• Exorcizphobia mit Neurosis Unbound

    Exorcizphobia mit Neurosis Unbound

    Bandname und Albumtitel: Exorcizphobia mit Neurosis Unbound

    Genre: Thrash Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 13. April 2026 haben sie dieses Album über Doomentia Records veröffentlicht. Für den Japanischen Markt haben sie sich mit Devoted Thrashing Dogma zusammengetan.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir Album Nummer fünf. Dazu gibt es noch drei Splits, je zwei EPs und Live-Alben und eine Collaboration.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Bei Thrash bin ich immer neugierig, also war klar, dass ich diesen Vorschlag des Metal Devastation Radios besprechen werde. Dann lasst mal hören, was die Tschechen so drauf haben:

    Wie finde ich die Scheibe: Von Anfang an ein starkes Album. Treibendes Schlagzeug, schwere Riffs, die immer mal wieder psychotisch werden und dazu herrlich angepisster Gesang. Für meinen Geschmack könnte der aber noch etwas rauer sein, trotzdem passt es hier richtig gut. Die bleiben mit ihrem Sound tief in den 80ern, was zwischen dem ganzen Modern Metal, der aktuell rauskommt, eine schöne Abwechslung ist.

    Der Titletrack NEUROSIS UNBOUND geht direkt in den Nacken und lässt die Haare fliegen. Damit treiben sie den Hörer vor sich her und gönnen ihm kaum eine Pause. Der gesamte Track ist richtig geil, aber die Riffs und Soli haben es mir richtig angetan und verdammt, habe ich da auch den Trauermarsch von Chopin rausgehört?

    Fazit: Thrash Metal ist und bleibt einfach eine Bank. Kaum schlechte Bands, selbst die Mittelmäßigen kann man sich anhören und hier haben wir eine richtig gute auf die Ohren bekommen. Also hört mal rein und lasst die Haare fliegen:

  • Jungle Rot mit Cruel Face of War

    Jungle Rot mit Cruel Face of War

    Bandname und Albumtitel: Jungle Rot mit Cruel Face of War

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album haben sie am 15. Mai über Unique Leader Records veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir Album Nummer zwölf. Davor haben sie noch je drei Singles und Demos, eine Box, ein Video und eine EP rausgebracht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Diese Band habe ich über einen Freund kennengelernt und konnte sie 2023 endlich einmal live erleben. Aber jetzt hören wir mal rein, ob die neueste Scheibe etwas taugt:

    Wie finde ich die Scheibe: Nach einem kurzen Intro geht es auch schon brachial los. Drückende Dums und knackige Riffs kreieren hier Todesblei wie es sein sollte. Rasant und brutal. Den Wurzeln verbunden, ohne verstaubt zu klingen. Den bandeigenen Stil hört man aus jedem Song heraus, ohne dass es nach einer Kopie der Vorgänger klingt.

    RADICALIZED hat es sofort in meine Favoriten geschafft. Alleine das Zusammenspiel der Klampfen und des Schlagzeugs, das wie Feuerstöße aus einem MG klingt ist verdammt geil. Dazu kommen auch noch die verdammt starken Vocals, die mit zu ihrem Markenzeichen gehören.

    Bei HORRORS VILE haben sie sich einen Freund dazugebeten, Damve Ingram, der bis April das Mikro von Benediction angeschrien hat. Ihn hört man sofort heraus, wenn schon nicht an der Stimme, so an seinem markanten Lachen. Davon abgesehen ist das Lied ein richtiges Brett. Treibend und voller Brutalität, die durch die Band in die richtigen Bahnen gelenkt wird.

    Fazit: Ein verdammt starkes Album, mit dem sich Jungle Rot abseits der Bühnen zurückgemeldet haben. Wer es heftig und old-schoolig mag, sollte sich die Scheibe wirklich anhören. Also gebt ihr mal eine Chance:

  • Back to the Old School am 16. Juli 2026 im Cafe Central Weinheim

    Back to the Old School am 16. Juli 2026 im Cafe Central Weinheim

    Wer: Jungle Rot und Rats of Gomorrah

    Wann: 16. Juli 2026

    Wo: Im Café Central in Weinheim

    Wieso: Weil Jungle Rot ein neues Album rausgebracht haben.

    Preis: Für 27 Euro durfte man mit in die Schwitzhütte.

    Das Konzert: Das Cafe Central ist für den Unkundigen nicht ganz so leicht zu finden. Der Eingang liegt in einem Hinterhof, mitten in der Stadt, an einem angemessen großen Parkplatz. Hat man es mal gefunden, geht es eine kurze Treppe hoch, wo der Merch-Stand von Jungle Rot aufgebaut waren und von dort eine richtig coole Doppeltreppe noch weiter nach oben, wo es dann erst in den Barraum geht. Auf dieser Ebene fand man auch den Merch von Rats of Gomorrah. Von dort aus kommt man durch ein garagentorgroßen Durchbruch zum Bühnenraum. Insgesamt ist der effektive Raum etwas mehr als doppelt so groß, wie mein Wohnzimmer. Dazu eine Getränkeauswahl, die sich echt sehen lassen kann, und bei der sich andere Läden, ja ich gucke dich an, Garage, eine Scheibe abschneiden können.

    Als wir ankamen waren RATS OF GOMORRAH schon auf der Bühne. Das Duo hat dem Publikum mit ihrem Todesblei so richtig eingeheizt. Dafür, dass sie nur Schlagzeug und Gitarre dabei hatten, zusätzlich zum doppelten Gesang, war der Sound so richtig dicht und druckvoll. Da bin ich auch gespannt, wie das auf CD klingt. Zwischen den Songs haben sie immer mal wieder mit dem Publikum geredet. Die muss ich mir echt merken und im Auge behalten.

    Danach kamen dann JUNGLE ROT raus und es wurde richtig Old School. Mit einer Mischung aus Liedern vom neuen Album und ihren Klassikern hatten sie einen wirklich guten Auftritt abgeliefert. Zwischen den Songs haben die Jungs immer mal wieder in den Ventilator geguckt, was auch wirklich nötig war. Nur durch herumstehen ist die Brühe schon gelaufen und wenn man noch mitmacht, dann wurde man zu einer Rosine. Nach ihrem eigentlichen Set , haben sie sogar noch vier Zugaben rausgehauen.

    Fazit: Auch das vierte Mal in vier Jahren haben Jungle Rot wirklich überzeugt. Trotz der Hitze und dem Schweiß, der von der Decke getropft ist, war der Abend richtig klasse. Neben einer wirklichen Bank von einer Live-Band gab es für mich noch eine Neuentdeckung, die ich unbedingt im Auge behalten muss. Hier könnt ihr noch reinhören:

    Jungle Rot:

    Rats of Gomorrah:

  • Rotten Tomb mit Vestiges of tortured Souls

    Rotten Tomb mit Vestiges of tortured Souls

    Bandname und Albumtitel: Rotten Tomb mit Vestiges of tortured Souls

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Stück Todesblei kam am sechsten Juni über Nuclear Winter Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Ihr drittes Album ist dies nun schon. Zuvor haben sie noch fünf Demos, Zwei EPs und je ein Live-Album und eine Compilation rausgehauen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Todesblei aus Chile, was muss ich mehr sagen? Nagut, noch dass Anubi-Press mir die Scheibe geschickt haben. Also rein in den Death Metal:

    Wie finde ich die Scheibe: Vom ersten Ton an ist klar, hier werden keine Gefangenen gemacht. Richtig geile Riffs, ein heftiges Schlagzeug und finstere Vocals, die wie aus der Hölle selbst klingen. Das Alles verschmilzt zu treibenden und rasenden Songs, die nur hier und da von fast schon melodischen Parts unterbrochen sind. Dafür bekommen wir da aber wirklich knackige Soli vorgespielt.

    WAITING, DYING ist zwischen diesen ganzen starken Songs noch einmal eine Hausnummer für sich. Unglaublich dicht produziert,  als würde man gegen eine Wand aus Gitarren laufen. Dazu steigt der Gesang in noch tiefere Tiefen hinab. Ein wahrer Sturm von einem Lied.

    ANCESTRAL PERVERSION lässt das Tempo schleifen, dafür wird die Stimmung ritualistisch. Selbst der rasante Teil in der Mitte kann dies nicht ändern und das psychotische Solo danach, zieht einen immer weiter in die Atmosphäre von Perversion und Wahnsinn.

    Fazit: Jeder der Bock auf ein wirklich starkes Death Metal Album hat, sollte hier reinhören. Irgendwo zwischen modernem Todesblei und den Klassiker, mit einem eigenen Stil und wirklich ausdrucksstarken Lieder, das muss man sich anhören:

  • Nocturnal Ceremony mit Obsidian

    Nocturnal Ceremony mit Obsidian

    Bandname und Albumtitel: Nocturnal Ceremony mit Obsidian

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am vierten März 2026 haben sie dieses Album in Eigenregie veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einem Demo aus den 90ern und  30 Jahren Pause, haben in Vorbereitung für ihr erstes Album vier Singles veröffentlicht.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Eine Band, die nur ein Demo raushaut und dann nach 30 Jahren ein Album hat, das interessiert mich. Zum Glück hat mir das Metal Devastation Radio es zukommen lassen. Also hören wir mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Eine ziemlich starke Scheibe, auch wenn der Sound doch sehr modern ausfällt. Immer wieder schimmern Core-Anleihen durch, während sie richtig stabiles Geballer abliefern. Das Schlagzeug gibt durchgängig Gas, nur unterbrochen für einige Akzente, wenn sie mehr Durchschlagskraft brauchen. Dazu kommen die Gitarren und der Synthie, der recht prominent eingesetzt wird. Über allem ist der Gesang, der immer wieder zwischen Schreien und finsteren Growls wechselt.

    I AM BECOME DEATH ist wohl von dem berühmten Oppenheimer-Zitat inspiriert worden. Der Song geht direkt nach vorne. Zwar etwas chaotisch, aber durchaus gelungen. Ich habe mit dem Stück auf jeden Fall meinen Spaß.

    Bei BLOOD OF AN ANGEL fühlte ich mich hier und da an Marilyn Manson erinnert. Sogar noch, als die Growls einsetzen. Eine interessante Mischung, die man so eher selten hört.

    Fazit: Modernes Todesblei, das wirklich etwas kann. Von einer Band aus den 90ern hätte ich etwas anderes erwartet,  aber hier wurde ich positiv überrascht. Hört am besten selbst einmal rein:

     

  • Goatpsalm mit Beneath

    Goatpsalm mit Beneath

    Bandname und Albumtitel: Goatpsalm mit Beneath

    Genre: Funeral Doom Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am fünften März 2026 kam das Album über Aesthetic Death raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Nach einer Kollaboration ist dies nun Album Nummer vier.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press lies mir dieses Album zukommen. Funeral Doom ist zwar nicht mein Genre, aber der Name hat mich dann doch überzeugt, einen Blick zu riskieren. Also hören wir es uns mal an:

    Wie finde ich die Scheibe: Ganz interessant soweit. Wie für das Genre üblich ist die Musik sehr langsam, schleppend und fast erstarrt. Der Gesang kann sich wirklich hören lassen. Finstere Growls werden nur hin und wieder von gequälten Schreien unterbrochen. Immer wieder verwenden sie wohl folkloristische Instrumente, meist für die Intros der Lieder. Das gibt der Musik etwas eigenes und verstärkt den ritualistischen Charakter. Hier ist es unmöglich, oder eher unangebracht, einen Favoriten auszuwählen oder zu benennen. Dieses Album ist wohl dazu gedacht, im Ganzen gehört zu werden, um die Atmosphäre vollständig in sich aufzunehmen.

    Fazit: Dies ist fast schon meditatives Album, das sicher nicht jedem gefallen wird. Wer sich daran wagen möchte, der sollte dies auf jeden Fall tun. Ein gutes Album um die Musik in der Natur zu genießen. Hier könnt ihr reinhören:

  • Chronic Hate mit Defeating the Oblivion of Life

    Chronic Hate mit Defeating the Oblivion of Life

    Bandname und Albumtitel: Chronic Hate mit Defeating the Oblivion of Life

    Genre: Death Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Diese Album kam am 28. Mai 2026 über Time to Kill Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr drittes Album, aus dem sie zwei Singles ausgekoppelt haben. Dazu kommen noch zwei Demos und EPs und ein Live-Album.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Was soll ich sagen, Time to Kill Records, Italien, das muss über Anubi-Press zu mir gekommen sein, also hören wir sofort mal rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Brachiales Geballer steht hier im Vordergrund, gewürzt mit knackigen Soli. Rasende Drums, eine Menge Technik an den Klampfen und solide Growls fügen sich hier zu ganz anständigen Todesblei zusammen. Das klingt vielleicht jetzt negativer als es gemeint ist, die Jungs können wirklich was, aber sie haben kein wirkliches Alleinstellungsmerkmal. Vielleicht aber braucht die Scheibe bei mir auch mehr Zeit um die richtige Wirkung zu entfalten.

    BLASTPHEMY, ihre aktuelle Single kickt für mich am meisten. Nach einem kurzen Intro geht es direkt los mit Geknüppel und finsteren Vocals. Die Riffs taugen auch wirklich was, besonders mit dem psychotischen Gitarren, die den ganzen Song über lauern, mal mehr mal weniger unter der Oberfläche.

    Fazit: Eine solide Scheibe, mit der man nichts falsch machen kann, die aber wohl in der Masse untergehen wird. Wer also auf Todesblei steht, der sollte der Band mal eine Chance geben und hier reinhören:

  • Hegeroth mit Soaked in Rot

    Hegeroth mit Soaked in Rot

    Bandname und Albumtitel: Hegeroth mit Soaked in Rot

    Genre: Melodic Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Am 25. März haben sie dieses Album in Eigenregie auf die Welt losgelassen.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Ihr sechstes Album ist dies schon. Zuvor gab es noch ein Demo.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio hat mir dieses Stück polnischen Schwarzmetalls zukommen lassen und es lag leider etwas lange auf meinem Stapel. Aber nun hören wir rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Wie zu erwarten bekommen wir hier recht melodisch gespielten Black Metal auf die Ohren. Die Riffs, wenn auch weitgehend einfach aber wirkungsvoll, bieten trotzdem ein wenig Melodie, was es für den einen oder anderen Hörer zugänglich machen könnte. Die Veteranen des Genres können aber beruhigt sein, die Musik verkommt nicht zu weichgespültem Gedudel. Die Drums geben einen gnadenlosen Takt vor, während die Klampfe hier und da verspielt aber brachial wütet und der Gesang klingt so angepisst, wie es sich für dieses Genre gehört.

    THE ACT OF LUST legt gleich mit heftigem Geknüppel los, kein Intro, keine unnötigen Schnörkel, nur rotierende Riffs, während das chaotische Schlagzeug das Tempo vorgibt. Den Gesang, in seiner Angepisstheit, habe ich ja schon erwähnt. Vom Stil her klingt dieses recht durchschnittlich, doch hört man aus jeder Silbe den Zorn heraus, was für mich wichtiger ist, als das Rad neu zu erfinden.

    Bei THE NAILS hört man auch einen wunderbar knurrenden Bass heraus. Auch hier bleiben sie bei rotierenden Riffs. Das Schlagzeug ist hier ein ganzes Stück traditioneller gespielt, dafür aber mit dem Fuß auf dem Gaspedal. Ein wirklich starker Song, den ihr euch zu Gemüte führen solltet.

    Fazit: Ein ziemlich starkes Album, dass mich auf den Rest der Diskographie gespannt macht. Wer seinen Black Metal etwas melodischer mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Also hört einfach mal rein:

  • Malauriu mit The third Nail

    Malauriu mit The third Nail

    Bandname und Albumtitel: Malauriu mit The third Nail

    Genre: Black Metal/Punk/Dark Ambient

    Veröffentlichungsdatum und Label: Dieses Album haben sie am dritten April 2026 über Adirondack Black Mass veröffentlicht.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Album Nummer drei gibt es hier auf die Ohren. Vorher haben sie noch neun Splits, fünf EPs, drei Compilations, zwei Demos und Singles und ein Live-Album auf die Welt losgelassen.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Dies ist wieder ein Vorschlag von Anubi-Press und die schicken mir ja öfter gute Sachen rüber, also hören wir mal hier rein, wie der dritte Nagel so klingt:

    Wie finde ich die Scheibe: Den Punk-Einfluss hört man deutlich aus der Musik raus, obwohl das Schwarzmetall deutlich überwiegt. Dreckig, schnell und kompromisslos geht es hier von Anfang an los. Rasante Riffs, treibende Drums und angepisster Gesang kommen hier zusammen, um in Ärsche zu treten. Stellenweise klingt es ziemlich old-schoolig, was bei mir richtig gut ankommt.

    SATANIC WITCH klingt so zum Beispiel, als könnte er von einem Demo aus den späten 80ern sein. Rasant, chaotisch, mit deutlichen Thrash-Anleihen aber eindeutig Schwarzmetall.

    Fazit: Ein, im besten Sinne, grundsolides Album kam da über die Alpen zu mir. Wer es richtig Old-schoolig mag, bevor es eine Szene gab, der könnte hier stellenweise fündig werden. Die alte Formel wurde im neuen Gewand aufgenommen und hier könnt ihr euch das Ergebnis anhören:

  • Chotzä mit Negu, Nietä, Schtachaudraht

    Chotzä mit Negu, Nietä, Schtachaudraht

    Bandname und Albumtitel: Chotzä mit Negu, Nietä, Schtachaudraht

    Genre: Black Metal

    Veröffentlichungsdatum und Label: Das Album kam am dritten März 2026 über Souhung Records raus.

    Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist das fünfte, oder sechsten Album, je nach Zählweise, dazu kommen noch drei Splits und je eine Demo und ein Box-Set.

    Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich habe sie als Headliner auf dem Wild Hunt Festival gesehen und sofort hat mich der Sound gepackt. Auch wenn mir dieses Album fast durch die Lappen gegangen wäre, verfolge ich sie seit dem. Also hören wir mal in das neueste Stück Berner Black Metal Terrors rein:

    Wie finde ich die Scheibe: Wie man es von ihnen gewohnt ist, bekommt man hier dreckigen Black’n’Roll auf die Ohren und muss sich als Außerberner etwas anstrengen, um zu verstehen,  was einem hier in die Ohren gebrüllt wird. Das ist einer der Gründe, wieso mich die Band begeistert hat, da ich ein Fan von Dialekten und ungewöhnlichen Sprachen im Metal bin. Der Gesang ist räudig und angepisst, dazu gibt es dreckige Riffs auf den Klampfen und obendrauf kommt ein druckvoll treibendes Schlagzeug.

    Wie das ganze Album ist auch das Lied MISSGEBURT so richtig dreckig, als hätte man es aus der Gosse gezogen. Treibend mit Rock’n’Roll-Anleihen geht es hier voran. Dazwischen dürfen die Klampfisten immer mal wieder zeigen, was sie drauf haben und durch den Gesang wird man wohl auf ausgesuchte Weise beschimpft.

    Mein absoluter Favorit auf dem Album ist aber SUSI SUIZID. Nicht nur der Name dieser Weise, auch das (eher vermutete) Thema und natürlich die Musik an sich haben überzeugt. Etwas ruhiger als der Grundton des Albums, dennoch gnadenlos treibend gehen sie hier zu Werke.

    Fazit: Wohl eher etwas für Connaisseure des Ableitungen Schwarzmetalls, aber wirklich mal einen en Blick wert. Also hört mal rein, wenn euch meine Besprechung nicht abgeschreckt hat:


Full Metal Mayhem

Reviews und anderes zum musikgewordenen Wahnsinn, auch als Metal bekannt