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Broom mit I wish I knew

Bandname und Albumtitel: Broom mit I wish i knew
Genre: Hard Rock
Veröffentlichungsdatum und Label: Die Single bringen sie am 18. April, wohl in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird ihre vierte Single und ein Album haben sie letztes Jahr auch rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band hat mich von sich aus angeschrieben. Anscheinend hat jemand denen erzählt, dass ich ja mal über ihre Single schreiben könnte. Klar kann ich das, besonders wenn mich die Band selbst anfragt. Also hören wir uns den Song mal an:
Wie finde ich das Lied: Es ist nicht schlecht, zwar „nur“ gewöhnlicher Hard Rock, aber es geht gut ins Ohr. Ein unaufgeregtes Schlagzeug, rockige Riffs und Gesang, der irgendwo zwischen Classic Rock und Post Punk liegt. Es geht wohl um unerwiderte Liebe zwischen besten Freunden, auch ein recht klassisches Thema.
Fazit: Macht schon Spaß und ist eine willkommene Abwechslung, zwischen all dem Gegrunze und Gekreische, dass ich hier sonst bespreche. Wer Lust auf sowas hat, kann gerne mal bei ihnen reinhören:
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Helldrifter mit Shell of Inexistence

Bandname und Albumtitel: Helldrifter mit Shell of Inexistence
Genre: Melodic Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 16. Mai 2025 bringen sie das Album über Violent Creek Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird das zweite Album nach drei Singles und einer EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir das Album geschickt, damit ich für euch darüber schreiben kann. Schon lustig, dass Die Lieder den Umweg über die USA machen mussten, um zurück nach Deutschland zu mir zu kommen. Aber so ist die Welt eben und wir hören jetzt mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Klingt soweit mal ganz gut. Es ist Melodic Death Metal wie man ihn erwartet, nicht allzu hart, aber auch kein Kuschelrock. Mit den Soli haben sie aber ein verdammt starkes Alleinstellungsmerkmal in ihren Songs. Sie klingen richtig knackig und achten verdammt viel Spaß. Für meinen Geschmack könnten sie aber die Brutalität erhöhen, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.
RECKONING OF BLOOD fängt wirklich interessant an und geht dann in einen recht starken Song über. Das Lied sticht deutlich aus dem ganzen Album heraus. Dabei ist es schon ziemlich abwechslungsreich. Hier haben sie wirklich klasse Riffs und Soli verbaut. Schade nur, dass der Rest des Albums hinter diesem Song zurück bleibt.
Fazit: Ein ganz solides Album, leider aber auch nicht viel mehr als das. Gut, Melo-Death ist auch nicht mein favorisiertes Subgenre des Todesbleis. Es klingt nicht schlecht, aber ich werde nicht mitgerissen. Vielleicht ist es ja eher was für euch, also hört hier mal rein:
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Tales of the Triple Death Tour am 09.04.2025 im 7er Club Mannheim

Wer: Benediction, Jungle Rot und Master
Wann: Am neunten April 2024
Wo: Im 7er Club in Mannheim
Wieso: Benediction haben ein neues Album draußen und da müssen sie ja touren. Und da haben sie sich noch zwei geile Bands eingepackt.
Preis: 50 Euro kostete der Spaß und war jeden Cent wert.
Das Konzert: Da es nachts doch ganz kühl wird, wurde die innere Bühne bespielt. Ein recht großer Saal mit einigen Stützpfisten, die leider die Pitbildung erschwert haben. Auf der einen Seite die Bühne, auf der anderen die Bar. Die Raucher mussten sich nach draußen verkrümeln, wo auch der Merchstand aufgebaut war. Bevor wir aber zum wichtigen kommen, zwei Kritikpunkte: Die Tour hätten sie viel besser benennen können, nämlich „Master of the Jungle Rot Benediction. Vielleicht beim nächsten Mal. Der andere Kritikpunkt, für den die Bands nichts können ist der, dass zu viele Tickets verkauft wurden. Obwohl die Halle gedrängt voll war, hatten sich draußen noch diverse Leute versammelt und auch um die beiden Türen gedrängt. Aber, kommen wir zum wichtigen, den Bands:



MASTER machten den Anfang und wegen einer Pause auf dem Weg haben wir die erste Viertelstunde ihres Auftritts verpasst. Trotzdem ein geiler Auftritt und live konnten sie mich endlich mal überzeugen. Death Metal, der zwar old-schoolig klingt, aber kein bisschen verstaubt, sondern frisch und brutal, wie es sein sollte.




Danach kamen JUNGLE ROT auf die Bühne, mein Grund den Weg nach Mannheim auf mich zu nehmen. Die sind immer eine Bank, wenn es um Todesblei in Perfektion geht. Brutal, mal rasend, mal groovig aber immer voll in die Fresse. Ja, man kann sagen, für mich waren sie der Headliner. Was kann ich hier noch sagen, was nicht in den letzten beiden Reviews zu Jungle Rot geschrieben wurde? Die haben richtig Bock auf ihre Shows und das spürt man. Live sind sich einfach eine Urgewalt.





Den Abschluss bildeten BENEDICTION. Mehr Old School geht eigentlich nicht. Das zweite Mal, dass ich sie gesehen habe und wieder hat es richtig Bock gemacht. Die Tage kommt auch meine Review ihrer neuen Scheibe, von der sie einige Songs zum besten gegeben haben. Dazwischen kamen aber immer wieder Lieder der vorigen Alben und einige wirkliche Klassiker. Von Konserve klingen sie schon richtig stark, doch live sind sie eine Naturgewalt.
Fazit: Wenn ihr noch einen Stopp dieser Tour besuchen könnt, dann geht verdammt nochmal hin. Drei absolut starke Bands, wenn man auf Death Metal der alten Schule steht. Es hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt und ich hätte sofort wieder Bock auf das Konzert. Wenn ihr noch nicht überzeugt seid, dann hört mal hier rein:
Master:
Jungle Rot:
Benediction:
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Ade mit Supplicium

Bandname und Albumtitel: Ade mit Supplicium
Genre: Death Metal/Folk Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album brachten sie am 14. März 2025 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr fünftes Album, aus dem sie drei ihrer vier Singles ausgekoppelt haben. Dazu kommen noch ein Demo und eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier muss ich Anubi-Press für diese Rezension verantwortlich machen. Sie haben mir das Album zukommen lassen und bei der Mischung bin ich neugierig. Auch wenn die Römer nicht ganz oben auf meine Liste der interessanten Antiken Kulturen stehen, finde ich sie doch spannend, also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Wir bekommen hier soliden Death Metal ins Gesicht gedrückt, dass von antiken und/oder traditionellen Akustikinstrumenten unterstützt wird. Wer jetzt an irgendeine lustige Sauf-Metal Band denkt, soll sich wieder Korpiklaani anhören und schämen, oder hier bleiben und lernen, wie das auch in gut geht. Starke Riffs, schön brutaler Gesang und dazu noch die schon erwähnten „exotischen“ Instrumente, die für ein wenig Melodie sorgen.
AVE DIS PATER fängt mit einem Chor an, geht dann in Geballer über und wechselt dann immer wieder zu Passagen, in denen das akustische in den Vordergrund tritt, oder unterstützend aktiv wird. Wirklich zu empfehlen.
Als nächstes möchte ich ODERINT DUM METUANT empfehlen. Hier setzen sie die traditionellen Instrumente stärker ein, bleiben doch dem Todesblei treu. Auch ein richtig guter Track, der mit einigen interessanten Riffs aufwarten kann.
Fazit: Ein starkes Album, das aber eher vom Gimmick der Band lebt, als durch einen eigenen Klang, wenn man die ganzen akustischen Instrumente mal bei Seite lässt. Trotzdem kann ich es nur empfehlen, also hört mal rein:
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Across the Swarm mit Invisible Threads

Bandname und Albumtitel: Across the Swarm mit Invisible Threads
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 21. Februar 2025 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Album, vorher gab es noch je zwei Singles und EP’s.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Was soll ich schon groß schreiben. Anubi-Press versorgen mich zuverlässig mit Material aus dem Katalog von Time to Kill Records und so auch hiermit. Also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Stabiles Todesblei gibt’s hier auf die Ohren. Massive Riffs, ein anständiges Schlagzeug und dazu solider Gesang. Mit Mid-Tempo holzen sie sich durch die Gehörgänge, und machen dabei einen guten Job, doch so wirklich mitreißen können sie mich nicht. Irgendwie bleibt der Sound eher generisch, obwohl alle Teile für sich, richtig gut klingen.
Allein SCAVA VELOCE schafft es irgendwie mich abzuholen. Hier haben sie es hinbekommen dem Song etwas eigenes zu verleihen. Vielleicht ist es der Groove, mit dem der Track dahinrumpelt.
Fazit: Leider nur Mittelmaß. Nicht schlecht, aber ich habe nicht das Bedürfnis mir die Platte zuzulegen, aber wenn sie mit durch Zufall in die Hände fällt, würde sie sicher mitgenommen. Also meine Deathheads hört mal selbst rein:
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Sakahiter mit Samnite Black Metal

Bandname und Albumtitel: Sakahiter mit Samnite Black Metal
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am siebten Februar 2025 haben sie das Album über Time to Kill Records auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr erstes Album, nach zwei EP’s und je einem Video, einem Live-Album und einem Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press, wer sonst soll schon dafür verantwortlich sein? Die haben mir die Songs geschickt und wir hören da jetzt mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: An und für sich nicht schlecht. Schönes Geballer, fieser Gesang und knackige Riffs, die aber nicht zu kompliziert werden. Dazu noch ein obskures lyrisches Thema, was mich generell neugierig macht. Mal kurz Hand hoch, wer von meinen Lesern wusste vor dieser Review etwas über die Samniten? Dachte ich es mir doch. Aber genug davon. Was sie da veranstalten, kann ich wirklich hören lassen.
HIRPUS ist dafür ein schönes Beispiel. Hat der Beginn etwas von einem Ritual, geht es danach mit ungezügelter Gewalt los. Als würden die Wölfe, die man im Intro hört, gemeinsam ein Beutetier reißen. Effektiv und Brutal, während im Refrain sogar etwas Melodie zum tragen kommt.
Fazit: Mir macht das Album Bock, nicht nur auf mehr Musik der Band, sondern auch meine Studien einmal die Kultur der Samniten Streifen zu lassen. Wer also Schwarzmetall mit obskuren Themen mag, der sollte hier einmal reinhören:
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The Unholy Thrash Alliance pt. II mit Sworn Allegiance, Detractor und Armorgory am 29.03.2025 im Deutsch-Französischen Café in Saarbrücken

Wer: Sworn Allegiance, Detractor und Armorgory
Wann: Am 29. März 2024
Wo: Im Deutsch-Französischen Café in Saarbrücken
Wieso: Für mehr Metal im Saarland, wäre mal meine Vermutung.
Preis: Für 15 schmale Euros durfte man rein.
Das Konzert: Ich war zum ersten Mal im Cafe, sonst bin ich nur vorbeigelaufen. Die Bar und die Toiletten befinden sich außen, drinnen wurde das Blechdach von diversen Stützen getragen. Eine Bühne gab es nicht wirklich. An der Fensterfront wurden zwei kleine Tische mit Merch beladen und überall verteilt standen Stehtische. Der Bühnenbereich wurde eigentlich nur von den Monitorboxen und den Pedalen gekennzeichnet.




Diese Bühne betraten als erstes ARMORGORY. Trotz des fehlenden Drummers haben sie mich überzeugen können. Heftiger Death Metal wurde hier zum besten gegeben, als Untermalung für nette kleine Gute-Nacht-Geschichten von Krieg und Tod. Wenn ihr die mal irgendwo sehen könnt, geht hin. Und wenn ein Schlagzeuger noch eine Band sucht, die brauchen aktuell einen.




Den mittleren Slot hatten DETRACTOR abbekommen und sie haben nahtlos weitergemacht mit finsterem Todesblei. Sie hatten zum Glück einen Drummer mit im Gepäck und als Trio alles aus ihrem Set rausgeholt. Zum Schluss gab es sogar noch etwas Schwarzmetall, mit einem verdammt guten Cover von Darkthrone.








Den krönenden Abschluss bildeten SWORN ALLEGIANCE. Seit ich sie das letzte Mal gesehen habe, hat sich einiges geändert, ein neuer Schlagzeuger hinter der Schießbude, dann hat Steve wohl seine Klampfe verloren aber einen Gitarristen gefunden. Also treten sie jetzt in Fünferbesetzung auf und verdammt war das geil. Die Chemie stimmt, die Songs ballern und auch wenn Medusa einige Schulterprobleme hatte, hat sie durchgezogen, dafür schonmal Respekt. Zwar gab es deswegen nur einen Zugabesong.
Fazit: Ein wirklich geiler Abend in einer kleinen Location. Alle drei Bands haben alles gegeben und die ersten beiden konnten mich wirklich überzeugen. Bei Sworn Allegiance weiß ich ja, dass sie eine Bank sind, was verdammt gute Auftritte angeht. Also, was ist das Fazit der Review? Drei geile Bands, die ihr euch mal ansehen solltet und: Geht auf kleine Konzerte! Hier noch etwas Musik, dass ihr mal reinhören könnt:
Sworn Allegiance:
Detractor:
Armorgory:
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Celestial Scourge mit Observers of the Inevitable

Bandname und Albumtitel: Celestial Scourge mit Observers of the Inevitable
Genre: Brutal/Technical Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 28. Februar 2025 kam das Album über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr erstes Album, aus dem sie drei ihrer vier Singles ausgekoppelt haben. Dazu kommt noch eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut ein Vorschlag von Anubi-Press, die mit wieder eine Veröffentlichung von Time to Kill Records geschickt haben, damit ich für euch darüber schreibe. Es scheint als würde ich zum Haus und Hof Rezensenten des Labels werden. Also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Ja, der Genrebezeichnung kann ich zustimmen. Obwohl sie ziemlich Technisch na die Sache herangehen, bleiben Brutalität und Härte nicht auf der Strecke, sondern sind ein wichtiger Teil des Sounds. Mit unbarmherzig Präzision ballern die Klampfen ihre Riffs raus, während das Schlagzeug aus allen Kesseln feuert und der Sänger den letzten Schliff beisteuert, um ein wirklich geiles Album daraus zu machen. Abgesehen von den Riffs, die zwischen brachial, groovig und psychotisch schwanken, macht der Gesang so richtig Bock. Finster und unmenschlich, wie von einem Dämon und doch gut zu verstehen, damit kein Wort der Blasphemie verloren geht. Aber kommen wir lieber zu meinen Favoriten:
WANDERING WASTE OF OXYGEN ist ein Titel, bei dem sicher jedem von uns einige Personen in den Sinn kommen. Ein Song bei dem man nicht nur einen Empfänger vor Augen hat, sondern einer, bei dem es einem im Nacken juckt, die Haare fliegen zu lassen. Ein wirklicher Banger.
ASSEMBLING DEFORMITIES erinnert etwas an das Frühwerk von Braindrill, wenn sich daran noch jemand erinnert. Verdammt starke und bockschwere Riffs und trotzdem absolut brutal. Wäre der Song nicht so geil, würde er glatt als Kopfschmerz-Metal gelten. Eine verdammt gute Wahl als Singleauskopplung.
Fazit: So verbindet man die beiden Subgenres des Todesbleis. Wer also Bock auf geile Riffs hat, auf diesen Gesang und brachiale Breakdowns, der sollte hier wirklich einmal reinhören:
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Brutal Sphincter mit Sphinct-Earth Society

Bandname und Albumtitel: Brutal Sphincter mit Sphinct-Earth Society
Genre: Brutal Death Metal/Goregrind
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 23. Mai 2025 kommt dieses Album über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird ihr drittes Album, nach zwei Singles und je einer Split und einer Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ja, Anubi-Press haben ihre Finger hier mit im Spiel, aber ich habe sie 2022 auf dem Deathfeast Open Air kennengelernt und mich in ihren Lärm verliebt. Da hat es mich wirklich gefreut, dass ich nun schon vorab in das kommende Album hören kann und für euch darüber schreibe:
Wie finde ich die Scheibe: Macht verdammt noch mal Bock. So viel in aller Kürze. Aber ihr seid ja hier, damit ihr mehr über das Album erfahrt, oder? Ihrem bisherigen Stil sind sie treu geblieben, haben ihn aber auf das nächste Level gehoben. Grooviger Goregrind trifft hier auf teilweise recht technischen Death Metal, während sich beide Sänger ideal ergänzen. Was die Liedtitel und Texte angeht, bleiben sie ihrem Motto „Offending everyone“ treu.
TONY HAWK’S PRO-CHOICE 2022 geht direkt richtig catchy los. Knackige Riffs, ein fetter Groove und ein verdammt geiles Goregrind-Duett. Was will der Freund des gepflegten Froschgequakes mehr? Richtig: Das Ganze Live um die Ohren geballert zu bekommen, während er mit Staublunge im Kreis rennt!
Mit UNVAXXED LIVES MATTER haben sie schon eine Single ausgekoppelt und damit eine verdammt gute Wahl getroffen. Auch hier grooven sie durch den Song. Dazu kommen klasse Riffs und ein Part, der an Crust erinnert und bei dem ich mir nicht sicher bin, ob sie klare Vocals oder ein Sample verwenden. Ist ja auch egal, es klingt geil.
Fazit: Ich habe so richtig Bock auf das Album und noch mehr, die wieder live zu sehen. Also, Freunde des Brutalen Todesbleis, hört mal rein, besonders wenn ihr euch aufregen, oder andere damit anpissen wollt:
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Godslave mit Champions

Bandname und Albumtitel: Godslave mit Champions
Genre: Thrash Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Am 14. März 2025 haben sie dieses Album über Metalville veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr siebtes Album, aus dem vier der 13 Singles der Band ausgekoppelt wurden. Diese vier wurden auch in einer von drei EP’s zusammengefasst. Dazu kommen noch vier Splits und je ein Video, eine Compilation und ein Live-Album.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wir schrieben das Jahr 2011, ich besuchte mein erstes Metallergrillen und habe einen Haufen Bands gesehen, von denen mir aber nur Messenger, Cripper und die grandiosen Godslave in Erinnerung geblieben sind. Dieser eine Auftritt, die zügellose Energie und auch die wirklich starken Songs haben mich sofort überzeugt. Also hören wir mal in ihr neuestes Werk rein:
Wie finde ich die Scheibe: Es ist nicht ihre erste Veröffentlichung, die rein aus Covern besteht, aber hier arbeiten sie sich nicht an Status Quo ab, sondern sie haben 20 Lieber unterschiedlicher Bands aufgenommen, von denen nur F.K.Ü. zweimal vorkommt. Daher werde ich etwas anders an die Sache herangehen. Ich kenne nur eines davon wirklich im Original. Natürlich könnte ich mir jetzt alle Originale reindübeln, dann die Umsetzung bewerten, wie ich es bei vereinzelten Coversongs auf anderen Alben tue. Ich hoffe aber, dass sie sich was bei der Auswahl und Anordnung der Tracks gedacht haben, also so wie es bei einem Album mit eigenen Songs sein sollte, daher werde ich es auch so besprechen. Das war jetzt verdammt viel Vorgelaber, also rein in die Green Zone:
Hier fühlt man sich ein wenig an alle Phasen der Band erinnert. Von den frühen Werken, über den die mittleren Jahre, bis zur aktuellen Metalville Ära. Ruhigere Tracks wechseln sich mit Geballer oder absoluten Schwergewichten ab. Man könnte fast sagen, hier zeigen sie sich von ihrer vielseitigsten Seite. Ergibt der Satz Sinn? Scheiß drauf, mein Blog, meine Regeln. Manni und Bernie machen an den Klampfen wie immer einen richtig guten Job, Tobi und Mika an Schlagzeug und Bass halten alles zusammen und haben auch ihre Momente im Rampenlicht, während Thommy all sein gewaltiges Frontmanncharisma ins Mikrophon schreit, brüllt, growlt und sogar singt.
Einen Song möchte ich gesondert erwähnen: NIGHTROCKER. Es war mir klar, dass irgendwo auf dem Album The Hoff vertreten sein wird, schließlich beenden sie ihre Shows gerne mit Looking for Freedom als Rausschmeißer, nachdem sie zusammen mit dem Publikum gefeiert haben. Wieso sie auf Hasselhoff stehen, keine Ahnung, ich tue es nicht so wirklich, doch in der Godslave-Variante kann der Song echt was.
Fazit: Ich bin kein großer Freund von ganzen Coveralben, aber trotzdem muss ich hier eine Empfehlung aussprechen. So vielseitig habe ich sie selten erlebt, es war wohl ein wirkliches Herzensprojekt, da jeder aus der Band Songs auf die Liste gesetzt hat. Also holt euch die Scheibe und hört bis dahin mal hier rein:
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Broom mit I wish I knew

Bandname und Albumtitel: Broom mit I wish i knew
Genre: Hard Rock
Veröffentlichungsdatum und Label: Die Single bringen sie am 18. April, wohl in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird ihre vierte Single und ein Album haben sie letztes Jahr auch rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band hat mich von sich aus angeschrieben. Anscheinend hat jemand denen erzählt, dass ich ja mal über ihre Single schreiben könnte. Klar kann ich das, besonders wenn mich die Band selbst anfragt. Also hören wir uns den Song mal an:
Wie finde ich das Lied: Es ist nicht schlecht, zwar „nur“ gewöhnlicher Hard Rock, aber es geht gut ins Ohr. Ein unaufgeregtes Schlagzeug, rockige Riffs und Gesang, der irgendwo zwischen Classic Rock und Post Punk liegt. Es geht wohl um unerwiderte Liebe zwischen besten Freunden, auch ein recht klassisches Thema.
Fazit: Macht schon Spaß und ist eine willkommene Abwechslung, zwischen all dem Gegrunze und Gekreische, dass ich hier sonst bespreche. Wer Lust auf sowas hat, kann gerne mal bei ihnen reinhören:
