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Demonologists mit Rakshasa

Bandname und Albumtitel: Demonologists mit Rakshasa
Genre: Black Noise
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 18. April 2025 haben sie diese akustische Waffe über Everything is Noise auf das Gehör auf der Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihr drittes Album, wozu noch zwei Splits und eine EP kommen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Album hat Anubi-Press mir zukommen lassen und ich habe keine Ahnung was mich erwartet. Als finden wir es zusammen heraus:
Wie finde ich die Scheibe: Noise ist eines der Genres, die ich nicht verstehe, doch darum soll es hier nicht gehen. Das Album ist ganz klar Anti-Music. Samples und Synthies dominieren hier, nur selten lassen sich normale Instrumente ausmachen, von Rhythmus und Melodie ganz zu schweigen. Jedes Mal, wenn etwas Rhythmusähnliches auftaucht, wird kurz darauf wieder ein Störgeräusch eingefügt, damit sich der Hörer ja nicht zu wohl fühlt. Beim Hören habe ich mich an den Film Begotten erinnert gefühlt. Er ist definitiv eine Erfahrung, sich diesen Angriff auf das Gehör anzutun.
Fazit: Ich habe keine Ahnung, wer die Zielgruppe dafür ist, abgesehen von experimentellen Filmemachern, die noch einen Soundtrack suchen. Wenn ihr die Erfahrung machen wollt, dann hört hier rein:
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Cyna Insane mit Poison for the God

Bandname und Albumtitel: Cyan Insane mit Poison for the God
Genre: Melodic Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am zweiten April 2025 haben sie diese EP in Eigenregie raus gehauen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: EP Nummer drei hören wir. Bisher gibt es noch nicht mehr.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieser kleine Extendedplayer kam über das Metal Devastation Radio zu mir und jetzt hören wir ihn uns mal an.
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt ziemlich modern. Immer wieder haben sie Metalcore-Passagen mit drin, die mir nichts geben, aber sobald die vorbei sind, gibt es melodisches Todesblei auf die Ohren. Der Gesang ist nicht schlecht, irgendwo zwischen Thrash, Death und Core und dazu knackige Riffs. Das war es aber schon, denn leider stechen sie nirgends aus der Masse der Bands heraus.
Fazit: Es ist eine ganz brauchbare EP, aber auch nichts besonderes. Wer auf Melo Death und Metalcore steht, der kann mal reinhören. Das am besten hier:
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Hteththemeth mit Telluric Inharmonies

Bandname und Albumtitel: Hteththemeth mit Telluric Inharmonies
Genre: Avantgarde Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am vierten April 2025 haben sie dieses Album über Layered Reality Productions veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album, davor haben sie vier Singles, eine Split, eine Collaboration und ein Live-Album rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: für diese Review mache ich das Metal Devastation Radio verantwortlich. Die haben mir diese Songs zukommen lassen. Also hören wir rein und finden heraus, was man sich unter Avantgarde Metal vorstellen kann:
Wie finde ich die Scheibe: Ja, ich habe mir das ganze Album angehört. Nein, ich habe kein Lied übersprungen. Ja, ich wollte ihnen eine Chance geben, aber was zur fickenden Hölle habe ich mir da angehört? Es klingt nicht direkt schlecht, sie haben auch brauchbare Songs, doch aus irgendeinem Grund haben sie versucht alles mögliche einzubauen. Viele Redepassagen, eine Menge ungewöhnliche Instrumente. Das Keyboard hat wohl Überstunden gemacht. Dazu kommt noch opernhafter Gesang, der teilweise eher deplatziert wirkt. Vielleicht geht auch der Witz an mir vorbei, weil ich kein Wort rumänisch kann und wohl die Erklärungen in den Laberliedern nicht verstehe.
FOOLS AND FAILED QUEENS kommt zuerst Barock daher, dann geht es in Richtung Heavy Metal und Musical, wobei es sich auch etwas nach einer Zirkusnummer anfühlt, was aber zum Titel passt. Handwerklich wirklich gut, aber leider reißt es mich nicht mit.
Fazit: Das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Vielleicht könnt ihr ja mehr damit anfangen, für mich ist es jedoch nichts. Zu verkopft, zu zwanghaft neu, zwar kann ich einen roten Faden erahnen, aber wie er sich durch das Album zieht, das bleibt mir verborgen. Hört aber selbst rein:
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The Black jacket Tapes mit Gothic

Bandname und Albumtitel: The Black Jacket Tapes mit Gothic
Genre: Rock/Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am zwölften Januar 2025 wurde das Album in Eigenregie veröffentlicht, zusammen mit seinem Zwilling
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dieses Album ist das erste oder zweite dieses Soloprojektes, da beide am gleichen Tag raus kamen. Mehr aber noch nicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Normalerweise wäre das Album zu spät angekommen, um besprochen zu werden und nur der Albumname des Zwillingsalbums hat mich überzeugt, doch darüber zu schreiben. Also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Hier gilt das gleiche, wie bei „The Music of Erich Zann“, es ist wohl eine Hommage an den Rock und Metal an sich, da kein konsistenter Stil verfolgt wird, obwohl musikalisch ein gewisser roter Faden zu erkennen ist. Nur dass hier der Fokus eher auf Rock und Heavy Metal liegt, statt auf dem Metal an sich. Aber genug des Vorgeplänkels, kommen wir zu meinen Favoriten:
Hier hat mir schon der Opener so sehr gefallen, dass ich die BLOODY MARY hier erwähnen möchte. Irgendwo zwischen Hardrock und Power Metal mit verdammt gutem Gesang.
Wer mich kennt, könnte unterstellen, dass ich RICKENBACKER RUMBLE nur wegen der Erwähnung dieser legendären Bässe hier aufgenommen habe. Dem ist aber nicht so. Ein sehr rhythmischer Song, der mich an etwas erinnert, auch wenn ich nicht drauf komme. Aber trotzdem habe ich Spaß mit dem Track, auch wenn ich mir das Hirn zermatere.
Fazit: Hier sollte jeder reinhören, der auf Gitarrenrock und Metal mit geilen Riffs steht. Wieder ist es eine wilde Mischung aus Stilen, die allesamt richtig gut klingen. Also gebt dem Album eine Chance:
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The Black Jacket Tapes mit The Music of Erich Zann

Bandname und Albumtitel: The Black Jacket Tapes mit The Music of Erich Zann
Genre: Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am zwölften Januar 2025 wurde das Album in Eigenregie veröffentlicht, zusammen mit seinem Zwilling
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dieses Album ist das erste oder zweite dieses Soloprojektes, da beide am gleichen Tag raus kamen. Mehr aber noch nicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Normalerweise wäre das Album zu spät angekommen, um besprochen zu werden und nur der Albumname dieser Scheibe hat mich überzeugt, doch darüber zu schreiben. Also hören wir reinn was das Metal Devastation Radiomirda geschickt hat:
Wie finde ich die Scheibe: So ganz sicher, was ich davon halten soll, bin ich mir nicht. Es klingt fast wie ein Mixtape eines Fans und vielleicht sollte man es auch so auffassen. Jeder Song klingt anders, aber irgendwo glaube ich einen roten Faden zu erkennen. Er beherrscht auf jeden Fall seine Instrumente, besonders mit den Klampfen reißt er wirklich was. Anscheinend hat er auch einige Gastmusiker dabei. Ich könnte jetzt noch einiges schreiben und würde an der Oberfläche kratzen, aber hört euch meine Favoriten an:
THE JALAPEÑOS TANGO OF PAIN klingt schön heavy und auch irgendwo nach Glam. Ein seltsamer Party-Song, aber macht trotzdem richtig Laune, vor allem darauf, sich die Fresse mit scharfem Essen in Brand zu setzen.
Mit MONSTER JAM geht es in die härtere Richtung. Irgendwo zwischen Alternative und Death Metal ist der Song anzusiedeln. Es geht direkt in den Nacken und lässt die Haare fliegen.
Besonders auf den Titeltrack THE MUSIC OF ERICH ZANN war ich gespannt, da dies eine meiner Lieblingsgeschichten von Lovecraft ist. Zum Schluss dieses Albums geht es sogar noch in Richtung Industrial Metal. Nicht das was ich erwartet habe, aber wirklich hörenswert.
Fazit: Am ehesten ist das eine Huldigung an den Metal an sich, wer also Lust auf ein Album hat, dass alle Genregrenzen ignoriert, der könnte hier etwas finden. Aber gebt dem Ganzen am besten selbst eine Chance:
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Reekmind mit Mired in the Reek of Grief

Bandname und Albumtitel: Reekmind mit Mired in the Reek of Grief
Genre: Death Metal, Doom Metal, Sludge
Veröffentlichungsdatum und Label: Am siebten März 2025 kam das Album über Night Terrors Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr Debütalbum, aus dem sie zwei Singles ausgekoppelt haben.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir das Album der Australier zukommen lassen. Also hören wir jetzt mal rein, was die da unten aufgenommen haben:
Wie finde ich die Scheibe: Doom Death bleibt nicht mein Genre. Das zeigen sie auch wieder. Ja, die Riffs sind bleischwer, es klingt wie ein Doom-Part in einem Song, aber ich warte immer darauf, dass sie ihre Härte finden. Die lassen sie vermissen. Auch die Vocals machen an sich schon Spaß, aber das Gesamtpaket gibt mir einfach gar nichts. Ich habe nichts dagegen, wenn sie gegen meine Erwartungen arbeiten, aber dann sollte mehr kommen, als nur die Vorbereitung auf eine Klimax. Ich würde gerne etwas positives schreiben…
Fazit: Vielleicht lesen ja Leute, die auf das Genre stehen, meinen Blog und können mir sagen, wieso das Album doch etwas taugt. Für mich ist es nichts, aber hört mal selber rein:
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Serpent Rider mit The Ichor of Chimaera

Bandname und Albumtitel: Serpent Rider mit The Ichor of Chimaera
Genre: Heavy/Doom Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Sie haben das Album am 28. März 2024 über No Remorse Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei Splits und einem Demo ist dies nun ihr erstes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir das Album geschickt und ich hatte mal etwas Lust auf Heavy Metal. Also los geht’s:
Wie finde ich die Scheibe: Es gibt eine Formel, an der man relativ leicht ein gutes Heavy Metal Album erkennen kann: Schwert, Pferd und Burg. Sind zwei davon mindestens da, kann man davon ausgehen, dass sich das Album lohnen könnte. Hier haben wir eine riesige Axt und einen asiatischen Drachen, man könnte jetzt pedantisch sein, aber ich lasse das mal gelten. Denn die Musik ist richtig gut. Klasse Riffs, starker Gesang und Melodien, die Lust auf mehr machen. Hier und da klingt es etwas gewöhnungsbedürftig, aber das Album ist wie eine Tüte Chips: Ich kann Nicht aufhören bis zum letzten Song.
Schon mit dem Opener STEEL IS THE ANSWER haben sie mich gepackt. Sowohl Text, Gesang als auch das Riffing sind hier aus bestem Schwermetall geschmiedet. Immer wieder will ich zu meinem Schwert greifen, aber ich soll ja hier für euch schreiben. Die Gitarren und das Schlagzeug gehen direkt in den Nacken, mit dem recht doomigen Heavy Metal, während Der Gesang etwas von einer Valküre hat, verführerisch und heroisch zugleich .
TYRANTS MARCH gibt kurz vor Schluss noch einmal richtig Gas. Der Track geht direkt in den Nacken und peitscht den Hörer auf, nein, motiviert ihn. Hier gibt es keinen Tritt in den Arsch, sondern man bekommt gezeigt, was möglich ist. Zu dem Song kann man sicher verdammt gut Gewichte stemmen. Also packt ihn in eure Trainingsplaylist.
Fazit: Richtig stark das Album, ich habe keine Ahnung woher sie die Ideen für den Gitarrensound haben, aber es klingt verdammt gut. Irgendwie kauzig, aber auch richtig geil. Also wer auch wie besessen mit dem Schwert in den Hand durch die Bude rennen will, legt sich das Album zu. Ich bin jetzt erstmal beschäftigt, ihr könnt derweil hier reinhören:
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Helvitnir mit Wolves of the Underworld

Bandname und Albumtitel: Helvitnir mit Wolves of the Underworld
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 14. März 2025 über Dusktone rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP, haben sie drei Vorabsingles veröffentlicht, bevor wir endlich das ganze Debütalbum hören durften.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wieder eine Band, die durch Anubi-Press zu mir kam. Black Metal aus Norwegen ist eigentlich immer einen Blick wert, also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Etwas durchwachsen das Album. Mal bekommen sie die Lieder verdammt gut hin, andere versumpfen irgendwo in der Mittelmäßigkeit. Wenn sie auf Härte und Hass setzen, können sie wirklich etwas reißen, leider verzetteln sie sich zu oft in der nordischen Mythologie, ein Thema, dass wenn wir ehrlich sind, kaum noch etwas spannendes zu bieten hat. Aber mal zur Musik, die Riffs sind nicht schlecht, der Gesang ist stellenweise sogar hervorragend aber es reißt mich nicht mit, dabei haben wir hier keine Neulinge an den Instrumenten, sondern Veteranen, sogar Hellhammer von Mayhem hat sich hinter die Schießbude gesetzt.
Auch wenn der Titel eher lächerlich klingt, gefällt mir VOID OF EMPTINESS noch am besten. Hier klingen sie kalt, hasserfüllt und hart, so wie es sein sollte. Ein Song, den man. sich merken kann.
Fazit: Leider wirklich nur Mittelmaß, wer mal reinhören will, der sollte es tun. Ich brauche es nicht. Es fehlt irgendetwas.
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Crawling Chaos mit Wyrd

Bandname und Albumtitel: Crawling Chaos mit Wyrd
Genre: Melodic Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 28. März 2025 brachten sie dieses Album über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP und einer Single ist dies nun Album Nummer drei.
Wie habe ich die Band kennengelernt: In aller Kürze: Anubi-Press hat mir wieder eine italienische Band mit Vertrag bei Time to Kill Records geschickt und ich schreibe darüber. Sollte eigentlich klar sein, wenn man das Label liest. Aber ich schreibe es trotzdem noch dazu, außerdem zeigt mir Anubi-Press auch Bands aus anderen Ländern. Wo war ich? Ah, ja, hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Vielleicht hatten sie früher einmal Grindcore-Elemente in ihrer Musik, aber da hat Metal Archives, was dieses Album angeht unrecht. Wir bekommen melodisches Todesblei um die Ohren gehauen. Harte Drums, knackige Riffs und melodische Passagen, dazu der Gesang, der zwischen finsteren Growls und Schreien wie von Cradle of Filth. Dazu ist der Bass allzeit präsent, ohne in den Vordergrund zu drängen. Also alles in allem ein brauchbares Album, oder?
NECROMANCER hat es mir richtig angetan. Einer der härteren Songs des Albums, der mit einen recht chaotischen Intro aufwartet, geile rotierende Riffs hat und weitgehend auf den ausgefeilte Melodien verzichtet. Doch wer hier nur Geballer erwartet, ist hier auch falsch. Im Mid-Tempo geht es brachial zur Sache, doch die Riffs lassen sich wirklich hören, während mich die ganze Songstruktur fesselt.
TO THE FURIES schlägt in die gleiche Kerbe, hat aber mehr Melodie zu bieten, aber auch mehr Geballer. Eine wirklich gelungene Mischung, die man sich wirklich einmal geben soll. Rasant stampfen sie durch die Gehörgänge, klingen dreckig und bieten dabei trotzdem noch Melodien.
Fazit: Ein starkes Album, das sowohl die klassischen Todesmetaller als auch die melodischen Deathheads erfreuen dürfte. Sie ergehen sich nicht im Gedudel, sondern bleiben der Härte und Brutalität des Death Metal treu, würzen ihn aber hier und da mit der einen oder anderen Melodieüberraschung. Also hört mal rein:
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Benediction mit Ravage of Empires

Bandname und Albumtitel: Benediction mit Ravage of Empires
Genre: Death Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am vierten April 2025 über Nuclear Blast Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist Album Nummer neun, dazu gibt es noch sechs Compilations, je vier Singles und Splits, drei EP’s und zwei Box-Sets.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ein Freund hatte sie mir mehrfach empfohlen und mit ihm habe ich sie mir dann am 26. Juni 2022 in der Altstadt von Blieskastel als vorband von Accept angesehen. Seit dem war ich auf jeden Fall gefesselt und jetzt hören wir uns die neueste Scheibe der Engländer an:
Wie finde ich die Scheibe: Richtig stark. So viel in aller Kürze. Starke Drums, knackige Riffs und fieser Gesang, all das kommt hier zusammen und wird, wie es sich für eine der Veteranen-Bands gehört, gekonnt zusammengefügt zu einem Album aus elf klasse Songs. Im Mid-Tempo holzen sie durch die Gehörgänge dass es eine wahre Freude ist, auch wenn sie für mich hauptsächlich durch den Gesang leben. Ja der Rest klingt auch geil, aber bei ihnen habe ich am Klang der Growls einen Narren gefressen.
THE FINALITY OF PERPETUATION legt mit einem richtig coolen Riff los, bevor sie sich den Weg durch meine Gehörgänge bahnen. Hier treten sie etwas mehr aufs Gas, und reißen den Hörer direkt mit. Also hört euch den Song auf jeden Fall mal an.
CRAWLING OVER CORPSES ist mir von ihrem Auftritt in Mannheim am stärksten in Erinnerung geblieben. Man kennt das, man hört ein Lied, vielleicht mehrfach aber erst dadurch, dass man es live gehört hat, setzt es sich wirklich fest. So war es bei mir mit diesem Stück Todesblei.
Fazit: Wer es Old-schoolig mag, sollte sich diese Scheibe unbedingt zulegen. Die Auswahl der Favoriten war verdammt schwer und eigentlich hätte ich würfeln können. Also los jetzt, holt euch das Album und hört es an. Für den Weg zum Plattenladen gibt es hier einen Vorgeschmack:
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Demonologists mit Rakshasa

Bandname und Albumtitel: Demonologists mit Rakshasa
Genre: Black Noise
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 18. April 2025 haben sie diese akustische Waffe über Everything is Noise auf das Gehör auf der Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist wohl ihr drittes Album, wozu noch zwei Splits und eine EP kommen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Album hat Anubi-Press mir zukommen lassen und ich habe keine Ahnung was mich erwartet. Als finden wir es zusammen heraus:
Wie finde ich die Scheibe: Noise ist eines der Genres, die ich nicht verstehe, doch darum soll es hier nicht gehen. Das Album ist ganz klar Anti-Music. Samples und Synthies dominieren hier, nur selten lassen sich normale Instrumente ausmachen, von Rhythmus und Melodie ganz zu schweigen. Jedes Mal, wenn etwas Rhythmusähnliches auftaucht, wird kurz darauf wieder ein Störgeräusch eingefügt, damit sich der Hörer ja nicht zu wohl fühlt. Beim Hören habe ich mich an den Film Begotten erinnert gefühlt. Er ist definitiv eine Erfahrung, sich diesen Angriff auf das Gehör anzutun.
Fazit: Ich habe keine Ahnung, wer die Zielgruppe dafür ist, abgesehen von experimentellen Filmemachern, die noch einen Soundtrack suchen. Wenn ihr die Erfahrung machen wollt, dann hört hier rein:
