chemicide mit Common Sense

    Genre: Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum: Das Album kam am 15. März 2022 raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr viertes Album. Darüber hinaus haben sie noch zwei Singles und je eine EP und Split auf die Welt losgelassen. Letztere haben sie sogar mit sich selbst rausgebracht, 2008 haben sie den Namen gewechselt und wohl als Zeichen des Wandels diese Split. Als Conqueror haben sie auch noch ein Demo rausgehauen.

    Auf welchem Label veröffentlicht: RipRide Records zeichnen für diesen Anhriff auf die Trommelfelle verantwortlich.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier kam das Metal Devastation Radio auf mich zu und hat mir, wie so oft, ein Album geschickt. And here we go.

    Wie finde ich die Scheibe: Es geht direkt los mit voller Kraft und ordentlich Tempo. Dazu kommt der Sänger, der Gift und Galle in sein Mikro spuckt. Dazwischen immer mal wieder ein paar heftige Moshparts, denn irgendwann muss man ja sein Bier trinken. Also Alles in Allem haben wir hier Thrash Metal wie ich ihn liebe. Bonuspunkte gibt es noch für das in Grün gehaltene Cover.

    LUNAR ETERNITY hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Ja der Opener oder der Titletrack haben es auch in sich, aber hier wird alles vereint, was ich von einem Thrash Metal Song erwarte. BARRED EXISTANCE klingt seltsam. Einerseits stampfend und unaufhaltsam, andererseits auch irgendwie melancholisch. Da weiß ich nicht genau, wie ich den Track einordnen soll, aber er kommt auf jeden Fall auf die Liste. Auch zu meinen Favoriten gehört das knüppelharte STRIKE AS ONE, was für mich sogar den Höhepunkt des Albums bildet. Da stimmt alles, noch ein wenig aggressiver als LUNAR ETERNITY. Einfach nur geil.

    Fazit: Alles in allem ein verdammt geiles Album. Fast wäre ich hier wieder in mein altes Reviewmuster verfallen, da es hier keine schwachen Songs gibt und ich am liebsten alle in die Liste gepackt hätte. Thrasher sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren. Also hört rein:

  • Vaina mit Future te Ipsum – Angel with many Faces

    Vaina mit Future te Ipsum – Angel with many Faces

    Bandname und Albumtitel: Vaina mit Future te Ipsum – Angel with many Faces

    Genre: Experimental Black Metal

    Veröffentlichungsdatum: Am vierten März ist das Album rausgekommen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album, dazu gibt’s noch zwei EP’s.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Aestethic Death haben sich um den Vertrieb gekümmert.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Endlich kam mal wieder etwas interessantes von Anubi Press. Darum gibt’s heute Black Metal aus Finnland auf die Ohren.

    Wie finde ich die Scheibe: Es klingt seltsam, ja für ungeübte Ohren klingt jeder Black Metal seltsam, aber das hier legt noch eine Schippe drauf. Irgendwie verbinden sie Techno, welches Subgenre genau, Industrial aber nicht, kann ich nicht genau sagen mit Schwarzmetall. Die Vocals gehen in Richtung Suicide und klingen nicht schlecht. Hin und wieder klingt es nach Tracks, die ich zuletzt gehört habe, als ich die Zillo-CD’s durchgehört habe und solche Songs, hauptsächlich elektronische Beats und kaum Gesang habe ich dann in der Regel verworfen. Ehrlich, ich weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll.

    Fazit: Ich habe nicht die leiseste Ahnung was das Album von mir will. Es hat Etwas, das gewisse Etwas, das es von der Masse an experimentellem Metal abhebt, aber ich kann es nicht genau benennen. Ich bin sogar überfragt, dem ganzen ein Genre zuzuweisen, oder auch mehrere, darum Experimental Black Metal. Dem ganzen gebe ich später einmal eine zweite Chance. Bis dahin, hört auf jeden Fall mal rein:

  • Abrasive mit Edge of Darkness

    Abrasive mit Edge of Darkness

    Bandname und Albumtitel: Abrasive mit Edge of Darkness

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum: Das Album erschien am 12. Februar 2022.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Die Band hat sechs Alben und genauso viele Demos veröffentlicht und dazu noch zwei Splits.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Rebirtz the Metal Productions kümmern sich hier um den Vertrieb.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Und wieder einmal das Metal Devastation Radio. Wieder bescheren die mir Death Metal. Ob es was taugt, das erfahrt ihr im nächsten Absatz.

    Wie finde ich die Scheibe: Ja, auf den ersten Blick ganz anständiger Death Metal. Die Vocals taugen auf jeden Fall was, auch das Instrumentarium versteht den Job aber irgendwas fehlt mir beim ersten Durchlauf. Nein die Songs sind nicht langweilig, aber auch nichts, dass mich auf Anhieb packt. Das finde ich schade. Ich werde der Scheibe aber nochmal eine Chance geben.

    Fazit: Wie gesagt, das Album ist ganz ok, aber ich finde einfach keinen Zugang dazu. Ein paar coole Momente hat es schon, aber leider nicht genug. Hört trotzdem mal rein, ich werde es mir zu gegebener Zeit nocheinmal anhören:

  • Terrordactyl mit Extinction Event

    Terrordactyl mit Extinction Event

    Bandname und Albumtitel: Terrordactyl mit Extinction Event

    Genre: Deathcore

    Veröffentlichungsdatum: Die EP kam am sechsten März 2022 raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist die Debüt-EP dieses Projektes.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Er hat sich Wohl alleine um die Veröffentlichung gekümmert

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das unten verlinkte Video habe ich letzte Woche in meiner YouTube Abobox gefunden. Slam Worldwide hat mir wieder etwas absolut beknacktes und damit interessantes beschert. Also sofort zu Bandcamp und die EP gekauft.

    Wie finde ich die Scheibe: Ja, das eine Lied hat mich wirklich genug überzeugt, um mir die ganze EP anzuhören und wer mich kennt, oder hier meine Reviews verfolgt, der weiß, wie selten überhaupt irgendein Core, außer Crust- und Grindcore überhaupt bei mir läuft. Ja es ist Deathcore, also es ist eher heiseres Gekreische, dem der Hass des Black Metals fehlt, mit ein paar Growls dazwischen, dazu Breakdowns und einem Synthie der hin und wieder einige Akzente setzt.

    Das Intro und gleichzeitig der Titletrack, EXTINCTION EVENT, ist einfach nur Banane. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Also gleich weiter zu einem meiner beiden Favoriten der EP. DEATH VALLEY gibt Vollgas und hat eine interessante Synthieline, die mich hier anfixt. Der Gesang ist nichts besonders, eben das, was man vom Deathcore so kennt. SLAM BEFORE GRIME hat mich überhaupt erst auf die EP gebracht, besonders da hier mehr Death als Core durchkommt, sowohl was die Vocals als auch das Instrumentarium angeht. Aber auch hier läuft der Synthie wieder Amok, was den Song für mich aus der Masse heraushebt.

    Fazit: Wie gesagt, ich bin kein Freund von Deathcore, aber mit der EP habe ich meinen Spaß. Also wenn ihr das Zeug mögt, mal was neues hören wollt oder einfach nur auf abgedrehte Ideen steht, dann guckt euch saß Video mal an:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt