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Malauriu mit The third Nail

Bandname und Albumtitel: Malauriu mit The third Nail
Genre: Black Metal/Punk/Dark Ambient
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album haben sie am dritten April 2026 über Adirondack Black Mass veröffentlicht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Album Nummer drei gibt es hier auf die Ohren. Vorher haben sie noch neun Splits, fünf EPs, drei Compilations, zwei Demos und Singles und ein Live-Album auf die Welt losgelassen.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Dies ist wieder ein Vorschlag von Anubi-Press und die schicken mir ja öfter gute Sachen rüber, also hören wir mal hier rein, wie der dritte Nagel so klingt:
Wie finde ich die Scheibe: Den Punk-Einfluss hört man deutlich aus der Musik raus, obwohl das Schwarzmetall deutlich überwiegt. Dreckig, schnell und kompromisslos geht es hier von Anfang an los. Rasante Riffs, treibende Drums und angepisster Gesang kommen hier zusammen, um in Ärsche zu treten. Stellenweise klingt es ziemlich old-schoolig, was bei mir richtig gut ankommt.
SATANIC WITCH klingt so zum Beispiel, als könnte er von einem Demo aus den späten 80ern sein. Rasant, chaotisch, mit deutlichen Thrash-Anleihen aber eindeutig Schwarzmetall.
Fazit: Ein, im besten Sinne, grundsolides Album kam da über die Alpen zu mir. Wer es richtig Old-schoolig mag, bevor es eine Szene gab, der könnte hier stellenweise fündig werden. Die alte Formel wurde im neuen Gewand aufgenommen und hier könnt ihr euch das Ergebnis anhören:
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Chotzä mit Negu, Nietä, Schtachaudraht

Bandname und Albumtitel: Chotzä mit Negu, Nietä, Schtachaudraht
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am dritten März 2026 über Souhung Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das fünfte, oder sechsten Album, je nach Zählweise, dazu kommen noch drei Splits und je eine Demo und ein Box-Set.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich habe sie als Headliner auf dem Wild Hunt Festival gesehen und sofort hat mich der Sound gepackt. Auch wenn mir dieses Album fast durch die Lappen gegangen wäre, verfolge ich sie seit dem. Also hören wir mal in das neueste Stück Berner Black Metal Terrors rein:
Wie finde ich die Scheibe: Wie man es von ihnen gewohnt ist, bekommt man hier dreckigen Black’n’Roll auf die Ohren und muss sich als Außerberner etwas anstrengen, um zu verstehen, was einem hier in die Ohren gebrüllt wird. Das ist einer der Gründe, wieso mich die Band begeistert hat, da ich ein Fan von Dialekten und ungewöhnlichen Sprachen im Metal bin. Der Gesang ist räudig und angepisst, dazu gibt es dreckige Riffs auf den Klampfen und obendrauf kommt ein druckvoll treibendes Schlagzeug.
Wie das ganze Album ist auch das Lied MISSGEBURT so richtig dreckig, als hätte man es aus der Gosse gezogen. Treibend mit Rock’n’Roll-Anleihen geht es hier voran. Dazwischen dürfen die Klampfisten immer mal wieder zeigen, was sie drauf haben und durch den Gesang wird man wohl auf ausgesuchte Weise beschimpft.
Mein absoluter Favorit auf dem Album ist aber SUSI SUIZID. Nicht nur der Name dieser Weise, auch das (eher vermutete) Thema und natürlich die Musik an sich haben überzeugt. Etwas ruhiger als der Grundton des Albums, dennoch gnadenlos treibend gehen sie hier zu Werke.
Fazit: Wohl eher etwas für Connaisseure des Ableitungen Schwarzmetalls, aber wirklich mal einen en Blick wert. Also hört mal rein, wenn euch meine Besprechung nicht abgeschreckt hat:
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Qwälen mit Veri virtaa Edelleen

Bandname und Albumtitel: Qwälen mit Veri virtaa Edelleen
Genre: Black Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album kam am sechsten März 2026 über Time to Kill Records raus.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist das dritte Album nach fünf Singles und einer Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hier hat Anubi-Press mir etwas geschickt, wie bei einer Veröffentlichungen über Time to Kill Records üblich. Also hören wir mal, was dieses finnische Schwarzmetall so kann:
Wie finde ich die Scheibe: Hier bekommt man, was man erwartet. Rasende Drums, dünne frostigen Klampfen und Gekrächze auf die Ohren. Immer mal wieder wird die Musik schleppend und fast schon depressiv. Beim Gesang bin ich mir nicht sicher, ob hier und da nicht noch Effekte drauf liegen, um ihn noch unmenschlicher zu machen. Wenn ja, ist es verdammt gut eingesetzt. Wenn sie die eine oder andere Melodie einsetzen, dann wird es dadurch richtig finster.
Bei KAHLEET, spätestens, hatten sie mich. Ein wirklich düsterer Song, mit Gesang, der auch nur ein Kaputtes Radio sein könnte, einer düsteren Melodie, die wie ein Geist über dem Rest schwebt und einer Atmosphäre die nach Selbstzerstörung schreit.
KUOLLEET JUMALAT beginnt erst episch, nur um dann in rasenden Zorn zu verfallen. Die Krähe im kaputten Radio, die sie als Sänger verpflichtet haben ist hier so richtig angepisst, passend zum Schlagzeug, dass Vollgas gibt und den hypnotisch knackigen Klampfen.
Fazit: Kein schmückendes Beiwerk, alles an diesen Songs hat einen expliziten Sinn. Schwarzmetall wie es sein muss, unterproduziert ohne zu Klangmatsch zu werden, fieser unmenschlicher Gesang, simple aber wirkungsvolle Riffs, was will man mehr? Nichts, also hört hier rein:
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Soul of Anubis mit Ritual

Bandname und Albumtitel: Soul of Anubis mit Ritual
Genre: Progressive/Sludge Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album haben sie am 20. Februar 2026 über Time to Kill Records veröffentlicht
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir Album Nummer drei, dazu kommen noch vier Singles und eine EP.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Erneut hat Anubi-Press zugeschlagen, dieses mal mit einer portugiesischen Band. Also hören wir mal rein, was die so können:
Wie finde ich die Scheibe: Die Hardcore Anteile überwiegen hier eindeutig. Rasant gehen sie zu Werke, auch wenn es immer mal richtig heavy wird. An den Klampfen ist auch einiges an Action, während die Drums das Tempo vorgeben. Der Gesang ist irgendwo zwischen Hardcore und Death Metal zu verorten. Nicht besonderes, aber ganz solide. Leider gilt das auch für die Songs, sie gehen ineinander über und verschwimmen.
Einzig MIND CRUSHER sticht hier etwas heraus, aber das liegt wohl nur daran, dass sie den Rotten Sound Sänger als Verstärkung dabei haben. Leider reicht auch das nicht, um etwas brauchbares daraus zu machen.
Fazit: Im Prinzip haben wir hier leider ein generisches Modern Metal Album. Nichts sticht heraus. Vielleicht sind sie auf die gleiche Art innovativ, wie so viele andere Bands, es klingt jedenfalls austauschbar für mich. Natürlich könnt ihr mir gerne sagen, dass ich falsch liege, nachdem ihr hier mal reingehört habt:
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Entera, Sworn Allegiance und The Sleeping Eye am 10. April 2026 im Deutsch-Französischen Café in Saarbrücken

Wer: Sworn Allegiance, Entera und The Sleeping Eye
Wann: Am zehnten April 2026
Wo: Im Deutsch-Französischen-Café in Saarbrücken
Wieso: Wohl weil die Bands Bock hatten zu spielen.
Preis: 20 Euro sollte der Abend kosten.
Das Konzert: Seit dem letzten Mal hier hat sich nichts verändert. Draußen gibt es einen Biergarten und den Zugang zu den Toiletten und der Bar. Drinnen haben die Bands ihr Merch aufgebaut und die Bühne ist auch nur grob bis gar nicht vom Zuschauerraum abgetrennt. Alle stehen auf dem gleichen Boden. Überall sind auch Stützen für das Dach, also alles in allem sehr gemütlich und eine klasse Location für Konzerte.




THE SLEEPING EYE haben den Abend eröffnet. Sie wurden mir vorher schon empfohlen. Die taugen echt was und ich hoffe sie mit ihrem Melodic Death/Thrash Metal noch öfter sehen zu können. Sie gehen wohl demnächst auch ins Studio, um ihre erste EP aufzunehmen, da darf man auch gespannt sein. Sie spielen ihren Musik schön düster und old-schoolig, mit heftigen Moshparts. Dazwischen wird es auch mal bleischwer. Live wirklich zu empfehlen.




Dann gab es einen Tausch, ENTERA, die eigentlichen Headliner haben den mittleren Platz übernommen und da wie gewohnt richtig Gas gegeben. Das Trio macht immer wieder richtig Bock und vor allem für Liebhaber von Bässen sehr zu empfehlen. Roher und giftiger Thrash Metal wird hier geboten, sowohl mit eigenen Songs als auch mit Covern. Besonders überrascht hat hier ihre Version von „Mein kleiner grüner Kaktus“. Da bleibt mir nur zu hoffen, dass sie noch öfter ihre alte Heimat besuchen.






Statt Entera bildeten SWORN ALLEGIANCE den Abschluss eines wirklich geilen Abends. Da ich sie seit ihrem ersten Auftritt verfolge und auch danach gefragt wurde, gibt es eine etwas andere Besprechung zum Auftritt. In der Zwischenzeit gab es einige Besetzungswechsel, die alles in allem der Bands eher gut getan haben. Der Steve hat seine Gitarre über die Zeit an den Nagel gehängt und geht sichtlich in seiner Rolle als Frontmann auf. Die beiden Gitarristen, von denen Morbid Tormentor Steve an der zweiten Klampfe ersetzt hat, haben eine richtig gute Chemie auf der Bühne und lassen sich beide ihre Momente im Rampenlicht. Medusa am Bass ist auch wirklich in ihre Rolle hineingewachsen. Auch ihr neuer Schlagzeuger macht einen verdammt guten Job. Kurz gesagt, sind sie richtig gut zusammengewachsen. Wer sie noch nicht kennt, sollte sich wirklich mal einen ihrer Auftritte ansehen, besonders wenn man auf Blackend Thrash mit Death Metal Anleihen steht. An diesem Abend haben sie auch einige Songs von ihrem kommenden Album gespielt, dass sie für den Lauf dieses Jahres geplant haben.
Fazit: Ein richtig geiler Abend. Drei Bands die wirklich Bock machen und die ich alle sofort empfehlen kann. Auch das Deutsch-Französische-Café taugt als Ort für Konzerte, besonders bei gutem Wetter, da man sich in den Pausen draußen gemütlich mit einem Bier hinsetzen kann. Hier gibt es für euch nun noch etwas auf die Ohren:
Entera:
Sworn Allegiance:
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Skulld mit Abyss calls to Abyss

Bandname und Albumtitel: Skulld mit Abyss calls to Abyss
Genre: Death Metal/Hardcore
Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album haben sie am 30. Januar 2026 über Time to Kill Records raus gebracht.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr zweites Album, dazu kommen noch drei Singles, und je eine EP und Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press haben wieder einmal zugeschlagen und mir etwas geschickt, damit ich etwas zu schreiben habe. Also gibt es jetzt etwas italienisches Todesblei mit Hardcore auf die Ohren und wir hören mal, ob es was taugt.
Wie finde ich die Scheibe: Es klingt im Prinzip, wie erwartet. Was soll schon dabei herauskommen, wenn man Hardcore und Todesblei zusammen in einen Topf wirft? Technischer Grindcore. Und es klingt gut. Rasende Riffs, druckvollen Drums und heftiges Geschrei mit Growls durchsetzt. Das sogar mit drei Klampfen. Kurz gesagt, die richtige Musik um gepflegt durchzudrehen. Besonders der Gesang hat es mir hier angetan:
WEAR THE NIGHT AS A VELVET CLOAK Hat es direkt in meine Favoriten geschafft. Der Song wird von den Riffs dominiert, die fast schon ans psychotische grenzen, dazu die Schreie der Sängerin. Der Track muss live bestimmt so richtig im Gesicht drücken.
Nicht weniger druckvoll, aber dafür etwas doomiger kommt MOTHER DEATH daher. Mit einem düsteren Groove, der immer wieder von rasenden Passagen unterbrochen wird und auch hier zieht einem der Gesang die Falten aus dem Sack.
Fazit: Immer wieder begeistern mich Bands bei Time to Kill Records, so auch diese hier. Wer etwas mit meiner Beschreibung oben anfangen kann, oder einfach nur neugierig ist, wie das klingen könnte, der sollte unbedingt reinhören:
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Overtoun mit Death Drive Anthropology

Bandname und Albumtitel: Overtoun mit Death Drive Anthropology
Genre: Progressive Death/Thrash Metal
Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 13. Februar 2026 über Time to Kill Records auf die Welt losgelassen.
Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr drittes Studioalbum, dazu kommen noch zwei Live-Alben und Singles und eine Demo.
Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press schickt mir wirklich Bands aus allen Ecken der Welt zu. So auch dieses Band aus Chile. Dann wollen wir doch mal reinhören:
Wie finde ich die Scheibe: Wenn eine Band das Präfix „Progressive“ nutzt oder zugeschrieben bekommt, dann werde ich immer neugierig. Entweder bin ich vom Musikalischen Wahnsinn begeistert, oder von den Experimenten gelangweilt. Dazwischen gibt es wenig. Hier habe ich etwas Zeit gebraucht. Wenn zwischen dem Geknüppel ein recht klassisches Klavier auftaucht oder fast griechisch anmutende Gitarren auftauchen, dann muss ich einfach weiter hören. Ist es gewöhnungsbedürftig? Ja.
Allein schon MEMENTO MORI hat es mir angetan und dieser Track soll hier stellvertretend für das Album stehen. Mit der schon angesprochenen Akustikgitarre wird dieses Lied eröffnet , um danach zu feinstem Todesblei zu werden.
Fazit: Immer wieder begeistern mich Bands bei Time to Kill Records, so auch diese hier. Wer etwas mit meiner Beschreibung oben anfangen kann, oder einfach nur neugierig ist, wie das klingen könnte, der sollte unbedingt reinhören:
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Sagenbringer auf der Zwischen den Welten Tour 2026 mit Deliver the Galaxy und Bosparans Fall im Helios 37 in Köln am 06.03.2026

Wer: Sagenbringer, Deliver the Galaxy und Bosparans Fall
Wann: Am sechsten März 2026
Wo: Im Helios 37 in Köln
Wieso: Sagenbringer haben ein neues Album draußen und da geht man ja auf Tour.
Preis: Für 28 Euro durfte man sich die drei Bands ansehen.
Das Konzert: Das Helios 37 ist eine richtig coole Location. Mit einem großen Außenbereich. Drinnen ist die Bar direkt zur Linken. Der Raum ist klein aber gemütlich und die Bühne geht über die komplette Breite. Neben der Bar geht es zu den Toiletten und gegenüber der Bar haben sich die Tontechniker verschanzt.




BOSPARANS FALL haben den Abend richtig stark eröffnet. Selbst von technischen Problemen mit dem Hauptmikro haben sie sich nicht unterkriegen lassen und dank des Beistands von Rahja haben sie mit ein paar Showeinlagen ihr Set gespielt. Auch beim zweiten Mal, dass ich sie gesehen habe, waren sie eine wirkliche macht. Mir haben sie damit schon richtig Bock auf ihr kommendes Album gemacht.



DELIVER THE GALAXY haben den mittleren Platz besetzt. Sie spielen ganz ordentliche n Melodic Death Metal mit einigen Core-Anleihen. Meins sind sie nicht so, aber sie hatten auf jeden Fall ihre Fans vor Ort und sicher einige neue gefunden.




Zum Schluss kamen SAGENBRINGER aus dem hohen Norden auf die Bühne. Es war das vierte Mal, dass ich sie gesehen habe und sie sind wirklich eine Bank. Jedes mal liefern sie wirklich ab mit ihrem Folk/Pagan Metal. Da sie ein neues Album im Gepäck haben, gab es einige neue Lieder auf die Ohren und hier halten sich Show und Musik die Waage, also ein Konzert lohnt sich immer, vor allem, wenn man auf den ganzen Pagankram steht.
Fazit: Eine weite Reise, habe ich mit Aves Segen auf mich genommen und es hat sich eindeutig gelohnt. Vielleicht merkt man, wegen welcher Band ich in die Domstadt gereist bin, aber allen der Bands sollte man einmal eine Chance geben. Hier könnt ihr einmal reinhören:
Sagenbringer:
Deliver the Galaxy:
Bosparans Fall:
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Leyka, Waves like Walls und Generation F am 27. Februar 2026 im Studio 30 in Saarbrücken

Wer: Leyka, Waves like Walls und Generation F
Wann: Am 27. Februar 2026
Wo: Im Studio 30 in Saarbrücken
Wieso: Wohl weil Layka auf Tour waren. Auf jeden Fall, dass es coremäßig auf die Fresse in Saarbrücken gibt.
Preis: 20 Euro sollte der Abend kosten.
Das Konzert: Dies war mein bisher erster Besuch im Studio 30, einem recht kleinen Club in Saarbrücken. Nach dem Eingang und einer kurzen Treppe geht es nach rechts in den Hauptraum, wo auch die Bar beheimatet ist. Auf einer recht kleinen, aber für die Location angemessenen Bühne durften sich die Band breit machen, während an der Bar und im hinteren Zuschauerbereich auch ein paar Stehtische, samt Hocker verteilt waren. Aber kommen wir zum wichtigen, den Bands:





Als ersten haben GENERATION F die Bühne bestiegen und dem Publikum mit ihrem recht melodischen Metalcore schon mal eingeheizt. Sie hatten eine treue Fangemeinde dabei, die für einiges an Stimmung gesorgt hat. Aber nicht nur das, auch für Bewegung wurde gesorgt, aber ich habe einen amtlichen Moshpit vermisst. Man kann aber nicht alles haben.





Den mittleren Spot hatten WAVES LIKE WALLS. Die haben die Härte so richtig aufgedreht, irgendwo zwischen Hard- und Deathcore würde ich sie verorten. Mir haben sie richtig Bock gemacht. Hier gab es dann auch endlich mal einen Moshpit, dazu noch ein paar Crowdsurfer und die Hälfte der Band konnte man hier und da aus dem Circlepit schmeißen. Mit dem normalen eher undankbaren Spot haben sie es doch geschafft, für mich die Band des Abends zu werden.





Den Abschluss bildeten LEYKA, die so richtig gezeigt haben, was Härte ist. Aber gemischt mit melodischen Einlagen. Hier gab es wirklich das volle Coreprogramm, nur zum Glück ohne Violent Dancing. Dafür aber mit einer Menge geiler Songs, die jedenfalls live richtig ballern.
Fazit: Es war zwar nicht mein üblicher Stil, doch hin und wieder sollte man mal seinen Horizont erweitern, oder? Zwei geile Bands, eine die nicht so mein Fall war, aber alle haben so richtig Gas gegeben.
Leyka:
Waves like Walls:
Generation F:
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Nachtblut und Asenblut auf der Todschick Tour Part II am 28. Februar 2026 im Kammgarn Kaiserslautern

Wer: Nachtblut und Asenblut
Wann: Am 28. Februar 2026
Wo: Im Kasino des Kammgarn in Kaiserslautern
Wieso: Weil Nachtblut ihre Todschick Tour fortgesetzt haben.
Preis: Für 37 Euro durfte man sich die beiden Bands zu Gemüte führen.
Das Konzert: Nach etlichen Jahren war ich wieder im Kasino des Kammgarn in Kaiserslautern. Nach einem Großen Vorraum ging es rechts in die eigentliche Halle, die wirklich gut gefüllt war. Auch an dieser Location kann man, abgesehen von einigen Exponaten, die Geschichte der Halle erkennen. Mehr gibt es hier nicht zu sagen, also los zu den beiden Bands.




ASENBLUT kamen als erstes auf die Bühne. Es war das erste Mal, dass ich mir die Band um Tetzel komplett angesehen habe. Ihn kannte ich schon vorher, aus seiner Zeit als Moderator beim Internetradio Metal Only. Damals gehörte seine Sendung für mich zu den Pflichtterminen. Aber genug mit der Nostalgie, sie haben ordentlich druckvollen Pagan/Viking Metal gespielt, der zwar nicht schlecht klingt, aber mein Fall ist das nicht. Dafür aber haben sie das Publikum richtig mitgenommen und für Nachtblut angeheizt.





Nach einer kurzen Umbaupause kamen dann NACHTBLUT auf die Bühne. Der erste Teil des Sets war etwas schleppend, erst mit der Zugabe, die eigentlich die zweite Hälfte des Auftritts war, ging es richtig ab. Hier hatten sie den Großteil ihrer populären Lieder zum besten gegeben und endlich einmal konnte ich ihr Cover von „Wat is denn los mit dir“ zusammen mit Tetzel erleben. Dazu kamen auch alle mit „NWO“ Shirts raus.
Fazit: Es war ein ziemlich gelungener Abschluss ihrer gemeinsamen Tour. Gut, Asenblut selbst hätte ich nicht gebraucht, aber sie haben trotzdem eine gute Show geliefert. Nachtblut kann ich mir immer wieder ansehen. Hier könnt ihr mal reinhören und in Stimmung für die nächste Tour bringen:
Nachtblut:
Asenblut:
