• Goat Blood Fetish mit Annihilation of a Priest/Cover the Earth in Blood

    Goat Blood Fetish mit Annihilation of a Priest/Cover the Earth in Blood

    Bandname und Albumtitel: Goat Blood Fetish mit Annihilation of a Priest(Oder auch Cover the Earth in Blood, da sind sich Metal Archives, das Metal Devastation Radio und Bandcamp nicht so einig)

    Genre: Black/Death Metal

    Veröffentlichungsdatum: Das Demo kam am 29. Januar 2022 raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bisher haben sie nur dieses Demo veröffentlicht.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Misanthropik Records haben sich hier dem Vertrieb angenommen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Wieder einmal hat mir das Metal Devastation Radio einen Vorschlag gemacht, den ich natürlich angenommen habe. Sonst könntet ihr diese Review ja nicht lesen.

    Wie finde ich die Scheibe: Es klingt richtig old-schoolig, die Gitarren sind eher dünn, selbst bei den Songs, die eher nach Death als nach Black Metal klingen, der Sound ist kalt und die Produktion ist eher mittelmäßig, was aber den Old-School-Eindruck weiter verstärkt. Hier passt es richtig gut dazu.

    ANNIHILATION OF A PRIEST gefällt mir verdammt gut. Trotz der eher dünnen Produktion kommt der Track schön heavy rüber. Dazu die Vocals die irgendwo zwischen frühem Death, wie man ihn von Possessed kennt, und der zweiten Black Metal Welle, anzusiedeln sind. DARKNESS FOLLOWS ist ein lupenreiner Black Metal Track, vielleicht etwas technischer als in den späten 80ern, aber nicht weniger kraftvoll in seiner Räudigkeit.

    Fazit: Die Demo klingt soweit schonmal vielversprechend. Zwei Tracks habe  mich von sich überzeugt und auch den Rest kann man sich durchaus anhören. Vielleicht ist die Demo für den einen oder anderen etwas zu traditionell, aber für mich klingt es nicht verstaubt, eher wie eine Rückbesinnung auf die Wurzeln des Black Metals. Also hört mal rein und macht euch ein Bild davon.:

  • Vulnificus mit Invocation

    Vulnificus mit Invocation

    Bandname und Albumtitel: Vulnificus mit Innomination

    Genre: Brutal Death Metal

    Veröffentlichungsdatum: Diese EP kommt am 10. Juni 2022 raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihre erste EP, vor der sie noch ein Demo rausgehauen haben.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Hier kümmern sie sich wohl noch alleine um den Vertrieb.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Bei Brutal Death Metal kann ich nur schwer widerstehen, also als die Mail vom Metal Devastation Radio in meinem Postfach landete, hatte ich sofort Bock auf die fünf Tracks.

    Wie finde ich die Scheibe: Hier bekommen wir alles, was man von der handelsüblichen Brutal Death Kapelle erwarten: Mülltonnendrums, unverständliches Gegrunze und fiese Klampfen. Soweit ist also alles schonmal in Ordnung. Was mir aber richtig gut gefällt ist der Bass, der immer mal wieder nach vorne tritt und dem ganzen die Würze gibt, die es braucht.

    Fazit: Einfach eine klasse EP, die Freunde des Ultrabrutalen Todesbleis mal unter die Lupe nehmen sollten. Zwar kein Meisterwerk aber schon verdammt voll. Also hört mal rein:

  • Operation Volkstod mit Sex with Satan

    Operation Volkstod mit Sex with Satan

    Bandname und Albumtitel: Operation Volkstod mit Sex with Satan

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum: Seit dem ersten März 2021

    Auf welchem Label veröffentlicht: Auch dieses Album wurde in Eigenregie veröffentlicht, allerdings bekam er ein wenig Hilfe bei der Platte von Feral Age Records und der Kassette von AbArt Corruption.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist sein zweites Album, dazu gibt’s noch ne EP. Das erste Album wurde auch schon auf diesem Blog besprochen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Da hatte ich mal aus Interesse nach Black Metal mit linken Themen gesucht, da ja sonst immer von NSBM zu hören ist und fand gefallen an der Musik.

    Wie finde ich die Scheibe: Bisher das Beste Album der Band. Aber hören wir mal rein:

    ANCIENT ORIGIN eröffnet das Album eher schleppend, aber mit ordentlich Härte in der Musik. In der zweiten Hälfte des Intros, bricht eine wahre Raserei los, bevor der Song zu seinem Anfang zurückkehrt, nur dieses Mal mit Gesang. Dieser klingt wie gewohnt hoch und unmenschlich. Der Text ist eine wütende Anklage gegen das Patriarchat untermalt mit biblischen und Sumerischen Beispielen. Ein richtig geiler Auftakt.

    SEX WITH SATAN klingt etwas Rock’n’Rollig, auch wenn hin und wieder mal fieses Geblaste vorkommt. Hier wird der libertäre Aspekt Satans herausgestellt, indem er als Gegenspieler von Patriarchat, Reaktionismus und generell „Konservativen Werten“ gesehen wird und somit auch für Gender Equality Eintritt.

    LEFT-HAND-PATH PART I kommt sogar etwas punkig rüber. Das Drumming erinnert mich jedenfalls dran. Hier bewegen wir uns im Mid-Tempo und der Track geht direkt ins Ohr. Der Text behandelt einen Fehlschluss, wie ich finde, außer man negiert komplett die Existenz von Wesenheiten, die sich Gott und Satan nennen. Aber lassen wir diese Diskussion an dieser Stelle. Hier wird der Weg zur linken Hand als Weg in die Freiheit angepriesen.

    WHEN THE OLD FOREST DIES beginnt eher schleppend, fast schon depressiv. Dann bricht aber die Aggression hervor und wir bekommen einen Text gegen die Technologiesierung auf Kosten der Natur um die Ohren gehauen.

    OPEN THE GATES OF HELL schlägt gleich mit voller Kraft zu. Danach wird es zwar etwas ruhiger, aber wer so wie jemand, der sich seiner Kraft bewusst ist und nur leise sprechen muss, um andere einzuschüchtern. Hier bekommen wir eine wahrhafte Kriegserklärung an Gott dargeboten. Bisher mein Liebling auf dem Album.

    RESISTANCE zieht das Tempo wieder an bietet uns revolutionären Black Metal. Alleine die Musik spricht vom Kampf gegen das System, der Text verstärkt dieses Eindruck nur. Besonders gefällt mir hier die miteingeflochtene Melodie, die dem Song nichts von seiner Aggression und Härte nimmt.

    LEFT-HAND-PATH PART II ist recht melodisch im Vergleich zum Rest des Albums, aber keinesfalls weichgespült. Hier wird wieder der Weg zur linken Hand angepriesen, als der Weg in die Freiheit. Auch ich folge ihm, wohl aber anders als andere, da hier jeder seinen Weg finden muss. Davon spricht auch der Text.

    FUCK HUMAN EXISTANCE beendet das Album mit einer weiteren Anklage gegen die Westliche Welt. Hier geht es meist schreiten voran, von einigen Zornausbrüchen abgesehen. Ich finde ein gelungener Abschluss für das Album.

    Fazit: Einfach nur klasse. Ich habe jeden Track genossen. Hier stimmt alles: Musik und Texte passen hier perfekt zusammen. Das gibt eine klare Empfehlung für die Freunde des Schwarzmetalls , die keine Berührungsängste mit linken Themen haben. Hier könnt ihr mal reinhören:

  • Operation Volkstod mit Anti-Fascist Black Metal

    Operation Volkstod mit Anti-Fascist Black Metal

    Bandname und Albumtitel: Operation Volkstod mit Anti-Fascist Black Metal

    Genre: Red Anarchist Black Metal.

    Veröffentlichungsdatum: 2. November 2019

    Auf welchem Label veröffentlicht: Auch dieses Album wurde in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Neben diesem Album gibt es noch eine EP.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich habe einfach mal nach einem Kontrastprogramm zum NSBM gesucht und dieses Projekt hat mich am meisten beeindruckt. Also gleich mal bestellt.

    Wie finde ich die Scheibe: Eine Grandiose Scheibe, die mir so richtig Spaß macht, aber hören wir zusammen rein:

    DES SOLDATEN VERDIENDES BROT eröffnet gleich mit Vollgas, kein Intro, direkt auf die Fresse. Nach der ersten Strophe verlangsamt sich der Song etwas, während die Stimme schön wandlungsfähig ist, zwischen heiseren Geschrei und fiesem Gekrächze wandelt sie, während der Text über das Schicksal Millionen von Soldaten erzählt: Wie sie vergessen irgendwo krepieren, für ein Ideal wie das Vaterland.

    REDE ZUM FASCHISMUS beginnt mit Meeresrauschen und einer Akustikklampfe. Nach genau einer Minute geht der eigentliche Track los, schön stampfend und hart. Das Tempo steigert sich weiter zu einer richtigen Raserei, während die Vocals über den aktuellen Verfall der Gesellschaft berichten, oder doch eher über den vor 90 bis 100 Jahren? Da kann man schon durcheinander kommen.

    O TEMPORA bleibt beim Hochgeschwindigkeits-Black-Metal. Nach einem langen Intro setzt der Gesang ein, der sich, obwohl langsam gesungen, perfekt an den Song anschmiegt. Leider ist mein Latein nicht existent, wenn es über Zitate aus den Asterix-Comics hinausgeht, also versuche ich mich gar nicht erst an einer Übersetzung, sondern genieße die Musik.

    INTERLUDIUM ist genau das, ein Zwischenspiel, aus akustischen Gitarren, also gehen wir weiter.

    VOM MENSCHEN fängt mit lange gehaltenen Tönen aus einem Synthie an, bevor die Drums ein Trommelfeuer losbrechen und die Gitarren dazustoßen, mit langen klagenden Tönen. Hier bekommen wir einen Überblick über die Geschichte der Menschheit. Nach der Hälfte gibt es einen kurzen Part mit einer unverzerrten Gitarre, während die andere weiter ihr psychotische Riff spielt.

    TAUSEND AUGEN, TAUSEND OHREN bricht direkt wie ein Sturm los. Ein schöner Track irgendwo zwischendurch rasend und treibend, mit einem richtig guten Text zum Thema Überwachungsstaat und Konformismus.

    IM NIRGENDWO beendet das Album schön brachial. Ein düsterer Text, der gut zu dem richtig harten, mal rasenden, mal stampfenden Song passt. Worum es genau geht, weiß ich nicht so ganz.

    Fazit: Eine richtig gute Scheibe, einzig das Interludium stört mich ein wenig Ber selbst das muss man nicht kippen im Durchlauf. Eine klare Empfehlung an alle Freunde des deutschen Black Metals, besonders für jene, die keine Berührungsängste mit dem linken Spektrum haben. Hier könnt ihr euch einen kleinen Eindruck verschaffen:

  • Operation Volkstod mit No Gods, no Masters

    Operation Volkstod mit No Gods, no Masters

    Bandname und Albumtitel: Operation Volkstod mit No Gods, no Masters

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum: 13. September 2018

    Auf welchem Label veröffentlicht: Die EP wurde wohl in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Neben dieser EP gibt es noch ein Album. Jenes werde ich auch noch besprechen und hoffe es mal in physischer Form zu besitzen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich habe einfach mal nach Black Metal und Antifa gegoogelt. Raus kam unter anderen diese Band und sie hat mich als einzige überzeugt. Also rein in Bandcamp und losbestellt.

    Wie finde ich die Scheibe: Eine richtig starke EP. Hören wir uns mal die vier Songs an:

    TRÜMMER I fängt mit Klängen aus einem Synthie an, bevor die restlichen Instrumente einen treibenden Rhythmus anstimmen. Das Tempo reduziert sich im Verlauf des Songs noch ein wenigen, während die Vocals so sehr nach Krähe klingen wie es nur geht. Hier kommt wirkliches 90er-Feeling auf. Worum es im Text geht konnte ich leider nicht heraushören.

    NO GODS, NO MASTERS tritt immer mal wieder ordentlich aufs Gas. Ein schön rasanter Track. Diese Raserei wird nur von ein paar kurzen Parts gebremst, in denen so etwas wie Melodie vorkommt. Auch hier sind die Vocals unmenschlich und richtig geil. Da können sich manche Sänger ne Scheibe abschneiden.

    TRÜMMER II fängt mit einer schneidend hohen, fast klagenden Klampfe an, bevor der Song seine Spur findet und auf dieser davonrast. Hier klingen die Vocals sogar ein wenig nach Suicide, so klagend kommen sie rüber, gleichzeitig aber voller Hass und Verachtung.

    UTOPIA (BONUS) beginnt mit einer Aufnahme von A als Barricadas einem der berühmtesten spanischen Volkslieder. Spätestens hier weiß man wohin die Band will. Danach geht so es Volldampf voraus. Hier werden Geschwindigkeit und Härte perfekt gemischt um daraus einen richtig geilen Song zu schmieden. Zwischendurch kommt eine Akustikklampfe oder ein Synthie dazu, der über die Raserei eine Melodie legt, die nach und Nach den Song übernimmt. Wohl eher ein Synthie, denn gegen Ende, als es wieder gnadenloses Black Metal Gewitter auf die Ohren gibt, kommt eine Line die fast nach einer elektrischen Orgel klingt. Zum Schluss noch den Rest des Liedes vom Anfang.

    Fazit: Eine richtig geniale EP, die da heute in meinem Briefkasten lag. Ein muss für jeden der Black Metal der alten Schule mag und kein Problem mit Anarchismus hat. Ich bin froh die Band entdeckt zu haben. Hier könnt ihr noch in den letzten Song reinhören:

  • Nihilum mit Cascading Darkness

    Nihilum mit Cascading Darkness

    Bandname und Albumtitel: Nihilum mit Cascading Darkness

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum: Dieses Album kam am 12. Januar raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr erstes Album, vorher haben sie noch zwei EP’s rausgebracht, von denen ich die Erste besprochen habe.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Wie zuvor haben sie es selbst rausgebracht, aber die Tape-Version kam über Blackmetalgram raus und der Silberling über Narcoleptica Productions.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Nach einem kurzen Intermezzo mit einer eigenen Entdeckung Hier wieder ein Vorschlag des Metal Devastation Radios.

    Wie finde ich die Scheibe: Wie ihr Debüt ist es nicht schlecht. Stellenweise haben sie die Qualität sogar noch etwas angehoben. Wieder gibt’s Wechsel zwischen doomigen und rasenden Tracks, auch der tiefe Kehlkopfgesang kommt immer mal wieder zum Einsatz. Die Songstrukturen sind besser geworden, wie ich finde.

    LIGHTBEARERS ist ziemlich gut. Hier geht es rasend zur Sache und neben dem düsteren Gekrächze kommt hier auch der Kehlkopfgesang zum Einsatz, der für eine bedrohliche Atmosphäre sorgt. Auch WAVES, TEMPORAL hat etwas, das mich aufhorchen lässt. Vielleicht ist es die kompromisslose Härte bei rasendem Tempo, die mir hier so gut gefällt.

    Fazit: Ein richtig solides Album gibt’s hier. Amerikanischer Black Metal kann schon was. Also Freunde des Schwarzmetalls von der anderen Seite des Großen Teichs sollten hier auf jeden Fall mal reinhören.

  • Nihilum mit Call of the Void

    Nihilum mit Call of the Void

    Bandname und Albumtitel: Nihilum mit Call of the Void

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum: 11. Juni 2020

    Auf welchem Label veröffentlicht: Die EP haben sie wohl selbst veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihre erste EP, dazu gibt es noch eine Single

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese Band stelle mir wieder Metal Devastation Radio vor.

    Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht. Hören wir uns die vier Songs und das Intro mal an:

    THE OVERSEER eröffnet mit tiefen Kehlkopfgesang und einem Tamburin, worüber eine tiefe Stimme spricht. Es klingt wie die Aufnahme eines finsteren Rituals. Ein richtig Stimmungsvolles Intro für diese kleine EP.

    BLOOD MAGIC Beginnt mit einer brauchbaren Gitarrenlinie, die bald darauf von einem maschinengewehrartigen Schlagzeug unterstützt wird. Das Schlagzeug wandelt sich, kurz bevor der Gesang einsetzt. Dieser klingt richtig gut. Schön hasserfüllt und krächzend. Ein ordentlicher Song, den man sich ruhig mal anhören kann.

    PESTILENCE fängt eher doomig an. Langsam und schleppend, doch während der Gesang seinen Einstand gibt, lauern die Gitarren auf ihre Chance zum losschlagen, die jedoch nicht wirklich kommt. Statt wilder Raserei, geht es stampfend weiter. Auch der Gesang ist eher rhythmisch und eine ganze Ecke düsterer als beim Vorgänger.

    CALL OF THE VOID legt dagegen mit Vollgas los. Nach einem recht kurzen Intro, für die Verhältnisse der EP, setzt der Gesang ein. Hier rast er mit den Instrumenten um die Wette und klingt so richtig angepisst. Neben Blood Magic mein Favorit auf der EP.

    OMNICIDE beendet die EP mit einem starken Song, der hauptsächlich vom Gesang getragen wird. Dieser klingt hier so tief wie noch nie und macht schon ganz ordentlich Spaß. Saitenfraktion und Vocals gehen sicher hier weitgehend aus dem weg.

    Fazit: Ein durchaus hörenswertes Erstlingswerk. Mir gefällt es ganz gut, auch wenn sie nicht in meine Jahresbestenliste kommt. Die Band kann man sich aber ruhig mal merken. Hier könnt ihr auch reinhören:

  • Corpsegrinder mit Corpsegrinder

    Corpsegrinder mit Corpsegrinder

    Bandname und Albumtitel: Corpsegrinder mit Corpsegrinder

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum: Das Album hat er am 25. Februar 2022 rausgebracht.  

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist die bisher einzige Veröffentlichung von Georgies Soloprojekt.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Perseverance Media Group haben sich um die Veröffentlichung gekümmert.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier war ich auf Twitter unterwegs und hab das Cover gesehen. Zuerst hielt ich es für Fanart, als hätte jemanden ein Albumcover gezeichnet, auf dem sich der Corpsegrinder im Stil von Metalocalypse, worin Nathan Explosion ja auf ihm basiert, durch eine Horde Zombies prügelt. Ich habe das ganze dann nicht weiter verfolgt, bis mir genau das Cover auf Youtube begegnet ist. Also habe ich sofort Bandcamp angeschmissen und mir mal das Album gegönnt.

    Wie finde ich die Scheibe: Vielleicht liegt es an ihm, dass ich hier Cannibal Corpse raushöre, vielleicht ist es auch wirklich so. Die Vocals sind verdammt geil, wie man es eben von ihm gewohnt ist. Das Instrumentarium hat es auch in sich, wobei der Bass hier, anders als bei Cannibal Corpse, eher eine untergeordnete Rolle spielt. Aber das kann man entschuldigen. Hier gibt es alles, was man sich von Death Metal wünschen kann: Rasende Brutalität, walzender Tod und stampfender Wahnsinn.

    Bei ACID VAT hat der Neuzugang von Cannibal Corpse sogar einen Gastauftritt. Und ja, bis zum Fazit erwähne ich sie nicht mehr. Hier gibt es richtig knackige Gitarrenlinien und es ist als Opener verdammt gut gewählt, da hier schon gezeigt wird, dass er hier keine halben Sachen macht. DEATH IS THE ONLY KEY stampft unbarmherzig durch die Gehörgänge und bietet uns gegen Ende noch eine psychotische Klampfe, die ich immer lobend hervorhebe. Am besten jedoch gefällt mir MASTER OF THE LONGEST NIGHT. HIER bekommen wir ein wenig Melodie, jedoch ohne, dass es zulasten der Brutalität geht, da immer wieder geile Tempowechsel, ohne dass das Song gestückelt wirkt. Andere Bands hätten das verwässert und daraus ein halbstündiges Epos gemacht. Stattdessen bekommen wir die Quintessenz des Tracks gleich um die Ohren geprügelt. Einziges Manko: Man wünscht sich eine längere Laufzeit, obwohl man weiß, dass es dann nicht so gut wirken würde.

    Fazit: Scheiße ist das Album geil. Obwohl Fanservice eine gewisse Rolle gespielt haben dürfte, merkt man wirklich, dass er richtig Bock auf das Projekt hatte. Ich werde mir auf jeden Fall das Album noch physisch zulegen. Wenn ihr auf Death Metal, insbesondere auf Cannibal Corpse steht, solltet ihr hier wirklich mal reinhören.

  • Devourer mit Raptus

    Devourer mit Raptus

    Bandname und Albumtitel: Devourer mit Raptur

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum: Das Album wurde am 31. Januar 2022 veröffentlicht

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr viertes Album nach zwei Demos und je einer EP und Single.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Iron, Blood and Death Corporation haben sich um die Veröffentlichung gekümmert.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Mal wieder etwas von meinem Pile of Shame. Auch hier ließ mir saß Metal Devastation Radio die Songs zukommen und nun endlich habe ich sie aus der Dropbox rausgekramt. Schade dass ich das Album nicht am Freitag seziert habe.

    Wie finde ich die Scheibe: Schon bei den ersten Takten wusste ich, das kann was werden. Hier gibt es mal Geknüppel, mal ruhigere Songs oder Passagen und trotzdem wirkt das Ganze wie aus einem Guss. Die Vocals sind schön abwechslungsreich, mal fiese Growls und dann wieder bitterböses Gekreische. Zwar fehlt für ein wirklich grandioses Album der letzte Kick, aber hier sollte man definitiv einen Blick riskieren.

    Der Opener, BEARER OF DARK TIDINGS, hat wie schon gesagt dafür gesorgt, dass ich wirklich Lust auf den Rest des Albums habe. Auch MALFORMED hat sich einen Platz in der Playlist verdient. Hier gibt es durchgehend Geballer, mal brachial, mal als Drohung bei ruhigeren Passagen.

    Fazit: Nicht nur die Norweger kennen sich mit Black Metal aus, auch die schwedischen Nachbarn kriegen das Schwarzmetall richtig gut hin. Hier kann man gut und gerne mal reinen Blick riskieren:

  • Elf Queen mit Breathe out Fire

    Elf Queen mit Breathe out Fire

    Bandname und Albumtitel: Elf Queen mit Breathe out Fire

    Genre: Melodic Pop Metal, Power Metal

    Veröffentlichungsdatum: Die EP haben sie am 14. Februar 2022 veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist wohl ihre erste EP, nach einem Album.

    Auf welchem Label veröffentlicht: Die EP entstand wohl in Eigenregie.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mich hiermit wirklich neugierig gemacht. Was zur Hölle sollte den  Pop Metal sein? Der Schwachsinn, mit dem Eskimo Callboy aktuell an der ESC-Teilnahme gescheitert sind? Sein Dreck wie Babymetal? Ich war gespannt, also kläre ich euch nun auf.

    Wie finde ich die Scheibe: Es klingt anders als befürchtet, aber wie erwartet. Ein paar Klampfen, so ein bisschen Schlagzeug, dazu eine Sängerin, wie sie in jeder Female Fronted Bands am Mikro steht, wenn auf der Kirmes mal eine „Rockband“ auftritt. Also eine ganz passable Sängerin, von der man zwar kein Ohrenbluten bekommt, aber die man sofort wieder vergessen hat. Dazu noch etwas Keyboard damit das ganze nicht zu hart wird. Hier werde ich von absolut garnichts überzeugt, der einzige Pluspunkt, dass sie eigene Songs haben, aber das wars auch schon.

    Fazit: Also wer sowas will, kann genausogut bei Beyond the Black bleiben und selbst die finde ich kacke. Zugegeben, Elf Queen finde ich nicht scheiße, es ist schlimmer, ich finde sie nichtssagend, austauschbar, vergessenswert. Ich wette ich einer Woche erinnere ich mich nichtmal an den Bandnamen. Ihr sollt euch das wirklich antun? Nagut, hier habt ihr den am wenigsten austauschbaren Song:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt