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Cibola mit Let us Burn

Bandname und Albumtitel: Cibola mit Let us Burn
Genre: Melodic Death Metal
Veröffentlichungsdatum: Die EP haben sie am 25. Februar 2022 rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihre dritte EP und genauso viele Singles haben sie noch dazu veröffentlicht.
Auf welchem Label veröffentlicht: Das ganze haben sie i Eigenregie über die Bühne gebracht
Wie habe ich die Band kennengelernt: Muss ich noch erwähnen, wer mir diese EP zugeschickt hat? Ja? Natürlich hat mich auch hier wieder das Metal Devastation Radio mit neuem Futter versorgt.
Wie finde ich die Scheibe: Das ganze klingt eindeutig nach Schweden. Genau kann ich es nicht definieren, aber die Musik klingt schwedisch. Aber genug von aolch abstrakten ausdrücken, die wohl nur in meinem Kopf funktionieren. Die Vocals sind schön düster und unmenschlich, doch versteht man sie ohne Probleme. Wie für Melo-Death üblich, wird hier mit einigem Gedudel gearbeitet, aber es passt, Geknüppel gibt es auch stellenweise, aber alles in allem fehlt mir hier die Härte. Die Songs sind meist im Mid-Tempo gehalten, aber nicht heavy genug um bei mir wirklich zu zünden.
Fazit: Wohl eher etwas für Genrefans. Ja die Soli sind knackig, das Gedudel passt, aber mir fehlt die Heavyness. Mich lässt die EP leider kalt, aber hört mal rein, wenn ihr auf schwedischen Melodic Death Metal steht:
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Omhosten mit Music of the great Beyond

Bandname und Albumtitel: Omhosten mit Music of the great Beyond
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum: Das Album wurde am siebten Januar 2022 rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist das erste Album dieses Soloprojekts. Mehr als das und noch eine Singleauskopplung gibt es bisher nicht.
Auf welchem Label veröffentlicht: Kvlt und Kaos Productions haben sich um den Vertrieb gekümmert.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Und wieder ein Vorschlag vom Metal Devastation Radio. Also nichts wie los.
Wie finde ich die Scheibe: Hier bekommen wir soliden Black Metal um die Ohren geprügelt, wie das ganze sein soll. Rasant, hart und düster mit fiesen Vocals. Diese sind meist ein heiseres Kreischen, das richtig gut zur Stimmung der Musik passt: angepisst und kurz davor loszuschlagen. Viel ausgefeiltes ist hier nicht zu erwarten, dafür geht es ohne Kompromisse direkt nach vorne.
COLD RAIN WILL COME hat es auf jeden Fall in die Playlist geschafft. Hier stimmt einfach alles. Die Snare wird gnadenlos bearbeitet, die Klampe geht mit einer leichten Melodie nach vorne, ohne zu verspielt zu werden und das Gekrächze ist so angepisst, wie es sein muss. Das gleiche gilt auch für RETALATION NIGHT, nur dass hier noch eine zweite Gitarre zu erkennen ist, auf der psychotisch gezupft wird. Klingt ziemlich interessant. Zum Schluss empfehle ich euch noch BLOOD RED MUD das zurecht als Single ausgekoppelt wurde. Hier kommt zur Raserei, die sonst die Musik hauptsächlich prägt noch der eine oder andere Doom-Part. Einfach klasse.
Fazit: Da habe ich ein verdammt geiles Album bekommen, also wer auf geradliniges Schwarzmetall der alten Schule steht, der sollte unbedingt hier reinhören. Man wird es sicher nicht bereuen.
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Humator mit Curse of the Pharaoh

Bandname und Albumtitel: Humator mit Curse of the Pharaoh
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum: Das Album kam am 28. Februar 2022 raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album, davor haben sie noch ein Demo rausgehauen.
Auf welchem Label veröffentlicht: Time to Kill Records kümmern sich hier um den Vertrieb.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir das Album zukommen lassen. Also hören wir es uns mal an.
Wie finde ich die Scheibe: Soweit mal nicht schlecht. Solider Death Metal, wie man es erwarten sollte. Mal rasend, mal stampfend mit eher heiseren Growls, was nicht schlecht klingt, aber irgendwie kommt da noch ein wenig Core durch, was mich etwas stört.
Der Titeltrack CURSE OF THE PHARAOH DJED gefällt mir recht gut, auch wenn hier der Core recht stark durchkommt. Auch INTO THE CRYPT ist nicht schlecht, alles in allem schön stampfend mit dem einen oder anderen knackigen Solo. Leider kickt der Rest nicht so sehr.
Fazit: Eher etwas für die, denen Coreeinflüsse im Death Metal nicht ausmachen. Mir ist es stellenweise etwas zu coreig und der Rest hat nicht den Kick, den es braucht, dass ich wirklich gefallen dran finde. Aber hört hier mal selbst rein:
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Chugga Ritual, Cryo Inferno, Necrolestes, Sungei Seletar Blues Experience, Munky Pants und Orkes Biar Batik mit In Trance Lah

Bandname und Albumtitel: Chugga Ritual, Cryo Inferno, Necrolestes, Sungei Seletar Blues Experience, Munky Pants und Orkes Biar Batik mit In Trance Lah
Genre: Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum: Diese Split kam am 18. Dezember 2021 raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Bei Chugga Ritual ist es ihre dritte Split, dazu kommen noch je sechs Singles und EP’s, zwei Demos und je eine Compilation und eine Kollaboration.
Cryo Inferno haben hiermit ihre zweite Split am Start und dazu noch je eine Single und Demo.
Zu den anderen Bands konnte ich keine genauen Angaben finden.
Auf welchem Label veröffentlicht: Sie haben die Split selbst rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier kam das Metal Devastation Radio auf mich zu und bei der Split, vor allem wenn der Vater mit seinem Projekt auf einer Split mit der Band seiner drei Söhne vertreten ist, los geht’s!
Wie finde ich die Scheibe: Chugga Ritual haben mich schon mit NECROMANCER NOMBOR EKOR begeistert. Rasender Thrash mit diversen Stilen, die noch irgendwie mitreingeprügelt wurden und das noch auf eine Art und Weise, dass es richtig geil klingt: da bin ich sofort dabei. Bei HOLIDAY IN JONESTONPURA erkenne ich neben fast panteraeskem Groove auch eine klassische Surfgitarre und der Gesang erinnert hier entfernt an System of a Down. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal an Pantera, Dick Dale and his Deltones und System of a Down während dem gleichen Track denken müsste.
TWO COLORS von Cryo Inferno wirkt dagegen ungeschliffener aber auch ein wenig härter. Hier ist es eine Geschmacksfrage, was man besser findet, also entscheidet selbst.
Für Necrolestes bleibt mir nur die Beschreibung Extreme Metal. Es könnte im Prinzip alles sein. Geil ist der Song auf jeden Fall, trotz der recht Corigen Breakdows.
Blues Metal, gibt’s sowas? Für Rock ist es vielleicht etwas zu hart. Wenn es das bisher noch nicht gab, dann haben es Sungei Seletar Blues Experience erfunden. ANAK SUNGAI klingt interessant, auch wenn ich nicht so ganz weiß, was ich damit anfangen soll.
Bei THE MONKEY MONKEY GAME von Munky Pants bin ich mir über das Genre nicht so ganz sicher. Es hat etwas von Post Punk, vielleicht auch Alternative Metal. Schlecht ist es nicht, aber nicht mein Geschmack.
Bei einem kompletten Album von Orkes Biar Batik hätte ich die Review wohl abgebrochen oder wirklich vernichtend geschrieben. Tut mir leid, aber das Gedudel finde ich richtig grausam. Wer es sich antun will, der Song heißt TENANG TENANG SAJA.
Fazit: Eine extrem durchmischte Split. Zwei Songs brauche ich nicht, bei einem bin ich ratlos, was ich damit machen soll, aber den rest höre ich mir gerne an. Hier könnt ihr auch mal durchhören:
Chugga Ritual:
Cryo Inferno:
Necrolestes:
Sungei Seletar Blues Experience:
Munky Pants:
Orkes Biar Batik:
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Cultist mit Manic Despair

Bandname und Albumtitel: Cultist mit Manic Despair
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum: Das Album kam am fünften Februar 2022 raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Abgesehen von diesem, ihrem ersten Album, haben sie noch je eine Split, EP und Demo veröffentlicht.
Auf welchem Label veröffentlicht: Sie haben das Album selbst rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat mir das Metal Devastation Radio die Songs geschickt. Death Metal, Kanada und der Bandname? Her damit und los geht’s.
Wie finde ich die Scheibe: Hier hier ich von Anfang an gewusst: Ja, das wird eine Review die mir Spaß macht. Die Songs sind groovig gehalten, mit einer vollen Mülltonnendrum, dazu Riffs die direkt in den Nacken gehen und old-schoolige Vocals. Also in Summe haben wir richtig guten Mid-Tempo-Death. Und als großer Pluspunkt, der Bass wurde nicht verbuddelt.
Gleich der Opener und Titeltrack, MANIC DESPAIR, hat es mir angetan. Zuerst ein Drumtest, dann Riffs die ihre Heavyness mit steigendem Tempo nicht verlieren und jede Menge Groove. Fertig ist ein Song, der dem Hörer Lust auf noch mehr macht. TRIUMPH schließt sich dem an, ein wenig stampfender, ein wenig schneller aber nicht minder gut. Auch den kann ich sofort zur Sichtung empfehlen. Bei REGRESSION bringen sie auch noch etwas Melodie mit rein, sonst ein schön doomiger Song, der aber durch den melodischen Einschlag richtig gut wird. Kein Gedudel, sondern so richtig schön düster und trübsinnig.
Fazit: Hier habe ich wohl eine neue Band für meine große Favoritenliste gefunden. Die acht Songs sollte man sich auf jeden mal Anhören und ich bin nur noch am überlegen, ob ich das Album als Tape oder CD will. Hier könnt ihr auf jeden Fall mal einen Blick riskieren, was das Trio um die Sängerin und Bassistin so veranstaltet:
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Fumigation mit Structural Extermination

Bandname und Albumtitel: Fumigation mit Structural Extermination
Genre: Brutal Death Metal
Veröffentlichungsdatum: Heute am 18. Februar 2022 ist das Album rausgekommen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Die ist ihr zweites Album. Dazu haben sie noch eine EP, die ich hier besprochen habe, drei Sinles und je eine Split und ein Demo veröffentlicht.
Auf welchem Label veröffentlicht: CDN Records kümmern sich hier um den Vertrieb.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Vor zwei Jahren hat mir das Metal Devastation Radio ihre EP zukommen lassen und die fand ich schon klasse, also war es keine Frage, ob ich auch ihr neues Album bespreche.
Wie finde ich die Scheibe: Wieder richtig gut geworden und es tut auch sein übriges, dass die Kanadier hier mehr Songs zur Verfügung haben, um zu zeigen, was sie drauf haben. Hier ist absolut alle vertreten, langsame, mahlende Songs genauso wie wilde Raserei, manchmal sogar beides in einem Song. Auch die Vocals sind wieder erste Güte.
CLOSE TO A BURROW BELOW bietet schon alles, was man sich als Deathhead nur wünschen kann. Rasender Geknüppel, ein knackiges Solo und ruhige Abschnitte, während sie mit dem Text wohl die Impfgegner aufs Korn nehmen. Auch THE BARREN HIVE gefällt mir verdammt gut, zwar nicht ganz so rasant, dafür aber heavy ohne Ende. Und zum Schluss noch LIKE MOTHS TO A FLAME. DER Song walzt sich durch die Gehörgänge, mit einem verdammt geilen Groove
Fazit: Wieder ganz große Klasse geworden. Hört auf jeden Fall mal rein, ich empfehle es uneingeschränkt jedem Deathhead da draußen. Besonders wenn ihr die EP gut fandet, solltet ihr euch das Album anhören. Am besten fangt ihr gleich hiermit an:
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Fumigation mit R0 5.7

Bandname und Albumtitel: Fumigation mit R0 5.7
Genre: Brutal Death Metal
Veröffentlichungsdatum: 31. Juli 2020
Auf welchem Label veröffentlicht: Die EP ist in Eigenregie veröffentlicht worden.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: dies ist ihre erste EP, dazu gibt es zwei Singles, eine Split, ein Demo und ein Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier kam wieder Metal Devastation Radio auf mich zu und bei Brutal Death Metal kann ich schlecht nein sagen, also hier ist die EP.
Wie finde ich die Scheibe: Genau so wie das sein muss. Hart fies und böse, mit einem Zeitpolitischen Anstrich, also hören wir rein:
PANDEMICAHOLIC eröffnet direkt mit Vollgas. Rasende Drums, diese Gitarren, wohl ordentlich runtergestimmt und richtig geile Vocals. So muss das im Brutal Death. Kein Wort darf verstanden werden. Wer doch wissen will worum es geht, hier stellen sie die These auf, dass man mit genug Alkoholkonsum Bakterien im Körper vernichten kann. Faktisch richtig, nur geht man selbst vorher ein. Also trinkt noch einen und weiter zum nächsten Song.
NEWS FEED INBREED hält das Tempo und auch der Stil wird beibehalten, eventuell mit noch ein paar Breakdowns drin. Schön slamig und auch hier wird der Nacken ordentlich beansprucht. Hier behandeln sie die ganzen Verschwörungsideologen und ihre nichtexistente Fachkompetenz in so ziemlich allem, außer Bullshit-posten. Wieder ein aktuelles Thema.
SIGNAL THE SWARM nimmt das Tempo im ganzen etwas zurück. Zwischen den rasenden Passagen gibt es immer wieder schön groovige Moshparts, während von einem Grund für einen Lockdown gesungen wird, den jeder verstehen kann: Killerhornissen. Ich kaufe erstmal Insektenspray.
NON ESSENTIAL SERVICE beendet die EP mit dem geilsten Song der Scheibe. Hier gibt es alles was das Death-Head-Herz begehrt. Und dazu einen richtig guten Text über das Leben in der Quarantäne.
Fazit: Mir gefällt die EP so richtig gut. Brutal Death geht immer und was die Kanadier hier veranstalten lohnt sich und dass nicht nur auf den ersten Blick. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Empfehlung dafür und hier könnt ihr mal reinhören:
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RazorRape mit Fucked Beyond Recognition

Bandname und Albumtitel: RazorRape mit Fucked Beyond Recognition
Genre: Brutal Death Metal/Porngrind
Veröffentlichungsdatum: Heute, am 17. Februar 2022 kam das Album raus und ich warte noch auf mein Die Hard Razor Bundle.
Auf welchem Label veröffentlicht: Vertrieben wird es über Morbid Generation Records.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr fünftes Album. Dazu gibt e noch drei EP’s, je zwei Splits und Videos und ein Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das war 2012 oder 2013 auf dem Extremefest, ich habe am Rotten Roll Rex Stand das Shirt zum Album Revenge of the Hermaphrodite Whores gesehen und es musste mit. Kaum zu Hause habe ich den Bandnamen entziffert und bei YouTube eingegeben und war sofort begeistert. Leider konnte ich sie erst einmal live erleben, aber das wird sich hoffentlich noch ändern.
Wie finde ich die Scheibe: Wie üblich gibt’s hier die volle Ladung aufs Fressbrett. Rasende Drums, die Gitarren sind Heavy as Fuck und die Vocals sind wenn überhaupt noch geiler als auf den Vorgängern, meist unverständliche Pig Squealsn Bdr immer mal wieder werden heftige Growls eingesetzt. Unter den elf Songs ist wirklich keiner, den man skippen müsste. Immer wieder gibt es groovige Parts, die dem Nacken eine kleine Pause gönnen, bevor es mit aller Gewalt weitergeht.
Schon der Opener, CIRCLE OF SODOMY zeigt an, wie die Marschrichtung ist: Hart, brutal und an den richtigen Stellen groovig. Genau das gleiche gilt auch für ZOMBIE CHICKS WITH DOUBLE DICKS, nur dass es hier geschafft wird, trotz der Geschwindigkeit Panzergefphle aufkommen. Daher mein absoluter Favorit auf dem Album. Als letztes will ich euch noch THE REEK OF CARNIVOROUS LIMBS empfehlen, dass es mir auch angetan hat, mit seiner Mischung aus Rasendee Geschwindigkeit und groovigen Abschnitten…
Fazit: … ach Scheiße, hört euch einfach das ganze Album an. Eklare Empfehlung für die Freunde des Brutalen Todesbleis und von Pirngrind. Wenn ihr darauf steht, dann gibt euch die Scheibe und wenn ihr Glück habt, dann bestellt schnell das Bundle mit dem Rasiermesser. Stand jetzt gibt es noch sieben Stück. Und bis dahin hört hier mal rein:
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Nhialic mit Medz Yegherm

Bandname und Albumtitel: Nhialic mit Medz Yegherm
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum: Diese EP wurde am 14. Januar 2022 veröffentlicht.
Auf welchem Label veröffentlicht: Die EP würde über MedievH3ll Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr Debüt.
Wie habe ich die Band kennengelernt: In meinem E-Mail Postfach lag wieder einmal eine Mail vom Metal Devastation Radio und durch den ungewöhnlichen Namen und die Betitelung als Black Metal kamen die fünf Songs sofort in meine Dropbox und nun teile ich meine Eindrücke mit euch.
Wie finde ich die Scheibe: Die Songs sind meist eher im unteren Mid-Tempo gehalten, teilweise sogar mit Klavierunterstützung. Aber es gibt immer mal wieder Zornausbrüche, dir das Tempo und die Härte gewaltig anheben. Hin und wieder wird es sogar melodisch. Die Vocals sind nicht schlecht, meist ein heiseres Flüstern, doch immer wieder wird daraus auch ein zorniges Geschrei.
Absolut zu empfehlen ist der Titeltrack MEDZ YEGHERM. Hier kommt alles zusammen, die ruhigen, melodischen Parts, ebenso wie der Zorn und Hass. Auch PAINTING REVENGE gefällt mir verdammt gut.
Fazit: Für ein Debüt wirklich gut. Ich bin gespannt auf mehr von den beiden. Hier spreche ich eine Empfehlung aus, die Black Metal aus anderen Ländern kennenlernen wollen, als immer den gleichen fünf, sechs europäischen hört hier mal rein:
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L0rd Kha0s mit MLC: XL

Bandname und Albumtitel: Lord Khaos mit MLC: XL
Genre: auf ein Genre kann ich das nicht beschränken, darum sagen wir einfach mal Mixed Metal
Veröffentlichungsdatum: Das Album wurde am 29. Oktober 2021 veröffentlicht.
Auf welchem Label veröffentlicht: Die Band hat das Album selbst veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist die erste und bisher einzige Veröffentlichung der Band.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Angekündigt wurde das ganze als Death Metal und normal stimmen die Angaben des Metal Devastation Radios, aber hier bin ich mir nicht so sicher, aber hören wir mal rein.
Wie finde ich die Scheibe: Ich weiß nicht was ich von dem Album halten soll. Erst bei dem fünften Song,, LIKE YOU, bekommen wir mal fieses Gekreische, wie es zu Black Metal passen würde, aber auch hier ist klarer Gesang mit drin, der dem Song eine interessante Note gibt. Zuvor gab es eher Doom Metal mit Klarem Gesang. Das Instrumentarium klingt an sich nicht schlecht, genau wie der Gesang, aber das Album wirkt nicht wirklich konsistent. Es gibt einfach zu viele Stilwechsel und zu wenig Gemeinsamkeiten zwischen den Songs.
Fazit: Also ich hätte daraus zwei EP’s gemacht und d das auch unter zwei Namen. Oder ein Album und eine EP. Es wirkt auf mich, als wären hier einfach alle Songs, die der Kopf der Band mal geschrieben hat zusammengeworfen worden in der Hoffnung, dass was brauchbares daraus wird. Wurde es leider nicht. Der Black Death ballert nicht genug, die anderen Songs sind zwar anständiger Doom Metal, hier aber völlig deplaziert. Aber hört ihr doch mal rein:
