-
Helvitnir mit Wolves of the Underworld

Bandname und Albumtitel: Helvitnir mit Wolves of the Underworld
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 14. März 2025 über Dusktone rausgebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP, haben sie drei Vorabsingles veröffentlicht, bevor wir endlich das ganze Debütalbum hören durften.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Wieder eine Band, die durch Anubi-Press zu mir kam. Black Metal aus Norwegen ist eigentlich immer einen Blick wert, also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Etwas durchwachsen das Album. Mal bekommen sie die Lieder verdammt gut hin, andere versumpfen irgendwo in der Mittelmäßigkeit. Wenn sie auf Härte und Hass setzen, können sie wirklich etwas reißen, leider verzetteln sie sich zu oft in der nordischen Mythologie, ein Thema, dass wenn wir ehrlich sind, kaum noch etwas spannendes zu bieten hat. Aber mal zur Musik, die Riffs sind nicht schlecht, der Gesang ist stellenweise sogar hervorragend aber es reißt mich nicht mit, dabei haben wir hier keine Neulinge an den Instrumenten, sondern Veteranen, sogar Hellhammer von Mayhem hat sich hinter die Schießbude gesetzt.
Auch wenn der Titel eher lächerlich klingt, gefällt mir VOID OF EMPTINESS noch am besten. Hier klingen sie kalt, hasserfüllt und hart, so wie es sein sollte. Ein Song, den man. sich merken kann.
Fazit: Leider wirklich nur Mittelmaß, wer mal reinhören will, der sollte es tun. Ich brauche es nicht. Es fehlt irgendetwas.
-
Crawling Chaos mit Wyrd

Bandname und Albumtitel: Crawling Chaos mit Wyrd
Genre: Melodic Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 28. März 2025 brachten sie dieses Album über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer EP und einer Single ist dies nun Album Nummer drei.
Wie habe ich die Band kennengelernt: In aller Kürze: Anubi-Press hat mir wieder eine italienische Band mit Vertrag bei Time to Kill Records geschickt und ich schreibe darüber. Sollte eigentlich klar sein, wenn man das Label liest. Aber ich schreibe es trotzdem noch dazu, außerdem zeigt mir Anubi-Press auch Bands aus anderen Ländern. Wo war ich? Ah, ja, hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Vielleicht hatten sie früher einmal Grindcore-Elemente in ihrer Musik, aber da hat Metal Archives, was dieses Album angeht unrecht. Wir bekommen melodisches Todesblei um die Ohren gehauen. Harte Drums, knackige Riffs und melodische Passagen, dazu der Gesang, der zwischen finsteren Growls und Schreien wie von Cradle of Filth. Dazu ist der Bass allzeit präsent, ohne in den Vordergrund zu drängen. Also alles in allem ein brauchbares Album, oder?
NECROMANCER hat es mir richtig angetan. Einer der härteren Songs des Albums, der mit einen recht chaotischen Intro aufwartet, geile rotierende Riffs hat und weitgehend auf den ausgefeilte Melodien verzichtet. Doch wer hier nur Geballer erwartet, ist hier auch falsch. Im Mid-Tempo geht es brachial zur Sache, doch die Riffs lassen sich wirklich hören, während mich die ganze Songstruktur fesselt.
TO THE FURIES schlägt in die gleiche Kerbe, hat aber mehr Melodie zu bieten, aber auch mehr Geballer. Eine wirklich gelungene Mischung, die man sich wirklich einmal geben soll. Rasant stampfen sie durch die Gehörgänge, klingen dreckig und bieten dabei trotzdem noch Melodien.
Fazit: Ein starkes Album, das sowohl die klassischen Todesmetaller als auch die melodischen Deathheads erfreuen dürfte. Sie ergehen sich nicht im Gedudel, sondern bleiben der Härte und Brutalität des Death Metal treu, würzen ihn aber hier und da mit der einen oder anderen Melodieüberraschung. Also hört mal rein:
-
Benediction mit Ravage of Empires

Bandname und Albumtitel: Benediction mit Ravage of Empires
Genre: Death Metal

Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am vierten April 2025 über Nuclear Blast Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist Album Nummer neun, dazu gibt es noch sechs Compilations, je vier Singles und Splits, drei EP’s und zwei Box-Sets.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ein Freund hatte sie mir mehrfach empfohlen und mit ihm habe ich sie mir dann am 26. Juni 2022 in der Altstadt von Blieskastel als vorband von Accept angesehen. Seit dem war ich auf jeden Fall gefesselt und jetzt hören wir uns die neueste Scheibe der Engländer an:
Wie finde ich die Scheibe: Richtig stark. So viel in aller Kürze. Starke Drums, knackige Riffs und fieser Gesang, all das kommt hier zusammen und wird, wie es sich für eine der Veteranen-Bands gehört, gekonnt zusammengefügt zu einem Album aus elf klasse Songs. Im Mid-Tempo holzen sie durch die Gehörgänge dass es eine wahre Freude ist, auch wenn sie für mich hauptsächlich durch den Gesang leben. Ja der Rest klingt auch geil, aber bei ihnen habe ich am Klang der Growls einen Narren gefressen.
THE FINALITY OF PERPETUATION legt mit einem richtig coolen Riff los, bevor sie sich den Weg durch meine Gehörgänge bahnen. Hier treten sie etwas mehr aufs Gas, und reißen den Hörer direkt mit. Also hört euch den Song auf jeden Fall mal an.
CRAWLING OVER CORPSES ist mir von ihrem Auftritt in Mannheim am stärksten in Erinnerung geblieben. Man kennt das, man hört ein Lied, vielleicht mehrfach aber erst dadurch, dass man es live gehört hat, setzt es sich wirklich fest. So war es bei mir mit diesem Stück Todesblei.
Fazit: Wer es Old-schoolig mag, sollte sich diese Scheibe unbedingt zulegen. Die Auswahl der Favoriten war verdammt schwer und eigentlich hätte ich würfeln können. Also los jetzt, holt euch das Album und hört es an. Für den Weg zum Plattenladen gibt es hier einen Vorgeschmack:
-
Broom mit I wish I knew

Bandname und Albumtitel: Broom mit I wish i knew
Genre: Hard Rock
Veröffentlichungsdatum und Label: Die Single bringen sie am 18. April, wohl in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird ihre vierte Single und ein Album haben sie letztes Jahr auch rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band hat mich von sich aus angeschrieben. Anscheinend hat jemand denen erzählt, dass ich ja mal über ihre Single schreiben könnte. Klar kann ich das, besonders wenn mich die Band selbst anfragt. Also hören wir uns den Song mal an:
Wie finde ich das Lied: Es ist nicht schlecht, zwar „nur“ gewöhnlicher Hard Rock, aber es geht gut ins Ohr. Ein unaufgeregtes Schlagzeug, rockige Riffs und Gesang, der irgendwo zwischen Classic Rock und Post Punk liegt. Es geht wohl um unerwiderte Liebe zwischen besten Freunden, auch ein recht klassisches Thema.
Fazit: Macht schon Spaß und ist eine willkommene Abwechslung, zwischen all dem Gegrunze und Gekreische, dass ich hier sonst bespreche. Wer Lust auf sowas hat, kann gerne mal bei ihnen reinhören:
-
Helldrifter mit Shell of Inexistence

Bandname und Albumtitel: Helldrifter mit Shell of Inexistence
Genre: Melodic Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am 16. Mai 2025 bringen sie das Album über Violent Creek Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird das zweite Album nach drei Singles und einer EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir das Album geschickt, damit ich für euch darüber schreiben kann. Schon lustig, dass Die Lieder den Umweg über die USA machen mussten, um zurück nach Deutschland zu mir zu kommen. Aber so ist die Welt eben und wir hören jetzt mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Klingt soweit mal ganz gut. Es ist Melodic Death Metal wie man ihn erwartet, nicht allzu hart, aber auch kein Kuschelrock. Mit den Soli haben sie aber ein verdammt starkes Alleinstellungsmerkmal in ihren Songs. Sie klingen richtig knackig und achten verdammt viel Spaß. Für meinen Geschmack könnten sie aber die Brutalität erhöhen, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.
RECKONING OF BLOOD fängt wirklich interessant an und geht dann in einen recht starken Song über. Das Lied sticht deutlich aus dem ganzen Album heraus. Dabei ist es schon ziemlich abwechslungsreich. Hier haben sie wirklich klasse Riffs und Soli verbaut. Schade nur, dass der Rest des Albums hinter diesem Song zurück bleibt.
Fazit: Ein ganz solides Album, leider aber auch nicht viel mehr als das. Gut, Melo-Death ist auch nicht mein favorisiertes Subgenre des Todesbleis. Es klingt nicht schlecht, aber ich werde nicht mitgerissen. Vielleicht ist es ja eher was für euch, also hört hier mal rein:
-
Tales of the Triple Death Tour am 09.04.2025 im 7er Club Mannheim

Wer: Benediction, Jungle Rot und Master
Wann: Am neunten April 2024
Wo: Im 7er Club in Mannheim
Wieso: Benediction haben ein neues Album draußen und da müssen sie ja touren. Und da haben sie sich noch zwei geile Bands eingepackt.
Preis: 50 Euro kostete der Spaß und war jeden Cent wert.
Das Konzert: Da es nachts doch ganz kühl wird, wurde die innere Bühne bespielt. Ein recht großer Saal mit einigen Stützpfisten, die leider die Pitbildung erschwert haben. Auf der einen Seite die Bühne, auf der anderen die Bar. Die Raucher mussten sich nach draußen verkrümeln, wo auch der Merchstand aufgebaut war. Bevor wir aber zum wichtigen kommen, zwei Kritikpunkte: Die Tour hätten sie viel besser benennen können, nämlich „Master of the Jungle Rot Benediction. Vielleicht beim nächsten Mal. Der andere Kritikpunkt, für den die Bands nichts können ist der, dass zu viele Tickets verkauft wurden. Obwohl die Halle gedrängt voll war, hatten sich draußen noch diverse Leute versammelt und auch um die beiden Türen gedrängt. Aber, kommen wir zum wichtigen, den Bands:



MASTER machten den Anfang und wegen einer Pause auf dem Weg haben wir die erste Viertelstunde ihres Auftritts verpasst. Trotzdem ein geiler Auftritt und live konnten sie mich endlich mal überzeugen. Death Metal, der zwar old-schoolig klingt, aber kein bisschen verstaubt, sondern frisch und brutal, wie es sein sollte.




Danach kamen JUNGLE ROT auf die Bühne, mein Grund den Weg nach Mannheim auf mich zu nehmen. Die sind immer eine Bank, wenn es um Todesblei in Perfektion geht. Brutal, mal rasend, mal groovig aber immer voll in die Fresse. Ja, man kann sagen, für mich waren sie der Headliner. Was kann ich hier noch sagen, was nicht in den letzten beiden Reviews zu Jungle Rot geschrieben wurde? Die haben richtig Bock auf ihre Shows und das spürt man. Live sind sich einfach eine Urgewalt.





Den Abschluss bildeten BENEDICTION. Mehr Old School geht eigentlich nicht. Das zweite Mal, dass ich sie gesehen habe und wieder hat es richtig Bock gemacht. Die Tage kommt auch meine Review ihrer neuen Scheibe, von der sie einige Songs zum besten gegeben haben. Dazwischen kamen aber immer wieder Lieder der vorigen Alben und einige wirkliche Klassiker. Von Konserve klingen sie schon richtig stark, doch live sind sie eine Naturgewalt.
Fazit: Wenn ihr noch einen Stopp dieser Tour besuchen könnt, dann geht verdammt nochmal hin. Drei absolut starke Bands, wenn man auf Death Metal der alten Schule steht. Es hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt und ich hätte sofort wieder Bock auf das Konzert. Wenn ihr noch nicht überzeugt seid, dann hört mal hier rein:
Master:
Jungle Rot:
Benediction:
-
Ade mit Supplicium

Bandname und Albumtitel: Ade mit Supplicium
Genre: Death Metal/Folk Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album brachten sie am 14. März 2025 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr fünftes Album, aus dem sie drei ihrer vier Singles ausgekoppelt haben. Dazu kommen noch ein Demo und eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier muss ich Anubi-Press für diese Rezension verantwortlich machen. Sie haben mir das Album zukommen lassen und bei der Mischung bin ich neugierig. Auch wenn die Römer nicht ganz oben auf meine Liste der interessanten Antiken Kulturen stehen, finde ich sie doch spannend, also hören wir mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: Wir bekommen hier soliden Death Metal ins Gesicht gedrückt, dass von antiken und/oder traditionellen Akustikinstrumenten unterstützt wird. Wer jetzt an irgendeine lustige Sauf-Metal Band denkt, soll sich wieder Korpiklaani anhören und schämen, oder hier bleiben und lernen, wie das auch in gut geht. Starke Riffs, schön brutaler Gesang und dazu noch die schon erwähnten „exotischen“ Instrumente, die für ein wenig Melodie sorgen.
AVE DIS PATER fängt mit einem Chor an, geht dann in Geballer über und wechselt dann immer wieder zu Passagen, in denen das akustische in den Vordergrund tritt, oder unterstützend aktiv wird. Wirklich zu empfehlen.
Als nächstes möchte ich ODERINT DUM METUANT empfehlen. Hier setzen sie die traditionellen Instrumente stärker ein, bleiben doch dem Todesblei treu. Auch ein richtig guter Track, der mit einigen interessanten Riffs aufwarten kann.
Fazit: Ein starkes Album, das aber eher vom Gimmick der Band lebt, als durch einen eigenen Klang, wenn man die ganzen akustischen Instrumente mal bei Seite lässt. Trotzdem kann ich es nur empfehlen, also hört mal rein:
-
Across the Swarm mit Invisible Threads

Bandname und Albumtitel: Across the Swarm mit Invisible Threads
Genre: Death Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am 21. Februar 2025 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr erstes Album, vorher gab es noch je zwei Singles und EP’s.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Was soll ich schon groß schreiben. Anubi-Press versorgen mich zuverlässig mit Material aus dem Katalog von Time to Kill Records und so auch hiermit. Also hören wir rein:
Wie finde ich die Scheibe: Stabiles Todesblei gibt’s hier auf die Ohren. Massive Riffs, ein anständiges Schlagzeug und dazu solider Gesang. Mit Mid-Tempo holzen sie sich durch die Gehörgänge, und machen dabei einen guten Job, doch so wirklich mitreißen können sie mich nicht. Irgendwie bleibt der Sound eher generisch, obwohl alle Teile für sich, richtig gut klingen.
Allein SCAVA VELOCE schafft es irgendwie mich abzuholen. Hier haben sie es hinbekommen dem Song etwas eigenes zu verleihen. Vielleicht ist es der Groove, mit dem der Track dahinrumpelt.
Fazit: Leider nur Mittelmaß. Nicht schlecht, aber ich habe nicht das Bedürfnis mir die Platte zuzulegen, aber wenn sie mit durch Zufall in die Hände fällt, würde sie sicher mitgenommen. Also meine Deathheads hört mal selbst rein:
-
Sakahiter mit Samnite Black Metal

Bandname und Albumtitel: Sakahiter mit Samnite Black Metal
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Am siebten Februar 2025 haben sie das Album über Time to Kill Records auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr erstes Album, nach zwei EP’s und je einem Video, einem Live-Album und einem Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press, wer sonst soll schon dafür verantwortlich sein? Die haben mir die Songs geschickt und wir hören da jetzt mal rein:
Wie finde ich die Scheibe: An und für sich nicht schlecht. Schönes Geballer, fieser Gesang und knackige Riffs, die aber nicht zu kompliziert werden. Dazu noch ein obskures lyrisches Thema, was mich generell neugierig macht. Mal kurz Hand hoch, wer von meinen Lesern wusste vor dieser Review etwas über die Samniten? Dachte ich es mir doch. Aber genug davon. Was sie da veranstalten, kann ich wirklich hören lassen.
HIRPUS ist dafür ein schönes Beispiel. Hat der Beginn etwas von einem Ritual, geht es danach mit ungezügelter Gewalt los. Als würden die Wölfe, die man im Intro hört, gemeinsam ein Beutetier reißen. Effektiv und Brutal, während im Refrain sogar etwas Melodie zum tragen kommt.
Fazit: Mir macht das Album Bock, nicht nur auf mehr Musik der Band, sondern auch meine Studien einmal die Kultur der Samniten Streifen zu lassen. Wer also Schwarzmetall mit obskuren Themen mag, der sollte hier einmal reinhören:
-
The Unholy Thrash Alliance pt. II mit Sworn Allegiance, Detractor und Armorgory am 29.03.2025 im Deutsch-Französischen Café in Saarbrücken

Wer: Sworn Allegiance, Detractor und Armorgory
Wann: Am 29. März 2024
Wo: Im Deutsch-Französischen Café in Saarbrücken
Wieso: Für mehr Metal im Saarland, wäre mal meine Vermutung.
Preis: Für 15 schmale Euros durfte man rein.
Das Konzert: Ich war zum ersten Mal im Cafe, sonst bin ich nur vorbeigelaufen. Die Bar und die Toiletten befinden sich außen, drinnen wurde das Blechdach von diversen Stützen getragen. Eine Bühne gab es nicht wirklich. An der Fensterfront wurden zwei kleine Tische mit Merch beladen und überall verteilt standen Stehtische. Der Bühnenbereich wurde eigentlich nur von den Monitorboxen und den Pedalen gekennzeichnet.




Diese Bühne betraten als erstes ARMORGORY. Trotz des fehlenden Drummers haben sie mich überzeugen können. Heftiger Death Metal wurde hier zum besten gegeben, als Untermalung für nette kleine Gute-Nacht-Geschichten von Krieg und Tod. Wenn ihr die mal irgendwo sehen könnt, geht hin. Und wenn ein Schlagzeuger noch eine Band sucht, die brauchen aktuell einen.




Den mittleren Slot hatten DETRACTOR abbekommen und sie haben nahtlos weitergemacht mit finsterem Todesblei. Sie hatten zum Glück einen Drummer mit im Gepäck und als Trio alles aus ihrem Set rausgeholt. Zum Schluss gab es sogar noch etwas Schwarzmetall, mit einem verdammt guten Cover von Darkthrone.








Den krönenden Abschluss bildeten SWORN ALLEGIANCE. Seit ich sie das letzte Mal gesehen habe, hat sich einiges geändert, ein neuer Schlagzeuger hinter der Schießbude, dann hat Steve wohl seine Klampfe verloren aber einen Gitarristen gefunden. Also treten sie jetzt in Fünferbesetzung auf und verdammt war das geil. Die Chemie stimmt, die Songs ballern und auch wenn Medusa einige Schulterprobleme hatte, hat sie durchgezogen, dafür schonmal Respekt. Zwar gab es deswegen nur einen Zugabesong.
Fazit: Ein wirklich geiler Abend in einer kleinen Location. Alle drei Bands haben alles gegeben und die ersten beiden konnten mich wirklich überzeugen. Bei Sworn Allegiance weiß ich ja, dass sie eine Bank sind, was verdammt gute Auftritte angeht. Also, was ist das Fazit der Review? Drei geile Bands, die ihr euch mal ansehen solltet und: Geht auf kleine Konzerte! Hier noch etwas Musik, dass ihr mal reinhören könnt:
Sworn Allegiance:
Detractor:
Armorgory:
-
Broom mit I wish I knew

Bandname und Albumtitel: Broom mit I wish i knew
Genre: Hard Rock
Veröffentlichungsdatum und Label: Die Single bringen sie am 18. April, wohl in Eigenregie raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es wird ihre vierte Single und ein Album haben sie letztes Jahr auch rausgebracht.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band hat mich von sich aus angeschrieben. Anscheinend hat jemand denen erzählt, dass ich ja mal über ihre Single schreiben könnte. Klar kann ich das, besonders wenn mich die Band selbst anfragt. Also hören wir uns den Song mal an:
Wie finde ich das Lied: Es ist nicht schlecht, zwar „nur“ gewöhnlicher Hard Rock, aber es geht gut ins Ohr. Ein unaufgeregtes Schlagzeug, rockige Riffs und Gesang, der irgendwo zwischen Classic Rock und Post Punk liegt. Es geht wohl um unerwiderte Liebe zwischen besten Freunden, auch ein recht klassisches Thema.
Fazit: Macht schon Spaß und ist eine willkommene Abwechslung, zwischen all dem Gegrunze und Gekreische, dass ich hier sonst bespreche. Wer Lust auf sowas hat, kann gerne mal bei ihnen reinhören:
