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Damned to Downfall mit Embrace your Extinction

Bandname und Albumtitel: Damned to Downfall mit Embrace your Extinction
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum: Das Album kam am 12. November 2021 raus.
Auf welchem Label veröffentlicht: Die Band hat das Album selbst veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr erstes Album, aus dem sie zwei Singles ausgekoppelt haben. Aus ihrer EP haben sie auch eine Single ausgekoppelt.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Bei schwedischem Death Metal werde ich immer hellhörig und so musste das Metal Devastation Radio mich nicht lange bitten, damit ich mich dem Album annehme.
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt ungefähr so wie ich es erhofft habe. Hart, schnell und wunderbar düster. Die Drums ballern, die Klampfen geben richtig Gas und die Vocals sind unmenschlich und trotzdem zu verstehen. Also alles so, wie man es von Death Metal aus Schweden erwartet. Die Scheibe ist zwar abwechslungsreich, aber bei jedem Song hört man den eigenen Stil raus. Hier kommen jetzt noch ein paar besondere Empfehlungen:
Beim Titeltrack, EMBRACE YOUR EXTINCTION bekommen wir auch noch eine gute Portion Groove und ein richtig knackiges Solo serviert. ALL AGAINST ALL klingt so, wie man es erwarten würde, rasende Drums, fiese Gitarren und im allgemeinen habe ich schon Bilder einer wüsten Schlägerei vor Augen, bei der jeder nur auf seiner Seite steht.
Fazit: Alles in allem haben wir hier ein verdammt geiles Stück Schwedenstahl, das hoffentlich die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Ich empfehle es ganz klar jedem Freund des Todesbleis, aber wenn ihr meinen Wortwn nicht glaubt, hört hier mal rein:
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Cruciatus Infernalis mit Untot

Bandname und Albumtitel: Cruciatus Infernalis mit Untot
Genre: Black Metal/Dungeon Synth
Veröffentlichungsdatum: Die EP kam am 10. Dezember 2021 raus.
Auf welchem Label veröffentlicht: Kvlt und Kaos Productions haben sich um die Veröffentlichung gekümmert.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihre zweite EP, aus der sie zwei Singles ausgekoppelt haben.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses interessante Stück Musik hat mir erneut das Metal Devastation Radio zukommen lassen. Also hören wir mal rein.
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt ganz interessant. Mal kommt der Black Metal ungefiltert durch, mal beißt es sich auf merkwürdige Weise und mal übernimmt der Dungeon Synth und vom Black Metal bleibt nur noch der gelegentlich einsetzende Gesang, der an ein düsteres Knurren erinnert. Was ich davon halten soll, das kann ich euch nicht sagen, aber einen Versuch ist es wert.
QUALENMEER fängt melodisch-dissonant an, wenn das für euch einen Sinn ergibt. Ich kann eine Melodie erahnen, aber stellenweise klingt es schief, als wären die Instrumente verstimmt. Trotzdem gefällt es mir irgendwie. FLEISCHESLUST klingt auch noch ganz gut.
Fazit: Ich habe keine Ahnung, wem ich das anempfehlen könnte, absolut nicht, also wenn es euch interessiert, dann hört mal rein:
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Black Altar und Vulture Lord mit Deathiah Manifesto

Bandname und Albumtitel: Black Altar und Vulture Lord mit Deathiah Manifesto
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum: Die Split kam am 15. Januar 2022 raus.
Auf welchem Label veröffentlicht: Hier hat sich wieder Odium Records um die Veröffentlichung gekümmert.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Für Black Altar ist es die sechste Split, dazu haben sie noch je zwei Alben und EP’s und je eine Demo und Compilation veröffentlicht.
Bei Vulture Lord ist es die erste Split, dazu gibt es noch vier Compilations, zwei Alben und Demos und je eine Single und EP. Ihr letztes Album, Desecration Rite,habe ich auch schon besprochen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie schon beim letzten Album hat auch hier das Metal Devastation Radio mir die Songs zukommen lassen.
Wie finde ich die Scheibe: Beide Bands geben hier alles. Auch wenn Black Altar zwei ihrer vier Slots mit Intro und Ourto blockiert haben sind die beiden richtigen Songs nicht zu verachten. Ein ordentliches Drumming, anständige Gitarrenarbeit und ein durchdachtes Songwriting werden von einem richtig guten Sänger komplettiert. Auch bei Vulture Lord gibt’s nichts zu meckern, wie schon auf dem vorigen Album lassen Sie es richtig krachen mit Ihrem fiesen Black Thrash.
Von Black Altar kann ich sowohl SACRILEGIOUS CONGREGATION als auch NYX empfehlen. Beides mal gibt es Schwarzmetall wie man es erwartet, irgendwo im oberen Mid-Tempo mit fiesen Vocals. Von Vulture Lord kann ich jedem nur BLOODSTAINED RITUALKNIFES empfehlen, obwohl es im Prinzip das gleiche Lied wie BLOODBOUND MILITIA vom letztjährigen Album ist. Aber ein guter Song bleibt ein guter Song, auch mit neuem Text. Auch HARK! THE HYMNS OF WAR lässt keine Zweifel aufkommen, welcher Richtung sich die Band verschrieben hat.
Fazit: Diese Split kriegt auf jeden Fall eine Empfehlung von mir. Beide Bands liefern ab, auch wenn ich das Intro und vor allem das Outro mitten in der Split nicht gebraucht hätte. Also Freunde des Schwarzen Metalls, hört mal hier rein:
Black Altar:
Vulture Lord:
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Vulture Lord mit Desecration Rite

Bandname und Albumtitel: Vulture Lord mit Desecration Rite
Genre: Black/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum: Es kommt am 20. Juni 2021
Auf welchem Label veröffentlicht: Hier zeichnet Odium Records für die Veröffentlichung verantwortlich.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album, nach drei Compilations, zwei Demos und eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wenn mir das Metal Devastation Radio Black Metal aus Norwegen kredenzt, dann kann ich doch schlecht nein sagen.
Wie finde ich die Scheibe: Oh Hell yes, ein richtig geiles Album, also los geht’s:
GLORIFICATION OF THE DETHRONATION eröffnet das Album mit einem Sample aus „Die Maske des roten Todes“ und bietet dann noch etwas Synthie dazu. Das Zitat zeigt aber schon richtig gut, wohin die Reise geht.
BLOODBOUND MILITIA gewährt uns keinen sanften Einstieg, sondern entfesselt sofort einen Sturm aus reinstem Schwarzmetall. Ein rasender Song mit wütenden Vocals, die so auch in einer dreckigen Thrash Metal Band vorkommen könnten. Wenn der Rest des Albums so klingt, dann wird es ein verdammt geiles.
STILLBORN MESSIAH schlägt in die gleiche Kerbe. Die Qualität wird so gut gehalten, dass ich kaum weiß, was ich hierzu schreiben soll, da ich einfach nur den Song genießen will. Auch die zweite Hälfte den Songs, die etwas langsamer ist, dafür aber richtig geile Soli bietet, fesselt einen.
THE VULTURE LORD reduziert das Tempo etwas, macht aber dennoch Spaß. Chön treibend und voller Hass. So muss Black/Thrash klingen. Später wird das Tempo noch angezogen. Aber man erkennt noch das Fundament des Tracks.
DIABOLICAL INTERVENTION gibt wieder mehr Gas und hebt das Aggressionslevel nocheinmal an. Man könnte fast denken, hier hält wirklich ein Dämon das Mikro. Das Solo hier artet mir zwar etwas aus, aber darüber kann ich getrost hinwegsehen.
PREPARE THE COFFIN fängt mit einem richtig geilen Riff an und wird dann sogar noch besser. Hier spürt man eindeutig die Aggression des Thrash raus und den Hass des Black Metal. Wie die beiden Dinge für Synonyme hält, der hat nichts verstanden. Ganz klar mein Favorit des Albums.
BENFICAL MARTYRDOM stampft unbarmherzig los. Hier bekommen wir eine kleine Verschnaufpause, die aber nichts von der Härte verliert. Als würde man, statt immer wieder ins Gesicht geschlagen zu werden, nun einen Leberhaken nach dem anderen kassieren.
BURNING THE KINGDOM OF GOD klingt fast schon doomig, auf jeden Fall schön heavy. Selbst wenn der Song Gas gibt, bleibt es bleischwer. Hier sieht man richtig gut, dann es nicht nur rasende Songs, für ein geiles Black Thrash Album braucht.
PERVERTING THE BIBLE beendet das Album mit einem langen, fast schon epischen Song, der aus den Tiefen der Hölle aufsteigt um uns seine Wahrheit zu lehren. Das Tempo steigert sich kontinuierlich bis zum einsetzen des Gesangs, der diesen Tank und das Album abrundet.
Fazit: Eindeutig eines der besten Alben dieses Jahr. Vor allem Fans des thrashigen Black Metals einen Blick wert. Und ja, die Band existiert seit den 90ernn also können auch die Veteranen einen Blick riskieren. Hier könnt ihr mal reinhören:
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Livløst mit Symphony of Flies

Bandname und Albumtitel: Livløst mit Symphony of Flies
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum: Das Album kam am 17. September 2021 raus.
Auf welchem Label veröffentlicht: Dusktone haben sich um die Veröffentlichung gekümmert.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr drittes Album. Neben denen haben auch drei Singles veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Und wieder das Metal Devastation Radio, dass mir das Album zukommen ließ.
Wie finde ich die Scheibe: Meist spielen sie irgendwo im unteren Mid-Tempo und auch wenn die Vocals gut sind, finde ich das Gesamtkunstwerk nicht überragend. Mir fehlt hier einfach die Härte oder noch mehr symphonische Anteile. Es ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Auch sind die Songs zu lang. Hier wird es einfach nicht geschafft, die Tracks so zu arrangieren, dass keine Längen entstehen.
HOLY NIGHT klingt noch ganz interessant, mit den klaren Passagen und ist sicher einen Blick wert. Bei den anderen Liedern kann ich leider keine Empfehlung aussprechen.
Fazit: Auch das Album gefällt mir an sich nicht. Es fehlt der Druck, oder das große, dass ich bei symphonischem Black Metal schätze. Von mir gibt es keine Empfehlung außer für den Song HOLY NIGHT:
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Neuropsy mit Vivisection of the Dementia

Bandname und Albumtitel: Neuropsy mit Vivisection of the Dementia
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum: Diese EP kommt am 20. Januar 2022 raus.
Auf welchem Label veröffentlicht: DyMM P&M zeichnen hier für die Veröffentlichung verantwortlich.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hiermit werden sie ihre zweite EP veröffentlichen, davor haben noch ein Album und eine Single rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat mir das Metal Devastation Radio ein paar Songs zukommen lassen und bei Death sag ich selten nein. Also hören wir mal rein.
Wie finde ich die Scheibe: Verdammt klingt das geil. Schon das Intro macht Bock, so wie das auch sein soll. Auch später geht es schön groovig zur Sache und sobald die Vocals einsetzen ist sofort klar, der Kram taugt so richtig was. Finstere Growls, gemischt mit fiesen Schreien. Auch die Gitarrenarbeit gefällt mir und auch wenn der Bass etwas zu sehr im Mix versinkt. Dafür sind die Songstrukturen interessant wenn auch nichts für jeden.
Nach dem Intro gibt UNSETTLED SEED OF EXISTENCE gleich den Weg vor, der hier beschritten wird, oder eher mit brachialer Gewalt frei geräumt. Feinster Death wie er sein soll. Bei A CLOCKWORK TO DEMENTIA ist der Schluss etwas seltsam, da hier klarer Gesang und kein fieses Gemalme verwendet wird.
Fazit: Einen Blick sind die auf jeden Fall wert, wenn man sich einen Deathhead nennt. Ich find die Klasse, aber ich habe sowieso ein Fable für seltsame Bands. Hört aber trotzdem mal rein:
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Journey into Darkness mit Infinite Universe, infinite Death

Bandname und Albumtitel: Journey into Darkness mit Infinite Universe, infinite Death
Genre: Symphonic Black Metal
Veröffentlichungsdatum: Auch hier bin ich etwas Hintergrundmusik, da das Album am zehnten September 2021 veröffentlicht wurde
Auf welchem Label veröffentlicht: Wie schon beide Vorgänger haben sie es in Eigenregie veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr drittes Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier hat mir das Metal Devastation Radio, wie schon beim letzten Album (Mulitudes of Emptiness) die Songs zukommen lassen, damit ich sie hier bespreche.
Wie finde ich die Scheibe: Das Album gefällt mir schonmal besser als sein Vorgänger. Hier wird eher an Instrumentals gespart. Auch gefällt mir hier die Songstruktur besser, als beim Vorgänger. Die Vocals schwanken immer zwischen fiesen Schreien und heftigen Growls, während das Instrumentarium richtig geile Songs zusammenschraubt.
Schon der Opener, LEAVE THIS PLACE gefällt mir richtig gut. Wunderbar kosmischer Black Metal mit genau dem richtigen Anteil an Synthie. Der macht direkt Lust auf mehr. Und dieses Mehr wird von COSMIC KNOT geliefert. Hier geht es noch etwas mehr in die Black Metal Richtung, sogar die growls klingen danach. Also alles richtig gemacht.
Fazit: Hier gab es wirklich eine Steigerung zum letzten Album. Dieses kann ich ohne Probleme jedem empfehlen, der Symphonic Black Metal in seinem Regal stehen hat und nach mehr davon sucht.
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Journey into Darkness mit Multitudes of Emptiness

Bandname und Albumtitel: Journey into Darkness mit Multitudes of Emptiness
Genre: Symphonic Black Metal.
Veröffentlichungsdatum: 28. Juli 2020
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album.
Auf welchem Label veröffentlicht: Das Album haben sie in Eigenregie rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Mal wieder bekam ich das Album über Metal Devastation Radio. Da war ich doch mal gespannt wie so ein Album klingt, das 24 Jahre in der Mache war.
Wie finde ich die Scheibe: Das Album taugt was, auch wenn es mir zu viele Instrumentals hat. Aber hören wir mal rein:
INTO NOTHINGNESS eröffnet das Album instrumental, mit einem langsamen Track, der in meinem Geist Vilder einer alten Fabrik oder eines Bergwerkes in dem die Arbeiter noch von Hand die Kohle aus dem Stein schlagen, heraufbeschwört. TO BE
HUMAN IS TO BE INHUMAN tritt dagegen das Gaspedal sofort durch und verschwendet keine Zeit mit einem Intro. Hier verbinden sich die Geschwidigkeit und Härte des Black Metal wunderbar mit symphonischen Elementen. Es erinnert an Dimmu Borgir oder Carach Angren, wobei die Qualität eher an letztere heranreicht. Der Text ist eine Harsche Anklage gegen die Menschheit. Das gefällt mir immer.
PROGRAMMED TO DIE fängt mit einem interessanten Intro ein. Das Drumming zieht sich durch weite Teile des Songs, ebenso wie die Streicher, welche wohl einem Synthie entsprungen sind. Hier wird das Tempo etwas reduziert. Leider nimmt dass auch viel von der Härte und die hasserfüllten Vocals können die so entstandene Leere nicht füllen. Der Text lässt sich mit zwei Worten zusammenfassen: Memento Mori.
DESOLATION ist ein kurzes Instrumental, dass irgendwie deplaziert wirkt. Zwar wird ein Cembalo simuliert, was mir normal immer gefällt, doch hier passt es nicht. Also gehen wir lieber weiter und lassen die Gameboy-Musik hinter uns.
THE INSIGNISFICANCE OF beginnt schön episch. Langsam, hart und groß. Später steigert sich das Tempo und ich fühle mich sehr an Dimmu Borgir erinnert. Der Text veranschaulicht das Konzept des Nihilismus. Ein ordentlicher Song, aber irgendwie fehlt mir der letzte Kick.
SENDING DEATH fängt auch schön episch an und hier geht es besser weiter. Hier höre ich wirklich viel eigenes aus dem Song. Der Text dürfte wohl alles Gläubigen gehörig vor den Kopf stoßen, was immer etwas gutes ist. Wieso soll man Gott für das Gute preisen, wenn man ihn nicht für das schlechte verdammt? Die Beantwortung dieser Frage überlasse ich den Gläubigen. Ich genieße solange den besten Song dieses Albums.
INTERGALACTIC SPACE ist wieder ein Instrumental und hier klingt es nach dem Soundtrack eines Si-Fi-Videospiels aus den späten 90ern oder frühen 2000ern. Nicht meins, also weiter zum letzten Song.
MULTITUDES OF EMPTINESS beendet das Album instrumental und hier könnte es der Soundtrack eines fiesen Horrorstreifens sein.
Fazit: Zu viele Instrumentals. Leider. Die andere Hälfte kann man sich gut anhören, ist aber kein muss. Ich glaube wirklich hat mich nur Sending Death gepackt. Eine Empfehlung für Dimmu Borgir Fans, vielleicht auch für den einen oder anderen Freund von Carach Angren, aber nicht für die Black Metal Elitisten. Hier könnt ihr ja mal reinhören: -
Gorr mit Tolv I Talet

Bandname und Albumtitel: Gorr mit Tolv i talet
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum: Die EP wurde am ersten Dezember 2021 veröffentlicht.
Auf welchem Label veröffentlicht: Die EP wurde in Eigenregie rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist die aktuelle von zwei EP’s, dazu noch zwei Alben und ein Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir diese EP zukommen lassen und der Name hat mein Interesse geweckt. Also schauen wir mal rein.
Wie finde ich die Scheibe: Klingt soweit mal nicht schlecht, mal schleppend, aber meistens geht es hier rasend zu Werke. Klingt zwar gut, aber hat leider nichts an sich, was die Band aus der Masse an soliden Black Metal Bands heraushebt. Die Vocals klingen richtig gut, würden aber eher zu Suicide Black passen, da sie eher klagend, statt aggressiv sind. Viel mehr bleibt mir hier nicht zu sagen.
Fazit: Für mich leider nur Mittelmaß, aber vielleicht findet der eine oder andere Schwarzmetaller ja gefallen daran. Hier könnt ihr einmal reinhören:
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Mournful Winter mit Mother’s Demise

Bandname und Albumtitel: Mournful Winter mit Mother’s Demise
Genre: Black Metal

Veröffentlichungsdatum: Hier bin ich etwas spät dran, da sie das Album ersten Oktober 2021 veröffentlicht haben.
Auf welchem Label veröffentlicht: Dieses Album haben sie wieder in Eigenregie rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr drittes Album,( In Death a Bliss und Viscus et Osdazu kommen noch zwei Splits und ein Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: 2018 haben sie die SAARtanica eröffnet und der Stil hat mich gleich beeindruckt. Besonders da sie ungewöhnliche Instrumente einsetzen.
Wie finde ich die Scheibe: Wie zu erwarten mag ich das Album. Schon beim Inteo war ich komplett drin. Hier haben sie den Einsatz von Einsatz von Klarinette und Mandoline etwas hochgeschraubt, aber schön dezent. Die Lakritzstange begleitet die meisten Lieder, ohne sich jedoch zu weit in den Vordergrund zu spielen. Der Gesang klingt wie gewohnt schön klagend und pendelt zwischen hohen Schreien und heiserem Gekrächze.
SOULS OF THE VOID und SPIRIT WOUND verschmelzen auf der CD zu einer Einheit und bilden den perfekten Einstieg in das Album. Da gibt es von meiner Seite aus nichts zu meckern, da es hier keine Längen gibt. Bei WORSHIP OF A DYING STAR gibt es in der Mitte eine recht ungewöhnliche Passage, welche sich aber wunderbar einfügt, aber den einen oder anderen Puristen abschrecken könnte. Und den krönenden Abschluss bildet IN THE ENLIGHTMENT OF MY CATHARSIS. Hier bekommen wir einen vietelstündigen Track, der alles was ich an Ihrer Musik mag in sich vereint.
Fazit: Ein durch und durch gelungenes Album. Hier finde ich keinen Song, den ich überspringen möchte und es fiel mir wirklich schwer, nur drei Favoriten auszuwählen. Eine klare Empfehlung für Freunde des Schwarzmetalls, besonders wenn sie es etwas unkonventionell mögen. Aber hört selbst rein:
