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Insanity Cult mit Kathodos (Κάθοδος)

Bandname und Albumtitel: Insanity Cult mit Kathodos (Κάθοδος)
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 28. Februar 2025 über Tagedy Productions und Order of Antinomianism.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach zwei Splits und einer EP ist dies nun Album Nummer drei.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir dieses griechische Schwarzmetall geschickt und dann schreibe ich doch selbstredend darüber, also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Schlecht ist es nicht, es verbindet den Nihilismus und die Selbstzerstörung des Suicide Black mit der Aggression des normalen Black Metals und so kreieren sie einen interessanten Sound. Mal melancholisch mal hasserfüllt aber immer gnadenlos wird hier zu Werke gegangen. Dazu kommt noch der krächzende Gesang, der die Musik perfekt abrundet. Nur lassen sie sich vielleicht bei dem einen oder anderen Lied etwas zu viel Zeit.
OMNIVOROUS CIRCLES spricht mich am meisten an. Hier verbinden sie beide Pole ihrer Musik am besten miteinander. Eine simple kleine Melodie, dazu fieses Geballer und das gequälte Krächzen, so habe ich mir ihren Sound vorgestellt.
Fazit: Normal bin ich kein Freund von Schwarzmetall aus Griechenland, denn die meisten Bands versäumen es die nötige Kälte in ihrem Klang unterzubringen. Sie schaffen es aber hervorragend und ihr solltet einmal reinhören:
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Nachtblut und Sagenbringer am 14.03.2025 in Das Bett in Frankfurt auf der Todschick Tour

Wer: Nachtblut und Sagenbringer auf der Todschick Tour 2025 in Das Bett in Frankfurt
Wann: Am 14. März 2024
Wo: In Das Bett in Frankfurt am Main
Wieso: Weil Nachtblut ein neues Album draußen haben und man da eben auf Tour geht.
Preis: 32 Euro 50 kostete der Eintritt zu diesem restlos ausverkauften Konzert.
Das Konzert: Es war mein erster Besuch in das Bett. Ein wirklich seltsamer Name für eine Location. Ein recht kleiner Club, mit Toiletten und Bar direkt neben dem Eingang und einer Art Vorgarten als Raucherbereich. Im hinteren Ende gibt es eine Garderobe und dort waren auch die Merch-Stände aufgebaut. Die Bühne hier bietet recht viel Platz, der später auch benötigt wurde. Wirklich gemütlich, auch wenn man zwangskuscheln musste, da es wirklich voll war.




SAGENBRINGER haben den Abend eröffnet und hatten auf dem, für sie, Tourabschlusskonzert wirklich Spaß. Hoffentlich finden sie auch irgendwann noch einen Keyboarder oder Multiinstrumentalisten für ihre ganzen Einsätze von Flöten und anderen Instrumenten, das holt mich immer etwas raus bei ihren Auftritten. Trotzdem haben sie das Publikum wirklich angeheizt mit ihrem Set, dass wirklich gut zusammengestellt war. Vielleicht sehe ich mir nächstes Jahr auch eine Show ihrer Headliner-Tour an, wenn sie irgendwo in der Nähe auftauchen.






In der Umbaupause gab es ein wenig Kinderanimation von der Bühne aus, bevor endlich NACHTBLUT die Bühne in Besitz nahmen. Jeder ihrer Auftritte ist etwas besonderes und anders. Ich habe sie jetzt fünf mal gesehen, jedes Mal haben sie anders agiert und die Setlists hatten auch immer eine andere Stimmung. Hier stand die Songauswahl natürlich unter dem Zeichen ihres neuen Albums, aber sie haben auch diverse Klassiker zum besten gegeben. Natürlich kann man da nicht jeden restlos zufrieden stellen und einige Lieder haben mir gefehlt. Einer der beiden Höhepunkte war, als für Stirb Langsam Sagenbringer dazukamen und allen möglichen Aufblasscheiß ins Publikum geworfen haben. Der andere war, als für Kreuzritter eine Wall of Death angesagt wurde und Askeroth wegen der geringen Beteiligung an dieser kontrollierten Keilerei spontan zum „Disappointed Cricket Fan Meme“ wurde. Mein einziger Kritikpunk hier ist, dass ihnen auch ein Keyboarder fehlt.
Fazit: Wirklich klasse und ich hätte auf das gleiche Konzert noch einmal Bock, am besten ohne dass ich nach Frankfurt muss. Ansonsten war der Abend richtig geil und der lange Weg hat sich definitiv gelohnt. Also wenn ihr eine der Band, oder besser noch beide auf einmal, sehen könnt, dann geht hin. Bis dahin, spielen wir etwas Musik:
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Equinox Rite in der Frühjahrsausgabe 2025 am 08. März 2025 im Kulturhaus Überherrn

Wer: Baxaxaxa, Thromos, Häxenzijrkell, Drengskapur und Frosted Undergrowth
Wann: Am achten März 2025
Wo: Im Kulturhaus Überherrn
Wieso: Um dem Saarland zum Frühlingsäquinoktium eine geballte Ladung Black Metal zu bieten.
Preis: 30 Euro im Vorverkauf und 35 Euro an der Abendkasse.
Das Festival: Wieder blieb fast alles beim alten. Auf der Bühne im großen Saal spielten die Bands, die Ränge waren zum großen Teil gesperrt, im Raum neben der Bühne waren die Merchstände, der Stand von Dominance of Darkness Records und dieses Mal sogar noch einer mit Dekokram aus Jagdtrophäen. Oben gab es Getränke und die Toiletten waren wieder in einen Container ausgelagert. Leider gab es dieses Mal keinen Grillstand, was schade war. Aber kommen wir zu wichtigeren Themen, nämlich den fünf Bands:





Den Abend haben FROSTED UNDERGROWTH eröffnet, mit hartem und fiesem Schwarzmetall bester Güte. Die Musik war so fies, dass zu Anfang und Ende jedes Liedes auch die Klampfen schrien, während der Sänger dies während der Songs tat. Ein wirklich gelungener Opener, von denen ich mir auch eine Platte zugelegt habe. Solchen eiskalten und gnadenlosen Black Metal muss ich einfach mitnehmen.



Danach wurde es dann mit DRENGSKAPUR, ein Duo, dass die ganze Bühne mit Kerzen und Räucherstäbchen bestückt hatte um ihren ritualistisch melancholischen Black Metal mit der passenden Optik zu unterstreichen. Hier hat mir nicht einmal der Bass im Sound gefehlt, was bei solchen Bands gerne mal passiert. Ihr Stil geht eher in die Atmospheric Black Metal Richtung, trotzdem konnten sie mich überzeugen.



Auf dem mittleren Platz betraten HÄXENZIJRKELL die Bühne. Sie sind auch die einzige Band, die ich vorher schon kannte, denn in einem früheren Leben habe ich sie Live gesehen und zwei ihrer EPs besprochen. Seit dieser Zeit haben sie sich um einen Bassisten vermehrt und ihren Stil ein wenig geändert, ohne ihn komplett zu wechseln. Auch bei ihnen ging es ziemlich atmosphärisch zu, da war es auch kein Problem, dass die Nachwirkungen der Räucherstäbchen noch zu riechen waren. Das hat eher noch zum gelingen des Auftritts beigetragen.






THROMOS waren für mich der Headlinder des Abends. Von ihnen gab es keine Spielereien, sondern einfach Black Metal in die Fresse und das nicht zu knapp. Auch sie haben die Bühne mit einer Menge Räucherstäbchen eingegeben aber statt dass es atmosphärisch zur Sache ging, haben sie aus allen Rohren gefeuert. Die perfekte Mischung aus Ritual und Geballer, wenn man so will.






Zum Schluss bestiegen BAXAXAXA die Bühne. Sie haben einen ordentlichen Job gemacht, aber ganz so wie ihre Vorgänger konnten mich nicht so ganz überzeugen, obwohl sie wirklich gut sind. Mit Keyboardunterstützung und einem wirklich herausragenden Sänger sind sie auf jeden Fall eine Macht und auch ihre Lieder sollte man sich einmal anhören.
Fazit: Dieses Jahr ging das Line-Up eher in die atmosphärische Richtung, war aber trotzdem recht stark. Wer da war, wird einen guten Abend verbracht haben, und wer nicht, sollte sich für die Herbstausgabe schon ein Ticket organisieren, besonders jeder Freund des Schwarzmetalls aus dem Saarland und der Umgebung. Hier könnt ihr noch in die Bands des Abends reinhören:
Frosted Undergrowth:
Drengskapur:
Häxdnzijrkell:
Thromos:
Baxaxaxa:
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Rescüe Cat mit Flesh and Weapon

Bandname und Albumtitel: Rescüe Cat mit Flesh and Weapon
Genre: Hardcore Punk
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album brachten sie am 14. Februar 2024 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr Debütalbum und zuvor haben sie noch zwei Singles veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Time to Kill Records und eine Band aus Italien, das schreit do h nach Anubi-Press oder? Genau so ist es, also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht, sie geben richtig Gas und sind auch richtig angepisst. Die Sängerin macht einen verdammt guten Job, sie liefert wirklich ab und ist nicht nur anwesend. Aber leider macht nur der wirklich Spaß. Im großen und ganzen ist es eher durchschnittlich und eher Füllmaterial für eine Playlist.
Fazit: Leider nicht wirklich zu empfehlen. Ja es ist solide, aber auch nicht mehr. Wer auf Hardcore steht und neugierig geworden ist, kann ja mal reinhören, aber empfehlen kann ich die Scheibe nicht:
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Dolchstoß mit Propaganda der Tat

Bandname und Albumtitel: Dolchstoß mit Propaganda der Tat
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 13. Februar 2025 haben sie das Album über Fucking Kill Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album, nach je einer Split, einer Kollaboration und einem Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich weiß immer noch nicht, wie sie in meinem Bandcamp gelandet sind, aber zum Release bekam ich dort eine Nachricht und habe gleich die Platte bestellt. Und jetzt hören wir rein, ob es sich gelohnt hat:
Wie finde ich die Scheibe: Wie schon beim ersten Album machen sie keine Gefangenen. Gnadenloses Schwarzmetall wird hier durch die Gehörgänge geschossen, hier und da durch ein paar Samples angereichert. Harte Drums, simple aber wirkungsvolle Klampfen und Gesang wie von einer wirklich angepissten Krähe. Leider ist dieser unter den Gitarren vergraben.
Zu meinen Favoriten gehören unter anderem PARAGRAPH 129, und sowohl Lied als auch Gesetzestext behandeln das gleiche Thema, nur aus verschiedenen Blickwinkeln. Unterlegt wird das Ganze mit einer rasanten und durchschlagskräftigen Gitarre, die in klassischer Manier nicht viel macht, das aber rasend schnell.
Bei PROPAGANDA DER TAT geben sie dem Introsample etwas mehr Raum und auch hier berufen sie sich musikalisch auf die Traditionen des Black Metals: Simple Strukturen, wenig Variation, kreischender Gesang und eine ganze Menge Hass in der Stimme. So wie das sein soll.
Fazit: Ein solides Album, mit dessen lyrischen Thema man zurechtkommen muss. Wer also Lust auf Schwarzmetall des Pfades zur Linken hat, der sollte hier unbedingt einmal reinhören:
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Dodengod mit Heralds of a dying Age

Bandname und Albumtitel: Dodengod mit Heralds of a dying Age
Genre: Black/Death/DoomMetal
Veröffentlichungsdatum und Label: Sie haben das Album am 28. Februar 2025 über Pest Records raus gebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Unter diesem Namen ist es ihr zweites Album, mehr gibt es bisher nicht. Als Ascendency/Ancend-Ency haben sie noch ein weiteres Album und drei Demos auf die Welt losgelassen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese Band wurde mir wieder vom Label selbst, Pest Records, vorgestellt, die auch gleich die Songs mitgeschickt haben, damit ich hier darüber schreiben kann. Also hören wir es uns mal an:
Wie finde ich die Scheibe: An und für sich klingt es nicht schlecht. Sie versuchen alles drei Genres unter einen Hut zu kriegen, was mal mehr und mal weniger gut funktioniert. Hier und da leiden die Songs schon etwas unter den Stilbrüchen. Die Klampfe sorgt für die Riffs, meistens rasend und hypnotisch, der Bass brummt Im Hintergrund herum, während das Schlagzeug aufs schlimmste malträtiert wird und der Sänger mit den Growls das Ganze abrundet. Hin und wieder legen sie für einen Doom-Part mal eine Pause ein. Viel mehr bleibt hier nicht zu sagen.
Fazit: Das Album versumpft leider im Mittelmaß. Hier hätte ich auf mehr gehofft, aber daraus wurde nichts. Keine Empfehlung und keine Favoriten, aber wenn trotzdem Interesse besteht, dann könnt ihr hier reinhören:
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Sarcophagum mit The Grand Arc of Madness

Bandname und Albumtitel: Sarcophagum mit The Grand Arc of Madness
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am sechsten Dezember 2024 kam dieses kleine Album über Nuclear Winter Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr erstes Album, zuvor gab es noch eine Single und eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Stück australischen Todesbleis hat mir Anubi-Press geschickt. Ja ein seltsamer Absender für australische Bands, aber hören wir einfach mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht soweit. Vier, recht ausufernde Songs bringen uns einiges an Härte. Gut nur der letzte ist von der Länge her wirklich ausufernd, aber auch die Songstrukturen verdienen dieses Prädikat. Die vier wissen mit ihren Instrumenten umzugehen und auch wie sie walzenden Death Metal kreieren. Schwermütige Riffs, ein unerbittliches Schlagzeug und dazu finsterer Gesang. Es erinnert stellenweise an Asphyx und andere Vertreter dieser Spielart.
VERMIFORM gefällt mir am besten, da hier zusätzlich noch psychotische Gitarren eine weitere Ebene eröffnen. Der Song schleppt sich dahin, während sich die Klampfe durch die Gehörgänge sägt und der Sänger wahrlich sinistre Growls zum besten gibt. Hier und da zieht das Schlagzeug mal das Tempo an, aber ist gegen die pure Heavyness machtlos.
Fazit: Ein wirklich gelungenes Album, aber eher etwas für die Deathheads, die es langsamer aber bleischwer mögen. Wer durch diese Review neugierig geworden ist, der sollte einmal hier reinhören:
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Nachtblut mit Todschick

Bandname und Albumtitel: Nachtblut mit Todschick
Genre: Dark Metal




Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 21. Februar 2025 über Napalm Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist Album Nummer sieben. Dazu kamen noch drei Singles.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wie ich sie genau kennengelernt habe, weiß ich nicht mehr, wohl über ein Internetradio. Auf jeden Fall weiß ich noch genau, wann ich sie das erste Mal live gesehen habe. Denn von diesem Abend habe ich ein Becken mit leichten Gebrauchsspuren in der Wohnung hängen.
Wie finde ich die Scheibe: Hier habe ich mal wieder die Box vorliegen, also dazu erstmal ein paar Worte. Das eigentliches Album kommt in einer recht wertigen Holzkiste. Dazu haben sie noch die Bonus-EP gepackt, die obligatorischen Autogrammkarten und einen kleinen Handspiegel, mit dem man überprüfen kann, ob man selbst noch todschick ist.
Ihrem Stil sind sie treu geblieben, ohne auf der Stelle zu treten. Der Gesang ist wie gewohnt abwechslungsreich, ebenso wie Songs selbst. Mal hymnisch, mal eingängig, oder auch mal etwas dudelig nur um dann hasserfüllt zu werden. Auch wenn sie keinen Keyboarder mehr auf der Bühne haben, wird das Klimperbrett häufig eingesetzt. Zwar prominent aber nichts überbordend.
Bei meinem ersten Favoriten hatte ich die Qual der Wahl, da ich nur einen der vorab veröffentlichten Songs dezidiert besprechen wollte. Letztendlich fiel meine Wahl auf den Titeltrack TODSCHICK. Ein wirklich eingängiges Lied, dass einem die Laune heben kann vielleicht sogar zu einer Hymne der schwarzen Szene wird.
KINDER DES ZORNS fängt zwar ruhig an, aber sobald das Schlagzeug seinen Einsatz hat, ist Schluss mit lustig und die vier machen keine Gefangenen mehr. Hart gehen sie zu Werke, mit einer dezenten Melodie und richtig viel Wut im Bauch. Genau auf einen solchen Track habe ich gewartet, damit das Album rund wird.
Mit SCHNELLER ALS DER TOD beenden Sie das Album und ich frage mich, sind sie da in eine Kiste mit Ennio Morricone Filmmusik gefallen? Etwas seltsam, aber da ich Westernmotive immer cool finde, habe ich sofort einen Narren an dem Track gefressen.
Für die Bonus-EP DIE GLORREICHEN SIEBEN haben sie sich sieben Gastsänger eingeladen, je einen für ein Lied. Einige davon hätte ich hier niemals erwartet, andere hatte man schon mit Nachtblut gehört oder sie eine Bühne Teilen sehen. Sie vermischen in den Liedern ihren Stil mit dem der Gastsänger, was für wirklich überraschende Momente sorgt.
Exemplarisch möchte ich hier AUSZIEHN‘ genauer beleuchten. In gewisser Weise erinnert es an diverse NDH Bands, nur mit mehr Growls. Ich kann nur vermuten, aber ich bin mir sicher, bei Text schreiben kam es zu diversen Lachanfällen. Hört ihn euch an, wenn ihr wissen wollt wieso, aber irgendwo sind Männer, vor allem Metalheads einfach noch 13.
Fazit: Ein gelungenes Album, dass mit einigen Überraschungen aufwartet und Fans der Band hoffentlich begeistern wird. Ich habe auf jeden Fall meinen Spaß damit. Und hier hört hier mal rein:
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Voices from the Abyss am 15. Februar 2025 im Stageroom Bandhouse

Wer: Onwards to Zenith, Inherit the Ashes und Tons of Water
Wann: Am 15. Februar 2024
Wo: Im Stageroom Bandhouse in Sulzbach Altenwald
Wieso: Für die Glorie des Metals
Preis: Für zehn Euro durfte man rein
Das Konzert: Die Location hat sich nicht verändert, seit meinem letzten Besuch. Ein größeres Wohnzimmer, mit einer kleinen Bühne, einer Bar an der gegenüberliegenden Seite und einer Ecke für den Merchstand der Bands. Das alles im ersten Stock eines alten Hauses. Solche Locations mag ich, genau wie solche Konzerte.





TONS OF WATER haben mit ihrem knackigen Death Thrash den Abend eröffnet. Wie schon im Sutter konnten sie wirklich überzeugen und haben dem, doch sehr zahlreichen Publikum schonmal richtig eingeheizt. Je öfter ich mir die Jungs ansehe, desto besser gefällt mir ihr Sound.





Danach ging es mit INHERIT THE ASHES weiter. Dieses Mal war ich vollauf begeistert. Hartes, etwas Technisches Todesblei, dass einem sofort die Rübe von den Schultern schlägt. Besonders die Bassakrobatik hat es mir angetan, aber generell kann man sich den Stil wirklich gut gefallen lassen. Leider hatten sie am Anfang ein paar technische Probleme, die aber schnell behoben wurden.





Den Abschluss bildeten ONWARDS TO ZENITH. Auch ein solider Auftritt, sogar richtig gut. Melodic Death Metal haben sie uns geboten mit einer klasse Mischung aus eigenen Songs und etwas würze durch gut ausgewählte Cover. Hier war die Bühne auch richtig gut gefüllt, da sie in einer Fünferbesetzung auftraten. Eine solide Neuentdeckung, die ich mal etwas im Auge behalten werde.
Fazit: Ein klasse Abend mit einem Dreierpack Todesblei, in verschiedenen Formen. Von Death Thrash über recht technischen Death bis zu Melo Death mit leichten Core Anleihen. Dazu kommt noch die Location, die mir wirklich gut gefällt. Also kommt nächstes mal auch nach Altenwald.
Tons of Water:
Inherit the Ashes:
Onwards to Zenith:
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Necrodeath mit Arimortis

Bandname und Albumtitel: Necrodeath mit Arimortis
Genre: Black/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 17. Januar 2025 haben sie dieses Album über Time to Kill Records veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr 14. und wohl auch letztes Album. Dazu haben sie seit den 80ern noch vier Singles, drei Compilations und Splits, zwei Videos und EP’s und ein Demo veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dieses Schwarzmetall kam, wie schon ihr voriges Album, über Anubi-Press zu mir. Also hören wir mal rein, ob sich die Italiener mit einem krachen verabschieden oder ob es ein Rohrkrepierer wurde:
Wie finde ich die Scheibe: Für dieses Spielart des Metal habe ich eine besondere Schwäche und sie haben wirklich abgeliefert. Angepisst und rasend gehen sie zur Sache, knackige und wirkungsvolle Riffs geben sich die Klinke in die Hand, das Drumming treibt die Songs vor sich her und giftig-böse Vocals runden das ganze ab. Immer mal wieder gibt es ruhige, fast akustische Intros zu den Liedern, bis einem dann die Rübe von den Schultern geschlagen wird.
NECROSADIST hat es nicht nur wegen diesem lieblichen Namen auf meine Liste geschafft, sondern auch weil sie hier ohne Gnade zu Werke gehen. Eingängige Riffs, maschinengewehrartiger Gesang und eine passende Grundstimmung. Manchmal braucht es nur einen fiesen Song über alles, was man einer Leiche noch antun kann, um mich für sich zu gewinnen.
NEAR-DEATH EXPERIENCE konnte mich auch begeistern, jedoch aus anderen Gründen. Hier zeigen sie ihr kompositorisches können und nach dem vorhergehenden Geballer ist diese musikalische Nahtoderfahrung eine willkommene Verschnaufpause. Der Track besticht trotzdem mit geilen Klampfen und exzellentem Gesang.
Fazit: Eine wirklich gelungene Verabschiedung einer verdammt starken Band. Wer auf prügelndes Schwarzmetall steht, der sollte sich die Scheibe einmal zu Gemüte führen und eventuell auch gleich zulegen. Bis dahin, hört hier rein, wenn ihr mir nicht glaubt:
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Rescüe Cat mit Flesh and Weapon

Bandname und Albumtitel: Rescüe Cat mit Flesh and Weapon
Genre: Hardcore Punk
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album brachten sie am 14. Februar 2024 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr Debütalbum und zuvor haben sie noch zwei Singles veröffentlicht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Time to Kill Records und eine Band aus Italien, das schreit do h nach Anubi-Press oder? Genau so ist es, also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht, sie geben richtig Gas und sind auch richtig angepisst. Die Sängerin macht einen verdammt guten Job, sie liefert wirklich ab und ist nicht nur anwesend. Aber leider macht nur der wirklich Spaß. Im großen und ganzen ist es eher durchschnittlich und eher Füllmaterial für eine Playlist.
Fazit: Leider nicht wirklich zu empfehlen. Ja es ist solide, aber auch nicht mehr. Wer auf Hardcore steht und neugierig geworden ist, kann ja mal reinhören, aber empfehlen kann ich die Scheibe nicht:
