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Wild Hunt Open Air 2025 in Güdesweiler im Saarland

Wer: Wolvennest, Morast, Deathless Void, Spere und Phosphorus
Wann: Am 25. Juli 2025.
Wo: Auf dem Wanderplatz in Güdesweiler/Oberthal.
Wieso: Um die beste Location, die ich für Black Metal kenne einmal mehr zu bespielen.
Preis: 35 Euro im Vorverkauf und 40 an der Abendkasse.


Das Festival: Die Location hat sich nicht viel verändert, nur dass dieses Jahr das Wetter richtig gut war. Im Wald, mit einer kleinen Grillhütte, Hütten für Abendkasse und Getränke und einem Unterstand in dem die Merchstände, zwei Händler und ein Fotograf mit einigen seiner Werke untergebracht waren. Dieses mal haben sie auch noch ein wenig mehr dekoriert, was mir ziemlich gut gefallen hat. Leider waren Dominance of Darkness dieses Mal nicht da, was aber wohl besser für meinen Kontostand ist.




Den Anfang machten PHOSPHORUS, mit einem ziemlich starken Auftritt. Immer wieder flochten sie klaren Gesang und ruhigere Passagen in ihr Schwarzmetall ein. Eine wirklich starke Eröffnung für das Festival und mit diesem Auftritt haben sie mich dazu motiviert ihr Album, dass am 15. August erscheint, vorzubestellen.



Danach kam das Duo SPERE, ein Nebenprojekt von Nerrath von Horn, auf die Bühne. Der Stil ist ähnlich, man hört die musikalische Verwandtschaft, doch haben sie einen eigenen Klang. Eine interessante Mischung aus Geknüppel und fast schon epischen Passagen. Die kann man auch gerne mal im Auge behalten.




Den mittleren Spot belegten DEATHLESS VOID. An ihnen hatte ich auch richtig Spaß. Richtig guter Black Death wurde hier geboten, ohne an bestimmte Genrevertreter erinnert zu werden. Eine weitere Neuentdeckung an diesem Abend, die ich im Auge behalten werde.





Als vorletztes besetzten MORAST die Bühne mit ihrem sehr doomigen Black Death Metal. Normal ist der Doomkram nicht so meins, aber so brachial wie die vier ihre Songs spielen, da muss ich sie doch lobend erwähnen. Bleischwer und knüppelhart, genau so wie dieser Genremix sein soll, mit finsteren Growls.






Ab Abschluss bildeten WOLVENNEST, mit Verspätung, die Problemen mit dem besonderen Instrument während des Soundchecks geschuldet war. Als es dann losging, wurde es seltsam. Nicht schlecht, aber eben seltsam und für mich der falsche Stil an diesem Abend. Ihre Musik ist sehr atmosphärisch, auch bisweilen experimentell, man bedenke, dass sie ein Teremin (Geisterharfe) mit auf der Bühne hatten. Nach vier brachialen Bands ist das schon ein Stilbruch. Trotzdem werde ich mich einmal reinhören, da ich mir sicher bin, dass sie mich in einem anderen Kontext bestimmt überzeugt hätten.
Fazit: Wie in den letzten Jahren richtig gut, nur hatten sie dieses mal recht früh aufgehört und eine Aftershow Party veranstaltet, die ich ausgelassen habe. Auch das fehlen eines Standes zum Schallplatten shoppen hat einen fahlen Nachgeschmack hinterlassen, trotzdem werde ich auch nächstes Jahr wieder dabei sein. Hier könnt ihr noch in die fünf Bands reinhören:
Phosphorus:
Spere:
Deathless Void:
Morast:
Wolvennest:
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Analtopsy mit Intense Digestive Release

Bandname und Albumtitel: Analtopsy mit Intense Digestive Release
Genre: Brutal Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese kleine EP haben sie am 26. Juni 2025 über Lethal Scissor Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer etwas längeren Pause seit ihrer Demo, melden sie sich nun mit diesem Extendedplayer zurück.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press haben sich wieder nicht lumpen lassen, mir etwas wirklich interessantes zu schicken. Also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Genau das, was ich erwartet habe, bekomme ich hier um die Ohren geprügelt. Knackig-geile Riffs, heftige Drums und Gesang, den kein Mensch verstehen kann oder soll. Hier und da werden noch ein paar Soli spendiert und der Groove macht es nahezu perfekt. Also ja, sie sind verdammt nahe an einer perfekten Brutal Death EP dran, darum komme ich gleich zu meinem Favoriten:
Und das ist eindeutig FORCED VIOLATION. Das Intro kommt mir zwar etwas bekannt vor, aber sowas kann schon mal passieren und besser gut geklaut, als schlecht selbst komponiert. Dann geht es mit sattem Groove und kurzen Gitarrenkreischern zielstrebig weiter. So muss das sein und das kurze aber geile Solo, setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Fazit: Fuck Yeah, Brutal Death Metal! Das etwa war meine Reaktion, als ich die EP angemacht habe. Also meine brutalen Deathheads, hört sie euch an:
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Mike Litoris Complot mit Backwood Bonanza

Bandname und Albumtitel: Mike Litoris Complott mit Backwood Bonanza
Genre: Brutal Death Metal/Goregrind/Grindcore

Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album haben sie am 14. Juni 2025 über Rotten RoRel Rex veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei Demos ist das hier ihr drittes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Letztes Jahr habe ich sie in Trier live gesehen und mich direkt in den Wahnsinn, den sie da veranstaltet haben, verliebt. Da war es doch nur logisch, dass ich auch über diese Scheibe schreibe, oder? Also nix wie rein da:
Wie finde ich die Scheibe: Genau so wie erwartet. Ein Sammelsurium aus geilen Songs und humoristischen Tracks. Letztere dürft ihr selbst entdecken und um Erstere kümmere ich mich hier. In ihren Songs verwursten sie, wie schon auf den vorigen Alben, bekannte Melodien, packen aber noch richtig Eier dazu. Klasse Drums, geile Grooves, wahnsinnigen Gesang im Doppelpack und dazu eine ganze Menge Humor.
JICKY – DE GEHANDICAPTE KAT hatten sie schon vorab veröffentlicht. Da hätten sie kaum einen besseren Song wählen können, denn das Kätzchen macht so richtig Bock. Beim ersten Mal hören erlebt man sogar eine kleine Überraschung, auf die ich mich bei jedem Durchlauf wieder freue.
Mit BONOBO BONANZA haben sie auch ein richtiges Brett abgeliefert. Da bin ich auch auf die Live Performance gespannt. Hier grooven die Affen so richtig durch die Gehörgänge und ich hab Lust im Kreis zu rennen. Und ihr dürft raten, welches Melodie sie hier eingebaut haben.
Fazit: Verdammt, jetzt will ich mir die nochmal ansehen. Und das solltet ihr auch machen. Wenn es keine Möglichkeit gibt einen ihrer Gitarristen anzubellen, bis er euch eine CD verkauft, dann bestellt sie. Aber hört erstmal hier rein:
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Respect for Zero mit Overtime

Bandname und Albumtitel: Respect for Zero mit Overtime
Genre: Hardcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Diesen Extendedplayer haben sie am 30. Juni 2025 in Eigenregie auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihre zweite EP und genau so viele Alben haben sie vorher schon raus gebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie üblich, bei italienischen Hardcore hat mich Anubi-Press auf diese EP aufmerksam gemacht. Also geben wir ihnen mal eine Chance.
Wie finde ich die Scheibe: Es ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack etwas zu glatt. Ja, die Riffs sind schön heavy, der Gesang recht rau, aber nicht angepisst genug. Vielleicht sind sie es ja, aber sie können ihre Wut nicht so richtig transportieren. Eventuell ist es auch zu gewollt, aber bei mir kommt davon nicht viel an, daher eher schwach.
Fazit: Leider kann ich hier keine Empfehlung aussprechen, aber wer trotzdem mal reinhören will, der kann dies natürlich gerne hier tun:
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Autumn lies Buried mit Mob Mentality

Bandname und Albumtitel: Autumn lies Buried mit Mob Mentality
Genre: Deathcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Diese EP haben sie am sechsten Juni 2025 über Exitus Stratagem Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre dritte EP, nach zwei Alben und fünf Singles.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir diesen Extendedplayer zukommen lassen. Hin und wieder gebe ich dem Core ja eine Chance, besonders nach meinem Coreversuch. Also hören wir mal, was sie da so aufgenommen haben:
Wie finde ich die Scheibe: Hier und da macht die Scheibe richtig Spaß. Fieses Geballer, immer wieder mit heftigen Breakdowns. Dazu abwechslungsreicher Gesang, mal in normalen bis heftigen Growls, dazwischen gibt es Coreschreie und manchmal wird sogar noch etwas Gerappt. Letzteres ist jetzt nicht so meins, dadurch klingen sie etwas nach Limb Bizkit, aber mit Eiern.
DEBT OF SILENCE, der letzte Song dieser Scheibe, gefällt mir am besten. Hier bleiben sie am ehesten im Deathcore und stellenweise könnte es auch reinstes Todesblei sein. Aber scheiß auf die Analyse, der Track macht Bock und ihr solltet ihn euch mal geben.
Fazit: Eine solide EP, die man sich anhören kann. Vielleicht eher etwas für die Deathcore Freunde unter meinen Lesern, besonders wenn sie damals den Nu Metal mitgemacht haben. Aber hört einfach selbst rein:
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Refusal mit Venomous Human Concept

Bandname und Albumtitel: Refusal mit Venomous Human Concept
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am sechsten Juni 2205 kam dieses Album über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr drittes Album, zuvor kamen ganze sieben Demos und je zwei Compilations und Singles raus. Letzteres wurden aus diesem Album ausgekoppelt.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ja, Anubi-Press kann auch Bands aus anderen Ecken der Welt auftreiben. Spaß beiseite, sie haben mir dieses Album geschickt, damit ich hier darüber schreibe, also Ohren auf und los geht’s:
Wie finde ich die Scheibe: An das Todesblei gehen sie mit einem eindeutig modernen Ansatz heran. Die Growls sind eher heiser, gehen etwas in die Corerichtung, auch das Riffing klingt eher modern, während das Schlagzeug eher dünn daherkommt. So ganz einig bin ich mir mit dem Album nicht, aber das muss ich auch nicht.
Der Titletrack, VENOMOUS HUMAN CONCEPT, gefällt mir hier am besten. Es hat einen interessanten Groove. Abgesehen davon rast der Song nur so dahin. Trotzdem klingt es etwas dünn, genau wie der Rest des Albums.
Fazit: Vielleicht ist es die dünne Produktion, vielleicht auch der eher coreige Gesang, oder der Mangel an Riffs, die sich festsetzen, was mir dieses Album etwas verleidet. Hört aber trotzdem einmal rein:
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Sin of God mit Blood Bound

Bandname und Albumtitel: Sin of God mit Blood Bound
Genre: Technical Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 18. Februar 2025 haben sie es in Eigenregie veröffentlicht und noch einmal am 19. Mai 2025 über Pest Records.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr drittes Album. Zuvor gab es noch zwei Demos und eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Loud Rage Music und das Label Pest Records haben es mir geschickt, damit ich hier darüber schreibe. Leider ist es etwas untergegangen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Dann hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt ziemlich gut. Sie behalten ihre Härte bei und verbinden sie mit ihrer Technik. Interessante Riffs werden mit finsteren Growls kombiniert und von einem starken Schlagzeug unterfüttert. Natürlich gibt es hier und da Spielereien, doch die stören nicht, eher ergänzen sie den Sound der Band.
THE UNBELIEF gefällt mir hier am besten. Bei diesem Track haben sie, meiner Meinung nach die beste Balance aus Brutalität und Technik. Immer wieder brechen sie den Song auf, ohne dass diese Passagen zu fremd wirken.
Fazit: Ein solides Album, dass wirklich gut klingt, aber mich in seiner Gesamtheit nicht mitnimmt. Wer es etwas technischer bei seinem Todesblei mag, der sollte hier aber mal reinhören:
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Hatred Inherit mit Void

Bandname und Albumtitel: Hatred Inherit mit Void
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album wurde am 13. Juni 2025 über Pest Records und Satanath Records auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist Album Nummer zwei, dazu gibt es noch eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Pest Records hat mich hiermit kontaktiert, damit ich über dieses Stück Todesblei schreibe. Das mache ich doch gerne, auch wenn diese Rezension etwas verspätet kommt. Lasst und aber trotzdem mal reinhören:
Wie finde ich die Scheibe: Der Motor dreht im roten Bereich bei diesem Album. Mit Vollgas gehen sie zu Werke und lassen keinen Stein auf dem anderen. Die Vocals sind irgendwo zwischen finsteren Growls und düsterem Gekrächze und klingen einfach nur geil. Zwischen dem Geknüppel gibt es aber immer mal wieder ruhigere Passagen, die den Hörer in falscher Sicherheit wiegen und die Brutalität nur noch steigern.
VIOLATED ist dafür ein schönes Beispiel. Es fängt recht ruhig an, bevor sie in den nächsten Gang schalten. Zwischendrin gibt es immer wieder knackige Doom Parts, bevor wieder reingeknüppelt wird. Richtig stark.
DEATHMARCH sticht ziemlich heraus. Hier hören wir ein walzendes Groovemonster. Wo sie sonst ihre Raserei vielleicht mal etwas ausbremsen um Luft zu holen, gibt es hier in diesem Track eher Wutausbrüche, während sie sonst methodisch dabei sind.
Fazit: Verdammt geil das Album und sollten sie einmal im Saarland oder der Umgebung sein, werde ich sie mir auf jeden Fall ansehen. Hört auch ihr einmal rein:
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Executionist mit Sacrament of the Sick

Bandname und Albumtitel: Executionist mit Sacrament of the Sick
Genre: Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 16. Mai 2025 haben sie dieses Album in Eigenregie raus gehauen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr Debütalbum, nach drei Singles (von denen zwei hieraus ausgekoppelt wurden) und einer EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Album hat mir das Metal Devastation Radio geschickt und mit Thrash kann man selten etwas falsch machen, also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Verdammt, das macht so richtig Bock. Harte Riffs, heftige Drums und giftiger Gesang, genau so mag ich meinen Thrash Metal. Hier wird nichts geschont, am wenigsten der Hörer. Besonders die absolute Wut im Gesang beeindruckt mich. Kommen wir lieber gleich zu meinen Favoriten:
Mich auf zwei Favoriten zu beschränken war verdammt schwer. Aber die Abwechslung in SERRATED SHADOWS hat hier den Ausschlag gegeben. Immer mal wieder gibt es ruhigere Passagen. Versteht mich nicht falsch, auch hier sind sie noch verdammt wütend, aber sie verzichten, zwecks erhöhter Durchschlagskraft auf ihre Raserei. Dann haben sie noch ein knackig-geiles Solo mit eingebaut, um den Song abzurunden.
Als zweiten Favoriten habe ich STRANGE AEONS ausgewählt. Hier gibt es einen verdammt guten Groove zwischen dem Vollgas und der Raserei. In der zweiten Hälfte gibt es sogar eine oder andere Melodieüberraschung, die mich wirklich aus den Stiefeln geschlagen hat.
Fazit: Thrash Metal wie ich ihn mag. Angepisst, rasend und hart. Da kann man wirklich gespannt sein, was noch so kommt, aber bis dahin, hört hier rein und brecht euch dabei nicht den Nacken:
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W’t’M mit Witness the Madness

Bandname und Albumtitel: W’t’M mit Witness the Madness
Genre: Modern Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am neunten Mai 2024 haben sie dieses Album über Popshit Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr Debütalbum, aus dem sie eine Single ausgekoppelt haben.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir die Songs zukommen lassen. Also hören wir mal rein, ob es was taugt oder nicht:
Wie finde ich die Scheibe: Es ist Modern Metal, daran gibt es nicht viel zu rütteln. Sie bedienen sich bei diversen anderen Genres, wohl um ihren eigenen Stil zu erschaffen, wirken dabei aber eher beliebig. Ein wenig Symphonic Metal, ein wenig Power Metal, natürlich darf der Core nicht fehlen. Schlecht sind sie nicht, aber ihnen fehlt ein konsistenter Stil, den sie verfolgen. Die beiden Sänger taugen auf jeden Fall etwas, dazu kommen auch ganz brauchbare Riffs. Für meinen Geschmack setzen sie zu oft einen Synthie ein. Vielleicht brauchen sie einfach noch etwas Zeit, oder dieser wilde Mix war genau ihr Ziel.
Fazit: Ich hoffe sie finden zu einem durchgängigen Stil, daher werde ich sie einmal im Auge behalten. Wer will, kann ja einmal hier reinhören:
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Respect for Zero mit Overtime

Bandname und Albumtitel: Respect for Zero mit Overtime
Genre: Hardcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Diesen Extendedplayer haben sie am 30. Juni 2025 in Eigenregie auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihre zweite EP und genau so viele Alben haben sie vorher schon raus gebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie üblich, bei italienischen Hardcore hat mich Anubi-Press auf diese EP aufmerksam gemacht. Also geben wir ihnen mal eine Chance.
Wie finde ich die Scheibe: Es ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack etwas zu glatt. Ja, die Riffs sind schön heavy, der Gesang recht rau, aber nicht angepisst genug. Vielleicht sind sie es ja, aber sie können ihre Wut nicht so richtig transportieren. Eventuell ist es auch zu gewollt, aber bei mir kommt davon nicht viel an, daher eher schwach.
Fazit: Leider kann ich hier keine Empfehlung aussprechen, aber wer trotzdem mal reinhören will, der kann dies natürlich gerne hier tun:
