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Respect for Zero mit Overtime

Bandname und Albumtitel: Respect for Zero mit Overtime
Genre: Hardcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Diesen Extendedplayer haben sie am 30. Juni 2025 in Eigenregie auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihre zweite EP und genau so viele Alben haben sie vorher schon raus gebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie üblich, bei italienischen Hardcore hat mich Anubi-Press auf diese EP aufmerksam gemacht. Also geben wir ihnen mal eine Chance.
Wie finde ich die Scheibe: Es ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack etwas zu glatt. Ja, die Riffs sind schön heavy, der Gesang recht rau, aber nicht angepisst genug. Vielleicht sind sie es ja, aber sie können ihre Wut nicht so richtig transportieren. Eventuell ist es auch zu gewollt, aber bei mir kommt davon nicht viel an, daher eher schwach.
Fazit: Leider kann ich hier keine Empfehlung aussprechen, aber wer trotzdem mal reinhören will, der kann dies natürlich gerne hier tun:
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Autumn lies Buried mit Mob Mentality

Bandname und Albumtitel: Autumn lies Buried mit Mob Mentality
Genre: Deathcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am sechsten Juni 2025 über Exitus Stratagem Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre dritte EP, nach zwei Alben und fünf Singles.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir diesen Extendedplayer zukommen lassen. Hin und wieder gebe ich dem Core ja eine Chance, besonders nach meinem Coreversuch. Also hören wir mal, was sie da so aufgenommen haben:
Wie finde ich die Scheibe: Hier und da macht die Scheibe richtig Spaß. Fieses Geballer, immer wieder mit heftigen Breakdowns. Dazu abwechslungsreicher Gesang, mal in normalen bis heftigen Growls, dazwischen gibt es Coreschreie und manchmal wird sogar noch etwas Gerappt. Letzteres ist jetzt nicht so meins, dadurch klingen sie etwas nach Limb Bizkit, aber mit Eiern.
DEBT OF SILENCE, der letzte Song dieser Scheibe, gefällt mir am besten. Hier bleiben sie am ehesten im Deathcore und stellenweise könnte es auch reinstes Todesblei sein. Aber scheiß auf die Analyse, der Track macht Bock und ihr solltet ihn euch mal geben.
Fazit: Eine solide EP, die man sich anhören kann. Vielleicht eher etwas für die Deathcore Freunde unter meinen Lesern, besonders wenn sie damals den Nu Metal mitgemacht haben. Aber hört einfach selbst rein:
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Refusal mit Venomous Human Concept

Bandname und Albumtitel: Refusal mit Venomous Human Concept
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am sechsten Juni 2205 kam dieses Album über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr drittes Album, zuvor kamen ganze sieben Demos und je zwei Compilations und Singles raus. Letzteres wurden aus diesem Album ausgekoppelt.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ja, Anubi-Press kann auch Bands aus anderen Ecken der Welt auftreiben. Spaß beiseite, sie haben mir dieses Album geschickt, damit ich hier darüber schreibe, also Ohren auf und los geht’s:
Wie finde ich die Scheibe: An das Todesblei gehen sie mit einem eindeutig modernen Ansatz heran. Die Growls sind eher heiser, gehen etwas in die Corerichtung, auch das Riffing klingt eher modern, während das Schlagzeug eher dünn daherkommt. So ganz einig bin ich mir mit dem Album nicht, aber das muss ich auch nicht.
Der Titletrack, VENOMOUS HUMAN CONCEPT, gefällt mir hier am besten. Es hat einen interessanten Groove. Abgesehen davon rast der Song nur so dahin. Trotzdem klingt es etwas dünn, genau wie der Rest des Albums.
Fazit: Vielleicht ist es die dünne Produktion, vielleicht auch der eher coreige Gesang, oder der Mangel an Riffs, die sich festsetzen, was mir dieses Album etwas verleidet. Hört aber trotzdem einmal rein:
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Sin of God mit Blood Bound

Bandname und Albumtitel: Sin of God mit Blood Bound
Genre: Technical Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 18. Februar 2025 haben sie es in Eigenregie veröffentlicht und noch einmal am 19. Mai 2025 über Pest Records.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr drittes Album. Zuvor gab es noch zwei Demos und eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Loud Rage Music und das Label Pest Records haben es mir geschickt, damit ich hier darüber schreibe. Leider ist es etwas untergegangen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Dann hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt ziemlich gut. Sie behalten ihre Härte bei und verbinden sie mit ihrer Technik. Interessante Riffs werden mit finsteren Growls kombiniert und von einem starken Schlagzeug unterfüttert. Natürlich gibt es hier und da Spielereien, doch die stören nicht, eher ergänzen sie den Sound der Band.
THE UNBELIEF gefällt mir hier am besten. Bei diesem Track haben sie, meiner Meinung nach die beste Balance aus Brutalität und Technik. Immer wieder brechen sie den Song auf, ohne dass diese Passagen zu fremd wirken.
Fazit: Ein solides Album, dass wirklich gut klingt, aber mich in seiner Gesamtheit nicht mitnimmt. Wer es etwas technischer bei seinem Todesblei mag, der sollte hier aber mal reinhören:
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Hatred Inherit mit Void

Bandname und Albumtitel: Hatred Inherit mit Void
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album wurde am 13. Juni 2025 über Pest Records und Satanath Records auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist Album Nummer zwei, dazu gibt es noch eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Pest Records hat mich hiermit kontaktiert, damit ich über dieses Stück Todesblei schreibe. Das mache ich doch gerne, auch wenn diese Rezension etwas verspätet kommt. Lasst und aber trotzdem mal reinhören:
Wie finde ich die Scheibe: Der Motor dreht im roten Bereich bei diesem Album. Mit Vollgas gehen sie zu Werke und lassen keinen Stein auf dem anderen. Die Vocals sind irgendwo zwischen finsteren Growls und düsterem Gekrächze und klingen einfach nur geil. Zwischen dem Geknüppel gibt es aber immer mal wieder ruhigere Passagen, die den Hörer in falscher Sicherheit wiegen und die Brutalität nur noch steigern.
VIOLATED ist dafür ein schönes Beispiel. Es fängt recht ruhig an, bevor sie in den nächsten Gang schalten. Zwischendrin gibt es immer wieder knackige Doom Parts, bevor wieder reingeknüppelt wird. Richtig stark.
DEATHMARCH sticht ziemlich heraus. Hier hören wir ein walzendes Groovemonster. Wo sie sonst ihre Raserei vielleicht mal etwas ausbremsen um Luft zu holen, gibt es hier in diesem Track eher Wutausbrüche, während sie sonst methodisch dabei sind.
Fazit: Verdammt geil das Album und sollten sie einmal im Saarland oder der Umgebung sein, werde ich sie mir auf jeden Fall ansehen. Hört auch ihr einmal rein:
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Executionist mit Sacrament of the Sick

Bandname und Albumtitel: Executionist mit Sacrament of the Sick
Genre: Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 16. Mai 2025 haben sie dieses Album in Eigenregie raus gehauen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr Debütalbum, nach drei Singles (von denen zwei hieraus ausgekoppelt wurden) und einer EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Album hat mir das Metal Devastation Radio geschickt und mit Thrash kann man selten etwas falsch machen, also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Verdammt, das macht so richtig Bock. Harte Riffs, heftige Drums und giftiger Gesang, genau so mag ich meinen Thrash Metal. Hier wird nichts geschont, am wenigsten der Hörer. Besonders die absolute Wut im Gesang beeindruckt mich. Kommen wir lieber gleich zu meinen Favoriten:
Mich auf zwei Favoriten zu beschränken war verdammt schwer. Aber die Abwechslung in SERRATED SHADOWS hat hier den Ausschlag gegeben. Immer mal wieder gibt es ruhigere Passagen. Versteht mich nicht falsch, auch hier sind sie noch verdammt wütend, aber sie verzichten, zwecks erhöhter Durchschlagskraft auf ihre Raserei. Dann haben sie noch ein knackig-geiles Solo mit eingebaut, um den Song abzurunden.
Als zweiten Favoriten habe ich STRANGE AEONS ausgewählt. Hier gibt es einen verdammt guten Groove zwischen dem Vollgas und der Raserei. In der zweiten Hälfte gibt es sogar eine oder andere Melodieüberraschung, die mich wirklich aus den Stiefeln geschlagen hat.
Fazit: Thrash Metal wie ich ihn mag. Angepisst, rasend und hart. Da kann man wirklich gespannt sein, was noch so kommt, aber bis dahin, hört hier rein und brecht euch dabei nicht den Nacken:
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W’t’M mit Witness the Madness

Bandname und Albumtitel: W’t’M mit Witness the Madness
Genre: Modern Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am neunten Mai 2024 haben sie dieses Album über Popshit Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr Debütalbum, aus dem sie eine Single ausgekoppelt haben.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir die Songs zukommen lassen. Also hören wir mal rein, ob es was taugt oder nicht:
Wie finde ich die Scheibe: Es ist Modern Metal, daran gibt es nicht viel zu rütteln. Sie bedienen sich bei diversen anderen Genres, wohl um ihren eigenen Stil zu erschaffen, wirken dabei aber eher beliebig. Ein wenig Symphonic Metal, ein wenig Power Metal, natürlich darf der Core nicht fehlen. Schlecht sind sie nicht, aber ihnen fehlt ein konsistenter Stil, den sie verfolgen. Die beiden Sänger taugen auf jeden Fall etwas, dazu kommen auch ganz brauchbare Riffs. Für meinen Geschmack setzen sie zu oft einen Synthie ein. Vielleicht brauchen sie einfach noch etwas Zeit, oder dieser wilde Mix war genau ihr Ziel.
Fazit: Ich hoffe sie finden zu einem durchgängigen Stil, daher werde ich sie einmal im Auge behalten. Wer will, kann ja einmal hier reinhören:
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Cogas mit Among the Dead: How to become a Ghost

Bandname und Albumtitel: Cogas mit Among the Dead: How to become a Ghost
Genre: Black/Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 24. April 2025 haben sie dieses Album in Eigenregie auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei EP’s und einem Live-Album ist dies ihr zweites Studioalbum.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier zeichnet Anubi-Press für diese Review verantwortlich. Nach einer kurzen Recherche habe ich auch herausgefunden was der Name bedeuten soll und da war ich sofort interessiert. Also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Ein wirklich solides Album, dass einiges an Durchschlagskraft hat. Finstere Growls und bleischwere Riffs verbinden sich hier verdammt gut. Live kann ich sie mir richtig gut vorstellen und die lyrischen Themen passen auch dazu. Zwar hätte ich bei dem Albumtitel etwas anderes erwartet, aber mit dieser Überraschung kann ich leben.
ABSORBTIONS OF THE FLESH THROUGH SELF ABUSE ballert so richtig rein. Brutal und schnell geht es hier zur Sache. Der Track geht direkt in den Nacken und die rotierenden Riffs sind genau das, was ich mir von Todesblei erhoffe. Groove und Brutalität!
Fazit: Die Scheibe kann ich jedem, der auf Todesblei mit etwas Black Metal steht, nur empfehlen. Hört es euch unbedingt einmal an:
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Our Frankenstein mit Magnum Spire Hotel

Bandname und Albumtitel: Our Frankenstein mit Magnum Spire Hotel
Genre: Gothic/Industrial Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 25. April 2025 über Reclamation Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist wohl ihr drittes Album, nach neun Singles und einer EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Eine weitere Vorstellung des Metal Devastation Radios. Sowohl der Bandname als auch die Beschreibung haben mich neugierig gemacht, also nichts wie rein:
Wie finde ich die Scheibe: Der Sound erinnert etwas an den Industrial Metal der 90er, einer Zeit, als Manson noch interessant war und man damit noch jemanden schocken konnte, jedenfalls außerhalb der wirklich dunklen Genres. Aber das ist ein Thema für ein Essay. Die Musik wird von Low- bis Mid-Tempo Riffs, Keyboards und einem leicht angezerrten, emotional wenig beteiligten Gesang getragen. Es klingt herrlich düster und wahnsinnig.
MAGNUM SPIRE HOTEL, der Titletrack, hat es wegen seinem Groove in meine Favoritenliste geschafft. Der Rhythmus im Gesang geht sogar noch etwas weiter zurück, und weckt eine ganze Menge Nostalgie.
Fazit: Eher etwas für Nostalgiker, wie ich finde, aber wer diese Zeit vermisst, aus welchen Gründen auch immer, der sollte wirklich mal reinhören:
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Sonum mit The Obscure Light awaits

Bandname und Albumtitel: Sonum mit The Obscure Light awaits
Genre: Black/Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am elften April 2025 über Dusktone rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album, genauso viele EP’s und eine Single haben sie vorher schon veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press haben mir das Album zukommen lassen, wie üblich bei italienischen Bands. Also hören wir mal rein, was sie so aufgenommen haben:
Wie finde ich die Scheibe: Hier kriegen sie es richtig gut hin Schwarzmetall und Todesblei zu einem starken Album zu legieren. Heftige Growls, recht hypnotische Riffs, die immer wieder durch technische Riffs aufgebrochen werden, dazu ein treibendes Schlagzeug. Zusätzlich kommen noch ein Klavier und ein Synthie hinzu, die in den Liedern Akzente setzen, ohne alles auszuweichen. Hier sollte sich die eine oder andere Band mal eine Scheibe abschneiden. Noch ein paar Worte zum Gesang, ich finde die trockenen Growls, die hier verwendet werden wirklich gut, sie passen sowohl zum Black als auch dem Death Metal Anteil. Kommen wir aber zu meinen Favoriten:
FAMINE hat es mit seinem walzenden Groove direkt in meine Favoriten geschafft. Der Song klingt, als würde man einer Dampfwalze zusehen, die einen Berg herunter rollt, unaufhaltsam und immer schneller werdend. Bleischwer und brutal gehen sie hier zu Werke, zwar immer wieder gebremst aber nicht gestoppt
Fazit: Ein wirklich starkes Album, das man am besten am Stück hört. Wer auf dieses Genre steht, der wird hier auf seine Kosten kommen. Also hört einfach selbst einmal rein:
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Respect for Zero mit Overtime

Bandname und Albumtitel: Respect for Zero mit Overtime
Genre: Hardcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Diesen Extendedplayer haben sie am 30. Juni 2025 in Eigenregie auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihre zweite EP und genau so viele Alben haben sie vorher schon raus gebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie üblich, bei italienischen Hardcore hat mich Anubi-Press auf diese EP aufmerksam gemacht. Also geben wir ihnen mal eine Chance.
Wie finde ich die Scheibe: Es ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack etwas zu glatt. Ja, die Riffs sind schön heavy, der Gesang recht rau, aber nicht angepisst genug. Vielleicht sind sie es ja, aber sie können ihre Wut nicht so richtig transportieren. Eventuell ist es auch zu gewollt, aber bei mir kommt davon nicht viel an, daher eher schwach.
Fazit: Leider kann ich hier keine Empfehlung aussprechen, aber wer trotzdem mal reinhören will, der kann dies natürlich gerne hier tun:
